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Jüdische Volkszeitung · 1918-09-06 · 36 (6.9.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
36 (6.9.1918)
Date
1918-09-06
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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l vs»Stzr»G. ' * Pin JbaiaJttmnt wa Ctt-IUM. Sr. «eermaaa^tttirmm. ,«U» drr gtrn« ettcheiat »ir ba 9»ige‘. Da« ist »nf« CottnlrM in Hefen Lag» ba 8infr»r. Oft spüren, k«| Mt CnigttH hinttnleachttt ta aaftrt Endlichkeit. Daraa» geanaara mir «rast »an «atra (a ba Berheißang: .Ach ziehe dich »Ir» noch ia Gaadea!' Drum stehen »ft furchsto« vor der dauNev Zakaaft. Mit jenem biblische» Gottesmanae atr. »tlata «ir aas aastrt Frage aa sie: .«ist »a fSr, bida (tgta aalt* nur die riac 8ata>ort za veüwhmea! .Ich bia gott- »«laadt!' Daß aa«. «alt v»r getb bewahre, ist ittne Sach«, daß »ir aa« i» Selb b ewthr ea, ist aaste Pflicht. E« »aß der Schmerz dach wähl za aasercr Leben«, ordaunü grhtrea, Gatt brauchte ja blaß za wiakea, and e« gäbe keinen stummer «ehr. Er tat e« mcht, »eil da« Leid eine Aufgabe an aa« za aollb,lagen hat. «ich» I» a « » «s e Verhängnis wirb aaa der Religion abgewehrt, die an« ja gefliffeUtlich nach da« Leib der Framwea zeigt, aber da« Bisedegverhtagais ie», (nicht aaaaroh rcah, (aabtra r«U htgewro) vermag der gottselig« Lina hlaaegzaaehmea. Darch den BlrDia aa«s über aa«, a« an«, tonalen »ir ia Baße, bildet and Liede de» Leid seinen Httlögehalt eatwindea aad der Perheißaag flcher sein: .Ich erstene fl« aa« ihre« Kammer'. (Namwmaedtim »igoaow). «Idratsch« »itetdeataa, Za »elche» «iiiet die «aterlaudipantt greift, a» stst ihre Wünsche Propaganda za »ach«», lehrt ein Flagdlatt, »aß der Rirderhei». weftsäwch« Laadeüvuttn der VatnIondSvarttt aaa Dorttaand aa« der. dreit-L Dort heißt et wöttlich: .Ba« ist aicht schon alle« «der Belgiea geschriedea aad gesprochen arardea l Wenn »st in »er Geschichte sachea, dann findea »K, daß derseid« Aal schon aor Laasendea ooa Jahren dagewesul ist, und »eil in diese» Kal der «Me der V-rsehuag s» schta klargelegt ist, ditte ft^dea lstdea Leser in der «del t. Mos. 2\26—36 »achtest», «aru»; «aßte der «6a(9 «ihon sich »eigrrn, die «»der Ist»,! darch sein Land zehen za lasten t Warn» »aßte er serae Heere tea «iadera Israel in den «eg stelle»! Du »a>»ort gib, umä^her 30. Brr«: »eil Laad and «olk ia die Hände der Jftoelitttt kommen solle, tara« maßte »er Löaig Schon den «iadera Sihoa den Durchzug vettveigun Lieg, aaser Fall in Belgiea ichhl gerade so?" Nun ist e« klar: Belgiea hat im Aagastr1914 aaseren deatschea Lruppea den Darch,a, aerweigert, V«ü du Vorsehung Belgiea all Besitz sür Deulschland desttmmt hatte. In dem Flagblatt steht aoch aaSdrücklich: »Lasten wir an« gesagt sein, nicht« 1 ia der Welt kommt von nngesähr, olle« hat seinea Zweck nach dieser Krieg'. Jeden »ahrhast reiigids. denkenden Menschen »aß eine solche ganz willkürlich« Ausdeutung einer Btdelstelle za polstischea Zwecken adftoßrn. «der zur Volk», derhetzang ist eben jede« Mitstl recht. Der vlickia aa»! »Leiden sa»»elt aasere Sinne, daß die «eeie aichi zerrinne in den Dingen dieser «eit, ist an« eine Him»el«»ache, die i» inaersten »«»ach« d«« Ge- »ßte» Ordnung hält.' Der Schmerz hat seinea Wut, er »M an« zeigen, daß in au« irgend etwa» nicht da Ordnung ist. Do,am nimmt aa« Gott deloader», sendet aa« eia« «raakhett, damit er aa na» ardeite, »0 »st sestrn misten, ai»mt nn< durch den Lob «inea liebe» Menschen, damit unsre Seele flch fester in der Ewigkeil verankrre: »««an der Mensch steht, daß Leiden llder ihn kommen, prüfe er seia Lau!