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Jüdische Volksstimme · 1934-03-07 · 10 (7.3.1934) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
10 (7.3.1934)
Date
1934-03-07
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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2 7. Mårz 1934. Nvm/nivi I PMUtLir-i, LIHOlS.Uk WACHt flussig *»> /#/ */*r bctfe u. |r»'i gAgt/g UtJftr | im f-faus r>Aj * «J 3*’' G*- jEvjN jJl *"-•* ISSlir j lii'i:ka:' '„»u.i'jk.,: - m:, . ’.ir I St.ituii.-i i(|i_; i'1 »:v <im >!:i (. Kautieuk.s utj.1 I landwer- KV ul’-i k aw \V«»ri / i;. t^ua!ifrka:-.:; ' '•»’!. *; .: " 4,‘:r c so* t' tMviu’ Jo H . : - 4:.' i j.r nacU Bcji i i ■ i ■ - . f: b'u c u:*i; M t:i \w erk ■■k. 1 .; s *, - - rechtig: ist. Der Regicrungsa.iministra'ion wird dio Macjitvollkommenheir erteilf. jeilerzeit oinottt i’.crutsr.itigen die Konzessiou zu ontzicltci' Sogar wer Lasttrager (verden will. »ir-J sich •nr. eine Konzessioi: b.werbe:: anissen. Dai-’- luse Vorschritten pin lvi|uemes Motel zur Hinausstoi’.ung [for Uider. uis iuei: Berute'i and za doren I erninltung ->n Bert;t..M .iherkaup; sein '.verden, '.ersre:'' ni,': e.j»r 'elbsr. Es geht ,.!le* daraiii Ud .... -tid nestimmfen Grupjv.-:: -.->:i ratir.k . it.n and Kaufleiyen das fr-eeftt . eriviiv: wer.it-n soli. Zwangsv-erhandc zu seiqite;:. rc von der Regierung S;:''»id'e:: zweck' f:n>w'eklung Handel und Indus-r:. :n P.'Vr and oes Exports nach d. Auslatu erhalte:: S niche erbi de werden leicht eii: Wérkzeug :n - ten H inden der Rassea.-itisvrtnieii wer-.ten Djj.i- .Usche Klub itu Scjri: xir i energiseh geger: die Gesetzwerdiing -beser Novelle pr Kelteren und ist iilu-rzeugr dii’ alle Judetl den Klub ni Kamp! fur las Recitr ler Jalen Polens aur '.'-ben jnd .Vier u. werden. Deutsdiland Judiss|n- Atjiturienten miiSseh mit „Heil jlitler!" vortreten! ■j ' ' i ' a.u.::.d:e:di- Reitiy.i- |r . - ’ . i e" I' .(Vr. l'Chllie*’ : I I! ■ ' dl. i Hider' ' en:.. ■ V 'in-.-e’iti;. aue-i -iiO Judeii. : ■ 'I tu Rut . ' ftrete.-r. Aut- ' . ' -■ :m . ,WVt '.t| ui'.-er Fltli- - . ■ j ■ Deu's.lli I>e:i Ju- ' s W.ih'-'-e.-irå »i -z« <te!lv deutsche V e. V le:: riken i r tz Kmigrierte [Juden durien niib-' 'Firmen vertretenj ■rae. S. lu-’ -hit: 'ze:i.:r,;ne':. Ae. . ":z-ez-::’-gc .: Knivener Ji::: II: ..f , ni ’ v r it t' V-rtretu::-^ d. . |- ■ -i V. -i l'etjau; In der B.-ziudduiiz: .vr sennirlur w:rd erk! . . . IJnnerr-',' dart leiils'c'.ie l’derei- - ur :ne ' serfr. -.::: (rvrnt.-v.-r had i o-gen tf e I -; le-t-' ■’ v m Staat ' M:--| c. . ' e;;-:- _r: - -.!. .-. •' \ -tl|-.--J!lg s.-'ef r... : Der Berlinér Gesundbeitsdic .r I )r e A' Y!!-.-dn.'-.r.- B. v. >11 i 3481 .-ur l|b . senk.-..'el' t. Friiii nst Judenrein. 'klar- :::■ ge-'.ltlte .el -.varen . >n irj o. zuj-.-la.'.e- .... 1888 Ju.h-.m . ' ir -r.;c::"'- **. lurebi;. z' "en e.iir-ien l).ie .a- ■ -r aber nu pr:-, i'irz'iiciiei- Dj-.-ns' ■■ 'el; sta k vert.-eteM 'tie Haltte ir' :iler! --’ ..raktizi^rvrde 8j.n A-z'.- i.