Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- V (1904)
- Issue
- 7 (1.4.1904)
- Date
- 1904-04-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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')I' au׳ i■ P.u׳ i;T.. is: ־:in ו.:י1; Ä .וי¬ ו) ju .mbren hin, welche die Gründnng ciicr :1 Verbindung in ׳Prag bet ji1׳müi׳'cfjen in Böhmen verusjachen müßte. da sie wäre eine jast zehnjährige mühevolle -Endliche Volkssttiiiittc «eite 5 •'er L.. i;J«? ־י> 1«x zu. jcntoten. 51« Berlage ’ M11r.se ״. :e sagle der Resereni. das, ein solches :r von (Gesinnungsgenossen ansgehen könne. . eine» zu kurzen Aus!-,,!Halles in mit den laljächiichen Verhältnissen nichi üen vertraut wären, In gleichem sinne e nächsten Redner De. M. Mol, n.Praa, d-Eger, Tr. A. B e r g m a » »-Pardubitz > el lerPrag. Bejomderen Eindruck machie bis Tr. Bergmann, der als einer der :11er unserer böhmischen Zustände gilt. In be ermahnte er öiej Jugend bin schweren ■r Zionisten in dem lschechiichen Bobinen -ickmgen und nichl »u vergessen, das; von 00 Juden, fast 751.000 in reiitticheckuschen liliprnchigen Bezirket leben. Tr. Berg- -klärte, daß er, sowte ein großer Teil der Hb>e in tschechischen :hegenden wohnen, aknven zionistische« Arbeit enthalten ,m Falle eine Verbindung in Prag ge vurde.' Für die Gründung traten ein ternlicht sowie Mi sL a u der Molin. .-l.rer in besonders svarmer Wei'e sich annahm, jedoch die 1uorivbraetUui Ve :>!11 zerstreuen konnte. großem Beifall wurde nachüeli-. : b.- n angenommen: Ter Delegiertentag svelg in der Gründung. V!:lb chlagenden Verbindung in Prag eine ernst. Mi!:׳ : s,ir die zionistische Wwegung' in Böhmen T :1 milragt das Tistriktskamitee seinen g.t-i,en .׳>.-:!» dahin geltend zu nsijislien, das; eine solche nub ׳ geh: wie!cs 1’ -11:־:. b^(r<n ^liveau stauben. 7.7 der tfultu?.' Qt.ta: .\Vrrn riiegielungsrat •' ' u turch &:<»« Xat in ׳■ •ז >rullus0edienste!en cnvas Die meiM'iirdiae öeschichfe vsn mir und meiner iiaqgsde. ׳ ' ־ '?eegermudlc. IÜ ite ntenr n.e '■ b .-eben־::: koiiimen :■: :!.'...:׳'!.ו• ln •er vor iieh a:!i b IN '1• i::d Mot vrach. s in - er die -ck.iili . Pesiach Haggode. Al: - Iadrhiinderie hat sie iü immer die gleiche -ihren ha: sie der Hansi.tr-enbe Brak. 1׳ mg unterbleibt.“ ' Ergebnisse der Verhandln!!- :-.duzten die Teilnehmer, dveh s!ir die Zukunsl an gezeig:. - :::; der Versammlung eine»! bei, -,tnzuvertraue». delr im- 1 dieselbe in unparteilicher leiten und der nicht infolge ■tuet Menntnis der Gejchästsde» Widerspruch der Tele- :n . jedem Augenblicke zu er- :ת¬ '. Abend sand im großen Saale dllktenbörse eine Vollsverg statt, in welcher Dr. A. -.rlin einem säst «!00 köstsigen :11 die Ziele und Beiirrbun;:oniitischen Bewegung klar .l. I;Ji-'. alversammlung d. mähr.-- eben CandesmaHafondes. ׳.׳r :11״ :1 Bbie länbiiis lnkam e'.be Haggode -11:11!» solinchiii bn das schon;:veidunb an ge es noch 0׳ gehen wird. .mag, den lg März,;and die , ... , . ... T, ... - fiu* ger elnenboeher h,M .e,1,1n 1,71.;e L.eteg>er;e»oer1n>nmt»ng galt. : . . Gemeinden waren gl Delegierte erschienen. Re! Ti - Bilder - sie sind es vor allem, die vai spitzer begrüßte naimenS des Minatorinins gas.alle Blich so lieb machen, .ech egierien, widmet dem verstoiienen Del. Könignein .' "" störend aussalle, setzte jemand die llnierichrtsi darunter: ^Tie ägyptische Finüernis-L- Das Bild