Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- II (1901-1902)
- Issue
- 2 (15.2.1901)
- Date
- 1901-02-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr Jüdische C<lWKww<■ fimMfltcn bcn über den Namen ״Toynbeehalle" j j u ® c 1 j e n, Ernannten Bürgern DrohoMez«, das« wir eine neue jüdische Institution in« Leben gerufen staben. 0£ת^. '/b!echter zieht! Die andegn be- Programme« in - . ״ . . cm ־. v v . jscbänigen die südlichen Handwerker nicht, folglich übcrqeqanqen. un T,e kleine --chaar der Mitglieder de« Toynbee-: mupcn wir Juden, soweit jxs thunlich ist. wenn, e« ihm gleich schlecht. Er ist damit ei, wichtiger Pu, kt 'unsere« ־ ־ ׳ — ־ " st, da« Programm der 8 8/ Vereine, und:dank der engen Berlindunq der — ..■׳ .. . . ״.״״••״.ד. .« ...—) nur B. B. iir aller Herrn Länder, werden sit sere «iinder 4״mit1tf iw Vereine ״Zion wurden von allen, ,udiichc Handwerker besich»siigeu ' bald die wvhlthätigen Wirkungen diese« Ereignisses Neichen und Armen, Zionisten und Endiiserenten.^ jedoch nicht io, wie es lewer so manche empfinden. Auch unsere übrigen Ans chren und sti sogar testr vielen (.strnlen nach dem Urtprung. jilvnche Hausfrau lhut, die, such!-sie. schon einmal Vorschläge werden ins'Leben treten, we 1a_i>icielbcn stid Bedeutung de« Worte« ״Toynbce-Hallc" gefragt,.eine siidische Werkstälte aus. ' ־ ״ ״'■--׳ ' - - — :KVaui sie nur eine Antwort gaben, sie mögen, herunterstandell. während^ Zinnie» und sich augenscheinlich davon überzeugen.' ä,!steril generös ist. Ni Ilm halb Uhr abend« war das Vereln«loeal. weniger sollt ihr dem Iudeisi iur seine Arbeit geben, ewigen Versammlungen r‘ Sollen sie nuü selbst nach '-׳- ans« letzte Plakchen gelullt. Am zahlreichsten! Veriuchres stir '-eü! Halde» Jahr! Eriiillel diese Palästina aurwandern. wenn es ihnen dvri so gut -iv» natürlich die Armen vertreten, die uns am miniinenste Anforderung an Euer ^üdische^, Pslichl gefällt. Das ist die gewöhnliche Frage u id Antwort. muss 'in kurzer die wir zu stören bekommO." den letzten «ireuzer nur recht popularisirr werden und eine'estriprechende!r-'nd^e-» dem Arier gegenüber Arbeitslsteilung'stattsinden wird Nichrhnehr. .doch auch uichl Was wollen denn diese Zionisten mit.ihren iien verstehe», weil sie uumsttelbar unter der' geinstl. und unser Handwerkeistand Seite o .1 .eeven Wucht der >fildeun0lh leiden. . ,seil erstarken, imr aber sind uin einen Es war geradezu rührend anzujesteu, mit ivclcher weilergekommen. , , .Meisterung, ja sogar iichstiisiher Verzückung alle Als' Nomulus SesirkN^ , Und weshalb bekommen wir diese Weil wir zu wenig agilsten und iiir von den Ladinern bekäinpil larisiruiig unserer Ideen wenig gelhan!asten wurde, össneie Tarpeia׳ den Feinden das.Eapitvl, Wir wollen d!iL Iuöeutbum erholtcu 1 A. H, das 01» Loli» .verlängeud, was - sie aus der linken halb l. geistig, 2. körperlich, :i. wirtscha i eite,!rügen. Sie meinte, wohl die boldenen׳?rem Aci I. Jeder Iuds ׳oll as hebräisch, ׳owie ivangen. Tie Sabiner aber warstn sals Verrälher k>) die Litera:»^ uzid ,veichichie ,seches Volker' ntwori. vori.-n: pilnlwo die' Povn- und zs׳d,'s.- ilich heben.. 111 ,«sidankengäiige der Redner folgten. Tie Redner. des Ahends waren: Herr au» i k, 5111,.1t ״.. Lso R ejch «Was ist Tonnbee!!.׳ undE. .«kreppellTa« E'׳>a׳i1i5e׳l>.,-a5.