-- -kv1:. Nulnarier- .Minderw artigkeitskorrplexe oraunaugiger Arierkindcr. A.u-'t' 'enenifri. .i.'-e.- n ae se: - .rzlieh'scttaldbe.vV- Ar.” er'.!ne:ie", iK'l irr. uroer Hir»e:. a:- >e:--. .--.iuhe.-* Aug'-r un-t >e:t’ aoo::- . /s.-, ri .I... lAied" sein.ei Rassezuge.- *- rig«-.-.•' da liefragcn. De’i:.dli-'erriiiigese: :.1s M.::.4 e 1 ■r t: r k el ’. g e * a I * i »•' .raliCijJaui S-rn g-.-'Citrieben gewese« Ar.gritf" hat darauthtr. den Fubrc-r te« Bedirer r;a- '-:a!s.»Z'alisnschci: A,z'elni;; t-.-'. S’iars- Ein gutes Glas alMn wird Sie nicht zufrie den srellen. erst venn dafg, se be in einer erstklasiigen Fassung, der genauen Oe» sichtsform an^cpaftt trerd, und ti h der in lividuellen Note des Trigers anpafft wird e« voU und ganz seinen Eweck erfuUen St.M.Vasicek stjatlich grprGfter Optiker Brunn! RERIVIST Mawrykstr. 10-12. T. 18457 rat Conti, interviewt, der allgemein von der *Rasse als einer erweiterten Familienverwaiulischaft sprach und sagte, alle Menschen deutschen Stammes lassen srch, wenn man nur um Jahrhunderte zuriickgreitt, aut eine ganz beschrinkte Zahl gemeinsamer Almen zuriidduhren. Darauf sei die l.eltre von der Oemeinsamkeit des Blutes und des Instinkts zu grunden. Eine L'isung lur die Seelennbte -des braunaugign und sclnvarzhaarigen_yiilerjungen hat alsb auch Dr. Conti nicht tinden kiinnen. Reichsbischol Mullers Steckenpferd: Christentum im Kampf mit dem Judentum entstanden. In einer .V.assenversammlung i.m Berliner Sportpalast sprach Reichsbischof Moller iiber das Verhåltnis von Kirche und Suiat. Er sagte: Wir stehen zum deutschen Evangelium und erkennen die deutsche Sendung Hitlers an. Das Christentum lalit sich nicht aus dem Judentum ableiten; es fsr vielmehr im Kampt mit dem Judentum entstanden und ist nucli hente ein antijiidisches Element. Arische Ehepartner — Mitglieder des Jiidischcn Kulturbundes. In einer Bespreclmng, die der Theater-^taalskoinmissar Hinkel mit ilem Vorsltzenden des Berliner Kulturbundes. Dr. Singer, geliaht hat, vvurde die Erlaulmis ertedt. Jaf.', arische Ehepartner von Mltgliederi: iles Kulturhundes zu den Veransr.i!uingen Jes Kulturhundes zugelasstn den durten. Lehrkrafte, die Rucksicnt auf judische Schulkinder nehmen, werden entlassen. , Berlin Deni ..Berliner Tageblati" ■..:r I aus Lerpzig gemeldet: In der Sitzung iies Hauptausschusses der Leipziger Stadtverot.lneten vvurde ein Antrag angenomn:e:». -ler die vorlauiige Suspendierung i in' Amte mit dein Ziele der Dienstentlassung tiir Oberstudiendirektor Dr. Behrends uiid tiir die Lehrerin Vorwerk von der Ooetiie-Schule zum Gegenstand hatte. Dem Antrag lag tolgender Tatbestand zugrunde: Fraulein Vorwerk hatte im Unterriclit vilter Schiilerin die Deklamation eines antisernitischen Gedichtes von Dietrich Eckart untersagt, weil sie furchtvle, daB ladurch zvvei judische Schiilerinnen der Klasse in ihren Geliililen verletzi werden kbnnten. Aut eine Beschwerde des Vaters ler betretieinlen Schiilerin. hatte Oberstudiendirektor Dr. Behrends versucht, das Verhalten der