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Jüdische Volksstimme · 1902-01-15 · 24 (15.1.1902) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
II (1901-1902)
Issue
24 (15.1.1902)
Date
1902-01-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sr. i4־. sti« inrD (das Ein, >E. was ge,ag, würbe), luufstfij i».; Vom -chZ., £0״ I1nt Kreite aus dem vo» «׳,<! i״t R.ieratc.hältci an. jüdische Bolksstimnie SeitsP will ich hi.r nicht reden, l - 7>or V ^igtlinkN-lsgNärkss da,s wir.ia bereits EiniaeSs . . Jl״. Tu otficicltn (SoAntumqu unb auchAbn ,ch erinnere daran, dais wLja bere 7üinw S n. unbed.ngicn Vertraue». das .,»7 du- Volksbildung aeiba״ bade» Wir (,"den , B > « «nd dem «״״,chtsralbc ent u, ־den östlichen »ändcrn ö reils Hunderte 3tll“ «A "״״* il1!י''■!,1","»';»!״ ,E".'. m.ichcinöare s1«!,״״c', ««msiria ״nN^-r .־^" die Lchnlen sind ein Anfang. Und langt für Erwaästenc Sporlisttcqe, Volk-bädcr. Rah» fftÄ Ä• •״*Vir “^״!»"״.ז״ ein« groß- Lache, rnngsdygie».-. Verbilligt,»!! lwr Volkswohünngen. 1 inig^ sEs gab rint'da auch bet Zionismus klein. Armenpfleg.-, Wobiinngshyj^ne, Krankenpflege, Tu- Übet körperliche Heb ti a r l o e r e u> 1 a s ng der landen referierte oie» . Ter Referent vcr- AufklärUi: grn gegeben worden waren, die: ״nirtjeinbar-m:d t^,!'i>:!-:-punkte nicht werden, andererseits! bare,־, Eoiigrcsrzeit diriiUeli. Eine rednerisch Are. ־..n der kvrpcr Iiw.n Hebung des eigennntl nur cm Td׳:'־׳r.4e. dais de : nein tri::. . - i -״‘"■״י"״'■ mimm mar. llnb wie grof! 1ז»ס er jbcrfuloün- und RrrveiiiaüalVricn, bygieni'chc h I» damals doch, .ech iviederbole es: wir haben Geld. Wir! Ziehung der Mafien durch Vcairtzge, wie^fie .Hier! urch konnten in genügender wurden ge. wie^ oynbeeha le in Wirt, rn 10 überaus eingesübr find, Für die Äugend Hinäusichichunz des Heiratral'.ers, Ab! , zunächst von uns selbst, d. h.! ichastung. der Verwandlcncd: n. Sei »alhygicnc, Schutz . ., . s chch bcr r. pierustlligkeik derer, die cs rhun. lind. poekeniinpsung. Mindcrgäriei, Feriencoionie», Kinder- . a anzcn e ^»tung war wie?Vater nicht chlofch von uns. iondcrn voll SUcn, die: Heilstätten, Jugcndlchrcn, Schulgärten. Aikbrbau jmm.r die Reec Rxrdaus. sachlich gab»c nicht Wert und Fruchtbarkeit unicrcs Thuns erkennen. >schulen, .Hygienische Schule,, Schulärzte und Schul das. »־äs wir von »hr erwartet hatten. stau der P»fi t 1 ve Ag:beit ift die eiuüri,1 g Iich stejdatier.' las folgte da« n::i gronem Beifall anfge- - »״T. und wirlichail- Propaganda und die u n c?l ch o p f l 1 ch si c nouinicnc Referat über j!,::>r!e Run׳!, erstattet von jiidlichcn Volke« behandelte zie-Gsldg-uelle. Es »lehre» sich übrigens chic Fälle. Martin Buber, Wien der wirtichaitlichcn ,tragen, die! wo . RiänzionisteiiK denen aber die Zukunft des! Tr. Mo scs Mann l e i in rererirl hierauf über ,eiidc ohne Eapnal Geichäne! lcl>r11d>11 Jiidenihuius/ am Herzen liegt, entweder-Fragen der wirlschästliä en Hebung und führt nach unserer Tircctivc und folgendes aus: Ich will > us nieineni Berufs «inen ..... .. . l arbeiten begonnen haben: Vergleich heranzicben.. der sich auf den Zionismus freilich n»l einer dtwiinderuiiigslvürdigen Logik ent-- io und z. B. in lenier Zeit einzelne bebräiiche! bezieht. Wenn inan einen kranken Körper zu heilen. ,eia..-.