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Jüdische Volksstimme · 1906-08-15 · 16 (15.8.1906) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
VII (1906)
Issue
16 (15.8.1906)
Date
1906-08-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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VII. Jahrgang. Uttnttnrr 10. $r1uQ6prrirr: .ו!ז».י Unflftin ^»ן.וז<1ו»ר11ו . . •rtn.;jiibrifl nniabrifl .Volbtinae . k-.-iümilli" .. I am: . . '■: ':י::.?. . - Prag. tJniniji, I04 JuguK liMM». '* I ,Xi! •”»<><»<>. v״kvf:tm1:1c“ .. זam V. und r ... j 0«rt1hrtn)U1ifd1f ttcrtrrtung: (׳'!:; nimm, Cr:: ^.׳>r׳r a:ta׳׳akon:s 010. .:\.־. Prag. W unsere P. t. Abonnenten sowie an die Empfänger von Probenummern! Wir erfadfCM IfitMit dtj«ge«dst «m fre»ndl. «mgchcndc ZircRdiNg der JTbonncincntsbetragcs. de wir lonlt die 1fdonne«e»t,det»ge necb im EMf; dieser Monster dir*?»sisnkirsge de beben innssen. Vit -fdminifitsiion. Cn»I,rit. CU'N R. 1t>1'11nwv?t:-. üi1>7.-.-1! 7 in in ein ■ Mittelding;wischen wann 11;■:■ "!1 :'.1iiHi-lbtng li'i'lil, ■über länge 111.in b. :0 goldene :Wittel ft r d R c. beim uMbri!:.'■ •ich der allgemein (tcrndieiiK-11 fliiii.bt .1■;־. :1 und leidttcttcn;um! Ziele fuhr r. r bic Üanltcit von bcinidpen. Und wenn mm ■■-־ Behnuptung nod) der ijlcwaie hebiwi!e. -.idenlmit iclbn und die verichiödenaniaea -mgen durin wäre» Beweis neu»!;. BT.1I : ,edem Gebiete des dndeiniiiii.. 11!;׳ ׳• l 101 r marin, darum >111: ׳:■: eiv!,;, ■ ■11■ ich mal. Waeman dem d-1den!1117.e s und G״tes uachi'agen tin cur:.; ■I >u icutc Widerslnndsfähg'eil: denn i-üli: . öerswo an Knrpsiisriiere, und Ünacü :7-,״.: erbrochen, wie am Körper deedndentums. :■ das Bersuritsobjekt läng» e:׳!m.׳tY1! ,-':יו■ während dae- Judentum »micariiut ־;׳■ה ״c vieler ..nnprakiüriier" '.Hr,tc iirit!weh ac; X'ebene-maife■:- erfreut-?Iber auch Pici.m;au-, heionbcKin unteren Janen. gr-üe durri! die Lauheit. die fielt tut doden >-■:■:: ..minie: (;.T 11■ -' - 1-111!!er1|:1!1C!• ‘..'11.1'■..'! di- 07;״.■;•,׳na. .:!>..! .- ::'■■imc. alc- >:1 '■-11:.'1. ne ן; ין n'!1r:1if1>;!e!! ',׳■.׳::;:;wafiin,•. ‘ >uii \!.;;in. -i.ichl? »ud atii riete hin- '?»!weis mm Teile der m!;11 begegnen oder auf :;11 rnadten, fei die Aut- הל nchört. dem gehört die Behanpinng wiid gcwis; egecrun genommen iverden 1■ verinrtten. Wut liniere 7011 die'cr Waltrheit iehr du \:n unddie f'ictnhr nid)t . s. der Engend liegt, weil den in Aniehnng dee-;11 ein.- weientlidt andere fein i'a.hlictt in. Jji jiihiidjcn iieud nicht er;ogeu und diefe 1 cle Übelnände. bafj biete .17 leicht;11 einem Verhäng 1 ■rdiritteu und ansgenallcii 1 ■ ■ B.öiiriinii. -1171! Targen ׳■:!׳;: Bcd.n-ii! -;1111,1 1117 ■■■'-.׳ 'clbü t:7;1c ין ab 111 c 11 r 1;;;1 .;:•bei.it «utoit! :::!;!diichei, T.1111:1 Um c:1 .■:V;;:;:. oh?׳ . - .-17 'ein d> 1 017:01111::.; liKlIen :a:::;:a'-'t, niaicnclle ■ •: die;'!lifiin! mritl . :innrer Tage infolge 1111-?um■ ln.:,r niegenug;11 tun. um;11 d--:71. jo dürfen diese nuten nte! 1.1:0;11111 Aufgebe» der geina >.-.■! m: iffen und;ur Entichnldi- Imena iniigesünde dienen. Kann er 1111: d.7 dngend nicht in dieHand .11; -1 diefe heilige Pflicht von :1 l.!i>i:1. r'cntere-j geichieht denn d-e Er;ich.»1g der Jugend ׳eine dl■;!! Religionslehrer iiberlätit. man tu l! idioii rhllee- - getan;11 1־ > a! a e diefer tir;iehung kümmert tdi.lt.;a man fragt fielt nicht r den deneltenden Verhältt in. Denn täte man diefe-:׳. ligneti-r f-tgen. da« der in- >,e. uitoetci'.te Kraft in den Dienft Hülfe, dafi er drüriende Ab- Zorgeu und Befürchtungen kennen dürfe, weil er »nr 3*cniltofon. Neforiiijiidriitlii». II-.lueil.;. d.