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Jüdische Volksstimme · 1930-08-28 · 34 (28.8.1930) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXX (1930)
Issue
34 (28.8.1930)
Date
1930-08-28
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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DISCHE DER-Un * fode BA K S8. AUGUST 1930. ERSCHEINT_ REDAKTION PUR BOMMEN: CHEFREDJ REDAKTION FUR MKHREN, SCHLESIEN DONNER] fAG. TEUR ARMMI WIL KO SLOWAKEI: BRUNN, RfNHI WIT S C H SNNBRGA EGER. ASSE SO. JAHRGANG S. NUMMER 4 0 e nntollequelle. Frcundinnen tler ztvei leidendiii, —: die Glauberquelle und iltre die Nataliequelle — stneitvu ornehm) um den Lorbeer. Nach;ung eines Bileloxegesen tna Formats sollen Sonne uiul i clt nach ilirer Erschaffung bo- Zuej Menschen Schivester (still Ond der Ausle kantesten Alond glei reits um i tren Lichtwert gestritten håbe t Na, also! . . Wir sind nicllt die beruf!- nenen Sc! iedsrichter, der oder jenen dm Lorbeer z t iiberreicheit. Wir dQrfen bkB daB die mit chronischer Niere tkhafteten aus iler lithionreichon Idsenden Nataliequelle Geni— Heil drinken. Wir tvissen, d; B Niere GefaBe sind, die einantler I ergånzen und die Behcbu tg andeuten, krankheit und sSurt sung und llcrz und helfen un titrér'Affc etionen die wichtigste Thefa| ie sei. die i i Franzensbad erfolgreich I trieben tvird. tie, verle .sehrei ten l'etritt; g lage :ein Also dari kiirzt tt o tlen gctvirKleti , Nun ben. tvird gibi. und ueit, die ‘ sendet we FRANZEN! vorzugliche Pensi BAD VILLA MEL AfllE in, fliessendes Wasser in allen Zimmern nachst der Bader, 1 lm Hause L ZEILEIS APPARATUR Einzelbehandlung Erdffnung Anfang Mai Inhaber J. Back ORIGIN Au B» qucllc de tvasser zi liclt. daf scharentv Nataliequ Silberliirkjen, das Wahrzeichen jener P rdem erfreut siclt die Natal Vorzuges, ein Iterrliches Tal;lsein. Und darum ist es erklitdie Franzensbader Kurgå :ise dahitipilgern. Der Weg die ist tt underbar geptlegt. hen der Landschaft pitores .te ur lie tren Glanz, ui d deshalb erhielt auch di se Quelle d; s „Bunte Kleid" des Lieblin;s: Hérflidie Tempelhallen mit stilvoller A ischmiicki ng, die Herz und Auge erfreueit. Gleirhsam ein Vorhof zum Heiligt nn breilen s ch die Blumenbeete in dezeiiien Farbl’n. Wer die Terrasse beim Olierdes besebeidenen flolzsjei ttinnt den Eimlruck kunst voll getvirkter Tepp' man bvhaupvn: kvitter der I det) Hvil; clttt estern sind irgendtvie t;es vor i lim '-'1> ,'ierbeideit tturdcn ljlun|vnzu FiiBeti gelegt. koimni die Kritik, die ttie ers solange es denkender Gehlrne behaiiptet: ..Die Hluméudykr ratio'H'tl tu t Glauberunil Natnlicqttel en, jetter ausgezeichmten Mineralspcmle inauch nach aller Well terrden, sie sind tvert — dekor lert zu kt crdet. Allein solehen Blumenarrange mcjtl* bigegnen tv ir ja