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Jüdische Volksstimme · 1904-04-01 · 7 (1.4.1904) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
V (1904)
Issue
7 (1.4.1904)
Date
1904-04-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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■״־־־. Jahrgang. M^'ünrr. am I. Aprit 1904. ^Ir. 7. ־^rriie: *ritr Cni^nvid) llmimn K* -־_־־■ taitiihi^uö Mark :HV;!,•־ ־;. *rmrtrcidi, Italien, iurtc». Rumänien. 2c:t1cr..-י :Hu'jfnvii una .n. Brunn, ׳icilr Xi: ..Iue׳> , v\ .!••חשו׳!!« v;*au-tm .'.;:1 1. 1m& t->. cim-ö?.den ל.‘( Buciikai'.dlenicde Berln'lnna,׳ C110 Mlcmm, Penivar!ai׳a >ii'uu' in!Dort -cr verAündiglmil- * * •®ar™ ^burch crit gewannen die in Charkow z»r Psychologie In Charkow. , v.rn einzelnen Konserenztiilnehmern gemachen Bor. »on Hug» SchachIkI, Brk»!»u. : ichläge für den Hall der mit dem engeren A,-K, nicht atz in einer nationalen Bewegung die Hundert-! dlnichcin einer Drohung, die zum gleichen Endziel streben, nicht alle Komercnz. die zudem u!:,,.::au und teilweise entstellt lägt sich nicht leugnen, daß insbesondere in Deutschland, ein etwas verwässerter Zionismus propagiert wird, ein WohltätigkeitSzionismuS gepredigt, wird Wenn auch gewöhnlich zu Anfang der Reden gesagt ׳ eines Ultimatums, einer auszuübendcn Pression, Eine das Gleiche denken können, ist selbstverständlich i ,at״,.r 11md,t ber ^l^ch der haben auch nicht alle die gleiche Anschailuna' ׳!G!״cren;leilmh,1,er in rum auch grade hielten n ״Weg zum Ziel", den Weg, der am ehesten ״ ״יlt|r .'■011'״0ז״ g'deim, damit die Vorschläge am ־ ׳J' ־־ ' Nicht wie eine Drohung aussähcn. ,iten zum Ziel führt, Sind aber verschiedene, -!-.s u u . ,v : ■, - n vorhanden, üo kommt es in natürlicher - »berba.im ,olche icharse, teilweise undazu, daß die Gleichgesinnten sich zusammen- ^rge'chsagen wurde», lägt sich aus ״t ihre Anschauung durchzujetzcn, zur Herr ^ichudei,,׳» , Borkommnissen der letzten ^}eit erklären. und liegt zum Teil an ipezisisch russischen Berhältnisten. Russische Berhältmsie sind wohl auch die!> zu machen. Dagegen wird man nichts :1 können, solangt die zu diesem Zweck anac- ״ - . . - ״ .nMittel gesetzliche sind, den selbst gegebenen ,■ “11B "Ian 1llbert'au1'; ™ז den Gedanken kam, n entsprechen und die s e l b st geschlissene Orqa- "!^btzltch^ ..littet anzuwenden. Der unge,etzl,chc :> Nicht gesährden, Siiegen »01ו״]^־> Der aefc4e־; f ״״J'•ו־״ו״״י ״* ruj1wfcr Laugkest ... : Körperschaft, also in unserer Organisation de- Konferenzteftnehmer ״sses, vor. so sind dies-unter allen Umständen Tätigkeit auch ,n den vektiercn. will man nicht diese Insi.itution! V - stnd die rusiiickien Zioniiien durch die ruiitschen Gesetze, tzen und damit die Organisation gesährden, ׳->» beratende Zgsammenkunst russijcher Ziowird, daß wir kein Wohltätigkeitsvcrein sind, zum Schluß kommt er doch aus solches hinaus, daraus hin werden die Leute für uns gewonnen. Diese könnten ja׳ dann vielleicht gute Zionisten werden, aber dazu geschieht nichts oder׳ wenig. Und dazu komnit, daß die ojsizicllstcn Zionisten Deutschlands (laut einem vssiziellcn Protokoll) erklären, man solle den Schekel allen Juden abnchmcn, ,gleichviel ob sic Zionisten seien oder nicht, wenn sic nur wissen, wo'ür sic die Mark gäben" oder etwas gemildert: ״wenn sic der zionistischen Bewegung sympathisch gcgcnüdcrstchen". Der Schekel aber berechtigt zur Wahl zum Kongreß, was ist aber von' so gewonnenen Schekelzahiern und deren Delegierten zu erwarten? Werden diese, die nie ein Zionsidcal besaßen, es