Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volkszeitung · 1918-03-27 · 13 (27.3.1918) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
13 (27.3.1918)
Date
1918-03-27
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/6682508-6377565-6450376--0870-4850634
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Dofhjrt»»«. ITr. 13 Otr Liiar-lirlch ft, ftMmtxt ffa ufm Jktator Bo« Ve». Nadd. Lr 9111 u a n n-H<rlbr»>a. Um Leder tifib gilt ber schönste Kelch eine« unsichtbaren Elia«. der glutvolle (entbotsei: « Lottes, efnst^ in Feuerlobe 9*”* Himmel ratrutfr, ift feinem Bolle natfc t^r Sage Urbct nabe (Sr stellt Vas jü-riche Gewiffeu dar. Darum denkt man ihn sich o!« Borbote der Miffiani'chen Hrilszeit. dt« jü den Endsieg der Güte nnb Sen'ffcr. »treue in der Me:-»'ch. heit ift.! Mas hat er de» Kindern zu sagen? .(fr führet da« Herz der Kinder zn de» Väter» und da« Herz der Böter zu den Kinder».* Er schsingt ein Narb der Treue und Lied« »« Eltern und Kinder. El iL'ägt die Bibel auf and zeigt ihnen die Lich gestalt Joseph-, dr« gehorsame» Coboe«. der auch in Glaqz und Glück den, greise» Beter die Treue hielt, zeigt ihm arrch den Bollsdctreier Mose, de» r* au# de» Prunk und der Pracht des Kbnigspaloste» in die crwe Lehwhntte der Eltern zeg, und laßt dann bedeutsam seinen Finger ruhe, ans de« Hsolm- »«te: Liehe, wie fei» und lieblich ist'«, wenn Brüder iü Eintracht bei einander «eilen und gemabnt die Geschmiftch zur Berträglichkeir. Dann aber läßt er »och einen Psaltjrgruß ertönen: „Nenn der (urige nicht bauet da« Hau«, bauen »er» geben-, die dran baue»!" Gottesfurcht — de« Heime« chrund. de« Haufe» Mauern: dann gilt der biblische Lobsprnch auch den 'schltcklestev Hütten: ,.vie schön find Deine Zelte. Zakob, Deine Wohnungen. Israel!'' In« Goiteshau« führt er die Kinder. Da raufchi der Bor, der Kraft. Da «alte heilige Weihe. „Zu seine« Tempel atm-t alle« Ehrerbietung." ..Die Feuerspfer Israel« und ihr Gebet in Siebe — nimm auf . in Wohlgefallen.' Diele Gebetswoue spricht er mir bewußter Eindringlichkeit. , Die GLur der Lied« umlodere da« Gebet »ud durchglühe es. Die Sehnsucht nach Gott trage e< zur Höhe. Bom Kmdelherz z, Gotte« Herz! , Dazu gehört, daß die Kinder da« heilige Gebeisworl. »er. stehe-. Darum fuhrt er sie in die Religisnslchule. Heute setzt er fich aut« Katheder und erzählt »on eine» Wunderschäoffe, darin im Hofe ein Brunnen mit Heilmüffer. i« Schlosse au de» Wündeu prächtige Bilder u»d ringkn» photographische Werkzeug« z» ihrer beliebige» BervielsLltigung. Ser aber in das Schloß hluei» will, der muß a»« de« Stücklein Eisen — »nd dabei überreicht er jede» Kinde ein solche« — sich selbst den Schlüssel schmilz». Da« Schloß, es ist da« Judentum, der Binnen mit MT gesund machenden Wasser die läuternde Kraft seiner Lehre, die Bilder die beseligende» Gedanken seine« heütgeu Lchrifttnm«, da« Eisen der Fleiß und der Schlüffe! das Wissen ... „Sieh ich sende Euch Elia«, de» Propheten!" Die Zasß,I»»g .die Mische.A»g«dichrist' in Este« ist sehr befriedigend verlaufe». An der Hauptsache mare» jüd. Argendschrifte« ausgestellt. auch eine Abteilung «diegslrteratur. Die jüd. Gemeinde Berlin und Eßener Prioarbefid batten Leihgabe, zur Verfügung gestellt. 