Lehrerin zu rechtfertigen und sich gleichsam mit ihr solidarisch erklart. Eine derartige Handlungsvveise von Lehrern und Lehrerinnen kbnne. so vvurde FOTO DERBY Alois Handl, Bmo Jakubtké nåmcsti i. 3 Mazzcs verschiedcne Sorten Pessachweine (PalSitinaweine) zu beziehen zu den billigsten Preisen von G. WEISS BrQnn, Koliité 77 SPLENDID- . GARAGE, BRUNN, iECHYNSKÅ NR. A. Die modernste und billigste Ga« rage Brunns. * Versdiiieftbare Einzelboxes. — Sorgfiltigste Pflegeder garagierten Wagen wird garantiert MaBschneiderei L&r8lmé" V. Konsel, ZfX'"."?"' Erstklassig und billigst ausgefiihrt, im nationalsozialistischen Staate tinter gar keinen Umstanden geduldet werden, und der HauptausschuB beschloB deshalb in dem obenerwahnten Sinne. Es wird beriditet: „VVoche fur Hitler-Boykott.” Die von der jiidischen Jugend organi- . sierte „Woche fur antideutschen Boykott" hat im ganzen Lande einen starken Eindruck hinterlassen. lu allen Stådten und; greifieren Kolonien wurden Versammlungen zur (Irganisierung des Boykotts abgelialten, in den Synagogen wurde iiber die Xotwcndigkeit des Boykotts geprgdigt. Es wurde-darauf hingewiesen, da/3 der deutsche Import, der in allen anderen Landern zuruckgegangen ist, gerade in Palastina eine Steigerung erfahren hat; dies kbnne Monachem Mendel, i der Held der Wiener Revolution Von J'-H-i Franke! ■ AL : k-emte zvn.iu L gut I 1.1:1/ A : -Ir. iMtlcrantisvk. Mk: Wlai|islav magiir Uii.t ..liiank Si ivfi-eh — war ii ri.1,1'-.' . : -1;; lang. mi , •: ii nv.-jr .*.;/• u: j: svine A-jgv-n tii-Fyhw }- ' -:,e i. -•’t ir vr kur/'i!r L -Ig - p -■ t:-!''?'r wa: M.r j: Ki i- - i "• > 1" im-i ■ g.v r S* ■ a;--ur Mi - M k. -:e : li -V:' 'i - „Mi \U ,1l % - - ::zun„. t ’ . M -. vir’ .M. ,: (;•> e:em Ae "Mi. .a*;- lo*:-.:* „Au vc-v!o''^' r. 1:1. ' ru!-,.:1 -m M. ■i.-lK-l" Mi- - ii'.jf' .'i nv P' r. - -(ri - „ : .1 ■ J' .y . :x : J. >v.!*'’ - nen ,;!e : rat :>'-n M - M- 1 ■: i. l'iC! I-, 8ni- .i,1-.- k V .•'samtid g, D„i i-- -»irati- ", K-. H 'i ung,! -;d Mi-".ic!v .Mi-:! 1 war) t:uw.. -■Ze Pe:v,:i'Chkh uar in; An . m: il- V.-rein.s Stenogriiphi-: " (S; s:en '' ia: cishert^u- Si-kre’.ir1 de. V;'bandes .,S./7ialistisc!:v' Ain.v-:'r-; iiar ■ . ■ . •Kassier ikr'. zt«>- a .L . V.'i raii*'*des Hauses No 8'. ■ Jer ochr --g!«se P/asidialmitglied des Verbandes der ..Kleinzuchter". Menacnem Men-fel erzaXtir. Ja.” el bei den r.aei'.s' u Wahlen auf der Lis*-.- der BezirksvorsteC.-r tiguri-.-rer. wcr-.le Ji.'--< Jahr kormte man seitten Nam. n oer Rubrik ..','.-re:::-.:iachrichten ' r-n-.ie- ..tieni'sse Ati-racher Mendei nat Li'--.- eingereicht .Menachem Memle: tl,- j .-de-: Mor.at . - inderes Abze:citer — einmal ..Dre - p ei:/ danu -:ne „rote Nvlke". terner das Ab/eieii.m der „f lamme , 'er ,.S-»ziali«tisch-en Tierzucht.r", der ..Soz:aiisti<cheU :>pie!ir ([-'■jl'-ba!!-. Man,!.diner:-. Karle. - b.-tne'.:-. Sch.