-wie von goldenen Gediankenketten getragen. Elkracheurie und einzelne Tonnhechallen einflandcn. - hat,' wozu man das Mciieamcnt erst vo» weitem >s .reicht zu Lb'ung yncs Problems nicht Tiefe Thastachcn im-rden sieli auf ungeahnte Weise besorgen imst«, bat man alle Kräfte anzusrrengen, 1"■'. aus ein e sormefzn bäiiigen, möge sie noch steigern, wenn wir-eril f,:r die Bolkserzichung ein damir der kranke Mörve'r licht derart verfällt, dais i.> g>:::al sein. T>!»äHeigtr^ sich denn auch in den i ciiihritlichc-, ibfieinäiiielies. in allen Punkten deer die Aufnahme l drs Heilmiuelr verweigert. Ta »1,!!::׳«:.׳» Porichlc geü, die!ich daran jelilofi^u und [ tailliertes Pro>zrn»1,n ansgearbeilet haben werden auch wir nicht von beute rni morgen unier Mittel n-.cht als zulänglich bezeichner'werdcn können. Aber! Dieses Programm wird erstens die Zionisten, , bn: tSopiErt in die Äntclligcnz Bcruie ein-Z'lelder übergebenVotgi r.d die stolq: n־ dieser Thatsache. TaS wurde!nach ״nserciil BeiMele Er-' z. B. _ ... v.' zu in 1in die Hand bekommen körnten, so ulüiien wir den das- .ourdc ja von Referenten selbst zugegeben.! tennverer Arbeit 'und gröfierer Spferfreudigkeit an-־^ Kräiteverfall unieres Rraaken mit allen Mitteln Weunllicher. ul.- Zai« .Rvrdau die Mehr^rhl der regen, zweitens .das »>!I» der opferwilligen Juden aufhalien. Tie'Rerelendu lgstheorjc, ein trauriges- . .» Ltudentlnschaft, in oiienbar gar nicht dahin leiiken. wo eiwas nicht, mehr für einzelne Product »leirfchlühen l-äe iles. bat i» der Präzis I-e... ligter Weise nur von seiner These hingerissen, Rotkleidende, sondern rür die jüdische Zukunft selbst' der Zocialisten. die Ahmi: arbeiteten, ihre Unhall scharier krilisierl lat. als lie er verdient und als'gctban wird, dtiilens .alle», die da; Äudcnthum barkeil -bewiesen,, und^ cs bat sich für es >l-r.r ichwierig-n kampjerfüllten Lage in der lieben. Pclbäligting in jung'ien Zeit, die: er sich vo». Stunde zu Stunde wird krasi'vareNd wirket vergb־.rtcnden Lag:, viel wejciitliHer ei scheint cs mir. die da; Äudenthum barkeil -bewiesen,, und^ cs bat sich für die hohe ::eni Ticnste schaifen. Es, Menschlichkeit, alio auch' fiür uns ergeben. da׳s die und aq die Stelle einer' l^efvlgichail für ÄScale lsvn einem ökonomisch decatsprvchcn hätte.>g,z>lber noch, planlosen Thätigkeit eine unvergleichlich intensivere, primicrtcn Menschen am ichwerslen-zu erreichen ist. eint cs mir. dass Rordau die spstemalifche iehen. .An »liieren Eongrcffen'abcr ist Eine Perclendungstheorie haben liniere Gegner v>r- ,Tragen der geistige, Hebung lediglich vvm Gesichtses, dieses Programm zu schaffen. Solange wir kein. blendet, und) sv erzählten 'sie, :dais wir das pun!:. ,'einer These auS betrachtet hat. .Aller, was Geld hätte», »iüistcn wir Ardeiispläne vo^a'rcilen,' Traurige aus, dem judiichen. Lebe» ^111 Vergnügen -lieiuber gesagt w-rdcn kann,, ist leere RkdcnsärlZ für die Zeit, iy der izstr welche« hab^^ürdcn. registrieren an? agiiafori'chem Ehrgeiz. Ihnen io tauge die Vor> usschung einer gründlichen, all- T,r wir aber Geld baden, da diese« (Md nach-i haben die Teleg erten ait besten geantwortet, die jeliigei, Volksbilduag sehlt, nämlich Geld," Mlt^weisbar im Zunebmen begriisen ist, und mit jedem in Erkenntnis der Baictac Botichafi in die Arbeit dienn Worten-wer alles vcrurthcilt, was auf den weiteren Werte wachsen muis, weit jede« Werk neue für die jüdische Gegenwart. einiralen ' Zwar gibt ׳Insb^rigeli Eongrlsfcn j über diese Fragen gesagt Mcni'chen beravzieht. wird diese unierc Pflicht zu rs unter uns »och eine!Partei, die, unser Endziel n-urbe. war alle« im Vorhinein verdammt und cilier unabmeislSnvi^ Tenn (Veld ist nur 'c ine: ichnfüchlig il». Auge, den Anforderungen der Ge r-r:. ::ei!, was ai f diesem Eongreffc die Referenten i!