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Jüdische Volkszeitung · 1920-08-27 · 32 (27.8.1920) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
26 (1920)
Issue
32 (27.8.1920)
Date
1920-08-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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»•■«iH 19X1 Mit Maltet Hüte tefca ße «ach «b« (taut. MfiMi ba*4t6dk tatkfeaa baaka. 0te batte H«. baaka Mt »Wb» B«H»kib» aQa ia «achba» a»cht aafbanati- Ci: kttlta sich Mt Gtaatggtisalt aicht li«Hli|H Uaata, fit fiwto aichl ja riatt Stllkbgt ktiba Oaata- Sa« Mt b Ltatscht,ab PalitL Sit «Um Gtkalt. habt loba fich attt ba Balschtkistn, aerHnbtt. a» kit Acht aattr ihre Jtnak ja fcnngm tzit skrdtritn ktn BalschtkilMa«, um Mt fiitakiita ja« &tgt ja ÜI)ift. Hai «Mt Macht» Mt Matscht» Haüoaalifit» aak ihre tkrigta Gifiaaaa«Ig,«uff,u kit Jakta fit kit la.krtitang kti taita Stil« attaalktrtlich. Rundschau. Geh. zeA«ti»»«r»t Sr. S«h». Berlin.!7. August. Der i» der vorige» Woche zur caigfu Ruhe bestattete Gcheime (iiic Dispositiou) Dr. Wilhelm Gaß» gehört als Jude uud aktiver Beamter des deutschen bchlm»atische« Diesstrü'e»« ongaagenen Zeit an. die er i» zwei sehr .nterrstanten ErlnnerungSbänden seinerzeit «schildert hat. Man kann da u. a. lesen, wie Dr. M. Lahn, der 1870/71 während der deutschen Belagerung d». Pan» als Vertreter Bayern» ia der französischen HePtstadt dleide» durfte, in jene» kritischen Lagen mit wf» de» ihm defreundete» schweizerischen Gesandten Dr. Kern vielen Deutschen. die fülschllch ol» .Spione' d» französischen (hanoins verdächtigt wurden, da» Leben gerettet hat. Eie erhielte, durch ,hn Schweizer Pässe «d dursten'passieren. Alach -de» Kriege bearbeitete Dr. M. (aha unter Bismarck al» Reichskanzler eine Zeitlang die Kolonialaugeleqeuheiten im Berliner Aurn-äriigen Amt. lange Jahre nur als Hilfsarbeiter. Sine« Lage» lieh ihn Bismarck rufe» und erösfuete Dr. (ahn. daß er bald zum Mgatiousrat aufrücke» köune. weun er sich lause» laste. .Daun »uß ich Sw. Durchlaucht bitten', antwortete ,®r. (ahn kurz, .mich weiter in meiner bisherigen Stellung als Hilfsarbeiter zu belaste» - ..stürft Bismarck wurde hieraus (wir uns ein Verwandter de» nunmehr verewigten einzigen jüdischen Geheime» LegationSruts erzählt) zunLhst sehr «mansch und sagte: .Denn Sie nicht Legatüm^at wurde« wollen, müssen wir Sie sr^ießlich einmal als Oeueralkomul irgenüwohm abjchieben . . ." Dr. (ahn ardeittte. treu dem Glauben seiuer Jäter, weiter als ein- . facher Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt. bi» ihn eiues Lage» wieder Fürst Bismarck zu sich beschred und ihm mit de» Warten: »Dir haben Sie ja als tüchtigen Gehilfe» »ud als einen aufrechten, tapferen Maun kennengelernt" »itteilte. daß Lahns Ernennung zum Legationtrat bereit» dallzagen sei. Al» Geheimer Legationsrat Kat Tr. (ahn i» den achtziger Jahren, als die Dogen des Aatisemiti»- ■n» iu Berlin. Neustetti» uf«. sehr hoch ginge», feinen Kamen wiederholt mit dem sel. Tr. Gustav Karpele». rffor Dr. Ludwig Ster» iseinevl Schwager), ferner Hirsch Hildesheimer u. a. unter Aufri.'