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Jüdische Volkszeitung · 1918-09-20 · 38 (20.9.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
38 (20.9.1918)
Date
1918-09-20
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3IMMc Pdbyttw» Ausland. dt» 20. Zevknsdek |918. Bt. 58 palipna Gehr fntnrflant« Rochrichlen bringt die n«nc/tt Kt. des ritangrl. .Voten auf Zion' mm heiligen Sonde. Die krftgertscheu Ereigniffe find »ori seit der Einnahme »an Jerusalem taub dt» Engländer jn eine» aewiffen Stillstand gekommen. Ein Durchbruch def englischen Heeres noch Roiden ist dank der Tapferkeit der türkischen und denischen Trupp.n mißglückt; der Vorstoß ins Ofijordanlond hat ebensall» nicht den ge. wünschten Erfolg; di« Engliinder mußten vielmehr fluchtartig Iber den Jordan wftder zurückgehen, nachdem fie schon die tziati voll eingenommen harten. Edensomenig gelang ein Angriff, den Beduinenstimme im 8»id« Englands nn» non i ihm demaffnri gegen Mabran, die Station der Mekkabahn , stoischen dem ködend« des Dolen Meeres und dem Meer- ' dnsen non Ekota unternobmen. Endlich scheiterte ein in oller Heimlichkeit norbeteiteker nn» mit starken Krällen von Zeuch» ans nnlernommener Zog gegen Galt mit der Absicht, dir Türken im Röchen onsngreisen. vom 3.—S. Mai leisteten deutsch« and türkische, Kruppen nnter Simon von Landers beldenmötigen Widerstand gegen die seindlich« liebermacht; fie trieben den Kein», der lebr lchrnerr verloste erlin. öder den Jordan zurück. ko ist olso die militärische Sage des verdiindeten tdrkilchen und dentschenVeeres in Palästina durch, aus nerlronenerweckend. Dos Schicksal der Deutschen in den don den Engländern besetzten Gebieten dars noch den bi« jetzt «ingrirossenrn Rochrichten ol« befriedigend bezeichnet werden, körnest fiedln Jerusalem wohnten, findest« säst durchmeg nnbeilftlgk gebt leben, jedensotzs nicht interniert wdrden. Propst Jeremias hält nngebindert Kirche und kchnle. Dir. Lchneller leider nach tote vor das syrisch« Saisentzan». In der Suguftovikloria-ktiflung ans dem Oelberg tarsleu die deutschen Sckwesdern tootzarn bleiben, obgleich dort der ktob eine« englischen Ermeekorps einguaitterl ist. Dem Aussätzigenosyl m. durch die engl. Milsttroermallung vroe. Erireide und Milch zugemiesen Euch duisle es distzer seine Erbest ungehindert weiter treiben. Ihre Gelte, devo erste tarsleu di« Deutschen arötztenftil« debolten. In Jaffa nnd der Köstengegend oerfuhr man strenger mst nnseru Sondölenten. Dort find diele Deutsch« interniertj: di« deutschen Gasthdft vom engl. Roten Kreuz besetzt; da« dentiche Konsnlatsgebtud« beherbergt ein Soldatentzerw. Tie Felder und Weinberge der Deutschen bei Jaffa toerdeu durch orodrsche Arbeiter besorgt-, die Orangegärten mutzten an Eingeborene »erpachtet nreidcn. Mangel an Uahrnngsrnsttetn scheint nirgends zu herrschen; es gibt sogar Reis, mann auch ji hohen Preisen. Für bi« eingeborene Bevttkrrung, deren Rot ja sehr grotz mar. ist durch rcichlrche Erbeitsgeiegenhest gut gesorgt morden. — Einen gemalt,gen Fortschritt sör den Verkehr bildet di« nunmehr o«IIendete Etsantataoerbentang zwischen Jerusalem und Kairo. Die Bahn ist zmeigleifig angelegt. .Man steht. England richtet sich ans bi« Dauer im Orient ein und meih seinen Vorteil mit Klvghest and kchnräigsrit me dennpen.' Einen meiterrn Kork, schritt