Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 20 (17.5.1918)
- Date
- 1918-05-17
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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W;«»»lrl. 24 Kcint, jtbti tonn lehr leicht erkenne», *o< daran ist, rnd dar,« droache ich »icht darauf einzugehe». Am übrige» Haie ich nrt eine« andere» Grund, der »ich best» überhedl, denn nach de» geistigen and intelekturl» Rioeau, auf wiläem der Herr tbgeordvele Hein» »ach de» »a» ihm gerächte» Dorikgung» steht, (sehr gut! bei der soti- Ichriltlichen Bail! Pa riet) hebe» die preußische» u»d deutsche» Jude» »nkltch gar keine Beraulaffung, sich »er Heien Heir«, seine» Auttäg» u»d >u<sührwnge» zu strchte», (Kehr richtig! tei der fariichrittlichen Volkdpartei). fl »die wrrklick l! ade, feine Kraft a» «inen Gegner arie Heim Hei»« |» »erfch» erk.r; da «uh «au sich feine Vaste» ,»d sei» Pulu« de»» dra ->> tiejerig» Grtegruhiitiu vordehali», »» et»as gesagt ist, bc« nickt ganz bei artig hattlog, »age ist u»d »ur di« Blstiwwrrg hat, Ninge» zu faden, e» der Her» Hei»« der Kall gl«,leg ist, «Sehr richtig! linkt) Weine Herr», ich «ustte'aber diese Iritune d,steigen, reit Heu Heir» e« sich hat «»fall» lasten, eine tnekte Frage au »ich zu richl». Zunächst hat er ganz uugerei»te Behauptungen »orgeliage», al« renn rxentuitch, Jude» ei» Interesse an der na» de» Krikgswiuist« SSslb », Habend»» »«aulaßten laust ffionlllen ktaltstik der Heeieapstichltg» gehadt hält», Do« ist eine'Annahme, di« jede» Halte« entdehrl, Tie flüchtige Lektüre der Zeitung«» schar, hätte Her» Hein« ta»«r derchr» »äst», eine solche entstelte Behaupt»«« auszuftilr», Liese, Stalistik ist ln keiner Seife durch B,»Übung» der Jude» »eronlastr «arten, sandein der striegt»i»ister Sild », Häher,da» hat fich »erailajt gesehen, sie zu erhede». Nu» hat Herr Hein« gemeioz, feitde» «alte» die Job» »icht» «ehr »a» der Statistik htr», weil fle vielleicht der» Ergebnisse furchtet«», und hat da»» an «ich di, Frage gerichtet — der kl» Sie ein«»I, «eich« geistreiche Frage, «Id au« «ie «irktich ftaat«sürf»,glich» Gefichlepunkt» er fle an «ich richtet —, ad ich «ir etwa »an de« Her» «kriegt- «ln.fler habe »erfprechen lest», daß er, diese Gloiiftik »icht vertffenilich» laste» uürde, lHbrt, hört! iiwk«). Wer»« Herren, e« ist wirklich für da« Niueau, von de« au« Herr Hein» diese Berhä»»ist« deurleilt, sehr dezeich»»d, daß er glaubt, »er Kiiegtmirister würde sich daraus eiulasten, «st «Ir ei^Lerspiech» in dies« Bezieh»»« autzutausch», (Sehr wahr! linl»), Natürlich »thehrt diese Behauptung jede« »»hall«, Senn fle i« der Ja,« einer Krage a» «ich gerichtet ist, so «eist «an ja i««er, wa« solch« Krogeu z» bedeut» haben: diese Kragen soll» gerate die Folge Hab», eine solch« Behauptung in die «Leit z» schlendern. Ach erkläre daher, daß tiche» Behauptung jeder tatsächlich» Grundlage »tdehn, uad daß da« »or i» der Phantasie de« Her» Hestr» existier» kain. Meine Herr», da« elazige ist richtig, und da« hat Herr Hein« »icht «mähul, obwohl e» auch in den Zeitung» staub: daß ter Kiirgemiuist« », Kteia, «ir i, eine« Briese o»s die Besä »erde darüber, daß «a» i» rian solchen Zeit el»e solche konsistio»»!