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Jüdische Volkszeitung · 1920-12-17 · 48 (17.12.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
26 (1920)
Issue
48 (17.12.1920)
Date
1920-12-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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B U Uk 4. •nf *nteag Sed) «Schilds bat bR Boatb 4 SchAtie, in fetor b^n Sitznng MäAvfn, sich -it te CflMUtklM »ad her Stagvt of Britistz 9nM ienisplicht Wt Xabay »ach uagrdljt brat »Zentrnl- ' SrntfAR AtaaMtttgR jebifitn @(aubml') jwtfl ' 'Italic bei aatifeaitifdxn Inanfff in riwin l tafoanjnl^ücti"- Eine llarb Rinbtt- MtinwalitbitaR taitgtirbR b<4 Boatb »afft« von SnuhqA<0 arit der ihr CagUnbtrtnnt jUtf bc> Atz» om| bri kiefd Selegerihrit m&t< »issrn Kt ibcr|tsnit. Ruch anbne Drgaailarionni, Bat Berith »ta sollen noch heran gezogen »erben. tatet»!«*. 9» oerHffeottichte Hrjlüb ®. »rietsch.Berlin rinr» Artikel ober den Bo» her Garten» O»HE Erjot »na»!*, dir ein« halbe Stnnbe >nio»obil- Whrt »on Srafdai ntfmt in ber •nuibiig Dilb ■ll|U tckrd. Sr Baba, iK Eigentnm bet Itarsche» MtaRBnki, ber hen Ban ber Aattrafabt bnrch rin« Omchinsch»» Mn «rberier» bnrchsgtzren Mfct. Sit tan fnfftbinign n|aUn einen Hanbplbetzbr tan f/a Hektar uafang. Sie Srßß« her Siedlungen Wtzitanittrn. bah ber Siedler und seine ftnmili» oer Landarbeit nach gemerblichrr oder sonßiger »itaen kbnnen, die he bei her nahin GnI-! Mn Sccnfabai anch hart ansznsben in her Lage ‘ . »theenb anberrrseitt Kirjat Rnamim brr t BnMfana alt SamMeransenthalt Hirnen — ®R RattaaalkaUdA aitb h» Sorten stabt Mraat- I einer SieblrrgrnMe in Erb Pacht geben, hi« ihrer, ta her Weiterher» erlang an besti»»te Höchstsätze »Mtantae Irin Vieh. tanfta* Kllrglich besachte Sir Herbert Samuel ta Mziehnngtanstalbn brr Petibim »nb >»arkali» in '' m, Modri er Mn Rabbiner Haremiq empfangen filni befnchte ber Highchtanmifsioner den Ober-! Ehaim Sannenfelb in seiner Wohnung, her ihn tanede. »oennf Sri Herbert Samuel herzlichst bankt,. Gmronf nahm bR HighTommissinner eine» Xtt im Haus« «• Rebbi Harmnieh bri wrichrm auch die -Ähre, des Umstechemee Rotel anmefenh »arrn. Beim Abschied er- Stabe h« High Ca**!»,»* den Rabbiner Horamicz. ber Ich «E «ta taegeR Reise nach Gnrnpa begibt, bem orthanogen tahentnm« im Exil sei« besten Srdhe und Wünsch«, ^nrie^hn Hoffnung antgnbrtchrn. aast «g ihn in sein» AebAmi» ist bi» erst, Slabt in Salbstina. he MelchR ta bffentlta» Straßenbeleuchtung mit «lettisch»» Acht lingefghet Werbe. AU «ar tnrzem die BevdlKrung '! Mn den lanbeorrtschastlichen Antstellung heinckehrt». ans «in gegebeneb Heichen bR elelrische Strom freinnh hie halbhanklrn Straßen Mn. stel-Amiw Zum große» Erstaunen bet Publikum« taghell In nchchstrr Heil schon »irb da« Elrktrizilält- P*l ermeitRt mnhen, sodaß in Del-ftmi» jede» Hau« SekÜsch« Belenchtang besitzen »iid. Jernsalem. DR High TommiffienR. Sir Herbert beschlaß, ein» spqeelle palästinensische Münz« zu und beanftragt» aus Empsehlung der Londoner » Organisation und bet Waab Hazirim in Mr. S. Rafael, heu Verfasser bet besonnte» l »Dir RlJngen bR Inden', entsprechend« EntmSrse 5 Rn» dem L reo lauer Semeindeleden j 4 4 «»♦4»»♦♦♦♦♦♦♦+♦♦»♦ 4 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦ , Jttlsch. »ichter Der Ghudiku« der Breslauer Ortsgruppe de» Zentral- Vereins deatscher Staatsbürger jüdischen Glaudeus ersucht »ns »« Aufnahme folgender ftotij: Da» hiesige Landgericht hat am 16. Alvern der d- Z. de» Widerspruch de» deutschen Schutz- und Lrutzbunde» gegen die von der Firma Lewiu erzielte einstweilige Verfügung verwarfen, durch welche dem Bund« die Derdreilung unwahrer und deschimpfeuder Behauptungen »der die <AefchsstlfLhrung der Finna Lewia untersagt worden ist. Da» Verbot der Verbreitung von Flugblättern «it der» ,e» Inhalt bleibt also bestehen. Die antisemitische se kom«enttert diese» llrteU natürlich lebhaft und stellt so dar, ok» sei der Prozeß von vornherein dadurch einer unparteiische» Ealschelduug entzogen warben, daß er vor einer Zivilkammer verhandelt und entschieden wurde, unter deren Mitgliedern 2 jüdische »lichter find, oder al» ob da« Gericht eigen« znr Entscheidung dieses Prozesse» «it einer Mehrheit von jüdischen Richtern besetzt worden wäre. Dazu ist folgende« zu bemerken: Rach ß 62 de» Gerichtrverfassung«gesetze« »erden vor Veginn de» Geschäftsjahre« aus die Dauer derselben die ständigen Mitglieder der einzelnen Kammern und die Verteilung der Geschäfte an dieselben bestimmt- Beim Landgericht Breslau erfolgt die Verteilung nach Rechts« »alerien. Mit dieser Feststellung fallen die böswilligen Verdächtigungen in sich zusammen. artiger Preffe r» so |Irii vvegnbereit». jttvHltm. g» Jerusalem wurde eine jüdische Künstln- Wvkinignng gegründet, .. _ _ Mischen Knnsthandwnks zu verbreiten. Die Vereinigung n« die Pstege jüdischer^ Kunst und ... cks zu »L im Frühjahr ihre erste Ausstellung veranstalte». Die Erbffnung hebräischer Schulen in Damaskus hat alsgemeiue Zufriedenheit Hervargerufen. Mnch in Beirut wird die jüdische Büduugsarbeit rntensto «Achet. Ts mnde hier eine Dalmud-Dhor«-Schule für »00 Gchlller erbstnet. deren «anetliche« Budget 110 ägyp. «M Pfnnd beträgt. Die Knnßanüstellnng von Uran Dr. Frendenttzal, Goethestraße 11, hat in hiesigen jüdischen Kreisen da« lebhafteste Iatrreste hervorgerusen. Die Kuustausstellung, die am It. Dezember bereit« geschlossen wurde, soll daher am kommenden Sonnabend von 5—7 Uhr Und Sonntag Von ll-^2 Uhr noch einmal für da« Publikum gebffnet »erden, x. Die -»radlttische KaifenderpstrguugpAnßall in der Gräbfchenerstn veranstaltete am Sonntag, den 12. Dezember ihre alljähkiche Gedenkfeier für ihre verstorbenen Stifter. Die feierltth« Veranstaltung wurde durch Ehorgesang der Abglin« erbffnet Sodann folgten Ansprachen von Herrn Naldst in (namene de« Vorstände« der Stiftung) und von He rn Rabbiner Dr. Logelsteia. Beide Herren brachten den Dank der Anstalt an die verstorbenen Wohltäter zu i Ausdruck und sprachen von der Zukunft de« Waiseuh mse«. dessen Bestand durch die drückenden Zeitverhültn ste schwer gefährdet ist. Großzügige Hilfe seiten« aller Kmise unserer Gemeinde wird nötig sein, wenn die Anstalt/auch veilerhin allen ihren Aufgaben gerecht werden soll. Sodann nahm Herr Direktor Kolodzinski die Verteilung der Prämien an die fliißigsten Zöglinge vor. Tedichtvdrtrügr von einzelnen Zöglingen und Gesang heschlvffen die würdige Feier. Der »bische Wanderbnnd .