Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 46 (3.12.1920)
- Date
- 1920-12-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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hil Mi *. I pw» stifte ffuibiming motambig unb n,t*cli<fc. Nur anf bfcfe Seife wird bet Letuenbe in die Lage vrrsrtzt, M bald selbst weiter zu helfe». Grammatik braucht «imKwegl langweilig zu fei», sauber» kan» burch de» Einblick i» Heu Vau bei Sprache im hohe» Grabe tsthrtifch reize». 3» Anfang ist »ach best zwar fehlerhafte» aber eiuft- Mflen »ach nicht Überholte» Sehrbuch von Rath zu lernen. Nach bcei Monate» beginnt hie vibelektüre mit hektischem Nacheqbhlen heb Gelesen« zweck» Hebung i» fprachlicher Umsormuug. Nach einem weitere» Semester folgt bat Visen unPNnklierter Leiste: Agabath unb »euhebrtifche bie meist »egen ihrer Seringwertigirit «1- «ine verbeffernug der leichte» belletristischen ist i» Seichen: wir Sestfube» »üffe» m ' KXsten barnn Helsen.) Schließlich gelangt ber Schaler zn schweaerer Lektüre wie Mendel« unb Bialik. Wen» «ich Hchle Seubmegen bieler Schriftstelle, nur an» ihre» Quellen Wlbel, Mtürafch, Lalwub. Iehuba Haler», biamba») Vaestanben werben ktew«. fo kann hoch eine tiefer, Be> schgftignng mit biefen Quellen nur fit jutlnfltge Lehrer acharbert warben. Dach auch bie große Menge ber jernenben fKl in ber Lektüre ber älteren unb ber „eueren Skatet abmechleln. - Da» Hebrächch-tchachen fällt nieten Seruenben trotz chmr FaelstchrUk in ber Literatur noch sehr schwer. Da» baancht stchach nicht abgufchrecke». ll» genigt einstweilen, weem man ein hebräische» Buch lesen kan» unb im schrift- Scheu »näbrnck leiblich gesandt ist- Der Begriff be» .Im haar»,' mntz fit ns» Seftjnben »iebci feinen llchbncken Slang bekomm« Dal ist in fkqt ber Gehankengang be» Vortrages. Mia schm, erwähnt, waren bie »utfährungen Di. Smoira» anch fte »Me außerhalb bet Iianiämu» steheuben Juben mich an Anregungen. Speziell fär unferm Neligionä» nwkrricht wäre e» äußerst fruchtbar, wen» manche» aaer hen in ber hebräisch« Sprachschule in Berlin gewänne ne Ssahraagen Dr. Smaira» »erwertet «erden könnte. An bin Vortrag schloß sich hie Koiiftiluiernng be» Gmein» zur ffteberang bei hebrtifchm Sprache unb Skutee. zu beffen ersten Borsitzenben Herr Negierung»- tGessar Dr. Marin» gewählt »nrbe. K- Kits«»MtNk» tr« Ge»trmlN»ret»«. Am Sonntag, ben 1». Nommber, mittag» 11 Ihr, Mb eint Versammlung be» llentralnerein» bmtscher Staat» bllaper jlbifchm Glauben» statt, bie besonder« auch von Mitglieberu »u» ber Provinz sehr gut bifucht war. Herr Br. Wiener an» Berlin, stellvertretender Ehnbiku» be» Wmiia», hielt ein Neserat, in bem er sehr eingehmd bhllberte, wie her Autifemitilmu» »an Lag zu Lag an I»k,st»il»l gewinnt. <r veranschaulicht bat an ben heftiger« Bahkottbestrebungen. bie bie Juden von allm Gebäck« her Wirtschaft unb