ö io 7 in i i'-'n;!eit hem! :'ctbnch :tuieiiiiqhniien : ::e üanbeohaiiptttabt mit einer;icmlich grofieii. ■ 0i;ahl nackt gros;eu ^udeugemeinde. -l Uhr .!ttag-r. vor dem «ottetdienne. T.u einet!,, ■'chiiiuyigcn <vä«chen ein Prarittbau, dei i viohe für gar lfiele. Anblicke man im;)ivciiel in. oh er ein: fahrt kaif. :11.11 nn-a er oder eine .Nitrite baritaUcn ioll. mit io und wälleweilendeoi liuhe »■--- ::;argen najinnden! eu deuifclte» Volke-feNeo. hei a.m einige .>ra1'lit11111en״ ale- Parade mitiviifcii >ol!en. . i Tie Vornillniig ^eginm. Präludium vorerst olioi m t Drgel. Enileilende iüeiänge nach der :110!׳ einer helairine» Cipcr. Dann die .leider" 1111■ nnigäiigliriten tdelwle. d divcr. r> denen man 1101י.11-י vole-ne dae die iiiwtrnändlichen Leitern hergeude Ge .Nuppeln: und all;» befriteideu und win;1g Mitte einige hehräifrite Vettern, die uiie- . das! wir 11110 vor einem diibi'iitempcl heiiude». gerade 11111 ein äiibet: wie 111-] und fein in den Bankier -2. mit 'deute nachmittags angefagte Predigt: aniioii■! Bankier o. 1111 jener Presse, die. von dudeu erhalten, fielt! den der iht. ansden Aiichtuden auf dem Umwege des ii.ni ilatnrjndeit einen Abtrünnigen, gan; ״Modernen";11 ■ ׳ ■ ■״ ■ '. 110: Pr-i-igi nariten. — Also angefagte Vorftellung: und da;11 ein Dehnt. Ein neuer Rabbiner ioll die halten. Es beginnt sich zu füllen. Wir ttetc 1 in das Innere des ״(ilotteshanfe-:--" du den 1’orf-rten Reihe» Jtc ״Führer" und weiter nief tt-tti;■ die finanziell weniger gut fundierten, die Ariüen des Volkes 1 alles fein säuberlirit nach dem -- aidkonip geordnet. Die reichen dnden. die, — ™ Jo 11111t einmal sein mutt, — statt in-J Ihe-ncr m ksn! Tempel kommen, vor sich ein .Geheihurit"- _11nter demselben die Abendausgabe der --1-i dr. Pr.", na ja. — fort kann man doch nicht bete,! lAuf den Balkonreihen ebenfalls genau ge ordnpt die Judensrauen. vor sich liegen das veransgeschlagene Gebetbuch, in reger Befpreehiing .Potpourri nach grojfanig. •'Sott, iiehenden .'!hillei das liorit die iPorien ו,ן m i r f 1 i dt 111 .silnh hinipciicn imnt: eine harte ('iebnlh aitn die Predigt. Plöglich feiner in!'»edanken anderempor, der Rabbiner hatte ■r etwas p.ne1;f.11en Wendung ge- 1 and! so rücksichtslos fein kann 1 Morn inte als eine Reihe vor ihm icinem Rarithar eine Debatte über ■linsfen-iiileihe beginnen wollte cltlnsigefäuge hes Kantors. Eigene Kompofition 1 ' einer d ״.־".. r leine» CpercttennoPttätcn wie njobrrn. Das Auge des knn ft märittiflen firahlt vor Wonne! nur fehlen 1 denn dann wäre es >.dcrn. Dann könnte man auch im fcaf; 1 man fielt wirklich in gar nicht•:? nnterfriiesden will von dem waschechten eitt'cbcn. Die i'ceiftcn warten aber gar nicht die Lritl1it>P0rf1elln11h des Kantors ab: gleirit nach der verlafstn die Beincher panikartig das vuns und in d» Türe herricht ein ('iedränge, als wäre eine dciieföbriiii« anSgebrochen 1 — man könnte ja;11 fpät imj Theater kommen. Wagen fahren vor! eiligen' Zchrittes perläf.t fall. Rat B. bao ״Wottcshauä“ utk dlsbald mit feiner Gemahlin im Landauer;1j veiichwniden: also rasch fahren! Tie Rachhattfegcjhendeid besprechen noch einige Miin diesem ,Talle im Beisüe gen; anfgehe» und jeden Gidanken ihm nnterordnen!> 1111. Die Erfüllnng dieier felhnveifiändliri'-in. netürlichen dar dernngen fleht aber noch wen im def? und dad-urrit leidet auch die fo notwendige;ielbewi ite Ei .