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Jüdische Volkszeitung · 1920-08-27 · 32 (27.8.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
26 (1920)
Issue
32 (27.8.1920)
Date
1920-08-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Jb. n «dk 4. t>.' »uH «ehe tfei tut »n»sch»bchte 8hta*ftfuft DeeD»« BRn(t «ich daher ju entscheitente» knfschlüffe» *• ft» ich «il lln Faser, meine« Herze,» »ich mit «eine» >«te dertimbe» ftltzle, Io lehr «ich ei« Mn Mhxchntiv« Sertuiun geflogene Xitigfeit nnoußtblub «rt «eine, Gemeind« und ihre» an ihrer Spitze stehenden Ventreirro sstr immer Mrfntoft, ]p «lande ich doch mit dm stbstnstna« m«m«4 Beeule» niest der «it ihm »erbochene» Ansgabe» «» «cht «ehr »ereindaren ju ldnnkM, WnGchhlichte» ja trogen. die ich in den letzte» Jahre, nur »it >asbiet»»g «einer letzte» Kräfte »ach ersgllt habe Ich Inste hiermit i» tiefste: Dankbarlrit nah stiede gegen »«W« Gemeinde «ei, stmch Ober L3 Jahre gefthrte« »,! i» Mt Hitnde der znr Leitnn« der Gemeinde dernsene» Mchmer oerstet Eine rstchschanende Kritik «nd mir nächst»» stchtse». dost ich storch aste Jahre meiner »mtbftttzrnng stechmstt »««>«» di», sti« Sache z» ftrster, »nd hinter ihr aaiat Perse» jnrtchprstesten A nd de» gleiche» Motive» hnonnt Geschieht «ei» jchjtz« Schritt. Der fett,»bi MB «üm« lortt, 10» «OMI Gemeinde j» scheide». fttt mit schomr. ist »ur »r« ei» Uhfchied oo« stehen. Mer», itWistW» Wstnsch» »ersten sti« alt» Gemeind« »nst ihr« ^chitntrmnen »eiter deglerte». Mdg« der Geist ste« OrtcheM und der stiet«. der »eich n»d st» »thrend eine« ' Utcht» Mnchchenalteet «erstand. ,»ch in de» »enen Zeiten ihn fa» Hafa»! I» Gantstarieit n»d Verehrung Di. Resenthal. Vretlan. de» 20. Ingust 1S30 chachderehrter Herr Nottiner! Mit arrsrjchtige« tiefe« Ved»»er» haste» mir Ihrer , Mihtiist m 17. st. Mt», entnammcn. dah Ihr Ge- »mstheistttnsteed rt J^n nicht «ehr gestattet, die vstrste Ihm» haste» Amte« j» tragen. Die »»istildlich« Ir«, i» st» Sie. stachaerehrter Herr Nobbi»er, »am Tage Ihre« MtMantrit»» bei »M dar 3st Jahre» bi» hent i, »»lerer Gm» «irrste «mrrtt haben, ltht e« «ste»so un« «erstehe», «ie schm« Ist»«» ster Gitschlnh gemorden lei, mag, diese Ltttststeit ansgngeie». «ie Sie enderriseit» die schmerzliche DtWtGOtig ermesten ««ste», die NN» in de» Lugen blick BWmift, «a »ir eine» solche, Führer »erlieren solle». U» Me Hoffnung und der innig« Wunsch. Die. »an Ihm, LiMGschtfte» mtlastet, noch «ine lo»g« Leihe »an Jahr», in «derer Mitte m sehe», »nst sta» 8e«uhtlei». stach Sie nach in Zntunft Ihre» «eise» UN» milde» Rat. »» «ir ih» brauchen. nicht entziehe» «erste», «üsten »,« di» £M> ste» Ingenstlick» mildern, H»r GemichlichmrG mtsere» Wmlsche« bitten »ir Sie ich»» setzt, die ktcke i» miserer Lite» Synagoge, die Sie Imm chchlert haben, nach i» Znknnst tu behalten, »nst in hch» chn«»tsti»nen. st««» Sie kraft Ihre» Lmte» angehdrt hastem, sertlerhi» tl» Nchgliest gu nerbleiben. Wir fi>» Mergrngt. stah »nlerr Me»rüsent»»ten-veftL««lu»g in WGchigung Ihrer h^e» Berstieiste n« »nsere Gemeinde ei»»üti» »nser,» Varschldgea stch. «schließe», Ihne» den lahlgehiill i, ster «geschmälerten cht he Ihn« seitherigen WrnLeömnen» beraillige» mit mit un» bestrebt sei» »irst. Mae» eine geeignet« Wohnung i» »nsere« Hanle. WaljM&t, BrrnnutiaL Möge «DU«», hochverehrter Herr Rabbiner, Geschieden jn, Säh »och langt Zeit bei ungetrübten HiückeS in Ihrer DR»ll»e z» erst«« mb bei frmte Gedeihe» u«|mx Gmer»be sätet btt Leitwng «sei gleich Ihnen