be» Geistiölebm» au»> fchließm «ollen und sogar bi» in bie Schulen bringen, wo an manchm Orten Schweigestreik» gegen jädifche Mit» fchäler inszeniert worben find. Nach dem sehr beifällig ausgmommenm Vortrag rezitierte ber Oberregiffmr de« Lobetheateri Herrn »in. selb jüdische Dichtungen. Er mllebigte sich dieser Aufgabe mit viel Geschut unb erntete reichen Beifall. Wir »änfchm dem Verein, baß e» ihm burch biefe Veranstaltung gelungen fein möge, bie bewährte Opferfrenbigkeit fär den groß« unb gerichtm Kampf, in bem er fktgt, neu anzuregen. Dieser Versammlung ging voran eine Tagung be» Landesverband«» Mittelunb Nieberfchlefim be» tentral- «erein». Sie vereinigte bie Delegierten von 17 jttbifchm Gemeinbm be» genanutm Bezirk» in Stetlau. Folgende Referate wurden geholt«: von Netttanwalt und Notar Feeder: Die Propaganda de» Smtraloerein» i» Bezirk be» Sanbeäverbanbe»: von Herrn John Levi: Die Finanzfragen; von Herrn Justizrat Hirfchberg: Die Stellung de» Sentralverein» zu bin jlbifchm Lehrern. An jede» Neserat schloß sich eine angeregte Dildiffivn. Zu dem letzt« wurde folgende Entschließung einstimmig angmamm«: Die Laube»verbanb»versa»«wng drückt in Inerfranung der Bedeutung be» Leheerstanbe» für da» Judentum, ohne in bie Kompetenz« ber Gemeindebehörde eingreism zu «all«, die Erwartung unb dm Wunsch au», daß die Lehrer in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beziehung Iberall eine der Gemeinde und ihrer selbst wlrbige Stellung einnehmm ober erhalt«. Agnba» Jlbroel. Am Montag, den 6. Dezember, abend» 8 Uhr, findet im groß« Leffingsaal, »gneiftr. b, ein äffmtlicher Vortrag statd< E» spricht Lhzealdirektor Rabbiner Dr. Neuhau» «u» Leipzig Iber .Da» alte Jubmtum in der neu« Zeit'. lNühere» siehe Inserat.) Nebaktionbnotiz. Der Redakteur der .Jüdisch« Volk»-, zeitang' Herr De. h u g o H a h n, der, wie gemeldet, «l» Rabbiner nach Essen berufen wurde, legt mit dem Erscheinen dieser Nummer sein Amt niedir. An feiner Stelle Ibemimmt Herr Dr. Friedrich Rüls.die Redaktion unserer Zeitung. Jenntz Elbagen. Am letzten Montag wurde aus dem Friedhof Lohestraße Fräulein Jmnv El bogen bestollet. Die verstorbene entstammte einem frommen Lehreihaufe au» der Prvinz Pos«, widmete sich dem Ljhrerinnenberus und war jahrelang al» Religion»- wie al» Privatlehrerin der hiesig« Gemeinde tätig, mußte aber vorzeitig infolge körperl ich« Leid« ihrer liebgewvrdenm Tötigteit enftagm. Trotz der Leid« bewahrte sie den Gleichmut der Seile, war »oll Liebe und Site und wußte jeden, mit dem sie in Berührung kam, durch ihr freundliches Wesen und ihre Liebentwlrbigkeil für sich einznnehmen. Die allgememe Wertschätzung, bie sie sich in so viel« Kreisen erfreu« durfte, lam bei ihrer Bestattung znm Aubdruck. Ein ansehnlicher Berwaobkenkrei». Kollegen und Kollegin,«, ehemalige Schülerin»«, auch solche, die noch die Schulebefucht«, komm, um der Heimgegangen« die letzte Ehr, zu geb«. Mit Wehmut unb Ergriffenheit folgt« sw b« Abfchiebtwortm, welche der Bruder der Entschlaf««, Snjnt Professor Di. Elbogen, der geliebt« Schwester nachrief. Müge ihr die Erde leicht sein! KstmilirouEchricht^». (WVA«lUMOm DMA Um tm» rart**.) lirrWpnf frm* *•**.: *■ A 1L %it JENNY ftftogra, •■tgfttHHftnsg. ffctefcfesf Eosei: «m 17. 