-'Z'-p.Vler) —-und weru er besonders guter Stimmung war, leg;-. Menachent Mentlel aut einmal mehrere Parteiabzeichen an. Menachem Mendel war ein begeisierter Sozialist. Jeilen Menschen ohne Uiltersciiied der Partcizugehbrigkeit. sprach er nid dein Worte „(ienosse‘"an. „Genosse, vergessen sie nicht ——" „Genosse, wissen sie-" „Genosse. haben sie -" „Genosse. Freundschatt!" „Freundschatt" — klar, treudig, laut errinte der GruB und es war gleichgiltig. oh ler Angesprocher.e wirklich ein .,<jen-is'." war. Menachem Mendel kanme nur ein Gc'p:achsthenia: Sozialismus. lu der Debat: war er (eurig, hitzig, eifrig und man sah. daB er zumindest auf diesem Gebiet vie! Temperament besaf3. Sprach man in einer (ivscllschaft iiber das Wetter oder i be; Loch NeB — Menachem Mendel ver- »r.ir:.i es mimer die Unterhaliuiig auf Marx zu iv-nken. In der Diskussion konnte man IBM AKKUMULATOREN der Ceskå ahumularork, Verglcichen Sie die Preice ven geslern und heute. Einige Bciipieic: Acre 6 V, *5 ASt, heute Kc 218*-, gcitern Ki )W‘- brole f estere beole eestero Tarrj 1i: 57, 6 V, 50 ASt. KC «*••- K<; 350 - Praga PirColo6 V. 45 ASt. Ki *5i-. Ké 375*. „E-16* ->X’a?eo,6V 76 ASt. K<£ t78*- Ke 445 * Arner. Wdgei»6 V,80ASt. Ke 17i*-K6 465 - ftarterien fur M >t >rra er von Kd Ilt*- bts Ul*-, fruher 178 - bis 235 - Pa4to-Battenen von K6 68*- .' is 178*-. fruher 98 - bi« 298 - Prei'e in-l. Fu lung un4 M'ntage, Carantie*Zertih(>at mit 1 Jahr Gultigl-eit. {esho okumulatorka VERA, Filsale BRUUN, Hcugact« 13,Hol«l Pattagc.Tcl.1V.041. Palls n Ib rer Stsdt ke>oe Vertretong isr, so srnden wir Iboea die Baeterien gefQItt uod fetadeo ta verUØticber Packnaf folgende Wiirtcr Itiiren: „Arbeilermiirder — Lohn — Klnssenkninpt — Ausbeuter — Streik-Barik.nlen-— .tut die StraBe- Fiir Menacheiii Mendel waren alle Parteien Feinde iler Arheiter, der ,,allmachtigen" Internationale und des Proletariats. Er hatte stets eine grofle Portion scharfer Argument«- und blitzartiger Beweise. Sie waren Verater, Ausbeuter, Arbeitermfirder. Kein liaar liefl er gerade. Er vernichtete sie in Wortcn. Die Sozialisten dagegen waren Arbeiterfreunde,' Idealisten, Verfechter der Mi-nsclienrechte und des Weltfriedens. So oft die Judentrage aufgeworfeii wurde, war er nicht zu bandigen. Hall und Ahscheu gegv-n die Juden. Schwefel und Pecli gegen die jiidischcn Parteien. Was? Die Juden wollen auch ein Volk sein? Nein! Nein! Sie sind keine Nation! Und der Zionismus? Klir, ein Schwipdel! fMlastiim? fielniri den armen Arabergenosseii! Und dann --: „linperialiSmus -Araber sind arme Knechte- Utopié-Bodenraub ,-Betrug —1" Menachem Mendel hatte in allen Taschen f’ropagandamaterial. Vollgestopft. Flugzettel. Broschiiren. Autrufe, Mitteilungen und Beitrittserklarungen. Natiirlich, die vvichtigsteh Neuerscheinungeii auf dem sozialistischen Biichermarkt halte er in d. Aktcntasclie: Hiiclier. gedruckte Redeil von Paneifiihrern, l’rotnkolle iler Koitferenzen. Menachem Alvpdel war ein guter Kerl — stets bereit Gefålligkeiten zu erweisen. „Wollen sie „henosse" Beitrittscrklarungen? Bitte." „biler viellcicht Parteisteuer

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