Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- II (1901-1902)
- Issue
- 10 (15.6.1901)
- Date
- 1901-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Rr. 10 Brüder! Ucborlcgct und beiprechel Sen Inda» dieser Aujrujcs: nicht Phrasen sind er.׳nicht leer«.- Worte, sondern unversätschte Worte an« Freundes inund. Wäget sie - und waget -rr dann mu nur zu gehen. lind wen״ Euch die Wahl' Euerer Ltudieni iladt sreistchi, io laden wir-Euch ein. zu chns nach Prag zu kommen. Alt rege», geistigem «eben! soll cs Euch nicht fehlen -und hier ist auch ein- Boden für jugendliche Begeisterung und jüdischen Tpjermuih. ' , . - Anmeldungen nimmt entgegen und »ädere Auskünfte crtheilt ״! י I Für den Ausichuir d׳s ״Bereiner jüdischer Hochschüler Bar alochda" in Prag.,Wenzelsplab 22.. ZUick. moeliIH. .Illcincr. »> ( ..?ljired Löw». d;>- £rtr.i',’״lvrr. -> t־,:. tbuilllu. tiiscufßon über dir Iudrilfragt. volkspartri oder Zionismus. Tic ״Jüdische Bolkrstimme" brachiiam I. Mai der Vorjahres unter obigem Titel einen Artikel, der init'anerkenncnswerler Lchärse und m,-jährlicher Begründung die ״iogenannle Realpolitik" des Herrn Richard Rappaport eiilichieden verwart Warum die Polemik danialr direct an die Adresse dieies ״Parieisühkers" gerichtet ivar. ivird begreifen. >ver seine jo. sonderbar zitiamniengewürielte n»d aus stark persönlichen Molche» gcichassene ״Volkrpartci" näher kennt.. Ter. Autor, dessen Namen, wir discrct verschweigen wollen, begründete seine» brdingimgslor adlehnendcu Standpunkt mit de» Wvrieii: ״Tic Eonnivcnz darf nie dazu führe״. Gegensähe zu v.-rjchlciern, oder berauscht durch sophisnicn. seine Giiindsähe, wenn auch nur für Hugenhlilke, zu v.-rgelte,1." sehr schon und richtig gesagt! Nur schade׳. Lais die guten Borsähe gar so kurze ,׳$>■» anhielie». Tenn wenige -Monate später trieb der an, I. Mai noch intransigente Zionist die Cvnnibenz io ipeii, dass rr n>1ch einem Casehaurgeiprächr — Herr Richard Rappaport in höchsteigener Person Kai er ihm angcthan — ״durch sophismen berauscht", sich sür besiegt erklärte l seines geistige» Bezwingers iiolze Worte> und feine Grundsätze und lleberzeilgunge» prcisgab. Ter M>rnn gehör! heute zu der Karde der Herrn Rappaport und hat sich in einer Wiener Versamuilung - ׳manwar ״am der Arbeit" — in strammen Bütteldiensten gegen Zwnisten die ersten Sporen geholt, seine Earriere in der Garde ist also gesichert. Es liegt uns ferne, gegen den. Ezzioniitc» zu polemisieren. Es wird! sich zeigen, dass wir den Verlust eines erlist'zu nehmenden Parieigängers nicht zu beklage» haben. Und de» rein arithmetischen Verlust eine» Renegaten können!oir Zionisten verschmerzen, seinen Gewinn nuferen ,.Gesinnungsfreunden" von ganzem .Herzen gönnen. Wir werden die stellen reproduciercn, die den Gegensap-i Zwischen »ns politischen Zivnisicn und den ״jüdisch-ilationalen" Real-, soll Heiden Mail- -- datspolitikern beleuchten. Tass die ״jüdische Volks- Partei", genannte suite des Herrn Rappaport die nationale Autonomie der Juden in.Oesterreich, welche" als Endziel ihrer. Progrämuies bezeichnet wurde, in der Praris. in der, Agitation-verleugnet, wo sie kann, undselbst nicht ernst nininit. sei nur nebenbei erwähnt, illnscr Zionin vom I. Mai, der heute im Lager derz^ndenaulonomisien*!» ״jüdischiiatiönalcr" Politik »lacht, findet die Idee dieser Inden,inlononiic komisch und behandelt sic nur von oben herab: ״Ein solcher Gedanke kaijn bei cineni erlisten Politiker nur rin Lächeln cribccken". Er lächelt nicht mehr, ist nicht mehr ernst, aber üaiür Vollblutpolitiker Mir einem um so grössere» 21111wand von Geld, und Ehrgeiz, von marktichrcie sicher Reklame und wiberw'ärkigcr Plusmacherei 1>ersen ne sich aus ihr Gegcnwärtsprogramm, dem j o ein modernes Akäntelchen, jüdische soeialpolitik nationale Trganiialion, umgeworsen haben Wirklichkeit lebt in der unter der Devise jüdische Volkrvcrein — an der 'Arbeit" dein Versammlungs- und Vereinsmeierei die ab! Union-, und Abwehrpolitik wieder aus. Es ein Vorspiel der Jagd nach Mandaten, di beginnen wird.; In dem citicrten Artikel ' heiüt cs d,rüber wörtlich: ״Ein Volk oh.nc Raiseninsl nete ist dem Untergang geweiht. Tiefe verlorcncn Instinctc ' wicderzugcwii neu, vermag albein der Boden Paläsinas. Wahl schach cr^-und^Bierba n!Politik vermag es gewiss niHt: Mögen .liremcr- Jüdische Vokksstiiirnic r äeister weiter -lträmerpo litik betreiben wir Zioniilen wollen sie nicht nören. W e r a b-e g >1 t c n Wille n s i ii. a n d e r Z » k u 1: r 1 i c i n e - Volker zu bauen, d. 1! reiz! 11 ur ein Zie! <i>on " Ter dies schrieb. >11 kurze Zei: ׳väier uni! die ״liräinervolitiker". gegangen. Es wachs! de Mcnich mit feinen höheren Zwecken. Iepi reizt 11» ein anderes Ziel: Wahlschacher und Bierbankvolitil Zni» Wahl ich,icher gesellt üch sein natürlicher Bun desgenosie Gesinnungsichacher. In der'Polink er! chinzen sich die beiden zu volitiicher Eorruprior Lie vermag heule ivie äip l. Mai des Vorjalire unierem Volke d:e verlokeneit Iiiitincte nickt wiederz>lgewl11״en. Aber eine ׳Wirkung hat sie Lock iic bilst die noch gesunden Iniwicle zn erslickc, eventuell Mandate zu erobern, wen» Geld un> Ehrgeiz das Ucbrige -daznthn״. Tic tiefgehende» Gegeniape zwilchen uns Zu niste» .und den Schildknappe» des Herr» Rappe Port'aeecntuieri iehr ׳cha:1׳,i>d richtig die Stell, ״Ich sehc in der iogenanu 1 c» Realpolitik »>ckits anderes als die bisherige kur, sichtige Afsimi I ai: onsp ö li t.i k. sienessni sich j i> d i i ch e P o l i 1 i k. in aberebcnso kur; iichtig 1,nd thu! nuv iic irü Here iruchr l v i e Arbeit 1 m e i g e >1 e 11 'N a m'c n. während ma'nirühcr vorgab. d'ie Menichheil zu beglücken, sic muss eben.io Ban kiroll leiden, wie ihn schon die A s i i »1 i l a t 1 o n s p o I i t i I erlitteu hat. sie nberiieht, wie wurmn i ch i g und z i l 1 e r:1 ä. das E r d r e i ch ' i ft. 1111 ז d e 1» ׳ i e ihr G e bkiju L e a u i s ü h r e n w i l l. Ai 1 t ä 1, g sl > i ch e r H a!1 i legi i i e oben Z1 cgel ans Zictscls wäkrtiid aus dem Fu 11La- »leni ein Quader nckch dem anderen iich loslöst und krachend berab stürzt. Uniere?Inigabe ist es. vor" solcher?leben zu warnen, damit nicht das z-crrall.ene Gemäucr auch de.» Mtrn des׳ jüdischen Bol- .k c s d e grab e. W jr Z i'o.11 i 1t e 11 wollen .1111 i e r Ha ns-aus neuem. ׳ichere.11 Boden da gen. >l eine E n 11 ä u 1 ch u 11 g kann uns irre mache»." so schrieb der Brave am I. Mai. 