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Jüdische Volkszeitung · 1918-07-05 · 28 (5.7.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
28 (5.7.1918)
Date
1918-07-05
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3IMMK voikMn,-. Hr, 28 paUftiia fi» fix »ie ||i>u JUwf Mt (in Euftatz von Rcoachem in brr Rai-Rr. der Egndoh Bltllcr n»f. I« wird Mc Eiurichluug einer Rnftcitdonc gefordert, die nl» Hauptdefinndleil eine groß« Musteefarm euthätt, auf »er -junge Lerne, die all Kolonisten späterhin i« Geiste der Thora leben, in einigen Jahren die dazu ndlige Knsbildnng erhallen, •» sollen ftingt Lerne im Klier >on 14 bii 16 Jahren anfgenommen and in der prnkiischen Wirtschaft nnierrichtet »erden; daneben soll in den Rvnaten, in denen der Lavdwann Palästina« sür fein« Hände wenig Krdeit hat, ihr Geist in ieiigidler Veziehnvg »»«gebildei werden. Der Tal- »nd und die besonder« für den kandwann wichtige» Gesetze der Thöra sollen besprochen und eingehend studiert werten, außerdem oder auch prosame Studie», iuldesoudere Egrochemie n. Wttffchaftdkuud« getrieben werden, Verläßt dann nach 3 bU 4 Jahren oder auch entsprechend längerer Zeit der Gesuchen die Nustali, so soll eine Darlehudkoffe ihm für eine Reih« non Jahren ein ziudlose» Darlehen gewähren zum Inkaus und zue Behauung, d. h, Urbarmachung non soniei Land, als man bei einfachster Ledensweise zum Unterhalt einer Familie udtig hat, Di« Rittet für diese orthodoxe Kolonie solen durch iffeuiliche Gammlungen aufgebracht werden, 9'4 Aädifch« Litton in Palästina, >u« Jaffa wird dem jtdischeu Karrespaudenzbureau im Haag berichtet: Die jüdische Legion in Palästina hat di« Feuertaufe empfange». Sie.,hat sich tapfer geschlagen. Die Truppevsührer äußern Ärt Oewundernag für die Unerschrockenheit, Zähigkeit und ravoar, »eich« die jütischen »dteilangen an den Dag legten. Di« jüdische Legion dehanptete^stch nicht blaß in ihren Stellungen, sondern wußte jetdft, neue« Terrain zu erobern. Leutnant Vladimir Jadviindkh hat in d. paltstin. Judenheit eine Tätigkeit für dl» jüdische Legion eingeleitrt, Rehr alt 500 Juden Hoden sich in Jaffa und Jerusalem dem jü». Regiment «ngeschloffeu. Unter bim Legionären befindet sich der bekannte hebe. Gchriftsteller und Zionist, der 60j, k. Gen-Zion und sein Sohn, Auch and. dek. ualist. Zionisten haben sich angeschloffen. Ran erwart«, doß die paläst. »dt. der jütische» Legion mindesten« 1000 Rann zähl» wird. Der Lqüondgedanke wird non t« paläst. Judenhcht all«, mit Begeisterung aufgenommen. Reden Ehaim Weizmnvn ist »lndimlr Jadotindkh der populärste Führer in Palästina. J.K.H, AranenWahlrecht Bei den Wahlen, die unlängst in den jüdischen Kolonien in Jaffa dnrchgeführt wurden, wurden den Frauen alliixt .nnb passive« Wahlrecht eingertumt. Pin» Kchiffatzrtßefelschaft nach Pakäst,»» haben rusfisch« Zionisten mit 5 Ristionen Rubel begründet, sie fast den Verkehr zwischen dem schwarzen Reer and Palästina vermitteln. * Pi» lahk der Inden in den Vereinigten Staaten von Nordamerika beirägt nach d. »jüd. Jahrbuch' von 1917 leben über 3 Millionen, I*/, der Sesamtdev-lkernng. Die bedeutendsten jüd. Gemeinden find Rewnork mit 1350000, «hikag, mit 250000 », Philadelphia mit 145000 Seelen. ft» Hörster Zeus»« Die größte jüdische Tagelzellung ork«, »er in e. »uflage von weit üb« 100000 «scheinend« Borwärt«, wurde, wie von nn« bereit« gemeldet, wegen de« Berdaäie« »uupatriotlschen Jntereffc« für Deutschland, mit dem Kudschluß vom