Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- II (1901-1902)
- Issue
- 22 (1.2.1902)
- Date
- 1902-02-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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_ז?ו: - ir»׳ י*« ן! ן. '־ ־ ז־־ן:1 i;:n: ״ :׳1 L 5:5 : »11 wir nun b .ו n in s 2 1 ■ iljf ('),׳bicti '• 1 ׳)t*'pun[tc ■ •utu'imili'ii in leistet : ■nlaterial» nu'rDfn. zum1 Schluss den K׳tue 11 von vrschlä^u besprechen, nämlich theile, so 'sind ü b e r r »s ch e n d e zu verzeichnen, die gl.ichfalls auf; Sehönüe beitatifleit. 1 C£־s;}eit auf Grund de» zuver und genauer Prüsung' daräni m ■na.büen >,11111 . ■et■: der;}i|0 : ,-r! und w agnpttiche ' U'ÜtUeli! . eile des : Übertritt!, initlich Ul!.h.tngen - . onfften wie uirde, so ־r וי זיי■«1 jüdische Volk-stimme. Seite w o die 111, das» der dein t:irf 1 »eben Pa .. .... gelegene Jbeit 'Aegyptens 111t;11! d 11 re 1 ez il e n 3 i it'n c z u P a i ä st i n a 1- .vier lie ndelt es siech, aijo nicht um ein Pa'.äjffnas, sondern mit einen XI)eil i<U’!1 L e) IIde s selb sl. IHN ein Gebiet kn2 da» zu», unbedingten inislen oder sonstigen Palästino isiche» Lurch den qiücklichen Um Oberhoheit uns sechon beule cs an E>tt!v:cklungsiäh:g',tt '11 :ute verielilossenen t >i rt t ielte n it ',11:deren, die n e». ui.d da ein eil von NW 'auch jete 11111)1: bvoUen wir das Volk retten? Die j politischer Rechts erfreut, kann dur, IU״r!" ■--'»hrlieil: 'Wollen wir flerettet sein?. lationspolittk. unter besonderen P -,.׳eisiisn Ivir^ieiiivanlend. *f:!re, wir nmh,!getriebene,! Ausschlaggebender zwischen vhrsckiitL! >,rv»yn■ Seelen »>11[ W' :ourzclbast werben, wie!täten oder Parteien, Vorihetlelsur uch ■-R darum beneiden? Wir! Etwas Positives ist ja da^- gen י J nn» da» 'Poll, das ver-. Organisationsarbeit wert. Si ■ Xu!kr und beule noch' Politik, und dazu dürfen w ■ 11׳ ’einem glvnigsiaian aiirnteN. Xieies. 'Voll wild au» j .n.'und lvalirliech nicht' .is schwache Trümmer. r inr die' Zufunü des: Die gglizischen .Ziomüüo haben' in jüngster '' mir ans» neue?enden! ,•}eit. zwei Volisbücher heransjegeden! den in jüdisch ■ X -•»wegen iü aiieit di'c: deutscher Munsan aeschriebenen .?üLffcki-n Volks- •;?nden Earopas ebne kalender" und den .11 » :.nie 7,zck vrüll1 ״ Jüdisches ' mechr uniere brnder ■ Jahrbuch 1) achtel nicht erkeinnie ׳Voll an:.... h-- An>>rü,l!n::gsg:ano>n» ibinrr tir^ncu sinvi!!,.:’.!ו auch unserer Gnade, d:e :0 eine s.rgantllnissen alS Rationaliansbringen, irnd eigener in keine Poll»■ nicht' du- § o l k vintir Schwa rz. 3mri rlolksl>üchcr. d.i :. er:■. mir, da'» den .,ziesbezngffch.ii - - besonder» den oben ciiierien :1,!deren mit gleichem Schweige» lass Mein siech wohl srgg.u muss: u es iienitl lirnit mit 'der orientalische»?itbemvaitderungssrgge in es den nm Sie hilfreiche und nationale 111-tt zu!!׳il IVIS denn sonst? — — -- Rogltchkeilen der nationalen' Hilie waren :׳, eil» BirIIba II IN seinenttlrtikel sechrieb, :d in unvergleichlich l^herrm Maste beule auch Biriibinms Mihnung gilt heute in Raste, Heimlich die Mahnulig, nichtthgten- ׳.n und zu warten, bis andere uns zu ::t.1\־ sind, bis weitere .öianderttanseiide Üble» der Mtionalen Lerche durch die ':ine ,׳}erstreunn g oder ivirtiechastlichen . öerlopm, gehen. ■ 1i 11 d i eZ n k 11 n s t u n j e r e» Pol! e»“ : e':e hilsreiehe Xhat — .10 1 aarge es f Ben Davi d. {liiUitlTion über dir 3ui»cnfraixr. '5 .!