Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 24 (14.6.1918)
- Date
- 1918-06-14
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 70% known words query
- IRI
…/6682508-6377565-6450393--0947-4850700- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
i Plr 9m blaYk Btt InstraimMi ha M» Retafflo» 9m C—11 gsgeolber Eetesrlri Tirutworti bfJr4««n «tt fioftes4lmte* li «lei 6eaeiMk-$fU«o«n: f NlteLynPnreLs )wiln> t ». i». n Ba ki Deche»tage» 14. « Brstnn ibesM 6 Ubr S Ubr 15. S »erg« Sf, II. Sf. n. €41«| ibnll to.tm. 10.4« IC.«, b. »•cgi n f>>, B 11.6. <tenM \s u t U Pressenotiz Zu brr Brkänntmdchang kir. tl. 8/1 1«. vom 26. Mir, 1916, b* trtfftn» BasablacnihnM, Enteiffnunf and Meldepflicht Ton EinrlehtangrsfeRenjtfnden bazw. freiwillige Ab- Ueferug auch Ton anderen Gegen »linden ao» Kupfer, InpkeidezleTang*n, Hinkel, Hlckellegierungen, Alomlnlam and Zinn, ist an 15. Juni 1918 (in «achtrag Nr. M. 8/6 18. K.R.A. erichirnrn, btt Me fär FenlterfrifTe nab Fenitarknäpfe rrlaffenrn Brstimmungru änbett. Hiernach flnb bte für Drifte von Baskvlvrrfchlüffrn gttibfftnni Ruinahairbeftinnuagen aafgehobei,—biatbea. Dagegen finb Sriffr unb Knöpfe ahne Ziüdficht ans die Kanstmkffon des Berfchluffe« von der Beschlagnahme best eit. neu» sie Mit ben Fenster durch ein andere» Mittel al» durch Bertchraubung ober Ber» fiiftung verbnuden find. Der Wortlaut der Aachltagsbekanal. nachung ifi bei den Laudratsintern, Bürgermeisterämtern unb Palizeibehitben einzufehen. piichar-Syiigoge. »Uri*flr«»' 45 Krntag abob 8 Uhr 4 n&r Sornabfflb frftl) *^7 t iCTtnafcfsb ebb. (Schlstz) |0,4 Win I an »ochemag« früh 6 ebenM 8 t 2172 .in» \3' -osr . * .in» . , w.o « hro r'inp „ " mje . adgabefähiger Bürger versäume eS. zur Sammlung der Männeranzüge freiwillig I I deizutragen. Tie Stadt Breslau muß | I die von der ReichsbeNeidnugsstelle ver» . lanaten 7450 Männerauzüge »nter alle» I I Umständen dis!L. Juli l8 aufbringen. I veil sie für den Bedarf der Arberter in! der Landwirtschaft, bet der Eisenbahn und in den kriegswichtigen Betrieben I bringend gebraucht werden. Wie die I Nn«hsbetleidungsstelle in eine« neuen.! Rundschreiben ausdrücklich hervorhebt, ist abgabefähig jeder, der »ehr Kleidnngsstücke besitzt, als dt« gesetzliche Be» | stanbSliste vorpehr. Ern gebkaicltrMigee Mäiienirig [ kann somit »an oielen UN die Altbe- Neibangsstele, King 48 I, abgeliefcit I I »eiben. Sr wirb gut begabll. Wer! fiei»iHigiabliefert, braucht feine Bestäube an Cberfteibuaglftüiten fchristiich I nicht anzugeben, Dick in der Wohaung nicht geprüft und erhült^anjetbe» eine! amtliche Bestätigung, wonach die jetzt abgegebenen Etüde später augerechnet | »erben. Perfonen, bte im Itetm4leiflc I stehen, find non der Ablieferung nicht best eit- Dank der Opfermiligkeit der Bürger haben bereit« mehrere Städte [ I die geforderten Anzüge nnfgebrocht. | Auch die Stabt Breslau darf nicht | nachstehen. Kein Anzug darf fehlen I zu der Menge, Me kic BeichäbSleibung«. stelle unbedingt van Breslau verlangt. > Kommt Me vole Anzahl Anzüge frei. Dilig nicht zust>»»en, I» muffe, I Zwaugsmaßregein erlaffen »erben. Tue | deshalb jeder feine Pflicht. 