Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- I (1900-1901)
- Issue
- 21 (1.12.1900)
- Date
- 1900-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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I. Jahrgang. Krünn. 1. DeceniOer 1900. 2־Tr. 21. Vezng»preiie: filr LtsterreiL-Ungar» holdiSbrig . X 2-20. gannibrrkl . X 4—, iiicl. Postzusrndinrtz^ '׳jir dos Äusland baldjührig. . X 2 50, gainikbrig' . K 5•—. 2>rniln Nummer 14 h. V Jüdische 7ir&acttot1 litt* ftDmimuvaifon Centraloigan der jüdischen Arbeiter und Liandelsanaestellten: Nach den (Tultiif.uitiI!ln1. »eil S nt mit 1 1 be n 5 fl.e m c i n idjn.f t“ lrürbii! uit-ifa! e bc i 11׳ geht. stiii) .er. 'weil er nun ..... ... , . 1» . ... , * > chu vcr Irrten. . ־ tantfiit auf sich gelinkt ii.:u, '*)r Neben »ach deit Brunner Eultüswahlen.. - Tarn,״ baben wir in i>ie Eultnswahlen einrühren. wenn er auch schon neu- TaS bewusste Judenthfim bat niii seiner ganzen gegriffen).Ls galt zum erstenmale. dem cntwicklungsunfähig in. jungen »!rast sür seine bei lute Sache gearbeitet. .Ein feindlichen Unwcsch des verkrachten, eäpitaliftischen Dir aber haben Stein ist in die stagnierenden Dauer geschleudert-Altlibcratismiis unser sociales, jungsüdischer Prtncip der Gewohnheit. des »iaftenwciens worden und hat sic vom Gtütndc aufgewühlt. der Se lbfthil f eentgogenzuftellen. Um noch die lsiewalt des Eapitals kcniici Es mag unicre Gegne, überrascht haben,' als deutlicher zu seine Unsere Gemeindeväter beivlglcujetzt. dais wir einer narren sic die ״utopistischcn ZukünstÄchwärmer" so energisch dllbisher — nmn genaue ,uni.-re-Variation nach Neben, welche sich, die von! mit ״Gegenwartsactionen" beschäftigt sahen. Sie ö״n bekannten Thema — bin Lay: ,Um alte Hebel halten* versteht. Dir müssen litiirtc .V...W d. hatten eben in ihrem heißen Bemühen um den küutmert man sich, nicht und neue läist man alt anspannen deutschen Sckinlvcrein und die Abwehr der ״slavischen werden*. ׳Tie -des» Illustration dieses Znftems des Als Leitstern müisuns Hochs!ulh die die deutsche Beste umhranbct* vollends ^ertuschcns und kFortwurftelns ist das ängstliche Dahl,- ein gesunder, eiserner :1 einmal die Autmcrk-! lt.׳:::gftcns dte Arme '!nein leiftungS und vor allen, q! lernt und wisi.n Eliaue .e.i.-nne.r tr k.hhangtgen ,1:1 der sich ans kein..Eompronnss lber, wie. sei 7:.׳rr adiealismus len!.::, nt ::::lässt. 4:s der gronets Dorre des gr>- gewiss kein ,Um übersehen, dass, sich der von ihnen belächelte öder H'ntanltalten jeder Tiseusstvn in der Dählety'er tobt geschwiegene Zionismn! rasch wie dar Licht iammlung,-die Vergewaltigung der freien Meinungs über Land und Meer verbreitet hat, sein Parlament äußerung, sowi. bersikmsiand. d ass der Cu l kys- -1.1( o Egid n eitigrdenktz der besitzt. Deil er in die enge GhettogMie. in. den v .0 rsta n d seine citz un ge n n ich t össen tlich ftürzler" war: ״Nicht Ilebertiin bunq der G.