Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- V (1904)
- Issue
- 12 (15.6.1904)
- Date
- 1904-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2621806-6375625-6375824--0842-4860304- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I «r 1-׳ jüdische Bolksktimn,- antijf1nitii*4 Deutsche Volksblatt da« Folgende h-,schien: Die Wolf-Partei — sie ist antisemitisch .im '.','(1rC111i!büt|men greift zu recht sonderbaren qViiuln. um ihse im Sinken begriffene Herrschaft ״uir-cht R er in eer ctadt ,M wrtiiiche Geutcindcratrmehrhkit besitzt, eine ,ererltche Wahl der Gemeindevertretung statt. Tic *Ufiictmii tut i'ie Wvlsiancr standen jcljt schlecht. (Im nun die sende n des II. Wahlkürpers, die für j(n Au-'all der Wahl massgebend waren, sür sich!u -:-,Minnen. ktnzcdierte das völkisch-anliscmitijche «ablloniitce den Inden drei jüdische Vertreter sür!. Ahihlkörpr. Und so prangten aus den Wahl ünniücn der angeblich a n t i se NI i t ssch-osldeul׳'chcn Partei drei Irden, deren Wahl angelegen!. i,chü euiv'ohlen wurde. Es sind dies die iyi t-if;::::׳: Ferdinand t>> ettl. Karl Pfcsserkvrn L -^?i^^nh",Ug'g..L7«N°e -'^ouis. beklag, sich üb» de» schlechten ^Miffion ins Auge «gcraßt werden. »»--׳!»:',ö-hen s «eitungc» verkünden irfumpdierend ten ,,1! an > e» de n" Sieg der ״völkischen" Lalbwerber N bei, der komischen, ha| der Vorgang me '.br ernnc Seite, die wir oben bereits angc kiUlet buben 1 üJcnn der Herr Lenker nicht hebrälfch rer- [IcM, teils dem russisch,«panischen Kriege wird der, ,-1!)0iuff ״Dinies" ein köstliches Zensursliickchen de j Die Mt lter eines der jüdischen Ärzte, ׳die rer Warichan m:: '•,;!ייndi ׳ ^'1"״־ י Mot'tcn der Ervedition Hai, wie der .yazoieh .meldet, der jüdische Millionär Goldrei.ch ,n ziapinM 100.00Ö Siubcl gespendet und Tsl '0״.״» df“uBcrt nn der Ervedition lcilzunchmen.!7;i י!״-״7״ wird vor ihrer Abreise vom engliichen Mlliiiler des Auswärtigen in einer Privata"."\ cmpsangen werden Die Expedition wird ucht Monate in Uganda!veilen Lehreebildungsanftait in Zentralem vtl,-verein der deulichen Juden Statistik durch die offiziellen jüdischen Bersrct Ingen enlgegcnstellcn, erklärte sich jedoch bereit, die dies, bezügliche Privatinitiative entwrcchend zu sv tdern. Als׳ Vertreter der ,V. s. j. St." dele, chlete hieraus Tr. Alfred No'ffg die hervorragend« Bedentung der Statistik der Juden in Ungarn. 1 welche selbst in ihren staatlich bearbeiteten Teilen mit Rücksicht ans die ungarische Amtssprache bis jetzl ׳'■«; da» Ausland unzugänglich war. Die Leilun, der bat soeben eine ungarisch-jüdischen Statistik durch ein Zentrallmrean .״ " l un- Ter chrerbildr ng-annall in Jcrnsalem eröffnet. Aus-!im Auslände wäre aus zahlreichen Rülksichtc ginonittien wurden ls Schüler, IS aus Jerusalem, erwünscht und undurchführbarsdie ungarische i. 11110 ■' “u־ öcn Iiidi'chcn Kolonien. ,heil müffe die statistische Errffffiing ihrer L>be»s - ,. "» den Sonntags-Boitcsdicnft scheint es, äußerungen durch ein eigenes Sr-zan in völlig selb leibil ,״ di» ״vorgeschritten».״׳" Ländern nicht recht«iländiger Weise ins Werk setzen. Doch könNvorwärts zehen zu wolle». So bat,Tr. Harrison Ungar» nicht die Gründung eines Vereines s. ,״״. in ct. i.0111״ ° Amerikas seine Einiühriing vergeblich: Llaliitik, wie in aitderen Ländern, sondern bl-sß die - vmucht. Order angeseheudiie und beliebteste Kanzelj Einsetzung einer dotierten wissenschaftlichen udeiiin jüd. Kon!