1 Anuuhmezeiten: Jetzt von Abis 1 l und Uhr 4 dt« 6 Uhr nnchmiNags, auch I konuobenb. Wie müssen die Anzüge beschaffen sein? Heber die Beschaffenheit der abzu- | gebenden Anzüge hat die Neichsbekleibungsftelle folgende« vorgefchrleben: 1. Die Anzüge misten eine tl«rt< I Inanspruchnahme aushasten nnb 2. so beschaffen fein, bah flB»«i,z I sttzäer,»r gsnr gertage Aasbesse NIHgen erfordern stich« »erden laut An. Weisung derffieichbeNeibungsstelet Frads, Smoking«, Leinen-. Lüfternnb leichte | Flanellfachen und Uniformen. Die Synagoge Lbervimmt Mb JkAbbifd, cft4t trenn »st >cht»rker»e» ivährevo ve4ATravcrj»hrr4 ^nnd zu Iohrzatlr». Vrenso wird da» GedScht»ts in der Synagoge in aSt»raditi»«Ier Weis» durch dt, üblichen Gebet« abgehalten. Gelegenheit ist im Trauerjahre und an den Fahrzeiten oorzubeten Da» OedSchtnt» der gefalle»«» Setdate» »trd bet» IrShgeMedteaDb darch da» übliche grrirn ’wt t» »nfchhch a» hM'Met für »atl«. V«tet< ’ltafc and Heer geeHrt. (Der >afr»f der R«»ea I'erMgl a»f Vaäfch »ach Uagadi Ulatrag t» da» «edüchtnl» Vach das.» KaHrzette» title» »tr »» Kettet »erter \+*ie**in$t eazametde». tetr Ud«W Vthm 4» ( VL Armeekorps. Stellv. Geneealkonnnando. AbC II f Mr. 6«4/j. 18. Bekainimachinig. Bei« stellv. Generalkommando gehen fortgesetzt Gesuche um Genehmigung von Tanzlustbarkeitrn ein. Ich werfe daranf hm, daß durch Unordnungen der zuständigen Militärbehörden alle öffentlichen Tanztustdarkeiten i« Korpsdereich verboten find. Lusnahwen werden nicht zugelassen. Den öffentlichen Tanziustdarteilen werden di« von vereinen oder sonstigen geschloffenen Gesellschaften in Gasthäusern veransraltcten Tanzvergnügungen gleichgeachtet. zu denen lkichtmitglieder -ugelaffen werden, oder die an fich wegen der großen Anzahl der Teilnehmer des privaten CtzaratterS entbehren. Da« gleiche gilt insbesondere auch von Hochzeit-- gesellschaftln. Zu «eine» anßerorbentlichen Befremden! habe ich gehört, daß ans alle >rt versucht »rrd, baS Lanzverbot zn umgehen und LffentlicheTanzvergnLaNngen al< solch« geschloffener Gesellschaften erscheinen zu laffen. De» wird in Ankunft auf baS schärfste entgegengetreten »erden. Lanzlustbarkeiten entsprechen nicht de« Ernst der Zeit und erregen mit Recht bei großen Teilen der Bevölkerung, i die durch den Tod ihrer Angehörigen auf den Schachtfeldern in tiefe Trauer versetzt find, oder die mn ihre Lieben da draußen bangen, Anstoß. Auch die an fich nicht verbotenen Tänzein Privathäusrrn oder in geschloffenen Räumen eines Gasthauses find > geeignet/ Anstoß zu erregen. Ach verkenne I keineswegs, daß fich der der Bevölkerung ein Bedürfnis nach zeitweiser Entspannung. Ablenkung und Aufheiterung geltend macht. Deu^ wirb durchStonzcrte. Lorträge, Theateraufführungen und andere Bühnendarbietungen mehr als'reichlich Rechnung ge. trogen. Daneben kann ein Bedürfnis für! Tanzvergnügungen mit ihrer Ausqelaffenheit undfoustigen Begleiterscheinungen nicht anerkannt werden. Ich hoffe bestimmt, daß diese Hinweise