Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 9 (5.3.1920)
- Date
- 1920-03-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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».». «M»1 b. Ste) UV. L«»er n»ch «ße Hm»»« anögegeben. »» bwrchWandernden O-M«n die Weiterreise zu ermöglichen. Bt«l richtiger «Sr« eg. «tun alle $ratinb«n in Deutsch- Icnb rrgelmäßige Sntventionen den Arbeitsämtern zu- Wiesen. Im Bereich de» Ardei1»a»1e» Duisburg ist dre» Birntl erkannt ward«. Dort unterstStzen folgende Ge» Meinden das Ardeilüamt: Bielefeld. Bochum. Dannen. Bnr-Eteinfurth. Bocholt. Dinslaken. Duisburg, Elberfeld, ^sen. Emmerich. Hattingen, Hamborn. Herford. Herne, Abu«, Lünen. Mühlheim Ruhr. Ruhcorl. Rheine. Soest, Anna. Dann«. Vitt». Warburg. Wattenscheid. Steele. Schmallenberg, Ham«. Deset. ES ist unbedingt not- Wendig, dost all« deutschen Gemeinden den genannten Wlgeu. Hur fo wird eS möglich fein, ein Retz von mldifchen Arbeitsämtern über ganz Deutschland zu ver» «eiten und damit^die einzig wirksame sozialpolitische Mast» »ahme zu treffen, um nicht nur den Ofijüden zu helfen. Sandern auch der deutschen Volkswirtschaft erne Anzahl der jetzt so dringend benötigten produktiven Kräfte zuzuiühren. Cassel. Eine Stiftung für die jüdische llni» WersitttSbibliokhek in Jerusalem hat Herr Simon Strauß errichtet. Die Stiftung, welche mit 10 000 Mk- Begründet wurde, soll eine Spezial».KriedenSbibliolhek' Werden. Diese Sammlung wird außer den eigentlichen RriedenSbestrebungen die humane Ethik und Rrchtsphilo- Sophie sowie Völkerrecht umtaffen. Es ist zu wünschen, daß Herr Strauß recht viele Nachahmer findet, die den Adealen und Jnterrffen, die ihnen Vorschweden, in dieser Weife auch in Jerusalem eme Stätte bereiten. Mancher Gekehrte und Künstler. Kaufmann ober Industrieller wird Gern bereit sein, in ähnlicher Weise Sondersammlungen «sf feinem Gebiet« zu stiften und so zu zeigen, daß dawegebene Beispiel auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Herr Sdmoß hat sich bereit erklärt, seine Stiftung nach Bedarf Zn erhöhe». Magdeburg. Der Verein für jüd-Geschichte u. Literatur Sowie der jüdische Iugendvcreln veranstalteten gemei. sam einen Vortragsabend, an welchem Tr. M Plaut au» Vrrnburg über .Die Landwirtschaft unter den Juden in Vergangenheit und Zukunft' spvoch. Einleitend wies der Redner darauf hin. daß drei Millionen Juden infolge des Antisemitismus und der Bodenenteignung zur Aus» Wanderung areS Osteuropa gezwungen wären, und daß dadurch das Judenprvblem in alle Staaten getragen wäre. Die-Versuche der großen jüdiichen Organisationen. auf dtefe» Gebiet Wandel zu schaffen, waren z. Tvon Er» hzltz. teil» aber bei de» schwer zu behandelnden Material ft« Mißerfolg. Dr. Plaut besprach hen Stand der Rokonisation m Südamerika (Argentinien. Chpern). den rlckkurü ruffischer Judenpolttrt. Er erwähnte ferner Nlfftfch»jüdische Agrarpvirtik mr» den Jahren 1804 »»d 1&33 in ihrer Wirkung und die Folgen der Boden» Sperr« vom Jahn 1842. LetzteieS ist das Ausgang j.'hr «ü praktischen Zionrsmu» geworden. Damit kam Redner Inf die orvntalische Agrarftage zu sprechen und auf das Schicksal der jüdischen Kolonien im Orient. Die Juden D»d dort nach dem Vorbild der schwäbischen Kolonien dir Pioniere der intensiven Bewirtschaftung de» Landes. Die jüdische Bevölkerung betrug im Jahre 1914 ungefähr 100000 Seelen. Davon wohnten rund 11000, also 11 Prozent, in den Kolonien und Siedlungen, die ungefähr 45 000 Hektar Boden umfaßten Redner erwähnt ta Zusammenhänge damit die verschiedenen Ausbildung»' «vstalten in Deutschland für junge jüdische Landwirte iowie die Bestrebungen der Verbände, eine LerufSumschichtung Her Großstadtbevölkerung zu fördern. — Tie Aurführungen Waren von vornehmer Sachlichkeit getragen und zeugten Hon tiefgründiger, praktischer Kenntnis dieses so außer- «dentlrch wichtigen Gebiets. Reicher Beifall folgte dem Vortrag, welchem sich eine interessante AuSjprache anfchlcß. ♦44444444444444444 « 444444444444444444 1 Aus öem fluslanöe I ♦♦4444444444444444 4 444444444444444444 Die Wi»«ri1L1»rechte i» A«g»r». DaS Kapitel IV de4 Ungarischen Frieden-Vertrags.' «twurfe» enthält betreffs der MmorrtätSrechte folgende Verfügungen: äür da« ungarische Staatsbürgertum ist jeder Bürger durch die einfache Tatsache berechtigt, daß er auf dem Gebiete des Landes geboren worden ist. wenn er durch feine Geburt nicht die Berechtigung erner anderen Staatsbürgerschaft gellend machen kann. Ungarn ver» Pflichtet sich, allen Bewohnern Ungarns ohne Rücksicht «uf Geburt. Nationalität. Muttersprache. Raffe oder Religion, den vollen und ganzen Echckh des Lebens und oer Freiheit S gewährleisten. Jeder Bewohner Ungarns hat daS Recht, wohl öffentlich als auch auf Privatwegen jeden beliebigen landen, Religion oder Ueberzeugung free auSzuüden. inftfern diese Ausübung nicht mit der öffentlichen Ordnung Uder mit der Mvral unvereinbar ist. Jeder ungarische StuotSbürger ist vor dem Gesetze gleich und genießt ohne Unterschied der Raffe. Sprache oder Religion identische bürgerliche und politische Rechte, Unterschiede in der Re» Ützion. dem Glauben aber in der Ueberzeugung können Dk»em einzigen ungarischen Staatsbürger beim Genuß der bürgerlichen und politischen Reckte, da« heißt bei der Aus- Nähme in öffentliche Anstellungen. Aemter oder Würden. Odar bei der Ausübung der verschiedenen Berufe und Er» Werbsmobalitätrn zum Nachteile gereichen. Kein einziger Würger Ungarn» darf i» Gebrauche einer beliebigen Sprache 4» Privat, oder SeschüftSverkehre. in religiösen Preß» Sb» sonstigen MitteiUngen oder in der Teilnahme an öffentlichen Versammlungen befchrünkt werden. Den ungarisch nicht sprechenden ungarischen Staatsbürgern find bei der Benützung ihrer Sprache in Wort und Schrift vor den Gerichten, billige Erleichterungen zu sichern' Jene ungarischen Staatsbürger, die erner Raffen». Religion-» oder Sprachminorität angehören, genießen prinzipiell und in Praxi» die gleiche Behandlungsweise und dieselben Garantien wie die übrigen ungarischen Staatsbürger. Sie haben dos gleiche Recht, auf eigene Kosten Wohltätigkeit-- uns ReligionS» oder soziale Institutionen, Schulen oder andere Erjiehungiauüalten zu errichte», zu verwalten und zu kontrollieren — mtt dem Rechte, in ihnen ihre Muttersprache nach Belieben zu gebrauchen und ihre Religion frei auSzuüben. Ter ungarische Staat stimmt zu. in jenen Städten und Bezirken, in denen die ungarischen Staatsbürger nichtungarischer Muttersprache einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung ausmachen, diesen entsprechende Erleichterungen in der Hinsicht zu gewähren, daß die Kinder dieser ungarischen Staatsbürger in den Volksschulen in ihrer Muttersprache Unterricht erhalten. Diese Verfügung kann ober die ungarische Regierung Nicht daran hindern, in den genannten Schulen die ungarische Sprache zum obligatorischen Lehrgezenstande zu machen Diese Mi» norilätrrechte werden unter den Schutz de- Völkerbundes gestellt. 4444444-4444444444 44 444444444444444444 4 4 t Aus dem Breslauer Gemelnieleben % 4444444444444444444 4 4444444444444444 4 Breslau, 5. Mürz. Au» der Arpräseatauteuorrlammling. Tie Repräsentanten stimmten in ihrer Sitzung am Sonntag, den 28. Februar, einem TringliLkeitsantrag des GememdevorstandeS zu. daß den Beamten aus die Zeit vom l. Januar dis 31. Mürz 1920 ein Betreq tun 15 Prozent der bisherigen Teuerungrzul.'ge vorschußweise gezahlt werde, hierzu gelangte nach ern Za'aNantrag detz- Prof. Tr. Wohlauer zur Annahme, daß nu gleichen Muße die Empfänger von Ruhrge! altern und H'nterbiiebenenversorgaung berücksichtigt weroen sollen. Den in der Dcrwaltu'g taugen Ehrenbeamten be'chlrß man. soseit sie den W.-nich ausgesprochen, die Fatikarten auf der Llraßeibahn für T.rnsl'ahrten jortan zu nhitlen. Die Gebührenordnung für Raju aj-en mürbe a'.sdnnn in mehr» ständiger Aussprache gulgeheißen. Die Eiriiprüche in d'e Wählerliste wurden dcm Vorschläge tti Referenten. Rechtsanwalt Justizrat Kalijch. gemäß erledig!. In der anschlrrßenden geheimen Sitzung stimmte man u. a. den Abfindungen aus den Neander. IRüHer und Samuel und Ernestine Mickelfohuscheu Vermächtnissen zu. wie diese sie der Gemeindevarstano zur Annahme empfohlen hatte. _ Heber die Mystik im Iude»t»m sprach in der Sektion für katholische Theologie Domherr Prof Tr. Nikel. und führte bamrt Mitglieder und Löste rn unbekanntes Gevi-t. Man kennt d:e Richtungen im Jud<ntu:n zur Zeit Cbrn'ti nicht aber in der späteren und der heutigen Zeit. W-i t die unbedeutendste unter den Richtungen im heutigen Indentum ist die n ystische. Vtystrk ist nicht Erkennen, sondern Schauen und Erleben, nicht Verstandes'. sondern Willenönnb Gemülsfache- Mystik »st weder Atze'?. :-ock Ekstase, noch PantheirmuS, noch Lnkntarru'g. Das Alte Testament hat keine Mystik -Ter erste jüdische Mystiker ist Philo Don ihm fuh.t die Entwick'ung über die N.uplatomkir zur Kabbala. In ihr treffen sich mrtapb'.sckr. mystisch,, abergläubisch? und mesuanifche Züge. Zur 'pa'eren Kabbala hatten christliche Denker Besiehu-igen. Reuchlrn. Paracelsus. Jakob Böhme. Der Chassidismus ist die deute , noch im Lsiiudentum herr'chrnde Mystik, d'e zurückgeht auf Israel Baal Schein Tob (+ 17fio). Ihm ist Freude allein wahrha'ler Gotteödiei:n. ^:e Ausbreitung feiner Lehre erklärt sich aus der jlavi'chen mystlkerfüllteü Umwelt. au3 dem jahrhundertelangen Druck talmudischer Gebundenheit und der politischen Unterdrückung, nicht zuletzt au8 Israels velkstümlicher Art. Familiknnachrichten. lMiiitNun^rn rul Le'krtrei<e ster» .