<oranrsed1,ng der Votlsbildnug: die andere ist der genwari apath-.i'ch gegenüverfielit. Toch kommt die ülvr Jüdische Wiff njchaft. Jüdische Kunst, Hebräische organisierte Wille. Es bat einer langen Apbeil' br- . Frage schon fciz dem ersten Eongreste nicht zur Zorache und Lil ratur, Volksbildung <ld«e Volksduril, den Willen zu wceke»: eine noch viel längere. Ruhe, zind die Ru-ibwendiakeil einer Anrioon darauf ciziigmiig zu jdgci hatten. Mit welcher .Berechlij ivird nolhwendig ,'ein, um ihn zu organisieren. '! zeigt sich schon durch den Uniiland. das» bei den gnng'e Es miststc doch Wohlerst nachgcwieicn fein, - Taneden muss beruckstchngt werden, das» die Wahlcü in die Entlusgerleilidech unfe־ ,.־Medner den erziens Dajs wir kein Geld haben, zweiken» dais Fragen der geistigen Hebung sich durchaus nicht Wählern ein G.-gemvartSprogramin.eälwiekeln iniijfewalles leere Redensart ist, .solange wir kein» haben,' aus Volksdildling beschränken ־ Es handelt sich hier Unjcre österreichischen Gesinnungsgenosieii haben ir,:,1us, dais Gel» nicht etwa eine, sondern die vsekmebr um zweierlei: um Veredlung unseres ein Gegcnwarlsprograinim bereits ags d.m Skmutzer Verau-,exu.ng ein:r gründlichen, allseitigcn Volks- M en i ch c n ״I a, eri al s .und UI» Pflege der-Parteitage^ prSeistcrl. Ich vertrete die Rorhivendig. b!if-z::g ist, viertinS endlich, dass die Fragen der' v vr Han denen »i eia» c c iner j üdischcii Cu lkeil eines' solchen aus Grand nwiner überall g-lst-.g.n Hebung überhaupt einfach nnl Volkstur. Wir haben unser Volk für unier Palästina Judcnlcbcn gewonnenen sraurigen Eriahiungeii - bübung identisch sind. Ich werde versuchen, däs' z, erziehen. Und Ivir haben die Ansäzze zu einer- Tasüdliche Volk revräieniieri nicht nur -eine- Genenihcil aller! icicr B,Häuptlinge״ zu deweiien. iolbfiändigen, jüdischen Eultur. die sich in der nalionalc Arciheii, ivnderh auch eine iociale Gemein: Zunächst m> ss da« Selbstverständliche betont jüngste« Zeit aus spontaner Thätigkeit der erschüft. Tic Beständigkeit der jüdisch'ew Geschicke« w.r( .״. dais eine gründliche, attseitige Volksbildting wachlcn Volks,eelc herauSgcbildct haben, zu pflegen - wird im Ssten durch Gckche bestiminl, die nichr.nur s niä-: mit cinein ü chlage gemacht wird, sondern sich und zu -־,!!!vickeln, weil wir die (Kontinuität festauf jüdi'che Bediirsnisscst, keine Rüeksicht nehmen all:. ..blich au« bieten kleinen Arbeiten hcrausge-! bglteii müssen, weit-die palästinenstiche Eultur, von sondern sögar mit rüektichlsISser Achlcht ganzen Aaliei, sich aus dem langsamen ununterbrochenen' der wir träumen, nicht vom Himmel saklcn, sondern Classcn der jüdischen Bcöolkcrung den Boden unter Zu ininienwirkcn vieler Lrganc cnlwickelt. Volksnur die volle Entfaltung der heute' chifipricßenöcu: den Aüsjen r»t,irden, nicht mehr mii'srbnst, sondern erz: .!n״g istly, ,schc« Beispiel organischer Ent Keime'fein wird.!mit offener Gewalt. Wip wollen mit den Regie W1>:..:ng. Was d », Congressc-obliegt, ist Lst»Llus. : Ich bin durchaus>iwrr.zcuqt^ das« diese Ge- , runge» nicht rechte», -des da niemand tieh um das. gab.