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Jüdische Volkszeitung · 1918-08-16 · 33 (16.8.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
33 (16.8.1918)
Date
1918-08-16
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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UutlunKi. mm. (ßemeindt^ Srimfe und. efuiJS i m»*k<5iB5BSWtt-5tm* a.tn «Mbai ad 4» 9L o» Wwcuattt Mk mH « ff.. iwIrtH H| - a M kU -* * -■«■-- M.t-». k- ^1 M —* — ™* Ä M WMa§RMi Mi MTW »l TM ~ 6^rlf»I*f«una «erlag und Sesch-stostell« in Breslau s. Schwelvnttzerstraß« tl. tzvnw« dem Stedtthrat«^. Fernsprich.«»schluß 7606 unb 7607. - Suiten unb Otllifm&mB»« flnb Bortftte tu rteiten. - ®i« 8*|<Wt»(WIt tfl Sonnabend und Feiertag« . _(9°"i) und Sonntag (non 1 Uhr abgeschlossen. - Sohmmg d«, Moritzsty 46, zerulprech-Auschlu» 7607. Sr. 38 mmWj IW fl^Pp p^i MN *a Veite,'*-' .Mtltu fron.“ fitofBa*. st. i. Poonah Major Sol. Elijah n. 40). Dienste Beginn des 6. ZKinistenKongresse» in Basel st. >. Prag Schulrat Herz Homberg st. Dr. Wolf Landau, Odrrrobb. in Dresden st. i. Haag d. der. holl. Maler Elchonon Berveer st. i. Straßbura Oberradb. Dr. Ad. Uro st. i. Krefeld Landradb. Leo! Bodenheimer st. i. Berlin Major Meno Burg, Lehrer o. d. Art-Schul« st. Geh. Rat Mor. Berber, Begr. d. Bernst.-Ind. st. i. Berlin Rektor Aron Horwitz st. >. Grunewaid Geh. Rat Dr. Is. Loewe ged. i. Altona d. Philos. Konstantin Brummer Beg. d. 2. Zionist.-Kong. in Basel ged. i. St.-Germain-en-Laye Altert.forsch. Eal. Reinach . - st. i. Kissingen Pros. Robert Remak a. Berlin st. t. Fontainebleau Astron. u. Künstler H. «oldschmtdt st. I. Frankfurt a. M. d. Sprachforscher Lag. Sin d. ersten Zionistrn^tonaress«, (. Basel Kopenhagen Dm», Pnschel 23. 1888 1808 84. 1841 1886 1880 181b SS. 1867 26. 1868 1801 27. 1881 1810 88. 1862 1888 28. 1868 1866 1866 1970 11818 V TEST 17. 9. i » Kalwlerto. »- uro i VII nipp 'INI Zrsaja Sott «lrd k, alter lüske Zloe« |ckei>rm. > - Aaholt k MigmellHuittira «cheMb,»» kchMMsmaenei Fr»««»; Recht ». grsteck-a, ». «geilt, «ohne. gteMchraag. F-bdsochm. kegelaest, XaitfMuü, MMftMt, VOmmncht. «chq ». ftotritrilchleo, veikot »« Klo« o»l «scher, L Nickte, Sh" aesihl, 8o,»>herzigleit gegen Menschr» ' — . . nip>w,l Loh» de« THellhmM, Aitbn» Rah Hb Gewicht. Bimhl. Hb lim, ». Ps«b bei ». Shollza, GHAichleit te S |.E 31. 1678 ft. i. Smyrna «adb. Lhatm «eneviste, Knefethogedoia IU. 18. 140 o. ia. d. Hasmonäer Simon Fürst und Hohe- Priester. 1608 st. Robb. Löwe Ben Bezalel <8. hohe R. Läb.) 21. 1764 st. Robb. Jonathan lkibenschüh-H-inburg 22. 1427 st. ,. Worm. R. Jak. Mos ««in Haievi, Maharil 24. 1781 geb. i. Berlin 8. Komp. Siacomo Meyerbeer «» oittiseMttifch«, dch»i>d«i»a»ickrr Lin apokryphe« Flugblatt. B T Die Antisemiten sind eifrig am Werke, um künstlich eine Hetze gegen die Staatsbürger jüdischen Glaubens zu inszenieren und die öffentliche Meinung zu vergiften. Reuerdings versuchen sie es mit einem selbst, verständlich anonymen Flugblatt, da» st» brieflich In Massen versenden un8 das den trügerischen Anschein zu erwecken versucht, als ob es sich hier um einen Recht, ferttgungsversüch von Politikern jüdischen Glaubens handelt. Adressier» ist das Flugblatt an die „Arbeiter und Genossen, Proletarier Deutschlands". Es heißt da unter anderem: | „Augen auf! Lin Flugblatt allgemeinster Sorte und von elender antisemitischer Färbung wird gegen-' wärtig mit Aufbietung großer Geldmittel hergestellt und zahl, und schamlos unter Luch zu »erbreilen gesucht. Dazu schweigen, wäre Verbrechen. Denn man will Luch zersplittern und von un» und von Lurrn Internationalen Brüdern trennen. Bleibet