Postdetrleb durch die amerikanische Regi«ung bedroht, D« Börwürl« mußte, um Zwangämaßregcl zu entf ehen, die schristliche Giklärnug abgeben, daß er stch verpslichie n Znkunst überhaupt keinerlei »»«spräche über den Krieg in seinen Spalten mehr zu gestatten. In Wem-Horst ist Ehajim Zwi Gezow gestorben, e, gelehrter Kaaswann, ba mehr. hebr. Werke »ersaßt hat. England, fine trsttärnng tre englischen Flegiernng zur Judenfrag« in Ostenropa übermiile» nn« J.K.H.: Zwei führend« jüdische Organisationen in England schrieben an Balfour, »aß, während di« astierten R«gl«ungcn von den Beschwerden gewiff« unt«drückt« Btlker wied« Polen, Serben und Tschechen Kennlnit nahmen rrnd ihnen »tilge Genugtuung »«sprachen, keine derartige ErNärnng bezüglich btt großen jtdischen Gemeinschaften in Oftnud Südenropa abgegeben wurde, die unk« noch größer« Unterdrückung leiden. Die vrreinigungen fügten hinzu, daß die Politik der »stierten bezüglich Palästina« die« Problem nur in beschränktem Maß« berühre, da die überwirgende Mehrheit d« Juden in Ost- und Südosteuropa in ihren Geburt«länd«n zu bleiben wünschen, »nßnbrm müßten sie befürchten, baß die »ntilewsten in Polen und Rumänien die Poläftinaerklärung d« »lintcn al« Einladung betrachte», die Jndeufrage durch »n«. Wanderung der Juden zu lösen. Galsour antwmtete am 2». Juni: .Seiner Rajeftil Regierung empfindet dir innigste Shmpathie für ist Emanzipation d« Juden in Ost-uudSüdofieuropa und wird bestrebt sein, aste«, wa« in ihr« Macht liegt, ^äufzubietc», um eine gerechte und dannhaste Ldsnug d«' Jndrnsroge in osten betroffenen Ländern zu fichern.' svoile, nicht« al» Worte!) Wie Oreglan» russisch« Inden zu -aldaten preßt, schüdni «. Nugenzeuge in d. .Köln. Zig.': Bor ungefähr 1« Monaten m. ruft., pol»., rumän, Juden ». 16—ISJahren in d. Gesangenenlag« ». Knockalae, Idle os Ran, uni« d. dort intnnieNen Deutschen, Oefieireichee, Ungarn eingeliefert. Nr« Geschichte war fast^ ohne »»«nähme die gleich«. Nach Erklärung de« nnerngeschräulte» U-Boot-Kriege« desntierten di« Neutralen wie d. Engländer zu Hunde««, von ihren in amerikanischen Häfen liegenden S chiffen. Biele Schiffe konnten wegen Rannschofttmaagel« nicht antlaufen; da griff John Bnst za e. alten bewährten Mittel: man schickte .Preßgang«' lNnwerdung«. banden) in d. Re w Fort« Ghetto. Durch Bersprechnng e. Lsthnnng «. 15—25 Pfd. Gtnliug sir die einfache Rerse nach Liderpool n. zurück lockte urau.d, jungen Lost«, dir nicht« ». Ausland. vttstla». Mi ir 3«B (9(8. S«beruf verstanden n. stch d« Gesahren nicht bewußt waren, aus d. Schiffe. Eiumul dort mußten ste d. ihnen übertragenen Nrbeiten andführen, so gut »der schlecht H möglich war. Elle trbsteten stch aber mit d. guten Verdienst u. d. baldigen Rückreise. Sofort noch d. Eiulanfen in d. Livnpool« Hafen wurden d. Leut« ob« von b. Polizei von Bord geholt u. nach d. J«le »s Ran geschickt. Di« versprochen« hohe Löhnung wurde nicht an«bezahlt, so», die Leute auf d. Mildtätigkeit ihr« deutschen n. äste«. Mitgefangene» angewiesen waren. Briefe an d. rnff-, ruwän-, amerik. KonsnlaI waren ohne Erfolg, sie - blieben wie uns. eigenen Briefe str London liegen. Rur wenige von d. Leuten w. amarikan. Bürg«, fast aste waren al« kleine Kind« mit ihr«, Ellern an« d. europ. Ghetto« In t. große New Park« Ehest» stbngestedelt; ihre Sprache dlleb dieselbe nnr anstatt mit rnff. »d. poln. nun mit am«ik. .Slang'-Brocken durchsetzt. Nach einigen Monaten w. einige Leut«, dar. solch« an« Ploeschst