Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 15 (12.4.1918)
- Date
- 1918-04-12
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«a Wort zur ftfaanaag aa Heinrich Straaft *) Sh ec|irflnbfe. Tr. Bee r» a a n.Hnlbr»an. . Ie sitten ebifidcbo liroe achocba, ,Dn gibst nicht prri« deinen Frommen brr Vernichtung'. Das Leu erstrahlt Iber tiefer Totenbahre. Ein steten, gang kea Dienste M GLitlichen ge- Weiht, windet hier in die Ewigkeit nn> weckt in Herzen »oll Liebe bette Wehmal. So fei du nahe mit deinem Heile. Lende dein sticht und »eine Wahrheit In diese Trost eriehaeude Kennet. Amen. verte Ttanerversammlnng, geliebte Leidtragende k Ein frowwer -reis ward einst gefragt: Kelche edlen Werke flhrten dich zu hohem Alter k und er antwarleie: .Nie behandelte ich da» -otteShan» al« Lurchgangeftrahe, nie Versagte ich Gehorsam und Plelül, nie Beige:; ich dem Armen die wilde -ade', vor mehr alS 20 Jahren ie» ed der verdlichene von dieser Stadt, um noch Frankfurt üdrrzustedeln. ®te leiteten unter uni haben in drei bezeichnenden Zügen die Erinnerung an ihn festgehalten, sie sehen Ihn vor ihrer Seel«, wie er in Andacht verlunkrn vor seinem Hauialiare betet, sie sehen ihn, wie er feinem blinden Vater al« liebreichen Führer zur Veite geht, sie sehen ihn, wie er den Armen seine freundliehen Spenden austeilt noch stber diese» dreisachen Bilde erstrahlt der GotteSspruch: Orach enddikim keor nogah ,Ler Pfad der Gerechter ist wie *) BatfMjer ber Lladeu^tzoegoge t» Frenkfarl. Einer seteer Göhee tß ber bdfennle DirrN,r M Md. ia Verlt». Ersf. gtreufc.!—- Sonnenhelle' im Ktrahlenglanze der Freundlichkeit, der Friedlichkeil, der Frdmmigkeit! I m“S I r^h l en glanze der Freundlichkeill Wir hing er voll stiebe an seiner Gattin und war bestrebt, jedes Ungemach von ihr ahzuwehren; wie wühle er durch feine Güte seiner stinder Seelen zu lenken und zumal an Sabbaten und Festen ihnen den Sinn sü» hohe Vene und heilige Güter zu erschließen! Wie strdmte leine ganze GemülSfülle in Werken der Barmherzigkeit aus! Gleich dem Patrinrchenzelt stand sein HauS den Armen offen, und »er hnngrig eintrat, verlieh eS gestltigt, auch innerlich bereichen durch den Einhrnck eine« Wanne«, besten Leitstern das Dichter»»« war; edel sei der vkensch, hilfreich und gut. i JmSirahlen glanze der Friedlichkeit leuchtete sein Wandel. Er war ein Meister in den stillen Tugenden der vefcheidgnheii, der Geduld und des Friedens, Ein Hauch der Harmonie lag über seine» Wesen und berührte auch die Rudern, die ihm nahten, mit eigenartiger Rieihe. Eine priest«, liche Harmonie war der Grundzug feinet Seele und svrach sich ans in seinem milden, sanften Worte .Ach da liebreicher, du geduldiger, du friedsamer Wann, der du in den Wege« besten wandeltest, von dem es hieß; Er liebte den Frieden und sagte ihm nach'. So nidnN jrht 'ia Stile der Ilten die bange Wage, und man empfind« seinen Heimgang, wie wenn ein Friedevsengel uns «rlasten bitte. Im Strahlenglanze der Frömmigkeit waudelie