‘ Go t«ird da« Leid da« schaelste Roß, da« aa« zur Bolkommeahest trägt. <1 ist wie eia Märchen. Da verliert eia er sttaea Stad, der in» «oster fällt, aad bei» Sachea findet »an eiaea Fisch, der tst köstliche Perle birgt. So »aß »auch einer seinen äußeren Schatz daran geben, a» den inneren Retchtn» der Seele, sein bestere« Selbst za gewinnen. Za solcher «iakehr gemahn, de« Schosar« Lekla-«Ian, — ein Seeieaxckras: »Ich erfreue fle an« ihre» Kammer!' *■ Der B lick über aa«: «eaa emu an« au« »er Ferne za sprechen degehrt, dann ertdat »st Giocke am Fernraser, die an« tu» Gespräch« ladet, »Sott begehrt aach de» «edete »er Serien', sagen dst »Uen, und »aach« lasten sich erst darch die Sturmglocke der Sorgen za ianiger Ansprache mit ihm bememma. Daun oder geht e« an« «st den Israeliten ** »*» *<! «» de» ton Mose aachestelten i-mi T m Ti * " zur Hthe läßt grfanden non den Sünden der kiese; »Weil« ich auch im Finstern, der Ewig« ist Ntein Licht.' »Wst bei der betenden Hanna «eichen dann aa« Seest aad batlitz dst Wolken der krüdsal, and, «ährend die verzweifelnde Hogar sti ne lagen hat sür den ganz nahe rieselnden Quell, gibt Gott an« klare Gedanken and feste EnlschMste i» Gebet», daß »st »st Rettung staden: »Der ist et» «ia» der Ewtgkest, der dst Irldsuag stützt auf to« Gebe,.' Ast «erden dana über den Wandel de« Irdischen an« betend emporheben za de» tatg\ Göttlichen aad wahrhaft Wertoollen and daran anser Wirküt demeffea, and hält es dieser Prüsang nicht Stand, «eaa «st an» den gebrochenen Schemorimkläage» de« Schosar« dte.Schmuzea«» töne aas,rer eigaen Seele wiederhalstn htrea, «erden »ir an« auf. raffen, ia Geneeiaschaft «ft Gott anser Leben za gkstalsta aad triftend klingt'« in aaser Iaaere«: .Ich erfreue sie aa« ihre» Kummer!' : - Der Blick n» an»! Wer sür seinen Mitmenschen drtel, wird zuerst erhört.' Die Lstde za deiHrndern, die keil, nähme für dst Mttdrtder aad Mftschweftern hilft aa« da« eigne Weh überwinden. Jener Rabbi, de« alle Rinder gestorben «atta aad der eine Spstlsach« seine« letzten »om Lode ihm entriffeae» Aedliag« »ft fich trag, fand nach eigenem G«. ftändnst darin Lroft, daß er aadere tröstete. Feiafinatg de. »erstn di« Alten, daß da« Wtnlein „natan" geben in der Ursprache »on vorn na» hiaien gelesen immer „a(Ma* bedratet. Wer gttt, de» «i>d «stder gegeben. Wer Liebe errvttst, wird ia der kiede du« He»sür seia Leid stadea. „Licht ist aa«- «sät sür die Gerechten." Da»,haben so »auch« leiddeschwerte »taaer and Fronen in diese» furchtbaren Krieg« irfahren, dst in der Hingad« an Inder« ihren eigaea Jammer tapfer aittterrangra and so den Heistnns »er Lorah aeraahmen: „Ich erfreue sie aa» ihre» Jtaaaur!" »ll« Predigtwttsr, dst lrgeadrost wirksam and «ertooll ist, tsttet Beitrüge zur Lebenökande oder bester zur Lebealkaaft. So hat einer, der oaaz schlicht aad wirksam seine» Hörern zur rechte» Ledensgrstaltuag oerhe Isen «ölst, eiamal ihnen dst 4 Konsonanten de« hebetischea Ausdruck« sür Leben cdüjzlw also aaägedeatet-. ob weift hin aas odocdtnob Weisheit, j gemahne an jmrim Leiten, da« zweite j jirad Gottntfnrchl aa» o erinnere aa mixwok Pflichttreue. Da« ist et» kindlich« Form für etae ernste Wahrheit. Za« Leben gehört da« Leide», »der West heit, Gottesfurcht