>iel'5׳s. _...... ..,, ״,,״ en.rdem trug Herr T urniche-iu sine hübsche lost״ die Schilde aas sie, -die siej eh^ikall« an׳ der kennen. ..!amalion und Herr Mühl ein jüdisches Lied linken Leite tri,,je!: -y " ׳ Ad ה Mir dem Hebräint-cernen haben wir ährend der Panien, als sich die Gälte mit Auch Ihr. x.uden. die-ihr' »ist den'andern -lehr traurige Ersahruno.en gemachi ufid -deshalb emviehlen wst, dass beide G^'chwchter unsere Zvrache, ... und Vackwerk labten, .:onale West'ei!. 4 I 'lUUf X' ipielte die Musik jüdisch- (*׳ln. übergebt ihnen zur Braust!ehdv.»>1g die'Festung, die Euer Volksiham schützen solle Euere Thalkrali, Von nun' an wolle» wir jeden Samsiag einen Euer» «Seist, Euer» Eharalie׳.. Roch 'ist ihnen' für eine kurze Frist Euere Stütze voRnöihen. Aber kommen wird der Tag. da ׳.-!'׳ Euch glicht de» aus geduugem'n Lohn, die «S.r.'chligkeil widerfahren lasten. -Rein, d>rnn-gebe» sie Euel» den wülhigen Iudenhals, der neben der «Sere^ligkeit, in ihrem rzeil-ivohnl. den Lohn.׳. : ׳ de!» >üd:se11en Ve'r älhern gebühr:! - Alired Reu-wann, 'Wien .nie».!Mit U< 1 .׳,׳.beehalleabend l'ganüalten. Wir hastest tieien ■׳..> gewählt, damstuser arme Jude, derbste ganze ׳,?׳che .unter der änuvkren Last des jiibr׳ef1en Elends ..chi, voflsländkg ausruhe und sich eine fröhliche : .:׳.de in «Hgwllichast seiner miisuhlenden Brüder so»' für liniere Handwcrkrr: an jene Volksgenossen wollen wir »ns gewaltsam die Augen schliesie» und die s jiidiicheu Hairdwsrkrrs ichioriere», ,iien furchtbare, Noll, verleugnen kestiuen: :mehr an jene tN'ken׳ wir Hera», :׳den jüdischen Handwerker wohl oer keine A eben geben. Sie wiegen die Achsel zu zuck^i .treu: ״Ter Jude arbeitet ichlechier al : iau.u nichl sür's Handwerk". die vom dar Iviiie». > h ui und zu erdie andern,! ■5;‘ 1־ol'etavi0rl'even. ־ , Ciuc jüdikchr O olouic in Kkrinalirn sUugesahr iuu'iig!iidiiche Familien, die aus Rumänieu ausgewanderl find,- haben sieh in «Hein saiien in der Rahe von Angora niedergel>1sien und dort eine kleine Eolonie gegründet. Aber ihre sehr ,bescheidene» Mittel waren bald ersetuwsl »ntz. sie wandlen sich an die o >׳!ea >5roo «ie>" und die ..l A ־ mit Unlersiutzung. Beide.«leirverschasien sowie jede lebende Sprache.lernen ieeUei. Ich habe ׳,: B durch volle > Jahre Lätei.. gekerni, ׳ohne ׳:was. davon zu profilieren, während derjenig, der - durch st 1 4 Jahre sreinzbiiich lerni. Ziemlich gk r iranzosi-.h׳ liest, «evreibl und ipria,!. Wie-kam« -das, dais. man > Jahre Larri.n lernt, ohne es zis reherr׳.«׳::. während inan NI der halben zfei: eine schN'i. Sprach.׳ sich aueignen kann. Tie Unlerrichlsnielhode machi ." stus >!!: empiehlen für den Unrer׳rl.z^.:!il He'eeaizdien bessere, prakiiichere, Meilieed-e. Allein die Ei»ahruva,n in di>׳'e: ststenluüg sind öi( f. *״״: ׳tan,f '״iese llnwahrhei... von audes» ireL erlogen nichl ins Voll* gedrungen und inr st:e inachung dieser Aniiein ist »iaus gesich-. Es würde sieb enwiedlsr.. dass : diesem!R׳l>ie1e geiammeltei! Ei tal'f,«׳,;-'»׳» in ^Zraq milgeibeili iSürde», da׳ -:-׳ : laufenden Berichle saunneinl den' hbrike!: mstiheilen »»d dais iodann alle ju'iiin. üi׳ sich an d^e Eulinsgemeindeu wer.: Aniuchen,.d1e Unlerrietnsineih!.de ini' .׳<׳'. ändern. Es gaste wobi ivepkgc:semeinestn. d von denn׳: ere« WiFien׳׳ geringste llnterstützung gewähren zu wolle»'.