« Zählung hat «raustalt» zu «üssru geglaubt, «rwideit hat, daß Hirse — ich bemerke: nicht »»« ihm, sondern »o» sei«« Borgäuger »georbueie — Statistik irr de« Per- Haiti» der jüdisch» Heere«pflichtigen und Bürger i» »lieg« keioiilei Giundlage gehadt hat, lbtrl, hdrlk ltuka), daß diese« Berhalle» zu eiutr solch» Ltatistik kei»»>»laß gegeben hat, (Zuruj) — Herr «lobege Rose»»», wir er keinen doch, mit «eich,» Mittel» der Sahlhest gegen »»« gearbeitet mir», also Itnne» Sic sich »icht darädrr »»»der», daß Herr Hestr« da« nicht sagt; Ich flute t« ran ihm ganz degreiflich, daß er solche Dinge »icht »ardrstigt, Nu» kdrite «au ja sag», „ch der >,I und veise, wie dieser karrrag t,a Her» Heiu» hier na« oben Seit» ausge- »c»«l» ist,' daß geg»üter sei»» >u»lühr»«gru, die ja a»ch bei de» Biucffini, ka» Gefühl »exHeiterkeit und die richtige» »«tfindunge, »der dre geistig« Quailtät de« Gelprochenen »icht gauz jyrickdiängeu kauul», — ma» klliute sag», daß el sich uichud« Mid« lohnt, daraus einzogeh». Meine Herr», ,kä«e nur die Person de« Herrn Heiu« I» Betracht, so wäre da« »oll. lcirmee. richtig: »II der Perlon de« Her» Hein« und mit irglitue'cheu Audlüheuuge», die er c» irgend eiaer ander» Stille »echt, »Ich zu deschästigeu, würde mir lau» beisab», fl Unbeil sich aber um die Autwußuug ter Tribüne diese« Hoher Hause«, Liestiigcn, die i« Lande sind, und na»»Ilich «„r e lblaudeuagsirst», »ist» »icht ahne weistre«, welche >usrah«e diele Rede hier gcs»»d» hat, und wie seine «lutsühn ngeu hier »icht perheßcrd, sonder» »ur erheiternd wirk» Inu itn, (kehr richtig!) Sie Mist» da« »icht, sondern sie wert,» »»» andere» Empfinduug» beseest, und in diese Empstudung» Sie z» »ersetz», bitte ich Sie, mir ei»» »ug»blick zu gestatt», ei» paar Miste Sorte z» sag», »l« der Krieg »»«brach, ist mit der gesamt» d»tsch» Äugend auch die jüdisch» Glaub»« mit feurigem Empfind» für« Laterland, mit aber geistig» Erhebung und de« stufschwung, der tamaltz Vorhand» war, in« Keld gezogen; Tausende Hab» ihr Leb» dargebracht, Nu, bitte ich Eie zu erwäge», welch« EmpsiuduiH» sich gest»d «ach» «üss», wen» „Cftfrr 44] Htstartsch« «rpltzlu», »an « ,x « ch, e I »ck, «euthe» C/9. > Ic Woche, »urbohaUou. Tie nach Malta gesandte Flotte »ersehlte ihre« Zwecke«, Die Flüchtlinge halt,, die Ausel bereit« wieder »erlast», doch brachten die Bot,» de« Snitan» i, Erfahrung, daß Sigior Salcmon mit seiier, Begleiter» sich rach Benedi, begeh». Euch erfühlen fle, daß die «egleileri» de« jüdisch» »rzte« j»»g «nd von beruoirageudcr Schinde» war, »l« fl« diese Nachrichten d,m Großberr» bracht», sckwan» diese« jeder Zweifel, daß Esther Ehrer» dem Gemetzel »!»»»