-. m.i.s, . ' '7-* 7 " ...- -״*״■״ ׳מ-י•■ Auch Red! B!a! «etiiai a» Lvnnlag Er schreibt selbst,!•O" ״ der Szabolcji. Herausgeber des ״t'.gzenll>;eg", sprach Anwennde! leien noch dazu Ebriilen oder wenigslens sich inr die Unabhängigkeit der ungarischen Sfgan! keine bilden Er sagt. äußert rniinurigl und offenbar' salion aus. Rechtsanwalt Tr. Tavid Pap, welcher bitter enttäuscht, i» eincin Randichrciben an die'sich au׳ dem Erbiete der Statistik der Joden in Mitglieder, seiner Gemeinde: Ungarn bereits betätigt ha!, vlädicric snr"dicv Ver an ar ,iiKcnn Sie an, jisifiichen Sabbalh nichi beten ׳ tcilung der einzelnen Zweige der Statistik . könneii. |io loininen Sie am Sonntag mit Ihrer arbeitrlustige und gualiffzicrie Persönlichkeiten Tamieiej danken Sie Gott und ehren Sie Ihre 1 Qcgenub» wies T Franz Mezci aus die At rdeb Rclig-.oil »ung des Arbeiirielbes bin, welche die Eins T ein tznng , ״. , «elbi die uderzeugtesie» >׳'e-:ncr des Sonntagseiner organisierten Kommission unerläßlich mache. >»1t den kriegsichauplatz entsende! gollcsdnnites sind überrascht, das: es io viele Leute Doch sei es raijai», »alt eine selbständige k irperirei.ui und, erl ielt kürzlich von ihrem-Lohne estien gibt, die in dem Sonniagsgotiesdienste keine Ehrung' schaff zu gründen, die Bearbeitung der Statist:! de: $::>■ i-i dem q wohnten amtlichen russischen Ltil, der jüdiichxn Religion erblich.». Sie sind jetzt ub-r- Jüdisch-Literarischkn Gesellschast zu überweisen. loelch. Ltainpü lic des Zensors versehen. In diesem zeugt, das!! seine Eiiiiükrung inr lange Feit praktisch eine ivezielle Konimission hiersur rsnjrtze», die׳ er-!zählt >er Lchreibcr, das! er bei besiem i ausgeschlosien in. da selbst Dr. .Harrison damit einen i iorderlichcn Mittel beschaften und alle arbeilslr iiigei: sei, di n unter den Truppen eine bcwunentschiedenen Mitzeriolg erlebt ha:.! kräiic kooptieren, würde. Da. die Riehrzab der Sa»: gswiirdige Srdnung herrsche, das! die Armee, kln siidlrcher Theater In London. Aus London^ Direkiionsmitglicder der I. L. G. anwesend wir, io iti.s ^:eges sicher, daj; sic mit allons nötige» reich-, wird berichtet: London soll ei» ständiges jüdisches' wurde der Vorschlag Tr. Mezcis eingehend eioner: be. iYr,orgl sei und so wenig Krankheiten in der Theater ebhalle», ein uiodcrNiS Schauspielhaus >»>r und durchaus praktisch besunden. Er ergab!'ich aus A:!r.e borkoinnil II. das; die Arzte kaum etwas zu ' all dem Llirus, den ansvruchsoolle Theaterbesucher den Aussiihrungen von Pro׳. Schächter, Pro׳.M ablcr. nu: ,«een De: Brics ichlies!t mit der Bitte, die ׳ heutzutage verlangen: der Schauioiellrnvpe sollen die Pros. Reihh und Tr. Farkas, das! die I. L. G Rn::>! »löge kein Briesschreiber einige hebräiiche, besten krchle des Kontinents und Amerikas angetatsächlich die beiten Garantien iur eine echt!>:׳.׳׳»- An״-, übersenden, von denen er die Titel angibl Horen, die.im indischen Schausviel tätig sind. T1e->elfasl!1che und dauernde Führung der Statistik d-.: :,l lauter übersetzt wie solgt: ״Hungersnot:Pläne sur.dkn ,.Srienr". so wird das jüdische The- Juden iu llngarn dicrc. Proi. Schächter schlns: die iin: u.-iid", ״I isolgedessen entsetzliche Epidemien", ater heislen, sind von dem Archiukten Berne Erewe Versaininlung. der auch überrab. Tr. .kah erlina Viel!u wenig sanitäre Vorkehrungen". ״Tje Te-jcnlworsen.: Ter Bau wird im nächsten Jahre be ,und andere Vertreter des Bndapesler Rab >ina:s «or.!i:1.