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Jüdische Volksstimme · 1902-09-01 · 15 (1.9.1902) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
III (1902-1903)
Issue
15 (1.9.1902)
Date
1902-09-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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» \ Seite ft Aiiviichc jSotfefiiminc. irfllfdjUt Win. wenn einet dem anderen die Lust Ivegmmml. wenn nni der StraRe Haufen von,in Lumpen gehüllten »iinSern zu sehen sind, weiche monatelang ihre .Kleiber und Wäsche nicht wechseln. , Was kann schlechter sein ץ llnb boeb fl, dt es in Fekarerinoilow noch solche Winkel,' wo die Leute in noch schlechtere» Verhältnissen leben. Die Wichnunfle» dieür Uugliicklichen gleichen lialbvertallenrn Slallnngen, ihr ganzes Hab bildet einen, Hansen Feyen. Um so zu leben, muf> man ungeheuer ose! tlieduld haben. Und diese unglü^lichen Uadt-n, vch» uifliiiiklichen SÄckiul, niebergetchmittert,; murren nicht und'glaubeni seil an t-iott ׳ sie stehlt» titctjc. sifl empören sich nicht, sie niorbF, nicht. Sie suchen Arbeit. Wenn Menschen, die hunflern und ״inner von erneut stiief Schwarzbrvb träumen, nicht stehlen, sondern aus ihre Arbeit hoffen, sind es nicht blelR ehrliche Menschen. sondern sie sind Helden van Selbilverieuqnnug und starkem Willen, fern 'Gesäni- Nisse dekemi»! zcber leine Schlasstätte und lägltth sein ejiien. Fm etignen ilsejängnis aber »i es bessfr zu letipn als 1״ der Ülendarmikaja Balka."! ZäücherschclU. ״?»»gllnge* von Michael Feuerstein. Leipzig/ l!)t>2 Hermann Se-emann« Nachsolgex. Das Buch >lt eine sehr durstige Persiflage srudentisehaii,m1lat0r,>cher Schwächen und Eitelkeiten. Entente Eouleurltudenten fühlten sich getrosfen. Tie '?eichtiarbentreigenden machten von dem unantastbaren Fmkenrechl!oaefer itlebrauch und freuten, sich nach .Herze,islitst über den der da den Eouleurs ver'ey! worden sein soll. Sie priesen Michael F e u e r tte 1»'als ihren langersehnten Apostel, ass den Vorläufer der nahenden Erloiung von dtr P.rrleiviage der schlagenden Verbindungen. Sie hatten flnrechl^T i e Jünglinge verdienen weder den Aergtr der Eouleurs. noch den Uub.l der Finke». Ta; Buch »'! eine linschädliche schrislikellerische Spielerei ohne v> >- chologische Berticsuna. ohne Auibeckung der gesellievaiilichen?der'geichichlliche» Zuiamuienchänge, t ic da nchljpielen Wir erfahre., genaue Tetailr uö,r- Banirachi, Barlsarde und Kleidung der Fünglinee, eine Delikatessenhandlung in der Alserslram׳ wird haarklein geichildert. die Verhältnisse einer Privatanrkockterei und die Lieblingsspeisen der einzeln׳» Siudenle» lern: der Leier bi« zum Überdrus; kennen Das Bild des!nbi-chen und zionistischen Student, n iv,rd uns als eine Karikatur aus dem M.niuidoden: am Koisvente. bei' einer Tiskii'iion und bei einer Balger,n vorgesühn. Es in unwahr und vcill Übertreibungen. T,r Autor verrät, Schritt sisr Schn:: , das Milieu, aus Sem heraus er seine rem negativ« Airtuf gegeben. Er. der östliche