Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 17 (26.4.1918)
- Date
- 1918-04-26
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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llr. tt '< GemeiudEnzetger. 3W^t IMhyftMifr_8mto. btt 2t. April fff,8. 1U|KifmUatrafttRa«. Zu kn Itflm Si|»n« btt •rürr GetRttodkp«el«me»I< rrfi(gtt seieeliche AmtsRaführia« »id Beipfiichttt«a dR zu GemeindatUeste» RR» Aeltefien^lell». miedRgewähUe» Mit«!, de« Ge»»ei»te»«rfia»te« De. Feiichtafelt, ©r. Retter, ®r. G t c r ■ r. b. all Nachf»I«R bn durch AAtsnttdRiei«»« a»«gci<tziede»e» DorffetzR (Jistizral Bitlltitt uu» Geh-Rat Pieck) «emätzitr» >»t»ßRichI«- r»t Solls uu» Kgl. Ba»rat M » r t | e. *«r der Sr> Pflicht»»« (Rnc üblich »»ich Ha»dschia«j richtete Direktor M l R » e R all vors, der ReprileRt»RteR->ers. ri»e Anspeache ou dle miedRaemätziie» Hem», li kt r seiiR ftn», >»<- druck «ab, dotz dt« Rprodteu SilardettR »>u grotze» Ausgabe», »eiche »er Vermalt»»» »er grdtztRi jäd. Gemeinde Deutschiand« tu Krteo uu» Friede» «»liege», erhalle» gedliedeu. De» »eueu Mit,!,,»et» druckt« er sei»« Besriebrgu», datübR wil, datz 2 Angehörige». »»ich »oii-üdlichePfllchttreu« berühmte» preußischer, Beamtenslaibe« iR ». höchste Gemttudehehörd« mittete». DoR» Mit»«!« R de« oeisl. Philosophen HR»»»» Cohen ei»eo Nochros, bn dle Heiso»»!»», siehe»» »»hdne. DR Verst., de» »ie BRetnig»»» o. Joteuto» uu» Deutschtti» HRzenssoche mar,' »Rftood e». de» kotegorische» JmpRatt» mü de« {Bk. Mizmuth. »«griff »od do« preutz. Pflichtgefühl »it de« oüjfldische» Oedooke» der Z'dokoh z» oersthue». Di« Getueiode, die ih« riu Grob t» »er Ihreoreth« gewitmet, ttouRt o» Große» io glrael S»n sei»R Gottiu Ist oos dir Beileids»»»«. ku»»g«bo»g »er Verso««!»», e. Doolschreibe» eiogegoogeo r .HochgeihNR Herr Diiektor k Hoffe» Pie «ich Jh»e» «ei»e» hRzlichste» Dar! sogen sitt die Sone »R Leil»oh«e o, «. „Rsetzi. Vnioste, sc»»HI Ihne» PRsöliich io EriRRRo», o» »»Ir« alte» schdoe» Beziehnigm »»» zugleich Jhue» auch »I« Vots. »es Repräsmlanlen-Kulleginm« »R Berit»R j»d. Sem. Eie «iffeu so rat beste», «i« Herma»» Sohr» a»! 6r Sr* 1!»r i&». Gemeind« seiue» kedeolme, oeoo««e» Hot, o. »ie geru R »och Edschinh sei»e« amtliche, Sttkens i» ,»ser« Ge«, zurücktzekehrt Ist, »« ihr die letzte» Fahre sei»es hebe»« z» «eihe». Dmijchium u»d Jideuin» zu Rrschmeizm. zu br. tiefe» ■»» i» »Re»!«», »o« »or sei» Ettede» »»» sei» Ziel. I» »lese« Gehaule» Ie»tt, hoffte o»d stör» R*. — Bo» Armee, rodb. Dr. Sioter ist eine La»Isoge stir dle ». ». Gemeiod« tzemthtle Beihüse zur PeffochsPeisu», säd. Eoldote» t» Felde eiigego»,«», io »er bnout «lid, daß ,« dotch de« Beitrag d. Gemttud« »»glich morde, »och alljö». An «joen SedRttdend stlr hoodene jtdischR K»«R»de» ei»z»richle». um ih»e» so to »er Fremd, »ie Heimat ju ersetze». llRoerlicrdore Andrücke uoh»eu ole TttI«eh»R mit, die zu de» Poldoteo-Eederseier» kome», fle doukr» ole »R BRlioR Gemeiude, dotz die Fest, löge so Rhebeud dRlouse» flod. — Genehmig»», j. Aouohme dm, 14 Zwmouduuge» L S. I. 65000 S. B. Rtolt: 20000 »Dl >u«ldR», itzd. PchülR |i HoudMRketo, 22000 für die lltR<»n|or|»ÜMa8aItr», 1*000 f. ouderr Sohisahttszwecke. GlR«u breite» «o»m »ehmr» Irditer»»ge» SdR Eiosdhr»», elUR geardneir» Gemeiudrseelsorg« ei». Bor 8 Aohre» hotte die »epräsmiauteuders,«»!»», de» Gorst«»» »o> Gorschlt^ sltt Gchoffuu, d»R Gemeiodeseelsorge ersucht. Q« Gohme» einer Odlektwauiwott oos verschledeu« »»«rledigr, >,tt«g« dR Repräseiiau» teilt »R Borsto»» setzt «st, dotz die Aogelkge». hest uoch uicht erledigt MRdeo kooote, «eil ei» michiigt« Mitolle» bR »,rbRote»de» Ptzepolkommiffi»» <11 Feldrobdioer i« Heere steht Die Mstmstku», derselbe» Ich««! de« Borst«»» uueNätzlich. »I» BeNchtRstottR betout Repräseulani Ploeol Lrioollchkelt »R Aogelegeoheit, bst durch de» Este, »och uot- MeudtoR gemärte» und ditttt, die Berho»dl»»»e» nachdrücklich »u ftchre». Glolke meist aus do»RRd« GeschMRden SdR ma» geihafte vrsustsotiou dR sud. Beelsdr,« i» de» Lazarette» hl» uu» blttN »« »uftUruu, o»d Seffent»,. G«rst.-Bors. <o««Rjieorol Eis»er «dt die bestehe»den Dläogel zu, derru Beseitig»,, de« Borsto»»« sehr im HRgeo liegt. Heute ko«»«« die RabdinR bäoflg i» ei» Logore», ohne d,N e. jtd. »Rwoodete, >» ffodeo, i» a,d. >»stalte» liege» dogege» Krouke, die dicht desocht MR»«,. S« mirtz e.Zeotrolstele ge-, xloot, die atze Meld»»ge» »der jüd. BermuodNe i» Gritz-BRlio' nhdtte» »ud d. Moterial au die Robdstier meitn gebe» soll. Beuo« iedh onmeift aus die Org»Ris«ti»»e» »er Krieg», hilsdkommisflo», «eiche die Lazarette durch ehre»o«tl. Helsn ». Heiseriooe» rrgelmdtzig besuche» Utzt uod die SSosche dR Ber. muudste» de» Uadbi»er» IdermittelL Rehr. 8 l p s ch j tz r. morlst d»»o» Besserung de« Mitzsta»»,«. Die Frage sei michlig, «äffe «st grdtzte« Nachdruck gestrdeN m. Sörstaad sag! «dglichste Beschleuolgoog pi. P i u e, « uud Dr. G i u «. der, münschR schuele Bnodschttdo-g btt Satzuuge» dn Boukommisstou, dom« di« JulReffe» de« jö». Ha»dwerkerfta»ded, dR jetzt sehr schMR »RlR de» Krie,«»Rhcklloiffe» leidst, ge. sdrdrN M. Echossttog uud Srholtu», oo» Mittelsto»d4<rifte>uk» mir» »ou beide» Neduer» ol» michlig sogiole Ausgabe »er Se- «eiud« bezeichuet. Bo« Borsto»» mir» biesst >»ffaffu»g z». gestimmt. Dn BeNcht ü»R die Sotzuohme» zur Bermertttug de« alte» Kriukeuhause« gibt,Eauütt«rat Dr. 8 t e i, I h a I SelegeRhstt g. >»reg»og. a«f d. Bode» eme Kopelle für krouerfeiet» zu schoffe», da die grotze» skRtfentuoge» die Deiluohme o» dRorttgeu Feier» I» »eiHeus« ^thlreuhen Gflmei»de«lt> glieder» uumigllch mache». Amh st» Iugrudhstm k«»dte «uf dem große» Geliade gstchaffe» «Rde», l» de« Belehr»»«, Bp«n, and. «»Nchtuoge» d. Jugeud. »0» de» Sege» ab. le»kt, die zur Mischehe uud »bsall sühreu. Dr. Gi»«bst>. dn »in bn» Kriege die GrS»d»»g stned jüd. Bolkdhause« »uf d. Gsttobe »ugRegl, blttst, fich nicht ous Jugeudhei» festzul««», soudst» diese Siozsthstte» bn Zstt noch dem Kstege zu SdRloste». »I« Ergebnis stugeheudR »««spräche, aus die mir »och «rückkomme». mird di« Ausschrstbu», «ou Ersotzmohle» zur tzleprLseutouteu-BrrsimmluRg für de» Herbst i» Auiflcht getwmmeri, im Gegensatz zum »»lroge de« Borstoode«, dR diese Sohle» »« 2. 