3* der Eröffnungsrede degrüßte Raddiner Dr. S o » n e l die a»»ejenden Ehren» gsste, n»>er ihnen Rabbiner und Lehrer der Rachbargememden, ». enlwickelte die Zwecke und Ziele der Veranstaltung. Rektor Feiner hielt uni» Borttag übet die Bedeutung de« Volk«» bache« für die Lolk-bi!du»g. Er erläuterte die Notwendigkeit *»ö die Bedingungen guter Zngendschriften und behnudelte ergebend die Krage, in«ie»eir die künstlerische Zoaendschrrft die Tendenz euslchlreßt. Die Tendenz ist zuzulaßev. »enu die Schrift religiöse oder fittliche, also vaterländische oder sogtale Befn buugerl mit dtzn »ornehmsten. ethisch und ästhelifch einmondfreien Mitteln »erfolge. Für die Gemeiodeoenretung &ach an St.lle de« verhinderten Borfitzeude» de« Vorstands sto» H e r z d e r g. für die Gäste Rabd. Dr. David (Bochum). Die ausgestellten Bücher morden viel gekaafr. hier» hei bestätigte fich die erfreuliche Erschein», g, daß die Vorliebe für gediegene Lektüre sich gehoben hat. Reben Schriftstellern Die Mose. thal. Anerdach, K. E Araozo», Z. Loewenderg. ' Zavgwill n nrden Werke »on Martin Bader. Äzarn«. Lteii» chal begehrt, daneben auch di« für da« jüdische Kind zur Er» r|i;,ß seine« Religionsunterricht« geschaffenen Bücher und Lueratnr über die Zodefi in Osteuropa. Übend wurden »ar einer große» Zuhörerschaft Ploben »ud Stücke au« ne». ritschen Werken »it »»fikal. Einlage geboten. Lehrer droh«« erläuterte die Aufgaben, die der Aosschnß für Mische k»lkdbirrung sich gesetzt hat „d er»ar:ct »on alle» M»hlu:ernenden der Gemeinde Förderung seiner Ziale. Die Kosten der Ausstevong find durch sreuvillrge Zeichnungen gedeckt. „«Wfcr K] Mt>rH4c ... Sch. rI , 8mtgni VM. ■I« Br4tt Mitofcütfn. ,-■« Gott il »iS*, faglt ka 8h»cha», Jon heilig« ■Me gefidehe, $4 knn» nicht ander«, ich gehe ,n «einer, <H»<; darlhin mft «ich »eine Boierpftichl,* ,€• heeilel Inch, Lee Magen ftedt gur IdiahN derer!,* Esther ,nt Har^n» saßen in rr»e» der i« Harem jnr fie ««Gerrchlelen Gen>»cher, «U der Cult«n «intr»!. .Meine L»»he,* redete Mahamme» die «cliedte an, .ich hahe eine große dUterraschung säe Dich,* ,Dn bist!'» gut gegen ni*. daher Herr * sagte Esther, ,v» LHeischStteft «ich »» der <ä»Se »einer Innde,' De« Ltirn »erstnsterte st», .Esther,* sagte er, .D« I,st «ir «et«, »enn Du »ich stet« »nr «I« Dein», Herrn »Machtest, Hast D, keine sie,»dlrchere Anrede für mich? lieh, ich me oste«, »o, Dn »äaschest. Zch haste Deinen Für unsere Jugend. venia», btn 27. Miez sstsst. Z»s der jüdische« F»r»gn»,g»»g. Die jüdische Turner» schafr hat in, Jahre 1917 trotz aler Schwierigkriten gote sp»rtliche Erfolge erz>lt. ohwobl kaum -i»e arde-e Lrgantsoiion so schwer vom W'l'kriege betroffen wurl'c wie gerade die jüdische Tnn'erschatt. Ihre Berdä-de besteh.