bedeutet die verbesserte WafferverMrgnng Jerusalem«. Es soü der klabl, die bisher im meftntl. aus die ungenügende und in gesundheitliches Beziehung bnrchams nicht einwandlreie versoegnng durch Ztsternenmoffer angewiesen, menu von gesunde« Ouelwaffer au« dem »in »rrnhh südlich o. Hebron zngefthrt m. Traurig stad dagegen die GelbverhäUniffe m Jerusalem. Dos türkisch« Papiergeld mstd von den Engländern nicht in Zohlnng genommen. Auch in vielen Geschäften gilt es nicht mehr als Zahlnugsntitlel. Kür Papiergeld im Werte »ou 260 M. (II türkische Pfund) erhält man 2V M. Welch empfindlich« Verluste dadurch di« ohnedies schon sehr verarmte Bevölkerung erleidet, kann man fich denken. Eine gute Zeit ichrint fit die Juden Palästinas angediocheu zu (rin. Rach Jaffa find wieder »000 zurückgekehrt. Di« roglisihe Regierung begünstigt offenkundig di« Bestrebungen de« Zionismus. Mn hervorragender Vertreter dies. Bewegung. Major Rarman Ben storch, ein Jude, wurde van ihr zum 8«, neraiprokut alor und »pelationsrichter der »an den Engländern besetzten Delle Palästinas ernannt. ClrM. C. H. Die Kommisston, welch« di« türkische Regierung einsetzle, unedle Verhandlungen in der Paltftinaftage foriznsttzen, besteht »orlävfig ans Midhat Echükri veh, dem Satt» ralsekrelär des jvvgtstrkischen Eomilecs, den beiden rsr. Deputierten Emauuel Earaffo und Risfir Möglich, dem Großrabb. Halm Rahom und Dr. »Isted Rassig. Gchntliehe jüd. Mitglieder de« Lomites. da« noch erweitert werhen soll, find Eut>- zianipen. Euch im jnnglstrk. Eomitee stützen die zionist. Wünsch« ans »egnerschaft. Die Kommission hat ihre Tätigkeit noch nicht begonnen. Zsetstettttinopek. Dem Direktor des hiesigen amtl. leiegraphenbüros .Aguice da KoniUntinaple* Lev Gezeller ist Sa preutz. Kronenorbeu 4. Klaffe verliehen worben. — Das jstbisch« Personal (bestehend an« 4 jungen Damen), der .»natauschen Eisenbahn «. •.*, deren Hanpiacltouär die .Deutsche Bank' ist. batte fich für die hohen Festtage Dienstbesreirmg erbeten. Dieselbe wurde nicht nur nicht gewährt, sondern es. wurde den Domen anheimgestellt entweder aus diese« Ersuchen zu nerzichten oder bi« nachmittag« uw 3 Uhr den Dienst zu nerlaffrn. Ersreulicher Weise eullchloffeu fich die Damen zum vienftaustritt noch am selbigen Doge. — Bmtak«. Der Mtaisterrat hat ein Reglement slir die »uwendung de« Binbsirgernngsgesetzes der Juden genehmigt. Do« Gesetz tritt am 19. 9. in Kraft. •tat ersttzstttemd« Azrue 'an«] tarn jststische» Weiltrug« ttldek die Mwordung jüdischer koibaten »er ruwäu. »rwee durch Ihre christlichen Kameraden- Ruchdem d. Front ans der Streck« Marasts-Elalatz und in. den Bitzen der Moldau «»«gebaut mürbe, erließ-, der Ehesj de« Generalstab«, General G r e s a n, Besohl, desouber« au« jüdischen koltalen bestehend« »bteilvngen zu bilden, die schwarze Montierung trage», und stet« in der Feverlinie mit Maschinengewehren aus dem r Röcken gehalten werden sollten. Mu Senrnant RabuPe«! Irescu wendete ein noch wlikjawerc« Mittel an, um die j jüdischen koldaien los zu werden. Er gab dem llnterofttzier l Jacob vefthl, alle Juden, die unter seinem Kommando standen.! hinzurichten, was auch in der Rächt zum 22. Rav. 1916 (a. 1 Kr.) zwischen dem Lasinkofter und Eladnc geschah. In j dieser Rächt wurden 4 jüdische Soldaten von ihren eigenen t Kameraden hingerichtet. 