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Jüdische Volkszeitung · 1918-06-07 · 23 (7.6.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
23 (7.6.1918)
Date
1918-06-07
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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pk JHeWU* Der A«öo bilden e. inlereffonus Kapitel der verglliLende» Oprochwiffenlchast. Zn der Stege! paffen sich d. [üb. Dialekte den Landessprache» an. Zn Pole». Ruß« lavd. Gatteten, Rumänien he,licht b. jüd.-demsche Jargon, d. .Jiddisch*, i» letzteren Lande sprechen einige Zude» anch spanisch. Zn Saloniki wird Kn an» Spanisch n. Hebräisch gewischter Dialekt gesprochen, aber auch d. Türkische. Die KarÜer v. Zernsale« «. Konstantinopel sprechen spanioltsch. arabisch sprechen d. Samaritaner *. Palästina u. d. Juden ». Gemen. Such i. Marokko herrscht d. Arabische unter o. Inden vor, ausgenommen d. aus Lpaoie» Vertriebenen, die d. ftd.» span. Dialekt brauchen. D- Hebräer v. Algerien sprechen die Sprache d. Berber, d. Kavaschat v. Abessinien d. Amhansche. d. Juden d. Sudan arabisch. Die pers. Juden bedienen sich e. desontz. Dialekt». Die Inden Indien» sprechen meist, d. >«harische, das sie mit Sansknrbnchstabea schreiben. Zn Lj« gtzanistan sprechen ff« arobilch. Die wenigen Zoden in China sprechen chineffsch. »ährend bei den Zsraelite» v. Hongkong ». Shanghai die Verkehrssprache arabisch o. indisch ist; einige können anch gut englisch. Zn all diese» so verschiedene» Dia« letten find virte Ausdrücke. besonders solche, die Kultdinge bezeichne», hebr. Ursprungs. Weser de» JiMMra Einsttzkag in tar Berliner Anttnr planderr Zulios Bab in eine» Kapitel seines aktuelle» Baches Wie».Berlin, ei» Kulturgeschichtlicher Beitrag zum mitteleuropäischen P'edle«*: .Das Aasa««enwachsen dieses (jüdischen) Ele- «cntes »nt der alten märkischen Bevölkerung hat da« geschaffen, was w,r heute als Berlinertam kennen... Das die Jod. an« betrrfft so waren sie früher einmal ausgewiesei. dann vom Großen Kurfürsten in dem allge«eine« Kolonistenbedürfnts beschränkt zagelaßea und nach nnd nach weiter privilegiert worden, sodaß ste unter Friedrich zwei- bis dreitausend Seelen zählten. An ihrer Berliner Rolle ist da« ganz Merkwürdige, baß fic »il einer geistigen, nicht mit einer wirtschaftlichen Leistung beginnt Guiiz lat Gegensatz z. B. zu Dien, wo Joseph von Louoeujels. der einzige erhebliche Literat der AafNärungözeit, zwar jüdischen Blutes, aber schon in der zweiten Generation gelaust und geadelt was. während erst der Reichtum der großen Bankier-, der Rothschilds, E-keles Peretra. de» wirklichen Zndeo später speziell Bahn brach. Zn Berlin hat eS allerdings ebenso wie in Dien und allerwärts schon vorher gelegentlich einen sehr reichen Hosjuden gegeben, tndeffen blieb er außerhalb der Gesellschaft. Aber 1743 kam der Deffaner Indenknab« MoseS Mendelssohn durchs Rosen. thaler Tor nach Berlin, u« .zu lernen*, wie er de» Torschreiber sagte. Cr meinte Talwub lernen bei« Rabbi Fraenkel. Aber der kleine, bucklige Mann »it de« Hellen verstand und dem sanften Herzen lernte bald viel anderes, lernte das beste Diffen und Gewissen seinerzeit und bot (ohne eigentlich eia schöpferischer Geist zu fein) den besten Gehalt der Aufklärung-. Philosophie in einer so Naren und zu Herzen sprechenden Form, daß sich ihm die ersten Männer der Generanoa ka»eradfchaft' lich verbanden, und die jüngeren überall in Deutschland voll tiefer Verehrung für Mendelssohns »taqverküadendc- Morgen« gesttrn*' aufwuchsen. Unter seinem Einfluß wandten nun aich andere Linse der Berliner Zudenschast sich der allgemeinen Kulturarbeit lebhaft zu. Eine wichsarde Achtung der Juden. in der Berliner Sozietät war die Folge; ein hoher Gericht-, deamter Doh» schrieb für die .bürgerl. Verbesserung der Juden*, und Miradeau, der in des Großen Friedrich letzten Lebensjahren studierte, fühlte sich zu einer" besonderen Schrift über .MoseS Mendelsohn und die Reform der Zuden* veranlaßt. i tegesflber keinerlei V -raatworteaa tberael Ordmi ttt li de« flMKlMK-tfMiogn: IUi€QBSor6| “52KT An ve» Nochentage» i «. 