- »sw. zur Abwehr des Antisemitismus gesetzt. Dr. (uzn war und Blieb, wie ihn Bismarck genannt Katt?, der aufrechte, grüße Jude. GiatzrtUich» Or,aaisattaa »er ktdtschra Karlsbad. 18. August. Du lüdische Prrßzeatrale meldet, die jüdische Wellhilfskaaferruz habe dir eiuheitliche Organisation der gesamten jüdische» Hrlfsarbeit beschlossen. Eie wähtte aus »Leu Läader» einen 29 gliedrigen Zeatralrat. deffe» 9 gliedrige Exekutive mit bem S»tz iu Iondon sofort die Arbeit aufaehmen soll. Entgegen der bisherigen philautrodischen ArbeU stellten die angenommenen Resolutiouen bezüglich der Wreberausvauarbeit, der Lmigration und des Fürsorgewesen» da» Hilfswerk aus eine oolkssoziale. zukunftsdedachte Basis. Mil einem nachdrücklichen Prallst gegen die neuerlichen Judeaoogrvine ia der Ukraine und l» Ungar» wurde d:e Koaierenz geschloffen ^uschlwH der P-alr-Ii»« a, dir 3. Zutrrvatjauale 8rea. Auguil. Tie Deltkonserenz der Poale-Iion in Die» hat »>l 178. Stimmen bei 180 Stimmenthaltungen de» Anschluß an die 3. Internationale beschlossen. Nahezu alle Delegierten. die sich^ der Stimme enthalten haben, haben die Louserenz verlaßen, ohne ,edoch ihren Austritt auS de» Verband zu erklären und halten leparale Beratungen ad. deren Ergebm« noch auaftehl. gthtcfMÜ «Bf Babkiatr Sr. zs». Budapest, 8. August. Rabbiner Jma:anuel Lew wurde vor ernizen Lagen au» der entlaßen »nb aas tvruns de» Bescheider der kömglichen Taiel unter htusircchen Gewahrsam gestellt, (in Polizist steht ständig o»r dem g)iuje. in de» der Oberrabdiuer wohnt, ein zwerier vor der Wohnung und ein dritter »acht übel oen Greis rn der Wohnung leidst. Wie nun au» Szeged georrldet wird, aderstel kürzlich eine mit Waffen. Steck n und Steine» ausgerüstete Bande das Hau», in dem der Oderrabl-mer wohnt. »«sagte die Dache, jerttümmelte die Zensier de« Hau'es. drang in die Wohnung eia und schlug den VL jährigen Gleis blutig. Der Zu > stand Low» ist lebensgefährtich. . Amtlich wird der Angriff gegen die Wohnung zugegeben, doch wird die Aerwaudung de» Lderrabbioer» in Abrede gestellt. Die Polizei habe fsfoct nach der Erklärung de? Lberstadtdaaptmaniis bre Untersuchung emgeleitet.^doch-hLde sie bisher die Identität der .Demonstranlen" nicht seftftellen tonnen. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦*♦♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ j; Aus öem Reiche : ♦ ♦ Berlin. Die Repräsentanten-Dersammluag beschäftigte sich in iörer letzte.! Sitzung »tt der Neuwahl de» Gemeiabe-DarstanbeS. Anläßlich der Neuwahlen zum Gemeinde'Borßanü hatte der gesamlc Gemeinde-Vorstand feine Aemllr zur Herfägung gestellt. Der stellvertretenbe Horsttzeube der Versammlung, Repräsentant Lewinski. eröffnet dre Wahlhandlung mrt einem Hinwer» aus die Darschnsteu des Gemeindestatut». kr hob besonders die unklare Faffung des § 17 he» IV. Nachtrages der Gemeindeversaffung hervor, welche für die Wahl baS DechältniSwahlrecht oorfchreibt. Es konnte nach diesen veW«»«»Mi MiÄw», «K'aE uwch b«!