Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 10 (15.6.1902)
- Date
- 1902-06-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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III. Jahrgang. Drünn, 15. Äuni 196*3? «*}U4«9rcnt: tgx Ungani Salti®*11‘■־ ■ K ־״־ ־ jarnja-^ - K 4־•—,;a;l. Vksrzuienduiig: •ür :.ו# -lusland :attidim . K 2 4^ר־ ■ K 5־-k, «,-!»,׳! .,;;intim U׳ h. L . ■ייר. Jüdis, mm, ז -i 10 M, »7L. ■m m ■ XcMctiin mit K»Mini(trati«n , .,M J ״' ',.Echk -tl!i ■..; j״i M: :■־ גז:־äS?noWi r!rr*!?s53. «;an« blWjf ׳ ־׳' .'»»MMK r ׳ .;., ־ .ן,,W 4••?• ■ •1\v\1 ׳•$■*•;•; ...’. ^;V ' M ׳ j vwcmiäloraan derj1,dr,che,12lrbetter׳׳,..,^ M >.■ . : - ןז!iicrc Stcllunanatiinc tu den nicht- י:4״י» *.״״>" «k;!nntötlilirn Hruppcu. ז׳!;:ג:י An» II. o 1frrn«Li׳<ten;410» 1׳ ftcn ISgon Vf>c:vp|. uSy־:! tv■ I I. A i\1Mpielcn aufjeinen wollen, Uo i,u6{n wir ::km von der I s ra elit is chc 1?Ul l ian z zu I ■liius^iu Vi; iarblvknt Wk^lthatigkei'tqvere^ i)in(tB)»a1M(a;^st.Hdktn?LJOgt^B .Wett» wir unsere principtelle 2 tellung zu '-ea^ «are denn. da׳s dtc׳'cr getragen pvn e1tä,n"dAWvc«:t1 : :tioiiimschcn Hvhlthätigkcitsdeitre,hngcn'an con-־ Massen selb!! ,heueren Gedqiilm.' Um Kiesen tgmmÄl'WH'Hdi«- sich oaS Volk gerne und rnnleiiluhl daun auch wiPichsMuizel, dEM ja mit s,Begeisterung Änstilutwncn; die, in, ,4י«^ Bs^St: «rattic; ,'׳S *!נ-'' י{.; '■ 1' (! das " ~ IMS. ,pernd^ericn»: chnd ':chkSegzschui WH w־■ tat ,den <ifetrifeir' Ärtis: J ..... ... ....-,... . 3. ...:- ■:«. .1»1 . .״-_■■■ ־■■־.־c!pliak Mr.S'en Ekartzde: .,! ־:e Ziisammeysaisung des Gesa nmijudenthunts tur den ,»!Kali zur s«ll»>t«oatt wird. Was״der- WoHkaimgF, g>tl^so woltspivtrvoch :.har. isl ihrem ■Rainen und dein, ii dein Grund, lauge,! wir also vor allen TiNgen hon der Allianz . . .. __ 'eit der sralurarischen Zwecke hicht gerecht ge- «damit d« EöinaF mit dem lebendigen Boltb her■!dais sÄ 'nt sölden 'jnuzPlchen׳ ,^o1mi?hcht<' weil , wir nur -H״׳,«' ,i daraus hinzuwei . ז* ■ö a Zjcx i...• ,k^,. ,:..לו; n! sie hat es nicht verstanden, sur israeliliichcn! gkitellk in? , i unverwüizliLe e:eda!ttenIa׳W1t1'd^ z i»1 Zinne des Wortes zu wirdeii und darin: ) 211• toll die Pslkscrziehung der Israslitcn l^udenthitinbeithaltet ..- ־« <-.׳'׳ auch schon die Unzulänglichkeit ihrer gmtza« , nicht mehr in. der Weite ׳ordern, da,'« sie ' 3«t Ge-! Wichtiger e: ׳cheini gnS jedoM rie,H.׳tkteÄ^tng.,t> ::!eit. Um das Iudenthum in seiner, Masse nicinden Zubven,tonen gibt, damit diese durch einen Idais wir »ater . Untentukzung".nolhsetüendei..gudene ten zu können, bedars cs nicht nur des guten ganz weeiwchen Religionsunterricht schon in der sin erster tkinte. t ■ne^Be'trcdiiHgen-verneben. welch:׳!? Zchulc Verständnis und Liede stir das Iudenthum!aus bettelnden .tadcn arbeitende Inden und.'.aus' « Tagegen Hai die Allianz ■daraus zu sehen!schwer arbeitenl en Individuen int. Iudentbume s, von Fall ZN Fall die Risse int jüdischen hchtsleben zu iUck•«!-• ioiiSern jes i>'t eine Idee i ertödten rlich, ein Gedanke mit .ntakneti'cher grast,!und strengste Garaiuie» z» sordern dasur, dais der!arbeitende Coaltt onen Im Iudeüthunte ichanen wollen.' ^.ochvorhandeue jüdische Energie surs Judenvon ihr bezahlte Religionsunterricht »n G>uite des.