- des Arzte« :em SrganiSmuS gegenüber: i Tie! danken, die ich hier nicht eingehender^ ausführen bei.heitlichcnde, zusammensassende־, kraslsparende Tgnn, auch Max Rordau ^vertraut ttnd. Aber Hin .nik. das Ar ieitsprogramm.! ' j-r hat leider trotzdem seine These mit einer Ein- , staben wir wirklich kein Geld'? Ich meinesseiligkeit versochicn. in der ihn keil, ii,a!erlal״tt,cher ,0 la,st ,ich ״n Weilen eine ,1e,s zunchmsitv Berwem: ich bei iftJs Geld finde gewiss nicht den > Gesebichtsannasier über,regen könnte. In der Ucberjchlcchterung der ökonoichjchcn Lage bc, den ^uden «»ekel. Ich bi» Nicht so verblendet, um nicht zeugung. dais daraus in den zwmsllichen Kreisen: conslaticren. zu ivificn da,«!der Schekel kaum hinreichi, pm!verderblicheMiisvcrsländmsse über die Cnlturarbeiten! Tie j;ragc der Hebung, wird von uns Z,on״-en cm. ,: so c'omvl citrtcn Apparat wie unsere Lrga- > hervorqehcn werden, denen vvrgcbeuqt werden muss, in , beantwortet m,t dem Be,rreden. die ^nden au« ihrem °ii ׳:-v-, und Aajation es ist' in Betrieb zu er-1 dem Gefühle, dais nach vierjähriger Culturdebailc cnd-' -ump,c heraus und wahrfn .(dealen naher zu dringen. Hüsten. Ja. ich gestehe: Ich habe mit -ine«' E»q. j «ich a-sdiesemS°ngr-sse eineParole-sür aentiK Zron«- — '""--«mr .״״ ״.• grei-aniraq, den [mir ein am Kommen verhinderter! arbcik ausgegcben!werben ׳ mu!«, be}d}l01ien wir Referent, einer »nscrer besten Männer, überfandte Jungen, zunächit IM Custurausichuge, dann und Ser dahingitng. der CongrcjS möge für die' Plenum für die Sache ber תז^חמ״ן Eultur Arb iien der geistigen Hebung zunächst den Betrag wirken. Tenn wir ״nd ,bei Glaub von :{O.00<t Francs votieren, im Interesse der Sache Sehusticht nach einer padiichen Eut: genau dasselbe geihan, woraus ich dem Präsidium! des ZionisniuS ist uiijp-dche^nui der einen jo schweren Vorwurs machte: Ich habe ihn ist, den diescjl»Wcstaltet.--». unt.r den Tischs!fallen lassen. Und ich habe cs ."׳ "' Geschick' der Juden küiiimeri, mü'ien sic wohl ihre Aiigelegcnyeiteii jelbst-in die Hand nehmen. Ist im Lite» die brutale Verdrängung der Juden zühauie. zwar nicht gcratle gebilligt, aber doch leidlich perstanden, das« der! Congrcss beiz, von mir vertretenen, kimtminiig gefassten Antrag des CulturauSschusseS mv «üewährung xineS im Jahre 1902 rückzahlbaren Tariehens von. q<KX> Mark an den neugegründcten ,(üdiichen Verlag abgelchnt hat — wa« übrigen«, wie ich bei dicsir Gelegenheit einzelnen Gerückten!dgennbcr hcrvothcbcn möchte,, nicht vor unserem׳- Exodus, sondern! nach unserer Rückkehr geschehen!^ :0 erziehen wir 'uiue^Äolk unserem Lande, so wie wir dar Land für unier Volk vorbcrciicn. Tic ichweritc Sorgx bildet aber die Arbeit«- Versorgung. Tic Arbeitsvermittlung muss ansgczeichnet - eingerichtet, dic -Bnrcaux miteinander vexcclc dunden werden. Tic Arbcitsversorgung soll nach^ Körper schön Vorschlägen aus Galizisit' durch» die Hausindustrie '!gefördert werben, ein Projcct.'daS ohne gründliche WieH^uns nun mit ltnstrem Glauben pnd Voriorge in den Punkten': Wohnungshygicnc, Kindermit nnjercni Beschlüsse aus dem sünstcn Zionisten! arbcit, Schwitziystem, Zwiichenmeistcr nicht vcr׳ eongreste ergangen ist, seil ein zweiter Artikel wirklichl werden dars. Mn Produetivgeiiosscnjchastcn - Martin Buber.!der Handwerker hatman dis heute schlechte Er-! fahrungcn gemacht. Tür Mampf gegen die äLrosz-! industric lässt sich nur dann aussechtcn, wenn man i gesicherte Absatzgebsetc hat. und wäre vor allen ' unseren Veriuchen die ^Zustimmung der jüdischen .Händler dieses Zwei.zaS!cinzuholeii. Eonsumveräne I m« billige Verniilllunfl der stiobproducle sind ein erzählen. (Schluss folgt.) ttsittt ii! ״Müs Ms'Mm"- > . .

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