11. 8cm Uravdi. »ns. Fleksch«, 34sff S, sb IS. 11. £*nl HaAPtmaNN. fi AAent. Anednchtzlltf, M» 19. 1L Goß» Seiftrsfctg, Maltet, vrieg. is 21.11. ftnAerttr Netotech, letzt-. Freitzar-erßz. <2. «M 91. ll. Gdela -aotzAtzas. List, Rehtzißersts. »7. cm 99.11. Misras Webern, Kfm . HSschrnchr. *. Beim AuSdleideN oder bei Verspäteter Lieserunz eiser -tsmmer »ollen sich die Vostdeiieher stet» nur tn den Briestrüger oder die zuständige Vestell-Postanstalt wenden. Erst wen» Nachlieferung und AuftUlruvg nicht t* sngemefsener Frist erfolgen, wende mon stch unter Angabe der bereitunter» no»wen»n Lü^itte an unfern Vertag. Verlag der „Jüdische» LolkSzeit»»," 1930 S«Uabrr. MSI Wochnnaz Monat I 1 _ . eakkatV ““•l“*' Selgang j 31 X.|30 Z. j 15 j aMAmtt 1! fttSferten* | ibhkotat Steil« i! 3 ' 22 t i i i Sedtzsth 4 j 23 («Tt4lau4“! | *n -»CK n> j & | 24 , abds. 4 Uhr Chanuka I Licht Druck acb Verleg: S.? »Iier> seld tImtz. S. S. «eyech. »na>tDorNlch stk de» AohaU: Dr. F,t«br,ch Alls, dnde, m chrre Uur. SväbHiRit ii hi hMiidt-Sjugogtii: •je» 3J11 Besinn abends 4J»U. 4.90 U. ij\2. 9.00 U. 9J0U. io.üo IO.OOU. Predigt - u. 10.15 U. - fSSST ihäs 3.00 U. 436 U. - u. 4.56U. 5^12- Beginn morst. 7.00 U. 7.I5U. 10/12 abends, 4.09 U. 4.00 U. ii dn Gtm«üide-SjDtfO{eo ■ am Chanukafante: dca 5w Desenhcr «sehn. 4 Uhr _Pfdigi._ Reiieions-U n terrlch t»- An »t a 1111 (AMefluag jlaiificfcale) AflMddansea za einem in den Rinnen der 'iule ifettfindenden B«r-Mizwölf- K an im _6b Ualerzeichrtete vAcbentlicfa von 4-10 hi »Einer Vohattfif a. Otesstzg a. Dooners- M» mchm. 4— Vk Ubr in der Jlmineschule, SiMiiBe atgepn. Rabbiner Dr. Singer. i de» r Gemeinde ist möglichst b*Jd die 2. Kantors u. Schächters M htMlses. Stimmhch and musikalisch gut OWßWb^ßmwnstwßb» Dcverber bezv. solche GM ahfCtreMBen Oebiejea, die auch die FunktfaBca da Balkarefa, Bnhohrah und möglichst ■Kh 4M Möbel ausznftben in der Lage sind. OaBoi ilv» Meldungen rnftZengsksenschlennigst » im eioretebe». oä» Oebalt betrtgt aoBer erheblichen Neben* tarnen 11000 Mk. pro Jalv dnscfaliefilkh Boorzagt «erden Bewerber, die die BeflbigUDg - Brtdlung des Re^iotmantemchts besitzen, i Destäligung i oo bcaocder» honoriert Kalfwitig im Noeember 1920. d»e fmtuf dv Ifugopi-fiiBtiidt. •Agudas Jisroel’ Mobl da» 0. Dcscabcr, abend« 8 Uhr «öfter Lemiogsail, Agnostr. 5 Oeffentlicher Vortrag KMOMdtrektorRabbinerDr.NcahaM ausLe nJ»M »Mn jnteatnm in der ncien Zelt\ Freie JUnpradie. 