er birnieder, im Strablenqlan>e d« Gotis-lirkrit ent» , sch webte er, der zweiiedachfajäh'iqe. iu vie ew qst' ma' Gotiesliede war die Kitzel seiner seeltsch-u A r. Wut in Aulchlnh an ein morgiges Gottes»«« »ie kromrte U b rlesrnttz von den beiden Schreinen «jthlt, die den Lüleru in d« Wüste vorauzogen der Schrein mit den Gandeslaieln und der lotenschrein mit jden Gedeinen des frommen Joseph, so erblicken auch mir neben der Totenbahre hier vor uns die Toralade und fühlen uns versucht zu sprechen: Kijjem seh mah schtkossb boueh .»er hat erfüllt, was dort geschrieben steht' und fügen daran die Seligpreisung: .Heil dem, der helmkommt und «* süllt hat, waS «.als recht «kannte'. Seh dodi veseh rei. ,Das war Euer Geliebt«', so dürfen wir mit dem Hohenlied« unferei Festes sagen und als Wiederhall tsnet aus heilig« Hthe ein LiebeSgrnh uni leladi wedodi li .Ich gehöre meinen Lieben und meine Lieden gehören mir'. Das Wort sordeN die Kind« ans, de« Vater« heiliges Vermächtnis in leine« Geiste zu wahren und gemahnet un« alle seinen leuchtenden Spure» in Fre und lichkLi t, , Friedlichkeit und Frömmigkeit zu solgrn. So Heien wir; Lah seine »erkläne Seele da« ewige Heil staden, uns nb« rüste mit d« Kraft, aus dies« Totenseter Lebenswerte hineinznnehmen in uns« Wirken; dah sich erfülle deine v«heihnng »oobor »nddik iibrochoh , des -«echten Andenken bleibt ein Dürft des Segens immerdar'. Amen, r* >-1*«- G» K<!■ Iümi twUif UurM TaitihwwM ln Ordaaa« dt» fiotiesditastet Hi 6eatiadt-Sfa«godea: »«ita« >«lMkU 134 vstßirn abstudd TTl 7 ll- 184 mors* l«t, ll. 8»/. U - - «chlm». bc::Crf 7.349. 7.34«. 144 » mores. *'■ . *% . 1*4 •ben*4 st . st . - Nachruf Ueot« ist Herr Jacob Sulke verstorben. Er war seit dem Jahre 1907 Mitglied der DarchwcDdererkommisaioo, aa deren Arbeiten er stete mit vollem Verttindnis and regem Eifer teil« genommen hat. Wir werden ihm ein frenndliebes Andenken bewahren. BtnIm, 11. April 1918. Der Vorstand der Sjnagogei-Gemetnde piachar-Zqno-o-e. *Urt*r«»r 45 Sreitag abstad 7 Uhr p,3W 21VZ ItrUO pt sabfnb frfih 7 rZ9Z 7IV2WN . „ aachm «ß/t H nnje , H abd. (Schluß) 7, Mi» . 'MYtO * »achstnlagnl früh 6 *rjna pnnw m * abends 7 . " nnjo Die €*naf»|( tteruimml das Jt4t Ire»»st» ,a» >4inrfmun aibren» des Trau-rjahrsts nah in Jahrgelten. Ebenso ivirb des Gabdchtwle t» dee ijnaqpm tu eUteebtttneeWir Seife durch bti ibitchan Eeoata abgabolttn. Eelegeichalt tft ta Trauerjahre und an den Jahrreiten vorrubeten. "des GedAchtnte bet lafeffemw giftete» rnteb icn| in uifati Qaiiia|^ tatfex. Vater» Htles mtr mi -e»set iinilrr urkt < 1 Tnpgi, St fielet ObepkledlammelaUUe Ie «H«! Abgabe aieee gebraaehtftkige« IteUr gabst» aeb<fthigaaStfi cheUn ttfkladdaiw. I liiaw PUUtwfiaefaa Bett«, ~ 1 ul Tteehwfieebe. sowie iweier g«bTaaebifkbifea Paare Sehlhwarea artaileo wir AbgabebeaehaiaigaBgeD, aaf waleba die Aaafectigaag «iaea Bengaebe4Bee 1 aaf eiaae gleichartigen Qegiaaland »dar j Statt hieran, ahnt Prfifug der Rer- ] w*adlffkelt erfolgt. Nar die Sanntlsttilt In Hattoiala Fnonllnttn ffibrt dia abgegebenen Oegeaatiade Beda er« falfter Heiligung oad iMtaadaatsaag da alndsrbemlttslten B«yölk6niii ul bedürftigen, eetUeeeeen ] unentfeltlloh wieder sa. and wir bittaa dae gataa Swaekaa I wegaa an xeUmebe ZewaDdaagaa. 