Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- VI (1905)
- Issue
- 13 (1.7.1905)
- Date
- 1905-07-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2621806-6375628-6375861--1070-4860505- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 13 Punkt«־ ..innerpolitischi‘ Betäti wiml♦*• Vorher nmü ich mir ilali nach Beratung «ler Thes!•!» zum Organisa tin!1--taU!B die ebenfalls von Komitee.vorgc wcMagene» Ausführung.-)>«*stin u. a. Th«*.-e 1 sofort in Kn! Vlu»! Parteitag angenommen ,Kurde. /.ui Debatte über innerjm ilisctie Betätigung 0.\ץ unterdessen zwisctien Mi kan»־r. Wiener und Prag«*r I Jüdische Volksstimme. rung“ eingebiacht noch «•inschieb«•!!. mutigen, wonach fl zu treten tuet. liedem der Kra (k und mir die 01•• ■n/.itie1־te Resolution verab! eilet worden. Sie ytrl t «!•!» gemeinsamen Boi en vor, auf «fern die den differierenden \ erhällnD.-en f»ntj.11(1־14(-> <!,ן «linerierenden Ansic DMiikte Hafen: gte ({01• h ihren Schlußsatz ihn!׳•,],״n die Möglichkeit, nach ({, - IM-Ireffenden Distriktes näh« den d«־r verschiechzeilig bot sie Rist! iktsnrgaui.-aden Verhältnissen re Bestimmungen zu dir-ein Punkte zu hescl liefen, eventuell di. talh־ngelas>ene Bestimmung des alten Statuts lü; .{,-n Di-trikt in Kraft trete , zu lassen. Und «i. trug mit dieser letzten Bestimmung auch J,: \ * ■tu Parteitag b« .-cblo.-se 1en w« itgeiu nden ' A>e״non1ie der Di?l!ikfe Bei t,innig. Ewarj im fejisch vom Vorsitzendei. dal! er Zusatz-! an •är‘‘ zur Resolution, die eine Interpretation! t|. —jheii durch den Parteitag festlegen lassen' w« vn. nicht zur Abstimmung brachte, mit | ({.!, durchaus richtigen Motivierung. daii der! p;. :•-!lag nicht in einem Atem die Erlassung{ näl •■r« r° Bestimmungen den >i?trikt?<»rgani?a* ' *tb•!:••11 überlassen und zugleich solche seihst, |m - iiliehen könne. Mit den! j ersten BesehiuU! 11i«*|d zugleich fremdnationalen Vereinen angeliöi en darf.; Die \ «*!־Sammlung wvptänt di,»• vom Xe^eiu ,Zion'־־Teplitz propagiert«• Auflassung, maii sep schon durch da- I»tolle {Einverständnis mit diHn Baseler Programm und durch die Schekelzahlung Zionist, alfonnali?tisch und mit dt|m Wesen unserer. 1h־n Juden in all seinen Lehcnshezielumgen erfa>sendt-n. natioom(lkulturellei) Bewegung \ widersj»r«־cl1end. | ln Hiuhlu k auf di«• am Piager Parteitagt* angenommenen B«?olntion. wonach die innprjH>iitis«:he Betätigung 11« i ist, -•» weit >ic|1 «ti«s mit dem lla?el«-r Programm und mit den! jndi-clH'U Xatioualgetühl vereinbaren laUt. gibt die Versammlung ihrer t «-her- Zeugung “ daliin Ausdruck, «lall?« hon durch dies«• Einschränkung die Aug«hörigk«־it «ines /iohi?te!1 zu treiudiiationah u Vereinen, aus-, der zioni-ti-eh**!! Organisation .tr«! ״«•schlossen i?U T j«fer deut-cU-fortschrittlichen od«־r Mangeleines au>«lrfuklich» n Beschluss«? andersnatioi1al«*r Parteien?ein ihlt« n B.-K.. Tendenz für hänfne und wirk« n di«* alt«■ ahir Richtung ein«* oflenkunilig«.