nicht in jedem Augenblicke auszugeben bereit sein zu Gunsten irgend eines territorialen Projekts, sogar als dauernde Heimstätte? Muß solches nicht zur ernstlichen Befürchtung' für behördlichen Verjng»ngcn ü׳:d polizeiliche Willkürakte: alle alten Zionisten werden, um so ernstlicher, j e gehindert, ihre speziellen ödeen und, Wünsch! I Zionismus so zu vertreten, wie die Westeuropäer, —! wie sic ja auch durch dien.oen Umstände gehindert i sind, jemals im Zionismus bei aller Befähigung eine wirklich sübrcnde Rolle zu Spielen, Und man die zur Zeit iß einer Opposition sich' be> t!'t gesetzlich; ungesetzlich ist ein Beschluß, nein Kongrcßbcschluß widerspricht, aß die Charkows-! Konferenz ungesetzlich in m gehandelt hat, läßt sich nicht bestreitend mutz buch bedenke», daß die russischen Zionisten, die ' ’S.11® aut9 P״»״« Zugegeben, allerdings schließlich doch länger sch.׳» einen Zionismus vertreten r Begründung: Außerordentliche Verhältnisse i als wir Westeuropäer, besnrchtctcn, daß ihr rein palärn außerordentliche Mittel. stincnsischer Zionismus nun auSgeschaltct wurde, daß Ticser Satz darf nicht gelten, denn durch seine! die Organisation, die nur sie für diesen Zweck allein ndung wird unsere Organisation in Frage gegcschasjen und der sie Anhänger geworben, daß die Dawerden bei ruhigerer Betrachtung der Gelder, die sie für dicien Zweck allein gespendet und gesammelt, nun außcrpaläitinensiichcn Zwecken gewidmet würden, Sic hatten gewiß keinen Grund zu solcher Befürchtung, io weit cs die Person unseres Führers betrat. Seine- Erklärungen auf dem VI, Kongreß auch nicht entschuldigen,"aber doch verstehen s m ü s s c» genügen', Ihm eine llnehrlichkeit. selbst eine DaS dürste eine Verständigung, eine ernst-! diplomatische Umhrlichkcit zuzuiraucn, dazu lag kein dauernde Verständigung, die erreicht werde» Grund vor, erleichtern, i Ader cs haben sich Tinge nach dem VI, Kongreß Sehr verwirrt wurde leider die Frage und die ■ ereignet, zum Teil auch schon vorher, die nicht bloß einer Indiskretion vorzeitig crsolgte Verösient-! den Cdarkowern Grund zu Bedenken'gaben, Ta ist zunächst die Art d,r Propaganda in ׳Westeuropa, ES die Charkowcr 1 zugeben müssen, wollen |tc -ne Einheit des Zionismus gesährden, ״Nichtwer" werden aber andererseits auch bet ruht- Überlegen ^ugeben, daß außerordentliche Vor- ׳ie Vorlagen, die das Vorgehen der Charkower, > vorzeitig erfolgte Verösient g einiger Mitteilungen über die Charkower JeuilleLon. " ן mir. Denn ohne die Erinnerung an mich, was wäre es sonst, -was dich auf der weiten Reise des Lebens - begleiten wurde? I* ÄIrge, das 6rab und dtr IUcnsch.i Mit mir in verknüpft deine Unschuld, dein (Sediä,, in Proia.) 1 Glück, deine schönste Zen, die me mehr wicdcrkehrt. > Morris Rosenfeld, übersetzt von M. B, Sie Wiege. i s sagte die Wiege: Wohlan, 0 Mensch, aus :.m Lobe, singe mir laut deine schönsten Lieder, arf cs von dir fordern, du bist mein alter >ner. Da« Kral,. Und das Grab sagte: Singe mir, 0 Sterblicher, denn später kannst du nimmer. Entlohne mich, solange du noch bist. Statte mir Dank ab, als deinem einzigen Freunde, deinem wahren Erlöser! mehr solch ein Zionismus in Westeuropa jetzt an Antßängcrn gewinnt und allmählich die Zahl der alten Zionisten überflügeln wird? Doch mehr noch: Man denke an die Reden der dort als" sehr osiiziell geltenden Zangwil.1 und G r c c n b e r g, die dort für O st-Airika nach dem Kongreß anders propagierten als H c r z l und Rordau und selbst Greenberg aus dem Kongroß. Und dann: Das von dem Führer der