<« v»d »aß ihre Diene,r» statt ihrer ermordet morde». Er b«. schloß »u», alle» auszudiete», um wieder I, d» Besitz der »,» ihm so heiß Gelstbt» zu ^tang». Eine mit reich» Mittel» artgcstaltete »elaudlschafi wurde »ach B»edig geschickt, »« dir Braut drtSuUan« zu reklamier», und, wenn die Gewalthaber der Republik sich weiger» joll», sie ausznliesmr, durch BeflichtiNg zu versuchen, d>» «iderstaud zu besieg». Sollte auch ka« »ich, geling», s, war» die Gesandt» ermächtig!, der Republik k»edig d» Arieg z, erNär». von der Irlbüie de» llbgeoednetenhause« solch« Red» geführt »erd», die. w»» nicht daz» bestimmt, jedimsal« aber geeignet find, da« »»denk» der viel» Tausend« gefabener jlid, flrstger, der» Gebeine aus »I» Schlachtfeld«» diese« «kriege« bleich», ,» schmäh», herabziseß» u»d zu kräuk», ssehr gut!) bsttere «tränkung denen zu bereit», di« sich an Sunden und flraukheit» »nfttmmelt und verkrüppelt such» «Sff», weiter zu leie», sich aber ihrer Leide» für da« Vaterland stolz bewußt fi»t! Seiche Smpfiuduug» wüsten sich rege «ach», wenn «au tu solcher Zeit die Geleg»h«il bevwßt, eine solch« Rede zu halt», welch« Gefühle wüsten fich lü ab» deuen reg», der» Sühne, »sl zwei und drei lm «kampf gefall» sind, welch» Empfiudungen müssen sich i» all» den» reg», die fich bemüht Hab» uad noch bewüben. im Felde uud in der Heimat ihre straft einzutrfin in, de« Gut de« kalerlaude«! Ich werde «ich durch Hei» Heiu« nicht etwa-verlock» last», etwa d» Gerveii für aieiue Bthauplung hier anzutret»; er ist so unudlig, weil olle« die» sonoo klar ist. Wein Fr»»d stanz«» hat eine Anzahl von Beispielen hervoigehoden, die noch «weil lt werde» kdnoen; ich werde w'ch aber »icht hcrabwürtigen, diesen Sollt» di Hl»n Hein« gegenüber ei»e stanze zur Berlltdigurg für tat Judentum und für die Jud» einzulegen. Der Allmächtige hat eiast geiproch»: Sieb«, er schläft uud ltluwmeit nicht, der Hüter Jtroel«! Auch vor solch» 8»tm wie Hei:: H,ir« und Levleu seine« Gleiche»« werden wir immer ges teil und i» Ruhe bleib» ldnrien, wenn keine audere Gesal i uui bedroht al« solche, die »o» Her» Hein« herrührt, f er diese stiänktlug soll doch Nicht in einer Weise mit Stil chweigen übergangen weiden, laß »icht darauf hingewiesen r, rd, wie ta» >u«»utzen dieler Tribüne zu solchen Red» »«H, »d und verbitternd wirken «riß in einem solch» Augenblick ,» dem wir uni befinden. Aber, meine Herr», ich bi» fest i berzeugt, daß «eine jüdischen Glaub»«g»off» lm Felde - e» find Zehntouseade und >berzeha>ausende, — in Feld« »iid in der Heimat sich nicht dazu ve,stehen »„den, irgendwie diich solche Schmähung» von ihrer Pflicht abzuweichen. Wir loden im strieg und Frieden unsere verdammte Pflicht »nd Sävldigkeit geta» uud haben sie getan au« stiebe zu unser« Poierlande; auch solch« Schmähungen werd» »icht imstande sei», die eiumütrge Eulschlostenheit der b»tsch» und preußischen And» zu «rlchüllein, zu vcrbair» in ter Abwehr gegen den ruchlos» Aagriss uaserer Feinde, und »erden nicht imstande sein, die Liebe zu unserem preußisch» und deutsch» kalerlaude au« unseren Herz» zu reißen, (Lebhafter Heisall auf all» Geilen der Hause«), vo» tat v«hök-«ll waaafni Ma Jtrf«sa«tra ja faaflm Kchatrr i« UaM»Ulf4«W4** >lf*Otra|S. Dre .Freie ftftftafßaag für die Zuteresseu des oNhvdoxeu Auden- »uws^ hat die Bitte «» das Kriegemiaifteriu« genchler. bei der Heraaziehurg icn