Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- II (1901-1902)
- Issue
- 3 (1.3.1901)
- Date
- 1901-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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n. IcrvvgcfNg. Wrünn. 1. März 1001. Ulv. 3. Vc;«g»pre»,e: Ci.'nmft* Ungarn. jJhwbiifl fj K - uuflbri.a K 1;:fl. Pcünl'kndm'g: ea» Ausland 1^־db:1g •.. K ä •T»o, :׳:׳adlig . K.5• V .;•:!« ‘J»«ft1mcr I Ih. fl Jüdische Ccntralcraan •£י01י jüdischen 2lrbeiter und?»nndelsnngestellten. baciion uitb raitiiftratiea > . ־.autma:!! 11. i t.־ ^uSivlir - Bolk<» f’.^vbciut' arti 1 ׳. -n,r 1 . ft::-'* .-^.-1: Benares. j:■: u’r.bt'n biliiqft (>n׳sumnnnslu׳ness1.׳tt! 2ci1 dem I. Baieler (Son<preis waren bic utsiischeir Vereine (Crtsgruppen, Verbindungen. lior!’;'rationell te.l der einzelnen Länder bestrebt, sieb organiitertn lind dies? Bestrebung kam am drillen iomiret'ie dadurch zum Ausdrücke. dais ein für alle stvnisten geltendes Organisattons Statut ange .׳mtnen wurde. Waltreud nun die Zionisten aller. Länder ’ittisland. Rumänien. England.- Deutschland, Skweiz. Rord Amerika, Transvaal! sich eonsörm!-״.sis Baseler Orgainiativns •Statut* orgavisiert .׳abeti, ist c* in Oesterreich, der Geburtsstatte des ürr rrsr ökrrrrilliischc ZiaiiSrntag I!rr < erftrn öfterr. itaiiiftiritirn Parteitag tiir den 24 und 2~>. März ttael! Clniiip ein. und 1'"''stellt folgende Tagesordnung aut: \ I. Programm. lll.' Agitation. 1 II. Organiiation. IV Prent. I Bar Kaden im eriten Artikel au ' V. Eventualia. , » s incktt. welelies-die leitenden Grund’abe?on Interesse der starken Bethetligung wurde genaltung d.s osterreichüch-zionntiieken beschlossen, dass jedem Vereine das Recht zusteke, msi'sten -cfaretber Sietes wird 2 Delegierte zum Parteitag -zu entsenden, ferner des Programme* disgevlante Erweitersi wurde beschlossen, dai< im sinteresse einer geregelten iaben iormulteren. die den Delegierzen Debatte.'die Grnndzüge der R-ierate den Vereinen '.“ '.' יי.י‘ mindestens 14 Tage vor dem Parteitage bednis Direütierung bekannt. gegeben werden. müssen, drittens, dass?oittiaiiv Anträge entweder spätestens oor Abhaltung des Parteitages, oder am Parteitage selbst, aber durel, sechs Unleyschrisien von Delegierten unterstützt, bekannt gegeben werden müssen. Wir laden hiemtt alle zionistischen Vereine ein. t'i'litiiclH'11 Zionismus, dem Lande des Actionsx., g׳, oomite*. Kisker nicht gelungen, eine dem Baseler;,״,-״״tJL,,/;*■L ti,.9״״״,*;■״ ׳!rogranime enl'prechende, einbmliaK Crqnniirttipn durchznsükren. Wohl hatte die Leitu.tg des Ver- ״toen ״tetmt ane V b.t״öe* >״• es dreimal -er,ucht. dt«. ».rgant-•^ .;!״״״,״, bd(f,i<t<n. at.o» durchzu,uhren. ihr Bemuhm nt aber d.tran the.k ^,״ungsqrnoiien: Wir bitten Euch daker mene getchettert. dass nicht jammlltche, tu veuerretch e^״^,״^^' .zienntntsnalsine dieser Verlaut- SWM.Tnbalt derselben vor dieeompeiente Et^er Vereine zu bringen und '2 Delegierte c we . eiindlichen Organisationen,, sich dem Verbände ange-, ichlossen haben. Tie Folge^davon war. dais die Agitation für den Zionismus in der österreichischen Parteitage' zu designieren. .oidentchatt nicht mit der notlttoendffjen. Energie Ketz, jit Ehremsache und Pilicht eines jeden Ver- :neben wurde, »nd da,S einzelne Eorporaitoneu. ^.-mitzuarbeiten. Die Delegierten sollen der geieniizten Verigre einzelne Eorporationeu. wenn nicht zugrunde gegangen, so doch, vollständig vgiiiv geblieben sind. onsolge dessbn sahen die ztvntsiiichen Vertreter.! welche am Delegiertentage des ״Zion" atf-23׳. Ie> iinber 1900 zusammengekommen waren, dais es sollen der bandsleilnng e h e d a l d i g it bekannt gegeben werden Säulmtliche Zuichristen und' Bekanntmachungen werden den Vereinen rechtzeitig zugestellt werden,?oidem wir Euch die Angelegenheit des Partei ... ... ., - . •, .