7. »oruehme» »ntlltt. Zuschgsse Rhstieu: BrödR. gemstuh« Neukölln 10.000, Neligiontgemstude Fhar>otte»burg 5750 M-, Peffochbstbftiguog v. Soldat«» l» Graudeuz 800 Mk. r. ptt -sr. Molseutzou» kstr ztodt RR» Urooluz ,» ^«ulgldRg L Hkr. hielt am 21. 4. seine sotzuugsmdtzige Hauptoerlammluug. Der Bors.. Sladtr.Prof. Dr. Lassar «oh», gab »»stelle de« dR gsttverhültuiffe megeu diesmal au«gesolle»en DruckbRichte« aussbhrllche Darlegung der Erziehung«. u»d viitschostsverhLltniffe. Trotz oielfachst Rschwereader »«stäube d»rch dl« Zeitlage m»ide bn Betrieb des «oise»haute» in be> sNedlgeudR wstse durchgestlhrt. Die Austalt war i« »Rga»ge»e» Zahr« zu« Teil mit Kriegrrkinder» uud Kneg«moisc» auch aus de» besetzte» Tstle» tzsutzloud« »ol belegt. Bon de» ehemaligen Zdaliugen dR Anstalt find bisher 45 zu« Kriege, nugezoge» morde». D»»a» sind derstt« » gefallen und 4 schwer »ermuudtt. Siebe» ehemalige ZIalluge find bisher mit. de« Eiserne» Kren, »»«gezeichnet morde». Die gesalleue» Zdg. liuge des Saiseuhousk« flod auf NUR Knegs-Ehreolafel in >R Auflalt uercwigt morde». Die Austalt hat stue» besouder« schmerzlichen BRlust durch de» Hstmga», dR Frau Geh. Kommerzieurat Heoristte BeckR-Bstlin ersahreu, die de« Saiseuhause stae grotze Freuudi» uud «ihltäteN» gewesen ist. — Die SirtsehostskofteR dR Anstalt hade» fich iusolge der allgemstoe» Teuetuug »>ste»tlich erhtht. Der «ulstaodeue Fehlbettag wurde im »Rgaugeueu Fahre durch dle »utzRordenlliche» Spende» dst «ohltälR uud Freunde »eh «als,»Hauses gedeckt — DR Borftaud de« Waisenhauses besteht z. Z. aus Stidttat Pros. Dr. Laffar.Eoh», BorfitzendR, Asm. Julius Lozar, stelluerirstender BorfltzeudR, Kfm. »tted Lach«a»4ki, SchatzmstftR. Kausmaun A. I. Semin, Konsul Minkowski, Baukdir. «eichma»», Nobb. Dr. Bogelftel». — Ehre», dameu de« Hause« find: Fr. Dosts P o h », Fr. Jostizrat Hokp, Fr. Baakdir. Marz, Fr. Fabstkbst. SintR. — Die Lsttuug bR Austalt führe, Herr »ob Frau Direktor Peritz. AArich. (Schändung er»<« jüd.- Gotteshauses). I» der Nacht »om Ostersonntag zu« Ostermontag wurden, wie l» «or. Nr. gemeldet, t« neue» Betsaal die K»itu«gegenstä»de i» skandalöser Seil« zerstört. Schon lu dR solgntden Woche kog.tr» die dst de» Düttr »erhastst »mrde». Di« »»» Bezirk«, aumalt Otto HeutzR «tt »>R EnRgik bnrchgestlhtte Unter, stubuug hat iu kurzR Zstt so viel betastende« Motestal zutage »esbrdRt, daß fich el»R dR Bsthattstc» »»»mehr zu stne« Geständnrs beguemt hat. Nach seiaR »»«sage beginge» fle , die Tat au» Hatz gegen die Fade». Immerhin gibt R an, datz R und sei» Heiser «Helfer keine Ahnung gehabt hätte», daß sie fich dadurch stnR so schweren Stdruug de« Beligiousttieden« schuldig mache».würden. Sie hatte» die Thara und dle «ebstssteme, zerstört und eulwsthl, indem fie die Behälter, welche die Gegeuffände enthielten. Rbrachen. Nach dem Gutachten »o» Profrffor KIHlR kommt die Tat st»R Schändung de« Hochattor« bst de». Katholiken «der st»R Zerstörung de« Abend, mahlbechR» dst de» Aeformierten gleich. DR malestelle Schabe» selbst wird aus gegen Fr. I«. 000 geschätzt. Wa« die Sttase aodelaugl. die die bstde» Täter zu erwarten haben, so fietzt dR Gatograph 88 des zärichestschen Sttofgstetzbnch«» für solch« Fälle Gefängnis bi« zu zwst Jabren, «erb. mit Butze »or. 8abdi»er. AokÜRstudk. Rabb. Dr. ». Neuustrlh- Mainz, wurde zum StistsrobbiRR ». d. Nutzbaumsche Stistuig berufe». Nabb. Kolama» Wamderg», flffrb im »Ur «,» 88 I. in Salzburg, wohin R fich zurückgezogen hatte, »ach. de« R bst« Einbruch dR Fr anzase» i. E. s. Gemeinde Sennheia, als Letzter gelassen hatte. ' z MRdiristte. f. ^riegotzikfe. Nabbiuer Tr. Dünner- Nogaleu. Fllsta»,,. Gezliksrabbiuer Dr. Landau erbz. s. 50jährigen »mtojabiläum ». rot. »dl. O. 4. Kl. m. d. Zahl 50. Mainz Hest Nabbiuer Dr. Sali Leui-Breslau hat dle ehreudolle Berusung des Vorstandes der isr. Religioutgemciud« zum G«mstnde-Nabbi»R angeuomme». kehnr »»d rkiAtore». Gstöorüe» find die Lehrer Laz. Gim,»-Nürnberg. Js. SdlR^öemen, >. 8tta»tz>M«rburg 52 I. .eattr 41] BWRiM« Ci)i(luf wRti€4iili4, «enlhe» C/C. Ale Rechte »ordehatte». DR Eunuch »ahm die S chiclettafel und stltt uo» dauoe». Zwst qualuolle Stuuden brachten dtt GegaLIteo lu de« finster» Gauge z». Da dsfoete» fich die Türe» ihres Kerker«. Twr Eunuch gelotste di« Basretten br» »» da« kor »,1 Gebäude«, da« ohne Schildmach« mar, den» alle Schildmachen halte» ou» Furcht »or der Rache til Sultan» ihre» Gaste» »trliffc». Hist hielt der Sage» Galom»,'«, nebeu dem >bi«sR stau». Badbi Solomon umarmte de» Eunncheu. « »« Geldsumme, die R ihm bot, schl», diesR au«. vR «a ge, fuhr da»«», dem Hase» zu, wie e« Rabbi Salomo» angeor d»st butt». UutR de» »iste» Schiffe», die dost lagen, mar ein Kauf, sattheischtff gRade berstt, »ach Malt» abz»fegst» „Ent Rist mohin" sagte Rabbi Salomo» und zahlte den Fohrprel« für »iR GRsoneti. Der»» schrie» a eilte» Brief a» de» Lhacham Baschs, iu mstchem R seine» VisttR »biosR zum Erd«, seiue« HaRse» nebst allem Zubehchr stusetz«: „Ich werde cs sür Euch Veräußern, - sprach d^ treue DieuR. .Gebt mtt Nachricht und lch komme zu Euch, um Euch de» Erld« zu brrugen. * Eine Stunde nachher »Rlietz da« Schiff de» Hase» von Eouftautinopst. Die drst Sännst »ad Esther stand«» aus de« BRdecke, und dst Ehacham Amra« Mordechai spraär mit lautR Glimme: „Gelobt sei Gott, »R UN» au» olle» Sksahreu gersttst hat bi« hlRher.