and Pflichttreue aerwaadela e« ia Segen. Mit ihrer Hilfe gleichen »st jene» Zaaberktaige der altea Sag«, de» alle«, »aa^n derühtte, flch in laastre» Gel» nenoandelst. I» Lichte solcher Erkenaiai« strahlt an« dann da« heilige Festgebet: „Gib Furcht nor dst" i» Blicke über aas, „Gib Ehre dea Deine»" i» BUcke in aa«, „Gib Jabel den Gdlin" i» Blicke a» aa»! Immer ader ««jimloch ata! „Dein tst da« Reich!" Pia« Waraaag int »ngkischea -adeamlssionarea oertsteallicht die Rheinische Rottespoadenz: .Bon Hamburg aa« sammelt ein .Pastor' Frank seit Jahren sür eine Mission«, ardeft uuter dea Jaden. Sa« e» sür eine Bewaadtni« mtt diese« Pastor F.hat, wird aa 4. Hest der ,«llg. M,st..Zeitschr.' in einem >ussatz de« Mistionsprediger« Pastor Lchäffer in Berlin gezeigt. Danach ist der .Pastor» Frank ein Missloaor der Iewi«h Miffio» os the Preibhteriaii Ehorch ia Irelaad, als» ein waschechter Brfte, der auch ia s. ausdttnglichen Propaganda dos Wesen englischer Frömmigkeit offeabatt. Während de« Kriege« wohnt ba Pastor ia der Schweiz, vertreibt aber seine Schrillen uuter Hamburger Adresse. Uehnlich steht es mit einem anderen englischen Pastor Bolman, der seine Zeitschrift ,I«rael Hoffuang' zu Hauderttausenden dersendet and mU ihr deutsche« Gel« sür seiae Zwecke sammelt. Daß diese Herren ia starkem Maße auch die Seschäste der eugltschea Politik besorgen, war vordem «liege schon bekannt.' E« ist ersrenlich, daß au« christlichen Kreisen wenigstrn« einem keil dn Jadenmisflonare das Handwerk gelegt wird. Lirlleicht verstehen die Herren, die durch den ausländischen Misstoaor in ihrem vaterländischen Empfinden verletzt wurden, welche Grditterang die Arbeit der deatschea Zadeamisfioaare in den Lazarett«» and ia dea Gesängen,ulogeru bei dea deatschea Jude» hervorrasea maß. PtoWeichatagaflaadidatar i« erste»BerkiaerWatzllrei» «« aasfWkreichste «. ~ - jüdische Persönlichkeiten geaoaat; da erster Stell« Kammerzienrat ve. jar. d. «. Karl Leopold Netter, der al« Mitglied de« Borstaade« der jüdischen «eaeeiade seft laagea Jahren tätig ist; al« 2. Kaad. ». »orfltzead« de« «erbaade« der deatschea Iaöen, Geh. Jastizrat Dr. Laffel, gegen deffea Kon. didatar jedoch gellend aemacht wftd, daß er bereit» dem preaßtschen AbgeordnetenhaMe angehtrt. Eine Lermehrung der Doppelmaadaie wird von de» Frriflaaigen nach Möglich- Irrt vermiedea. Jazaftschen haben Lorstand u. Kerftauen«. mänuer d. Foitschr. GolUpattet im Wahlkrnsr d,schloffen, alt allein. Kaadidate» der Wthlerversammlaaa den Adg. Cassel vorzuschlagen. Die Wahl findet am 1ö. Okt. statt. Kaadidate» sür den durch dev Tod de« Hfafttuffdk*- »iiachen. Der Oderlande«gericht«rat Prioatdozeat Dr. jar. Withel« Silderschmidt «. z. Hoaorarprofeffor i» der juttstischen Fakultät ernaaut. Sein Lehrfach umsaßt deatsche« btrgerl. Recht a. Handelsrecht. Jotftt Wittzelm-Pefelfchaft ,. Für», der «iffeaschast Die v. Senat beschloffeae Ausnahme d. Gen.-dir. Dr. >ur. Baal SUderderg in Köln n. d. Kommerzienrat«/». Direktor« Dr. Rudolf Frank in Manahei«, Bertrezzr« d. L. chem. Fabr. das., al« «itgl. d. »es. hat d. kinigl. Bestätigung erholteu. Pole«. Die Jüdisch«» Gemeiadearatzke» w. ia Warschau am iS. 10. stattflnden. D. Wahlkommiffar hat d. vorbereiteaden Srbeüea fast adgeichlofien. Brmihnagen s. im Gange, einiaea 100 Rabbiner», die darch d. Quallstzieraagdkomraisfloa der zweiten Karle überwiesen w-, d. Wahl in d. l. z. eranrken. Dadurch « die l. Karte, der disher 900 Pers. angehdrten, nages. 