Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 33 (16.8.1918)
- Date
- 1918-08-16
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ndstche Dolbjdtwj. AuSlüstd. Brolaa, d«, (6. Bagni (918. «t, U ihr« Getreideproduktion, (onbttn auch der gesunde Beist, der von ihnen auogeht, hat viel zur Besserung der Lage beigetragen-. I.C.B.H. Di« südisch« HaiotrfU« ln Ierufale». Offiziere der engl., franz. und ital. Abteilungen in Palästina, General Allenby und der französische Konsul Coulondrc wohnten der Grundsteinlegung am 27. Juli bei. Pros. Wcizmann hielt eine Ansprache und la« Kundgebungen von Balfour und Pichon vor, die in« Hebräische übersetzt, von der Bersllmmlung mit großer Begeisterung begrüßt wurden. Abordnungen der palästincns. u. d. ägyptischen Juden w. erschienen. 12 Steine, symbolisch für d. 12 Stämme Israels, wurden gelegt, der 1. von Dr. Weizinann. dl« andern von Dertretcrn der verschiedenen jüd. Bcrussstände in Palästina u. d. Diaspora. Die neue Universität soll Lehrstühle sür alle Künste und Wissenschaften, auch e. für arabische Sprache erhalten. Das Grundstück, das hierfür schon vor d. Kriege angekaust w., liegt nicht in Jerusalem selbst, sondern in der Nähe der Stadt aus dem Berge Skopus, dem Oelberg«. “IflrfeT I.P.B.Z. Di« Verhandlungen I» Konstantinopel. Es, dürste überall bei den Juden den besten Eindruck machen, batz die türkische Regierung bezüglich der l Palästino.Frage mit den Vertretern de« jüdischen Bol>! kcs unterhandeln wollte u. z. mit denjenigen de, ganzen Bolkcs, nicht nur mit einer Partei im Judentum. Sie hatte sämtliche jüdische Organisationen zu einer Besprechung nach Konstantinopel eingeladen. Wie wir hären, hat diese Besprechung sehr befriedigend« Resultate gezeitigt. E» wurde u. a. dir Gewährung sol> gendcr Postulate in Aussicht gestellt: 1. Freie Ein ivanderung, Abschaffung aller Beschränkungen. 2. Konzcssionierung jüdischer Kolonisationsgesellschaften zur Förderung der Ansiedlung. 8. Lokale Selbstverwaltung im Rahmen des in der Kammer befindlichen neuen Gesetze» über dir Selbstverwaltung. Zur Ausarbeltung und Reglung aller Einzelheiten soll eine gemischte Kommission geschaffen werden. Die Hoffnung ist begründet, daß diese Ersprießliche» wird leisten können, nachdem die türkische Regierung in Befolgung der guten Traditionen ihres Volkes dem jüdischen Volke gegenüber Verständnis und den besten Billen für die Lösung 8er jüdisch-palästinensischen Problem« zeigt. Polen. I.P.B.Z. Dl» „Aguda, Iioroel- I» Polen mir M* Besiedlung Palchtimm. Laut BefÄuß der Leitung der frqrtfr boslm“ . soll^H-ren^in situierten GroßknUsseut» und Industriellen haben bereit» erklärt, ihr Geschäft ltqistdtertn zu wollen, um Ihr« Person und. ihr ganze« Vermögen In den Dienst der praktischen Arbeirin Erez-Iiorvel zu stesten. Dl« Rückkehr »er «rttiebehe» Zukrn noch Polen! scheint v. d. poln. Behörden nach MöAichkeit verhindert w. zu wollen. Rach Mitteilung de» poln. Minister» d. Innern an d. Staatsrat-abgeordneten Etger und B e i ß d I a t t wird d. Rückkehr der Auswanderer nach!Polen an 2 Bedingungen geknüpft — an die Kenntjnls der poln. Sprache und an d. dauernde Ansässigkeit in Polen. Diese oftensichtlich