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Jüdische Volksstimme · 1901-03-15 · 4 (15.3.1901) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
II (1901-1902)
Issue
4 (15.3.1901)
Date
1901-03-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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4 Nr. 4 Jüdische volkSftimm« Seite 5 eines* Grundes den Laufpass. Als zirügcl den bisprach die einzelnen P^nkie de» PsrleitagcS und wies Leiter um die Urjache der Entlassung befragte, - -- - ׳ ׳ wurde ihm folgen dermassen geantwortet: ״Du bist ei» Jude und mir wollen keine Juden halten". Wir müssen dabei bemerken, dass die Lircctoren der Gcscllfchafl, > Esauka Posner, Juden sind. >l. J. Erklärung.*) Protokoll. Anwesende: Herr Direktor Bernhard B l a u st e i n, Herr sixä^ng. Isidor L i n d c n b a u in, Herr Peter ErdhLt^h -Herr Leopold Gottesmann, Herr Ernst Rose »seid. G c g c n st ä n d : Tie Herren Ernst R o s c n ° seid, Peter E r d h e i m und Leopold M ottcs m ann. als Ehrengericht i» der zwiselien den Herren Bern hard B l a p n c i n und Jiidor Lindenb a n m obschwebendcn Ehrenassairc baden die legigenannten zwei Herren vernommen und cinsnmmig solgenden Ausspruch gefällt : Herr Isidor L i n d c u b a u in wird verpilichlct, die solgenden beiden Erklärungen in der Aummer vom t.'i. oder ipäleitens in der vvm'll. März hepv. I. April l!>l)l der ״Jüdischen Bolksslimme" zu veroncntlichcn: Herr Isidor L i n d e n b a u m bedauert, dass durch seinen in der judisch nationalen Zeitung die ״Jüdische Volkes!,Mine" vom I. Teeember 1 Ot 10 Ar. LI. »crvisenilichle» Artikel Herr Dircctor Bl au ne in sich in seiner persönlichen Ehre an gegriisen fühlt/und erklärt^dais ihm eine per s o » l i ch c Beleidigung lerne gelegen isr. Herr Dircctor Blau st e i n hingegen be dauert, dass er in Ausregung über den gegen ihn gerichlclcn Artikel;!> beleidigenden Worten in der gegen Herrn Lindenbauin angeiireirgten »läge sich hinrejsicu lies;, ujid zicln selbe zurück. Hicmi! ist das Protokoll geschlossen. Boryslaw, am 4. Marz 11*01. 1 Gezeichnet: Ernst Rflenscld. .Leopold Got tcsmann, P. Erd hei 1» Ävczcrniscrlion. Berlin. Am 10. tvfbntcu|:üiOl fand in Richters Hotel, Bnrgerstr. I-', die constit(,icrende Versammlung des . Jüdischen >tausmännischen Vereines statt. Nach einem von Herrn A. R. Hartmann erstatteten Reserat, in wejchem der Bonragende d5e ׳llölhmendiqkei! der Gründung eines jüdischen kausmännischcn Vereines und die .Ziele desselben klarlegle, erfolgte die Esmlilniernng des Vereines durch Annahme folgenden Programmes: Der ״vstckdttche Kaufmännische Benin" bezweckt die Pflege des jüdischen Selbstbewusstseins und der 11ל^זג onal jüdischen Gisinnung. sowie die Hebung der socialen .Vage der jüdischen. .Kanstenteä insdeso.idere der Handlungsgehilfen. Der Verein erkennt das Baseler Programm an Die Versamm ung wählte sodann eine aus 7 Mttgliedern bestehende Statuten Kommission, welche am 24. Fehinav 1001 in der (Generalversammlung den Statuten Entwurf vorlegte. Rach der Annahme der Srarulen erfolgte die Wahl deS Vorstandes. A. H ÄrÜNU. ^Mittwoch, den C, d. M., fand die Mona.sversammlung deS Vereines;fonistischer Handelsangtstellier unter reger Betkeiligung der Mitglieder statt. 