2000 Personen amsoffen. D. Asfimüatorea, die ihr« gaaze Hosfaang aas d. vahlergebniffe der l. Kurt« gesetzt hatten, h. infolge dies. AuSstcht.n d. alten Plan wieder aus. genommen, e. desoadere Gemeindeoerwaltuog, sog. Kalt»«, gemeinde, za gritatea. fk Jtdischen Gemeladevermaktaagea wurden durch dft >asficht»dehdrden aasgefordrtt, genaues Matettal über die Pflichte» der Ratdiaer and die Crbttten der givilstaadettmter der Gemeiadeverwaltungea eiazarttchen. Dir Matettalsammlung soll im Zasammeahaag mtt den Resormea stehen, die in Kürze in dem Standesaattdaiesen durchgesühtt tverden. Rach den Borschlügen einer desouderen Kommtsflon im LUdang«ministettu, fall die Leftaag der jüb. Zivilstarrdesämter den Sekretären der Semttndwerwal lang idrrttagea werden, die ia diesem Amt, vom polaifchen Miatflettam bestätigt werden. Die Zivilstande« üarter^dei den jüd. Gemttadeverwaltaagen »erden talstaatliche Eiattchtaage» verwandelt, die Zahluage» aa die Staaläkasse Warfcha». Der kürzlich »erst. S. D. Edelstein an» Minsl-Mag»m>eki,hat d. W. Seweiade SV 000 Rubel für jüd Zvwcke vermacht attt der vestimmuao, daß lö 000 Rudtt für Jade», die in GrfiUlaag ihrer Militärpflicht im raff. Heere iavalit« gemorde» feie», Gerwenduag staden. Marschau. Unter de» jüd. Gchulkindera stad Sderwiegead Mädchen, i. «. SS «67 chttstl., 53 4'I Jude», so daß ans 10000 chttstl. Kinder in Groß-Sarschau 6172 jüd. falle». ' Jüdisch« Praeiierstreit. Die Heraadgab« der 3 jüd. Tagetzeftnage» ia Waftchau hat dem Verein d. Drackeret- «rbetter mftgttttlt, daß, fall« d. Irdttter nicht i» der I. Hälfte d. Woche d. Ardeft wieder oufnehmea w , iafo'ge äußerer Gründe davon adseheu müßten, vor d. >. >0. ia Berhaadlaagea eiazatteten. Ja dea Krttseu d. Setzer zeigte fich kttae Neigung, der Aufforderung z. Ardeilsausaahm« z folgen. — Pit -sage der jüdische» Jaarnaststea ist infolge d. Streik« sehr traattg. Der Verein d. jüd. Literaten u. Jourualtftm h. fich gezwungen gesehen, e. größere Hilfdaktion in d. Wege zu letten. Die Redakttonämitarbeiter, die anverschuldet in d. Sfteft htaeiagezogea w., s. z. groß, teil aas Unterstützung angewiesen. /«dz. Die Gemttadeverwaltaag bestätigte am 25. 8. die Bilanz sür Juli: Eianahm« 124 022.45 M., Autgade 98 291 00 M. Haaptein»ahmen .- Gemeindebtttr.: 41 586 M. Plätze auf dem Fttedhose 11 681 M , Haaptaudgaben: Fttethos 5045 «., Irreausul 9638 M., Gehälter 10 726 M., Kinderkoftpflege 24l0 M., llnterstützungea 238st M. Zur Vergrößerung der Mittel für die Klnderfstrsorge solle» neue Geldqaellea ausfindig gemacht werde». Eine Sonderkommifston (Reumanu, Moutz. Hirschberg) wird fich damit befaffen. . E« solle» ferner die »u«desserang«arbttten in der Sonagoge ia der Wolborskastraße oergebeu w. D. Protest de« Handwerker, rate« gegen za hohe Belastu^der Handwerker mit der Gemeiadefteuer wird in e. der nächsten Eitzunge» geprüft werden. Für die jüd. Jnfaffen im Brttischttm wurden 150 M. sür beffere Ernährung während der Fttertage bewilligt. /«»z. Adolf Dobraatcki, Hauttesttzer und Stadtver«rdneter, ist am 30. 8., 72 I., pitzlich am Herzlchlag gestorben. Die Familie zählt zu den ältesten jid. Familien. Viele ihrer Mitglieder waren zum Dohle der Stadt tätig. Der verstorben« war jahrelang gewählter Direftor de« Creditverein« der Stadt, ttftige« Mitglied der jüd. Gem.-Berw. und vrrschiedeaer Kommisfionen in der ehemaligen! stüdt verwaltuag. Ja der Ltadtverordn.