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Jüdische Volksstimme · 1930-03-06 · 10 (6.3.1930) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XXX (1930)
Issue
10 (6.3.1930)
Date
1930-03-06
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Brtinn. Donnerstag „JODISCHE VOLKSSTIMMEf Zentralheizung 7. Marz 1930 Nr. 10 Na Pcnåvte 65!pig Oskar Pollak & Co. UH Dbemer. cn ,Kc .'0 lå W* BrautpaafBl Achtunjg! 30°, billiget!; mavlvp 1 uxtis-^cE'.ir/ /imnfr kompl. KuchPi!‘.»*rrenzimmer jU'mar.gn v, \\a:rat/fn voi K.ri5l:t'* .•in i » 'merle/hir s.i ti-1 eln'.’t mr Kc 26iv vor v*\4 \\ IVpptchen u \ t. 1<M F1 *:*! c-r.; e frr.st st♦ I i_k 'ni J’c.j'icme Tc!.\ih!ir!„on. Mutulhaus „Danemark”, Brliji«, Ponavkagaise 10 )eden SstnstWj und Sonr.tit' Whi, ■Dr*!’; :c! U rnr.eti i. w-iu'.v-y. t- «■ k , c iai:« •«*;ng*?-< (»♦ n. Aii («H ul-c* : i|> •: Tel. 13^5. cpzertdirektion ,.Ecanus|‘ %' Ledarwaien elgener 1 Erzaugung POKORNY Råthauegasse 2 felephonj Nr. 579-VI. FerniUt 4834 : lOSEl PM, BFll i Airton Dvifåkgzsse 1 f'artonajgenfabrik i Bucnbinderei. —rS=- l rcita'4. 7. Marz. Dopz-$aal. lEniziSvr Arien- und Liedpr-Abcnd Julius Patzak Am Hiitrel: Prof. Erich Atelier. Aml 18. Marz, 28. Måri und 14. April Drei Meister-Abende zu valkstlimlichen Preisen: \ . ...I.'.ll'r in' i, m r. i: a’iit.ir. *ei ■ s- V •rkr;?n. Hrs:< < > K**s - - r! i h 1* •JTae^rUndotjl79a Alex. Suchaneks Nilg., Kra'utjmarkt S, Tel, 745 < auch F.* K? Hina, Kron3 37). Alle B.:di:.’'-arr.)cel f :- K rchc ur.J Hans in be‘ (Jualitate.i- Hd Billisten ifreisen. 3«r- I stellungvl) :ir’ Hat5 —:-1-h-- Sfur" i ’t‘i[ *■«*— l->is Va”) :•;<; l-r-.d«*.!;t „'.l 't' f: is.-*' K.; •J'i* F 'i \« M;tt ' AulMijhf <!er Krunrjr ‘s Preisfage K.- ,aa Strong <t>rtr.. U Alåzzoth 1 kg K5jlC‘- rigarisclter Brodér erliåltiicjh Kro/ia 9. CMé'&si u. _ . ahemal* Café ^-o? Bf C/>. , i - , * faer i ^izte... Vold jude. { 1; ,i - k u. 1; 1 S .„ir. S. limitz.’ / . ‘ . : .;i M . 1 "jr.! . I1 -;■ v. i i .. .. . nahmen t: r k; ■le!se m>t ihm; ’• 1 >- r,. •. . im Sa’on auf- . \x i : :n!:. 1 k:bi: bcbie er V ■ . .. r em’-; dal! man Ar-;. hi *u..Ui„. e mit zwei .;i /v. o!r r.lK-ii hoch, i g und .Magog.! r .j . T 'o - i' .mir k’ein.en M.mn ■i : ' / ■ ageiiulh war: sie :n :•*!. eili 1 ni’^OSC, ,;• b k i-rkå! .t. * / ’.a. ' •i :>r; ' ,*r v. :-.r iiberzeugt. ■ u ’ a : K :. . ' ,* . t. r / ge:nc:nt, und glaubtc l tf; t . 1 •:* :’as iibeiliaupt vin : kaum! Mordecha' t ' .; l -; - r *>Vb .Mi.irl. aber der / ‘ niD: i. y iv b a :n 'il -im Kranken, warmte \ f m ■! if »]) '.i", I'.gre sie ihm an .b,- lt.ll e. r-*'S n rauinendecken ein imd 'Ti: 1 *H t .an se nem Bur. Sie!"■»:-! -.V " k'| [■ |K )i"ii-;en ifnd \rmeen hin uiuil ' -r ■ b- : Tk'f'fl IT-ud erte, die Fauste balfie. li . :u... :iu:! da f. u m:e, daBalle den Ka’scr \ ■.■:‘r:r\-:T I: i Tt-.iii Ir J er ietzt miteinem Bettelsari. werdt miissen. Jurch; i die Welt wandern- Gebetordnung der Brttnner Gemeindetempel. ff -„te ir”« "CEh. I -0_, J , 1 -w! Kbvier-Konzert Erwin Srynicki iRnm) Bacli-Liszt-Chopin-AbenJ Vialin-Konzert ft. Milstein :Ne\v-York) Bccthoven-Abend Cello-Konzert G. Piatigorsky i f.M-'skau) Bach-Dvoråk-Abend. farten, nn dar Konzertkassa D6PZ. Apoihcke zur gaidenen Krc Telepnoin 211. des Telephor August Schmidt, Bru *r8n* Nr 2. Feim Onrnlnb' ne 211 nn i>«f« GEBETSTUNDEN. Frektag 7. Mårz 17 30 Ulir beide Tempel Samstag, den 8. Marz „ „ Schacharith 7 