-ihniig. weil die nnftreiiiq vorhandene Be winernng und der redlichne Wille, der fenene Borfan und die bene Absicht nicht;um Durchbri che gelangeh können, io lange die Ansücht einer ent'prechendeft besseren Eriften; nicht winket. Und ti inketi wird sie - ich wollte ein Lügenprophet fein - noch lange nidit, denn wofür andere Völker 11111 Rationen er-, glühen, dem begegnet das dndentnm t lit — Lauheit. Eine bedeutende Rolle im Lebet eines Volkes ist;ngewiefen der Presse.. Tällt ihr toc? d e tvi,!: tige Anigabc;u. gediegenen Leiftnn icii auf jedem Gebiete die Aiierkennnng der Dsientsichken;11, per Mitteln. Anregungen;11 gelten und!etwaige Übelstände fo lange;11 rügen und;11 i^tifieln. bis sie entweder gan; verfritwindeii oder sich milder.:. Die Macht der Presse wird überall ■anerllnmt und über all gewürdigt, mitunter in solcher Ansdehnnng. da« oft eine Partei, deren "Hiebei leicht g e 7 a '.Nt werden können, über ein. ou anchl über mel iere Blätter verfsigt. Die; ü d 1 s d> e Presse erfreut sich weder einer solchen Beliebtheit, noch folriier Auf opfernng. denn sic lwgegnel in den!»einen dallen. einer nicht!■.hart genug;11 veiurteile idei! Lau heit. Elter wird es ni11i;:.;::111 poktoiiunoii. das; der dude Leitungen mit ansgeipret-i-ea ji-1 ’ tischen Tenden;en dnreit ,inwendniig wen teuer g!;ahlten ditferaien fördert und >0 d;a deindes n-1d Gegners stärkt, als eigene Presse in irgend einer Wei's bleibt unter solchen Umnänden die G j ü d i s dt c 11 Blatt c s ein iehr ge» nehmen, weil VN geling das Ergebnis teriellen Verlunen beneln. Und wrre de! Unter nxhmer noch io ideal angelegt und leitete ihn nur die lauterste und die beste Abiiritt. der grone Tro« hat für iplette Gefiilile kein Verständnis und unten die ltöritn interessante Trage ob die Arie ans ״Earmen״ besser gepasit hat als die ans ..Lohengrin״; und dann haben ne wieder einige Zen Ruhe von diesem langlebigen d identiune Als Leute verlassen;wei Mäpinr das ">ot1e-1 Hans, ein nlberweiner Greis und ein leaststrouender dünglmg. der Tttpus des' ditngjnden Eine Träne rollt über des Greises Wangen 1 er denkt an -rneS slol;e dndeninm;iinicf. das eiin't Lei rer der Welt gewesen, das den Menschen die Ethi: g'egeben an das herrliche siol;e dndentnm von eilst — ’— — und. an den Gottesdienst von heute 1 und wieder rollt eine Träne bitteren Wehes über sein sorgenge;eichnetes AntliU- Er kann nur meh ■ weinen über die Entartung fejner Brüder. An seiner Teile fein Tohn ein . Ziomit. Geht nicht tat lieh 11t den Tempel, gehört aber auch nicht;11 jenen, d!e. umdastiesernste und treffende Wort eines grofien Juden;u;itieren : ,;ngleich mit ihrem Tales ihr d> dentnin in die orderte. ündmiig,-nes agtes Unter 111 111 a Lade sperren." Aber sein dnnersies flammt auf gegen dieses Karrfkaturjndenliini 1 wohl ist er nicht fromm, wohl gehört er nicht;11 jenen, die in Zeremonien und Dogmen ihr gan;es gndentnm erblicken, aber feine Teele bäumt sich aus gegen iold) lächerliche Resormbestrebnngen. die nichts anderes als Terpentinenwege sind, die;»11 Taufbecken führen. Nicht 11 0 |> & em er Z 0 1t i ft i ft, sondern weil er Z i 0 n i ft i f. m u R er alles bekämpfen, mal sein Volk in denAugen objektiv denken! er lächerl i ch machen 11111B; daher auch diese des religiösen Lebens im Iudentumc. Soeben erschienen! ..Indischer volkskaiender". .Siarrifierung

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