gedenk, daß Ihr Genossen seid und daß Ihr solidarisch^ und groß erst wurdet, als alle Proletarier der Lrd« sich vereinigten, um ihr« Lage zu verbessern. Und wem verdankt Ihr diesen großartigen fusammenschlußt Den Juden, die Eure besten reunde. Eure Führer sind . . . denkt auch an Lassalle und Mari, an Singer, Lohn, Hasse, Sam Gomper», an Hofrichter, Trotz»!, Radek und Adler, und an jene jüdischen Nihilisten und Anarchisten, die aus Ser ganzen Erde ihr Leben gaben für die gemeinsame Sach« der Arbetter ... Die Juden baden kein besondere« Interesse am Untergang Deutschland»^ obgleich es zum größten Teil antisemitisch und judensembiich ist; im Gegetweil, wir Semiten haben dir Völker niemals au leinender , gehetzt, obwohl uns fa t die Presse der ganzen 8*0 ört. Wir machen au» Sem. Frieden auch kein »«- so schlimm, wie dir „Deutsche : trara —- icdt i i dokteuaeKämpfe» torart ftel Darmn tratet au» asten .. ltcheu «rbettrrsrreinen, in dt» teg» < Hot, wieder herau» und tratet sieb« als j IchfWGß XBY* M78| Rrpain zum Zwecke der Existenzderechtigung Beihilfen »mn—I erhalt«» fallen. — Frau Professor Phi tipp so» hat «tute» I 6» Ehre» ihre« «rewtata» Gatten rin« „Martin Phi- IMrCte lippson-Sttstung" mit *B00 Mark errichtet, deren Ltträar ' dem gleichen Amecke rate dir lange bestehende -Lub«te Philipps»» Stiftung" durch da» Kuratorium derselben zu verwenden st«. — Frau Ros« Leszonsky HM zum dauernden Andenken an ihren Gatten mit 10 00g Mark eine „Eally LeszynohyMiftuug" in» Leb« gerufen. Iugendorgantsation. über den wir in unserer letzten Nummer »«richteten, schloß sich am 1.. 8. eine Taching der Sruppeooertretet. Dr. Lugen Fränkel-Münchrn, eröffnete die verdonblunqrn mit einer hebräisch« Ansprach«,, an di« sich der Bericht d. Berbandsoorsitzenden Direkter» Dr. Lange über dir Tätigkeit de» Organtsationsaorstattdeo schloß. Di» Zahl der angeschlossenen Gruppen ist von Iss aus 62 gestiegen. Dt« Iugrndblätter wird« seit »iaiaen Moaoten gemeinstün mit deui" vrupprtwerdemd mr Deutschland herauageaeben. Dirk weiter« Auegefinltung der Blätter soll in einer Kommission barpt» merdtm. Da» gräßte Interesse nahm dt» — der Lloutpaadeba« m tat» anbrachten ftn da» >te» i und chrtst- (T—jifliMiiri M, Deätschtendo, testen Berti» l Ta, wie unter der wwu narayer zweifeao» angt werden soll, um i« choraktertfieren. Kot» diese gemeingefährlich« Darum Proletarier aller Länder, vereinigt Euch, wie unser Marx gesegneten Angedenken, sogt,; der Sieg roftS Euer fein, das habt Ihr an RußlanS gesehen, wo wir jetzt überall mit den Arbeitern an »er Spitz« stehen. Die Bolschewiki» sind müh gar nicht Juden unser Iame» Simon in auch uns. «allin. Leopold Koppel, Georg Aruhold u. a. ». zutzitech Kaiser» nennen darf." Al» Deuter dichr» Flugbiattra, Maske einer Aurainoudeetetzung mit -nttsemtiischen Borwürse» dir jüdischen Staatebllrger gemrinschoftlicher Machenschaften beschuldtgt, sst der fingierte Game eine« „Siegfried Breslauer in Homburg 6 angegeben. Die Perfidie dieses neuesten antisemsstschen Sgktation»- Mittel» liegt darin, datz da» Flugblatt nachher zwei feil»» den jüdischen Mitbürgern angehangt »erden soll, um * ihr Verhallen im Kriege zu Wort kann scharf genug sein, politische Methode zu geißeln. Au» dem Reichste». Unter der großen Anzahl von Petitionen, die im ReTchstag oorlleaen und di» »in Buch vpn 72 Seiten füllen, befinden sich auch allerlei auttiemiilsche Wünsche. Fritz Pieak«, Tharlottenburg, sordert den Ausschluß der Juden vom Richteramt, und zwar will er güttgft jüdisch« Itichtrr In kleinen Städte» dblden — aber in Orten wer 18000 Öfinivcchnrrn bürten nur