-erklänen iolaien Antrag abweiseu wiirl en dem einen Theile unserer Briider gegen und lvewisien sie musieu ja von .1׳ Tiichligkei! des jüdiichen Handwerkers ,11 England ׳:e :!iuisland nnterrichtei sein! nur um den ׳enen Slamm zu ichmäheu 11»> dadurch im :rubige» Lager Einlass zu finden, uni Wohlbehagen , . ... ., - - , :chgeichwäm, von dem andern Theile, der gewohnt "-'"dha'l. um "chm «Uter neuen ,r. u'incm Bolle -!ede qnte ,׳satugkett abzuMechcn sich aber bereit, die «owlonisten nach R umänien z n r ü ek z 11 i 1 a n s v 0 Ai i e r e 11 (Allo׳ zurück in die alle Follerkammer! Rette Wohlrbäier!! Aller Hilismittel bar, rourde derarl die Hälsie der Eoloniiien wieder-'in s alte Elend ״zurnekiränsvoriien". Tie 1. die .!:>׳ Ad b- Mahren bai viele um׳: verdiente zstianuer uns gegch'.n Ivnaihau Eibinichütz. P!oi. »rajitmani .«larveles, an dü׳ man' sich »ui. ״Il.luir wenn von jüdisicher Liierglur die :lste nutzt das ab-,r, n>enn in ׳Truusi'! Lbkorattirvekeine bestehen und nn'iie HeiiN.il eine Eristenz zu ermöglichen. Iir jüdikchrn chchankpirlrr in IkEsuchand oon der Eristenz eines Iehuda Halewir vermeine» eine auch in e.uliurellei׳ Hiniiechi sehr' haben. Würde die .ziviiistisilie: Ver inleresiaiiie Bewegiiuq einzuieile». T:eielden sind Seittichlaud. die au! diesim ״«dbieie bisher in den .südiichen Ausiedelilligsranon ein-' siihrungeu verzeichne!:. >,:! übrige! gesponnen, über« de» sie nichl hinan« können, selbst,׳ genönilehei, Vereinen ,iiu1׳»,i::e!f,. unt wenn sie das Talenl eines Sonnenibal. besitzen. Gemeinden sich inenden, da׳s ikdrie Tieielben find also ichlechier daran, wie ein jüdisicher ««Zeiehichle und Liieraiur ׳ au si den ver .:!um geglaubl! Wir aber iagen: Tie Juden sind'.-zum Hand -׳'.rke uichl weniger lauglich als die andern, nur ׳.Niger gen bi sind sie, NuE die. ivelegenheii fehl . nen^ ihre Fähigkeit auszubilden. weil I h h n e » le in e 21 r bei t jj cb t. Ist eitiö der Turchichnul ber arischen Handöerker in! Westen des EonlinentS geschistler als ..r ,endetz- .so liegt die Urieiche .die ie s esixen. s ond ern a»ch alle jüdischen Handwerker!>e.bels .״eh. in der Beichanenhe,. der «,״״״'״.. ,sich im groben Reiche ihren ,״di,ehe» Rare. le'nde-rn lnl Vorgehen ^hn, 'frei wählen: zu können. Tie ,ndiichen lena'r, >«.uden, d.e dem ,״d.tchen ׳V a ״ »"L j,, Lüdrussland haben sich nun an die .' Resibenzgrösien der/'ruisischen Schauipielknnft mit der Bitte geivandt. ditielben mochte» aus dem in und "'״:.״.a׳.׳ 1 .׳rr.m'.evi, >e in . Boas and indstche' re'silingc, keine Aoniing lnigung »Iir!׳:naenren ~Sf geiinn׳:!.:::.׳ die'e .11: di.׳ ül’.'v uu Schniier oder Schneider, da nach dem. raiisiichen ««׳eietze nicht nur die Inden, .welche einen gelehrtem eintm gemnden. «lorv.:׳ bekanni und werker keine Arbeit geben. Ter ariiche Meiner nimmt niemals einen iiidsichen Lehrling, »nd der jüdische, der gewöhnlich nur Fliekarbcit' erhält, kein» ihn nicht genügend unterweisen.׳ Aus demselde» Grunde, findet auch der jiidiiche Geselle in der aemsrligen jüdischen Wenk- Hätte, - die kenn» den Meister zu ernähren vernieig. nur in'seltensten Fällen Stellung »nd Arbeit. Ja, der jüdische Handwerker arbeitet dann, wenn sich die Aufträge ungewöhnlich Hausen, lieber Tag und Moskau bevorstehenden Zchausvieler-Eougress dasiir eiulrelcu, dass der Evmzrcss an die Regierung das .. Gesuch richtet, den jüdischen Schauspielern möge der gz״'swanderersrage. |. Ausenthaltsort^in ganz Russland verliehen werden. ' -' zg , grosne Arbeiwzbep Einzelne Schauspieler haben »sich bereit erklärt, bei:eg, ״!