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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · Viertes Heft. (1913) · p. Seite 154

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
Viertes Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 154 (sequence 10)
Language
German
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154 , Seine Fürsten, seine Weisen! Schwert gegen seine Seher, dass sie rasen, Schwert gegen seine Helden, dass sie sinken! Schwert gegen seine Rosse, seine Wagen, Und allen Pöbel, der darin — Zu Weibern sollen sie werden! Schwert gegen alle Scheunen, — Geplündert sollen sie sein! (Fortsetzung). Noch immer nicht! Wann liegt sie endlich verödet? (Jer. 50,38). Dürre ihren Wassern, sie vertrocknen! Denn ein Land der Götzen ist’s Und der Gewaltigen rühmen sie sich. Drum wohnen Steppentiere, Meerkatzen weilen drin, Die Strau88envögel. Nie wird sie mehr bewohnt, Nie wird sie fürder thronen Von Geschlecht zu Geschlecht! Wie einst der Ewige verheerte Sodom, Amora und die Schwesterstädte, So wohnet dort kein Mann, Es weilt drin keine Menschenseele. Ausmalung babylonischer Gefühle, wenn’s kommt. (Jer. 60, 41 ff.). Sieh, von Norden kam ein Volk, Und ein gar grosses Volk, Und grosse Könige regen sich Von den Grenzen der Welt. Bogen, Lanze sie ergreifen — Grausam, ohn’ Erbarmen sind sie, — Wie das Meer 80 dröhnt ihr Brüllen, — / Schon reiten sie auf schnellem Ross Gerüstet wie ein Kriegesheld, Gen dich, 0 Tochter Babels! Die Kunde vernimmt

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