örech'en schwülen ArbeitSrautn, weil er allenthaden in die üb hält. Dir dagegen find der unumstößlichen unserer ,!eit, nicht Berich,cieru 1g der Miisitand. bedrängten Herzen Eingang sand, weil et! weltweit Ansicht, dais der jüdische Votkslcch nu^ qeneicn die -az heutige Süßem zeitig, nicht erklügelte wurde, fühlt er jetzt die Etimn,c des jüdischen könne, wenn man kühn und rückhaltlos Gesammtvolks laut und' vcsnehmlich sprechen, zu lchendc Hülle von allen Auswüchsen und dessen Hort, zu dessen Werkzeug er.geworden ift. eeisie, wenn man klar, thatentjchlosscn, gradlienig:!^ge n!1 ei t ein . Pa.eI mi , , alle alle -Eonsea nett zeit aus Vergabgenbetr k o m m : n e r e n sohalde 1-n ■- v *V' TmTt nUent. datS ״nd Gegenwart ztehe. Tieft! neuen Jdun in die ' °' dte Bol sentjremdeten dte Renegaten die ,ich rn Gemeindesiube 'zu trügen galt es. - dte Teuttche < oder eechoche oder pvlntichc) ״Gemein ,, . . , ,, . .....:r. . .Denn wir al׳o als auyern Grrolg blök eine intvofante Bkinoritat erzielten, weil ja die grosse Masse unserer Anhänger vokfti'ch rechtlos ift. nachdem sie seinen Steuergulden leisten kann und fr UU h'tlV IJlUUqi wimtlli׳ JCUl btt iäu -. Ucberbruckung von Gegensätzen.. Wunden 11 f k e i n e'nt >>׳ e b i e r e « n d E r k e n n tu i s uns b 7 y e r r t gieoigkeit gegenüber d r stich:. r.,:,z:::ds. bei keiner ') : 7-. m u:: r ol. ko nt IN v :׳> hl, I ei ne B a : H a:!>.-!!!* - bürgschast* eingekauft haben, die Aemier und Würden, welche in ihren unbcrusenen Händen pertüniniern müsse», dem Volke zuriickerstatten, dem Volle, das sie nicht kennen, aber. Dertretc» wollen, uns zum t tlim'.sand» und, .^nan1 Dur lauf in lldmänirn. Schaden, -der Well zum'Hohn und, spott! Ter kleine jüdische Mann hat nun einmal erkannt, dass die Herren aus der Urabrikantenliga, die das ״Teutsche Haus" gusbauten tnib in den Prunkjälcu der ״Teutschen Leiehalle" die Shlvcftcrjeier. begcl)en, nie und nimmer, seine?Interessen man vcrftebe uniere zarte A!:dentung auch Berichten, die kei n S t etj.ergn lde n f ür sic gez ah lt w url! e. Mack! den * zuver.aiitqsten jo war .doch unsere Aktion von umio größerem babe», sicht .ute weitere Auswatderung rumäntsev.: innerem Werte. Wir haben die Brünner Iudenschast ouden bevor, welche vozaussichtsich wett!!der mit einem- Schlage aus der verderblichen Lethargie Timensionen der vortährigen wachgerüktelt/ wir.'babi'tt jeden gezwungeir,- Harbe Tie-Lage ift nicht bev.i q> zu bekennen^' wir haben uniere?,»den überhaupt nnngen wahren können, wenn sie noch jo ״sriedliebcnd mud i,׳rft daratr er nnert, dass 'sie-einen EultuSvorftänd haben sich Nicht erfüllt, und mehr noch haben d-k . tnaran S .■»*«- > i ,4a 11»1‘.,r., f1l.1u...!..s.« .. I 1. ..:־_וו. ... * .1: .. ... .v _1. *._׳_ v'_.l ...v ...;״s J.