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Jüdische Volksstimme · 1934-01-17 · 3 (17.1.1934) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIV (1934)
Issue
3 (17.1.1934)
Date
1934-01-17
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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j Nummer 3, ' Von Wodie . f Wocfce zu 1 Das bedeutsamste Ereignis Jerpridelaufeneri Woche ist de - Beginn tUr Pét - - rjonsbewegung seitens der revision st - sfchen Partei. Liest man len Brief, den 'die' Union an deri franzifsis ch.cn AuBemrini-. sier, den engfischeri Boischafter in psr" und’alle Pariser Botsch.1 ftcr ur.d Gesa sphaften-gerichtet hat ti er IVortlaut y;u> de in der letzten Nummer i|eri'ftentlrcft), so muB man sich, man-nag welcher ffaftfirfchtung immer auch mgehoren, saien: Was die Revisionisten behaupten, sind Ubelstånde, welche alle Zionisten jufs schwerste bytlriicken und deren Abstelliing zit verlangen von eminenter Wichtiaceit lit. Jawohl, es besteht tin ..unertråglieher ilict ungerechter Zustand", Wer nicht lalle Hnergien unseres Volkes anspannr. um Jhm J an Ende zu machen, mrclit sich mitschu i*g an dem Bristreben d« r Mandatarmap Jns um den Preis der vollbrachten Autos u asbeit zu hangen. Das ewige Nachgehe. UUd Zuriickweichen kant nicht zum leirfaden einer Politik gem.icht werden. l.’.nJ wenn die Zionistische Organisation fjr> wåhrend ikjn Besch wichtigungshi'lra: spielt,* weitn i ivir sehm,' mit - svjé-lclien Me fhoden England in iler jiingsten Ee:t geariu-itet hat: wenn mat hedenktr wa; es ■noch mit uns; vor hat. wem"; w:- -rr.ii Bangen an dije riir den Iti. Jånnér a:gekiindigte Aralferdeinonsi ration denken — die Vorbercitjmgen gesrhehen iinter Sen Augeif der enpjlischen Ve -waftung —, Jinn_ miissdn tf ir ut(s cinntal sagen: Das ge-h so ^picli: wciter’! 1 Kiirzlich [liaben in . r.el-Aiiv Denum- . straiionen geijeii England stattgefum en. vveil es Jagde« auf *og •nannte-.all.ca'e Einwanderer Veranstaltet hatte. t:a Vs e - ■ hdchster E/regung ging duren die jiiduvl's Wt-h Die Denponstration«, gegen die c "gr lische- Willkiit wurden als eine gerei hte .r.Sache angeseien. Aber. iveil sie von rasisionistischer Seite ausgjingen. waren; sie sthlecht und gefahrlich, ein „uberfliissjger Angrfff auf jfidische Polizisten". Gegen Polizisten ging es? Ein iJrief eines reviiio- . nistischen jungen Manne*, der die Detnon-i Siration mitmachte, besagt Folgeniles: „Wenn svir (jlie Demonstranten) judische ‘ Polizisten allein trafen, jvermieden wir! jeden ZusainmenstoB. Und wenn ssir iHnen im VJrvin mi: nichtjiidikc'hvn Polizijsten hegegneten taten wir nur so. als oh . j J Es ist auBer Zweifel, daB die Denjonsirationen ihrtn Zweck trfullt haben. Uhe Kazzien auf „Illegale" hafben aufgehortf pt km-.nte also jéder Jude, jern die Sache ijegegangen [ist. zufriedgn sein. Aber ■ycren (dfizielleH is| dasi nicht recht. Revisionist darf keinen Erfolg erzielen Mit der! Petition syid man åhnl che .Mandver versuchen. Aber die judischen Massen werden sich nicht tåuschetl lasjsen Ih ganz unquajizierbarer Weise hat; die jjiidische Rundschau" tn Berlin reagjiert. 