in Franzens tad ainili ah mdern Stellen. Sie sind zu z; hlreicli, alsi daB man sie bezeichtte — tt Ijaffen tverden, die dem Pr Glanz verleihen tturden. iiicht.viele Båtime getallt tyer- Blumendekoration Raum rke Hs heete gesel l'artie und miiBtén gat den, der schaffen. Diese Anregung komntt dem Schreiher von prijminentester Stelle zu. Sie wird gewiB von den Stadtvatern, die auf das Getleihen Flranzensbads stets bedacht sind, in Erttågut g gezogen tverden. — Blumen und Blutei sind ja stets die » .besten Schwestern der schbnyn Gartenstallt. A.W. Achi wie so bold... In deijjjiidischen GotteshSusern erkltngt hertfits die Posaune, die an das Heramtaheii der Ehrfurchtstage gemahnt. ’ie Natur-legte, infolge des unentwegten Rogens, i hr -vorherbstliches Kleid an. Dem Landmamt hat es diesrnal leicllt. mit der Ptlugsehai1. Furehen zu zielteit, detitt (ler Boden list nulgetveieht. Also tvird herhst liciter Fehldienst (nicllt mit Kriegsdienst zu verttøec jtseln) jetzt schon verseltcn. I'tid loclt will man in det* Kurorten siclt i(tjt .lem Gedanken .nicllt vertraut maclicp. il Jill' der Sommer entgiiltig abgl‘- ivirtscltatt jt hat. daB der Markt voriiber sei da i helt inancites ahzugeben tiåre . . Vom Hrulung hat man siclt mehr versproclten Mensellen sie sich: das Mitnk , Die elite iil?er: Ktirltåpsc dem es V min gibt schaftlich alter sne hvil wir Lclirkråft um vergiBt man bei den .Blumenspen gafiz' um wollen nicht get enken, die sich an jener Si elle hefand, aber etiva funfzig Schritte dem gar an den Stadtpark' ner Zierde der Tempi arien — Wir pa: tab Musikpat ilion entfernt kdnnten Blun ■ als er gehalten; und da' die IgCrne hoffen tind barren, sagten jic Zeit der groBtjii Ferien tvird hereiithringcn. ijrltoiijie Zeit braehte tvirklich r >Be Anzaltl voh Kurgasten. Die tvåren tvieder iibertiillt. trotz- 1-1 mehr Kurhauscr und Palaste pmi trotz, iler Klage, die i\irt; J Wvft liige im argen; und tt oilte diejsoijhe lins Irviimllicll hescheineil. es V,Jirv nia ilehvs ttieder gut gcivordcil — t ijllte ebett iiicht. i 'ml mm sre- .yiedijr vor- Sclrulbegiiin. Vieh li I I tern scltulptlichtiger Kinder du- Zvit iler l’flicht iteuzviisbaii setzt die soziale Mii- .iuzviisoaii setzt ilte so ftrioit. die vont I. September b vilvit Iteitjiviirm giniti voif. netten. I,it l i tvlstamls.- zunt 31. tkaiirti ein. Alles, tvas der Kurort zn tvrgelten hat, tvird zu seltr inaBigen Preisen ajtg'egeben: Bader. Kurtaxe, Atzt und Pensjftn. Der Ertverli liir Kurvertvaltnng lind1 Klirhausbesitzer wirtl dabei fcifrgtich seiit. Es liattdell siclt ItloB dårum. daB die Betriebe nicllt vorzeitig stillgelegt tverden. In KjarLsbad gibt es itoch Kurgiistc in Massen. Eine soziale Mitlelstandsaktion oiler uherhaupt eirtV Aktion tut nicht not. In! larienhad tvår die Frequenz