2!u,mcn^ deS Ausschusses erössntte Gg. Srnstein die Versammlung, begrüsrte die Anwesenden und er׳ stattete als Obmann deS BildungSauS'chusseS den Bericht über-denselben. Wie an anderer, Stelle berichtet werden wird, veranstaltete der Bildun^SauSschnsS in diesem Monate einen Vortrags׳ und 2 DiScussionSabende. Die Zahl der im Verein austiegenden Zeitungen wurde um 8 vermehrt. Es wurde ein Stenographiecurs für Praktikanten eröffnet. Die Bibliothek wurde um 10 Bünde bereichert. Gg S krach erstattete den Bericht über die Arbeiten deS Vergnügun^SanSschusses Der bisherige Obmann deS Stellenvermittlungsausschusses 0*9- Steckelniacher legre fein Mandat nieder, und wurde an seiner Stelle Gg. Morgenstern z׳nn Sdirrann und (Kg. Bock zum Schriftführer gewühlt. Der Stellenvermittlungsausschuss wird׳, such die Arbeiten der unentgeltlichen StelleiivermilttUngSabthcilring' deS Verbandes der jüdischen HandelSongesteüttn und Arbeiter leite«. Nach der Erstattung der Berichte ertheilte der Vorsitzende dem Gg. Max Hickl daS Wort zu seiuem Referate: ״Der Slmüyer Parteitags Der Referent 4 *) Zur Erklärung fügen wir nur hinzu, dosder in Aede stehende Artikel nicht gegen die Person de- Herrn Blamstein, Tireclor 'der Baron Hirsch'jchen Stistmigsschule gerichtet war. sondern nur seine Handstu׳g»wei»e hezw. sein Erziehung-system als eine Äomodie bezeichnet, da er an der in Boryslaw seinerzeit stattgefundenev polnisch׳»arionalen Müliewsez-Feier theilgenommen die lSchüler der Baron HiAck'schen Stiitung-schule zur Mitwirkung Heranlas-t und datz Abscheerxrt ihrer PeieSlöckchen zu diesem Zwecke zugekassen Jat• ־־ Anmerkung der Redaction.' 4 auf die diothwendigkeit einer Gesammlorganisanon der zionistischen Vereine Scsherreichs hin. Insbesondere sei es Hauptaufgabe des Parteitages m wirtschaftlichen Etagen mit dem Verbände der jüdischen HandelSange- , stellten Oesterreichs gleichen Schrill zu halten, und der 1 Erweiterung der unentgeMlchen SlellcnverinittlUng dessselb.n bei der Ausgestaltung der Slclleiivermitkking sowie des Eo11ditionöio>eufondes .thatkrämgste Unter-! Nützung znthcil werden zu lassen, t^ei dem Parteitage Müsse unbedingt daraus jge'ehen werden, dgl's die zionistrsche Presse durch die einzelnen Mitglieder der Srga- Nksatio». sowie durch d:e Vereine nach Dhunlichkeit!Unterstützung sind«. Dr Parteitags möge -beichliess.'n. (^e'ammr rgauifation angehörenden Mil-- von derselben als Parteiorgan S.sterreichS anerkannten Presse noch aur jeden einzelnen dass die Glieder Abonnenten der der zionistischen Vereine we den. Redner gieng V! des R.serenleu fanden Klerans statt.qe'undenen. Bock und Heinrich W e Slmützer Parteitag gewl 'vrachen die Gg. Vevi SV n stein. Singe 1 .