1 Bei Abliefaraag aiaae Gageastandae in I Warta v»a niadeataaa Ml. 5,— arbfiU dar | Bptbder eis« Ehranurkimde, welche voa der RaicbabakieidaagataU« aad I den Magieirat aa Braelaa inagaataW iet. I daaahne: Wen fr nd DoMneretar 1 rarm. tob 10 bia 1/fl Uhr.[ Aefeanatmacbund vom 7. April d. z. ad Ist dir Bibliothek und Lesehalle kosnts« HratttHt Okr aamvKk «»»«»7Ukr «rttr»«. ■ml«, d«t 1. ApNl ist». Dsr Vorrlud der 8yiizgog»-K«»stiidt PrelTcHOtlz Das Geschäftszimmer brr Nae^ and Ahsehak' Merwachangsstille Breslaa Adrstuiui sich j-pi ,,H»astksno Ite u, m.C(Kt* , OM. Bml«, ben 2. April 1918. Stellv. Generalkomfflando VI A. K. Kurland-Ausstellung )t« Dkitschti Aislsid Mi ruu ii) Jdiiitf Sbdtiirt Sohkltnlf AusstoUungshalle ertfhw* u. am. muck m Ukk I DcktMMnwtrn« M ertfoinuu*« abntbl 8 Uhr Brrslan« Kanz«lhan<, Groß« Saul. Sim« arsckTlCk-KnrmahIn,: stsl« Ml E«ltt ll RirUlll'. Dtentrng. tel M. um adrnd« 8 llhr, im Gaal« d« Schlrstschrn Orsrlschnst für nnterl. Kultur, Rn h« Walihiaiknnst l, 0r, Snterinn cornin«, Lripzi,; ^sMlckr, ENftertedri >, kUsnltl ler IskrkMlrn,'. §,UUSk«tl li» Mum abrndt 8 llhr, i« Saalr d« Gchlrstschrn Grsrllschali für vainlündijchr Kultur, Landrsökonominni stkoktsldkstt l^itlkich StTChdC, vrrslau: „»i« LnismiNlrkoti Irr ksnisek« strsvinitn", EininNskaNrn jtin I. VoNrag t numrNrN l,05 Alk,, unuumnirN 0,60 AN. Im Varvrrkaus hri Varasch, sstiug. unk in d« »nkstrilnna 0^0 pnd 0,d0 tKt. rinschl. Kartenstrnrr Hi kos LoNrigot amJß. n. 20. Aprll je 1^5 SH. nnk 0,90 Btt, rinschl. Kartenstru« ehenda Siadtiheeter Daaa«ntag, 11. 4. 7 Ub> Tfeflui PraiUg. IS. 4. 7 Üb» Die Terkaafte BrMt Soaaabaad, lfi. 4. 7 Ukr Soaatag, 14. 4. 7 Ukr Dm Bheüiffold Meatag 1k. 4 7 Ukr Wenn Jeh Klnlf wftr Dieastag IC. 4. 7 Ukr Carmen Mittwoch 17. 4. 7 Uhr PldaUa Doaaantag 18. 4. 7 Ukr Plqae Dame Freitag IS. 4 7 Uhr ■offmanns IrtAhloareo Baasabaad, SO. 4. 7 Uki Dia Aufbewahrung Pelz- WollsachenlESS Kostenfreie Abholung ModernisierungeD u. Reparaturen jeder Art jetzt billigst goden, PrcfTcNOtiz Es ist eine neue Bekanntmachung Nr. W |IV. 900 4. 18. R. & A. betreff«»* gfwtewBier, lestaatscriKbiag ml JGkistpnisc m Inqm ni um StoßibßHa ßekanntmaeliunA Dia intern :0. Daten bar 1S17 ergaagen« Bakautmaehanc aber die tfniehrilBkuf der stet» ahme toh elektrteehea Strem «ad Bai aaa daa atfidt Betriebewerken Breslaa wird hterait tob 16. April ISIS ah aafgababea. BrgtlB«, den S. April 1918. in 9(rinirH«nn Der |trtrmi»Mii ftr dir siir dir Udl. Sksandr ßidi. «twWSk»rrhr Brrsstt, ßnd« tm. kuBinn. i V (n B*nuu>. Dia Krieesamtstalle Br*slau fhr den abwesenden Vorstand im. finite, zsasor Erl am 9. Aprll >918 in Kraft grtntrn Im algrmnnni vrrblNdt r« bri d« W€-' hrrigrn Rrgrlnng des 8«kehrs mit defchlag- »ahwlrn Lomprn and neu«, Staffabfüll«,. Im rinzeine» enthült die »rar vekaintmachnag »ll«. ding! d«schied«>e UdmNchung«, gegen dle di», hengen Anaidnnngen; insbesondere sei daronl hing,wirsen, dah auch olle an» dem Anslande stammenden un!