nicht-viol ger nger als sonst. Vielleicltt tvår *|it (Jti. ilitiit ettvas ntindenvertiger, als in den Sai ionen der lelzten Jahre. DaB voit difln Bodvnstaitdigen tt ieder Tratten vergossé.n tvurilen. soli kviitviu den Ateitt raubeiii E' FvU nicllt jodes J.thr eine gleiclt gute ist erntc, mane et n trotzde utchmal setzt, auch eine schlechie demlst nochikein Lamlmann vtjrtvie kein Mvfzgor an Untcrernaii-> i. Cif- Itujigert, g gestorhen. Sehade also, daB der scltime Somin der Iteuer gar nicht sclibit tvår. seine K (e( packt. Im Sommer sind wir in dgn tvftsthqhmischen Kurorten (kurbrtlich jtsfjrochdn): „Das G ickfenster Europas" ^ijs iiherall kommen <urgaste her und be ttiindern unsefe Heil ichatze und beneide, uns um den gesegne ten Erdflecken. Die e^sten Kapazitaten Ler^Velt. die promi nCntesten Persdnlich ceiten der Ende, gCbyn sich bei uns Ren lezvous. Vor einigen jagen sprach man sogar ,davon, daB rotzky sich ih Frati; :enshad aufhalte unil a le Zeitungen tingen tilese NetiigMeit auf. Wieso dit'so sensationelle Nachricht sich verhrcitctc, tveil) der liebe Himmel. Frst gestern sagte mif ein BekanntCf: „Ein S Kurgast tragte micll:]Wissen Siv. jt!af. n.-r voriibergegangene Herr der!>eri,l 1 rotzky ist? . . . I oh komite ihi,t mit slimmtireit mitteilen. tlaB er siclt i)re. nicht Trot7kv kei. somiern.j tla m nur sellr almclt u:ul Herr tjbkt alts Eger ist." - Dal.’.jdicscr Umstand Ificlttes istj dali jti.nt davon ' rotzky itcili in Franzensbad." | Das sind Intermezzi, die siclt bej. tins jhter jynem - b'- tlUc Be- (Ifll XU w Ind viHsp; h.ifh. n lur Ktirzcit ahspieleu, k<">uneit. tvcl tt ir J. Zeutruai der W'vlt hier leben. J i! r! Nim géljt iler Slmimcr zu I ht ttcli tiiitijvs vrtaBt ,.\ch. tti-, --i 'tal : vvyhallc" .1 3 m hild nn i i. A;;.l U-: \\ I : Blumenschau. Bagi kunst* und GemQsjeausstellung. Nach muhevolle lagetf ist vs »er R. iifv i vi Jalln-::. ger ni rlteit und nicllt gem mis iii imsercr reelt' turlatincti gijscgiiotcn Karlsbadei ner Umgehiing ttieder cininal tlas zu schrilivn, tvas schon se uotiut. Eine Bltimcitycliau. Das' lein ttirkt nicht, jydttfli tt ir vvoll, in tt clcher Mannigta|tigkcit sid] di men und Pflanzen vertventlen lasseli sie zur Verschitncrung unseres I heitragen. bei jcileni Anlassc. isei|jesj in ■ Vlt A«'- t Nell »II sl-i-;eh Ilgen t I W( n igi'tii t'tiligem Hin tvie ■ililos Weg en Geb&udeabbruch und Neuaufbau ferdea za bulfQ’entl bpr*hi;e«etzren Preixen tptkanf: Soblalziniraer. kompleuc Berrtnumi Sjtf isg7.immf r, kuiupletre Kttch*nflnn<*htnnu«n. LfilprUlubeami’urpn, pitzrlne Kiti'brnkreflprtzeti, •inzPlte Si*hrAake, Kintlerh^hrn. MfsAinpifiBel. TfppirbP,fU!oDianubfr»brfe, Fahr.,Tboner. HuronioBel Fatirikat .Xmrv~, einzelne Fauteail*’. snuie l.iBoleamreare in ver«fbiedenen ' •rol'en. F. QASSNER, Mdbel