__ .... wohlthätig* wären, dass sich unsere Gemeindever׳ besitzen, der die .man aus.den .M :gausgeLc» wird, worden. Tie Ho-t nifteyv,-ch!el ihre äujzere Vertretung und innere. Haltungen der masigebends« ,üd ichen ,vaeloten und lrctung nicht auS Schwächlingen zuiammensetzen Verwaltung tach ihrem Bedüriuis. Mach dem .-seitdieSchwierigkeisen. welche von ein gen?mmigrlttiot-.s-' Xt» ו nl Otfiaval .,v.«!•m■» 1< . v .. X V —- v_. L n_.1• 1l;_v _ J.. .....ly . _ \ .... .... >1. ... bürse. die int Liberalismus ergraut, sind, sondern geifte und nach den si-orderungen pes allgemeinen Ländern gemacht wurden, dag« kedient, die!•■■■ bat« wir Männer brauchen, die »!rast genug sühlen jüdischen VolkswohleS zu besorgen haben. . Und bare Trostlosigkeit der Lage noeü zu erhöhen. .;::!11 1* 1 11 f \ 11 fl 1' n 11 <* ttt ז n h 1* n 41> ז ♦ •»»in»' I •־-זו י X.»«• lC«>t»1t^n.yf«*.^nX v»,4e»x. y X».» 'JlvU«'»» w x.'er n .־i r1*r11h1,nh'׳־-־c ןןן CmCUIft eine oudengcmeinde, -nicht eine ״Glanwenn der Eultusvvrftand wieder >1n die ״Arbeit" tBeginn deznächsten ^hjahr-e -,uiamntenmit d.u Tie erfte genaue »!enntnis - von den?,»den in nun mit ,der - größten Sorgfalt »tai-seng-su erholten wir durch den׳ im?ahre 1704 Originalen in den genannten l: sia>wn verwahren. - geschriebenen Brief des portugiesischen Ieiuiten oviei?,t den beiden anderen Abtbeilu tgen der Sünagoge Gozany an dessen freund Joses Suarez. Er schreibt, wirden' in den eintacheren .,!> ften , dte. Ileiuercn." ungefähr solgendes: . . ' ' Bücher, d. lt alle anderen au:.-r den Büchern - ״Als ich zur Ueberzeuguug gekommen war. Mofis. anibswahy. Von den. G betbßck-ern sind die Schon lange, che das Ehrifteltlhum nach Ehina dass ich es 11t der von den Eltiuesen Tijao tsing einen in 4tebräifcher. die and,Len tn ,ainetifther AeuiUeton. Mr Iudrn in Aai-frng-fu. B°u rv. 11. gebracht worden war, waren die Ehinesen mit einer monotheistischen Religion in Berührung gekommen. :*.& ..- tssao genannten .Sekte mit dem?,ud.-nlhunt' zu tbuu Sprache »,Lfasst: tnanche sinds noch neu. anders hatte, suchte ich mit diesen Zuden'näher bekannt dagegen sehr alt. theilweite ztttris-?-:: ■ait werden, zu welchem -sivecke ich ihre Snnagoqe Bücher werden gehütet, wie Gol 1 ' e. .. .v : J. lt '.!״ fl! ..'Uu7 X .־■־•J •.%«, X M x^11«• *.« X.,*• ' und ftten, die in großer Anzahl zür Zeit der Hanbesuchte und ptickt mit ihnen in'ein Gespräch ei,tließ. , Tynastie, welche vom Jahre 3<»> v. Cltr. bis zum?ch sah in der Shnagöge mehreke Inschriften, theils ftatheder mit einem gokdgcsiictti Jahre 202 n. Ehr. regiert hat, in Ehinaeinwan chinesische,!Heils Itebräjjche. Auch zeigte man mir der Thron des'Moses.'und zwa derten. Wo sie sich damals niederließen, ist genau bereitwillig-die heiligen hebräischen Bücher und den «siBosis,' wentk nicht festzustcllen: wir'wissen nur, dass sie in den - geheiligten €n, an dem sic ausbewahrt wurden, »ritten gelegt, l letzten drei Jahrhunderten in »!ai-seng-su, der Haupt!und zu dem der Eingang nicht