׳!!on in fortschreitend im Wuchsen", ״Ende!ginne». Für die Errichlnug des Theaters in eine,beiwohnten, indem er die baldige Erviinunz Ser;:mi;,“. ,Möchte gefangen werden". — Ter > Lumme Non!xn>E Mark aasgeictzt. Es wird judisch-siaiisrischc״^ Arbeiten unter der Aegive d.r ׳ i al unter diesen Briej seine Stampiglie gesetzt.! das crne ständige Theater in England sein, in dem I. L. >k. j» Aussicht stellte, lukenntnis des hebräischen entschuldigt ihn.-nicht Stüde in englischer Zorach.e geftnelt werden.- »a; hilfst <erh der vorkehusiliakken. das di«! Alle Mng iede-r der ifteielischaft, die das Unternehmen Die Vertrauensmänner und Organilatiencn/ Israeli e Universelle in Rumänien in den, iinanziell!,nterslutzl, und Juden Der Plan in ent-, werden dringend aukgekordeN. die Zammeidogen .!enlren der jüdischen Bevölkerung begründet i standen, weil bei gelegentlichen Vorstellungen jü »»d 5cheUel-8ucher fOTOTI abzMflhrcn u« die h>;. :jimnit einet regelniänigen-Fortgang n»ü erweis. I bischer St^ke ,״ r׳rrich.edenen Teilen des Londoner, <, ״״״ wn,thBt« Z« i-SUUen. ’; kleine! Gewerbetreibenden als zehr nützlich. Lnend ent Publtknni von IBM b:s Perioacn: » _ik> hat die Allianee sür die Geineinde in Baeau! anweiend^iar. In A'cw-:-i0rk gib! es bereits vier lir. . Kredit von 20011 Frs. und für die Gemeinde, jüdische gheaier, die zimi Teil wöchentlich nenn: UI Me-neni eim ü Kredit von sooft Frs. zur Grmi-! Vorstellungen >m jüdisch-deutschen Jargon geben. n Kasse! bewilligt, nachdem sich beide Ge-!Ter ״Srifnl" soll Platz s»r 200V Perionen bieten: mard-.n zu Bei lägen von gleicher -Höhe verpslichiet, die Preise,sür die nnmericrte» und re'erviencn Plätze «werden von Da, Psenmg an auiivär:? betragen kneife gieren 3uden In Ruftland. I» der:' bcijaie.bächen Htadl Bender haben große Erzesse! 2Uf gklÜIIigkN ördkltlUNg! Var »äbr. leblet. Vit1rtlnr-Is»»i1ce.! : -fn die jüdischen Abiturienten der Kandels akademien und kandeisschulen! 'Wenige Tag? noch und Ihr verlasset die schule, l um in das praktische Erwerbsleben cinzulrelan —; '.Vebu vielen anderen Prlichren, die ihr da zu criullei: «Habel, werdet Ihr nun als vollberechtigte Staatgcl'eu die ^,uden siattgcsunden. in deren Verlaufs ertnehen höfliehst um sofortige kin-«burger auch gezwungen sein, in politischer und nadra Männer i nd zwei Frauen getötet »nd viele seudung des ndonnementsdetragts, damit in der tionaler Hinsicht Farbe zu bekenne». .Und dH gid: heuenen schwer verletzt wurden. ,Kosaken muütcn ^grendung dts BlalKS Heine Uerzögcrung Clntrete.י ci sür den Lenkenden Juden nur eine R1chl>i::,z. du Rüde Wiede Herstellen. vie Bämiitirlrali»».; ßcr er sich anschlictzen kann, den Zionismus Tarnung >0r ttfädchcnhändlern. In Galizien j Ter Verein absolvierter jüdischer .Handessaka- MEcu sich ji-tzt meherere Agenten herum, die jüdische 3 iibtfdlC GtlltiUiti ttt llUdlini. demiker ״Fraternitas" in Prag hat cs sich'zur Ausgabe Matäi.n überrchen, mit ihnen zur Weitausne...:ng nac> St. Louis zu gehen, wo sie an-?et >r lohnend! Beschäftigung finden würden. Diese .Ugenten" sini aber berüchtigte Mädchg-nband-er, well de die qali,zische Not ausnützcn und fiommissivn geführt, -V - ־ ' schaler" I.Magyar Zsid. h. Indnchen M idchen unter verschiedene» Vorspiege 1» die Schande locken. Tie galizischen Zeitung. .: warnen daher die-Eltern vor