—___ be« WrhM,»»Wifhß,w M WthkA »ü». Der Borsttzeab- M delßslb M icsaafttetorit cher SerÜMmloug fest, baß ber Borstuub »ach bo» fttlherrn Mchcheit»- Dahtsyste« zu bSd«, ist. »ub büß »ch der S 17 nur auf bre Wahle» zur Kechräseutaute» - Dusamaüuug bezieht. Zu Gemeiudeälteste» wiedergewthlt »«den die Her«» Geheimer Eaurtttseut Dr. Julius Etern. sbisheriger Borsttz-»der des Gemeinde «Vorstände»). Haudel-richllr Sr opolb V ab t (bisheriger zweiter Dursitzender be» Hemeiade« Vorstandes). AmtagerichtSrat Wolfs. Hugo Blankenburg »ud Haubelsrrchter Bertholb Kirstein. Neugewählt wurden dll Herren Bankier Bruno Gulewski (konservativ) und Direktor Kareski ljädische Dolkspartei). Als Aelllstrn- Sielluertrellr wurden Herr Karl Fuchs (liberal). Herr Dr. Sanbler (jüdische Volkspurtei) und Projeffor Dr. lob, Loh.» (konfervatiu) gewählt. — Eine längere Debatte eutfeffelle ein Antrag da» Nepräsentanten (aspar y. gleichzeitig mit den Borstans-nmhlen die Verteilung der EeichäftSzweige im Borstanb festzulege». Die nachgejuchte Dringlichkeit für diesen Antrag würbe abgelehnt und beschlossen. diesen Antrag aus bre Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Vorstaubsvertvellr Dr. Feilcheafelb gab eme Erklärung ab. baß bieser Antrag ben statutarischen Bestimmungea zuwideklaufe. Der Dorstend hat nach der Gemeinde-Versassung do» Recht, nach seinem freien Ermesea seine Vertreter in die Immissionen zu entsenden, denen in der Regel der Vorsitz in der betreffende» Kornmlffion zusäüi. Ausnahmen sind durch Geuleinde« beschluß festzufetzen. 2» wäre unzuläffig, au» diesen Worll» .in der Regel' •« Möglichkeit berzuleiten. dir Funktionen der Borstondsmitglieder ourch die Repräsentanten sestzusetzen. Der Gemeinde-Vorstand könnte sich zu einer derartigen Maßnahme auch wohl k-inesweg» verstehen. Sollte die Nepräsentanten-Dersommlung derartige Wünsche durchsetzen wollen, so müßten dieselben bis z» einer neuen Abänderung oe» GemeincieftatuA zuruckgestellt werden.^ bie voraussichtlich mit Rücksicht avs dir bevorstehende Schalung der Gesamtorganisation der leutschen Juden erfolgen wird. Der Antrag wird hierauf bll zur nächsten Sitzung vertagt. Bon den Mitglieder» »er Jüdischen Bolk-partei wirb beantragt, sofort in Verhant unge» über die Renovierung der Herberge der Oftjuden e izutreten Al« Antragsteller bezeichnet Profeffor Tr. Lome dw Fürsorge für die Ostjube n alb dringendste Ausgo - der Gegenwart. Sonitttsrat Dr. Feilchensel» ertläri namens des Vorstandes sein »olle» Verständnis für den ßatrag und die Dringlichkeit. Der Borstanb hat für diese ^»igen eine glücklich erschelnende tösung gesunden, über die ick nner an die öffentliche Sitzung sich anschließenden vertraulmei Besprechung berichtet werden soll. Aus Antrag de» «rstandsvertreters erklärt sich Prosesior Dr Loewe N2«rs seiner Fraktion mit dieser Erledigung seines Antrag«/ einverstanden. Berlin. Kehemier «gierungsrat Dlrekwc Dr. Georg Minden, erste'Bcutzenbe der Reprä'entanten'Dersammluug der Berliner Rischen Gemeinde wird am 31. August siebzig Jahre as Drr Jubilar gehört zu de« bekanntesten PerstnUchke« der Berliner Gemeinde. Dr. Minden ftudittle Rechrstffenschaften und trat dann alt Nachfolger Eduard Las/r» al» Syndikus de» Berliner PsandbriesamteS iu b.Gäbtische Verwaltung ein. in der er jetzt als Direttor »z ist. Da» m seiner