jüdischea Schülern zum Ianb»iilschafi. Ute» Hilstdirap auf die Lahrrilig der Bolschnstea dejüd. Religiovsßesetzes Rücksicht zu uetzwcn. Der Vorschlag der ° Loelnißaag geht dahra, bah die Anegs»iuschaftsL«ter »it dea LrNichea Eyaogegeagr«eindeu oder Rabbiaalen ln Ver« divdung lrelrn. die ihrerseil- »ov der Vereiaigang dahin ver» flündigt »erdea lcvra, rechlzeilig die Zaitiatiae zu ergreifen. Do« K»ie--a»t hat die Kriegtwinfchasteämler avtzrwiefen, dem Mansche der Lereiaigurg noLzukawmen und ganz ollgeniein darauf hiuge»iefen, daß die Schüler bei« landwulschoftlichen Hrlsetievft zur Avsödung ihrer relig'dfea Pflichlen abgehallen arerten »Lffcv. Die Beröckfichtigung dieser Forderungen wird Sache der Führer sein und. wenn solche nicht vorhanden find, als eine lafgabe des Lrberlpebers bezeichaei. Oia Wersat der Giaishraag »ßjttischer Zrseiter. davo« Miaister des Invern an ssaltUche RegierunasprLfidenlen und dea Polizeipräfideatrn aon Berlin ergangen ist. rrird »it der Gefahr der Einschleppung de- Flcckßeber« begründet, das in den bisher rassischen Gedielteilen fiail grassiert, und des. ijiato den Juden, raelche die srarfte BeaLlkerungsklasse bilden, sehr hsasia nab heftig auftntt. Durch diese- Berbot soll d. Gefahr der Einschleppung der Senche vorgedeugt werden. Dir Arbeiter pvlmjcher Nationalitsten sollen demnach rneiterhin nach Deutschland eiageloffra werben. Für diese find besondere sonitLrr Naßnahmen vorgeschneben. Sie »erden einer l?tätiaen Lrztlrchen Beobacht,,g und Entlausung in den Sommelstellen der Deutschen Arbeiter-Zenttale Znlciwarfea. Die Arbeiter aus Polen sollen an der Greage saniert loerben. Die Arbeitgeber sollen ebenfalls belehrt raerden. p«sa»aiie», Merdüwfltrz, für Ariegoßtlf«: Stadt«, Arnvid Lder«kh Berlin; Ludwig Sein stvck-Ebi», Auh, e, mrch, Be»s«Neidersabr,; Stadl», Aupizrai Beruh, Faik-Lli»; Flieger Herrmann Friistein-EIdsng, S. d, R»t, Lemin F. a. Tilsit Fibrikant s, tatkr. llrb. b. d, Werbg, s, d, 6, n, 7, strtegkanl,; Asm, Salltz C chnster-FrauksuN « St.; Tr, Bruno Peilasohn-Riko- Am Tvgenpataste zu L»edig war großer Empfang, Eiue oußer ordeutliche Gckandisehoft beOürkiseh» Salta»« war avgelongt, Nirmoud wußte, wo« st« wollte. Dte »ideilpreihendfl» Gerüchte durchiiesen die Stadt. Dte Einen behauplelen, die Tüll» veriangt» die Abireluug «o» Etzpein, die a»de» »ei»«», der Großherr diele der Republik ein Büwdnii an, vm gemeinsam die Spanier au« Unier.Jtail» zu vertreib», Ter außer»,d»tliche türkische Gesaudle, Astrachan Bey, «derreichte dem Tagen sein« Beglandigunggschreib», Nachdem der Sekretär der Signora, Signor Tolphi, dieselb» veriei» hatte, sorderie der D«g« de» Gesandten ans, sei»» Auftrag kuud zu ged». ,E« ist', sagte der Gesaudle, .dem Serail meine« erhabeuen Herr» eiue ENaui», Namen« Esther Ehiera, in Gegiertung ihre« Pater« uud Oheim« nnb eine« Arzie«, Namen« Saiomon >schk»«fi, entfloh». Sie der heschn Psvrte derichiel worden, hob» sich die Flüchttgen hierher gew»ndt, Ta Seiler Majestät, «einem erhaben» Herr», sehr «iel daran liegt, dte Ekiavtn wieder i» sei»«« Besitze