deutschen Zionisten unterschriebene Zirkular der Kölner Ortsgruppe, in dem um ,wohlwollendes Jntcreiie" für die zionistische Bewegung gebeten wird, durch den Anschluß an diese könne man jetzt — nach dem Ostasrika-Angebot — ,ein gewaltiges Werk der Menschenliebe verwirklichen" Helsen, Kann man sich, wenn jo, von osiizicllen Personcn geredet wird, da wundSrn, daß Zionisten" aUcn Schlages Bedenken aller Art ausstcigen? Daß sie dann das Vertrauen zu den Westeuropäern verlieren? Und dann auch zu unserem Führer? Auch viele sehr wenig oppositionslüsternc Ztonisten. ,Jasager" dcS VI. Kongresses, bekamen nach all Liesen Dingen Bedenken die noch vergrößert wurden durch unvorsichtige, «,überlegte Äußerungen statte deinem meinem Schoße küßten dich die jüngsten j Ich werde abtrocknen deine letzten tränen und dir -en des Lebens, aus mich sielen deine ersten!ewige Zufriedenheit briygen. >׳n meinem -Lchotze ־ - ׳ ׳ — j wirst du endlich ausruhcn, frei von sorge und en oes rievcns. aus mich petcn n und ich zuerst habe sic gestillt. ruß verträumtest du an, meinem fröhlichen i Mühsal, . , c Kinderträumc, in meiner Seele wiegtest Schwer ist der Kamps deines Lebens: bei mir ü und träumtest von Engeln, Doch nein, du!herrscht Friede, Groß ist die^Zahl ^merVersolqer. selbst ein Engel, ch war deine Trostspenderin, Deine Mutter dich, während ich dich in den süßen Schlumchmcichcltc. Ich war dein Paradies im DicS- ■'US du mich verließest, begann das Leben mit Bersolgungcn. Singe mir. 0 Mensch, denn du darfst meiner -vergessen. Ich ertrug einst deine schlimmsten n und deine Wünsche mußten geschehen. Wie war jenes ,klar-weiße Zieglcin", das ich dir :״! Ich war dein erstes Heim und dein kleiner n schwebte an meinen Wänden,,, Singe! bei mir bist du geborgen. Ich bin eine starke Veste, ' in der du Schutz findest, Ta behelligt dich niemand und du genießest der Ruhe, Die du jetzt die Deinen nennst, verlierst du, doch meine Blumen werden nicht gepsiückt,, , 1 §1nge mir, o Sterblicher, denn bei Mir ist dein falscher Traum zu Ende, Ich bin heiliger als deine Wiege, denn sic hat dir gelogen und bei mir findest du die Wahrheit, Das Leben verunrcinigte dich, ich gebe dir die Reinheit wieder. Hier guälcn dich Gedanken, du denkst und erbebest; hei mir herrscht Vergessenheit,_,_ Bei mir ertönt kein 8uir von falscher Liebe und kein Schatten der Heuchelei bespielt meine Bretter, Ich bin dein letzter Heim, dein letztes Wohnhaus, daS du nimmer verlassest: du bleibst da für alle Ewigkeit. Ich d>n«das Endziel deiner Wanderung, an meiner Schwelle befindet, sich der letzte Grenzstein... Singe mir, denn ich löse den verwickelten Knoten deines Lebens und vertraue Dir das ewige Geheimnis an, das zu erfahren dich, so sehr gelüstet. Bei mir erfährst du, was du vergeblich zu wissen strebtest. Sing mir deine Lieder! Der Mensch. Ter Mensch aber blickte um sich, nach:Ost und nach West und jagte: Großartig und zaubervoll seid ihr beide. -Heilig der Traun, meiner Kindheil, der mich in der Wiege lächelnd umsicng und ernst die Farbe der Gedanken, die mich an dem Grabe erbeben machen.,. Wiege uild Grab, Ich bin der Strom in dem sich beide abspicgeln. Ich habe ein Lied für dich, meine Wiege.'kurz und kindisch ist er, wie di« kurze Zeit unserer Freund schasi. Ich bin nun zu «roß für dich, du für mich zu klein. Mein Schatten ist nun weit über deine Wände hinaus gewachsen, meine Phantape ragl hoch über deinen Himmel hinaus., , Verbreitet die ״Jüdische Volksstimme No ^44642

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