u. Dekoration, EGER, Obere SchanzstraBe-18. Telefon Nr. 283, Fretid ilder Leid, frciimllich tvirken un,U nicllt zuictzt auch denjenigen zur Lielic r Blattte erwecketv, tier sie his jetzt tticjtt kanut hat. Wie ode und tot isj doclt ein. Ileini olme Blumen, tvie kahl und abstoknd ein Begrabitis. das iiicht iqit Bluntht geschmiickt ist, ttie tviirde ein Nnmenstalg. Geburtstag <tder Hochzeitstag tvirkeu, det" nicht mit Blumen verbumlen tvare. Kurz, die Blumen beleben immer und geben yin treundliehes Gcprage zu jeder Veranlzssung. Dasselbe gilt auclt fur den Oarlj ai In unserem Nachbarlande Deutschlaml. das kurzerhand Bluinenland genannt tvird, macht tast ein jeder, auch in den arnisten Schichten, sich an einem Gartchcn zu schaffen und pflegt dasselbe .mit— Liebé und Sorgfalt. In England ham.'n Afh'tfiter ganze Kolonien von Sohrebergarten aftgelegt, nach n elchen sieam Wochenentlo dahinziehen. in denselben ihre freiL'n Sjtunden verbringen und dieselben ihre Pflcge angedeilien iassen. Ntfr bei uns ivill.jnan davon noch tvenig oder gar keineu jGebraucli machen. trotzdein es so matiche Mbglicltkeiten gibt. Man sieht in manchcm trostlosen Garten. in tvelchem die Blupien und Pflanzen dem Vcchungern mier Verditrsten preisgegeheu sind, die Blumenheete oiler Wege vernnkraulet. daB rjiati. tt as ilarin stvltf. nicht lnvltr erkemtt unil— allom andéren, niir keinent Garten S lu liclt icltt. So mattcltcs Fcnster. <o mandler Balkon stcltf olme Blttmeu da, tto ,-s dinnocir die .W'glicltkeit g;ij'i. ttvi .mcli mit g.-ringett Witigln vine Bhwncnausvlirmicknng zu scha.ffvn. Matt olltv sic'.', imtnvr von’ili-m Grimd<atz leiletl lafst-n. ..I'in lleim'ohne Blunivn, ein .1.. b j>!»!L ScvK-Wvi l.ivbv /ti den BUunm pjicgt. utugt .nfclt Mvnschvnlicbc Nim vitticrnt t i il dem. tt.iv gvsclichvil. Ultgvaclltet dvskv:. tt as /nr Verschmy'ruiig tnisert' K^-is- - l'c.gvt:agclt hSttv. aber in v-i /u- '. i, i - >11 -.-s livgeit. mvhr Ajiftttvrks.. itke .-■ ■»■: iv aul das Gehivt /tu Vf-isc'.;- -■ iniu:- vivs Heintes, und di-wn .l'rigvluii.g. sottiv unserer Helten Hviitiaistadt zi: nri.-::, VV'-.rd iHest-s Zicl vi .ivl-i. varii i'! Zttvck iinsvrer>Aiisstell:i.ie ■ .'.ililji ni II.;s. , A:!'V«I hiflobm. Joh itu- U'.'!:: Aus den Kurorten. K trl.li-uii-r lturlH->uch.‘ i *l.i.-.. .i. :• Ih-MVTI Rurira.tv -Ivr h- .inv- K.irNl-!--r .t r. Mon.v.t-n Juli-Aueu-: tranz b . irlanzv'-r. ■ t'atvr cl--n in <!vn ivt/t- .-: l ag.- Kunr.-!iniuvh a:'.jr’'k'inirr*-n,-n tiiv-t, h-. sivh: S. Kx: r^ir-ii -ral Mivoutinv Marin aa> Ilt lvra-i, S. f-.xt. Minister \i,-sl.i, '■! .u-: - au.. A-.hvn, T'nv Kar', of Oiula-y mit!’.- i; ..nit aas l..,rvi'ir.. (len.-K.insul (n--rv J->ns u u. Kv.sl.V'.t nnn,'!. C.-ml-s.'! Or.eita ran-.;,;., i B->r-

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