z» bade», so ersucht er die Signora der berühutt» uad erhob»» Republik Venedig, ihm diese flüchtigen Unieeia»» anäzuliefer». .kignoe PavI»' sagte der Doge z» dem anwes»d» Polizeimustei der Republik, „wißt Ahr, ad die Gesucht» fich i» Venedig d«si»d»7" lalsee. Dir. d, Dlsch. viykotischußu, für Brauerei» u. Beis. », Oderfchiedäger, d, Reich«»erflchkru»g«»nft, s, »ngeft,; Ilseed Saiomon.OslelXhausen, Leit, d, Raffinerie»: »lphon« Lgon- Saardrückm, W, d. Handel«!, u, Aul. Lyon, I, Lori, d, «erb, disch, Textllgesch., Ortsgr. Eaarbr, (i. F, Lyon Sühne). Aote Zr»z-Med«Ule: Juftizrat Dr Georg Freund-Beriia: tzerrmann Abraham, Bors, d, B, sür tkinder-Lolkü-stüchen n. voitt-skinderhorte. »ot, A»k»«.-ß»e», st. »l i, -io, » eis, K«I»»»»»i Heim, Weyer, Die, der Webst, S,-G, W,, Gladbach, A«l». Die Herr» Liwenbeeg, Horn und Jansen bei d, Fa, 8, I, Ealamon, feiert» am 4. 4. d, 25j. Jubiläum. Glerflaüoirzt vr Goß», Die «iliiärkrankmpffege der Festung Köln bat ein» herb» Verlust erlitt»; der Ober, stadlarzt Tr, Eoh», Chesorzt de« FestuugSlazarelt« II uud der kazareitadieiiuog >7, ist am S, d, M, plttztich au eine« Grhirnschiag grftorbeu. Ein echirr deutscher Mann ist mit ihm dahinorgangen, der lauge Jahre in London gewirft Hai, dorr eine Stütze de« Deutschtum« W»I und bald nach Krieg«- dezit v nach Deutschland zurückkehrte, um fich in d» Dienst de« Laierloudet zu stele». Die Rililärärzie Köln» uud die Lozareilbeamien stell» ihm In ihren Nachrusen da« Zeugui« eine« demährlen Arzte» und Iiebru«würdig«n Kameraden, eiue« Wui,t:,« von vornrhmer Gcsitxung und silteucr HerzevüzAe ou«, Mdg» Männer mit solchen Eigeuschast» al« Pioniere de« Teulschlum« auch in Zukunsl unserm Baierland« nicht fehle». Sein Andenken wird auch bei den virlrnsiierwundei», die da» Frsiuvgotazoieu II geh-iit »crlaffea had», in Ehe» gehailen werden, Dr. 8 slau.wle von einem Gut beiOftro», in Pos», Halle i» Jena studiert, schon im Fried» den Ra»g e, Oberstabüaizie«, uar eine Zeit im Felde, erkrankte dann an Ruhr »ub übernahm, nachdem er in Span wiederhergeftellt wer, ai« oarnisondicustiähig die Leitung de« genannten Kdincr Lazarett«, Giue Gedächtuiokeier fix Jitiwtnn Götze» veranstaltete die Kant-Gesellschait ,m iinwalieyau«, Beethoven« Largo, »oa Jame« Simon au«druck«»oll gespielt, und Joh, Set, Bach« .Erbaiwe dich', oon Paula Seinboum mit schöner Silftsmme gesung» und von Ossi» Schniriin ans der Violine begleilei, leiteten die Feier ei», »er außer der Sitwe (lohen« zahlreiche Gelehrte und Freunde dr« große» Pbüojopßen beiwohnten, Proseffor Pani Naior», der in Marburg lange Jahre mit Hermann Cohen dte berühmt« Matburger Phil»joph»schnle leitrte uud nun, nach Cohen« Hiuscheidcn, der dedentendfte Repräsentant der nrukantianifch» Richtung ist, hielt dir «kdächtnj«rede, die eine tiese und gedrängle Zusamm»saff»ng der Coheusche» Kaul-Julcipretalion darboi. In wunderuoller Inappheit, Präzision und Eindringlichkeit schitderle Paul Notorp do« Ledenswerk Hermann Cohen», da« sich in strenger Geichioffenheit oon der Neudegründuug de« Begriffe« der Eriohruug im