* Verletz img nationaler Parteiprinzipien und fordern -1. Die Erklärung des neugew <laü es den BeschluÜ und seine unvereinbar mit unserer Rrumlan bi?her!gen Parteitaktik halte und <i w«»lh*. daü während d«? Provisoriums Bestimmung zu gellen hal»e. Die Einberufung eines Del« gier eiitagi für d«*n Monat Okt«»ber nach Wien, jener Beschlull und seine T«nd« Schärf«• zurü<־kg«-wiesen und d«*r sta!1? < uo aut« wieder hergestellt w« r«l«. U. D«:! Austritt j« n« r V«-r«d!p : u- «h r z.iuni>ti?rhen Bamlesoi^aui-atioü. dem von 1T1-. Emil Marguli«•- in sein« .Zionismus und «1« ut?ch«- Fort , )».•rhu vertreten«•!! Standpunkt -teilen, du i .\Mgli• ׳•#• Anhänger ülnrliaupt l«l l,l׳-ife11׳ S2ite 5 jüitischauf r l»M*-;־irt“!re »ritt *p.u tw“ lial- « r r\* h?«•ines Beeiltes hegeh«‘U und k«'*nu« c? nicht wied«*r zurück vertan. Di«.- also war der Vorg (1■ /w«*i so lebhaft augefocht« neu Besch!«! 1.1. ni»1׳Ia?s«• «•s ruhig uni! 7.!1i-!i-« h« n 1 )elfentlicl1k«*it. P,״!«-.-theweg«mg und «he Prot« v 11:1•׳ haben wird, zu hem < Sri .:nach für den Zionismus is: ln, «las Meritorische der Fi «zu!*»gründen. warum wir in «!«•!! w«*it«*ren Balimen ums« hri« t wir den l)istriktsorgaui?ationen iversichtlich der ja am!1 «lie ׳tkuiulgehuugeu ilen. was eine ••h.1׳« n zu schallen, ist für mic 1 ins«,lange k« in An all. als ich es nicht mit saclil ull- 11 und loyulen (iegn«־n1. Pa.׳■ ijeno?s1>n uml nicht mit lut leii?che11 Elenu*nte11 zu tun!•lange?ich die Kamp«?weise dieser n. ן bei Fas?ung! «los Parteitages auf Streichung des Brnud- ־ können“ und den Zionismii- «tali Bi a^lTas-en?atze? der Unvi r« inba!lichk« it. hezielmng?-i |wi«• «1» r f« plitz« r ,/.ion‘ in eine u weise Mangels «lei zu Armierung«•1» «!••? 1 b- Antrag an «t«.-n Par!«-itag »׳? taD gani.-utinnsstutiits na«!1 S «t**??eU»«*1M*ffor-!י h־gaui?ati«»ns?tatut «1«־? Kongress«׳ derlielmn Zwi-idritb 11,1,1,1h1 ׳t. fordert die i Zioni-ten nichts als «la-Bekeiuilni? min \ersaminlnng das B.-K. auf. den ung«-« hmä- Programm mal «li«• Zahlung des S׳h« k l«*rten iLufrechtbestaml jene- Briualsatz«— aus!lang••.* S - t >r ׳ani-aUon?>latut «!■!rcli «'•tfentliche Er-! Sollt♦• «li«• B<-a??umierung «1«? Be-cldu? kläruug f«-?tzu?t1*ll«*n und in-be?on«h'1e «h-m' hizmu Ih-rh-t«• nicht «־!•folgen. « ann «•!klärt LamieMirg.uii'Utioii au r age einzugelu n. «ler Besolntiou »en und warum überlassen, den »uri??iu~ 7m Prag am rk höhmls« he (ipgani^atimi I»•—t« «buch 1'arh‘ihescliluU zur l’ehe!w;«chung «b rjdie -Ivria־ au? der )«(•litiscUen Haltung der Zioni?t«11׳ ermäclttigten! li'eleu zu mn??« n. D.-K. «inzuschärfen. ״'1י י 1 >i«h V« f?a!111nhmg ri« ht׳-t -«•ldieUliih an' ,, . . .. . , , die i 111 Herh.-teJ «1. J. nach W ien «mizuhem- ' . , ' A*־K־ ' .!ndi?«-!,.;,kad. h'llde B mdeskonieienz den dt illgendeu Appi ll. ״״l ,״l׳~ " in «las | neu am-zuarh«׳iteud«- Orgaiiisatioiis-?tatut •len eminent orgaui-at«>ri-chon Bnn1«lsalz der Unyereinharliel1k« it aus :5; i deulten Hrgauisationsstututes 7\\ üben,«•Innen.^ Als zweit«•!־ Betereut l״-j»ra<h Heir (Jg. Nassau «lie nationalen uml politischen V«*1hältnisse «U-r Juden in 1 »•?{,.,!« ich. ganz b«-?«mih.'is in «l«׳n Sml«-tenläml«׳rn uml-wfes aufi weiHligkeit. «!«•11 $ «1♦ - Bielilz«*r Statut- \!lg< Form'd«1־• B«־?oluti«»n M.«׳guli«? im abzuüudern. D*־r A.-K. i?t aber der An-i« «lie \ ♦•!!»indimg al-?«»!che di«- Anfn* de- 55 in?«in«׳m Wortlaut«• unh^din i-t uml niU.-rsagt ••? ffu »alle Ziiku! J. .. ״ l* ij' 1 1 1!