׳ und.Schneider gaben Ausschais möge in Znk falten, und die Mikgüe' beiten der Veremsleitu^ ÖV}. Crnfuiii ׳'ordert undschloss mit der Aus- Delegierte nach Slmütz -ichnnkt deS Parteitages 'orderung. der Vebeuz!:! enn'endeiv. sein ausfüchl: lies Referat. Die AnSfübrungen gemeine Zustimmung. Bei der Wahl wurden Gg. Samuel lisch als Delegiert« für den kür. Zum Punkte Eventnalia las. Schneider, Selka, nd -Well:) ch. Gz. Vevilu s dem Wunsche Ausdruck, der n׳.tt eilte regere Agitation en: er dazu verhalten, an den Armchr^ AntheiL zu neh »en. die Vereinsleitunz aut. für den ZiouiSnmS in Bun n mehr Propaganda zu machen! und gab t'ein.nn Bedauert daniber Ausdruck, daks der Ausschu'S diesbezüglich r ich! ganz telnelk-VerpNichinngen eus des Ausschusses erwiderte Ö\j. H 1 ckl, da׳'E der Ans׳chu»s bemüh! war. im v.׳rssossenen Vereiuejahre t'övi.l als möglich tür die Ver I breitung des ZiouiSmni 'rn thun. Man dart nicht vesgessen. mit welchen Schwierigkeiten der Ausschuss zu lassen habt.'. Man m ׳ge auch berücksichtigen, hass es ׳ t'rLrell die ^Emnnab" »׳ar, welche die Gesammlorgani- . fattoit deS Verbandet >!r ׳,»)ischen Handelsangestelllen ' und Arbeiter. 'v׳vie i>:! ^Jüdische Volksstrmme^ inS besten gernten habe und!es 'et dies thältächlich rin sehr '-groster Erfolg. Rach eru-r.׳ehr lebhaften Debatte schloss der Vornveltdc in rorsierückrer Stunde die. Mo:«usversaiztmlung. ' iJriimi Der BildungSanStchniS deS Vereine?! zionisttscher HandelSangestellten ״Emn n ah^. veran-! üaltele Samstag, den 2. d. M. einen Vortragsabend, bei welchem Herr Redacteur Veopold Schwarz, über:!,Psallrr b"4" sprach. Vebhatter Bcrtgll lohnte die t vortresslichen ^AuStühruirgen des Reterenlen. An!׳er - darantchliestenden Debatte betheiligien sich die Herren Dr. Schreier und Winter. »Wrr honen, bald Gelegenheit zu haben. Herrn׳ rlr.daeteur Sch w'a r z bei . lins wieder hören zu können. Samstag, den 0. d. M. tand der vom Vergriügnngscomitö zu (Gunsten des Eonditiondlosen , »ondeS des Verbandes der jü>iichen Handelsangenellteu und Arbeiter Sesterreichs veranstaltete Purimball. statt. Der Ball wgr von circa 400 Personen ,besucht und ,wurde vom SbmautldesV.-rgnügungscomite Strach mit Frau Dr. Schreier eröss'uet... Oer zadlreicklv Betuch war ein Beweis datür.- rz/lchcr Svmpalhicn und!welchen Anhanges sich der Prreiu in Brünn erire-lr. i sHeivorgehodcn nrnss noch werden, die vortrStt.iche I Arbeitsleistung des Vcrgnügungsanö'chuss'es,. inqbet'ondere!der Gg. S trach. Morgenfunt, Steckelinacher,! i< ai s, -Mai 11. 