gegen die Juden gerichle Iten Forderungen haben in d. jud. Oefsentlichkelt berechtigte Empörung hervorgerusrn. Der „Moment" fragt: „Wie kann man von Richtpolen verlangen, daß -sie polnisch sprechen können? Wo» würden z. B. die Polen sagen, wenn d. deutsch« Regierung besohlen hätte, d. deutschen Bürger poln. Nationalität in der deutschen Sprache zu prüfen, wenn sie hrimkehrrn wollen? Dos ist nicht nur ungerecht, sondern auch unlogisch. Al» d. Juden, die setzt zurückkehren wollen, in Polen wohnten, gab es keinen poln. Staat. Also hatten d. Nichtpolen auch nicht die Pflicht, ja nicht einmal di« Möglichkeit poln. zu lernen, da d. zarische Regierung diese verhinderte. Der Nachweis dauernder Ansässigkeit in Polen ist schwierig, da die» aus d. rusi. Pässen nicht Immer vermerkt Ist. Man kann Jahrzehnte lang in Warschau wohnen u. d. Paß nach Bürger e. entfernten ruft Stadt sein, wo d. Großvater einmal geboren war. Wenn also d. Rückkehr nach Polen nur ständige» Einwohnern d. Lande» gestattet ist. s« darf man sich hierbei Nicht nach Sprache u. Paß allein richten, sondern muß auch and. Dokumente, ganz besonder» auch Zeugrnau». sagen, gelten lasten". Politisch« »oral mit »eppeltem Boden. Während len Juden von den- Polen auch die allerbefcheldensteo. sorderungen Nationalkultureller Art versagt w., muß Staätsrat d. recht umfangreichen Wünschen d. Leutchen Minderheit, die kaum ein Drittel der Zahl der suden erreicht, au« begreift Gründen entsprechen. D. üd. Presse in Polen beschäftigt sich eingehend mit d. folgendeysdeutschen Forderungen u. steht denselben wohlwollend palüstlia. I.K.H DI« wirtschaftlichen »«sichten Palästina». Der gewesene br,tische Botfchaster in Amerika und bekannte Diplomat und Bolkswirtschaster Biscount Bryce veröffentlicht in dem New Uorker „Menorah Journal" emen längeren Artikel über die wirtschaftlichen Aussichten und Ausgaben in Palästina, im Zusammenhang mit der Bildung de» neuen Iudenstantes daselbst. Bryce glaubt, daß noch den heutigen Zuständen im heiligen Land wohl noch für 800000 jüdische Emigranten Platz sei, daß diese Zahl sich mindestens verdoppeln könne, wenn die fruchtbare Iordanebene bervästert, das übrige Land mit Wasserreservoirs für die regenlose Periode versehen, wenn ferner die alten Zisternen und Terrassen von neuem instand gesetzt, die einst reichen Waldungen wiederhergestellt werden u. s. w. Zu diesen gewaltigen Melioration», u. Herstellungsorbeiten seien große Kapitalien nötig, die aber sehr rasch und verhält, nismäßig leicht zu erlangen feien, wie die Freigebigkeit und das große Interesse der europäischen und amerikanischen Juden an Palästina gelehrt habe. Diese Kapitalien würden sich übrigens nach kurzer Zeit glänzend verzinsen, denn die gesteigerte Produktion und allmählich« Industrialisierung de« heiligen Landes würden die daran ausgewendeten Arbeiten reichlich lohnen. Zum Zwecke besserer Bewirtschaftung des Landes sei aber notwendig, daß erstens eine normale sichere politische Herrschaft dort einkehre, und dann, daß alle Voraussetzungen für wirtschaftliches Aufblühen, vor allem ein ausgedehntes Netz guter Straßen und Wege, Eisenbahnen und Hafen, geschaffen werden. Da» Beispiel