-:: kuUptsächsich ln den LäuL-rn der Mittelmächte. Deut'ch!a'>r. Dest-'rreich'Uagarn. Bnlgarie'7 und der Türkei, die ihre gesamte Jugend;u der Kahi'n dcrufen heben. Bicuf den letzte» Mann träte:: die Ti,rr--r r? d e >:mee ein. Trotzdem g'ng die Arbeit der Zurück» gebliebenen weiter: .Di» Jugendorganisation wurde ausgebaur und da« Berdandsorgan". Die jüdische Monaig'cheist für Turne» und Sport* unter großen Sckwierigstiten durchgehalien. Mit den jüdische» Turnvereinen in Polen wurden rege Beziehungen unterhalten, die zvm Anschluß de« pol»ilchen Kreise« an die jüdische Tvrnerschoft führen werden, ähnlich liegen die Ber« bältniffr in Holland wo ebenfalls eine lebenskrättige jüdische Tnrndeweguna spätesten« nach de» Ende dr« Krirgr« zu er» »»arten ist. Der d^tsche Krei« der jndischrn Turnerschatt hat sich eifrig mit der mttitäsi^hen Borbildung ber Jugend beschäftigt und nimmt fich belonber« der hier lebende» Dftjiden an. Zn B r e « l a » m<4te?i der dott'ge jüd. Turnoerein eine besondere Abteilung für die jüdischen Munition-arbeiter, die meist au« Ezenftochau stemmen, in Posen wurde ebenfalls eine »stjüdische Sondergruppe gebildet, während in Berlin die Mitglieder deliterarischen Verein« Perez zum großer. Teil in den Turnoerein Bar-Kochba eintraten. Ei» wichtiger Teil der Gegenwanearbeit der jüdische» Turnerfchait ist die Bsrbereiiung der Zgkun^tsarbeiten im Frieden, »on de« die jüdische Turn» berm.guug einen neuen Eulichwung erwartet. Prr Merband der jüdische» Z»ge»d,erei»e -«»tfchtand» hält am V. Mai (Him«elfabr'«tagj zu Berlin eure Bertteter» versawwlung ab. Rähere Mitteilungen ergehen später. Sa»b«rg. Die Eivjährigen-Prüfung an der Talmud Tora»Reatschuie deftanden: John >ppel. Willi Aron, Eli Auerbach. Z-roel Bieudler, Erwin Elkele«, Arnold f' abirr. Berntzarv Großmann. Meno G^ünbeeg Hugo Heiman«, Sam Horwitz. Donal Iiaak. Erwi, Zacodsoh,. IonnyKohn. Sallp Kolpenitzky. Si.psried ugrlronn. Gustav L-eie. E»mui0 Lipoma»». Siegfned Müller, Bernhard Pos,er. Kar! Recht» schaffe». Michael Eche»kole»«fy. Walter Seligmann. GoVp S»»»e,reich. Feliz Ltrauß. Alfred 8igder»witich. Hartwig volff. Aeö« öißtifch« Mott»« i» dentsche» -rame» sprach Zultns Bad in einer Montagsosrlejuvg in »er Lehranstalt für die Wiffenschaft de« Zudentu»«. Seit! etwa einem Jahrzehnt »oha«, bidtiich« Stoffe i, der drawatrschen Pr»d»kl'on Deutsch» land« ei»en bretten Rau« ei», »achdg» »it de« Einsetzen de« RatValisnm« m de« achtziger Zähren die dt« dabin deftehend« Gorkiede der deutsche» Dramatiker für da« hrdtrsche Stoffgebiet erl»sche» schic». Fast der gesamte Sagenkreis de« Alten Testa» »enthat i» deutschen Drama eine Gestalt gefunden: zu» erst der ürmytho« vom erste» Meniche», dann die Geschichte »o» Kai» und Adel, welche i» der letzten Zeit fwft glnchzeUtg drei Dichter deardettete», und die Epoche der Erzväter. Diese Frühzeiten der Bibel bieten.de« Dramattk.r kerne dankbare Aufgabe, fie bilden eine lprische Märchennxlt. i» deren heiter» fronnne« H-riealeden Gott noch persö»lrch eingreift. Auch der MolrSkreis ist für die dramatische Ersaffung nicht besondergünstig, »eil die M»fe<gestalt zu überrage»» ist. Die reichste Fnnldgrude für dramatisch« Stoffe ist di« Richterzeii, i > der fich di« Romabeo zu Bauer» wandeln und die etnzelueo Persönlichkeiten fich schon deutlich au« der namenlosen Menge heroorhedrn.. Besonder« oft ist dre SimsougeftaU verkörpert morde«. De» stärkste» biblischen S:off und wohl de, größten Konflikt der Weltütnatur üderhaupt enthält die Geschichte »o» Soul und David, da« Drama des ernsachen. physisch großen, düsteren Maaue«. der »su de« Hellen, zierlichen Züogling überwunden