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Jüdische Volksstimme · 1901-01-15 · 24 (15.1.1901) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
I (1900-1901)
Issue
24 (15.1.1901)
Date
1901-01-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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כ Saßvgang. ^>vüma; 15. Jänner 1901. £tr. 24. - < ^;ugspreiie.; 1i.*ncid».־n«garn ־::H ״X 2 20. iq . K 1' .!״nnlendung: <r> Ausland f 2 •י"■ . :.15 . K ״ ''.:rnr^er 14 h. f fl Htöi.fcße * 1 Ccntrqlbrgau der jüd!sci>en Arbeiter und ^qnde.lsnngestellteir '!ledacriou nv» 11Mitiitiftrattafa *hautnrc’. ft t! 1. Tii - ׳!-<:3״cbe Bv'-k- ׳>^me ״ <.^ fi>n 'am eint» i-'.-.ni ^.׳uares. än^erare ׳׳ billigst r Unser erklrr Jahrgang. Iniien haben. Aber tonnten wir auch nicht geben in|£10M Tinge mckchen uns nark: .Xd».ehr: der ivornt, wie kvir er gerne qethan hätten, was'Wille und die ll nah h ä n q iqkei Äit - ״-- - ־ ״י-- -' י ־ ' '"־ ' ' ' ' ״־־.־ ־ ׳ ■׳•־ ri'.arifi ״heit licht ....fblict 30m ';■alten mit bem bei ähnlidten '.,(nlätien iiblidtcm wurde in unterem Crgane wiedergegebenh ihr de»;:iiiiih hon selbstbewusster Bescheidenheit und dewir nicht aus Grund 'unserer soeialeN, zi,ni .-,euer Zeldstbewunderung stillen. Wir wolle» Nischen Programmer hatten jederzeit einireien könne». Zn diesem'Zinne haben wir unsere Ausgabe Wer die diese' ,fremd. un irrer vrünner Lultnsgemeinderntlir i^ls liriillchr Nalilagitataten. Am 10. Zauner schritten in Prüifn Di; Reichs . ihre Mit 1; eiuirtdi eonftaiieren. als was heute, nach ein ,'■r A rbeit, unter Blatt dasleht. gewiss gelöst, Die schwächen aber, unter denen rathswähler,der dritten Eurie ^wt Urne. Ilm .Wir haben er oor eine», Zahre niit dem Boriah die Form z>, leiden• hatte, honeii wir in Hiukuust verstimmen bewarben sich deutsche ltdS soeiald in׳ uude! ein Srgan zu sdias^n, das den aus meiden zu können, wenn die hiezu berufenen Gekralische Candidaten. Tais beide Zeiten die •!׳.tonale \ Selbitljilfe gezichteleu Bestrebungen des sinnungsgeuosseii uns lbalkräsiige Hilfe werden anschätzten", slimmbereehiigten. ,iiraeliaschen" .ri'chen Bolkes Ausdruck vetleihen soll.. Bo» der gedeihen lassen. Lhaikräniger als bisher! Wir burger liebend angirrten, stist ielbsiverkiändlidi. uns;•.nnmiS auchixhend-: dais der keimkräslige .gern können unseren ,vmm&cn nicht den Borwurf erseldfstverständlich war es auch, dais pusere l eben, .rer Ration nllein in ihren arbeitenden Zchichien ’poren : Biele, die uns ihre ■rilte zusagten, haben Ziammesgenossen sich em?Be1ls brnh die 0 eien . ׳'nihen jift. wollten wir unsere «räfte ooriiehnilidi »ns Ämter im gliche gelassen, und die Zahl, die .Lumpalhiebeweiie höehlichsi ge'chmejchellh andere,seils 7 :en Dienst der ZnteiesieiweNretuiig bieftrr STaiic: nötig und treu zur Seite ,neben, ift betrübend klein. jn dem Bewusstsein, durch ihre .Zlimmabgabe - inen ׳:.! Zudeft. der jüdischen Zudtntrie- und Handel»! ״ur , die airßerordfnilidie rpserwilligkeit dieser der. kämpfenden Theile verleben zu missen, ve! stich -tuoteiarier stellen. Tnss uns das thatiächlich gelungen ■ Wenigen ermöglicht;den unge'iörieu Fortgang der berührt fühlten. Wer mxrß. wo.hin dieser Wjd>n treu!