2. L auf« r. L p i I-, Af 0 h n und Vo god ri 1l skn. Die. Sluadrillen wurden vom Gg. :Raufer, Morgenstern und BajS in ansgezerchneter Weise araügiert. Der Balt ergab ein R״nerträgn:s von > circa 100 fl., welches derzr bestimmten Zwecke zugeführt!wurde. Eö wäre zu wünschen, dass t'ämmtliche Srga-!! nisalionen diesem Beispiele folgen würden. ״ j! LrÜNN. Lese- und Müdchenverein ״Iehudilh".! Bn der statlget'undenen Wahl der Delegierten zum iSlmützer Parteitag wurden die Gg. Iula Kleim mrd Gssela Raucher gewühlt. v SrÜNU. Iüdisch-akademischeVerbindung ״Ventas". Zw, Delegierten für den Slmüdcc Parteitag wurden cartd. mech. Rodert Stricker und caud jur. Silo Ä tjaLeg gewäblt. Indische Vesehalle und VolksbibliSthck. > Doyndeehalle). Die jüdische Vciehalle und Volksdidlio,׳ thek ist endlich daran geschritten, ein grosses Vereinslocal anfzun.'hmen und ׳hat ein Vet'ezimmer. welchem sümmliche TageSblütder und eine grössere Anzahl periodischer 'Zeitschriften austiegen. Die Bibliothek wird ehestens in Stand gefetzt werden. Büchert'peuden wolle!man in das Vocal, Adiergasse 1b, woselbst auch Beitritts׳! erklärungen entgegengenommen w׳rden, senden. Der {minimale IadreSdeitrag von 2 Kronen lässt honen, jda's dem Verein eine große Anzahl neuer Mitglieder "--־יbeilreren wird. Der Ausschuss der Vesehalle beabsichtigt, in der nächsten Zeit einen unentgAtlichen hebräischen ״ SprachcurS zfl errichten. DrÜttN. IüLuche. GefangSgruppe deS Vereines' ^.Emunah". Unter der. vonrefflichen Veitung deS ׳Hertu Isidor Meise l sinden die Gesangsproben dreimal wöchentlich im BereinSlocalx der ״Emunah" statt. Beitrittserklärungen werden täglich enigegengenommen. , grätttt. AlS Vertreter deS. Verbandes der jüd. Handelsangestellten und Arbeiter ScsterrejchS werden die . Gesinnungsgenossen Mar Hickl und Berthold'D.i n t n er!dem Slmüver ZionSrage .ä>eiwobnen. Der Verein Zion" nominierte die Herrn W. S-oUderking und Ad. Schal li nge.r. Z. Prag. D istri c!S >. o m it e. Dieses 'Eomirö constiluierre sich vor ^irca 0 Monaten ans Vertretern der einzelnen Prager und sonstigen böhmischen zionistischen V.-re:ne als Vandcscomit^- stir Böhchea, Es Wurden . bereits mehrere <omitösiz-ungen abgekalten. in de«» die ^lerkältnissL der einzelnep zionisuschen Vereine. AgitationSmntel u. dgl. besprochen wnrden. Der Plan der^ Gründung einer jüdischen D o n nd ha l! e in Pr 2 g wurde zuerst im Dissrj.ns.omn,- be'viochen. cben'o die Herausgabe e:ner ,vttlgschritt.u. dgl. Dem Eomite gehören unter Andern׳ a:!: Die Herren B e n t'.-׳ r 3üs >tdlin, arl Rei e k, P ׳ag <W.׳!r1be1^<). Well sch. Prag K.1׳.-d'-.nen:hal >. I. M Red: 81׳. F. i.^c den hart. Dr. M^ 0!י n, - des AclionScomitös i\1: Böhmen. .Prag Indischer V o l k s v e re iDie Ver ernslenung. sowie ״e!nzelnen .Ean1ü,-S /ind ei'rig bemüht, iür die Propaganda und' ssrr An׳'!.ävn.׳.g über den Z-onismus zn ׳o.gen und die zahlreichen Aufgaben' deS Vereines zn lösen. Abgesehen von a^mi:üstra:1ven! und internen Arbeiten, wurden in.&<» zahlreichen AuS : schn׳ssu:ungen verschiedene Gegenstände ^sprachen, welche ‘ sür. die kiessge jüdische Bevölkerung vo a Interesse stnd, 0׳ z. B. die EulNlSr1^1l׳'.eu :n P-eag n. A. m. Van der, gev'anten Pnrirn'ere^ wurde bereits an anderer Stelle deichtet, eben'o van dem kebr>׳.-.sch.׳n Spracknnri'e. w.ncher ׳'ehr gut prcp'prriert. ׳ M. Sch. Prag, is ch e r- »X r a u e n v er e: n. Dieser junge Verein zähtt^^. ׳e^bes^urzen Bestandes - ׳'ch^z über VO Mitglieder- ^Iüd. /^anenverern" bat d.