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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · Viertes Heft. (1913) · p. Seite 156

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
Viertes Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 156 (sequence 12)
Language
German
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156 / Und ich sende Barbaren gen Babel, Sie zestreruen sie, ‘ Sie veröden das Land. Denn von allen Seiten stOrmen sie Am Tage des Verderbens. Ziele gut, Du Bogenspanner, Steig hierhin mit deinem Panzer, Jünglinge verschone nicht, Sollst ihr ganzes Heer vernichten! Da fallen Erschlagene im Lande Chaldäa, In den Strassen liegen Durchbohrte! Denn nicht verwaist ist Israel, Noch Juda von seinem Gotte, Von dem Herrn der Heere! t Denn voller Blutschuld ist ihr Land, Gegen dem heiligen Israels. li Bettet Eure Seelen vor der Volksverftihrerin! Fort von ihr! (Jer. 51, 6 ff.). Fliehet aus Babel Jeder rette Beine Seele! Lasst Euch nicht vernichten Um ihrer Sünden willen. Eine Zeit der Rache ist’B für den Herrn, Er vergilt ihr die eigene Tat; Ein goldner Kelch War Babel in der Hand des Herrn, Berauschte die ganze Erde, Von ihrem Weine tranken Völker, Es taumelten die Völker durch sie! Plötzlich fiel Babel, Da war sie dahin! Heulet um sie, Bringt Balsam ihrer Wunde, Vielleicht wird sie geheilt. Wir haben es mit ihr versucht, Doch liess sie sich nicht heilen, Verlasset sie! , 0 gehen wir, jeder in sein Land

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