Fude aus Ezernoiviy, sieht nur die den Verbindungen an"- haitrnben assimilatorischen Schlacken. Tie Schatten- ,teilen ichüderr er in übertriebenen Farben. sür die Vorzüge der Lrganisaiionssorm zionistischer Ver? bindimgen ha: er kein Verständnis und läßt sie ganz aus dem Spiel. Fn den wenigen, hier zur Beriugung stehenden Zeilen ist es unmöglich, den Inhalt des Buches zu.er'chöpjen und die ,Fünglinge" ausführlich zu besprachen. Aber kurz sei gesagt, daß Feuerstein in sehr vielen Punkten leider nur allzusehr Recht hat Es ist wahr, die zionistischen , Studenten stecken noch lies drinnen in der Assimilation. um ihre!rationale.Erziehung und Selbstzucht ist es recht ichlechk bestellt, als Säbelhelbe» und nachässenüe Korpsstudenten sind sie in ihrer oft anmaßaiden Überstranimhei^ithr uniympatische G > jellen. Es ist vieles faul in der zionistischen St״- dentenichast. Tas harmldse Büchlein Michael Feue> stein; ist nicht darnach angetan, dir zionistisch׳» Fiinglinge anders, beiter: südiicher ju erziehen! §e n Friedmann aus Ezernowiy. ist kein ideales Ärbil), keine imponierende Gestalt und würde das Krau? auch'nicht fett machen Aus dem östlichen Hol,e werden die zionistischen Dzudenten nicht geichnü ׳l sein, die uns eine heisere Zell.noch bringen wild uns) muß. 3״i4lsc!K fioch$chu!1cit«ng׳. ,״Drg,m s!r ziouistiillten 5״i:en!e1:1״iJ't. Am I. Jänner l'.Mit e,t heim: UIo » aItich in Wir» ei»c jüdische Hocksäiutzenuiig/ wetckte die national-,übliche Provstgaud 1 ,״ >e» Kreise» der sudischeu Stiidemeilichast;,I btncibe l und iür Sie Ve'l1ie>u»g her zion^iiichen Jdee in-d:. zloiilüijche» Siudemeiischasi zu wirken beiiimin is. Die n-irischasiliche uud iotiaie Lage des. silbische! 2j115cnttu, jemc gcistigcu 11115 geseUichasilichcii Jiücresser; Be, ins und Staizd.saiigelegenhciieu, teilte Stellung a i den Hochs,Ituleu zu den anderen »mionaleii Gzuopen. ' Wohttahriscinnchiungcn i llüd. Siudeuieiiheim, ׳,'ekiioueii ׳ rei:mttlimej 11. i. 1b.) und alle' andere» iiudemische Leben 11:13 streben beiiihleitdei, ,tragen sollen ii ob!.k:ioes, wükdiger Weile besprochen Mid Mörder n-erden. Eine Tribüne ivird Gelegenheit zur sachliche» Tisluiüou aller Sireiisiage» de» Tage; geben Tee niaügelnde »ioutakt der jüdischen Slildemciikorooiationcii wird durch die Hochichnlz.'ttniig dergetiellt, welche »Iller dem Zenchen der Solidarität aller jüdisch nationale» Smdemeil di,׳ gemeimame.i lliilereise» dieicr vertrete» Ivird. Anslüus!,- eiieili bis aus Weiteres die Redaktio» der ,,-.idischeu V.'.ksiti»»»:". HrNclnisalion. Mrtt^voch, den 13. August p<ranftalt(te de/iuvnat. herein ^Ahawaih Zion" eine Versammlung mir rodender Tagesoidnunz: 1. Gibt' es eine Lösung! ptr ^ndenira^e? Referent Dr. Leopold M a & n öus Wien. '2 Die 21eQun4 der j!»ischcn jtrau. Nednrrin j!Vau?r. jÄahu. Troy der Unterstützung vonseiten dcS' hiesigen .^iulruSro!