genügen werden, alle dir eS angrht, zur Zurückstellung ihrer Wünsche zu.veranlaffea. Zn» Echlüß weise ich darauf hin. daß alle Snftagen. Beschwerden, Anzeigen ufw. in Tanzangclegenheiten bei den zuständigen Landräten und Polizeibehörden der krei-- I freien Städte, nicht aber bei dem ftellv. . Generalkommando oder den Lommandanturen ayznbrtngen find. ImlM, den 3. Juni 1918. Der Steil*. HoMMi4lm*«U flaseral | Trbr. *. Egienftela, G net ul bet Infanterie D»ie L>IannimaLu»g gilt auch für de» Bereich der Festungen Lrcstav and »atz. irertsn. den 3. Jani 1918. »er fia»»anäs,t I. «. 8rif VON Pt eil, Keneralenlnnnt 6utz ben 3. Jnni 1918. D«r!«■>«,<411 . i- Ki Siedler, Genernlmnjor, Vertreter an allen Plätzen »aebc bdT orsa^rt gatblfUticbtiyo am d«m Zeitvaft- RB«irieb. mit aib«c«a A»fAb«Q sind u btM a» A» 0«bKt»e»t«Ils ser , VolüersitBA^' vle Gold-, Silber' und Jawelen-Ankanfsstelleim Hnthnoj ist werkti^lieh von 10—12 Uhr vormittags geöffnet Breslau, 8. Jani 1918 Sold-, Silber« and Jnwelen- ,A oka Dfss teile. Laiar Llss Zorackgekebrt Zahnarzt W. Sommer Vm mwlnttr- « Inr 1-2 Bll Feraraf 109) Siadttbeater VI. Armeekorps Stelle. Generalkommando 8bl. IIP, IVa, K. St 91 r. 616/5, 18. Anordnung. Knaben u. Mädch. kdooen «ich in ihm Aebalfretoo Z«it durch tchrifU Arbeiten oder BeateUangec rerdieaea. Meid. b. ,Coa* *d»r", ScbveidniUentr. 17 oder Geldstrafe, biS zu 1500 Mark bestraft. Z 3. Die Anordnung tritt mit dem 15. Zunt 1918 in Rraft. BreSIau, den 10. Juni 1918. Der Sltlli. Soanaiiiitrtflöt Btnerol Frhr. v. Sgioffftein, General der Zafaitterte DaS Gleiche gilt auch für den Bereich der Festungen Breslau und Glotz bezüglich der Tnordaung vom 22. 4. 13. BceSlau, den 10. Juni ISIS. Der ffonmoabant 3- « Graf von Pfeil, GrveraSeawAM Tlatz, den 10. Juni 1918. Der LimmniSttl von Fiedler, Generelmajer. 8s!rstssusküotls »n all»n Ort»n Aber Vorleben, LebensUar BiMon^igAAj, Cbar»kw, fAmilie, VennÖeeB, MilgiU. Oeeadbeit jeder 'Pereon Verachviegeatieit wird p* rentiert. Qlioseade Beliehooge» m elleo Kreieaio too U'AobeasffeooMea. Aaskanft»! DombrowaU, g»frand»t I3SS. Bf»sl»a 11 Neoe TAAcheoetr. 4 II fhr ebaitUcbe Zeitao^ea tarn OrifioAjpreiM „dourier“ SchweidüitAer»tr. 97. öchoief, welche in Vor beten prAktuebe Aaebildoog erb eiten wollen, lönnen »ich melde» in der OeechAfUttelle der Jöd. Volksfeimag 4—5 Uhr Zum Anstraffoo, BMUUgAaj«o» Elnk»»t1»r«B kßaaeü eich geeignete Personen melden. Deoeroder Verdienet b. •Cooriei* 8chweidoitzeraU. 27. Zn Ergänzung der Ano:d.inng vom 20.4 18 — Ilf1 Rr. 198/4. 18 bestimme ich auf Grund des § 9b des t resetzes über den Belagerungszustand vom 4. Zuni 1851 und Z 1 deS Abänderungsgefetzes r >m 11. Dezember 1915 im Intereffe der öffenr ichen Sicherheit wie folgt: § 1. Zur Verhütung einer mißbräuchlichen Benutzung der Eismdahn.zülerwagen verbiete ich. ben Militär- und trijenbahnbrhörden bezüglich der Bezeichnung d.