3ie intime n&mliclv jetzt. wo Arlosdroff tot ist, glauhjen die Revisionisten, eS| sei die. Zeit fur hren unseridsen Schritt :gefcommen. Das schreibt (las Biatt. in jvel- Chem einmal iler klassische Artikel ..Tfagt ibn mil Stola den gelbfen Fleck!” vdroffentlicht woraen istTDie schåndliché |Anspitlung auf i\rloso»off zu einer Zeit.! wo der Beweis dtr Unsthuld der Verdåchtiglén in Kiirze erbracht sejn durfte, die Wiederholung deji irdam^n Bluthetze. das sllerden wir uns gut mejken. Es wåre nur interessant zu. wissen,. ob beid^ Artikel .aus derselben Feder stammen. In diesem Fall hat sie sich jetzt ip den Augen anstånc6ger Menschen beischmutzt. Davon abgesehert, ware die Petjtion, von der ja schon jahreiang die Rede ist, auch bei Lebzeiten ArlosoroHs eingebracht worden. Er w2re nicht in ’der Lage gewesen. sie zu verhindern. i | Die Halttmg der’.^elbstwehr" ist at>- lehnend, aber wenigsteris in der Form korrekt. Sie bezeichnet diesen Schrin als eine grobe Disziplinverletzurig. Ich stimme ihr bei. Formal natQrlich, *ber nicht im Wesentlichen. Es gibt bekanntlich Gelegeriheiten, wo man das Arbeitsverbot des Sabbats nicht befolgen muB, z. B. bel Lebensgef^hr. Es gibt, in jeder Armetj ein Dienstreglement, wejches Disztplin Haupttugend des Soldaten hinstellt itufrr iVttt^mtVrt 17. Jinner 19341.! Xeumandgebet aui* laubt. I erhir.der J lande! muG sich mand der veraittwortuilgsvolle Zionist nn an ih:i die Frage herantreten r. die Petition fertigen soli. Nieseine Unterschrift verweigern r ilen Tempel.;'eme::t-setzt tiuch Falle (est.id.-s eruahntei: Brieis an die Diplomaten (iehorsamsverweigerung er-[in Paris ohne Bemerkung ab. Es ist ab sogar geforder: winl z. B. Iief [ z: iwar en, wie sich das Organ der „Judenng eines Verrates am Vaterj s aatspartei" dazu weiterhin stellen wird j C oer alle alten Differenzen hinweg. sollte iesé Korschritt unserer Religion jjotzt die. Gelegeniieit beniitzt werden, um militarisere i Dienstvorschr...e:i id e beiden Parteien einander wieder nSher zu bringen. Es s:ehr auBer Zweifel, daB eii Nichtmitgehe;: ier Judensraatspartei in der Petitionsbenegpng zur Folge haltet d\(' s. - seh vide An lianger verlieren daher ihre Verletzung spharf ahndet. Iber als und den hilft ben, ob wOrde e Die Loths Fraa: nach einem Gemjilrie. aus Bedonken der zion. Disziplin. Hier ist Lebensg -tahr. hier heiBt es eineh Versuch zur Rett ing machen. \Ver dem Ertrinkeukann von vor ihereii: nicht a.ngedie Rettung gelingen wird. Aber aus Uiesen Erwågungen die Ret tung unferlassen, so handelte er verachrlich ..Neue Wélt" druckt einen Teil Puaklal Gepen Fehlsirhdgkcit gibr cj nur eia Milte!: gute, richtig angepaSte AugrngtS^er,. in Verbindnng mit Z*iss-Punktal. Cliscrn, wie Sie $e\bige bei mir erbalini Stan. M. VasKek BIUNN, Mmaarytutr. H>-1* Tatefon K.4S7. vviifde. Neutralitat w5re in diesem Falle Ka '■ en:g. Eine: e eitere bedeutsame Debatte entkc-lte .skil unbeivuGt zwischen Berl ersi ’ehelson, Gerda, Goldberg-Luft, der or:«niiertj und Dr. Josef Klausner, Professor sch Fra Bei die en tjat:::; Arlosoroffs (beide links der Universitat in Jerusalem. Alle