-!,. Länder Hzd . stelle», indessen ’ ' ■v- «Ug-'U inussi.i! ׳ Talmud Thorajehuleu errichrel «,erben umere Gwneinden ׳diesiin Ansuchen sie, Ael^. ' ein 'regen Geist ärdeitcn kann, äst deshalb will ich nur mit der witiichas^lielieu .׳:׳.<׳ des Iiidenthums mich befassen. Um dal, war die Zionisten in di der Zeit «instreben. zu verlieben» mns'en wir unter-׳ scheiden: a: die Sorge für den ReichtzmchS: b die Regcluiw ׳ der Armenpflege: e| die ׳)'et Bezieh:!: Regelung ",! .1 rieböinen di.׳' Sraai.' die dem Eongresie Liesen?lntrag zu Nelle», inoenen junge» Leuten in - der stieget keine Be steht noch nicht einmal sest. ob die Regierünei. nwlcher 9״11ן!;,ן^)י י .Hwabren. die Zahl: der lLeralen Arier. --. Berhandlungsprogramm des Eongresie« vorher zuhsich,- Jünglinge aineeUen. mimml immer ' zur Genehmigung eimzereiicht werden muss, die ״nd so sind unsere Söhne 11»r aus die Tebatten ükker die siidische ^zchauipielezfrage.iiber- :^Zudrn angewiesen. Z» uniereit Bedauern bemerken Haupt zulassen :wird. >! wir jedoch, dais auchfiidiiche -«!«,׳lenk׳ sowie : Fabrikanlen Ariern den Vorhig vor Md.-Bewerbern - Nscuüon über dir 3ui1rufraar.! 3et.cn . x 11 ., - In einer einem ,»ndeii exliorigti, Zucke, »abrik. in der Nähe von Pardubitz sind 2e>!-Arier -und- :׳ vcit I1׳v»«9mann m ׳bmfuba■. . Iuveg beieh1üt1^:unS die arsteren verkeli'.en' mir den z'im 2«)- Jänner 1001 fand in Prag eine von letzteren gar niwi- Es wäre! Pstich^- der Vereine, den 8' l! einberuscne Bersiimmlunq jndiseher Vereine jüd. Handelsangesiellier. da« in x-i^ies ,!״ebiii statt! die den Zweck' halte, einen Vere 11 zur nnsallende stalistiiche Maierial-zii ׳awn^l^ und en: . den Boneoii dieses ' verabseheuiinezrwül'dige Mittel cnigekiluhen Ärbeiisverschaisung ins Leben zu ruseiiweder zu veröfienlllchen öder aber »w i; lsi zur »nie,er Feinde in, Wirlichaslskamps. sthimmerme-hr! ׳ Tiese Thatsache erriiUt uns, mit .rreude n»d 4;!״,,״י ^'״ו'"יזx ,/"!•1“'h',״!,®"' Betreiben ,min Bruder 1,1,d meiii Veiler das qle:che - Genugthimg. denn wir iahen,, da,s umere ,«deen - g vder. -und ,u dicnn gekorn, 1,1 4n .R>1nch'.1ng׳ Handwerk, io kann ich. fall» inr Bruder be Her'sich Anhänger verichaisen i» «reuen. ' d,e ״ch ׳ bAiver.. >m, ׳-.nue nmacr r^okba ,0»«,. gcste'lll ist,- dem Vetter Beschästigunq qcbeii! Ich geicllschastlich abichliesiei, und bisher mit dem H0lkc.Au, dieic konntt >«ie..a1 Rachiviich׳, -lrN,!-.- Muss aber meinem Btzuder die Arbeit ,lieht« -zu tlmu hhben wollten. ge-tege»h״l gebel^-nerde». j GcsinuiiiigsgciiossGii!!G8d6nk6t des PressfondGs. , ,, . hnitih nanfeii. ״eua iafl mw Berhandtunqsprogramm des Eon.zresi'e« vorher Nacht qlle'.n um nur. be, dem kärglichen Verdienste «zz,u..״,,,iq״sig eingereicht werden muss, bie״״“^׳ eine zweite Arbeitskraft zu cripären. - Und komme mir niemand, dais dies leere Phrasen seien! Jeder, der da sehe» will, gehe z. B. in die ÜLiener ״Leopoldst«1dt" und überzeuge ixt, von der Wahrheit de, hier.geschilderten Verhältnisse. Und doch haben wir ein Stück Jude!,. Ai kA, o M 1ז'111 ״ t 111 r i 11m rt elend vor un«, dessen Linderung nichl schwer fallen .> l 0 111 lt 11 fit C tl l U l 11 b,I I! r 11 Uli « IVürde׳. ' ' Nicht Geld, nur Arbeit für unsere Handwerker fordern wir von Euch. Ihr werdet vielleicht sagen: ״Ta proclainicrl Ihr! ja