Uhr „ „ Mussaf 1030 Uhr . „ Mincha 16 Uhr „ „ Maariw 17 45 Ubr „ „ Sonntag, 9. Mirz Schacharith 7 Uhr „ » .Wincha 17 30 Uhr „ „ l. F1GQLEH, HlaQiepu. OFoeltm BRUNN, PETERSBERG (Hinter dem Dom.) Tel. 75/ VI. Pianiaos, Flugel, EfcWtr. Klaviar Phenolas. Reparaturen. Stimmuugen - MiptVlRviprp h<llip«t Til.lntar.il SI Tal. Intar.1151 HOTEL __ _ BrQnn, U nové brdny 3 Modemet errlchtetas Café DOAUNIKANERPLATZ 2- (Passage). Teleioa 4774. Bio- MODERNA, Friihlingserwachen prolongiert. Ilauptdarsteller: Ita Kina, Tony van Kyek, Kolf Goth K. Gotalte, Krita Ka.p. 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In groBc:r. .W'tleid mi nairni sie cin Amulett vom-1 nd: ii. l ev: Jizchak, Sohn des duB'die Krankheirschwinde* >!e dem Kranken umhiingen. ab ■* i: ivr!« rerlit und hinar das A t Bette uf. Kaum batte siedas K s:’h d chak, in cinem'Tallis bis zu den f n. silbernem Rand, trat lerse ein Yi'at’d zu ITiiup'n n des Kranken ■en tr:'>r,i:nerfiil!ten Au gen! eine grofie Helle!.!n Augm i fim. Vi Acb, c: dem ..Vi ihn Snrr-le. Tiir und es wurde llell. bbeb dem auf insje.; das :r sie nulett etan,' Rabbi itiiBen, blieb tc-hen btete etic. S.hweiB gebadet oifnere der Krance di uu.d sah sb'h uin. Alles sdnvank e vor g \v?r er? Wtr saB da an seinem Betl? r ja gestorn krank geworden! Ist er rde in die Rande gefallen? Nein. freur.d! clie l.eut? haben ihn zur Nacht lufgenomcitt i. So lange aat er schon nicht in einem Bett geprhlafen ' a.eh, wie warm, wie. wroW! :> fiihhn Sie sich, .Monsieur?1* (fragte se!) i „r:h danke sé4ir. Madame, besscr, ici I es nie ,erg:-ssen.*‘ Die Worte des Genert (men s1 mmelnd aus seinem- .Munde; er b i tete d e sthwere W'oildeeke, unter d schwit/ti1 wie in einem Dampfbad und la „Unter! einer solciven Decke wiire es ■ Moskaii niebt kalt gewesen. Ich håbe mi kåltetj pei. Ihnen aber sind auch solche A prpfos. Madame, haben Sie nichts polednj gehort? Wissen Sie nicht. ob , Krieg £egen RuBland gewonnen hat? I(h bin i schon $o lange krank ...“ will ls kadtrach-?r er th’elte. stin :h er- Ifroste. Nåden von er „GewlB håbe ich von ihm gehort**, antv. e.rtete Surele, „man sagt, er séi schon fiber .Moskaii hinaus!** ,^cr>* i „Nap<pleon.“ Der General lin-helte bitter und bat Surele. sc.ne Leute zu rufen. S:e liiillten ihn wieder in Pelze und trugc-n :hn hinaus; als er sdion iin Schlitten sati, druekte cf jSurele die Hånd, dankte ihr und iibergab ihr seine goldene Tabaksdpse; auf dem Pcrkei v.ar sein Bild und seine Unterschrilt. lis war Napoleon. Sooit der Vater Mordechai diése Geschichtc erzahltei, endete er immer mit len Worten: „Die Tabaksdose ist ein Veimogen wert, .Magnaten haben sie mir abkaufen wollen, aber Jas \Vort der GroBmutter ist mehr wert — sie bat verboten, das Kleiiiod zu verkajufenR Mordéchai fiihlte-keimliche liiebe zu dem wunderbar'en .Mann. er freute sien iiber seine Siege, traiierte iiber seinen Fali upd bedauertc stets, daB jer kein Jude gewesen \yar. Mit dem Vater striti er immer und behaupt^te, Napoleon sei kein Sehusterlehrling geweseni und in der Geschichte von Armilus sei er nicht gemeint, da. er r.ie ii'n Rom geboren wurdej Im tiefsten Ir.nern aber war .Mordechai der Ansicht — die •er freilirh keinem Menschen sagtei —, daB Napolecn e Ljn e n Fehier begangen håbe: er hatte sich von seiner Frau nicht schpiden lassen durfen. | | I (Fortsetzune folzt.) j

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