-Bers. gehdrte er der jüd. Frakitoa an. Mtckmaaderaag .Bolködlait' (Lodz) Fr. 191 v. 20. 9. berichtet, daß d» »dg. Roach P r i 1 u tz k i und e. Deleg. d. Kiewei jüdischen HitsSkomitet Guterman al« jüdische Abordnuag im Jnaenministeriam «ottprachea, am die Schwlerigkeften zu erörtern, die dea jüdischen Reeniigraaten bet der Rückkehr «a« Rußland oder der Ukraine nach Polen gemacht werden. In V. de« beurlaubten Minister« Stecki w. fie vom Bizeminister empsangrn worden. In soft ttnstündiger Unter, reduag weisen fie aa dn Hand von Dokumenten ».Zirkularen der polnischen Reginang aas die Lage der jüdische» Rück, «andner. D« vrzemiaifterhud« versprochen die Aagelegenhttt im Sinne dn jüdische» Rückwanderer zu regeln. P. «. zam «ettrauenömaan de« Kiewn jüdischen Hilfskomitee« ia Ang. der jüdische» Rückwandern naauat. 801«. Eine Lagaag dn jüdische» Kaufleate soll hin de,a»ch« ^sfttflabea. Blshn Hahn, flch W «gBwtti;«» »erschiede>en vkaoten oeT vqrfmrgfgmettr an|««tlbct. N.. 1 cithlme«. Jüdische Gesellschaft sür /»»»Wirtschaft. Du Heran, d ilduag de« jüdischen Element« zur Landarittschast will die in Wilna begrüadete Jüd. Gesellschaft für Landwirtschaft Adomah (Erd«) dienen, die dft brhördlich« Genehmigung erhielt. Hauptziel ist Bodenerwerb durch Juden, Bodenbearbtttung, Erziehung und Audbildung jüdischer Landwirie u»d Landarbnter, Ernährung dn jüdischen Uevdlleruag durch Lebenimftlel »on eigenem Boden. plUifttMl- Ierasakem al» jüdisch« »aian»ttt«fla»t. Die Univerfitlt, zu »»elchn'der Grundstein jüngst gelegt w., w. aus dem du Hauptstadt Palästina« nbrdlich vorgelagettea Buge Srapu« errichttt; ma» blickt von don auf der e. Gttte nach Jerusalem, aus du anduen aus die Hügel von Moab. Do« Grundstück, bunt« van s. srühue» Eigentümu, e. gedüttige» Livnpaoler, zum Zenttum du hebr. Siffenschaft bestimmt, w. v. d. raff. Zionisten Galoberg a. Wilna gekauft u. kurz nach du britischen. Besetzung dem jüd. Valk« geschenkt. Btt dn Gruudstttnlegung wurden, enlpr. d. 12 Stämmen Israel«, 12 Stttne eingemaunt. ,Den erste» Sied, legte du erst« «florfitzende du in Palästina anwesenden zionistische» Delegation, Dr. Wttzmaan, der uklätte, daß die Anstalt, wenn auch »rsprtnglich nur für Inden bestimmt, doch de» Angehörigen aller Bekeoatniffe zugänglich sein werde. Amerika. Jerfakgang »er jiddische» Ktttaagur New Kork«. Cen» trat New« zusolge wurden btt mehruen Rew-Forker jiddische» Zeitungen oppositioneller Richtung Haursuchungen vorgenommea, gleichzeitig',sämil. jiddischen Ztttungen der Verttnigte» Staate» antu vuschtrste Zensur^gestellt. nachdem schon vor Magnet Zttt d. verbr,stetste jiddische Ztttuug .Du Borwtrt«' wegen aagebl. Deuftchftrundlichkttt v. amnikan. Behörden georaßregeft war. Damit hat die amerftan. Regierung e. rrgttrechten Kamps gegen d. jiddischen Zeitungen utffnet, wttl diese d. imperialifl. Kriegspolittk Wilson» nicht mitmachen «ollen. Aa« icat* Jalre eatbitten wir chllen^unsern guhtten Mitardtttera, Leser» aad Freunden uasern herzlichsten Glückwunsch. Möge Gott n*-1 olle ihre Gedtte an de» hohen Fttertage» erhören and ihaea Leben aad Gesandhett schcnkm, an» alle» ater dea so laug« ersehateu ehreavollen Ftteden bttagen. Ia diesem Sinne wünsche» wir allen ansera Freunden «an Huzea eine rru« rttvxvn ttp'ttv. redttnieitaag nt •«rcMrhrKtK üer flüälsc»«, (MMdtm A

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