• - . ... ,oidem wir Euch die eochne Zeit jet, 1k ».esierreich dtete Lrgantjauon sj^chachls dringend ans Herz legen und Euch . :,rchzutnhren und es wurde dctchlotten, einen J!obj״ #i-t 2ad)( chatkrastiq fördern. zeichnen!omtchen Parteitag, auj welchem mmmtltche tu l u eiterretchertjtterende zionowche »,.rgalloaltone» . . dnrch Delegierte vertreten sein sollen, einzNberusen. our die Leitung des ״Zion". Verband der osierr- .eit vor dem Zioniitentage nbermittelt ' - Werden ötv’e Leitsätze 'in p r 1 Hinsicht angenommen werden — was .zweiseln in so ist damit die Diret Erösinung einer jndiich-soetalvolittschesi g>uzeden. £anttt biete Thätigkett aber Aussicht aus Ersolg dab>-,. in es unli> ivendig., dais nicht planlos da und"°?o nügende theoretische Vorstudien ״daraus werde, sondern dass sich die Ztotui dgraus b.iekranken, einzelnen i'tetm-teir Autmerkiamkeit zuzuwenden״ und erst/ retiich genügend vorbereitet sind, ihre s ossnen. Wie bereits hervorgehoden wur’- nächst jene Institutionen in Betrack t bereit Begründung i ch.o n d e r-z er t A t ,Ersolg hat und nicht allzugroste an die Ärbeitssähigkeit und Arbeitsle zelnet. Organisationen stellt. Dek Rese allem die Begründung, desiebnngsweiie der jüdischen'Arbeit s ver mi 111 une und "in Verbindung damit die Ein'etztn i. t i it i i ch e n A m t e s provonierett und bezüqlieben Entmurs vorlegen.,?!» Zu damit ’teilt der Vvrickilag von jüdocke a nt t er n. die int W^ntlichen eine C ^ttübren ver ine Aus-'- .Oogrammes 11* Re'erent ug in V'eitr jeveit* einige tperden tollen, e i p i e I l e r kaum 'zu be- . sür die' Dhätigbit, r vornberetn ׳edingt notb - :1 Alte gesgegründet" .1 vorlausig be’vndere - een sie theo eiion zu ersind zu-- zu ziehen, sticht aus ^nsordertiitezeit ng der ׳ein - ' tent wird vor . ttsgestaltnngs A e m t e r g eines itaeinen daraus .!ammen hange ■1( u!nd die Leitung des Verbandes ״Zion" wurde mit: Vereine snr die Eolonisativn Palästinas und Stpttens. der jüdischen vrivaten und onentlichen Durchführung dieser Arbeit betraut Entsprechend dem ihr gegebenen Austraq ¬סס! die VerbandSleitung den Wien rtttt i Dr. .M reit berget, Cbniamt A Hl Reich. ^«rlN'^ufirer ״ keil bezwecken und in Verbindung mit ämtern die. Ruzzbarmachung der jü!ammen gange en AVmennteentriWnng Wohltbätigden Arbeit* dischen Wohlg! linden sollen, i Z Feuilleton, altes Hud| ein neues Budi. di: eilt' unerschöpilicher Reichtbum durch Romaden waren gesegnete Naturen, und.’irait: nnü von einem GleichmtP szer1la:d'T a g. Ldien. (Lchluis.i wie sie in der Btbet zum Ausdruck -kommt, nintmtr heranreichen. Sollen wir nun. da wir einmal dabei sind. .. ״ . . . ״ vom poetischen Element in der Bibel spreck^u? alles Ungemach wunderbar verttarte Zn der Thai — die,Bibel und die .’lunsi. das wa're. ,erohsinn. dem e-- doch tocht auch , , .,ein Problem sür sich, ein Problem, das vorneliuilich lsagochen Zügen 11,1 •>' -׳ Und nun der »lang der Bibel selber unseren!nach zwei Richtungen zu fassen nnü zu lösen wäre: ^™e, toci ''־)oit berührt hat, ist es, als sollten wir nicht all-' (vimttal int Hinblick aus die Eigenan und die' Jakobs zu . -.iischnell von diesem Klange lassen. Es in eitf künstlerische syorm der einzelnen Episoden und Bediineres oolortt'siegt doch über Zauber darin von ganz -eigener Art. und