u. Brail» sowie a. Lodz, neu eingekleidet «. abtranöportiert, wir und auch ste leibst dachten nach d. B«- einigten Staaten. Rach einig« Zeit jedoch kehrten ste Wied« zurück, ihr« neuen Kleidung b«ondt, n. erzählten un«, daß. nun sie sreundlichst eingeladen Hütte, in d. englische Eriuee einznirnen. Rur wenig« haben stch dazu »«leiten taffen. D. Mehrzahl fitzt noch imm« im Gefangenenlager n. schreibt Briefe, die nie ihren Bestimmung««« erreichen. (Uenter). Da» »»«mäklige Im« hat die, zionistisch« Organisation in London ermächtigt, di« «ttomanischen Untertanen, die Juden find, zur Befreiung von den für feindliche Nntltnd« geltenden Beschränk»»««! vorzuschlagen. Zranlktsch. Pari». Pros. Wergs»» in dementiert l L'. llnlver» lsr. die Rachricht, daß « stch entschloffen habe, an d« nen zu gründenden Univerfittt Jerusalem zu lehren, er sei viel zu viel mit d« Unionsttät Pari» »erwachsen, al« daß « ste je »«laffen würde. llNMäNit, Pi« Andenfraze Die Haag« .Rieuwe Eouraut' schreibt -Marghilomau hat mit keinem vast die Emanzipation d« Juden erwähnt. Soll ste mied« auf dle laage sBahu geschoben w«d«n?' Euch and«e neuttale Blätter geben ihr« Enstäufchnug üb« da» Verholten Rumänien« Nu«druck. wraine. <in jüdische» Mstristerinm. Die Parteien der Zionisten, Orthodope n .Achdut' nnd Bolköpattei hohen stch ««einigt, um im Rationalrat eine Mehrheit für Herrn v. Tjomkin al» Kandidaten für di« Verwaltung de» jtdischen Ministerium« zuftaudegnbeingen. k. war früher« Radbin« in Jelisaimetrad. In Ieüatertnoilaw ist d« Dicht« u. Pädagog. Jacob Lern« gestorben. _ Sitzland. PU Pogrome de» Mknijahre» 190t find unbedeutend im vergleich zu dem Me« von Blut, in dem jetzt di« Juden von Rnßland verfiukeu. »u« der Ukraine kommen Rachlichstn Sb« groß« Pogrome, au« Weißrußland werden blutige Eu«. schreitungen polnifch« Legionäre gemeldet, I. asiattschen Rußland kommen täglich blutige Judenmetzrleien vor. Biele Anden w. gewalts. znm Idiom bekehrt. Nn den Pogromen nehmen Balschewiki wie Gegner Nnteil. Im Kaukafu« find b. Rückzug d. revolntionären Truppen schwere Jndenversolgungen auägebrochcn. D. Pogrome find noch blutiger al« vor li Jahren. In Gluchow w. 111 Juden, in Rowgorod-Sewer»! 63 getötet, 9 schw« verwundet. Der neue .Jüdische Rationalrat' in Rußland hat de«halt den Tag d« Metzelei, d. 23. Mai, z. dauernden Sndenken al» Trauettag angesetzt. In Moostan kam e. jüd. Deputation au« Turkestan'au, um die ruff. Regierung zur Hilfe gegen die furchtbaren Juben- Berlolgungeu aufzurufen. — Advokat Jacobsohn, Mitglied d. 1. Duma ist hi« gestorben. pole». $ Pagrdmtzeweguug. In Warschau und Lodz waren Wdr wenigen Tagen üdnall »ufruf« angeschlagen, die in unmißMrstündlich« Weise gegen die Inden aufreizten. Einer dieser Hsrufe-lautete: .Polen, »chtung! Dem polnischen Volk drtjht große Gefahr I Die Macht im Lande übt eine fremde Gewalt au«! Eine fremd« Macht zerstd« unseren Boden, unsere Kräfte, unsere strdeitlstätteu. Die polnische Regierung, durch die Deutschen eingesetzt, hat keine Macht, führt eine Scheinepiftenz. Jüdische Banden plündern Polen I Durch ihre Hände nimmt die Okkupationimacht alle«, wa« ste will. In dem Bestreben, die Spurcn dies« vernichtenden Erbait zu veiwischen, säen die Juden Unfrieden zwischen un«, rnsen in uns«en Reihen Streitigkeiten hervor, organisieren den Bürgerkrieg. Uns« Elend macht ste reich, unsere Machilofigkest stärkt fie, uns« Unfriede gibt ihnen Kraft. Mit den jüdischen Intrigen muß einmal aufgeräumt wnden! Mit