'Wer nach lolche» Worten -in einem balde» Jahr den weilen Sprung unter die ״kurzsichtigen?lisimilationspolitiker" i.riigbringr und nach einer Eafhausdekatie. irre und-!irre wird, >>1 nicht crnä zn nehmen. Allerdings, iur die io verdonnerte ״!!rämerpolitite kann man einen glänzenderen Be jähigungsnachweis ktum erbringen. Es in gut. da׳'s die .Herren Rappaworr uno Evniorie» Farbe zu bekennen beginne». Wir wollen liebes ehrliche Gechicr als ialiche Freunde, die nnierc mühevolle Arbeit snr ihre egoistische, probkemalischc Mandatsvoliiik iniirdraucheil und ausdcutcn. so übelwollrndd ״Geiinnnygsireunüe" »׳erden uns von zionistischer seile wohl »ich! mehr octrvniert werden, ״öiesinnungsverioandtichasl" aus Parteibcschl kann uns nienials nicht, nübcu und von langer Tauer iciu. Tr. Bloch und die.Union sind die richtigen, wahlverwanüten Bundesgenossen sür jene. Wir vcrzichicii. -־־^ -öriiilll Iudiichc re'eballe und?olkrbibliold Ii Tounbeeballe. l Bei der Alinwoki. de: 5 b. Mi׳ naltgeiunbencn ÄaiSichu'Snpuiiq wurde der BeicküniS geiaisi, IN dem Renanrai'onSgarlen z»e ״sensslaiio" in dlinhauS 'ein groüeS Grrrenün zu G-'nitcn Ver TopnbeebaUe zu vzranitallcn. Es in ii kiols.-n. dalS Üch diele Wransialiung eines zadire cheu Be׳uch:s ieiicnS der Brunner Indeiilchn'i er'renen ir-ird. Brünn. jü'iich«- jiigcllS scher Ardeiicr ״Achea". Muiwoch, den 12. d. M., and eine Ver-- ׳amminng nrii, l» welcher Es. samu > Bock .eine» , Bo>t!ag über die Geichich.'e des ZioniSin 1S hie». Ter - Rciercni lchilderie d e einzeluen Stadien! eS Zionismus, wie die'cr 1» den einzcinen Zeiiad'chninen zun! AnSdrack iam >,״d ichio'S n,:l der Anirordeiunz. sleiS iur den ZionisnluS cinzuieeien. ׳ein :at. r4:1 i ivrachen noch die Kg. Hrcki. sliaiSnn. C r1i1»1», B a i S.' Bei,II» M iiwoch. den ■J Inn . o.-ranszalieie der Leiiverein :udo.cker Ala-chen elmdilli"- eine ,'.Nadcheiiveriammiuna, der ,vri. H:d oeg schmidi ״der . T-׳.e irra״ als Indin" re'ee-.er ׳. sl״ Narcr 'Welse charakicrineiie ,rrü Schmidt die , lnzelncn-anven - jüdlicher ,reauen. derew Eni'iu'S als s ladchcn. irra״ ״nd Mutter a״i das moderne Iudeuid»! > - Mit dielt״׳ Borirag ichlois der'Bere!׳ ״'eine diesmal sge arai'gleii. ״1״ i1״ lo:״1״r״den .'öerbä vom ׳lke״f״ die Arddil aiiiziui.-b׳:״».^- Prag. V-r-insüdiicher Handelsange rüler.?.Üouais oeriammtillig. Tie am 2. a. e. n-itgei. n'enc Vereins eciiammlung »and >11, Zeichen des P.!icaages. Ti! ragesoedniiug c״rbiei> die vo n Ba>:<1׳ >ge ringerezien ״ ch ne> n oder beich:o>'i1»!n P:ozra׳.!»nsvuntle und zibireich aniveienden 21׳'::,:'.:edei n Iiilcreiie. — Ter nc:s sich .ernenernd einer iowobi iseatc״ als auch Eeuieai s .jaiid ieiiie Betnedignua. I.id.i״ dei! ste'.tr״verm!iil1:״qseomae eu:e G.iÄai gegeben ivnrde. die' dir A!b.׳!rs'.i't i^eilciie״ svieiiaum ia׳s-. lieber d:e - idandaionsio'eniondcs wi'.d . an einem Ädenbe geipsocheu. hm-dte t.'o:>de:e Be! iür uniere Trgani'aiioki ״!1׳.׳ Ausdruck Tie AuSgesiaitung uuieres Beveiues - bin, wird die Tbanglell der B-״.ei>!> Zrii b-iouders in Auiviuch nedme״.! seeiioii weiblicher Augciieilier und der iudiicheu judendiicheu Aibeu.r. - za .zwei zz 2Ver'a1umi"1!ge!s eiuderuie . Horinang, die wir au das Eedech Zweige kiiuoieii. isi 0'׳!«״ berechngier. Eiaisen einen lehr geringen giitll-'chabade» und iveeiell das Biidvugsnivea-! jugendliches Arbeaer >ü Brag >,».