2 weiter», dre hiugrrichtet werden sollten, entkamen. Me Hinrichtung der Unglücklichen wurde bi« zum I I. Dez. geheim gehalten. Dann wurden sie auf di« Liste der Gefallenen beim Zusammenstoß am l l. 12. 1916 gesetzt. ' _ Ukraine. * Qfteft. Der bcfanme Wohltäter Herr Dr. Isidor Thumim^vermiltelt kostevlo< Aorrespondenzen u. d. g. a» die i« FeindrStaade dtfind'icheo Berwaadten, vekaanten dezw. Kriegdgefavgeoeo. Die Brirse find rcco«ma»diert' und mit «nn Zwei Mark'Ilote an Portospesen zu versehen. Adresse: Dr. Isidor Lhamim, Odeffa, ^'jen-kaia 24, Ufrainia. Polen. Geweindematzlen. Das .Bolksblati' (Lodz) vom 9, S. dementiert nach Informationen von kompetenter Seite die Gerüchte, daß die Gemeinde wählen in Warschau und Lodz nicht zur bestimmten Zelt ftattsinden würden und daß hie Behörde sür die 1. Kurie mehr al« l l00 Personen mit Rabbinatszeng. niff-n Wahlrecht gegeben habe. Das Polizeipräsidium habe als vetufungsinftauz alle Proteste gegen die Wähler geprüft und mehr a!« 160 Rabbinotszengniffc nicht anerkannt. per Letzrrrsireiü an den jüd. Mittelschulen in Marschen mar de durch Rachgrben der Schuleigentümer beendigt. Damit ist der Zustand deseitigt, daß da« gesamte jüd. kulturelle Leben in W. stillftehr, wie e« bei dem gieichzeittgen Streik d. Angestellten der Tageszeitungen, der Theater und der Mittelschulen der Fall war. K»dz In der letzten Sitzung bcschlotz die Gemeinbe-Verwoltnng, dl« Prüfungen für Lehramtskandidaten der judaiftischen Wissenschaften an den jüd. Elementarschulen aus den II. 12. IS. kept. aazusetzen. Di« Rachlrogsltste für die Geweinbefteuer in Hdh« von 4» »26 M. ist von den Behörden bestätigt. Rach einer Verfügung de« poln. Schulinspektors ist bi« zur allgemeinen Regelung über Qualifizierung um den Zensus der Lehrer sür hebräisch« Sprache und Religion als zuständiges Organ zur Ausstellung »ou Zrugniffen für bi« jüd. Religion« - lehrrr nicht der Rabbiner, sondern die Prüfungskommission hsi der Gemeind« unter Teilnahme de» pol». kchulinsp.-ktor» oder seine» Vertreter«. Die Abrechnung für »ngust (Einnahme I0II20I» «., Ausgabe 7» 937 «.) wurde bestittigt. Die wichtigsten Einnahmeposten sind: Gemeindesteuer »6?»2 M-, Plötze auf dem Friedhof 14 7b» M., in der Synagoge »019 M. n. a., Ausgaben: Gehälter des Rnbbinati, der Kanzleibeamten n. a. 11 810 SS., Instandhaltung de« Friedhofes 13127 «., Unter halt des Jrreuasyl« b»47 M, Kostftnderpflege 220» SR.. Unterhalt des Kinderheims der Gemeinde »777 M., Unterstütznugcn 274» R. u. a. Konzessionen für fftzederschnken. Der Schultnsp,kt»r der Stadt Lodz teilte der juo. Gemeind« mit, daß bei der Konzesfionserteilung an Ehederschulen und Bestätigung der Ehederlehrer ansschlirtzlich die Attisie der Prüfungskommission bei der jüd. Gemeind« berücksichtigt werden. Der Echulinspeftor bittet di« Gemeinde, den Termin dir Prüsungen seststellen zu wollen, damit die Personen, die fich rim Konzessionen bemühen, entsprechende Zeugniffe erhalten. -i»dz Pt* peparlemeni für Konsesstonen beim poln. Knltusministerium richtete an diejüd. Gemeindeverwaltung die Aufforderung, ihr über die bei der Verwaltung beftehmde Prüfnugshommission sür jüdische Religionslehrer Daten zuznseudeu. — Pa Hkrütnnzoanoschntz bei der jüd. Gemeind« bestätigte am ll. 9. da» von Dr. Symchowicz ausgearbcitetc Programm der Prüfung jüdischer Retigiondlehrer. Es werden