ו . I;gehörig«•!! «l. 1 Verbindung (aktiv••!; «11«• Kon^Hiuenz hm. Wel'-he «he Dnr< lihri chung - , .. ,, . . r. , ־ ' U»),f :•II«»•» I I, > «!•IliiOit f<>..11111.10« 1 «les b1sl1«,1*1g«*u Purleipnnzipes in unseivr ganz«־!!!; un«l alten H« rr«-n| einem freindnati »nal,*n V.-, - ch<‘1!. ehrlichen, als ich es mit ndi?ziplinierteu. habe. 11• :.en von «ler unserer antizion ini T• >11, (iharakter, in der Bog durch nichts als durch di« Firm liue• ich für unter meiner Wür n'i' Amemptdeicn zu reagier«•!» Heule*“ aber gebe ich «ler r.. «lall die!»esonnenen .»•ul•• in «ler Partei die Herij; -lall ilmen gelingen w!«!in wieder he!zustellen. T• plitz. ^7. Juni Dr. Jur, hm , «ln Ei•■ im- «listiscJun (i«*gmer k und Boyulität unt«*rscheidet. le auf d«*rartige Hottnnng Ausu 1«! von!« Innen schüft behalten ld. «lie Partei- Margulics. Piotestversammlung der Wieper Zionisten Ki'i.111 ilt-n Prager Parteitagsb.'schluU, betri iliml die Zugehörigkeit von organisierten /i'.nisten zu fremdnationalen Vereinen. •\1i! -i. Juni fand in (iutl 1'? Iiestaunuit '! ״i/ >>>-r vorgerückten Jahre!׳/.eit selir zahlp i1 ׳: hi-Michte Zionistenversal lmlung statt. ׳•geil den IjcscIiIiiU des Prager Parteis!.■ 1 >n• 11,11 .Z. Zionisten zu fremdiiafiui! nahm. Den Vorsitz ff ta-.׳■ -. i» treNend die Zugehörigkeit von organialen Vereinen lirte Cg. Herr Hart man». Hegrülln! igslelegrainnie esandt: ..Veritas-, Iirfinn: Verein . Krems: Cg. 1t ezek. Prag{ ״Liarkochba I’1•־-! -Kratcrnitas“. Prag. I1erste Heferat erstattete Herr Dr. Egon Z'.. weicher in ausführlicher mit sachlicher u•!-, ,|i,. Voigescliichte des Bi Schlusses und 1 ,ig.misationsänderung darlegt 1• und folgende *b-'oUilion heantragte: -Die am Juni liMß >ei Cuth ver- Parteitäligkeil und Parteitaktik zufolge hahen .... , -i. itinUte. Er ,.etonte. daii der t.aliottaie und e,. •>'»>"'"■>'- >'"'>•■!«•hc!i?«hd• W« in«• mit Ausnahm«• von Fa« hv! •rt uns«•!«•! Agitation verlor♦•!!'!1/ auzugeh«“»!־«•!!. 1. A.,«l. A: B. t!zl«U׳-n all «la? m «l«:n Bas«•!«,•!- •1vf-rtvcl^i. Vurmit |di׳• für 1«-11• 1 A. N.»tin «fe! m«-in׳-n lall für ht«-1^1alt,1ng t « ötig י El al|«i1 Aniiiaktivrii iru־n «dm« g« h«׳. wenn man ciiur nur mumTis«h«*n Stärkung׳ h»g. Arnold IBrzog. Ing. Baud. J iFritnk« «ler Partei zuliebe, wichtig•• Brumlsätz«• uml: S« iiriitiüiirvr Pra! v1-. 1 Pr«»grammpunkU* einfach aufg••!»«׳. Mit all«*r i Eutsrhicih'idii it wandte « r?!« h g« g«׳n «li«•?«• von [ den T«־plitz<*r Zionist« n {»!««pa^ä rt( Richtung I und st,!lt«» «li«• Fonfernng auf. pm j« «h*u Pr« i? B ö h l i« I!«. B c «l a k t i o n Aus (irümion. die am h auf dm.IV.1 < «liesen .Zfenismus' auf Teplitz zu hi schränk«!!. Zioni?h-n1ag«• c1״?i« htlich waren, haln ich h• r« it? ln d«i* shll«*nwfi.-«‘?«•l»r!»•!»hatten Dcbatt♦• vor' ca. l Monat•־!, mein«■ St«•!)«• sprachen pro di«• H«! ren Dr. Pi• ka -ky. (iroll. ,1«? l»öh!n!?׳cl!«-n D.-K. ni«1l«׳rk.׳׳ feg.I 1«} < Ü»« rnik.?«•U»stv« rständlich j«*dc* Dr. Landsberger. Sclnnarak. Böhm r 1! Namcntli« h «li♦* v«»rt!« Nl!« h«-n und t«1?«•!t d«־r Zeit cnttalti t«• Tf1tigk«*it u rd ^1-talll«•!!!ן «•ramciit v«dleu Ausführungen «ler h»*ul«*n B«*tzfaj־׳na1mten B«־-chlü?.-«• «1«? böhmischen D.-K. a ». P!ag-W, inh« n5e. i.>. Juni p.Hi: Kail B< •k. fanden den Ifeitall «1«! ganzen Y.