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Jüdische Volksstimme · 1933-03-23 · 12 (23.3.1933) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXXIII (1933)
Issue
12 (23.3.1933)
Date
1933-03-23
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Kummer 12. 23. Marz 1933. CWolIcn St« bald CeldT VerLnget Hvpothekjrdareheo, Darlcbeo aof Cckalt uod Wechtel fCfcn gdiistige Zioseo vom Bankhau« Prag II. tMkj I7f I. St. Rctownwkr. Tal. 1M77 Einzlg« lOdlidi« Schuhraparaturanstalt in Prag Samt). Rephraturen verden prompt ausfeffihrt Um Zbspruch bitret Hynak FREY, Prag V. MdUefovd f (Offenet Gesehåft) W«r ernpfeblen unseren hygicnischen Damen- und Herreo- Friller-Salon „JUNO" PRAHA, Rcvoluini 1. Ketvo Erstfclassige fachminniscbc Bedienung. Um |Zu<prucb er<ucht Bob. ItlOllillO REKORD-GARAGE Johann LukAS PRAHA-KARLlN, Palackého 48 ■4 Tag:* und Nachtdienst Hoteldiehst Telefon 313*19 / t^4 jy?Aty vW7 Suchs Sommcrarohnting åaf dem Lande und bexnhle in vorhinein file den gmnzen Flommer. Senden Sie eine Karte an Svare, Praha 11*704. Prager Krzte: Aus PRAG Elnsendungen bis Montag 4 Uhr nachm. an Praha X', Vltkova 3a. 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Da es notwem ig erscheint, gegen dif „Selbstwehr” im Sirne d*s 3 21 des PrcBgesetzes vorzugehm, wurden vir um Verbffentli^jiung lierer Htrichtigung ersbcht. (Die Red.r Beriehtigung. Auf Grund des § 1!» P. G. u. ff. fordtre ich Gefertigter Sie ^Moritz Mandi, al? verantwurtlicheh Redakteur der periodischen Drutkschrift „Selbstwehr’’ hiemit auf, den in Nr. 0 rom 8. Mårz 1. J. unter dem Titel „Sitzung < er Kultusgemeinde-Repraientanz” verofferitlit Ilten Artikel wie folgt zu berichtigun: { Ks ist unwahr und unrichtig, duB < ie Hochsynagoge so mangelhaft besuejit wiid, daB nur der Fruhgottesdienst abgehaltm wird, und aueh dieser! mit Zuzienung -Dr Minjanmånner” wahr ist, dal', die Synagof e, nicht mangelhafter besucht wird, als ei le Reihe anderer Prager Synagogen, qie obenfalls ohne „Minjadmanner’', nameitlich idi Winter einen gesétztgemåBen (»otti* dienst nicht abzuhalten vermochten. Es i st unwahr und unrichtig, daf. n|» Auslagen fiir diese Synagoge von Jahr Jahr ateigen; wahr ist. vielmehr, daB selb*t der hochverehrte Heyr JTåsident der K. G. i das lTåliminare der Synagoge fiir 1 933, wt ches eine Verminderdng der Auslagen und 'l!s pflichtgemaOen Zuschusses der K. G. R. mehrere .tausend Krpnen aufwies, unter einrr ^edingting, der sofort nachgekommen wuni anstandslos gonehmigte, (Beschoid der K. G R. v. 3, I: 1933, 3/33.) tEs ist unwahr und unrichtig, daB der Pru* ger Oberrabbiner und andere Autoritaten nich gegen die Auflassung der Synagoge einwenden, wahr und richtig ist, riaC wir Uborhaupt keineft Oberrabbiner haben, und keine einzige Autor tat nichts gegen die Auflassung der Synagoge eingewendet hat. K.*» ,ist unwahr uad unrichtig, duB wie Im hauptet wird die Kultusgemeinde aus Mangt 1 der nbtigen Mittel, ihre Aufgaben nicht zu e: fullen vermag, wahr ist, daB die Mittel d< i Gemeinde so reichliebe sind, da li sie ihr Rudg« t gegen 1910 verneunfacht hat, aber diese Mi tb l in so unerhorter Welae verwendet, daB wir o fentlich um die Einsetznng eines Regierung^- kompii^ar>, untef Beibringung der ziffei^m; Bigen Delege und Dokumente, einsehreite^i werden, damit die Gemeinde aus ihren reichl chen Mitteln ihren gesetzlichen und vertragl