Aegypten» hat gezeigt, was eine europäische und ver. nünftige Verwaltung erreichen kann. Bei der religiösen und nationalen Zusammensetzung der palästinensischen Bevölkerung ist eine solch« Verwaltung ein noch dringendere» Bedürfnis. Der Verfasser, der erst 1914 zum letzten mal Palästina bereist hat, läßt sich dann de» längern über die einzuführenden administrativen und richterlichen Reformen, die Organisation der Polizei und der Miliz, die wohl In der ersten Zeit unter europäischer Kontrolle stehen müssen, au», und bespricht auch die Art der Behandlung der heiligen Stätten, die in einer solchen Weise verwaltet werden müssen, daß lokaler Fanatismus, wie er hcäte vielfach existiert, ausgcschalten würde. Die Ausführungen von Lord Bryce haben In England und Amerika berechtigte» Aussehen erregt. Gute Erntenachrichten au» Galiläa. Nach den beim Hauptbüro des Jüdischen Rationalsond» im Haag eingetrofsenen Berichten au» Galiläa haben feine Besitzungen, und zwar sowohl die Getreidefarmen wie di« Pflanzun- ->Mchr»«km»W>WBWn'«rnren «N «rPedltchrn» «etäaewinn abgeschtosten. Die Arbeitergenossenschaft Daganiah am liberiassee, d. schon in früheren Jahren Gewinne ergab, erzielte in diesem Wirtschaftsjahre einen Reingewinn von 66 000 Goldfrancs. Ebenso erfreulich ist, daß die von außerökonomischen Unalückssällen oft heimgesuchte Siedlungsgenossenschaft Merhawjah im Emen Isrcel zum ersten Male einen Reingewinn von 17 000 Goldfr». hat. Auch die Arbiiter-Pflanzungsgcnossenschast Gan Schmuel in Ehedcrah wird einige Tausend Francs an Reingewinn adwerscn. Die Farm Kinercth wird durch ihren diesjährigen Gewinn alle ihre früheren Verluste decken. Außer den Farmen haben die Gemüsebau-Gruppen, die mit Hilfe der Notstandsoktion des Nationalfonds finanziert wurden, das laufende Wirtschaftsjahr 5678 sehr günstig abgeschlossen. Es liegen bis jetzt folgende Angaben vor: 1. Arbcilerinnen-Gruppc in Sarona, bestehend au» 16 Mädchen, hat nach Abzug aller Ausgaben einen Reingewinn von Zweitausend Francs, 2. Gruppe von 11 Arbeiterinnen in Merhawjah einen Reingewinn von 2000 Frs„ 3. Gruppe von 15 Arbeiterinnen in Kinereth Zweitausend Fr»., 4, Grupp« von 8 Arbeiterinnen in Tibcria» Fünfhundert Francs, 5. Gruppe von 15 Arbeiterinnen auf verschiedenen kleineren Plätzen verteilt Dreitausend Francs, Rur eine Gruppe von 10 Mädchen in Mctulah schloß mit einem Verlust ab, weil sich hcrauegestelll hat, daß Mctulah und seine Umgebung für da» produzierte Gemüse keinen genügenden Absatz haben. Aus Grund des beftiedigcnden Resultats der Gemüsebau-Gruppen plant der Nationalfond die Vergrößerung der gegenwärtigen und die Gründung weiterer Gemüsebau-Gruppen >m nächsten Wirtschaftsjahre. Es wird zu diesem Zwecke ein Gesamtbetrag von 90000 Goldfrancs erforderlich sein. Mit Rücksicht auf den doppelten Segen, den die Rotstandsarbeiten des INF. erstens für die Arbeitsfähigen, zweitens für die notleidende jüdische Bevölkerung im allgemeinen stiften, werden die Freunde des INF. ihm wohl auch im neuen Wirtschaftsjahre die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Der Bericht aus Galiläa schließt mit _ Worten. „Die Getreideernte in den Formen, besonders gegenüber. Sie begründet ihre Stellungnahme damit, in Dagoniah, war vorzüglich. Das ist um so als dadurch die Beschassung de» Getreides für die Evakuierten ungeheuer erleichtert wurde. Dos Hisss komitee für die Flüchtlinge in Galiläa gibt hierüber seiner besonderen Amrkem.