- „>»«»/' sagte» di« ander». EsthR abR sprach laut wstaend: „Arme H»»»a, hast sür mich ftstbe» «äffe» Der Liad bläht« die Legst, und da« Schiss fuhr schuell dahiu öbR da« »ou de» Sannensttahlea oergaldete Mmr. „Jetzt find mir »R grdtzte» Gefahr ention«en,' sprach Do» Robrig». „Dst grdtzte»," sagte Rabbi Salomo», .aber »och nicht alle». Senn »r Sulta» ersaht e, wird dotz EsthR de« Tob« enrro»»«», wird R fie soche» laffe» I» allen Länder» dR Erd» und »ich« ehR ruhen und raste», di« R fie miedRRlangt habe» wirb." Ul». «» r. Mii fi,d rr Jahre »ersieffen. sett Schrer L»ui» ZakO», l. Hm»»oldstr. 42. seine l.Lehrerstelle a,gettete» hat, er ist seit langer Zeit auch Taator a. d. Ge«.-Ltzn. Gl»cke»g. z.Z. Gold. fn). Irz. f /^rt«g»tztkfe: Lehrer Hugo -ahn.>lt,na r Lehrer David Kaufmavn-Dieburg; Zultu< Rovs-Hageaa» Leiter der Einarmfchule. V«tschi» 3« diesen Lage« feierte der Kuliutdeamte Zakob Frühling in seltener Frische f. *0.9eiurtltag. Anläßlich diese- Lagewurde dem Jubilar Glückwünsche und andere Aufmerksamkeiten erwiesen. zr«««. WerL». Au< der jüdisch« Frauenbewegung. Zwisch« der «orstß«dcn dejüdisch« Frauenbundes und dem Haupt» »»rstaube de- Balerlüudisch« Fraumvereinhaben Besprechung« stattgefuoden, um zwischenbeid« Verbänden ein auf gegeu» seitiger rückhaltloser Auerkennung beruhendefr«ndnachbar» ltches Verhältnis herbeizoführ«. WerN». Sine Gedenksncr für die verstorbene Gatti» de- Nabbiners Dr. Lipschütz fand am Montag den 15. April auf de« Friedhase der Gynagageoaemeinde Adah Jisroel statt. Die Berehre^ uud Freunde der Verstorben«, die eine EischeS Chajil i« edelsten Sinne de- VoNe» war, hatten fich -ahl» reich zur Aufstellung de- Grabsteintiogefuuden. Am Äach» mittag folgte eine Traueranbacht i» den Räumen der Chcwra Kadijcha. a» der« Entwicklung da- Ehepaar Lipschütz seit der Begrtzudung de- Vereinden lebhafteste» Anteil geuamm« hat. Oberkantar Davidsohn von der Gynagoge Fa. sane,str. verrichtete die Gebete uud sang ein ergreifmdeß El mol« rachamim, dann sprach Rabbiner Dr. Lipschütz de» wegte Körte der Eriuaeruug an die heimaegang«e Gesährti», in der er nicht »ur die liebevvll svrgende Gattin, sandern auch die -leichstrebmde Mitarbeiterin in den Gebieten der jüdisch« Diffenschafteu verloren hat. Eine Echlußausprache hielt der Lorfitzende der Lhevra Aodischa, Kantor Bltz Am IS. Az^il fand eine nochmalige Trauerardacht i» der Lynagoge Ltpp. mono L a » ß statt, a» der Rabbiner Dr. Lipschütz, seit Jahrzehnten als Nachfolger seinegelehrten Vaters als Seelsorger und Lehrer wirkte. Die erste Ansprache hielt »ieder Aabb. Dr. Lipschütz eiae zweite Würdigung der Heimgegaugenen gab d. Tors, de- Frauenvereins , Mathilde Earo * Herr Heilbrunu, der den Verlust schilderte, den dieser Verei» durch de« Heimgang seines langjährige» Vorstaod-mitgliede- und seiner de« wäbrten Muarbeiterin erlitten hat: Dadichtgesüllte Gotteshaut betrienoch einmal die Liebe, welche die Verstorbene in ihien Leben-tagen aulgesät und die Verehrung, die der greise Rabbiner in weiten Kreisen