jüdischem Geld« organifi«te Schlägereien werden auf t«pf«e Kämpf« stoßen, welch« nicht Geld, sondern da« Bewußtsein in den Kamps führt. Für die unverschämte, vernichtende Polittk w«den die Juden die Sttafe «halten, die ihnen die Bcfrriungtarm« erteilen wird, Nchlung, Polen! Gott ist uns« Zeuge, daß wir nicht Blut «ergießen wollen, ab« vergegenwättrgeu wir un», wa« für Ried«- lagen uns« Baterland erwartet, fall« wir nicht dies« jüdischen Frechheit ein Ende machen. Di« Befreiung «arm«.' In e. and. »nfrnf heißt e«: .Da» polnisch« Volk muß erfahren, welche Ziele die Arbeit dies« jüdischen Scheusale «strebt und wer ihnen da« Geld dazu gibt. Mau muß diese Bande vertilgen! Diesen Juden muß man eine Lehre geben. Sie sollen wiffen, daß die Sttafe fie «teilen wird; da« polnisch« Volk denkt and««, »I« d« durch die Juden gtttuschte Warschau« Stad trat'. Diese Aufrufe hingen drei Tage in allen Straßen, ohne daß jemand fie entfnnte, wenn c« nicht Juden taten. AIS ein jüdischer Ratdmann e. polnischen Miliziantcn auffordette, die Plakate abzurelßen, gab dies« zur Antwort, daß keine Verfügung «> gangen sei, die die« vorschreibe. Auch w. kein Fast bekannt, daß e. der verbreit« dieser Flugblätter abgefaßt »der sestgenommen wurde, daß zw. die Polize, sonst die Sntiernung ihr unerwünscht« Flugbltllee und Raunanschläge gewiffenhaft durchführt und gewöhnlich der Verbreiter habhaft zu werden »ersteht. Den jüdischen Zeitnngen in varschan und Lodz aber war e« vndoten darüber ,u schreiben. Und da« geschah unter den Eugen d« deutsche- Verwaltung. Pt« -üben nn» »er Akaaiorat. .Has ri' R. 140 vom 28. Juni bespricht die jüdische Lettretuaz im Siaatirat, deren genug« Zahl und Parteizugehöigleit kritisiert wird. Ren dürf« stch unter diesen Umständen keinen Illusionen hingeden und von der Erdcit der jüdischen Bertreter nicht viel S.sent- 'liche» «Worten. Die tonangebende Prrtei im Staatira! werde die Rattonaldemokratie sein, d«en Streb:., ans baldigste Einberusang eine« gewählte» Parlament« ginge, dem dann alle die Zukunft d« ganzen Lande« bctrffenden Fragen zu unterbreiten seien. E« sei zu «warten, daß d« Staatrrai zu einer Behandlung der Judeuftage daher nicht koarnen werde. Sktiolften und Paffiolfton würden in dem Bemühen einig fein, jede Röglichkrit za verhindern, von der Tribüne de« Staat», rate« au« jüdische Engelegenheitea ans die Tizedorbnunz za bringen. Reden, Deklarationen und Znterpestattonen brächten nnt« den jetzigen Bedingung«» die jüdische Sache keinen Schritt weiter. ,Uevükknuugozuuabme und chebnrieu' lei den »olulsche» Jude» Die polnische Presie hatte wiederholt, weun die amtlichen Statistiken de« Warschauer Magistrat» erschienen, mit Besorgni« darauf hiugewlese», daß die Gedurleazaht d« Juden in Warschau die der Ehristcn audaunud bei weitem übettreffe und hat im Enschluß daran lebhaft« Befürchtung für die Wahrung de« polnischen Eharakter« der Hauptstadt geäußert. Ein» d« jüdischen Warschauer Zeitungen veröffentlicht »unwehr zum besseren «stnfttadni« der städtische» Statistiken folgende«: Die Statistik gibt dadurch ein völlig falsche« Bild d« Lage, daß die al« .geboren' eingetragenen Juden bei weitem nicht alle in der Zeit gebore» find, über die die Glattstck berichtet. Die staudebamtliche Eintraguug »er Geburt war zu ruffifcher Zeit für di« Juden ungemein umständlich, mußte bei einer ganzen Rtthe von Instanz«» und Beamten besorgt werden, und damtt waren «hedliche Kosten verknüpft Infolgedeffen hat ein