umw j siandtheilX der Bibel, dann aber in Anbetracht der unteres L-olkes. o» dar! mich wer wunderbarer, je schlichter der Ausdruck. Wir Menschen! Wirkung. Weiche die Bibel aus die »uns! der euro- Mnun. l(P einmal schon -den öcr Gegenwart müssen durch viel verschlungene \ pätieften Vblkersintsgeübt hat und fortdauernd ausübt. Eomratt hervorhob. der zwilchen dem Labyrinthe von Worten hindurch, um zu den ur ... ... _ , . . ersten und dem beginnenden zweiten tvrünglichen HerzenSlauten zu' gelangen: die Worte litber den Antangen,der -^chümz uttd ües bonrb,. Dtci!r plogltche Uebergaug von der Bibel, das suhlt man. solgen dem unmittel- Men’chenge’chlechtes. wie itejDie t81bel cräablt liegt, ״0ס ,öt)u,jd,cn Zuständen der golde, baren Zug der Seele Rein die geistige Atmo- "'.יי .el״ r->«er,ltebl1cher g:chleter. der mit dem 0P1en Patriarchen zum dramamchen tt tphäre. von welcher hier Deite um Sesite durchhaucht ff""bto,en Rn,: Es werde Ltcht. mt, «nemmale stch bewegten Leben des jungen, Hebräer’ 1it. findet sich in keinem anderen Geschichtswerk!03,fum ÖKt ®clt m '1י""'' 1״י" A״lU 0‘r °1־ Uebergaug in der lapidaren -zorm Nnd namentlich wir sollten die Geschichtt unseres onenbaren. 'gedrückt, gebört zu den ergretwiünen, Volkes nicht so sehr ans modernen Bearbeitungen/ Tie Sogen, die sich an die Anfänge kitüpseu, ergreisendiien! Momektten m der Geichs! als vielmehr aus der Bibel selber, aus der Mprüng« die Saqe vom Paradiese, die Erzädlung von Abel Volkes.^ . Quelle schöpfen. Wo fände srcy^yeu'keniej einem I und ■Hain,’ dann jene von der Lündsluth und^vomävic dann mit tfem 1ג «HejchichlsschrÄber diese glückliche Bereinigung von^Thurme Babel, ergreifen uns.durch die tiefe 2nm Provdelca: 1m Mlttetpunkl׳ der .^?andlm so naiver Erzählungskunst und so sinniger Poesie'? bolik. die sie ausdrücken.'20 knSpp diese Erzadlungen derselben immer w^uhnger. immer gci a: fehlte, wie niiitmt vt wenn,die blachkommen und dit einem Volke .werden.. de: ->t!1’ d der Bibel: dieses'-, ovll Energie! h der Seele.! Ader Dienr -ernsten, ja ' ein ito jäbes Gkichlechter Pelch nreng, Emiiehuag' oht -darauf -ungeheurenckbt'chliesienden.! guche' MonS׳ gpiicher Ruhe! en Zeit des jchnt'erz-lich tsolkcS, dieser Bibel Lüs auch poenichchte unteres Wie wollte man auch verlangen, das/ der Eine chuch sind, so bleiben sie sür uns von unvergleichlichem hervorbringe, was der Genius eines Volkes im Lause Wert als heilige Trümmer Ser Ueberlieserung. die aus Wut! 1Dic,aui der Wanderung durckt die nu/ tut die Get'chichte des?udenihums ähnlicher Weise erzählen ,vvutc. wie m; u.״״ ... ., . ■ .. . - . , - , , Bibel, der müsgte zum Mindesten -.als Dichttr so . io bestimmten Zügen, mit so glücklichen Anlagen. - »riegen geralh und tickt ollmahltg. bedeutend'.sein, ivie all Historiker. Und auch dann dass-man an sie die ideale Lebensweise einer ganzen Schritt den, Boden erobert und tetsba,! noch würde er an tzen Reichthum und die Mannig- Petiode zu knüpfen pflegt: ich meine die Pairiin der toheuannten Zeit der Richter faltiafeir h?r Stnrmp« an Ss!« üm»! s.!* ,»,-, t /»V.41PN ^T?!t thrVnt Äuslreleu׳ skrouil bflittn Aa faltigfeit der Formen, an die Kraft der Gestaltung/ archen unseres Voltes. Mit ihr iwesiiinungsgeiiosseii verkehren nur in Localen, no die ent Auftretenttrbmt Han Jüdische toheuannten Naturen emporkommen, die usoeres ersten - g der-Gang chalttge'r wird, e jetteS rricht sondern sür eintritt, die t s. wie nach Palästina! iämpien' und rchrilt ummacht: wie jene beiden- Zeiten des tu Velk8s1i,nme;° jiuflie&ft!