präsent Oberrndbincr Treistmaun in Liturgie und Talmnd- Tora Dl. Brande allgemeine Grundsätze der Ethik und der Bibel; Dr. kymchowiez hebräische Sprache und Geschichte der Inden; A. M. Kaplan und T., Bialer rituelle Boischristen; N. Goldftadt polnische Sprache. Dem Mnifterium sür Kultu» und Unterricht wird Rn Bericht über die Tätigkeit d>» Ausschusies für 1916 zngesnndt werden — per jüd Mtkdrmg». »erein hielt am 9.9. s. Jahreshauptversammlung ab. Während des v. I. w. d. Abendkurse ausgebaut, e. Rachmittagsschule, Bibliothek und Lesehalle, Teeausgabesielle errichtet., — Au »er Maksiasitznke der .UalmRd-Iora' w. ISO Schüler neu ausgenommen, so daß die Gesamtzahl der Schüler, die in I» Abtrilnngen untergebracht sind, b!0 betrügt. In dies. Schuljahr wurde die 6. Klaffe erdffnel. Die Handwerkerabteilung (Seberei und Eleftromechauik) w. von etwa «0 Schülern besucht, von der geplanten Eröffnung einer Banadtrilung wird abgesehen werden müffen, weil nur sehr wenig Anmeldungen vorliegen. Mmezin,. Die Satzungen de« ,üd. Volkshause« w. von der zuständigen Behörde bestätigt. Das jüd. Lolkehaus erstreckt s. Xitiglrit auf die Stadt Brzeziny. Da« Ziel d. Volk«. Hause« ist, die geistige, wirtschaftlich« u. gesellschaftliche «nt- Wicklung der jüd. Bevölkerung zr fördern. Dieser Tag« fand eine Versammlung, der Gründer (Kfm. z>. Epstein, Schneiderm. Sch. Gelb, Schneider Mor. Kleinbaum und Stenereinziehuugsbeamter M. Kirsch) statt, zu der etwa 100 Mitglieder ring«, schrieben ». Es wurde ein Lokal im Hause Zkka, Hindenbnrgstr. 316 gemietet, ln dem am 23. b. M. die.Griudung«. oerfammlnng stattfinden wirb. 3» J«f«stz "■ die Eröffnnna e. jüd. Msttelschule mst d. Programm ,. »hilolog. Gymnafin« geplant. »000 M. stehen >nr Verfügung. Auf. w. 3 Vorbereitung», und die I. Klaffe eröffnet. — Die jüdische Bibliothek veranstaltet jeden Sonn» abend im vereintlokale Bildungskurse über Rtturwiffenschaft., jüd. Geschichte, Geschichte der jüd. Literatnr und Kunst-, geschichte, Hnerita. Mrifidenk Mllson hol in einer Bulschost an die omerik. Zionisten situ Jnltufle für die Albest de« Llederausbaus von Palästina ousgediücki, die von Ptos. W eizma un und der zionistischen Kommission in Palästina unter den Auspizien d. drit. Regierung durchgeführt wird. Ich ergreift gern die Gelegenheit, meine Genugtuung auszu drücken über den Fortschistt der zionist. Bewegung in den vereinigten Staaten und den allienen Ländern seil der im Kamen der brit. Regierung abgegebenen Erklärung Lelsours und seit Zustimmung Grotzbntar.nftn» zur Errichtung Palästina» als nationale Heint-, sttlte für da« jüdische Volk. Ha» jüdisch« Männer. Die jüd. Legion, die unlängst tie Ltr.ß.n neu Rew-Pork durchzog, «he fie fich noch England begab, um von dort aus noch Palästina geschickt zu werden, hatte von der Entente Erlaubni» erhalten, ein eigenes Banner zu tragen. Die Fahne zeigte den »Mögen Dooid' in blauer Fa>b« im weihen Feld. Die Militärmufik dieser jüdischen Legion spielle während des Umzuges die jüd. Rational- Hymne .Hatckwah', Amerika hat bereits einen »Fond sür Palästina' gezeichnet, al» I. Budget des neu zu gründenden Judcuftaate«. Die Blätter weisen bei dieser Gelegenheit darauf hin, daß sich in vielen Prophezeiungen der Propheten ein Paffu« findet, wonach das Weltende mit der Wiederaufrichtnng des Königreichs Jerusalem