^tameraden" veranstaltete am vorige» Mittwoch im Mozartiaol der Hermonnloge eine wohlgmungene Ehanukafeier und erfreute eine zahlreiche Zuhtterschaft durch Vorträge mannigfachster Art. AngeteiUen Verfall fand die Darstellung eine« Bilde« aus dem Zweigschea .JeremiaS", desgleichen verdient die Aufführung der xindersymphonie von Jo«. Haydn lobend hnvorgrhvben z» werden. Ein Ehanukaspiel. Tänze und musikalische Darmetungen bildeten einen »eiteren Teil des nichhaftigen Programms. Der antisemitische Antrag tm Ratnrheilderein fand in der Hauptversammlung vom 13. d. M. dadurch seine Erledigung, daß der Borfitzmde unter dem Beifall der Erschieuemn erklärte, au« konfessionellen Gründen kein Mitglied ausschließen zu wollen. Auch der Antragsteller erAärte, daß seinem gegen die Ostjuden gerichteten Antrag keine antisemitische Tendenz zu Grunde lag. (1) wß»-esS»dt. tat» Sale» nach Ritzen tragen, Wenn tz>R «aff ta »irifchafilichen SrÄnb» tzingemirsra »Arb«, di» rin, Saßaltnng vderschleliena dei Deatschland rechisRÜgW. »ns dR -alle bR ribischn, Mail» seien nnr t»ri aachmalt tzernorgebaben. Sie Sielnng bR Inden im pnlnischen Sianie iß bcknnüich mesentlich mchUalR aU bei nab. Sr Hatz Rnrjer', rin bi« Untenflen bet JubenkumD in Palen neetreienbeß Organ. Lagt in bR Lr. 278 Mm lll. II. 1M0 ernent tbn ta Mn Ptan erlaßenen Be* ßimmnngen, die Nicht rinmel bie personale Frritzeil bin Inden gemthrlrifttn. Wer ta HRhtllniffe nnr rinigm» »aßen kennt, den'nimmi birst Klag« nicht Wnnbrr. Di« planmäßige Deztmieeung dR Pesrurr Srmrindrn iß rin Brmrit str bi« Anmdglichkeil, »nlR polnilchR Herrschaft zu leben. Bei «ine» Besnch in Oberschlefirn tzave ich Selegrnheii. somotzl mit Hrrrrn ObemRabbinrr Dr. Rapßßrin alt nach mit eine» englische» Rmt-Aanlialm Iba btt Jndensrage z» spmche». Po» beide» Herr,» Rtzirlt ich Jllnßralipnen, die mehr alt abschrmkenb mrrkirn. Baal iß bR Anlilemitiamnt riae PalRkrankhrii. die jrdem Pale» im Blnle steckl. Selbst polnische Sozialisten sind nicht frei baoon. UaberRsritt bars bie Wrlle brs bentschm Ualisnmiitmnt, nnlR brr wir jrtzi lribrn. bit Inbrn nicht BRltritn, MtbiUtii absrili zn strhr». sonbrrn muß jrdrn Abstimmungtbrrrchtiglra ansparnr», rrrirut srin Lrkrnntnck skr bat Drülschium abznlrgrn- Rn. s» ldnnrn mir mast, sam all brn salschrn Nnlchnlbignngrn ans nnsRt SlanbrnD» grmrinschaft rnlgrgrn lrrirn. Sir igit sich Scharr» alb Rrirgtsrrimilige mrlbrlrn. nicht rrchlrnb nach »tgrnb. sa Muß hrntr j, brr Jnbr zar llrnr schrrilrn, ganz Ulrich »a ft« anch i»»R ansgrstellt »irbllntrrlassr» mir bick. sa Rhblt bR Inrmurs bR Palrrlanbalostgirit. brn uosrrr Frindr sa grr» Rhrbrn. srin. Berechtigung. Erst in Zeiten bR Rot geminnt bat Selbbntb znr Schale Hl, Brdrutung. -Th. M. £inc Stamm der nipits,.>a.»a.