tft das naturwahrste, das ich jc. gesehen habe. — Iü es nun vom rein menschlichen Standpunkte aus verwunderlich, daß Leute, die zweihundert Jahre;:liammeititehen, auch endlich ansangen, sich durch Ge'präche die Zeit zu vertreiben V Einer uniitet zwniit,scheu Mongreßredner jagte einmal, der größte Iluch des Golus sei der, daß wir unser Leid stumm hätten ertragen müssen. Wenndas schon bei uns Lebenden der Hall sein soll, um wieviel ichliinmer liegt die Zache bei jüdischen Holz'chnitlfignren! Ta ״ iü!a der Jammer garnicht nurzudenken. In der Tat, ich wüßte keinen stichhaltigen Einwand gegen eine - Unterhaltung zwischen die'eu,' ,!egen gehabt, wenn er Geichöpsen. noch dazu, wenn sie von Ratur io eng . :׳er den Auszug' ans zusammengehören, wie die ״vier Zolme“. von denen .» hat sich dann wohl die Haggode spricht, die .dort als Repräsentanten J -chnitie tn dem großen des indischen Volkes bezeichnet werden. ,Von vier' , Zödnen spricht die Lchrist.“ heißt cs da. ״der eine iit weiie, der andere böswillig, der dritte einiättig und der kleinste kann noch nicht reden.“« Ich war Zeüge des Gespräches dieser vier. Zie sprachen gerade über das Judentum. Auch das iü nicht wunderbar, denn werglaubt hei»zutage nicht, über das Judentum sprechen zu können-? Reulich redete doch sogar ein gieioriiipredtger jn der Iohannisitraße --- — aber das wurde uns zu weit südren, bleiben wir beim Thema! - ' ■ Zie ׳machen überS Judentum. Und da sagte her Weiie: «Ja, diejeh Rischus! Es muß wahr sein — es hört nicht aui. Wenn man sich die Welt ein. paar hundert Jahre | anqeiehn bat. dann hat man ja wohl ein'Urteil diitrüder. Jedes Ja Hk schiele ich um die Ecke, wo unsere Rachbarn stehen. Im letzten Augenblicke,! hat der himmlische Vater das Meer zuriicküuten kaiien über unsere ägvvti'chen ,Ieiude. Einen davon sehe ich mir jedes Jahr an, seit zweihundert Jahren. D.r ׳»tu am Meer qtit der Lanze in d.r-Hand aber Ist geht nicht ltnrer. Er ׳t-.rl-t nicht und schwingt die Lanze über das Volk Iüaels schon. Iahrhnitderielang. Und jedes Jahr zeigt ihn der Haus. Herr ׳eine!» Zohnichen und sagt: ״Zrehit Tit hier unsere wiiiiderdake, Retiungb!Tie 'tegnvter tiegenk iuz Meere, im nächüin Augenblicke wird der hier »übergehenl“ ,IäLt dem aber garnicht eins Er üirb: nicht und »och weniger stirbt seine Geßnniing. ,Warum,beißen die Juden nicht ans der- Haggvdt r Tie Le,lpen'gegurtet, den Ztab tii der Hand, wie ihre Vortahre» aut Zeile 11־ um. und aui l. Ii-seliatzo lisil׳,׳ l'i.'i!1---1׳l1!1.!׳l'?lls freie 8eyte!-s — Ta: Bihg aber ei» Lärmen los. dar muß mast sagen. Gleich ׳'ein Rach dar, der Böswillige, der gab es ihm nicht tchlech^:. ,Wozu -ioII euch denn 1 '!önig David und die : -.1 allmählich snr de»! und dann im eigenes Zeder-Abend voriiahni Holzschnitte erklärte. Zä ahre, und wer weiß. dab b“ wen; nicht, ob' «4 ielbü rechnete er garsnicht mehr dazul i ,Viel ׳'ie-aMn Ruanzeu modernen Ei>'t1:'״idens entsprechen,: schwerer als an all euern Zorge» schleppt ihr ckli icki weiß nicku, ob Böcklin die Eteigm'ie edenio auij enerüt Judentum, und nachber wundeti ihr euch, geiaht »v.d datgenelll batte - aber das weiß ich dah das euch aus den Zchiiliern drückt. Wenn ihr genau! Ich wochie sie nur so und sucht anders sehen.! diese Laü sortgeworsen habts erst dann ׳'eid ,kr frei:״ J ־.,׳: Ran erhob sich der Dritte, der Emsättzge. ..