׳Untersinpungen, oelche in d>reet-.r Peradreichünq von ׳ lins allen 2chlupswinkel11 an mch zieht. Wenn ' »tydcrncit IuSenthums ertheilt werde, in einem!»eine, Handgeld bestehe 1, inu'sen aui das aothweitdigsie .-olksatlinnz sich.-btlkien ■■söllr slirn» inuss ■der ..der den Zchulern innerewZusammenhäng mit ihrem-Mas! beschränkt verden. -ja unserer Be'riediguug ' chLe'SdhlthSrinjkess«g1veekdcK Momentes sich'iBchjle-•und ■ 2viengWtzj,^«is. s»^ seine Zukunst^lonaen wir t»1>t eonüatieren.. dass'dt: 4Mt:1»»uuu .':•n mit dem nationalen Zuknnstsgrdankin : wtedergibt - <•־ Nder ,ndtschen We hlthätigleit.^de-Uedrfgnng"S>s j tid wird 1>c» Juden unserer Zeit d,e Fähig-: Lokange die bestimmenden Faetorsndes judischen Lusivrolr,nriats zum organinetbaren Arbelts :r Rächstc,,liebe absprcche». niemand wird aber dischen Religionsunterrichtes nicht erkannnt haben,' vrolelartate zu y-rmütetn. immer mehr erkannt und ■" 1 11' 3? e u i 1' 1' e f o n. Wschclic. יכ au» .־i rcdlu's.1 ,var gute Erziehung, vergessen deutsche Abstammung.: Bon dieses-Mannes Heldenthume suhlte Liegj l und mit uberlauter stimme erhielt Mariechen aus.stird -Xosenziveig etwas: in ,'ich 1 gut Ezechtich das bindende Beriprechen. sammtliche' Borderzahne einzubüsjen,■ ialls ihr noch einmal das' . ,;eie:. '•» einem sönntagc, ,nach der Nirche", da r es, ihr sein Geleite anzulrageu. Es war geeignete ■Mittel zu sordern. ׳ Thätigkzit weitchhin als Avzl eiiicr üerWms^t abfrhv MNdWHWM ort, w« Israrlitcn noch! als . sglch^ ׳ zu Bektgionsgenvisenschait Natt »ls lcbichdiesch'Lrhag »:schuÄg-ükÄchM lmben. ihnet .einc wirksame Ztiilzekgu .bteie-u.'eines lebendige^ Volkes ans. dann nnsd ihre Mil-.chchs.chMch'js»>^8e^. nnt:^' . Rach Um tänden statistisch«! und dtstgrische ,.gliederzahl ■Dft -euch.erreichte, «!!('”־־־ “י' JC ' »gen des I11 denthiims zu sörchrg. 'ihr jährliches Einkommen :eu Betrag Alle diese Bes rebungcn nehmen sich in gedrttlkwm ■troneiz nie ukersieigeii: •ech:. ,skrastzussuiS aus .den umS miirhi’iilriU ^iotf^llinÜ/n׳ lnirh Ö1^ iriimt’r ' ..!״;״ .י *ו'*ח1זו1/חומת^ח -.— . ... ..״ . . . —“jr״ r1 '6^^■'' un!> ihre Berechti,tlnq mit dem Magitabe der disim qleichrtt BtrdälkNisie,Kt.de» «benfalltj recht statthabe».'..und ■He Ü8LM ',Sß> . :׳. Gciammtr'iultate zu meiiesr vetsucht. Tie. lichett moraliiche» Hcn-eit wachten, di« c« dazn i,äch«'kictn»eA׳W .1 ...■■■* Die jchoi in ihrem «amkt das Zymdol j könnt,1,' dair'der :^tme dek AUtayz srait da« ZyNi'lwl!^g.■ >!.- ... ll,!.re,.— . fti .rl. :..v ...,C_. . tirr lw>n I ’ Mir ^.rJ frMivnrr* rl rr.rr-11 : m>r. t.r.r.iL#_ Tie gule iSfima! 21• turchtcte ,edeiiialls meine es nicht 1 rnit: genug,' er sei wie die andere» cm eoelde naihqehen ihn erst nett der ideal, n 21״ T int riroßcn Ärunn^n ■1111 'üDiktiftpliipc ’ jcbcntc^.l#v^fbKt1bcinfH fntDctfn \Mtbcn. i^runoc um 'ütitnen׳? .v>1tnö nnjuDaitfit. v)u u11M׳.nt 01י1עי roieber jurücf ju Dcultcrcu. Xic Xanten : tifnonm^n konnte er der (!ulen ,vrau ilire <Lrre^un^ denellte er einenl Da^en und!eitle ÄaI1l0t!et!e a an dieicm altedrivürüiiten (^ebranche, nichl vefiibeln. Xie ^udcn denken w vi^le Hinuiteit׳ ^achdem^ er NlI durch ^inen teylen langen Bl .5 )er naunenben 41!tnvel^ rei«1ett. was Iben, awu i^onDr׳ICi*f iollte!ich aber nur erü die in den -spteget nochmals veritcheN ha^te, ba<s wtr! . -! <J 'J 4: ... , < ן r_— ... I•(!