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Jüdische Volksstimme · 1904-05-15 · 10 (15.5.1904) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
V (1904)
Issue
10 (15.5.1904)
Date
1904-05-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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T7־. Jahrgang. 'Nrünn am 15 Mar 1904 ■1׳:-.״e• ,'viir Ctt'tenei,1i llitaoiit ז k . 1111־1111׳,’,: XntlkliliuiD .1a11;j,üm,׳,;t'i'avt ׳׳- t. Xi'.iutiiidi. ,־llitlien, Jint,־:. :)auna:;; n. :-!׳ .: lllirr die Notwendigkeit der Lrbaunng ciiirn öffentlichen indischen Spitalcs seitens der israelitischen Gemeinden Mährens und Schlesiens. rbitterteu natioualeu Mämpie unvt־e -1:׳l4nSfä haben unter linderem auch eine nach '.Orfum! auf die Entwiekluug Der öifemlidten :.tut; tiiiriorfle nu-fleiiltt, io das; Cüerrciefi im .:,;t di ju Teut'chiaud viel zu wenige vfsentlidt iviinle lanitalteu besitzt; 11 ui je 10.000 Einwohner ..d״!:t beträgt nämlich die ^al,I der öffentlichen 1,!'.;hanshene» in Teutichland ea. 01; tu Tfter ..:1 ei 10. u.,1:■ : hängt diese Tatiache teilweise damit zu!. das; weder Staat. noch «and, noch Gemeinde tridtiung von osseutlichen Mranlenantiatlen Jiitet sind, zum Teil damit, das; and, der eräug das richtige Verständnis für den Wert;cher eiiraukeuanstalteu abgeht, io zwar, das; der privaten Wohltätigkeit viel zu wenig in ssinsicht geschieht. Unter diesen Umitändeu tit reiilid), das; auch die ,jahl der siiviichen -viet uns eine viel zu geringe ist. denn es gibt dem Spital der tsraeliiiichen .Ztultusgemeinde nur noch in 0 e nt b cr g und M r af a u kleine -vitaler, obwohl für die arme südliche I k e r u n g die E r i >1 e » z gesonderter I e n a n st a l t e n v o n q r v s; t e r B e d e u ■ , w ä r e. '.‘bgeiehen davon nämlich, das; die oiseutlicheu!-!nansialten sau durchwegs übersullt sind, io Abteilniigsvornände immer bestrebt sein ihre Mrankenzimmer so raieh als mogliel! filieren־, kann es nicht energüch genug betont , das! der s st de scheu Bevölkerung der : 1' 11 a 1« 0u jc 1tt h<וit nicht blos; wegen der ebt rituellen ,Mott verleidet wird; bei ')'eiiie, mit dem das gewöhnliche Volk u d e 11 v e r s v l g t, i st e S u n a u s w e i ch l t ck, > ud) der kranke Jude ie 11enr seiner t e r g e n o s s e u und s e i t e n s d e s W a r t e vertonakes nur in unliebsamer!; i i e an i ein, H; 11i 0 n erinnert wird ■ Wenn man 11.;;,r ,rwägl, das; gerade, der׳; >1;tde als Mranker ein, besonders autmerktante Be- . haudlung verlangt, weil er 1'idi immer veruachläiiigl! glaubt, wird die Gründung gesonderter jüdiieher Mraulenanitalteu g radezu als dringendes Bedürfnis dezeidw-t werden 1n>!t׳,n, und der Plan der Errichtuiig einer su.dtichen Mrankenannal: für 'Mähren und Schlesien hinreichend mottvi.n erscheinen. Tie o;ros;e eines derartigen -vitales wird den ■ vorliandeneu i'iitteln enl-vted;,»; neben einer internen Männer- und sgran nabteilun.i würde!ich die Etabliening eines Pavillons tür Geisteskranke empfehlen, da es bisher ubeidanv: nodi keine;ndiidie Errettanitalt gibt.! Tie indische M:a;1!enanstalr wäre t-.ruer zwech- 1 mänig nttt -einem »! geeigneter Umgebung zu er-;richtende»;Hekonoal-szemenh-»» zu verbinden, um! Mranken. die an.dironi’dien Heiden darniederliegen l oder die einer längere» A'.t>׳.׳!m bedür-en, eine entsprechende Beliandlnüg a־;g-d-ihen lasien zu können. Tie Ausnahme in das tüdöche -vital müszte ,jedem ,luden offen׳!, bett und wären die -oitals׳ ׳ kosten teils durch ei1»:t besonderen svönd, .teils seitens Zur NdnSituiernng des.Hcrbandcs ׳ der deutschen Zudcn".? tc: siuden int deutschen;Heidi! rade arm an Lrganiiationen, die ihre vertreten oder vertreten wollen. Tatz ,׳seit eine nette, den .Berbitnd der den ichtiten und dass siech so weite .