9,20 m. 4,40 Mk. io den Bacb- Bmdäs, Mqp9ta.ni der Abendkaae. Chanuka-Ausstellung Goethestrasse 11 pt Lithographien und Handzeichnungen von Alfred Qraetzer Graphik hiesiger jüdischer Künstler Fri«dhofskunst v. Professor 0rotte Modernes jüdisches Kunstgewerb« Wertvolle alle Kultusgeräte aus Privatb«sdtz 1.-15.Dez. geöffnettägl.11-2, Sonnabd. 5-7 Frau Rosa Freudenthal JMisehn Vilksbiia (hn!:ii-8ilii) Am Dlenata^ den 7. Dezember nachm. 4 Uhr, veranstaltet das l&discbe Volksbdm ira gr. Saale der Lesungloge ein Chanuka* Kinderfest zn dem Eintrittskarten in beschenkter Anzahl unentgeltlich in den Buchhandlungen von Brandeis, Karlstr. 20 u. Witfre Mayer ICartsplatz 3. zu haben sind._ 1. ti. ii. ^cliiiliahi* Uoterrlchtsknrse, Ostern 1921 ab Anmeld. O. Brann, Oberl., Wallstr. 14, TeL9ö02 Bankhaus Hermann Loewyl BRESLAU I, Wallrtrasto 5 Tetegnmm-Adreoe: Locwybank Tekfoo: für Ortsgespr. Oble Nr. 1240 für Fcageapi. Ring Nr.7609 PosMcbeckkoctet Breslau 240 Giro*Kotatos Rekhsbeak Vmiilbeluilfilbii Sonnabend« den 4.12. pünktlich II'/, Uhr Herr Rothenberg Chanuka* Besprechung. Um pünktlich, und zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Verschiedene Ghannkaleuebter CtaakaMS, brtM «. 1M JMS^JAbahnUittniar litM-lias-nr, T.ntil J&kobB.Brandeis Breslau I. Karlstr. 20 Telefon Ring 2023. l_LfX.349.U O.ß B. Is Wsschsßifß 4.12.‘J0ab.8V^Ref.® Doppel«4ck4.470.5M.!0OS:ück39O,45O,4SOM. ScbokotatfelOOgr.5.20 UppertglrtnprtiriiuiU Wein groBhandluag Berthold Danzig Breslau I. Wallstr. 21 Telefon Ring MOB. Kiodirlis. Ebipur oünscht Kind ab eigen anzunebmea. Pietsch MQoaterberg Schics BaderstraBe 8. Nach svkuifllbr.Tläfbet ln Pot es hnbe irä BbtcS hier ilt OrthopAdo n<eOerteUu. wohauc: gbcrs»chcn-AIl«c 17 Tdephon Ohle 6315 Sprechttnndea: Onstav-frevtafstr. 13 Telephon King 2063 Werktags 12-1 Uhr ProfJ)r.C«rl Sarcns, V) Ich habe das Eqiipioni' u. Speditiomiisekift von der Finna Aug. Petralc, Fischergasse 16 kluflich ervorben und halte mi<£ bei Bedarf zur Steilung von Fuhrwerken jeder Art bestens empfohlen. Hochzeitsequipsgen und Beerdigung»* wagen sied erstklassig und können tlglicb von 8-1 Uhr vorm, besichtigt werden. Benno Czernjjewskl früner Wrescben in Posen, jetzt Breslsu. Fischergasse 16. Tel. R. 1278 Buchdruckerei S. Lilienfeld \ »uiu»nmiiirumiinHM»iionMinii»»nuiiuiutiwtmi»ww»w>»wmiiiiiui —iivumm Inhaber S. W. fleyer Fernspredier 37i Breslau!, Sdiweidnitzer Straße 37 Verlag d. „Jüdischen Volkszeitung" An fertigung ^Drucksachen aller Art für Geschäfte, Vereine und Private jnseraten-Rnnahme bis Mittwoch nachmittag 3 (ihr G¬igea Angebot für Brnntlentel Wilhelm Nitschke 8t Co., Telefon Klag 2776 Ad albertstTMHM 4—8 Teiefo« Atoll 2776 Möbelfabrik mit Dampfbetrieb empfiehlt sehr preiswert Wohl usfseinriditu ug—j . . cs. 200 MnsteeÄmMsr in jeder Holz- und Sblart aus gedkgMMM und kernigem Material. — Jede gewünschte Ovande. —* Lagerung fass bis i