friedfertigen. versöhnlichen aab die feste Aufamwengehörigkeft dar ganzen Ge«ei»be verbürgenden Rabbiners zu sehen. Möge sich dal Prophelenwort an Ihnen verwirklichen: .Vor Ih»en her ziehet Gott und. der Ihnen den Kücken decket. der Gott Israels.' In tiefster Verehrung Ter Vorstand der Synagogen'Gemeinde Goldselo. Mit staunens»erter Kraft and bewundernswerter Frische hat Herr Gemeinderodbiner Tr. Rofeathal bis in fein hohe! Greisenalter hinein je,«es Amtes gewaltet und un« fogbaT segensreich in feiner Gemeinde gewirkt. Dir de« bauern es. baß der Gejandheittznstanb Tr. Roienthals es ih» verbietet, weiterhin feinen Amtspflichten nachzukomweo. Wir hoffe» «nb wünschen aber, daß die ehrwürdige Persönlichkeit Gr. RosenthalS uns noch lauge erhalten bleibt, und daß er auch weiterhin den verantwortlichen Leitern unserer Gemeinde «it seinem weisen Kate zur Geile steht. _ _ Eingesandt. Die .Schlesische Zeitung' leibet offenbar stark unter de» Etuwirkungea der Hitze. Jn ihrer Abendaulgabe vom 14. August b. Is druckt ste aus der Gasteiner Kurliste etwa 4 Dutzend Kamen ad. deren Klang offenbar de» Lesern den Schluß auf die jttdlsche Abstammung ihrer Lrüger nahe legen soll. Das trifft sicherlich nicht bei allen zu. soll aber nickt untersucht werden. Nie Tatsache, baß stch unter den Gasteiner Kurgästen mindestens 48 Juden bestnben. soll also dazu dienen, die antisemitischen Instinkte der Leser der .Schief. Ztg.' anfzupeitschea. Dieder ein charakteristisches Zeichen für den .christlichen Geist und den Ka«pf gegen die Zersetzung'. E. F. „Leutrfest i» Lauapaet." LeuU degmol i» Mirieaa» dal ragetauauda«r»de «roste Erutefest. Der ga»>« iku»av«rr und fräc Feßstlle Jhb «ir •atW oud Bsuderv ländlich geschaMckl. Uoizsße der Schattier »ud GchniNenuue» «us festlich a«A-iK»nel« srrter- »«§», uni Barfmustt. vLUtruWiit« »ad Reigen. Solowuge, gMigüche ttiltnuUH, tRuffeaiaage vuter freie» Himmel, neuaniges. prächtiges Dozfr«er»eif und mele Ueberraschuugen für Neme und gr»ste keuie »erden ei» VilkSfest ergebe», »ie e4 in dieser An und »el«n n»f«»g« Sretl«u bisher Nlchi G»f)»»eifen harte, Familiennachrichteu. l.M«eilu»ge» aas d»« -efertreise stets er»sajcht.r Var Dizwatz. Alte Gynagoae: a« 23. 8. Hans Lr»»berger. Vater Isaak Vramherster, H Ischenstr. 71, cm 28. 8. Hans David Schinwald. Later Cal» Hchlnwald. E»^str. 18. Baa>0ta»»G«u. Frudh»f kdhestr.: «» 20. 8. Frcvz W,llma»n. Kwtz. HsfcheuM.tz ( _ A»» GsterschUßen. Ksttowitz. Die Anrnhen in Lberschlesien haben der Kattowitzer Polizei keine dringendere Aufgabe gestellt, als eine allgemeine Iudeurazzia. Don zuverlLffiger Seite wird uns geschrieben: .Die deutsche Behörde, die in Kattowitz angeblich die Befehle der französischen Besatzungsbehörde aus führte, hat die allgemeine Verwirrung, die infolge der Unruhen in Kattowitz bestand, benutzt, um eine großzügige Indenaustreibung in die Wege zu leiten. Bezeichnender' weife ließ »an Posen uudeheLigt. Jüdische Arbeiter hin» gegen wurden auf Deanziatiouen. zn denen die PstLzei' «nfteizte. ans den Arbeitsstellen geholt und gege» fcs Protest ihrer Arbeitgeber auf Autos verladen und an dw Grenze transportiert. Das Unglaublich« aber ist. bah Pvlizeibehörbe. als der AbtranS-ort scheu in voller» Gauge war. noch die Auskunft gab. es handle sich um eine bloße ßeststellung der Personalien. Die Absperrung und Durch» suchung der Hüujer wurde keineswegs »am französischen Militär, sondern von der deutsche» Sicherheitspolizei vorgenawmen. Bei der Zusammentreibung kan» es zu Ausschreitungen der Sicherheitspolizei gegen die unglücklichen Opfer, die geschlagen und mißhandelt wurden. Merk» »ürdigerweife stellen stch auch die Zentralbehörden ans der» Standpunkt, daß die Frage der polnischen Deserteure »it der Keutralitüt nichts zu tnn hat.' sHat die Slcherheitsehr nichts Bestere« zu U«') Mgslowttz. Die Polen erpreßen »an lübischeulKaUf. leuten beträchtliche Sumwen. Der hiesige Stadtrat Silber» berg joAte durch die Ezplosion einer Handgranate zur Herausgabe von Geld geuötigt werden. Der ohnehin kränkliche Mann war sofort tot. Pose». Erue große Volksversammlung unter de« Vorsitz des Deihbischoss Lnkomski beschloß. da«U baü Warschauer Regime Polen nicht weiter in den Abgrund stoße: Das ehemals preußische Teilgebiet stellt ei« eignu* Heer mit Ostiziereu hiesiger Herkunft auf. Den Oberbefehl übernimmt General Staszewski. Inden werdow in das Heer nrcht ausgenommen, das eine eigene von Iudenverrütern freie Intendantur haben wird. Be» de» Ministerium des ehemals preußischen LerlgebieieS wird ein ßefondereS llnterstaatSsekretarial für militärische Angelegenheften eingerichtet. Auch bei den Pogromen in Polen haben sich die .Posener" stets besonders hervergeta». Posen. Die Aückzugslinie der Polen «ftd von der Verheerung des jüdischen Besitzes bezeichnet. Die Kvm» Missionen, welche die Sowjet-Kegurung zur Unterstützusg der Bevölkernng eingesetzt hat. rechnen damit, daß etwa 300000 Personen obdachlos sind. Hauptsächlich betrifft dies Juden, weil die Häuser nnd Dörfer der Lhristen verschont wurden. Ausgedehnte Räubereien der Polen haßen gleichfalls staftgefundeu. 1*M »alrakar. MM Wechrmag }Xng.| Eiul [21 SaMach-1 wechen- S»|«x| j uMOmtt j «WM« Snitat SHtoith; 1 1 1 27; 13 , | 1 j Ki.--'2 .8 ' ,4 -«U.7-J V.M-U- 1 1 1 mpy -il I!«■ «o- | M>-“ i tnd snft MerMg: €. tdirsfclk ^Autz V. ». ben PckaU: Dr Heg» Hatz». tato m wrwlG» «tttMÜMit l, lu hnkMiHMii AtteSya.) 4eweSyn. M. SÄ 430 U. 030 U. - U. h- U. 430 U. 2.32 U. 4.30 U. &45U. MV. nadim *30 U - U - u - u 7.32 U. & 1- Betln ■wqpL 6J0U 6.45 U Crottesdienst Me WerildMB Ciaffllnag da Memt Gemeinde- ' Dr.VogeUlcin d. 27. AsfMt 1920, abcodc 6^ Uhr Bsiiitt za den reaernertea Putze» nur den -J--Eiathttakarte. H» TwiUli 4» Die Etewtokut 4m Iürc»feiodbGk. C«m1 tet , d.29.A«{Mt 1920. aitUca IIUhr tt H» fmUii ä«r Sjii|OfM 6eiiii9i Synagoge zum Tempel Der CnUiMk 4«r Plataftartca erfolgt kür dfe btehmtgen Inhaber von 27. b« 3a A«igt»t mm 9—1 Uhr vorm. o. )—S Uhr nachm, bei Hemjolins WeyU Karioplatz 2. Der VonUfld.; bmfitwfai Indnktiw ■•heBMUMMtraaM M Die Stellenveraöeti] aa an die bisherigen Plitz- GchoOer eftalfft UmmXMm.im ». i>n>t IMS, Mühwv ll-l UhrimMrod. r ‘ ‘ mkkt ejagdöcte Karte» vird aaderEoieiff Fir das Vers&hauoffUest suchen vir eine» Hilfrrorbeter Oefl. Bevertmnffen antor Aapbe d. Honorar- «nvprüche erbeten an den Tontud itr SwtgH;nielid» LeobschfiU GmUt taehi. Teilhaber in einen eingefflhrten grOIeren Sortier betrieb in der Rohprodukten brauche Breslau mit einem Mindestkapital v. 150—2*0 Mille um den Betrieb zu vergrößern per sofort gesucht. Schnell entlehlM». Reflekt. nat. A. Z. 94 Oeschiftset d. Ztffv^W mied, arheitsfth. »erd., teile id » tork. «wntoltl terftm 7urlm wie Sie Ihren Zucker Insu, di aus Dankbark. nnentgeltl. jedem Zuckerkranken mit Pr. Henncl, RhelnboAllen A. 10 Bankhaus Hermann Loewyi BRESLAU I, Wallstrasse 5 Telegramm-AdreiM: Loewybnnk Telefon: für Ortsgespr. Ohle Nr. 12*0 für Ferngespc. 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