ü. ivollkn wir nicht mit Bestimmtheit behaupten, Arbeit. j der Gcsühte geführt hätte, wenn nichj das '»oh: ־.־:: ־• eine Art negativen Beweises hier aniühren.:! Der Ton. in dem üniere P!chlieationen gehalten thätige Eingreifen - einiger Mitglieder! unsere•:! ge .׳:»ein!iberreichen Maas; von Liehe, das. unserem waren, und an dein auch seriier!eilzuhallen unser - segneten Cultusvorsiändes diesem' ,Hangen >;;1!d.!!• :,ruehnfeii vvnseiten der maieriell gutsituierten Bortatz ,it. war bestimmt' durdi die Erwägung. Bangen" ein Endebereilet hätte. ' l-. igeridigst unseres Volkes entgegengedracht worden dass unter Zrgatt nicht Selbstzweck. sondern das.' ' Am 9. Zä.nner erhielten nämlich alle wa>ll. ä;e. kranke» wir nicht, mit Zeichen der Anerkennung - «ampiorgan einer «imipwarleiust. Tie Bekämpfung rechtigten Zu den Zuschrinen, in denen ihnens alt- :.:;;d- Zustimmung aus diesen gesellschastlichen aller Zdläden und Gebrechen, dfje — heute Zn des Zuden die Wahl-der deutchen. Bewerbe-, sie;,: 'ävhäten würden wir sehr ipeirlidi bedacht. lind es hässlichsten Gestalt auiiretend fdie Lebenskraft etwa schlechthin empfohlen, nein, direetgur ,E b re, war ja aijch nieht. unser Bestreben, ein gutbürgerunserer;>e'ation zu zerstören drohen, ist linsere Airs- Pflicht" gemacht wurde:.׳ in denen' an '■ . liebes Familien- ' und Erbauungsblatt zu' werden, gäbe. Zie i» zu ernil und grosz. als dass die de» die Aü>iordetung ergieng. alles an-iwenden. . a:,׳ Aus das jbeifällige Blinzeln lebenslustiger, fettge׳ sehönigende .Phreiie, auch nur!die konventionelle!desis die drutjechen Eeindidalen Lecher lund d EloeA , ׳׳!iierler,Aeuglein verzichien^wiz za gerne, wenn llinschrejbung .bei uns vlalzgretsen konnte. Vom mit ,imposanter Majorität" grwählt wurde1 .;.׳ .; nur den Tankrshlid aus ,Augen, um die das kleinlichen Perionenkamps sehen wir ab, al^-r weitere Es-mag wohl manchen gegeben haben, deii;׳f " seine Furchen gegraben und die das Elend getrübt Rüdsichten gegen unsere Gegner kennen wir nicht.. beim chesen dieser •launigen E'pi'iels nscht si-sorl l-•.•; ׳;. enttäuschen-können. - - Wir sordern' sie nicht sür uns und werden ׳ sie leuchtendliollle. in welchem Berwandiä ai!'sverba>1f11»^ Was׳ die äußerliche Gestaltung unieres Blattes unsererien? aud> »jemandem, der unsere Plane zu; Lecher und d'Elvert einoisesir׳ und dig ,Ehre״ u׳ss:, soj.geben wir uns in dieiem Punkte keinerIdurchkreuzen trachtet, gewähren. Mag dje.Gestalt,'Zildenthunir andererseits stehen, aber jjeder Zcheisel ibsiläuichung hin. Tie Pkittel, die uns bei unserer in der. sich uns der' Widerstand bietet, noch so versinmime ehn'ürchtig und sogleich, tvenn matt di^ oder auch durdf. Unterschriften las, welehe die würdigen Worte wchdig ‘ bekrästigken. Eine liebsiche, •ieitgedrudte Fülle -e.be■ giurrle:"• Eharaktere. Falrikanten, Greßkausleutg;! jeingeitreu!, einige geprsssts .ouiauieyung PIN. a.1e'.Vtlttei, die uns bei unterer: in ver- ״cu uns ver Lvioerfiano vieiei, noat 10 veil;".» zur Bersügung stehen, sind sehr! beschränkt.! gleißend, mag sie durch Traditiau oder auch durdf. Unl ׳.e renüomierten Journalisten sind ständige Mil-' den Geist der heutigen Zeit sür! heilig erklärt lein, bekr tter itsuseres Zrganes, und seine Form mag sie wird uns nicht einen Augenblrd zaudern lassen, güv .hodtgeipannte Erwartungen unbeiriedigt ge-' Sind wir auch nicht! sin Besitz gewaltiger Mittel,! dazwischen, geschmaikvoll Jeuilleton. Lalkrn und Splitter. .'