׳» d erreicht, dajis ein diesbezügliches E'iigrc^i. burch Boaräge od r geeigüele peeinre, geworden/isl. — .Taö sounneioiogramtn Ansüngenr-vild geieiligen Z:׳'a1ieme1:l.u׳.i Auguii zu oerannaliendes Bollsgaelcni, ii gewinn dem Eondinonsloieniond z»g«S!ch! in. —' 0" der am >. Juni Itaiigeinndenen?Ao!aisoeriamminng Ivurdc^ E°u. Eniü Jelinek :״ das geiuäb» - ‘ Nugat isch-Hradisch »nd In ״Der denen akclic l nur bald Hrgcrniscltion. BrÜNN- Berei»! zivnifti'cher Hande^angefteUten ״Emunah". Mittwdck, den o. d. M.. fjnb eine Bereinsversammlung über den brüten Paneuaz narr. Mox Lrnster» deg»uüre.namens des ÄuS'chuneA die erschienenen.Bereinsmirglieder, »otrt« die Mkkglieder der Danvm'emo.n und die circa Mann üark erschieneuen MirgUeder des Vereines jüdischer jugs^dlicher Ärdeiker ^Achva-. Hierauf erstattete Gesinnungsgenosse Veo Schneider das Rektal über den Berlaus des PaneirageS. Der Referent besprach in streng, fachlicher Veite sLmmrliche ^unlre der Tagesordnung und beschänigle sich insbesondere mit den Punkten ^«Tettrraüsiene ^reüenvermitttung" und ^^ondniouslosarsond". Er betonte insbesondere, da's eS .Pn:cht sämmtticher Mugtieder der Brünner Organisation ׳'ei. das Erecurivcomirö in den schwierigen Arbeiten au׳ das Td^rkräsligsre \u unterNüyen und fo'ort au -re ponrive Arbeit zu schreit, n. ÄÜseüiger Beifall lohnte di^ vortr! ülichen AuSkübrungen des Referenten. Hieran' iprach der Benreter deS BereineS jüdischer ingendlicher Arbeiter Gg. Ltgmnnd Bass über cr^ in ׳amrutlichen Ltär^en zn gründende jugendliche!Lrganrsanoßen und w:eS daraus hin, dass durch die Tdätigkert deS BereineS ״Achva" bereits in Prag und Vien an die Gründung von jugendlichen Organisationen geschrrtten wird. Es entspann sich hieraus eine längere lebdaüe Debatte, an melcher sich Gg. M. Hickl, Ornstcin, Lchnerder. BasS, Morgenstern. Lriäfsny und jZt'cher detbeiligten. In vorgeriictter Ltunde schloss der Borsitzende mit der Aufforderung, ^-ununterbrochen und uuermüdlich mitzuarbeiten. - b. veranstaltet am Ium eu'.c Bet'ai tmlung Gg Rudo^׳ ^la ss a u über ׳^G.genw trtsau'gaben des Z onismuS" r,senkten wtrd. ' Allgemeiner Iudl'ck.'r Artvrtetrcrein. Während der Sommermonate Iam. Irl«. Äugnn, in unsere Organisation keineswegs5mu'ng. Es,wtrd v:t\ medr gerade tiefe L^it 'ur ^!e Agi at:sn verw.'tldet und in eS den B.'mudubg.-n ettt^er E>U?g.-n gelungen, neue Mitarbeiter für re:: Berem 5a gewuuten. Mangel eines eigenen 5'«.ales macht sich allerdings . xe'cht fühlbar. Auch sonn tu e׳:;e ׳ bwacke Bereins- . tdangleit im .5ommer nnausble:dlrch. v 1t׳o:nedr tu dies ,infolge des lm;en Bestandes b.-l cdt;em Be׳.eine der Iall. jrür die nächsten Monate Juli. InguN sind uvei dis drct groüere Ausiluge und drei Vortragsabende geplant, während rm September der t!s cm erzenes Vocal bezogen und nut der C:nr״f5ntm von :egeltechterr Adenden und l'ek7cn:׳eu begonnen n:rd. sierue^ .rst die Einrichtung einer Ge'ang: nnd Turmectioa Aussicht genomme». ^ämm.'lrche ,->u chrnien sind -brs au׳ weiteres an Eoll. Bernd nd G-ufibur. Wien VN., Reubaugasie 11. 5u richten. -Lette 5 sznd bet den s lebka'lesie E^2un׳ch nach kllenvermutlung ncugc'.räb'.ten v'.d'rtng mit r Esllegen 5rn Vrchitglen des e;׳.t beümrrnten!ttung desselben .1 bringen. rg rn nächüer r׳'t dres dre 'T rgattt'atiott w-lchem Zwecke werden. D:e dte'e'r n neu als. gerade d«e׳e che:׳. Achsch!u׳s der iudochen tigert T:e'׳tand »er e^ nun uns »nr P'lubt ctitbält auüer n. e:n anfangs dG'en.Rein-- ׳trtetSttäomue ״Zion״ in der Mittbeil'ungün rbaudr« der «. Arbeiter ׳M> ä de» Orer«tit>-C»mitv« de» U jüdische« Ha«det»angrIkrI11e« Grkrrrrich»^ Bei dem am 2i>. und 27. fundcnen Teleezierienia.ze in Pra,z!׳׳ejanimt-Exeeiilivc der jüdischen H und Arbeiter Teilerreichs solgcnde >'׳e gewählt: d. vi. ltaugewurden i» die ,biLelSangeiicllicn innungsgenoiien