^ ,Ich denke, daß ich auch, ein Wörtchen miizuridi» ^1 habe — ich vertrete doch unheüritten die Ma,orna1 l i I Ich denke, es tit doch fite» eind ganze Reihe von - j V־n Jahrhunderten sö gegangen, es kann auch io weiter-, gehn. Deswegen braucht «an noch lange kein soslcheß Gesicht zu machet;, als ob man sei» Lebtag , ich!s als Morirurgegessen hätte. Zchtießticki mach » üch doch auch Anzeichen eitler netten Zeit bemerkbar. Renlich ist zum Beispiel erü wieder ein IüLt nach sieben Monaten schon Gerreiier geworden. Wäre daS etwa in Aghpten mögtich gemeiep -? b Wer will rchrii'. RegieruugSral Spitzer gab irinem Be- - tilSdiiick, daß der Präsiden! Jul. R. v. G» m v < t i durch seine Abwesenheit i glänze, 1111S es nick-l 'er Milbe werk gesunde», sein ,rerndteib-» zu -:gen. 5 arallerisiisch sind die geiatllenen Z ni'chiurus!: u baden wir ihn gewähll“. Die B:»u»er meiiide, die »och immer eine» solchen Dete :!t'endel wird Hess, nitich zur Eliisichi kam,״eil, >:»e Schmach für die giößie Gemeinde BtälirenS Detegicrlenlage des LandeSmasigsandeS »ich! :: zu sein. . ן -r Antrag des Delegierten Bill »er wild . gerat Spitzer zum Bhrsitzende» giwädtt. er ans berichtet der Boi sitzende über die Borardeiien .tegcnheit der Bersichernng der Mnttnsbedieusicten. oatie» uns vor, ans diesen Punkt anS'üdrtich :lammen. '1e AmrSge des Kuratoriums eine» Aertrag mit nsversicherniigSanstatt der Markgraiichast Mäbreiis ließen, wurde nach längerer Debatte angeiw»״»!». Ter Ideotogiichen Lehranstalt in Wie» wurde di- >:on von 2000 X ans 1000 K wegen Manget --:nt reduziert. Das Bcmnven des Herrn Muttos d Löw Neu-Ranßnitz, diesem Instimte ii,»״nb-n sinkende Aghpter. b zu bewilligen war ersolajoS. Dem jüdlichen Mnietz sichtbar ist. : . ׳leruitterslüyungS-Bereme in Brunn, wurde eine 3Kit «iicm ©ilbeJwt iu־fy־ «nfr jncmei־ •tiion von 100 K bewilligt. Delegierter Bilt >! er fahren einen aanz mUgerechlen erlaubt. Äas ■tn Änlrag auf Streichung der Post Reiie'pnen der cs darüellte. weis; ׳.ch rucht. un) tch walte, t Dieser Äntrag wurde abgelehm. Werden niemals Zu enahrcn; cs M nämlich von> bcr Ir kr in I» ml u Ilgen vor Jahren beiwohnte, der muß gestrichen, gänzlich mit itner;chwarzi»-.!a 1 vkiriedignng konstatieren, daß di! Berdandtungkn malt worden. -a iit zum Beispiel der Turckzug durch das rote Meer! Tie Mtr-.der Israels haben sich am jen ,'eiligen User ausgestellt und in ihrer Freude die Geiitze der Peripektive ganz außer Achl gelassen. Bor ihnen sieht Mose in einem zur Zeit deS Münstlers sicher hochmodernen Hute, wie er unter de» imdenkbarsten anatomischen Verrenkungen seinen Ztab über die Finten hinstreckt. In dem Meere, das . mindestens zehn Manneshishen breit ist. verdarunter einer, der bis zu den Damit diese Verunzierung übernicht da noch den Fort'ckintt vir Zeit leugne!, b“ Ietzi rnekie sich aucki!der Letzle in Positur, der. der nicht sprechen kann. Abei dem schnitt ich iether das Wort ad —' die Leute hört man in Ver'ammlungen zur Genüge. , —JB 1 Ter Weise war ganjz-niedergeichlagrn. Ich versuchte idn zu tröüen. .(sitanden sie etwa. Hotzichnittiiguren zu Juden ien zu können k“ , Er iah mich langes an. Tann sagte er: ,Zie. «n Recht, das ist bet denen edenio schwer, wie den modernen Juden,- Sen modernen ,׳üben. —<— - Ja, ja — lchie gesagt 4eS. iü eine ganz m rkwürdige Haggode.- Verbreitet den ״Jüdischen Volkspalender“. &: