Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 44 (1.11.1918)
- Date
- 1918-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Ausland * 3MQ4t üllfljiHl •ctcmUl fis i**iMn pottombai ia #cfbRri4. «»> 20. 10. btt »» Sn (tat Rei4«t»utrmg bet givuistischen Crganiliryirt frti!iit4« ftattge*nnba. Mt aan SettranrneBäniein ji» bem gangen Gebiet Nt öftorreichifcha zionistischen Drgn. «itarora »fit* w. Die Reidetonfereng tat beftbloffen, eena iJti'lt» Xiitaralnt eiugusetza. welcher an« dt» ißdischialicna.cn Krtiticf* Eil £anbrag«abgeorbaeta und Dtltgrerten aJer urwttln fMdcien bestcht. Die JtntitatlaSge* erbieten Sr.tztti rnb Snjci n:ba anfgeforbert, »tn por. Ieaun:an*'iea Äanarilr« ja (oifroaiercn. Die Reichökonsertaj 'otben Mt bOVitiäsaag«recht für btt aotranbarc fftnbeit te* jiir cha H-Rhluaa-SaiM, bir Errichtung Nt natiocila Oer» flirrt *nr »<< iübrttc Salt ia Palästina, »ationalc aad bärgcrltte Glevchderechttgung fit bis jäMfcht Se» ■älfe.ung ia alta tim Bobnlänbern nab bit Bertretung d. jüdische, Sollet aaf dt» Jciedaskungreh. fiat ftirte jübifche Matiauaktzemeguug hat ia ®aligia aad «tt Bukowina ia bta lttzlta Toga gar flnerfannng btt aationalta luionoatt btt Inda tiagtsttzi. Dit Leitsätze btt jüd.-jozialtrm. Partei, aaf Grund bttta bit jäb. Ration >»» erfennung anb Ermöglichung btt Soaftkuirrang ihrer Rationalotttrctaagi aab gnxrr gemäß bet Besonder Herl bet fib. Sieblaag auf Grundlage bet Personalitätsprinzip« durch Qiatragaag in bea jüb. Straftet bedangt aab all Kompetenz btr Rationalotrtretang aebta bta fultarebea Bngelegabetta auch bit nat-> atirtlch. anb bit sich aus btr Stellung btt jäb. Kation als Minderheitsnation ngebtabea Augdegonhetten sestsetzl, warbt von sämtlicha aaberta jäbifchta Parteieu als Sruablage ihrer forbemngen beftiaiait. »is »tfealliche Grundlage btt Anerkennung Ott jäbifchta Kation tatibtn noch bit polnische anb bärgttliche Gleichstellung btt Juden mit alta anbttta Bewohnern btt bttr. £anbebteilt, bit gleiche Berechtigung gut Teilnahme an bta Sertretnagea btr Mehrhestsnationa, infof. stt trttitoriale Ausgaben zu erfüllen baba nnb volle Kreizügig- (eit btt Juden innttbnlb des Reichs ohne Beeinträchtigung bet politifchen. wirtfchaftlieha aab nationala Reihte grforbtrt’ Zatereffoul ist, bah wahrend ia btt Bukowina die Juda biefe ihre Avrdeauga in Sedan,«langen nab laftufen gang frei gaar Ausdruck bringen kbnata, in Westgaligiea eint starke Agitation btr Polen dagegen ein gefetzt Hai Bo «nrba m ben lebten Zagen auch in' Westgaligiea zahlreiche jüdische Bersammluagtn, weicht aiU tiefer Forderung sich beschäftigen sollten, von den Polen nerbota. Die« hat Mt Erbitterung auf jüb. Geilt gegen bit Polen, welche sich schon bisher gegenüber den Bedürsirrffa der Juden Galrgias nicht tarnet wohlwollend verhalten haben, aut vergrihtn. Der antisemitische Kurs bet egrtrcnnaltonalen poln, Äreife Hai bis heute nicht nachgelassen, xte Werkreker der Matiouairtäten bei Kaiftr Karst »ater da Bertreterrrder Bblker Oesterreich, bit »er stuiftr kärglich cmpsaigei hat.'defnaba stch nach zwei Inda, bit Abgeordneten Dt. von Loewen ftei n (Polenklnb) anb Dt. Rtig es;Rnbl(albe»otrat). Zwischen bä Ansführungea der beiden jüdischen »bgeorbneten ergab sich eia scharfer Biberstzruch. «ährend btr erste dt« Monarchen nicht genug vtrstchetn kvuule. bah die Juden in «atigien ihr Heil nur iw Aaschlnh an das polnische Königreich erblicken. erklärte Abgeordneter Urige», bah »V\* der gollizische» Juden bei Oesterreich bleiben wollten and bat da Monarchen, bah ia dem breherigeu Zustande keine Aabttuag eiakrtia wäge. Au» den Aeutzerangen beo Kaisers war gn enlüehwen, bah »an aa »ahgebaber Stelle jedoch die Bereiuigmm btt polnischen Geibiele als eine nicht wehr zu bestrtiltait Tatsache betrachtet. ^Ein Mofa» bet £(ribrT*ftf4<ift aller Zeita nnb Sbltrr hat bet Erfinder des Druckknopfes Heinrich Waldes in Prag rrridrlrt nnb der.Stabt übergeben. J»er >snntzeo»rästbe»t Hai das Präfidinw des Schweiz. Zioniftenverdanidc» zu längerer Rücksprache ewpsaaga und seiner worwen Sympathie für die ginn. Bestrebungen Ausdruck gegeben, bi« Hoffnung ausgesprochen, bah stch bo« gioi. Ziel in einer gesickerte» Heimstätte für bas jüb. Volk in Palästina halb verwirklichen wäge. Die gion. Bestrebungen werden nach Austestung des Prüsibeatrn durch die künftige neue internat. Rech'sorduung (SbUerbunb), die auf bet Gleichberechtigung nnb gegenfeit. Achtung her Völker beruhen soll, wirksam gefördert «erben. 8ll»S»ie« Aaffy. Dr. Steuermann, Arzt u. Dichter. Vorkämpfer der Emanzipation beging Selbstmord. «rischdlmvfine K.l.niüet Kolonie in »oUstiVO. Do» Jüdische . Korrespondenz Bureau Haag weidet: ,Jn dem in Saloniki erscheinenden jüdischa Blatt .Pro Zsrasl' wurde kttzihin der Gedanke her Gründung einer Koloui e aus Lalonrkcr Juda in Palästina geäutzert. Es ist vorgefchlagea, dah zanächt zehn Kamillen ans Saloniki nach Palästina auewaadern sollen, um dort eine loabwirtschnstliche Siedlung zu gründen, der stch später eine grbhete Anzahl Jaden au» Saloniki anschlieha sollen. Der Ort der Kolonie -ritz noch nicht bestimmt, immerhin wird bedangt, bah dieselbe in der Rühe eine» Eisenbahnknotenpunktes errichtet und mit Znsahrtstrohen uns' guten Bega versehen werben soll. — Tie .Anglo Jewish Preß Agenoy' weidet, bah die griechische Regierung ihre Zustimmung zur Bildung darr Palästinalegion au« Salvuiker Jaden gab. paUWu. Iraser uab tzabere ia Pakäüiaa. Eia Havnsbericht weidet, bah Me Zinngen de« König» non Hebfchn» beim Beginn he« neua Keldguge« in Palästina 400 Wann zählten. Vn»iA», d«» f. S»A««tzrr fchfft. Iw Lause der Operastoaa stieg die arabische Streitwocht auf 19<XX> Maua. Was die jüdischa Zruppa in Palästina betrifft, iiega noch keine graaue Zistern vor. Doch ist bekennt, wie das Jüdische Korrespoudeuzdureon im Haag weidet, bah stch in Palästina allein mehr als 1000 Inda dem jüdischa Regiment anschlosten. Die Zahl der jüdischa Truppa, die aus England, Kanada. Sereinigten Staaten und Egypten ta«a, dürfte mindestens 10.000 betragen. Wiewohl die jüb. llegionsbeweguug noch nicht ga. voller Entwicklung kam nab iasbefondete da jüdischa Legionära in Ruhlnub d. Möglichkeit atbrnch, nach Palästina gn gelanga, ist demnach der jüdische Anteil an den Gesechisoperatioaa in Palästina eia bebatsamer. Eia Bericht an« Jaffa meidet, bah die jüdischa Truppen stch mit besonderer Bravour schluga und die türk. Slellnugen m unwiderstehlichem Ansturm nahma. Alle rnglffcha Osfiziere rühmen da Mut, die Unerschrockenheit nud Tapferkeit der jüdischa Legion. Ialfporra ans dem bisklscha Zltertnm Die engl. Truppa ha da Jerusalem mit einer Wasterleituag verseha. Sie atuehwa die ersorderlicha Waffermagen da Salomoteicha, der nrolia Talsperre aus den Zeita der jüdischa Könige. Diese gewultiga «asterbonta stab Haie noch vor- Honda und in brauchbare« Zustande. In der Rähe von Hebra, vierzig Kilometer südlich von Jerusalem, Iiega die groha, von Mauern umschloffaa Wdsterbecka, die toalrscheinlich aus der Zeit Davids stamma. Bei Bethlehem, zwölf Kilometer von Jerusalem, find die Geläadegehäage z. Zurückbalia de« herodstieheuden Woffers in Stusa geteilt und bepflangt; in ber Rähe befinden sich auch brei vom König Salomo angelegte Teiche, die teils aus dem Felde herausaemechelt, teils mit Mauern uwschloffa find. Es sind große «afferbe- Hüller, an« denen in biblischen Zeita Jerusalem mst Baffer versorgt wurde. König Salomo legte an den Hügeln des Landes Juda große Teiche an, die als eine große technische Leistung gelten können. Der königliche Bauherr sagt »aa biefa Teichen : (Prediger II, <): ,Ich wachte mir Teiche, daran« ga «äfferu den Wald der grünenden Bäume". Gewaltige Aquädukte führten ka« Baffer nach Bethlehem nab Jerusalem. Eine Meser Wafferleituaga ist jetzt zerfallen, aber von einer zweita, höher grlrgena, ging immer noch eine Leitnng nach Jerusalem. Die Teiche Salomos Iiega in dem Tale Ursa«, dem früheren Eta» und stab teil« in Felsa aus gehöhlt, teils in da« enge Tal gebaut, einer unter dem anb. stufenförmig. Sie haben eine Länge »on 1*0—200 m anb eine Breite von 70— 75 m bei 8 — 15 m liefe. Zur Füllung der Teiche bienen Quellen, die mau durch verborgene Kanäle in den obersten Teich leitete. Benu jetzt Me Technik des Abablaatzes den träumcabea Driat erweckt, werben die jüb. Techniker, Me am jüdischa Techncknm in Hnisai ausgebilbet werba solla, hei der Schaffung gtner geregelte«! Baatnpiri. schuft aut den Spuren ihrer Ahne» ga solga tzrmtcha. R.B.E. Die Ausstcht, aus Palästina e. selbständigen Staat ga machen, hat oie Bereinigung der amerikanischa Zionista-Bereiue s?oävation ot Americon Zioniitic Soeietioa) nicht allein gu dem Unternehma einer Riesenaaleihe von 100 Rilliona Dollar begeistert, sondern auch zur Ausführung einer noch viel mvdeaera Iber. Eine Gesellschaft jüdischer kchauspieier nnb Echauspielerinna will stch baiuächft von Amerika aus über Japan, Manila,'tzagka^ Eehlou usw. in das heilige Land begeben, uw dort eine Muffe von Filmaufuohma zu machen. Die Grundlage bilbet eia Roman .Judarael" »on George L. Halschiu. Der Roman soll eine Glorifikation de« jüdischen Eharokter« und seiner Glaabenstrae sein. Der Film wird nachher in der ganzen Welt gespielt werben und 50 Prozat de« Ertrage» sollen der Bereinigung der amedkanischcn Zionifta-Sereine gusalla gn Zweck a der Propaganda sür die Ausrichtung des naa Ratioualstaate«. Man erwartet von dem Unternehma eine gewaltige Einnahme au« jüdischen und dift.undelcn Kreisen. L»kkUa. 9 zAebiginifcho fegebition ». Zmoriüanifcha Zionista Die webiginische Eppebition der amerikanischen Zionista hat, wie die .Auglo Jewish Preh Agenoy' ihm Hauptsttz in Jerusalem aysgeschlageu. Sic ist in Rothschildspital untcrg.- bracht. Sie hat i» Jutereffe de« Gesunbheftsgastanbe« der Bevölkerung sanitäre Borschristen erlaffen. Sigrid Beirut, da» Weryku» bet Zita, ist von da aglischa Truppa bei ihrem Borbringen unnmehr besetzt w. Beeroth, Me Banueustodt wird in der Bibel verschiedene Male erwähnt. Der Beginn der Rieberloffnng der Inda in der alta Seestadt ist nicht zu ermütelu, da au» phöniz. gab fdacib. Zeita alle Quellen sehla. Im Jahre 15 ber ge». Seite, wurde B. rüm. Kolonie, an« diesem Gaube wetteiferten die Herodäer Me Stadt zu schmücken and gn befestigen. Herodes irt Gr. baute Tempel and Marktplätze, in B. tagte b. von Sngaftu« eingesetzte Gericht zur «ulscheibung über die Klage, die Herobe« gega seine Söhne Alexander und »riftohul, die Kinder der Hasmonäeri» Marianne erhoba hatte. Agripa erbaute in v. ein Thater, bei besten Einweihung 400 Strüsliuge in GinMatomkämpfen auftreten mnhta, in «. hiell Titus nach dem Falle Jernsaiem« jae grauenvolle Kampfspiele ab, in tarn die Blüte bet jüdischen Volke« getötet ». An» talmnb. Zetta find keine Rachrrchta über B. aiifgczeichnet. Die 1. Erwähnung von Juden findet stch 502, wo ihre Synagoge durch ein Erbbeba zerstört wurde. Der jüb. Beltreisenbe Bajamin »ou Zubela fort nur 50 Juden ia ber Stabt. Die Schicksale der Inda in B. in da ersten Jnhrhanberteu ber türk. Eroberung and Herrschaft find nabe- »anal. Erft 1790 erwähnt ein ttal. Reisenber, bah er Juda a. Damaskus in B. fand. Rach ürtl. neberürferaag zähl! die älteste Suaagoge «00 Jahre, fast ebenso alt soll der Fried- •r. 4 hos sein. Der älteste Grabstein, beffa Text rmgiffert werbe kann, ist mehr als 200 Jahre att. 1889 zählte B. 15t Juden unter einet Bevölkerung »on 20.000 Seelen, Ui lebten 5000 Inda unter 150.000 Einwohnern. Anher tz Haupts,nagogc gibt es 12 kleine Gotteshäuser. Da» Schn wesa ist vielseitig, auch die Alliance nnterhäU Schnla. v Gemeinde hat 2 wohltätige «efellschafta .Bicknr^hanli» and .Misgab-Labdak". Die geistige Regsamkett beweffi zahlreiche Werke stt arab. Sprache, von 3 jungen jüdisch, Schriftstellern heautzegebeu. Die Reagestaltung de« Driem wirb auch die jüb. Gemeinde der alta Brunnen stabt Beerbt befruchten. POld. Die Zuofchrettnngeu gega Zuba wieberholia stch ar 23. 10. in Biarschan. Diesmal fnnda Schlägereien gwffchei jüb. und christl. Trägern am Grvjecer Kleinvahuhvf in de Warschauer Bvrstabi Mvkvivw statt. Die Berichie b. Zettuoga welche stch an den awllicha poln. Pvligeiberichi anlehna melden, bah daraus eia größerer Exgeh entstauben sei. Ungefähr 2000 Persona beleiltgta stch. Eine jüb. Kaffeewirt söhnst wurde zertrümmert, Birtsleute und Gäste mlhhanbel undgberaubt. JüdischestLäden und Bahnungen »nrba durchsucht nnb verwüstet. AuchzMefferstechereia kamen »vr. Die jüb. Bevötternvg »va Mvkvtv» lebte in grvher Augst. Keiv Jude wagte stch nach Ansbach der Dunkelheit mehr auf die Straße. .Mvwat" schreibt: Bau auch noch kein Pogrom, in großem Stile »vrgekomma ist. so herrschte doch unz weis eihast Pogrowstimmaug. Daran fei die jahrelange Aufhetzung der niedern poinischa Bevölkerung gegen die Juden schuld. Die jüb. Blätter berichta empört über Me nbstchtliäje Hinausschiebung der Beratung des jüdischen Antmges betr. Me Pogromhetze in ber Warschauer Stadtverordnetenversammlung, dessen Berzdgeang da« Arriba ber Dunkelmänner nnb Me Zunahme ber Judenexgeffe begünstigte. — Da» Miniftrrkadinett ersuchte bicjüdrscheGemeindeverwaltung, ihm bas Material zugustella. da» übet^btk Pogromhetze und die Strahenetzgeffe gesammelt »erde, und erhielt eine Reihe von Protokosta. Die Zettuvgen-geba der Hoffnung Ausdruck, bah die, poln. Regierung rechtzeitig die nötigen Maßregeln gtun Schutze ber jäb. Bevölkerung ergreifen werbe. D. MiUgvorsteher gab Befehl die Wachen auf den öffatlicha Plätza, des. da Marktplätza gn oerftärla. — Was jahrelang Vau der Poluiseha Presse und ,»n da poinischa Lehrern gesündigt Mtbcu ist, fann.ein Miliziavt'nicht nicht wieder gut machen. Richt eine Berstärknug der «iitzpofta sei bas wichtigste, oicimehe müßia Me geistiga Führers poinischa Volkes, Pnölitzsta, Lehrer unb Geistliche Me nötvga Mnhnahma crareifer --- zweifelhaft Pogromstimmnng. t« ist in Baten wie in Mum'1 anbera Lande ber.Boben dafür geeignet. Eft, jübllcher Kizemiutföer- .Hajnf, .Momrm" und .Jüb. Wort' brstega die Rcchricht doh in jüb. «reisa der Gedanke atstanda sei, von da poln. Faktvra g. verlanga, bah b. Kultusministerium bas befand.'Amt e. Bigemimfter» f: jüb. reiigibfe nnb Bildnngsaug. geschaffa werbe. Da« Amt be« 1. Referaten, der bisher dem Bigeminifter de» Kullusministe. du»« unkerstnuba habe, solle baurit ausgehobenJw. Dersjüb. Bigeminifter solle Mrekt be» Minister unterstehen nub bas Recht baba, an ben'Sollsttzungen be« «iuifterkabinetsZeilgunehmen. Ein Hlekerat für jüb. wohlkaffickapßege ist iv- Ministe, rium für öffeutl. Arbesteu unb Bvlksgesunbheü eingedchtet, bas die Tätigkeit der jüb. Wohltätigkeitsvereine.'in Worfchau:unb der Prvvruz u. die Wohlfahrtspflege der Gemeinbeverwattuaga m Polen zu beorbetta hat. Die Lettuug de» Referat», bas a>ega de« groha Umfang« der jüb. Wvhltätigkett sehr wichtig Ist, ». Hern Konti äbertragen. Au b. chemeiubeibahkeu. Die jüb. «emdndeverwaitung in Warschau hat stch au Me poln. Regierung mit ber Bitte gewandt, baldmöglichst Me Wahlen einer neuen Gemeludever- •altnngjangnfegen. — Der ,Haint' »erdffentlicht l)je. Prvteftanfruf de» Zenttaikomite» ber gionist. Draanifottoneu Polen, Me Me Verschiebung der Bahia als .e. Machenschaft b. afftmilartor.-chaffi». Sblaue* erklärt nnb alle Kräfte wachruft, um den Verrat an b. jüd. Jntereffa entgegengutreta*, 2) v. fozialift. .Bund' c. Proleffresointiou, worin Rawahla auf »rund de« allg. gleichen dir. gehelma propod. Wahlrecht« für alle Jnba ohne Unterschied de» Geschlecht« und ein Gemeludeftatut, bas die uationalknltnrelle Autonomie des jüb. Bolle« in Polen ficherstcllt, Ig.ffacdect | werden. — Die Gemeindeverwaltung hat NUN unter dem Dackc dieser Proteste gega die Verschiebung b. Wahlen die Betitelet aller jüd. bürgedicha nnb Arbetterparteien zu einer Beratung eingeladen, ln der Bischlüffe über Ansetzung neuer Wahla und ihrer BorbeMugnnga besprochen w. sollen. Da« Zivrikabiuett de« Klegatschaftorat» erhält gahlreiche Gesuche um Verleihung der poln. Stoeitsaugehörigkeit und um Ramasändeanga, hauptsächlich von Juda: die Berleihung des Bürgerrechts erfolgt durch doe Gebühr von 500 Mark. (Das ist d. Huupffache!) <£obj. JHe)#e»(iu>ct>enoedtnug beschloß b. Rabbinat b. Gehaltsdiffcraz für 1917 nuszugahla. Der Oberrobbiner soll e. Vorschlag machen, die HUssrabbiner aus die ciugelacu Bezirke gn verteilen. Die Prüsnnaskommisstvn hat Ins jetzt 10 Rdigivuslehrer bestätigt. Dtt Fortsetzung ber Prüfunga fand statt. Die Gesuche um Auszahlung »on Unttrstütznng an Perjvua und Anstalta'blieda mangels Gelb »ndeeückstchiigi. Der Armabepuration soll der Haushaltsplan des jüb. Jrrrnasyls, in der Höhe »an'145,000 Mark, »orgelegt werba. zlnterstühRugogekber »er Mbästhe» Eemeimbe De' .Hajnt* meldet bah Me jäb Gem.-Bern an» Amerika übe' Holanb rund »00000,1*. für Jbeibnng nnb Schuhe em» »00000 B. in Beköst.gunasgmcka für Me arme jüd. Berti hang Palen« gn» kvmmrnör» Bluter erhalta habe.