׳rik i׳r jeöcr Ann,1׳r über!>,r ^u>cufrx».fe .itaum vieaebcu. Z1;1tismu$ und Gegenwartspolitik. . r Tage bei einer vfsenrlichen Tiseiiffion . ..!ibaiigern der zionistischen uiid der?nbi-!»Partei anwesend, batte ich Gelegenheit iii'einten Arrthnni zu cvnitatieren, in dem ■: . ojser Tcheil der Streitenden besindet. Viele!:■: . beider Parteien legen den Auseinander- ■- in Diseils iönen grosse Wichtigkeit bei. uicljt .:rch cinti Sieg über den anderen Xueil :1: geblieb, n zu sein, sondern aus einem P.iveggriinde: Rach ihrer Ueberzenguna. mit I Ihrer?d■ e -für die Zukunft des jüdischen .:»■'Er'prieiilichste gethan zu haben. Beiden ' :nbelt es sich ja doch um das Wohl des ״■teil. Der grosse, gemeinsame?rrtliUm ist ■» diese S!reitenden die Bedentting eine» ::!,•ge» weit Uberschähen. Lb unter niiseren ilidischen: Bourgeois die Zionit'icn odew '׳oarieiler-dairchdringcn, ist tiir dar jüdische e besondere Bedeutung. 'Wir müssen uns -:o.nig aus der Riedernng des Tages er ■ ' dar zu erkennen. Ich möchte das jüdische ü einem , unscheinbaren. Sprengkörper ver> n dem die ungeheuren ■Strafte einer totalen ■!t. selbst I aus der ticfflcn Degeneration, . Rur mit dem Volke selbst können diese s>ört werden. Und das Volk hat sich als -oar erwiese». Eis ist nur für uns seihst, : für das Volksganzc von Bedeutung, ob die lebendige »rast dieser 'Verjüngung qlau- ׳- nicht. Diese .Straft, eins mit dem itvrper. wohnt.• nur mit ihm zerstörbar, wurzelt ’?11 dem Volk, ■das stets sich gleichge- -u: in den Jahrhunderten der Roth, wie als in dW Ghcttomauern Breschen ent dnrch öie1 wir Westler ins Leben stürmten. ihn: zurnelsaitden ies nab,n wir.,)׳ wurden, nur t'tii u:■» u '.Igistation unter den iieisre Psedeiiiung.!:chtn "'׳■.׳'üble >'u'r a!! die?nimm, die uns l','i nn» b.ueiU'n, die U11t:r den we'tli.b.•!! , .liifit, ',lllerdings. mit : nicht. W.nn nur : kra t ntilit» geben 'tön!:. wir itewe'eneii ',1lu'imi.. nur doch d,: drauüen lern, das unserem Vb!:» : : ,!Mm beichranlt sich Jw.v;) per etile will sich an. die breiten, noch tief in tioiiale ',Igrtaiton hier ■ gei'iiger?■insterniS ׳^■rke1:i>.1! 1 Pe:k»1r1a׳'e1: wenden. als die Sorge um lieht.genug, und gros■ seid, llnieteut 'Voll ,um» viel!eicht gar es aus d.ni« sreijn. Und mehr :vollen andere uelit bei t'l.ut feil müc-: INI 'Volk, und Zu Hilft, lieb:n Pollsvokittl be:re ben: chrsord'rni» des' Ta riebe gehör eh,•:iS, auerk.r po!:11l". das .Gegenwar: wartsprograinin iü nur .11 ■des?,ihres!•>!. .1111,1 der2 ׳u'lker >1:1 et 111,11,rr nur!,I'.ionale Minoiitat lim ein wenig Vicht und Hoismingsschgttei! in dieses ' mertlich euipsinden aus dem M'.zt,•!alter erkattesie 1'ihelkp ,rndringen . )11 lassen. Da» andere null die indische, aber auch :!den loinmeu wir polnisch ruiheniiche Intelligenz über di, im lüdiichen. Volke gäbrenben S:rö'1n.tn>>11 auikkaren. X:ent ‘ Änsgabe bat der^söeben erschienene ,leaertti« ly- ,11.,׳,eeivollständig ertüllt. - ■^ -?Ille plrtilel. vom cinleitendin G.dichte angetangen bi» aus die bubiebe Rovelle weilen daraus bin, -dass das?udembum. Mil dem alten Slpskmr' gebrochen bat und in öine anders Epoche eingetretedt ist. . Jnngjnda iü nicht mehr.der gebongte, sich er-, niedrigende, verkennende, krieilheriiche .s>au»iude. er . :,1 heute nicht. Das richtet sein .