-ung Ausdruck und hebt her vor, daß ' Rationalfond erster Linie „ Palästina mit Getreide zu versorgen. Es ha« sich gerade in dieser schweren Zeit gezeigt, daß die Nationalsond- Formen die s-steste Stütze de» Iischuw sind. Nicht nur Roll« «. privilegierten Minderheit drängen. La» selbstverständlich o. prinzipiellen Standpunkt sowie a. and. Gründen f. d. poln. Interesten unerwünscht (ft. Deeh. müsse sie ol» Bewei» für d. Berechtigung d. jüd. Forderungen nach innen u. außen dienen. Ein jüd. verbandetuensefl, an dem sich di« gesamte jüd. Turnerschost Polen» beteiligt«, fand am 18. 8. tn Lodz i. Helenenhos statt. Rach e. jüd.-orirntal. Konzert unt. Leitung v. S. Taub« folgte «In Fußballwettspiel 8. Lodzer Verein» „Bar Kochbo" gegen d. Lodz« Sportverein. — Im Lokale de» „Hosomir", Kosciuszko-Aller 21. fand die Eröffnung den 2. Tagung der silbischen Tur. ncrschaft Polen, "statt. Anwesend waren 67 Vertreter au» 26 Städten Polen».; Die Begrüßungsrede hielt der Bors, de« Zentralverbande» d. jüd. Turnerschast Polen», Dr. Przybulski, Lodz. Er gedachte der verstorbenen Mitglieder u. gab e. kurzen Ueberblick über d. Entwicklung der jüdischen Turnerschast seit der letzten Twzung 1916. Dann wurde zur Wahl d. Borstand«» geschritten. Ledz. Jüd. Aebetteeheim. Unter 8. Borsttz v. I. Schulmann fand d. Senrraloersammlung ».Mitglieder d. b. Arbeiterheim bestehenden Lebenemittelgenossenschaft statt. In den letzten 18 Monaten macht» 8. Genossenschaft e. Umsatz v. 896487 M., 8. Reingwoinn betrug 1292 M. D. Genossenschaft Mit 880 Mttgl., 8. «nieilkapital detr. 2829! M.; e. Brvtbäckerei lieferte 780 000 Ps. Brat. B. d. Reingewinn w. >20 M. sür di« Bücherei de« „Arbetterhckme^besttmmt. Zum Schluß fanden Wahlen f. v. Berwaltung statt. EI« jüd. Ktnderhilftoerei» „Eeeee IelMrim" «. in, Leben gerufen. Krenkensürsecu«. Unter der Obhut der bet der Armendeputatton bestehe «den jüdisch. Frauenabteüung I standen im Juli 8888 Kränke. Im Ambulatorium der Abteilung wurden 1632 ärztliche Ratschläge erteilt. Di« »erzte machten 184 Krankenbesuch«, verabsolgt warden 28 000 Mittagessen. In d.8o»nta>-Gik»n« herGemekihe-Bnmltnnq». 4. 8.» b. «ilen, ihr Juni kfl6iigt: gi»,»h»m 1814117. 8*H«tai 164,564 TO. d. IrrennIP «inern 8000 M. »rnMePstrM eia. siir verioobrleü» KInhrr 7250 M, G»Met»k«üei«r siie 1817 71.08» Ot. Ber,»e««ht «. flr M Arrwesyl 8791 M., me- «nhrlofte «lnker 12,12' TO.. Instnndheit»»» M gritW«M 5003 (St Nnterftiißnn««» 1785 «. S»W*« her Abieis« de« Mü,liede» »er Venn-iltmi, unk Kuret«» de» IrrmeftU 6. Lende »uide» p» «crlr-tem 2. Hirsch der» u» «. Ke» me», ernennt. I» «indtcheim ZewetK» »8 MMm sich 150 Kinder, »ehr wn»«n Wege» Ple»««»ml no«men werde». Die nom «hMchnlinipester eng, . o» kein« religidlen vedenkm dildch«,, daß sühgch» , veiwsjßnlen crdilnrt Neiden, sei i» «iw» der I -aß aste Rechte die e. Minderheit erhält, unbedingt auch and. Minderheiten nützen. E» sei kein Zweifel, daß 0. Deutschen