FamUie traditionelle Interest« Ü Sie lübische Gemeinschaft sührll 8«stav Mahlers Züdiichr Mrladie«. Bo» Mm Vrod.Praq. Ich habe jetzt, seit die galizischen Flüchtlinge »ach Prag gekommen sind, oft ost/üdischem Gottesdienst beigewähnt — hem schlechthin Erhabenste», was mir ze in «einem Leben zu fühlen vergönnt war. Namentlich der U»n Mystik umrauschten „dritten Mahlzeit" (schlosch sude) |» Sabbat Hausgang, bie ich mehrmals bei einem chaffidischen Rabbi mitten uullr seiner Gemeinde eiuuehmen durfte, kann td) nur mit tiefster Ehrfurcht gedenken.. Un- «llrbrvchen erklingen, bald »an einzelnen «esummt. bald »am (hör aufgTnommen. aut den dunklen Ecken der ganz «udeleuchtetra Dorstadtzimn.erz hervor und längs der ärmlich-würdevollen Tafel von tiefe» Männersti»n»eu und im hellsten Kinderdiskant die heiligen, begeisterten Melsdieu . . . Plötzlich riß es mich zusammen. In einem Moment war es mir, al» hätte ich ben lange gesuchte» Gchlüffel zu etwa» scheinbar Fernliegenbem. aber doch cfcnfo tief Jüdische« gesunder: zu der Kunst Gustav Mahlers. Und zwar zu einer ganz ausgeprägten (igentümlich'nt dies« Kunst, die schon mehrfach bquerkt und auch geurdett worden ist: zu Gustav MahlerS merkwürdig •0 verwendeten Marschrhylhmen. Mun hat die besondere Vorliebe des Komponisten für Märsche, die er nahezu in |ckcr Symphonie breitausladend auftürmt (zum Beispiel tm ersten Sich bet I.. iy. nrb VI., in ben Schlußsätzen der U.. VI »nb Vtt. Symphonie, im Lieb, .Revelge") verschiedenartig gedeutet. Ern liebevoll« Biograph (ich tzlaube Specht) führt diese Vorliebe barauf zurück, baß d« Kuade Muhl« in Leitmnitz neben ein« Kaserne aus- Muchs, wo sich ihm bie Harnfignale und Militärrhythmen unvergeßlich ius Gemüt eiugeseutt hätten. Wenig« freundliche Beurteil« sprachen «»such von Banalität und Jdmaarmvt. Sud mau kounte und kann »och bei jeWr Mahker» Austührung «a paar Liebhaber .vornehm«' Musik, die bah« ein «dermal auf das viel rohere, ab« glatte Gormtalent Richard Strauß' hüreiusallen. die Hände rwgen sehen: .O diese Roheil. dies ewige Bum—tra—tr,!' Noch aud«e fanden gerobe im schrittweisen Biervlerteltykt Mahler das Bemühen, volkslietzerorlig deutsch zu schreiben, als» gewollte Affimilalion. — Nem! Seit ich chaffidische Volkslied« gehört habe, glaube ich. daß Mahler ganz einfach audemselben unbewußten Urgrund seiner jüdischen S«le so und nicht anders musizieren mußte, «vs dem die schönsten chaffidischen Lieber, die er wohl niemals gekannt hat. eutsproffen sind. Das Seltsam« ist nämlich, daß auch diese Lieder einm oft scharf ausgeprägten Marschrhthmus ausweisen. auch dann, wenn der Text die allerhöchsten Dinge. Gott und Ewigkeit, besingt. Auch die .Stujmlieder" und andere Psalmen »erden so vorgettagen. Diese .Märsche" find also nichts AnheiligeS. Banales. Militärisches, sie scheinen mir vielmehr sehr glücklich die feste entschloffeue aufrechte Gangart ein« gottersüllten Seele zu shmbolifi«en. Man sieht gleichsam in unübersehbare» geschloffenen Masten die Heere gleichgesinnter Gottesüreiter heranrücken. Und ist es bei Mahl« nicht d«felbr Eindruck. wenn man näh« hinhorcht? Ist es nicht im