üiaup't stolz einvvs. will sich jekviDWüW• :r 'eine?01 ge der Er- Znlürrir schmreden und weisi.l nwer^iein Gluck "zn r im -Idlk. iü unüre iuchen bat. ' . . mit einer «rsichlies! '-Ins dem ganzen Buche.! feinem?üTV.ilte und ::. und mir der?Hub. i,in,r Ansüatinng weht die! Sebn'ucht nach dem nicht demeigenen Hoben. Schonens Edlen. Eririichenden. Belebend,^!.•!::׳:.:: sie die ,.Gegenwart^ Tie b,'üen ziräfte baden dazu,bcigeiragen, um diese», ::■r. .:ramm". Ein Gegen. Buchlein zv einem w:«iltch jjtdtichunoderiten Buche.'- uniere Bourgeois., Tie zu machen.! - ::■::•»:e:1, dassnur die Be Ttef in der. jüdischen Xrahitton wurzelnd, haben?::da aus seinen Ghetto, die liier vertretenen lüdticheiuZchrtstüekler verüanden. . :.Illen sie sich muthig der?t'siinilalion enigegenzuttckten. che Eniüehungr- ::nr von feinen Witlen geichichie der Renaissanee de^?ndenibmits - des ■ eile auch an Zulunüs-! ,» der Reiche iü und die Armen, io baben ::che» gesehen und ge■ •,:!gute kommen mag. Mtisivn. Gros! und :ü auch da»?Irbeits- :■: und Gluck bringen, j.rkcr .des Ghetto», de- ׳,׳ befreien to:1r.e, die Barrieaden. ־? all ■in bängt ,» ■ab, ha>» das jüdische Volk ■src: iü. Zjonisntns zu schildern, sein!'Wesen und .seine Bewildern 1n.br n,׳eb.'ian»׳'ch:agg.bend. von der Zr'eibeit ürebungen zu präcifiereii, manche der zn!y.Ziele, derj anderen 'Volle!» Denn nur wabrbash freie 'Völler der Erlösung au» dem malirieUen und geiüsgen Ivechen de» linier ihnen wohn,■.!den?nden ebensall» Ghetto, sübrenden Mittel zu peleuchien. die Beüre'-?■r,1ibei1 ::iglüehen.?,!! pvliii eh.r und wirtichaülicher Hungen de» erwacknen?udenIHUm». .sichein^naiwnale. Di: link re an lüchi sind wjr wohl in erster Linie Srüerreicher, N1od,rne. seinen '-־f ■:־ nn eXer> dem P,׳.!. Te ׳. Ve:!-!■.:!!:. ielaiu w.ü: sich als , i f: io fetDen wir anch in ,liier Linie al» öüerchiiche?nden. Der jüdiiche Lptiinismns. der degeneiierten Märi'nrein ein neue», üarke» und srtches 'Volk erüehen sieht, reicht.nicht hin. den vinnen, >»■ könne in Sesterreich in abühdarer Zeih, womöglich noch in linieren Tagen, derer werden. Die von inächlige». herrsch'irchngen .stniien .bis aui den Grund natio11.il, eonsessioiiell. Eigenlhümlichleiien enttprnngene ׳ klärzulchen und lief g.^en ' .slmm und Luer.ilnr zu ichr>״en Beweis,׳ derselben zu liefern. E. Bl. Lilien und Wiltwttn W'a ch I mit ihren malerischen, jhdoli!D onalh unU-.Parek Scherlag mit ihren Lichlöriichen. Beiiragrii den B.weis erbracht, dai» wir >üsi dem 'Wege ■snd. eine!üdiiche, ׳peciil'ch.jüdische .s!!1»ü ZN ichanen. Doch laiien wir bie ie einzelnen?Irlike! paisseren. is" vdn Mariin Bnber.' dainil ihrer?■reiheil selbst begeben.?Sollen wir »?übliche Moderne" von?ldo!i Sr and. ,Ilm die österreichische?udeg sfei werden, müssen wir Einaneipation" von Dr. S. Thon, ttiellweii,׳ das Seit,■rr,ich irei machen Helsen,?ü e» wirklich'-Schauichel ,Tr. Mores Blnii" von David Maljz und ,Los von .... Zion" von R. Sololov. haben^das zioniüüche Probiem und mehkrre in dem- Partei, die Sesierreichs?reiheil ernstlich 1u1!I,- selben auiguanchien-?■ragen znm Gegenüand. t zuiii Tode verurihiill. da■»?:!den Mit pinchotvgiicher?ei»! iiottuvendia. hier noch 'Worte zu verlieren? Wir gerat;en da in einen lebendigen Zirkel Islnein. Eine die dainil ickion zuin imngen allen. ' ll, zurnckkehrlen. Unverändert, in seiner n .sirast ■ sehen wir dieses?kolk, da niln "!