^an)eS und ifraet, ,^ruuenvereineS rtar 1 blof: die Halste der hiesigen 04b«nfd)aft zur Bersammlung erschienen׳ Der Cbm מ ז n t^g. Pergamenler, der den Abend leitete, begrüßte vor allem den KültuS- Vorstand Herrn Moriy Beck, die Berireier der einzelnen Vereine, sowie die anSwä'tigen ans Marienbad, Karlsbad,'Villen. Prag un) Budavest. tAg. Dr. Kahn' war besv-ibe^S bemubl,. das längst geschwundene Nrtivnal« genrhl in den ögerer Juden nrachzurufen. stutzte sich dabei aur unsere ruhmvolle 'Vergangenheit und. verglich die nüheren humanen G setze her viudeu mit den Ge« setzen der anderen Völker Der'Ne!!ttex gieng dann aus die viukennok über und sprach oon deren Abhilfe. Das )nieresse der Zuhörer, die früher den Zionismus nur aus einigen faulen Witzen kannten, steigerte sich immer mehr, was ein haungeS und anwachsendes BnsallSj [■atidieii bewies. Am tZnde der Rede erhob, stch ei^ donnernder Applaus. ׳Aach einer kleinen.Pau׳'e ׳p ach ,^rau Dr. »tabu von dem Wirken und Ltrrden der | V0:t. »rrauenvereine, erklärte den -)khlionalson) und! forderte aus, diesen durch Ankauf von AationalsondS ־ j marken zu unterstützen. Hierin wurde ste von Gg. M a« l zarik aus Villen unterstützt, woraus eine benächtliche, Dumme sur AationaliondSmarken gelöst wurde (zirka 60! Aroiren». Gg. Redakteur Gabel aus Budapest schilderte-! den Aufschwung des Zionismus im liberalen llngarn. j Gz. Dr. Atafcn antwortete zum Schlüsse in gediegener j Weise aut'btt gesellten Fragen. Der Abend hatte einen j unbedingten Eiiolg ,u verzeichnen, denn er venchastle: uns nicht nur neue Mitglieder,, sondern auch Sympathien \ unter den hiesigen Juden. Möge es uns auch ferner nie j an der nötigen ll!!:crsLtzung fehlen, so luß wir erfolgreich im ..versudeken" iLgerland weiter amtieren köbnen. j Am 2-2. v. M fand über Veranlaffung des mäbr. X'-.H. hier ein RezilalionSabendzstatt, zu dem stch cmzahlreiches Publikum emgetundxn hatte. SchEp"s^׳^S^u Brecher laS in packender Weise Herzls ״JJm neu« Ghetto". Bon.Akt zu Akt! ' steigerte stch das I^teiest'e des meist aus nrchcziouistischen Gästen bestehenden Publikums und am, Schluffe des aus» gezeichneten Vortrages brach stürmischer Beifall los. )m.' )ntereffe dekzAgitalion stnd solche Vortragsabende, die' das nationale Bewußk'ein ber Zuhörer kiäftig aiiregen.. sehr zu empfehlen. u׳n׳'om«hr als ein Teil des Reiner- ׳ trägnlnes dem Aationaltond zutäUt. Di« am 2'.\. b. M. adgehaltene l Generalversammlung der Tafelrunde »Zion" ergab folgendes Resultat,: Die Zahl der Mitglieder ist seit der.Grundung^vdn 6 aus 1U gestiegen Von Mir^ gliedern morden Vorträge gehalten, außerdem fanden der! Weltzionnkentag, Makkabäerteier und zwei große öffent-' liche Vortragsabende stau 'Redner Gg. K. Rezek, Vraa, 1 und Dr. Benedikt, Wien). An die Kultusgemeinde wurde ‘ ein« ^Veulion gerichtet, welche folgend« Punkt« umfaßte: l. Errichtung «liier jü). Bibliothek: 2. Errichning von dturseu aus jüd. Sprache »mb Geschichte; 2. einleitende schritte behufs AuslrttenS gegen den ÄntisemitlSiNuS jüd. Eheis: 4. Schrine behufs Ad» schasfung der. das -Judentum beleidigenden