*< >».!»■ , I».4\ «!.-(1*1. :.,ו ihm ».זי tr.»t .-r hnhj Unglück widersabrcn tollte, in ®fielt,Jiait; Difk־« Ofrj ju6cn, öjc nur 1 ׳luchien.Iuden angelrossen zu werden. ' .. Tals! war deuilich. 20 meinie nämlich ein! . »-■ N< wU!qrohcr Llscil der Bevölkerung ohne Unleiiehied der:kennen lernen!!Eonseisiöu. Iung 2ieg׳ried jedoch war anderer An-' In Erwagijng vieler .UmsianSe u״d um dein _itif uh Städtchen, nach hgendetein Gottes sicht. Etitens wollle et nicht reclu■ glanheu, dais Elternöaare Wo: :diaeel seden Zweuel zu beneünten. noch ein bis zwet ■2llind.hen in, 2onntags-'cs sich ■um ihn handle, ,5rau Wondraeek meinie! beschloss er nach alter deulsä,er sitie. in aller ,rorHe de beim grogcn Brunnen am Älarkiplaüe' sedensgsls^^rgeiideinen anderen ׳>,»den. Im 'Stunde um Mariens Hand^anzuballen, ^sil die'.iH .sivee : und wieder ' ' - - icsl um der ,... ...._ .... . .. . tut Mode" vcrnigg. . ׳Muhe ,-jede«, ihn kennen zu lernen, ihn, der garzltch nichts ,ctidt'ches an ihm ,et. trat er. hobln?>er, mitten unter den .ttirc^ezängcrn schritt: nicht ,0 war, wies die anderen ,enden, dem. alles Muthcs ■die slegcrsährt zum Hause der ('*׳ ld 2icqjricd an der Zeile VkarienS ctilher. Iüdiiche zuwider war. r,! er zweuelte nicht daran, liebten an. .tiiihncn ^,chrtueS gelangte er in dg- ־ ־ - r tz״ -sauber ieiner Persönlichkeit werde mit der Zeit ■ Boizimtner Durch die ölen,lebende .liuchenthui: alle Borurtheile überwinden. Hatte er ״icht ähnltche Konnte er bemerken, dais Frau Wondracek eben in Beispiele, wenn auch nicht erlebt, so dpck geleien. der «üche bcichättigt war Ta wollte rs ihm etwas Wer kennt z. B. nicht die herzcrhedeitde Geichichte bange werden, .:tunin ■hatte er sedoch öe'.üln:׳!•!■'. von dem reichen Hüttenbesitzer, der durch ununter: nicht zu zittern, nicht zu zagen, sondern unennvegr brochene Bethätigung hoher und höchster Mannesnach d-utichcr Htldcnart dem Ziele cntgegcnzuqehen. ־' tilgend das Herz der adeligen Maid erobert, die!als die .itüchcnthlire. durch einen kräi'tigen ,Fu,"!tritt rührende Geichichte von der stolzen Maid, die sich ■ Madames. ins s2chwingen vcrieyt, dröhnend ins schließlich doch hcrablässt, dem bürgerlichen Männe' Zchlois fiel. Frau' Wonüräeek en'reute sich etner die blaublülige Hand zu reichen. kräftigen Fußmu^eulatur: Jung sieymed versuchte -i^ us Paar an Frau Wondracek vsorbeikam, wurde :"- . Röscnzwcigs bescheiden höflicher Gens! satt ::tcht erwidert; dafür traf aber dar zürnende ■ ' der Mutter das Mädchen an - ieiner 2cite mit r Gewalt, das« dieses da« schöne nette Gebet- '׳u-h mH den Elsenbeindcckeln und dem großen '" '■׳V beinahe Halle fallen lassen,?a Ziegsried solches gewahrte,: _ , . zog er vor. sich juruclzuziehen. Aaavi war das Mädchen allein, stürzte auch ׳chon die׳ Alte heran,' und siehe da! vcrgesicn OV8LLIKNL88AVL08SVH! OsäsuLvI 6.68 ^!?68810116.68!