Ihr Ziel erreichen w. Hierin liegt glrich-! eilig e. wichtige« Argument gegen b. inneren Feind-;,! ie da behaupten, baß sür.d. Juden national« Recht« i berssüssig oder sogar schädlich seien. Jetzt w. e» 8eut- I ch. daß e. gebildete» u. kulturelle» l»lk nationale siechte fordere. Die Tatsache, daß d. Deutschen nationale Rechte bekommen, ist auch in and. Hinsicht wichtig. Wenn b. Polen dieselben Rechte and. Rationalttäten qersagen, so werden sie 8. Deusschen mit Gewaü In d. ,nr'i»e»cm»rstci» »»'den »tt »erioätel «hgeWiese». NüOKhfsst B.T. In der Indinseng, »ollen einig» deutsch» Blätter dir Anregung de» Vierbund«» ak schwer«, Fehler betracht-n, NN1« Me angesehensten Büx« Rumänien« vor den Kops gestoßen dick». Da« Ist »em mindesten stark tendenziä» gefärbt. Bereit» dl» Abstimmung im Senat straft diese Auftastung Lügen. Di« üftentllche ^küssten in der Kammer, dl« am 81. Iull fkittsand/ i lvnn als weiterer Gegenbewei, dienen. Und weih, »rion. wie gemeldet, erklärt«, daß dir rumänllche R-glerung dem «erlan»n de» Pierbund«« gern entgegengekoiNmeirlei, so Ist da» oon seiten eine» weitblickenden, gerechten Staatmnannm aimbhast und einleuchtend. Sewlß werden sich manebe ftnden, denen da» neue Gesetz unbequem ist, wie e» Immer Leute gibt, di« mit Scheuklappen an de» Fordernngen de» Tage, vorübergehen und nicht etnseben wollen, bat Me Zeit ungerechter Unterdrüchung im Leben ver Bälker zusammenbrechen -wird und muß, so unangenehm auch dle Renerung grwtsten selbstherrsichen und «goifttsche« Kreise» s-M mng. Da» Senatemitglteb Hilcfko hat den Ragel aus l merkung, daß da» Ges mänten» Europa gegenüber . <«>r haben wtederhott gesagt, daß unserer Metnnn, nach da» Gesetz Hein« »olle Garantie gegen Willkür schafft. Di« Redaktion). Ein« nentral« Sttnnne üder k. Steüma IbnnMHM zur Juden frag». Dazu schreibt die gut informiert« „Reue Züricher Zeitung" am Schluste «. Ulna. Artikel»: „Einzelne Regierunarnertreter erkennen d. dring. Retwendlgk., dies Problem loyal u. l. «eist» b. modernen sem mag. »a» wenawnnmwa » aus den Kops getrosten mit der Pe- Sesetz wegen der Stellung Ne» egnrüber «in, Rotwendigchmt sei. Anschauungen restlo» z. lösen, wa, auch f. d. «trtschnp- "Nche Entwicklung d. Lande» v. größter Bedeutung sein wird. D. Stimmung wettet polst. Kress« ist aber «iners. v. vornherein anttsemlttsch u. jeder gründl. Aentierung in d. Lage d. Juden höchst abgeneigt, anderers., wie au» e. Passu» in d. erwähnte« «rttkel d. Jost»« offtztäsen Blatt, ersichtlich, sehr ausgebrocht darüber, daß Me rumän. Iudenfraar durch Oktrot «. fremd« Macht znr Regelona «bracht w. soll. Wenn auch der Mtntstermasldeni MarHiloman in s. vesorechmm mit d. Brrtretern d. rumän. Iudenheit ehrlich zuomt, daß Rumänien in d. Iudensrag« Mel «sündlA bat. Ist w doch nicht leicht, daß dies« gerecht« Anschauung sich bei ,1m maßgebenden Faktoren durchsetzt. Di« rumän. Julien erblicken in d. Manipulationen z. Berschiebuna ver Lösung d. Iudenft^e eine groß« Gesahr. Di« «timmung i« Land« ist recht trübe, und Me Hoffnungen, di« onfang» auf «in» rasche u. gründl. Lösung der rumän. Iudensrooe durch d. gegemvärt. Friedennwrtrag gehegt w., scheinen nun endgültig zunichte zu sein.*