grandiosen Schlußsatz der II. Symphonie die unendliche Armada der ten Grädern entsteigenden Leib«:, die zu» jüngsten Gericht eile», was Mahler im Marschtatt ausdrückt? — Oft wiederum bedeutet das ruhigere Schritt- Tempo eine stille Freude, wie in dem unbeschreiblich schönen Sabbathliede Jissmechu bemalchusscho". Es scheint, daß d« Jude eine 'ganze Fülle verschiedenartig nüanciert« Mancharten für ganz entgegengesetzte Gefühle b«eithätt. Nur dem Nichtjuden «scheint das als Monotonie. d« Jude fühlt di? llaterfchidde. Und noch andere Eigentümlichkeiten hat die chaffidische Volksweise mit Mahl«S Melodik gemein: gewiffe zwischen Dur und Moll schwebend« MeliSmen. sowie die Art. sich längs»» in Bewegung zu setze«, zuerst denselben Ton einigemal zu wiederholen, für westliche Ohren eigeusirmig »tt. jcra «st loszuschaukelu. in kleineren, bald gewalügeu Schwingungen. Vielleicht wird «an Gustao Mahl« gerechter, wen« man ihn im Zusammenhang ein« jüdische» S«!enstimuumg betrachtet, als wenn mau immer nur von d« Tatsache, baß er .Del Knaben Vunderhorn" vertont hat, sich Hhpnotill«en lätzt. glaube, die ungeheuren Niberstünde. die leine Kunfßei Publikum und auch bei ernst« Kritik zu überwinden/alle. während die imm«hin nicht viel leichter zu verstmdeir Autoren Reger und Strauß sich Viel schneller dumtzten — sie beruhen darauf, daß sein Werk zwar üuNich recht deut-'ch aurschaut. den Instinkt aber undeiw (und dar mit Recht) anmutet. Von einem deutscheu/ickpunkt auS erscheint dieser Werk daher inkohärent, fit» »nsonnlich. ia bizarr, schneidend, zynisch, allzu weichsemischt mit allzu Hartem. Er «gibt, deutsch betrach. kein« Einheit. Man ändere die Perspektiv«, suche sgin Mahlers jüdische Seele einzufühlen: wobei es vltK'fc kein Einwand ist. daß i» MahlerS Oberbewuwn das Judentum keine große Rolle gespielt haben mag. kosort ändert sich daS Bild. Form und Inhalt stimmemichlS ist vorlaut, nicht» übertrieben, nur die bekannte platurn de» GoluSjuden hat neben bem urewige» Siegepgemeiner Schönheit ihren besonderen Stempel beigedrücktVbenso geht e» (nebenbei bemerkt), wenn man Heine » als deutschen Lyrik«. Mendelssohn nützt als Klnffikn tr deutsche« Musik, Mey«be« nicht als italienischen Oukompofiteur und Offenbach nicht als Paris« Gamin t i|t, sondern alle vier als oroße Söhne de» jüdische Zolles, d«en Genius mit der spezifischen Judennot (r and«en Widerständen der Materie) zu ringen hatte.! soll nicht gesagt sein, daß damtt alle» .Unechte" a iesen Autoren echt, alle» Halb« zu einem Ganzen w Rein, aber in ihr« TotaliM werden sie klar« iradl,Niger, einfach«, und manches salschklingead« De kehrt plötzlich einen echten H«zensgrunbt»n hervor, ki Gustav Mahl«, dem größte» jüdischen Knnstgeu « Neuzeit, ist ja auch vom str«»gstr» Standpunkt aus i etwas zu k»rrigi«en. Trotzdem ist die »«änderte Ges msicht wohltuend einheillicher. Bei» Klange ostjübische »lkSlied« verstand ich mü einem mal. warum sein letzt Yttns, das chinesische Q»v " Wt Eiche", seine .Ei ckeiten" beklagen unt t «ta suchen gehen mus - «ewig, ewig" den *. :-'r; („fWUttn r>', i > ).

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