׳ kanntlich die Aushabe, den VoVkSvrr'ein" in »einer Thärigteil. insbesondere ׳in derlProva^anda fürder". Zro. , niSmuS. nach >r?ätten zu uittrst Een Nachdem viele ׳ Mitglieder deS Aranem»ereines!zngledh -t'e!» ^I!.>k׳'chen VolkSvereine" angedö-׳en. sin) ׳Vre'elden anch in tev. ver. sch!edene1st Comites betderligt, z.'B. im Eamir.- sh &«־, Rüls-Feiqr. im Virgnügirng? Aizs»chriss^. welcher die - ׳ Purimseier anangiert, u.' 1. w.*.Im Eamrt*- in-, dke' b.'braiiche Svrache. welche/ den b.'ch:׳>.urS eingerrchre! l-.r:׳ ׳ und dea'ussschligt, Iraben eiuige D imen steinig mitgearb.״i:e! und rkun eS auch^aveiter. — Es wurde derettS b.״^:tit'el. da׳S der'^vlüdische Fl-auenver.in" die £9».׳; der V e r *Wendung und Au S di l d u nq .j nd , 1'ch e r Dienst boten soruväbrend im Auge.behält. DreSbezüglich bat auch die -P-ästdentin deS Vereines, Iran Sovdre R.׳ bitschek.׳ in der co.cktitnTrrendrv* Geaeralvi»׳.ttnm üng des ^Vereines für Ärb^itsuachw'eis" :« Prag interpelliert, indem ne dre rrvrdernng aüfstellte. da׳'S der genannte Verein auch nur der Vermittlung vd.r Posten für jndi'che Drenstbolen sich dssassen sollte. Es - wäre zn wümchen. da׳'S recht zahlreiche Frunen d׳m ^Jüdischen Franenverein" beilreten, damit .׳e^ in die Vage gesedl werde, seine ׳ Ausgabe;u*e:süllen: Für"׳ den ZiomSmuS in jüdischen Familien Provrganda^ "n machen, und zwar durch v r a k t i ׳ ch e Arbeit m 5er angedrtreten Richtung.. ' M.- Sch. Aarnopat. SamSlag. den 2. Mär;.'veranstaltete die Gruppe jüd.-nat. HandelSangestellter nnd Arbeiter im VercinSlocale deS ,Ahavach Zion" ein PnV.nttest. ׳ daS in jeder Beziehnng gelungen genannt werden ka:«r. Gg. M. Setzer begrüsske die Anwesenden ckit ber;l>chen Worfen. indem er ihnen den^ Zweck und die Ziele unserer jungen Srgapisatioo ft«tegte. Hieraus folgte׳ ein von Gg? A Moni- SirktS dirigiertes Streich quarlett, das rauschenden Beifüm erzielte. Gg. Veon Frledmann entzückte das Pülilicum durch eine wobtgelungene Jargon-׳Declamation von Adr. G.oldsade'n. Zuletzt declamiene Gg. Emil Bunerklce ״Vied^ eines Bekehrten", ״Beim Anblicke eiueS jüdischen Prole tariers" in wundervoller Weise, nnd stürmischer Beifall lohnte ׳eine brillante Veistung. Ein animiertes Danzkrün; . chen, daS bis 5 Uhr früh dauerte, schloss die gelungene Ferer. ItHf«. (^Allgemeiner Jüdischer Arbeiter-Verein ||., Schüt^rzingergasse 2.) Sbiger Verein hat es sich zu׳. Ausgabe gemacht, «ine Srganisation der jüdischen Ar beiter m Sesterreich ohne Unterschied LeS Geschlecktes und der Berufes zn begründen. Vorderhand entwickelt der Verein in Wien eine Ünsserst segensreiche Dhätrgkeit durch Veranstaltung von VortragS- und Diseussions ' abende, durch die Errichtung einer Bibliothek und eines Lesezimmers, sowie durch UnterrichlScuHe und ge׳ell:ge . Veranstaltungen. Die Errichtung eiller ullenkgelllicheu.

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