zusammensällt. wleolkk Juden Irden aus der Lrd«? In Hest 1/2 der ». Buber herausgeg. Zeitschrift .Der Jude' veröffentlicht De. ». Rnppin, der bck. versaffer der Bücher .Die Inden der Gegenwart',u. »Syrien als Wirt- Ichaftigebiet' e. intereffrnte Studie über di« Zahl der Juden. Hiernach betrug die Gesamtzahl der Juden in der ganzen Welt 191» 13'/, Millionen, e. Ziffer, die in keiner früheren Epoche den jüd. Geschichte annähernd erreicht worben ist. Die volkszahl d, I. betrug im Beg. d. christl. Zeitrechnung 4'/, SRiS. Diese Zahl, die später ständig sank, w. erst im l9. Jahrhundert wieder erreicht und hat fich im kaufe dieses Jahrhunderl« verdreifacht. Der antzerord. Bevölkerungszuwach« Im letzten Jahrh, w. deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, daß es am Ende de« 17. Jahrh. nur ly, Mill. Jud. gab. Wenn man die Zahl v. 13'/, Mil. mit den Bevölkerungs» zlffern and. Rationalitäten vergleicht, ist ftstzustellen, daß die Poftu (i», Rußland, Oesterreich u. Deutschland) 17 MtLiape», all« christl, Balkanvölker (Rumänen, Bulgaren, Serbe» Griechen) zus. 17'/, Mill., Jriäuder (in Irland n. »nwrikchl T RiO., Armenier (stt Rußland u, Türk«) 3 Mill. zähle» Würde d. Wachstum der jüd. BevöUerungszahl anhalleu, hätten d. Inden in wenigen Generationen d. großen europäischen Rationen an Zahl eingeholt. Da fich aber b. Wachstum in d. letzten Zeit mehr u. mehr verlangsamt, kann mit e. ähnlichen Steigerung wie im >9. Jahrhundert nicht mehr ge rechnet werden. Immerhin ist «a nicht unwahrscheinlich, daß d. Zahl b. Juden im 20. Jahrh. aus 2» »d. 30 Millionen austeigen wird. Dft größte relative Bevdlkerungsziffer erreichen d. Juden in Palästina, dort leben >00 000 Juden (1400 unter 10 000 ». Gesamtbevölkerung). Di« ». Rnppin gegeb, Gesamtziffer v. 13'/, Mill. mutz nach e. neuesten omerik. Zthlnug, die R. noch nicht kannte, um mindestens »00000 erhöht werden, so daß sich die Gesamtzahl gegenwärtig aus 13'/, Mill. stellt. Die Zahl der Juden in den Bereinigten Staaten betrug 1917 3012 141 — 3'/, der Juden, in Ehicago 2»0000, Philadelphia 17» 000. Da« jüd. Viertel in Rewyork bildet e. Großstadt für sich mit ausgeprägtem jüd. Leben. Kemg der Jüdische« Kalks-Zeit««g i« dr« desetzle« Gebiete« Kutzlaad». Die in Rufflsch-Polen bestehenden Reichspostanstalten, ferner dft neu errichteten Poftanstalten im Postgebiete der Oberbefehlshaber« Oft nehmen Bestelluttgen ans die Indische Volkszeitung zum Bezugspreise von , Mari S0 pf. virrteljichkNch entgegen. Die Nachlieferung bereit« erschienener Rummern de« lausenden Monat» ist besonder« zu beanftagen und wird gegen eine geringe Bestellgebühr ausgesühri. Jm Sinzel-Verkaus ist di« .Jüdisch« volkszeitung' bei den Zeitungshtndftrn zu haben s, I» Ps. dft Rr., mit Umschlag 20 Pf. Gsschtstrffrl« d« Irisch«, vstldrrttnnz- Der Arkdpositzezng der Jüdischen volkszeitung kostet einschließlich der llmschlaggebühr »ItrltljShrlich j^o M. Für-' dft Adreffc sind außer dem Rarnen, dem Dienstgrad und der Dienststellung de» Empfängers, solgende Angaben erforderlich : Feldpoststalion-Rr,, Realments-tzir., Bataillon, Kompagnie bezw. Eskadron, Batterft «der Kolonne. Freiexemplare dürfen nach Verordnung des Bunde«, rate» nicht mehr in« Feld geschickt werden. vi« Gsftzifttjtkfie ber Iibyche» v»Ik»^it»»ff. rr

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