bedeutend« Teil der arme» jüdischen Bevölkerung die Kind« nicht in di« Geburtlregifter ausnehureu laffen. In d« gegenwärtigen Zeit kommt man aber sür llnterftützung«- zwecke, Ehebeurknubungen und sonstig« Etteii und Dokument« nicht mehr ohne Gedurttschein au». Daher nun lassen stch vielfach Ettern, sogar Grvßeiinn zusammen mit Kindern »d« Kiud»<kiud«a in die Gedurtoregifter d« jüdischen Gemeinde »usnehmen. Wie hoch der Prozentsatz dies« .Geburten' ist, gehi darau« h«»»r, daß die Rag,strai«stattftik für Warschau im Jahre 1917 9070 jüdische Geburten angibt, währen» nach den Raddiuat»düch«n tu diesem Johre tatsächlich nur 4512 jüdische Kinder grboren worden find. Rehr nl« die Hälfte d« all .gebdten' ßbegisttterten waren also erwachsene Leute. Aer Für» nn» Aporiveretu hat die Einberufung «in« Jahrc«k»ns«cnz für Milte Enguft nach Lodz beschlossen. »ektttche »uterrl«kofü«er in Ftze»«- und Fßakmud- Ftzora-Achnlrn Der .Hnjnf berichte,, daß man in »rlhobozen Itteffen mit d« Edficht umgehe, welltiche llnlerrichtssich« i» den Ehedernnd Thotmud-Ihora-Schuten cinznsühre». Seit 2 Jahren habe man bei d« Stadt Warschau beunlrngt, »aß ste die Kosten sür d, welil, Unlenichr üdnnrhme, u, wrrde stch wieder an fie wenden. Der weltl. Unterricht säst nach dem »on d« Warschau« Schul,nspektto» «ndgeardeiteten Programm ftattfind«. Marsch«», pie jüd. chomnostestebr« beschlossen, an ihren Ensong Ra, erhobenen Gehol,»socdernnzea sestzuhalicu und vor »nen Gewilliaung keine neuen Verträge abzaschließen. Alle Lehr« und Lehrcnnnrn sollen sich solidarisch erkläre» und die weiteren Schtttte einer besondere» Kommission überioffen, Marschau In dBersammtnng de« Verein« jüd, Litern!» u- Jonrnnttftrn w, darüber geklagt, daß der Marschall de« Staat»- rate» bei d« Endlenz, die « »er Abordnung de« porlameninrilchcn Preffespndiknt« gewährt habe, d, jüo, Presse nicht derückstchtigi. Die Versprechungen Knchnrzrwstti der seinerzeit d« jüd. Preffe s. Uutnstütznng zngesogi Hube, seien nicht «» füllt w. Die jüd, Presse w, durch die poln. ftanUichen Einrichtungen ignoriert. Der Borftnnd de« Verein« w. «sucht, b. Maischall Pulnski vorstellig zu werben, daß d. Zurückstellung b, jüd, Preffe bei vetteiluug der Plätze der Preffe löge anfhäke, nur b. 3 Warschauer jüd. Tnge«zeitnngen könne» Bertttter zu d. Sitzung» d. ElunlSiate« schicken, während t>. übrigen jüd, TagNzei,nagen Polen» n. d, Wochenschrisien, d. Organe der gritzlen jüd. Pürieren, », eigener Berich,erstallung au«geschioffcu seien, Jumeudimg». Konsul Wertheim Hot dem Museum sür Jndustne und Läudwirttchast 10 000 Rüdes für die Handrnerk«- ftärien zur veisügung gestellt. Der kürziich »erst, Dircktvr d« Handeiidauk Suwlckr »«machte 300 000 R, für ein Lotk«mn> senm in Warschau u, 100 000 R, d« Miunowskikaffe, Grgauihltiou der jüdisch» Aüudkrr. Ein Eusrus de« Warschau« jüdischen Kansmann»»«e,u« an die jndifchrn Hündi« fordert z. fest» Orgnuisnttvn auf. Die« w«de sic in den Stand setzen, ttvtz der Schwinigkett der Bnhtliniffe sich vor dem Ruin zu »«wahr», wie da» Beispict ander« Lüud« lehre. Muleefiützuu,«» Ende Juni fand eine Sitzung de« jüdisch-amerikanischen Hi>f«k,mi,e» zur Verleitung »« uen- «iugettvffeu» »mcrikauischen HUsögelder statt. Morsch»» Del .Mumeui' »,m 5. 7. «fährt au» sich«« Ouelle, »aß di« Gemeiudemahle» bestimmt im veriuufe diese« Mouai« stat,finden würden, Elle »ahlkomit«« mißten schleunigst ihr« Luudidaieulffleu aufstellen.

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