!ack bem ^»blichen von P ^'ewinsobn. omn Baromn von Feitelbaum war bei schlechter grässlicher ' ~ ulbaunt war »Ich sage Dir," sprach sie zu ihm, ״die Grasen .Bei unserem Baron ist beute qroßä Festlichkeit.' . und Barone sind nicht, wert, dass mau sie die empiieng Frau Zkewinsiein ihren vom Geidiäit hsi»;: Zchwelle betreten lässt. Für sie dünste doch wahrlich kehrenden Gatten. ,Man hielt kr.nicht silr ang-brachr., ׳. kern •Unterschied Zwischen Zuden und Christen' auch uns einzuladen. Die tünädige snochle nicht existieren. Das sind!sie doch ihrer Bornehmheit׳daran erinnen, werden,!dais sie indischen BlUtetz schuldig" , ist: man könnte ■zeir leicht an ihre Mznter, die Baron von»Feitelbaum erwiderte nichts, denn Marklhöderin denken." ' ..,Weißt Du, lieber.FraiÄen. woSa'n ich >:.׳׳.ne , gedacht habe,“ ,versuchte Herr Lewtftslejn sein,' Frau zu beschwichtigen, . ״wt^. ^inssen in Bälde iium nein! Frau Baronin von ssi״e Gedanken waren auf dem Balle, den er zu ״״ ״ teuflischer Laune. veranstalten gedachte anlässlich des ihm in llriache hierzu war auch keineswegs 'gering-! A״ssichst gestellten Drdens. .g,ger Art: .Auf dem Balle beim Grasen Hohen- - ׳- - r waren sie und ihr Mann ö:־ ' ■e hohe Ehre, -dem anwesenden l werden, vvrenthalten um io schwerer ins ..... .... -luqc inner tZMiiin. :׳.׳m nvuiqeiauiqei, leiv,, hraleiiete j.-h.-n aronin von ,reitelbaum!ich mit Fug und Recht zusriedener Miene übersthg sie den Zettel. Plötzlich ihmen burtte, echt adeligen Blutes zu sein. Denn jpsang sie aus, wars da-k Papier zu Boden, hob es ׳. rem Tater wurde der Titel Baron vorliehen, als,wieder aus, und ihre Atzgen schleuderte» ihrem Gatten - noch ein — ,«mb war. l,stornsunkeu zu, als sie ihn •mit vor Wulh zitternder Aus der Heimkehr vom Balle übefließ sie sich Ltimnie anhcrrsdtte: . «,«!!,:--.sistsi -״ ß-n ^׳m Rachgrübeln ,und fand, dass sie die ganze »Dass Du itfis' und übokall Deine wunder- ' ‘ , . i ' cchulb an der ihr widerfahrenen Ehrenkränkung! liche Borliebe Zur!Peine Glaubensgenossen zur ,׳Du scheips! Dich wohl'an der Fesiilimmmg ihrem verstorbenen .Bater' zuzuschreiben habe, der Schau tragen willst!! Rein, wenn ich mir vorim Boraur bzrauichl zu haben."-sieh ihm ■ulte :d) in seiner schmutzigen Geldgier wicht eistichließen stelle, eine Gesellschaft von lauter Baronen und Gattin ins Weni^-einlsr 'Du auf diesetr .Geda;;len * "נרדס: _• . . — ׳*».. i«... 1״ *maH-1 futMTr? 1*t T'rti fohlt(1 niiHt t\ fith? ' ^lit!*tTlfBt .>rc»psn!ckt?n. , / .Um uns nicht gegen'insere Östlich! als Zttien zu vergehen," fuhr Herr L«vinstei'n ngch beenktte. Auszählung fort, ,würde ip Vorschlägen. Ad) ihen 'Wrthhtn.'r fniir rin#r’(rinlrtö11na ru hfb . . :* erreg! bcgaim 2if scheute sich .indes, ihrem Gatten ihre Rainen auf dem Zettel zu streichen, wahren Gedanken zu eiilhillle». .! l' I . Rebe.;ü1"1»1t ihrer dicken Perrucke. U>1>d la ׳., Du es r.o.T: der Baronin verdenken, livenn ׳!. <io!-iinmu»L!!hN61108hieu ve1׳I»6I1L611׳ HUI׳ Iil ^Otklileu. IVO clio ״Jüdische A olksstiimne“ anfli» dd! % y

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