Sinne der kanliichen Philosophie über die philosophische Inweudung dr« Prinzip» der Jnfiuitefimalmeihod« bi« zur Grundlegung eine« gewaltig» System« der Philosophie in der »Logik der rein» Erk»ut»i<', der .Ethik de« rein» Wilmi' und der .Aesthetik de» rein» Gefühl«' erhebt. Noch dicslm gedanklich ebenso «ich» wie schwieügen Bortraz beschloß Frau Paula Weinbaum mit zwei stimmnng«»oll» Schuberlscheu Liedern den Gedächinl«ab»d sür den groß» Menschen und Philoiophen Hermann Cohen, Her <>»«,» Berliner Sladtoeroiduete Rrutier Hermouu Silkowski ist om 12, i. 8S I, olt, gestorben, 27 Fahre Eradlv,, Mitglied der Fraktion der Linken, hat « fich d» stidt, Jnlrrrffru mil großem Eiser hingegeben al« Blitglied d, Depulalion s. d. Aideilöhau» u, d, städt, Oddcch», d, Kiank»weieni n, d, «stellt, Gesu»dheii«pstege, Juftizrat Bros Hr Hk aus fllerauder-Aatz, Privattozeur an der Technischen Hochschule, einer der dekannlefl» Berliner Anwälte, der in Breülau Schule und Universität besucht hat, ist nach kurzer Kraulhejt gestorben. Er galt al« eine Aurorriät in Baurechrosrag». die er vielfach in grmrd- Ieg»d» Schrrsl» dehondelte, »rxauder-Koß, der am >7, Februar IÜ24 in Lei« in Schlifi» gebar» war, Halle eine weilverbreilele Liierte!, der er ein tieuer und umsichtiger Berater war, Eiue Trauerseier fand unter zahlreicher Le- Iciiigung von Jurist» i» dir neuen Halle des Friehhos« Weißens« statt, Lom Lorftaud der Anwailikammer war Geh, Jnsiizral Wreichner erschien», mehrere Borftand»milg>ied«r d. Deutsch» Reichdloge ». d, Großiage v. Deulschl, Raddin« Tr, Weiße hie» die Gedächlnikrebe, Dann sprychen Präs, lldusm, (Denisch Reichtlog«) n. Geh. Rat Timendarser (Großloge », D.) _ r«tzd« Nachrichten Zwm Haadradliner i» Gaffel wurde Radd. Dr, Barrtvald in München gewählt, Itliegee-Ieuluout stkiuezower, Eohir d, Kims. Emanuel P, in Leuth», eriitl de, rinem Utduugtfiug in der Nähe von Stieg e tüliichen Absturz, , Nach dem Namen zu urteilen1' antwortete der Paiizeimeister „find dieBns»igt»Judm,'' .Eie find'»!' sprach der Gejandte, „llebn die sremd» Juden", foglr dn Paiizeimeister, .führ! die jüdische Gemeinde da« Register, Ich wrrdr mich bei dea Larfichern derseld» erkundig»,' ,,E« ist unnötig!" nahm drr Doge da« Wort, „Roch d» Gesetz» dies« ruhmreich» Repubiik darf Niemand, sei er Eiohrimischer oder Fremder, der sich ans ihrem lerrironnm befindet, einer ftemd» Macht outgeliesert w«den. Wenn er sich geg» die Gesetze der Republik oersehlen sollte, so würde et hi« seine Strafe zu erwarten haben. Ein flüchtig« Skia»« ist von dem >ug»btick au ftei, da er d» Bob» bei Republik deiritt," ..Eure Durchlaucht v«rznh«n". rntgegntte btt Gesandte, -ich glaube, die Republik dürfte fich veranlaßt sehen, dieses Nal von de« Herkowmen abzuweichen. Ich bin Maufttagt. der Republik den Krieg zu erNärea, a»enn die AuSlteferuag der Esther Ehiera und ihrer Begleiter verärgert werden sollte." Bei dies» «ori» M Gesandten «schrak» alle Groß» der Republik, Lenedig, im Kriege gegen Spanien begriff», durste nichi neue Feind« gegen fich rufen. <«°r,,ch°.« fof*.)