« die Verordnung sollenden Lampen and neuen Sinffabfülle von d« veschlagnahme dNroffen find. Es ist nüha destimmi morden, was unl« Lumpen und Urnen El,st absüllen zu »«stehen ist. Des weiteren ist die 1 güdioche - Mitbürger! Ffirdert dae Zfidiecha Baadwark. Aaekaoft fibar ra Mitgiiader baia I. VsniUeoden Harra SletN ameletep Wolff, Leheetr 21, Tal. SSI7 e. beim febatsm.Hrn. BAeai ITeL S607. pkti lb & Brlia Jakereelr. 1-6. Tel »ei»«p,licht '«'«1^»«'dkichla^nähmi«, «'egen^rO»^ LarxUroeal. Sonnenplah, ftäsbe ausgedehat werde«, deren Lorräie mindefiess 100 hg. bettageo. Die Höchstpreis, haben LetAnderNngen ersahre,. ' Der genaue Nonlapt der neuen Bekannt- «achuug ist bei de» Lanbrotgämteru. Bürgermeister«tern uub Povgeibehbrbeu einguseheu. _ 5TT lUlMbBMB “ ' Ring 38. Feraepncbar SSI aad SCSI. Sonntags von II—I Uhr geöBnet. Inkassos, btMnigT.Dnduekii .COUBIEB" 8ohweldnttteretp. 27 Jtd. j. MAdebea au Fräulein gataa Teagmlmm «b WO Ar swai FaesaMB •efbrt gteoehk BelaanBf varbandao Odlea^ ■it Zaagniaabaohriftaa am Pns Uaa Sehlller, ■iadeabarv 0 8, fCmpnnsMutr. Nr. 119. Zaa Aeetragea, Beelen* g&affea, rinkiirief ttaaea eich geaigaete Tw- •aeaa msldaa. Daaamdec Vardiaast k. .Coariar* 8ekw«iduitMratr. 97. •ebr iwaodart sacht bald* m&gHckat 8U. als Gasallschafterin ca ElBdera,atD lieb ■teo Braalaa. Offerte« bitte a. d. Eip i. Jädiecben Tolketeitetug oster Cbldre F. kC. 8cbfiTer, welche ia Yorbetas praktiacbe Aoabtldaog erhalten wellen, ktanea sich melden in der geackiflaateile der Jfid. ▼elkaseituag 4—$ Ukr karr*. Stedoer AatonleMtr. Vertii selbst jtti Hindierker Bmlto Utnticlau uapf«kkasa)(rt. SoteH aad Mit ia Brtslaa Condltoral un CarlspUtz 8, Telefon 89k a« »ld«nx L. Waada» nUsmarelr. U Sohloss-CsM, SchwNdnitzerst. 28 umZwing«pl Wo» a Aüaom Dr. L o ii »HfSTVTYZT Knabenu.Mädchen klauen eich ia ihrer eefcalfreiaa Zeit durch »chrifti. Arbeiten oder Bes teil oagm» ▼cnÜeoen. Maid. b. .Ctl' rlBP4*, 8ehweidnitMntr. 97 Acheigrs-Amahm für aimtlieb Zeitangea sum Origio&lpreiaa Courier" Sckweidoitzeratr. 37. ti SUtr, GuNenstr, 87. CaM SchalWr, Schvtidnituratr. 58 nt Ferner liegt die „Jüdische Volkezeitnng" •ns an folgenden Stellen: StiittMfce I,,,d,,,, torote. Matt Sasovaate. voroMStl. adaAa: WaSatr. ». SsmXMate» mm AM,IMS. «Mir» La» rakric. (Mal Wl .. Hol IM HiiMim au Dt. MW Nr. ao.ie MareM» Nra. Md IM MI Ms Sam IImMiM (VardadeMIM). m daa UMMa am AM, (Bado 2). I «borlptete. Nee. SodmaiMMrmUr. 3, SckwM Mioor ssadiuada». (noMtwr 4tm KMr 9«. I). Xasaoe WAdaMmte. 77, OCdM amkMte.). Oa teutrim 9, M ta "iIIm,, ddaSMen: bei AMMm. Eck« Qartantr. n. K SckwititatawitT. a. Ttacfastnaafc, **"-*■-rite n. VQttaitaab. a tianoidadndoi. OdartorbahMoL L Ztataaaa Ktaa» t. Oebr. BaraM ttr 19 Ply. sa dada»