-« SdscnS^r«. der Art. der Menge und des Ge oichls der Güter, des Empfängers und der Verwendung des Gutes falsche Angaben gemacht werden. ES bleibt sich gleich, ob die fatschen Angaben schriftlich in Dringlichkeitsvordrucken, Frachtbriefen oder dergleichen oder mündlich erfolgen. § 2. Verstöße hiergegen werden, sofern die bestehenden Gesetze keine höhere Freiheitsstrafe brstimmr». mit »kfängvis bi» zn I Jahr und tt.rg.frfinfz tneftDItlSWtrt. BOttl« lld beim Borliegtn milberntcr Umftänd« mit^aft ’vm* """ DesnersUg. 18. L. 71', lThr Der Po»tIUon ▼on LodJqbmq Freite/ H. 6. 6«,, Uhr Lohon^rln SoDBAbon l, 15. 6. 7'1» Uhr i D«r B«tt»Utod»nt SoontAg. 16. 6. 7 Ohr D#r Bottolftadont Moeteg, 17. $. Ohr Loh»ngrln Diectieg, 18. 6. 7*/» Uhr D»r Postillon tob LoDjamMB Mittwoch, IS. 6. 7>|a Uhr TtbtIbU DoaaeretA« 20. 6. 6'l* Ubr Lonengrln Freiug, «1 b 7'lt Uhr D»r B»tUlstod»nt Suonebead, ’Ji. 6. 7’L Uhr D»r flleg»n4»Hollu<1»r Inkassos, BiRMnilT.DracBicliu „COV BLEB“ Sehveldnltxeratr. 27 e»t6t li SretltH ln des K>%wdra Jfldtedie CtH m. Umt> pkts ib Co»OHor»1 S. Barnim, imkmtz. 1—9. T«l»t M7 Klrseht, Conditoral, Evnorntzlatz. Condltoral am Carlaplatl S, Tale Ion 299 Ä ■ i d n * mt L .Wwi» OHinn mk, H SohloM-Caft, Schweidnitzerst. 28 amZwiugerpl. Geier, Garteustr. 87. Cd3 Schuster, Schweidoitzerstr. 58 Ferner liegt die „Jdäische Volkszeitnng*4 ano an folgenden Stellen: StKMscb» LwM»: rrteiMcM. O» terstr« Matttmastr., PrSedrlck WH*ku*tr. 101» Sadowastr- Akadeolscbe Ueesänimor CU»*- Robert Beil |fanknnd Wechsdgeschl/ Breslau I, Albrechtstr. 54.1 Annnd Terkauf allerWert-1 laplere, Einrichtung von Sparkassenbüchern |Yermietang verschllessbarerl eiserner Schrankfächer Auskunftei „Courier' Tal. 7805 Sehveldnltzaratr. 27 Tel. 7606 («oeaflber de» Stadttheater. orteüt K»il and nrariMi AaAnmlt and p«. schhe » alten pilTatm zncUftUchen and PunffiitnnntelcgenheKein Iber Pcnooen, rinne» Sttttnwea. Vereine, Oaneteden. BebOrdea. Rate» Material tu der Pruk. Walbtr. 9. 12. [In den Bterloknten von ITteedtei», Ktpkc, Cell Ifahrtf. Hotel W) oer Hat Hotel Harknua e»e Die eeee Nr. eowle darrlnc Nrn. tend leder- Itejt mt de» Heantbebeko« (VerkebrahaRe). oow» ltn den Ziatnniiball»i e» Rkv (Bade 2). Cbrteto- Upborlplatz, Nene ScbweMaMzentr. 3. Scbweld- I ottzer Stadtarabea (seeeaaber dem Knteer WB- Ulute-Denkmel). Keiner WBbetantr. 77. (Ecke looethestr.), OerlenitruM 99, bet den Z.i'iI»ici- HUndlem: bei Kteebnc, Ed» Ckrteratr. e. N. Ksehwe*dn*tren*r. Tefcbntree« HOsedean». » Hvactorbutr. e. Heoptbebnbnt. OdertHbebahel L ZettmvndOmk y. Oebr. ■ereatb für 15 Pfl. « beben Hüäisede Mtdürger! Fördert des jidiacbe Handwerk Aotkooft ftb«r laBAor« jlitrliedcr beim I. VoniUeoden Herrn SUlB* ImoUmetstor Wolff, Lohmtr 21, T»L M67 a. btüu Se<tatzm.Hrn. 8A»k»rm St»da»r Anton!»ustr. < ÜT»J. 8007. Verein selbst jöd. Handverker Brsslin Durch die OeschlfteteUe dieser Zettng M m bestehen, wie durch alle Bnchhaadhrngm: Dr. P. Neastadt, R&bb.: vse Ocrtt»- tad U»> iterblicbkeitslehre Pre|» 2[M, Wie erziehe» wir unsere Kinder , 2 . — Oedlcfatnlsrede 1. Dr. J. Lobelksl n M Pt — Trmerrede L Mos. Moateflor» — Der Patrlottsmis des JedMUn — Zur jüdische» PeladesUebe Die Schriften dieses als PldagoMm Kauze lredners rflhmUchsl ♦—