arische Deutsch« ein Slichteeamt bekleivra. Dar Antrag wird wohl mit andern wunderlichen Blüten, di» dar deutsch« Geist in der Kriegszeit grtrittien HM, in der Petitionskommission versinken. . der «»»«rautexte,ist. Bismarck. Ab- Neigung gegen Annexionen entdeckt zu hoben, ist «tu Verdienst der „Staatebltegerzeitung". Natürlich habe» an diesem Flecken auf der Ehre de» größten deutschen Staatsmannes die Juden Schuld. „Es gibt zwei Btemarcks", läßt läßt sich Herr Lrdiu, vernehme». Der Ptemarck bi« 1870 war tkinoerieibungspolltiker. Dar Bismarck nach 1871 war Berztchtler. Es ist kein Zufall. daß er nach 1871 mit dem alljüdischen Droßbaakter BletchrSver «ufenfräünvschaft geschlossen hatte, «er te Sen achtziger Jahren von Bismarck etwa« erreichen wollte, pMt« zuerst zu vleichröder zu pilgern. Birachlöder mmhte olle». Sa, nun weiß man'». Herr Lebte, hat'» gesagt. _ . md.^Frau'Uralte « p t hat'in itinenmg an ihren erste» Gatten Lugen ' eine Hypothek »an 10080 Mark rin« „ Stiftung" in* Leben gerbtet», au» Herrn Zinsen wüttz ehemalig« gSgltn» der Sitesorge^krzirhungMustoU Mi hEfKWIH 3Ht i_ icmuujuaQ onKpun uuk impi wpnipniizij v* daß di« Debatte aus eine» Antrag der StrZburaer OrGr «rschlußMuno gebrochen mt%. Di« g in der Agaboh wurde bann noch eingehend «rdrtert. Lin Lönoermwichuß soll weitere, Material sammeln und zu Organtsattonaoarschläaen verarbeiten. Lin« ander« Koauntfsion wurde mtt der Ausgabe betraut, eine Aesammenftellung geeigneter Bücher als Lektüre für die Agudo-Jugend herMbellen. — Rach einige» verwaltungotechnilchen Lrörterungen wurde in der darauf vorgenomwenen Mahl Herr Direhtor Dr. Lange wiederum rpm Borsttzenden der Organlsation einstimmig gewäbkr Ihm zur Sette stent »in engerer Ardeiisousschuß, der sich au» Frankfurter Damen und Herren zusraameusetzt, seiner »in Organtsationavoestand, dem di« Pe rtetter der nHnui Gruppen angehären In vorgerückter Nachtstunde trennten sich dt« Delegierten. »MiiabeukiwsteMg rack fäbtsch« Jngwck. Da« te L el pzist desteherLe segenorrtch wsrkrnLe .«bendhetm für j wettett. Der Verein : sein l terra Brat durch Mc Vesüdtsche «Inder «I. Land gspachtrt, ». denen er zwei an Mische FamUie» wetter verpacktet hat. Dies« solhen oor allem von ten Kindern der Pächter mtt Karteffete und tegrack welchen, jetzt desonder» erwünschten Gemüsen vpftellt werbe«. Dies« Mit der Nutzung HM sich ate erMweudih ^arawsscheltt, ran di« Estern änzurege». indem man st« seckst ast'der Arbeit ihr« Kinder teilnehmen läßt und ihnen auch^makttsche Botteile, die »gerade jetzt non besondeeet Bedeutung sind, in «lrastcht ftellt. Der dritte Mo«« Ist ate Schulgarten gedacht, In ihm soll jede» Kind sein Beet hoben, außerdem an den gemeinsamen Arbeiten zur Pflege aller «mnüseatten «eilnekmen. Der ganz« Schuitzirrtek steht unter der Lettuna «teer geschulten Gärtnert», der «teig« junge Mädchen, die ihr« ganze Zell dieser Sache zur Brrsügung stellen, und einige andere. Sie ihra aelchäst^retr Aß« ipr WtUtylft wnpfirffft, §*** bti* gegeben sind. E» haben sich biahra »0 Kinder wer TMl. nechm« an diesem Schulgarten aemelvet. Dl» Pualluktr de» Garten» sollen an jüdisch« Famiven »Mailst werden te.— Mlnflrfit *-1-(b! n ia*rarafcnrafir T ■MO 9n WOBUOK WIPIRV VROH!».. wOHBHMHDCl’Cvra* - Imm nifOttei. Sv der fkftbafhntf ^rr - MÄekhchMNch'in fonteftuccterr Ilwtfck« «emated«. bte Laßt und ver „ rupg der Bodenkultur unter den Juden! Bernii, ketelligt. Auch au» Vrivamrefirm Unteeenrhmen erhchliche «Uri zuraslosten. savaß bl« wirtschaftliche Zulutzeft Meser wteMigm, Erziehung». aam gcfHpcrt eriMmr.

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