8. S. »» k. 14«. Vegstm ibnH «arg« abend» SnH 8 Ui)C »t u. 10 U. 9,589. 6»|, tt. tt. tt*T 9*L ll. trs1 8 Q Die Zinsen der Gststnnge» Jakob und Charlotte Krebs «ab Stadtrat Fedor ud Charlotte Prtagskola fair» all Beihtlfen jnt »nlftntmng an hiesig, »ürdige jüdische Bräute »ergebe, «erden. Meldungen find unter Jto*!»« In Da« Xm« »Mutz n» du» I« tuet« 4« kMUiw Mt 1*. JnB 1 3» ei»i»reich«n. ■mlM. I. Juni 1911 9er Vorst»} kr Sjrufojca*6(Mia)e pi«ch«-riM-o-t. M-ritzchr»,- 45 Fretlag abend 8 Uhr rar Z“\Vrtmo 1 Sonnabend frsh „ 7!v2«v7! »ach«. 9 m nruo konnaßenb add. (Gchlntz) S^8 Min. . 'nvv Nochemagm früh $ Wia rnnr * adenb» 8 " mjc Die Synagoge fikratant da» JUMU4. «Licht, knuus and Achte ekeeean «ihrrad derzTrauerjahrr» »u Jotzrgatw». taufe »Erd bo» Oavschtmia tv oar cfnofpfi ■ «nKniiiMi awit out» ou » Mate «chWhatt». Gala^nheit ist t» XtaMtfafc» «w u den Jahrpetten ootjebattn. ^ntzvttu »Uta, »tr a» »dki ooetzer »et« chotteadienst anznmaidaR. u»ck LenavIrtseUKMlOher Maschinenmarkt 22. Alfilt—S. Siptiekir 1918 Aneldingtn in AustiUtra sofort 8rhotoi! Jresuur jkss<-€csdl$duft OUiointrilN 87 arfolgt. derbemittalten Bevölk tlf«, MtlUMM unentgeltlich PrefftMtix 01 liegtBernnlnjsnng Mt, dnrnushinn««in, »nß in dem Gre,z|nlld«|irk des »e^eruu^deM-s Brrsln, uu» in einig-, anschließende» Kreise» eine Ausweispfiicht für nie diejenige, Pers.nen besteht, die sich »orndergehend in deuseide» nushnllen Iw» »ttkitziFW I» fckktittkM Bt»i Ml 4<r to «tr likt «tr Istrrr Irwt «et«»» IMtr Wirä liitiii irhMMl mttrttn, im »tr JlitrHt ikrtr ßris« M ikrtr omytHMMMrlt Urlktr n MMrrkMU, nt für die »nn ihnen zu »esucheude, «egeudeu eine UMweilpsUchi Mrgeschnedeu ist. El wird dndei daraus hiuge»ieseu, daß di« Me§»tllt, dir Lichidiider, Persaunldeschreiduug und eigenhändig« Unterschrift enihnite» «äffe,, mr M, «tr r»Krnktkärlt It» sUellitW lvehMNe», nich, ne, der Behlrde des zu dejnchenden Bndeoriel tulgefteli werde» känuen. Männer n.FraQCDYOD Breslau! Inmitten del Kri et genießt Ihr Heu Weg», Eurer Ardeit, die Ihr täglich »errichien dürft! Ihr genießt das G.ück der Friernbend, stille, die Euch Erholung gibt! Ihr genirßi den erquickenden Schlei, dem Ihr Each nnqeftdri hingeben könnt! vi!»»»»« iktr >» tri»leeli»l, Da gedeiht keine Arbeit, da fehlt dem llllenschenwerk del HIm nell Segen! Da krönt kein sraher Kcierndend del?agrs Mühe! Da senkt sich kein lindernder Schlummer ans die Lider del Müden! Dtttt lim m li,»« Itatt, Ik Idtr Ik Heime »lekk». Um ]kr ml«kMim irttitc, ,r<ttn ul ruht, Uun Gebt reichlich für die Ludendorff-Spende II! Ulk inktt nl InrUMn, Otr- >ick<nift|(itiltcl)int^ girekta. Ik Z<itM|«,, M»I« Ik SUIkMMMlIktk: SOItktkt Buk u Bmiu. BiUker- HUI k, PMtMkttUMtl 17M. tül ktrdt, Suu e,igege» n ttMm. tktut Ik CtMMrmttflt Itr JUlMku (Ml*. Muei. t<kvtMMtttrkrMM tt HelratsauskOnfte an allen Orten ober Verleben, Lebeaal auf, Bildanf*jeo|, Cberakter, Familie, YeraSfen, Mitgiit, Geeondheit jeder Penoa, Yemhviegeobeit wird §*- rentiert. GUateede ResfebuDgen tu ellea Kr«Uea von Gteobeugen»eaea. A«8kuh»i Dambr*w,ki, rec^ÜBdet 1991. Imlu D Nene Teeebnutr. » II Heirat Sache für meine Toebter M Jahre, eebr vutechefd auch geaehiftetieht. mit einigen 1000 M Vermög StadtttKiter Donnent*( 8. «.?>!, Uhr Der »Uerne lellaad Freitar 7. » 7'^ Uhr Der BetteUtadeot Sonnabend 8. 6. »'s, Uhr Loheafrln Sonntag, 9. S. ü Uhr SehUer^YorateUnaf Up and Zlnuoerauum abend* 7 Uhr Travtata Koatee, 10. (. 7*, Uhr Der euerae Heilend Dieoiug. 11. 6 6'/e Vbr Loheogrln Mittwoch, 12. ». 7 Uhr Ire» and Pi/ehe »aeb Witwer. Off nnt. El 988 Geechftftent. d Jäd VoUriteilnng Meigtll.MahM fhr nimtlicbe ZeitonKen icm Orifinnlpreiee ..Eonrier" Sehweidniteentr. 97. SchhleCt welche in Yorbeten prnktiMhe Au Mdaeff nghnttee wollen, tSiM Med meiden in der SeaehAftMteQe der Jäd. Yettweitunf 4—5 Uhr Hedwig Kleemann $tri««fe(leni.Spnmhfl« sewtidRinmtrim;«. *• eznfflehlt Nenheiten in Arenen, Stangen, Paradleerefhern, Halsrdsehen o. Blamen in reicher Aotwahl. Reparataren Billige Preis« Knaben u. 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