drei •iebenl nSmlich zu gleicher Zeit fiber gen, :J:e oft dassehbe Thema streiften. ■Knizenelson hob in Jr linken Presse Vcrdier.ste der Hisikdruih hervor, wogegen min im allgeméinen nkrhts haben Die His adridli, 1. n. <fte in ihr inkorporiertL-n Arhciter. habt-n Paldstina aufgebjau. und dabesieFlerlich Opier ge- ' ratht. in diere- ’ -j ist dit histortsebe ReJetdung ’rf zu verstehen. Ahejrdie'r I h au&trdem auf die iKlassenpo . .. ha: oiitgehol- Icn, fuh Volke zu ver.-, dariul den Klarsen'mmpl gtgen den jfidhsch^n B'uder der Arh -itsgeber ist, zu ung g in iKiserem lezu stolz In einem ausgt zeiJrru-tea Artikel im Judenstaat" begrfinde:;nnn (JniversitSts- Café Esplanade Das vornchme elegante pamfiienlokal „VIPA" PELZE OOHANNESG. 7. PASS viÉcrott navbousac TeieroB 10417 10.41S Cmtat* m. ItauMHvr- AnMt trw»a»M«M«r Art SbuWi«« wtf KrhMra m FR. 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Hingegen zeigi die , Partei dort Fanatismu* und Elan, wo sie V’epl^st an Klas* senprofit wittert oder Aussicht auf Klassennutzen hat. i Der Soziaiisniua wiegt ihr mehr ais der jddisede Nationalgedaake, als der ja4auUit ond der remeinsaae Kampf, die einUSchtife Arbett aller Klassen. Manchmal scheint es, als wane es gur nicht so. Aber uberall dort, wo mitanter der Zioniimas den Sozialismus zu tiberwiegen scheint, zeigt es sich, daB die Histadruth Hoawdias nor Rucksicht ilbt, weil sie gerne aus bourgeoisen Quellen trinkt und deshalb auf die Allgemeinen Zionisten angewiesen ist GewiB gibt es in Palastina auch judische sozialistiscoe Arbeiter, denen der Zionismus dem Sozialismus vorangeht, aber sie sind in der Minderfceit! Das ist es,weshalb in Palæstina eine sweite Histadruth geschaffen werden muB, eine stadruth ftir nationale Arbeiter." : Frau Gerdas Artikel tisch( wieder das alte Mårehen auf, dafi die Revisionisten Streikbrecher aus Profession sind: tjdren wir, was Prof. Dr. Klausner dårfiber sagt: »Die nationales Arbeiter sind Arbeiter wie alle anderen auch. Ca liegt ihnen feme, einen Streik, der aus wirtackaftlicKen, nationalen oder staatspolrtischen Grtmdeci ausgebrochen ist, m. brechen, vorausgesetzt, daB er er sleh nicht gagen sie se fest richtet. Bie haKeei iam Princip rein-jUdischer Arbeit fest, denn ohne eine aolehe kann es keine jttdische Mehrhelt in Palæstina geben, ebenaowemg wie die Prodsfctiiistenmg des Votkea. Sie sind jildiache Arbetter wie aOe anderen jadiechen Aibeiter Pdytjwk Sie ver-; dienen ihr Brot im SchweiBe ihres / sie machen Whsten urbar und trodpen don Beden, sprengen Pelsen, legen Sttmptlfe frei, baaem H&oser in den Stadten und g ten in den Kolonien. Kurz, Beziehung allen anderen jttdi* gleich und es besteht ketn Unb ihnen und den Arbeitern der C er ledigt sich eine Besehuldigung, fos ttfnekits Gegneni d^ zu hdren bekomznt. Man Kebth es Revisionisten vorzowerfen, sie dem .Vend stark, sie konaten n bdhnen ond protestieren. Mit i ___ dieser Gewerkschaft werden aolehe Behauptufl* gen zunichte. léeflen dfe Gegaer nar 4ie Rrriaiogustsw ohne Stormng arbdUar 7 Firtwirog auf Seiss A kntiaie l

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