diesen abgcnim:-.. Schurken! Die größt. (ndifche Bibliothek der Welt. Die •>»■1: :. Jiraclite geht eben daran,׳ I» einem dewnljeicn Gebäude der orientalischen. Lehranstalt in auttu:: eine gros!c Bibliothek eiirznrichtcn, die schon btzi nullt als 80.000 Bände in den verschiedene» e:prnchcn nmsa!t. Der Grund zu dieser Bibliothek wurde vom B! ron L. M. v. Roth s ch i l d gelegt, b» ihr im L nisc der Jahre wiederholt größere uvend-n znsüh tc. Nun werden dieser Sammlung euch die dcrülmten reichhaltigen Bibliotheken von ך 'c ach», 3 iauricc Bloch, Bernard L a z a r e «u:d von der sranzösijchc» ״Gcjellschast sür das <uud»!>״ des Judentums" einverleibt werden, wodurch diese Bibliothek die größte Sammlung jüdischer Sucher wird. . hach Uganda. Die zionistischc Uganda-Expcmon wird sich anfangs Juni über England nach u?°nba begebeji. Tie Expedition besteht aus zwöls U'-iionen. deren Mehrzahl Sachverständige sind. Zur Ziiditchc StatiSik in Uusarn. , . . .. •w qemacht. den nonnuicheiKvedanklN unlcr dcn iuvnchen T.e , erii-n Vorarbcucn zur eine ,wiematilche | tz.«,del«angeftellten zu verbreiten, jüdisches Voltsiun, Jnaiigriisiiahnie der lüdnchcn Lialim!! und jüdiichc Literatur zu pftegen, ierner die In: renen wurden vton einer aus ,cchs Mitgliedern vc,lchcnoen Handelsangcnellten auch in sachlich..״ ״-׳ --., bieder .Veremnnganuher.yochz ' lljak h.-ve;niete) eingc Kollegen! Wir laden Euch ein, an diesem! edlen setzt halt«. Als Ergebnis dieser ersten Be,nuhungen - Beitritt zu unserem Vereine mitzuar vcronenll^chle ^avoslrw schick eine Ncihe!uvi^ch-! stalinisch» Aussätze tm ״t^enl.und landse! einen Untersl«r>u---,------, der Zentrale des ״V. t I eine Abbandlung ^vierte jüdische Handelsakadcmiker und Anq-stellte ein, die der Veröftenilichung cntgcgenlicht. . ,. ...» .1.—.׳.«—« .«:־ BchsijS dauernder Srganiricrung der juüi'chcn minVnrffirtTtlidlL'r iHilfis Vc'I- -,alistik in Ungarn aus wissenichafiltcher Basis ver sammelte sich nun am 2.Y Mai ein kreis äuge׳ scheuer Persönlichkeiten der jüdischen Geineinde Budapesis im Prästdialziminer des Gemeindehauses. L.1e Beratungen wurden bon Pros. Tr. Mar Lchachter als Mitglied des Kuratoriums des ״V. l. I- --l. eröffnet. Pros. Schächter schilderte die Entwicklung der jüdischen Statistik in anderen Länder» und wies aus die Notwendigkeit hin, auch in Ungarn, wo cm so erheblicher Bruchteil der indischen Bevölkerung ikbl — die Budapester Gemeinde zahlt gegen 1,0.000 Zecken — die statistischen Arbeiten entsprechend zu Organisieren. Ter Präsident der Budapester Kulmsgemeinde, Hosrat Sigmund Sohner. legte d!e ,n den lokalen unv polittlchen Berhallnwen. wur;elndr.n chwicrigkciten dar, die sich der Ucbernahmc der überhaupt gegründet und besaßt sich der Verein auch mit der Gründung einer kostenlosen Llellenvesmiillung, die demnächst ihre Tätigkeit beginnen wird ' Wenn wir zum Schlüsse noch aus die nnige KollkgialitSt Hinweisen, die unter unseren Mitgl sderi: I,erricht, ferner aus die große Zahl von Fach unv Parlci-Zeitschristen, die Euch in unserem Verc nslokalc'zur Verfügung stehen, so glauben wir uns-zur Hoffnung berechtigt, daß Ihr — besonders diese Egen, die nach Prag komnien — unserem Vereine rech! zahlreich beilrclen werdet. "Mit kollegialem Gruße Ter Ausschuß des Vereines absolvier:» uichcr Handclsakademiker ״Frater»,las". Prag, Jungmanni'lraße, Holet ״Bikioria' Gedenket des jüdischen Nationalfondes!