-fe innulung. Dr. Margulie?. Wien, versucht« in ziemlieh langer Rede den Besehlull des,P irfeitages und die Haltung der Teplitzer zu Verteidige״. Am h Herr Uprimny -•ang «•in 11« hli«d auf «lie böhmisrln n Juden uml trat dafür ein. man möge sich mit ihrem hallK*u Zioni-ntn-!»׳ gnngen. den sie dafür voll und ganz ♦•rt!1 « n. iferr: sozialdemokratischen Partei fand ג u Pf nisten (»ewitsci! wollt«• «lie Autorität <1♦*? *.irleitage? 1!t Anwesenheit von V.* DifeimTten n Boinherg gewahrt \\‘i?s«*u. th rr Kuhn (l'nita?{ begnügt«‘, statt. Es wurde «ine Resolution an femininen, sich «lamit zu erklären. .«h\U seine V« rhimiung; welch«• besagt, «lall «lie Bnlmhmg eiifer ' im Sinne «ler strengsten Parteitlisip] din sich ■ deren jü«liscl!«M1 Partei die Folge «l •f n «lern Pndoste. nicht anschlfeLfen könmj ]und jitle digsten Kla->e11int«.*res.-en des jAdis« h«*n Rundschau. Kirn■ Tagung der neusregründet 111־ ji 1di>rh- >-0n. is (limmmi und li'iim׳ raut wort■!1für >h> -.m.im llcn Wiener Zionisten v ■rurteilen aufs יןי iiärl'-te die uns dem ganzei Verlaufe des i’arteitages klar ersiclit liehe Tendenz böhmischer Zionisten, im Intel esse einerbe- T» meren lokalen Agitation dei altbewährte,s ,׳nmilsalz des Bielitzer Organi! ationsstatute# ausznsclialten. wonacli der orgai lisierte Zionist lllegalilät auf dasScliäcfste znrückwi isi n müsse.־ Herr Stein gah die Erklärung duzt, in dem er sagte, ilali der Passus des 1 hgjupsations- Statutes, um den es sich handle, 1111 dentenverhiiidungeii diirelifülu har s< i Die Hesolution wurde um unter stürmischer Begeisterung mit eia die Mitglieder der .l'nitas־. tariates ist. weil mir in einer eigenen (I rgai: isalion der jüdische l-rolelarier zmn tüchtige!! K der allgemeinen snziahleimikratisclten >!, hei Stuj werden kann. Die neue I’artei hat dader österr. Organisation vom Jahr, Milteinacht. das Brunner nationale Programm r fickender j angenommen. Jedoch hat die Tigim; Mehrheit angenommen. Dagegen stin11,1tc11 IUI! Zeichnenderweise keine separaten Eingesendet. Zum IV. österr. Parteitag Die jüdisoh-akad. Verbindung .£י Wien verurteilt auf das entschiedenst! die vom IV. österr. Parteitage beschlossene Eli nmierung jenes Passus des Organisationsstatiite־. welcher organisierten Zionisten untersagt, frennlnationa len Vereinen und Parteien anzngehö erblicken in dem Beschlüsse und in d 1r ganzen speziell von Teplitzer Zionisten prt pagierten am!•. Bern. Verlanget in Gast- und Kaffeehäusern die Forderungen anfgevtellt. Der Schweizer Zionistentag tarnt Juni :in I.uzern statt1. Vertreten w. reu Basel. Zürich. Cenf. Lausanne. Der lieriejit ütx-r das vergangene Jahr konstatierte I:!(M1Sc leckel- Zahler in der Schweiz (00^ ־־־) und «irimdung melirerer neuen Vereine. Imsonder! Ai heiter- Organisationen. Für den National{»!!, -ind *viüM» IV1 ntj (tin<Kü?1n<K>11 Tir.f.! Ileson- 1t wen- Prob— Pro Impfer l-'-׳!IUL' :ramm ftcht und I s<.1:1 hejüdisrhen 5tgkt Franks eingegangen. Tiefe V^rstitiimung brachte ein Brief Dr. Farbsfei^s 1ervor. worin dieser erklärt, nunmehr, uachdtlni der Nationalfond durch seine Arbeit legalisi(Tt sei. sich von der aktiven Pa rfei 4r 11,- i t zurückziehen zu wollen. ״Jüdische Volksstimme‘