chen Verpflichtungen nachzukommen vermog^. Es ist unwahr und unrichtig, . daB di| Hochsynagoge eine absterbende Synagoge h wahr iøt vielmehr, daB diese Synagoge 1 zahlende Mitglieder mit mindestens 400 Seelei zahlt und an den hohen Feiertagen nicht ei mal Piatz fur die stehenden Andachtigen vo: hånden ist. Endlich ist es unwahr und unrichtig, dafi von einem ’Mitglied das Vorstandes dem Sekret tiir Dr. Fleischmann eine Presscampagne ,3n^ gedroht** wurde, wahr ist vielmehr, da$ ausdrucklich unter Negierung des Vorstand und Gesch&ftsleitercharakters seitens des Te Jegramm-Einsender die ausschlieBlich joumajlistische und publizistische Stellungnahme des selben gegen Uas unerhorte Unrecht, das an. Oberkantor Hiesch vériibt wird, nicht ,^n droht”, da ja jede Drohung wirkungslos wiire, sondern ^nkiin^igt''; welche auch seither erfolgt ist. —. Prag 6. Marz 1933. In Vollm.: der Geschåftsleiter des ExekutivkomJ. des Vorstandes der Hochsynagoge Redakteur Simon Pollak. Das Haus der Geschenke eroffnetl Hantftosthen, Bijouteris. Relsekoller. (Beehend- _ 0| ksssettm. Feuerzeuté 3 W |o erniedrigUi Eroffnungspreisc: ■ Ffffibt kREPeiKOVÅ, krag, rjzeprasijsionisten zu be- Dr. S. E.- Soekin in Prag. Der den( der Weltunion der 2Honisten-Re\ hielt sich in der letzten Woche 4 Tag? in I*rag auf und hatte in dieser verh&ltnism iBig kurzen Zeit ein reichhaltiges IVogramr i streiten. Die Aussprache der fuhrenden P 'ager Revisionisten mit lierrn Dr. Soekin belaiite sich mit den gogenwartigen wichtigen F ragen im Zionismus, der voraussichtlichen Stcllungnahme zum KongreB und besonderenj oiganisatorischen Angflogenheiten in dieiem Staat«1. Diese Zusammenkunft war intern und wrtraulich. ° <* Zum Kmpfangstheermit Herrn I r. Soskin waren einige Mitglieder und (raste geladen, darunter aurh bekannte Prager Zionis^n. Herr Dr. Soskin sprach vor diesem kiein< n Kreis ganz offen ulier die momontanen Srhwierigkeiten in der Innen- (und AuBei jwlitik Ups Zionismus und wies i^e_\Vege, t ie zur Vermeidung weiterer Schwierigkeitei i z i walilen seien. Diese Aussprache verlief sinr mgeregt, da in einer langeren Debatte viet* irteressante und wichtige' Fragen aufgewo fen W'urden. liesonderes Aufswhen erregt tuf der l’rager Mustermesse der neue Flli ifoi oapparat „Dioval** durch seineni billigen Preis Ké 180, welcher alles bisher ajinliches a^' d< n Markt gebrachtes bald verdrahgen wird ind *-s jedem ermbglicht, diesen Spart zu betreibei . Wir machen unse ve ge>ch. I^eser auf das lo-uerbffnete Spezialgepchaft der Fim ta Fredy krepirkova, Prag, Pfilfopy in der Li] pertpassage in Handtaschen, Keisekofferti, lijouterie U-sonders aufmerksaih. Verkauf zu konkurrenzlo.-, billigen l*rei?*en. (»roCe irodemste Auswahl. PreisermaBigungMiAktion! Der bestU*- kannte Damenjwhneid^r-Salon ,\lkier- (ambounek, I Tag II., Jungma^inova tf. 2 Æ, f>msprecher N'r. 2h.500, errichtete nebst se in« m erstklassigen Modellhaus auch einen Vidl s-Salon. Wir kdnnen diese GeschaftSvergr iBerung hauptsachlich aus ErsparungsrUcksicl tt^n bt*- >iens empfehlen. Durch diesen Dienst Ist das Galten einer Hausschneiderin Uberflu sig gevorden, denn Sie zahlen von einem Ha is- oder Au>gangskleid fiirs Nåhen van Kc 50 aufwårts, ferfler von einem Kostum ode einem Muntel schon von* Kc 100.