-rwün'Li.) Veervigungen. lsnekbo^ i-?beür2ßet7. ver». ^rcu Rrb», er Radei qed. B73ndendv.-^r Elr 31. ^nrtbef dr>J: aai I? 2 Vre freund, hf.n., rkabnho'ftr 17, am Jö 2. S C»t Nie«'. Atab'ienrrtr. l>-j. im I- 2. R«del fic fi ged. Jufjf:. ÄttKiTir., &). am J‘J. 2 Cbulicin aed üfso, Ä’rrvsriau, ^euLor^ic. 6ü. am 20. 2. liier ,-ra aeb ^nrtmaim. Ccu^u. 48. an 20.2 Rel,-.U« D-Ideirn. JI'mlBt, ^at.-naftr. ’S.j, aut 2Q.2. Äelhiir 1o5». »fin.. lÖrmt.:rj, an 20. 2. £«ra t-flaumr bäum qed. tVrct. qe'ch. H»!«.''rau Friedrichtr. ZI. am -0. 'i. V»tSa: Reichen. S.rb, Nikokai'lr. 50. :m 20. 2 ffmti tar! «fr, Äfm , ^usfeldo.f. am “.2. 2. Heiirreiie sjitlt» Ü»Ser grd. Cchweiyer. »0r1chi'.e:«ww. Ladnlr. 2^. am 22 2 Sara ScLwar;wa!d geo. Iaw!^.»-y, Hrl'rno. Reicher. am 22.2. AL?lf Siemen. Hdlsm.. Xrullür. 7. am 24- 2 dearold T-o2aczek, R. nlier, Ale^anverür. 36.?«» <6r*b LKher's »nd Mar!»rch«i Brugsch besuchte im Jahre 1860/61 Hamsdan und berichtet über dadort Geschehene also: .Wir verließen nach einem längeren Aufenthalte die Srübnstätte. um unfern Weg durch finstere, häßliche Straßen nach dem Mausoleum der Esther und de- Mardechai ein» zuschlagen, doch dauerte eS über eine halbe Stunde, ehe wir uns durch das Straßenlabyrint hindurchwinden konnten. Wir bemerkten bei dieser Gelegenheit, daß dre einzelnen Viertel durch große Lore mit schweren Riegeln (ähnlich wie in Kairo) ab-esperrt werden konnten, so daß in n»» ruhigen Zeiten die Juden. Armenier. Türken. Perser ein paar^Lnge lang arne gegenseitige Belagerung auSzuhalten i« Stande sind. Endlich bogen wir linker Hand «ch einem kleinen Platze ein. der mit langen Bauhölzern nnd „nem großen Topftrorrat angefullt war. Aus ein« Erderhöhung stand em Gebäude, quadratisch in seinem Grnwd» plan, mit einem verwitterten Kuppeltur«. auf deffrn Spitze an Stelle eine» sonstigen Abzeichen» ein Storch sein Nest ausgeschlagen hatte. Hier war da« Haupt- Heiligtum der jüdischen Gemeinde von Hamadon. die nu» hundert und fünfzig Chaaervär (also aus etwa tausend Seelen) besteht und wie überhaupt die Juden in ganz Persien, nur nach schweren Berfotgungen die gegenwärtigen milderen Zeiten erlebt hat S:e stehen unter eine» Molloch. d. h. einem Geistlichen, besten Bekanntschaft wir später machen sollten. Es dauerte nicht lange, so erschien ein alter Jude, um mit Hilfe eines morgenländijchen Holxschlüffel« den äußeren Eingang zu dem Gebäude zu öffnen. Die Tür. ursprünglich in echt persischem Bogen» ftil. aber wie daß ganze HauS von außen ohne jede Spur von Ornamentik, war durch Mauerwerk zur rechten Hand unü von oben her verkleinert worden und eine mächtige Granitsternquader mrt einer runden Ocffnung in derMrtte bildete gegenwärtig den De'.ichluß. Der Jude steckte den Arm durch das Loch de» Steines und öffnete von »nnen, her den Zugang. Tie Steinplatte drehte sich m ihren beschwerlichen Zapfen, und nachdem wir in gebückter Stellung durch d-S viereckige Xürloch in einen schniutzigen Boiroum kingetrelen waren, dejanben wir un« in ein« Umgebung, dre rn Gestalt, von grüßen Krügen. Holzstangen und verräucherten Lellampen in kerner Werse die Näde heilig gehaliener Gräber ahnen liev- Tee Jude zündete hier eine der Lampe:, an. »endeie sich