AnstchtSkarten, besonders in jüd. Geschäften. An den Ratio^alfond wurden gegen 60 dkronen adgeiührt. Die Reuwahsen ergaben folgende» :)tesulta!: l^lg. Postkontrollor I. A u e'r« bach, Cbmann, )vr. Hugo Löw. Cbmann-Stellvertretcr und Kaffier. MauriceGöbl, Schriftführer und Bibliolhrkar.'Tierarzt Arth. Alrenseld^ Rwisor. Itojrtcin. Dem jüd. akad. Ferialverein ״Offid" aus Kremster gebürt, das Verdienst, in unserer Stadt den Zionismus zum erstenmale propagiert zu haben. Am 24. August -veranstaltete der. genannte Verein hier einen AgitalionSkomniers. der einen hlänzenden V«Erk nahm und unserer Idee neue Anhänger brachte. Rach der Begrüßung hielt ptnl Cskar Krankl He Festrede, in ber er den Kojereiner Bürgern die Rvthwendigkeit deS Zionismus an. ihner eigenen Stadt vor Augen führte. Herr SteueramtSadjE Tauber (Kojeteinj versprach darauf, dem Zionismus treue Gefolgschaft zu leisten. Nachdem jw־. Ctto Müller zur zionistischen Mitarbeit ausgetorderl hatte, gstng eS an den Tanz, der bis in den Morgen wäb7!e. «Großen "Beifrll fand das Duett' Nr. 15 ־ der Dam m Fcl. G.s-la Schiller! und Frl. Ioien«e Bick. U n. das Gelinge» deS Feste» machie stch ^״. besonders iinser bewährter (^esinnung-genoffe Herr ätmiior I. G r ü i st ei n: verdient. X. ׳ Am August fand im Saale de^ ״Hottl Walhalla/ ein mit BorlrSgsu bundcncr Z onisten Abend statt. Vailge vor Beginn der Versammlinz war der 6<X) Vrrsonen-fastende Zral •3 überfüllt, daß viele! keinen Emlaß fanden. Dr. Veop.׳)' Kahn ai-3 Wien sprach über die ^ZionSidee und der -r - Realiffern ig". Der Vortrag übte riese ^Wirkung düdere bei! Glanzpunkt de» Abend». Es sölgte dann . . debrälscher Vönrag von R.Brainin über ׳.*.׳,<«(״' R naiffanes", besten Grundgedanke'avar: Die RenaiLäm! ist. unzernennllch verbunden mir Wiede/belechng der hebräischen Sprache. Auch der Bo-tSi des Schau Kielers Maurice Morisson fand lebhT׳:;u Anklang. Ilm da» Arrangemeyt deS gelungenen Abe:: ׳ hat stch d<1! Redakteur der Ungar. Wochenschrift" . Julius E äbel verdient gemacht..! Das Marienbrv Taqblatt!eß. sich die Gelegenheit nicht entgehen reißt in se ncm Berichte über den Abend einige ge'chma : lo׳e Witz.׳, sehr billig, aber schlecht. Der Erfolg Adendes n ar gleichwohl ein unbestrittener. g. Der Verein jüd. Hochschüler ^Bar»Koä,' 1 in Prag toll offiziell mit, daß die Wahlen sür XX. (Win ersemester 1902/3- Semester folgendes A sultat ergaren: .11'^. Ernst Gütig. Obmon»; .11 «. Artur Ber! ma.ru, Cbm.-Stellv.; Josef Kod!׳. Schnsiführ r: U»׳׳hn. Emrl Morgen st er n, Schnstsührer: ju 0& .׳ Baß. Kassier; Olnt. Hugo Berg, ma.nn. Bi»liörhekar: G org ^.ischer, Zeitungt-r Verweser. NuSschuß^Ersay : nr,׳׳l. Alfred, 6 ape t, ju.. Leopold Wcrtheimer, t< nlui.׳ l?eo Kornfeld. Pl*C .