— aufwårt*. Die Leiterin der Firma war als selbståndi je erste Kraft bei mehreren GroBfirmen tåtig und ist ehemalige Hofliefe'rantin. — Wir mach;n unsere geehrten Leser auf diesen VolkAsalon aufmerksam. Die Redaktion. Prager Sportbrief. Schwimmhport. Zum Tode Béla Ko njådi, s. A. des gro Ben jiid. Sportfuhrers. Di * ungar:>che Was\erballmannschaft gewånn in den letzten Jahren viermal hintereinan« er di*** Europameisterschaft und voriges Jahr aur dpr Olympiade in Los Angeles die Weltneisterscliaft. Es ist dies einzig und allein d<m Veidienste des jetzt so pldtzlich in Buda; est, im Pr<l«lwr«bi»t an ni. Aktion I eines Haw^Me letdes m. Anpfob o eines KostQms >dei i m. Anproben vo« Kc50-;i2 Aocn skis mltfvbfDchtrn . ,4> Sid^a. ObcriettfcR SU Stof n Alklei-RmboDsek, fttgj. auf. irti M1M-X Wtno diingfotf. biaaeo verden za ried-a ir«. Af min tf Mier von 41 Jahren lakn; Komjådi zu verdankén, der ■wbrdigjer Energie, Fac ikei im r Aiisdauer die Gémhicle Schwiramsnortefr, jah elar G.abe idieses gro Ben udi trauertje dit ganze Un ari^ jhm* ljnter.-<hi«hi tfclr teliji ungarisehen Réic i^veL du Spjtze, der als 4rs se-hen ^chwimmsportes am unvergbBliehen Kouijåii d Komjå<^i, dieser anerk innt| Stadtrepråsentatit der Han. hatte ^ber auch ein mojlK alles opferte er fur ditj Atn« geschiedenen Belå mit bewunderungs* ntnissen und eiserdes ‘Ungarisehen g innehatte. Arr» «chen Sportsmannes che Sportgemeinde, ion mit dem Sohiw >fweser> Horthy an Obmann de^ unga.ift'enen (»råbe de.- Trauerrede hielt. Sport.-mann und ptstadt Budapest ts, jiidisches Herz: en, jedem atftøct'er Verlnngel in cjllni;l ’achgescholtc« Japan. bewal Bevor $i PUDEli Mo-ikii Creme hrt SdibnbeltLgibt Jugendl ie kaufen, trfialten Sie la jedem bes« seren Geachåfie e^oe * Ci Qberzeugrn Sn i sich 1 zu Diensten, fiir jedei^ sel es um dine rechte Sache j sich garnichts und (dfshal Mit volkem Kindeshørte hm \ Mutter.* emer schon dreina 1 gelahmtjen alten Frktt. diet in ihren) groBen Sohne so.- sagte ihr bloB, da|.V der s>erfyallmannsch^ft auf; ging . . . er sich ein, wenn *, er aber schaffte war er so beliebt. er an aeinér alten vom Heraechlage ihre einzige Stiitz** * plotzlich verlor. Man , pate Béla mit der »inen groBen Weg Weil. ig, VolksHlrtSEhflR. .Marienbader Hpflelfaehi chule auf der Pra ger Fruhjahrsmesse.J Auf Prager Hotel- und k a.-twifi Uahmen der PrugL, 2H. Marz) zur Abi auch die Marienbaj befachschule mit bezw. Ausstellung fiihrung' von L«hi tung vot* allem da; I/ehrtatitkeit der bwmden werden scklagigen Arbeil \ieren, Verwaltui Itung l^r Hob i- und Gastgeweriner ■ groBen Exposition, teiligC n., Neben «ler^ Vor* ttein t.ird die Veranstaldienef, ein Bild iiberdie hule zu vermitteln. inscm den Schttiern alle elnin der Kiiche, das Sersarbeitl n usw. auf der Ausstellung vorgefLhrt wfrden. Auf die Hotel- und Gastwirtemesse vsranstaltet auch der Reichsverband dcrlldeutsefjm Gastwirtegenosaenschaften in dtfr Tschechoslowakei, Sitz Reichenberg, einenjj gemeinkamen Resuch seiner Mitglieder. ratisprobe •jer -liesjahrigen emesse, welche im Frtihj ihrsmesse (19. bis gdlangt, wird sich J. Melichkr & V. Béloch Prag ll.fiindrisskå 1( f I. St. „PROJEKTON** Lieferung und^Xustausdi von: Kom’pletlen Tonappanalnren fur Biogrophe - GrammopKcn Ton,cr*tårkcr Verbindungcn fur Bogenlam| «nbele uchlung Neue und gebrauaite: > Elektromotor«. Dynamo, Verpicklun {s-Einrichtungen, yentilatore, Kompreiaore. 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