seitwärt» rechter Hand nach einer lecharlige:» Türöffnung und kroch mühsam hindurch. «:r aRvelei, so gut es gehen wollte, ih« nach. Wir befanden uns jetzt in ernem ziemlich ge» rünmigen und hohen Gemache unter der Kuppel. doS von odenher eine matte und trude Beleuchtung erhielt. Nach recht« hin zeigte sich ein erhöhter apnsarnger Raum mit Moiaikpflasterung. der mrt vielen Jnichrrjten m erhabener Arbeit angrjullt iü, die an den Wändrn ringshern« i.rllauseir. Im ^auptqernuchr des Gedäudis deserrden sich neben» einander zwer h -he Sarkophage aus einem vielfach gestickten rorbraunen Holze, jeder ans drei besonderen Ad» sätzen bestehend. Ter oberste Aussatz schien jünger. Midie beiden untern zu sein. Höchst geschmackvolle Orna» mente wechselten in der kunstreichen Holzjkulptur mit vielfach ,n einander verschlungenen Jnjchristen »n ebrülschen Eharakteren. welche sich «uf die beiden Inhaber der Gräber bezogen. Die Särge hatten ungemein viel Aehnlichkeit mit den Todlenladen ägypnscher Märtyrer, welche ich Ge« legenheit fand, ln einem der Klöster bei den Natronseen, km Westen vom ägypti'chen Delt«lar.dr. zu sehen. Schöne eingemeißelte Jmchriittn älteren Datums schmückten die Wände ich der Nahe beider Särge und hundert von kleinen Z'ttrln. on die Särg« und «n die Wäntr geklebt, ivarrn eben so sehr mit jüngeren Schristzügen bedeckt, als frei gebliebene Stellen der v er Wände. Tie Juden pstegen nach Hama'an zu pilgern, um an dlkser geheiligtrn Stelle auf Persien- Boden ihr K bet za verrrchtru. Als ex-voto hinterl^ßt jeder Pilqii.n e'ne Jn'chnjt sehr einfachen Inhalte-: Ich N. Sohn des N. aus der Stadt N . bin hit'.hcr gekommen und habe gebetet. Gewöhnlich tritt auch noch das Datum h:nzu. Nachdem wir uns rechts und links berumgedreht, »lleü genau geprüft und untersucht hotten, und eben im Begriffe standen, wieder in des fteundliche Tageslicht hinauSzu» treten, erschien ein alter siebenzigjährrger Mann, besten ehrwürdiges, mit einem laugen weißen Datte geschmückte- Haupt ein Turban bedeckte. Er stellte sich »'.S den Molloetz der Hamadaner Judenge«einde vor und war erstaunt, mich die ebräischen Inschriften lesen zu hören Auf meine Bitte »er'prach er mir eine genaue Abschrift der Inskriptionen um die Särge und der größeren Texte an den Wänden gegenüber von den Särgen. Tags darauf erschien ,n der Tat der Mcllcch mit einem Bogen, besten schriftreicher Inhalt wir den Beweis lietirle. daß der Akte Wort gehalten hatte. Ich glaubte irgend einen ganz besonderen Fund getan» zu hauen, nachdem ich durch des Mclloch Güte in den. Besitz einer vollständigen »dschrift der Sarg- und Wand» Inskriptionen gekommen war. sah mich aber schrecklich enttäuscht. als ich nach meiner Rückkehr in dre Heimat eine vollständige Literatur jener jüdischen Legenden vorfand, mit deren frommen Ignoranz, wi«. es scheint, dahama» dänische Tabtrnakel beschenkt hat." 1920 fi«lenbrr. »•80 | Monai '! 1 L addatp. | Prophet.'» Sochemaa jMirr Adar '3i r.>29 r! | adichrun atlchotn Srtia« i! i > | 5 i '5 j i KSTP 'D;«ro< nW-> SEdvach 1 6! IS 1! i! 11 M. cp. 30u-34m «ntf a» Sczlofl: «. tiliitfm £**- «. M. WeHmi. »ma0*01414 für %ru geftaun DchoU: •Wgfmfc H»»«S kr«« kt ImtWi