ber Berliner jüdischen Gemeinde genießt. Ata )lt|Ui »ader»er W»ßtfatzrts«-eU für de» dedrängte» Mittelstand bezeichnet Ulla Nolff'FraUk. unsere beliebte Mitarbeiterin, über deren 70. Veburt<tag wir kürzlich berichteten, die Forme, der altjüdische» Wohlfahrt»« pstege. In der Besprechung de-,Ha»dduches sür Mittelstand-« suisorge" voo Anna khorlotte Lindemaon (Carl Heymann Berlin) schreibt Frau Ulla Dolff-Frank: .Unübertroffen iu seiner Zartheit im Geben ist der Verein ..Schomer Laboker um schon awelim". Er sendet Voten mit Büchsen, die »U t&Mb gefüllt sind, in die Lrauerhäuser. .uni die Trauernde» kirnen der Büchse ohne Zeugen Geld als Unterstützung entnehmen oder hiaeintun. Das schönste in dieser Einrichtung liegt in dem felsenfesten Bettrauen auf das Gefühl sür Würde und Anstand in den Trauernden." — Diese vornehme mitempfindende Art der Wohlfahrtsübuog. die noch heute alvorbildlich orgesprochen werden kann, sieht bei uns Juden bereit» aus ein ehrwürdige- Alter zurück. In Vrrlinwie in Krankfun z. B. bestehen seit nahezu einem Bierwljohrtausenb derartige Vereine zur Lrlftung der Trauerudcn, die in der geschilderten Weise heute noch eine sehr fegen-reiche Wirk» samkeit entfalten. -,rz »ach Ei»tritt i» ihr 100 eietzeMvjatzr starb am 16. 4. in Berlin Frau Pailine Dlumenthal geb. Hirsch und wurde am 21. 4. «uf Weißensee zu Grabe getragen. Sre hatte Ururenkel gesehen. Hlole VrnrzmedaH« 2. <ftf.: Fr. Justizral Helene Uvß geb. Reinhard, Birnbaum, langj. stellv. Bars. d. Vaierl. Frauen». Kote Frz -Mid- 3 -l : Fr. Kfm. Normano Feänkcl- Lormt u. Frau Kfm. Gilbert.Saarbrücken: Fr. Amtsgericht-r. S. Weinberg u. Fr. Gustav Eahn-Mühlheim-Ruhr. Merdie«ßre»z -Kr Zriegvtzitfe : Fr. Johanna Holzmaun- Lie-baden alt ehrenamtl. tätige Leiterin destädt. Beklerduug»- amt«. * OG»e»zeiche, -Kr Ariego-Ürsorg,: Frl. Aliee Jakob, welche schvn 2 Jahre den Krieg-kiavergartea zu Gießen leitet, Tv^ter d. Biehhbl. Adr. J..Riederge«ünden <Oberheffen). ..Da sei Gott vvr," sprach Esther schaudernd. Rabbi Amram Mordechai aber erhob seine Hände gen Himmel »ud betete: „Allbarmherziger Gott! Laß jetzt rin E»de sein unserer Dualen und Kchmerzen. Erbarme Dich unser und laß uns den Hase» de- Friedenerreichen!" Alim Palaste alleruhig geworden, kamen di« Diener der Sultanin Dalide, um den Großherrn auseinem unfrei- »tilgen Aufenthalte zu befreien. Der Schlüffe! war nicht zu st»de». Man mußte ej»-n Schlosser hole», um bas Schloß zu erbrechen. Mohammed verließ das Gemach seiner Mutter, ohne sie eine- Blickezu würdigen. Er begab fich nach de» Audienzsaale! Da- Erste, wner erblickte, war die Leiche seine- Milchbruders. de- Oderfikümmerers Eadik. Der Sultan warf fich über dieselbe und lchrie: mei« Bruder, bist Du für mich gestorben! Ich werde an Deiuea Mördern blutige Rache nehme»!" — Dan» sah er die Glieder eine- »eidliche, Leich, »amvmherliegev. Schaudernd waadte er fich ab. (-»ttsepmg f»if<