*.Ul. DaS am 17. August stattgefundenr VoUSsrst des Mädchrnvereine» ^Mirjam" und der Ferial- Verbindung ״Mastada" nahm einen glänzenden-Verlaus. Oie Prerar er Jude» waren vollzählig er׳ch1en-11. an der Spitze der Kultusvorstaüd Vöw nnd der Rabbiner Dr Taub?. DaS Fest eröffnet« namens der ״Mastada* iui. Alfred Reich und namens der «Miisam^ die- Präsidentin Frl. Furcht. Die Festrede chielt Gg Ioief Frey, well )er in begeisterten Dorttu die Schönheit de» Zronstdeale׳ prie» uud die uationaben Bestrebungen der Zionisten ei läuterte. Der Redl.er imude. wiederholt, oo.t lebhaftem t eifaü unterbrochen und erntete am Schluffe stürmischen llpplauS. Es sprachen noch im Namen der Ferialverbin mngeniur. Emil Känil ps (Heffiana) und namens d« , Delegierten deS mähr.efchlef. -ZionistenlageS Gg. Paul -^rasf. Am ^Abende fang das v^vriaquanekk humvnstischt Lieder. Hierauf folgte ein Einakter, in welchem di« Damen Frl. Iahod!« und Vollak und Dr Alfred l^oew mitwirklen. Ein animierte» Tan; kränz den bes hloß das gelungene Fest. Die Mitglieder des Mädchenvere nes ^Mirjam" hatten stch um da- Zustandekommen deS schönen Festes besonders veidrent gemach: [11 in Bödmen. Der Verein abfolvi.'.:r jüdischer Ha idelSakadem.ker ^Frattiznita»" in Prag hie'.׳ am 10 Akt!ust m unserer Stadt eine Versammlung ab. welche il ißerst zahlreich besucht war. und ein günstig.׳? Resultat;eilte. In dieser Versammlung bekannten nh die'offizielle, VeNreter unserer KultuSgemeinde öffentlich zum Zionismus. Tie KultusgeMeinde wird un׳'e׳e Parttipreste lbonnieren. Schekelzthl^r sein rc. Den Vo.fi:.- der Verkam nlnng führte Gg Rudolf Poll ak.?-as Referat erstc nett Gg. Emil C b er n ik. An der äunnii sachllchen uni regen Debal'e deieittgttn sich insbesondere Herr Kultu, vorstehek Adol, lköw ster, Herr Rabb:n.״ Tborfö, Herr .11 *Dr. Kohn Ernst Gütl^ (Bar-Kvchba. Prag) :c. Zuriu. so und soviel!«« Male wurde gezeig, welch: Werbklrast der Zionismus h^. und hoffen vir, daß eS dem Vereine ^Fraternitas gelingen wir», den Zionismus i» ganz Böhmen propagieren. Die jüdisch-askademische Ferialvei bindung ״Ak!iwth" in Ung Hradlisch feierte am -1- August l. I. n Slraßnitz ihren zehn-Eemestrigen Ziiitunzs. Kommers, l er sich eines zahlreichen Besuches erfreu!^ und einen et mfo würdigm wie animierten Verlauf nahm. Rach der B, grüßung der Festversämmlung durch Sen Vic-PräfcS 110J. Theodor Kohn und Absingung de? BundeSliedeS der^ ^Achiwah" nahm Dr. Emil Men׳e. -^alter Herr" der ^Achiwah", zur Festrede doS Won und betonte die bisherigen Leistungen und Erfolge de.׳ ״Achiwah". Reicher Beifall lohnte seine formvollendete und inhaltli«) gediegene Rede. In ausführlicher un> beredter Weü : erörterte Gg. caml.| jur. Max Körner die Ziele d! r zionistischen Bewegiung. Rabbiner D. Kriedmann kam auf diese Au<fvhrüngen,in durchaus zvftimmenden und höchst anerkennenswerten Worten zurück und hob spe stell die Berdieriste der zionistischen Führer Dr. Theodor He'rzl und Dr. Müx Nord au hervor, die in so rül menSwerter Weife dT-jüdische Frage aufgerollt und za deren möglichen Lösung mit ebensoviel Geist als Hi!gab« -beigetragen hätten Herr Dr. Moritz Schmitz, ״Alter Herr" der ^Ak^iwah", führte aus.

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