>lsemWl..e ß-br, Eenamg. dev 1-. k. Iktt. SSnaivogs 10 Uhr ftAtt. U«1 Wt XagttgiWw» Kehr» il a. Fr»qe» «et Sabtawl«, M Rett-t»vslmrerrichts uk des IkBrimtoertat«. Du Mfchi 5ch»w «ta» Uebet M4r« tkm* flutet ab Mo»rag. de» -0. ». Mts. »be»ds 6*U Uhr to kt segwg. Ugr ei» dfieutUchrr vSitrag k««. (Stehe J»ferat.) FamilieRRRchrichteR. Bor Mipsah. Am 16. 111. tu der Alte» Wtznagoge- Heinz Kochanovrki. Sohn de« verstorbenen Kantor Viktor Ä , Wallstraße 6. BwÜiümoi Fetedhof ü»hegr.: «■ L IL |if G-chS. D«mdgt ta l ii Ig»»r Sch»Isch», ttttMKi, a» ». 1Ü. 34«M "rf4 geh. «HehuMB», (ijiililT. 197, u» «. IS. Dr. Uimn ibm, Cas^SlAt, Rau L»jche»ß> SLi, ab S. U flhxk geh Röjr»ch»1. ab 20. tt Fra» «Hu Pmkus «d- Handtt^ 7S. am 10 18. Fr» «ttse <ew, grd. rastet.»», »«ft». LilhttB^trAhe 137. FnevhSs (ofrl: b L 11 •sttBua, mifcL L»«geh»tt. 9m» ffttfnft. »ft, ab h. 13. SaIKbit »mal, ffm-, rtroer-r. 1». m S. It- Br. CIa S»th»!A»», CtcrWbmtB, Garte»Kr. 1, ab «. lft. Bavck Sern, ff», Gtewstt. 7«, ab «. IS. JßdoPArBehUch. Kfm.. «rURiAtstr. AM, ab s. It. BAviet HartB»»». tfau, «lese •t«a»estc. Lt, Am 7. 13. «baiu Leib Gaiherz aus Gendzia, ra 8 1t- Sieaktev Kary^rfm. GaneKßr. 14. a» 9. 13. Helene HeUd»ru. »erw. Rf»^. Löruergr. 37. am 14. 19. MarchA Fmk. Kfm sfr.. Moritzßr. 4^ 1-20 Anlrntar. rr»chB»A4 ft«» Da. TMI »IC. 29 t. T»sg»»s AMftKi« SrcHa«; 17 4 1 SdM! 18! 7 leKtUat»! l 1 biC»»tt| t 71 I« 1 1 PMU* | MIN . L M. cp. 44»-47" -iyt Hm Cxackld a». 37“-* Dr»S »»d VertAg: G. kitteafetd (I»h. V. ». «<He^. S,iAolWorUich f»r de» AahaU: Dr. Friedrich Akts. Herde m Eresta». 17^12. sg ln buMa-Syugogm: AH»Syn. NAoeSyn 4MV. 9Ä)U. - U. oaobnj 3X0 U. BbcadB 435 U •orp-j 7O0U ■bcsdsj 4X0 U 9J0U - U. tooou. - u 4.35U 7.15 U 4XOU.I 4.00U. >taU. Ulme K lifrtMtautitnnmlu{ tariit M.D*i*aibar 1930.rarm. 10 Uhr, ftrprlBiifiTitm *iUnm— 1 Valbtnie 9 It Mgnhmta ilMrimtutgiTNi tulnf Dr. Wohlaaar. Bankhaus Hermann Loewy BRESLAU I, Wallntransa 5 TdetnauB'Adrane: LoewybAiik Tekfota: ffir Ortagopr. Ohle Nr. 1240 für Perofcspr.RJog Nr.7009 PMacfeecUoetoi Brealett 240 Qlro-Kootoi Reidnbuk •roBor Losnlncsnai, Ag;nnsatr^ ln*n I» >». DaamaMr, Uhr abcada UchtUldtr-Vortng 4at Herrn Dr. FreyerBtarila ä- ■ Li JftM jMlgehg Kunst“ Sil M DßStfiB ta 4w JQdlnchnn VolksxnHuns TartisMicbtilnTi»r> Sonnabend« d. 18.12. pünktlich tl'/. Uhr Herr Eall Braleueri PenUtench. Um pOnkthcb. nnd oblraeba Encbeincn bittet Der Vorntand. L.L 1X.349. U.O.V.8. 20.12.90 Ab. Vf, Ott. O Riiikiakjkicöp°m I e Weecbed f e IftftWM 4.—,4 70.5.-,6Ä)u.7M. SchokoladelOO £r^20 Lippert,Vattrtmui 41 Ia Waschseife Doppe»tflck4,4.7Q, 5 M. )SüS300/*‘. 100$; ick 300,450,4S0 M. SchokoUdel00gr.3J0 Lippe rt,«ihaprbr|au41 "V2 r Wein grofinendlnnf Berthold D&nilg Breslan I. Waliser. 91 Telefon King M06. Kernseife^ h M..$ehokof*de 100 g 4,50 u. 5,20 M. Ranchtabak R.Obs. 100 g 4 M- Uppert.filU6Kbr|üB41 Oeffentlicher Vortrag Montag, 20. Deaeaiber, 8y* Uhr abd». im Oroßen Saale der Lmiagtoge, Agncsatr. § Die Jüdische Schule eine Notwendigkeit Referenle»: Dr. Joa. CariebadMJbccfc Dr. J. 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