\trei' der südischeu G-m-;nk,1;׳ autzuhringen. seedessalls tntis; .׳ in, "׳ lügenden Hallen auch dem;Htchtsuden die; lniiiiome gewährt werden. Tieie A!is׳ührutuzet, >oll.n im breiten Publikum das ,’eulereite ii!r das Ser tü'iidien Bevölkerung so wichtige UntertiebMeU tv--kn; ei» Momitee. da; die Borarbeiteu in Angrttt genommen hat, t't bereits in Bildung begriiien und kann -■.־boit setzt mit 3id)cr* heit aut einett vollen Et’.־,,; redinen. , Es wird Pi:! .!11 und - chuldigkei 1 der s ü d i i ich e 1; M 11 ltu - g . m e!;1 d e n u n d W ohl I ä 1 i g ke i t s ve r e i n e sein, das -s u siandekommen die ׳es chnmanttäreu Ibnlernehme ns mit Begeiuer1 ״g zu fördern, T .71; tuu-'c׳.. B.nnn. tluszreiche Männer-an der iHenqrundmig beteiligt läsit idili-szen, das; in dein -tzttem der siNteretie Bertretungen npch ein Glied fehlte, des; die de;;:־.;!; ,ludenl eit noch immer 'aus der -u, ae nach dem gewitten Etwas’in, das ihnen die;!!;! An nebmlichkeit eines normalen naatsburge׳ gewährleisten könnte. Es in kein. ־',wetsel, das; dienen, rörgantta!! für die Erfüllung die׳er lcvteu'Wtiitw,.- nicht zu; bringt. Tarüber werden sich die Bä er des handes" selbst nicht täwchen. Mau ka >n, auch!0־ man der konnituterendett Persamml mg und der Berhaudlungeu vorher und na,l l .r .,.in; ferne nanden hat, es als ganz sicher dezeie,neu. das;; Berband tu der!form, die er zum -:chlttsi das Ergebnis eines Monpiromitfes dattrellt. l-.t d!e Anreger der neuen Lrganiiatiou b deutend ntettr von ihren ursprünglidten Plänen hm;eopten r als dts Melirheit der konnituterenden Jeuil'l'eton. pilüstina-NnsstcUnntr in prug. Unter dem Korsipe des Präsidenten der ürael it idto cheu Behörden delegierte das Momitee l lind! Tt .11 V a r 1 wollet d,!'. habj! rahm! 1‘VOiUl nicht die z «ich, 'teil,! sind ttieh; .־.. .semer>i>,u ie in jüngn.r ichen luden , und io Bert’amiiil m ihren Bedenken der Bonicht v!er von ־,. . u Emzeltnierenen, Was in jetZi. vieler in - naech ansdrüeklidten Erklärung Bertretung sttr die jüditchen t>;.me:ndett teretten, alle ökonomischen und kulturellen sfm.ktir '.;itfOp halb des Gebietes ^der Gemeinden , rurud. n keine Repräsentanz in rekigiö>e>i Oliegelcgeuchet:-,״, schaktei vie'Imehr die inncifoiihinoUi-hik Prob!-!,;׳ nachdrüdlich ans der Tiskutston und Pralls a;,s.' er IN auch keine ,ötilssorgauitation, die sich d-ii onlicheu sluden widmen wurde — agd! das in t.s kategorische- Negatioum im Programme h-roorg, hohentvsrden. Bleibt al׳o nur uod> das Moment der;Heichsvolitik. Aber ielbtt da gibt: c-3• noch B,; klauiutieruiigen: Tie ffreibeit der blusterung vo.ititcher Überzeugung bleibt Sen eiuzelnen Berdauls augebörigen völlig gewahrt, es in auch keine Uber Tie Palänma Ausnelltmg. wtlche im Monate '■ März, Avril, in Wien nallgeiundeu hat. wurde am 0 Ma, dteies ,wahres vom Präsidenten der Urael, Multnsegememde Tr. A, Nose-udacher nuter Au- .. . tueienbeit des Petltzeivrändenteu .'!.'trat MrifaDa, gemeinde Tr A R ose n h acher hat sich am deS.Bizeprändenteu der dentichen-eloou des Zferndes-, näude mit grossem outetette m M n Prag e u Mot^niu «ur «e?a .«”״inq' fnltunn.e. Herrn Tr. Edler von Mtrditreu tow.e vroh.erte dte von der Marmc.getelltcha־t rmv-rt.erten .saläs.ina-An»stehum^'qe^dk"^d«n die hervor" jvieler geladener Mne und der Pertret.-t der T^s > Palatmtaweme ^u^alna. d.evolse Anerkennung neu Milglieder der Miiltusgemeinde beigepreiie tm Pnmktaale des ,potel Eeu'.rak m Prag.