einem Jeden gemit dem Ran In. der Mitte der Synagtjge.befindet sich'ein: Milien :'Vs ift da-.. Wersten die Bücher', aus ihnen ' geleiert - wird, aus dieses ich ai.ch eine Tafel Taneben befindet -Ramen des chitkeftsch: n »lajfeks, aber iütdt der Provinz Ho-nan, gelebt haben, und dass!stattet war: er bcsindet sich unter, der Aufsicktz des gibt tzort weder-Statuen noch Bilder. Währrnd des dieser Ort wohl immer der Mittelpunkt für die ein s Vorsteher«' der Shnagog ׳, der nur' mit großer An- Gebetes ivenden!ich die chinei gewanderten Bekenner der in EXina neuen Religion' dacht hineingeht. In 13 »tasten, von denen jeder Westen id. gewesen ist. Ter bekimnte Reisende Mareo׳ Polo, .mit einem kleinen Vorhang versehen ist. werden hier aus verschiedene Weise an: its we^jier lange Jahre am Hose des .ftaisers .HubilaiV die .־> Bücher Mösir ausbewahrt: 12 dieser »tasten .Himmet. - den Höchsten, den Herrn, den Lenker des (1200- I29lrj gelebt hat, berichtet, dass es in Han enliprechen den 12 Stämmen - des israelitischen Weltalls, lind zwar sagtet! mir Pie Ritten, da>s sie balyk (dem jetzigen Pekings Juden gegeben hat: Volkes, und der 13. Moses selbst. Tie Bücher sind diese Namen aus den chineitichen and,-re Reisende aus der damaligen Zeit erwähne», ans dickem chinesischen Papier geschrieben und sind hoben, um damit den Begrtp d -s höchttcn Datendasselbe. In der Geschichte der mongolischeii Tynastie l im Allgemeinen sehr . gut erhalken. obwohl fte mtd der ersten Ursache alle« e eins auszudrucken.- י י.. ■ - it lerslenmal! während einer Ueberschwemmung des Gelben jrlnsses, Beim Lesen des lüejctzes,. xrkk-rtc mir terner der .״. I 7 y v!. er!.»! n.: .Ifl« Mn»• Xar?»ףחו/סווו^ DtT^ (1200—1363) werden die Juden llen die Juden ihr. zum..,־,.,-׳.----,--... . ימי Jahre 1329, und ^dann 13514, genannt: sie an dem die Stadt »tai-feng-sn liegt, alle vom Vorsteher der cynagoge, vuhi l müssen damals sehr zahlreich gewesen sein, denn sie l Wasser durchnässt gewesen waren. Tamil diese Gepcht mit einem ^durchfichttge! Lchlcicr zur Er°- n Muhamcdanern aufgefordert, j heiligen Bücher nicht durch einen Zufall vernichte» inncrung an den —chleter, mit werden zugleich mit den Muhamcdanern aufgefordert.: heiligen Bücher nicht durch einen Zus,... . .. .. . . sich der . kaiserlichen Armee anzuschlicßcnf unidie werden, und für den Fall, dass 'sich die Buchstaben Geztcht Mo!tS verdeckt war, al s -er vom Berge Thnastie vor dem,Verderben zu bewahren. Ihre im Laufe der Zeit verwischen, haben die Juden «nnai herabkam und die 1» Ge,pte vetkundete. die -Hilfe war also nicht zu verachten.!!20 genaue Eopien derselben verfertigt, welche sie. wunderbar aus den trcincrncn .־* "'״ ׳' Gesinnungsgenossen! Gredenket des Pressfondes A!1,- diese 11. 'r . ' ichen Juden ngch h. nach Palästina zft-: ,'-Mt reden'sie nennen ihn den- Büchern genommen dem cintlmalS das neln von der Hand. I