K.C. Jahrbuch ...
- Journal
- K.C. Jahrbuch ...
- Volume
- 1908
- Article
- Aus den Viadrinenliedern
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
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148 '/Aus' den Vladrlnenlledern. W as ist denn das für’n schriller Klang? O weh! Halb ist’s Geheul, halb ist’s Gesang. O weh! Bekannt gar klingt er meinem Ohr, Da singt Kanone, Ship und Thor : Wie früher, so auch heut. Da fliegt in Scherben Solo’s Glas. 0 weh I Und Au, der singt in tiefstem Baß. 0 je! Daß weh ihm thut der Kopf so sehr, Ratz’s „toter Heuschreck“ hüpft nicht mehr, : Und Suff ist höflich, wie stets. : Dies alles wie ein süßer Traum, Juchhe! Steigt' lockend auf aus des Bieres Schaum, Juchhei Den alten Zeiten, so traut und schön, Dem fröhlichen, seligen Wiedersehn Weiht alle ’nen kräftigen Schluck. : Und nun zum Schluß erhebt euch all’, Juchhe! Ruft laut mit brausender Stimme Schall, Juchhe! Wir schwören heute Dir auf’s Neu Die altp Lieb’, die alte Treu’. :,: Viadrina, Du herrliche Braut.-:,: H. Schlesinger. 3. Lied zum X. Stiftungsfest der Viadrina 1896. . / Mel.: Wenn alle untreu werden. UndT wenn sich der Schwarm auch abseits hält Vonjins und unserem Kreise,