-etu-r Lurchlauch! taud, - sind, Behufs Einladung der staatlichen und1 erbiinet. sin tietemptundener und au8-rord-nt0ch;,-on den, r.lwenl>oldchn>r--r-ten kpu td!r t die Herren! iüittpaihi'ch ausgenotumener Rede) idnlderte ,A-rr g.r, estnge Oiegeunande a^s Audettkeii freut sich, wie zu erwarten, eines starken und re ,.; tuäszigeu 'Besuches seine Turchlaucht Herr Au:n F-rdmaud Lo h kow 11; beehrte samt 'einen Lvh1!>:1 und Töchtern die Äusneilung mit tpmem Beind!. -eine Tnrdilauch: nahm die ervotjierten!liegen- Atigentchein .Ausstellung hat Len ,׳swed, die Mogl ichulrat Tr. Beudiener und Rahb. Pros, ׳ A,;Hoieuhacher den Werdegang der ,üdttchen, --- tsch. sowie den Leiter der Ausstellung Direktor Molvmiation-hewegnng m Palanma und emptaht^״ P^,äitina mit errtolg zu kotomn^ren. darzutm; und .-ewitdi beginnen s!,,1 manu von der MarmelgeseUichast in Säien.;bie 3lu*iteUung ber ivorjerung aller ,Jjalattmntreunbt,ן den Molonien. die von der;rren begaben sich am Donnerstag, den .־!. b.'ba sie den unwiderlegteu Beweis ratnt' e_t_ rtn!i 1 nj,'ation Assoziatioii";telettet werben, :-m Statthalter Sr. Erzelleuz Gras Eoube 11 hove,! dass wir aut die Multurarbeit. die nuten;■oruuer ats ן lan״-a1n 9cn״i,-; Der Munttin|uitr1e zu -mte Exzellenz empfing die Delegation sehr wohl׳ l Pioniere im heiligen i-anbegdentet nnben^ not, 1 >itffllI_ Beweis dafür liefern die ieichlich ansg. . d. bedauerte durch seine am seihen.Tage statt-s sein können, Alsdann crgrm^berrahdmer kostbaren Webereien und Hplztchnttzereten. e Abreise zur Mur nach Marlrbad au ber Teil- Ehreuteld das Won zur ,vcureöe. in on tr ou , ,-prart,en auch tür den Fliis; und Tuch- ׳ ־ ־ Crigimtlttät Bieter «nstteUung, welche Itch von allen , ^״-pnj,'1eu, und eulkrätten d e Behauv;!m,;,’ - -.heruorbub. unb-״\ h1ן״ר .״,. ilir Äi[, der körperltcheu .urüdwies. Tann fand verhindert zu sein, er Präsident der böhmöchen Abteilung des Tand- UnllurrateS St. Durchlaucht jjnrft Lobkowiü rte aus bestimmten Gründen der Eröisunng eiwohueu zu können, beriprach jedoch bestimmt, Position zu besichtigen. Sodann besuchten die '.'■rreii den Bürgermeister Herrn Dr, 'S r b, der fein 1"י4'■י •inen -- "4.-»--— ' " יי׳ ~ ׳'׳;; Hosrat ö-oprach der Erösiunug beizuwohueu ebenso in Abwesenzeit des Präsidenten der deutschen Sektion deS L_OB• ..__i. ׳Tn» TandosknlIurrateS Herr Vizepräsident Tr, Edler von H t r g>, r e tt anderen Erpoiilionen nnterich-id-׳t, die Bebanpiung. das! der Tind.׳ Arbeil aus dem Wege-zgehe. das, der Jude für die Arbeil nicht gei-chaiie^ ׳-׳>, \ Tie ansgeneUteu szrüchie der Molosii-'n, mit der.׳!! . _! Gründling ersi vor 0.', A-ahren begouüeu ivnrde, b, - eine Besichtigung der ervouierten Otegeuilaude nait.!Die außerordentliche b־ruchtbarkeit des heiligen bei der der Direktor der Ausiielliing Herr,varimaun! j)atlDe?. sowie auch die Worte der Blibel. Patänina aus Wie» die ,Führung iibernahi», ״n aa״d. wo Milch und Honig ’lieht. Ta tie tu in der Ausstellung in bestimmte AnSpcht Interepe belichngteu ° e eva a WzAusitellnug nur Taerr Polizeipräsident Hosrat Mrikava Uchen »nd ,nLuitrielleu Erz-ngnme in ' ^1" bleibt und dann יי־ ' ״ י"*־4 ־ und liesze» sich t'd-r d,e .per'teUnng der nnzelneul^ denseuigen, Produkte Erlänternngen geben, Sonntag wurde die Ansitellung den weuereu Mreisen de; Publikums zugänglich gemacht und er- bis zum 1 ins Ausland Mai geht, dt: der Sache Iui-zr.-mtgeg-׳!!! bringen, dieselbe zu besuchen. Verbreitet die ״Jüdische Volksstimme in Prag v-r empfiehlt 'i.;t

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