> 1"■׳ne* Leben in! uns aujfcimt, schöntre Hoffnung daiüilsj als jtoir durch die Breschen hinauslimmten. und clchasS Reue», das wir bis seht nicht ■0״ז"'"■ ei» neuer Glaube fest und unerschütterlich; dgrzeln ffnpiim Volk. Diesem Volk können ז an Zukunftskfaft nichts geben,,alle« haben wir » ihm. Tic?tjoje für die Zionisten des Westens t r, * ^ör 1!k^, 1, in,Ein vergellrms SlLck PatSflina". n•"־ bainnt 1901). Such der «rlitet d-, gleichen ■«els- Nr. 5«. a und Veil-, g»1 *■־0״•« in der ־ einheii ichiidcrl Miniiz in Jihr eine ,»angehende Rchle spielen. Die jüdischen Buber die.verschiedenen Wege, die di»verschiedenen Sheialdemvkraien handeln niir ukzEons,•aüenz dieser?udenindividucn. ziim Zionismus führen. S ia wS' Erkennttiis. wenn sic ihr ,ind der Anderen?ndenbekSmpil deu engherzigen Llandvunkl der Aisim,- Ihiim ängülich verschweigen. Täuichen wir u»s nichl! Tationsprediger und. w.'lSl nach, dais wi r der wirk- ES iü einerlei, ob wir als Deniiche oder als na- Uchen -Aisimilalion. der Assimilation des Geistes liopale?,iden iür vsteireichii'che?reiheilzbeürednngen ■ huldigen, die jedoch die nalionale Eigenart nicht wirken Richt dem Umüandc, däir wir Teutt'che unterdrücken, vielmehr zur höchsten Blüte entwickeln seit, ivolllen. sonderk da,'» wir ,Liberale", pronon Tvill. ,Wir üredcn auch nach.Assimilation. ׳W.r eiert,׳?ortichrtttlickr thatiächlich waren, haben wir iehen. dass wir arm. entblosit. Heloten des Geiüe«. die Begünstigung und Grosiziehnng d,׳S modernen, Parias der Geiellschait und und da dringen wir in Antticiiiitisniiis. der da» Volk heule thgiiächlich dis! daS Gut des Rgchdars ein. Ür seh.n, dass wo in die letzte?aier beh,nicht, jeiiens der herrschenden ' wir zerrffsen er ganz, wo wir anemiich - er »reffe zu verdanken. Tic?eindc der?■reihcit haben! gesund, .wo wir lächerlich, er Memch m. Und da sich eines geiäbrli,hen Gegners von dessen Bedeutung cntsiehl in unj das unwiderstehliche Verlangen ihm sie sich im Jahre I!<4r< 'überzeugten, entledigt: des s zu. folge«. . - jüdiühen Volkes '! Und wir belamchen ihn .nicht' ,wie er itch Dem südlichen Volke Oesterreich» können mir räuspert ■und wie er spuckt", sondern diese subtilen inil einer österreichiichcn Politik nicht Helsen, denn'Töne seiner inneren Mniik, wir analtgercn seine diese könnte nur eine Politik der?reihe« sein, lltilf nnabiehbarcn-Rieichthümer der Eultnr und wir rufen: da stehen wir den herrschenden Mrfifen den Frei-, .Groß bitte du Ration, denn du ichoptü ans Ltr h-llsscind-n denen' die verleiteten Völker in ihrer: deine Macht, denn du beptzl Boden. Religion. Dra- Verblendung Hilfe leisten, ohnmächtig gegenüber.! »ilion. Tu besitzt Gntcr. die du mit detnebi Blute Was liegt üns näher sobald wir das eizkcnncn als: vcrthcidtgst, und indem du ,re verlheidtgt halt, hast unjcrc tiräfte dafür cinzusctzcn. -dem Volk aus un-!du Muskeln erlangt, dte Muskctn haben dir Widericrem hcimatlichc» Boden eine beffere wirtschasllichc! st.knvssähigkeit verliehen und die WidernanSstahig - in den Dienst der: kcit Würde gezeugt!" Und wir?.. Existenz zu bieten. un|cre .strätte 1 Colonisaliönridcc zu stellen? Weil unser naljimale, Gefühl mächtig auflodert, denken wir an.eine Colvnisation in Palästina. — Der jüdische cetener*. zahler, der Bürger, der mit dem Besitz sich auch Und einige Zeilen-weiter: ,Suchen wir nach Boden und Vaterland. -TieS ist der Schwerpunkt unserer Frage. Was >ir der Zionismus?' '' l י I