wird. Dieser Stoff, der zn d » größten oer Mensch* heit gehört, ist unzählige Male bra«attsicrt worden. Uder noch ist dagroße Dra»a nicht geschrreben. da» io wre Re«» drandt« Bild diese» gewaltige» Stoff gerecht wird. Mit der Geschichte Salomo« endet die de» Dramatiker im stärksten anziehende Epoche der jüvischen Geschichte. — Die starke Anzieh»»g«kratt. welche die biblischen Stoffe aaf die dearschen Dramatiker der Gegenwart ausüden, »st »ach der Meinung de« Vortragende» auf'die Verwandtschaft derAuffafiinz zurückzu» führe», die alle« Geschehen al« Lohn oder Strafe der güt leche» Gerechtrgkhit anfieht. Diese Berührung de« jüdischen Geistes «rt der alljüdischen Verga«zentzeit eröffnet verheißungsvolle Perspective» für die Uedermrndung der Gegensätze zwischen Deutschen v. Jude» unserer Tage. — Die intereffa»ten Ausführungen de« Redner« wurden von dem zahlreichen Publikum mit großem Aatereffe »erfolgt. BerÜ» Die dieajLbrigen MoniagSvorlesuugen in »a Lehranstalt für die Niffeuschaft des Zubentum« beschloß ein Bortrag von Profeffor Dr, Julius Hirsch Cöln über wirtschaftliche ZaknnftSfragen ber Ostjnd.'n. Mehr als für al'.' anderen Stämme ist für die Juden die Neugestaltung de« europ. OsteaS e. Leben-rrage geworden, denn auf drm Grenz» wall zwilchen der -stl. und «estl. K iltur befinden fich die meisten Siedlungen der Dnj^be». Danamenlose wrrtschaftl. Elend dieser Mafien ift durch den Kr«eg noch oerichärst worben, da die Begriffe Krieg-gediet und jüdische« Si»olung-IanS fast identisch geword.", find. Der Handel der Ostjuden, von deig zwei Fünftel d,r Bevölkerung led'en. hat seine Absatz» Möglichkeiten ausschließl. nach Oite». Der Krieg hat diesen Lebensnerv unterbunden, die Besetzung war e. Todesstoß für fie. In Polen und Kurland empfingen 191« etwa die Hästte der Juden Armenunterstütznna. Da« unsagbare Elend der poln. Juden kennzerchnete der Redner durch eisige Zahlen von errettender Anschaulichkeit: i» Warschau, wo i« Frieden die Ge» urteil die Todeszohlen :im da« er»n»haU>f. überstiegen, gab i* ly 17 auf *20 OOO Todesfälle nur 1700 Geburten. Am Flecktyphus, dieser spezifischen Huu-erkrankheü. sterben viermal so viel Juden als Christe». llagesähr ein Achtel der pol», Inden ist im Kriege gestorben, die gleiche Zihl für Lebenszeit arbei'.-unfähig gew. Sicherung der Zukunft diele« Teile« de« jüd. Volke« ist für die ja». Gesamtheit LedensfcagL. Züd. Handel und jüd. Industrie find aut Rußlnud als Absatzgebiet angewieicn. T-ei ninig lck Westen vou Rußland dnrchschneidet den wirtschnftl. Lebensnerv der Ostjuden, Du Auswanderung«» frage wird de« kalb dajüd. Zenrralprodlem nach dem Kriege werden, denn die »o» München Kreisen geförderte lleberleitung ter stäbt, jüd. Bevö teruug zum Lanvbnu erscheint oe« Redner wenig nusfichtsvoll. Als Nuswon»»ruogsged«.-t kommt vor allem da« weite rvfflsche Reich ln Betracht, da Oesterreich selbst zadlreiche Juden hat. Deutschland diel« schon eher Einwan» derungsmö^liLkeitea. Es wareine schwere Bnletznug ber jüd. Selbstachtui'g. saß deutsche Juden einen Grenzschutz fordern for»i t n! 3 Ziele hat d'e Fursorgearbett für »>e Oitjuben zunächst -niuftreden: Sih«uag ver Rrchlsstelluaq. Schaffungvon ungehemmten Ldwai.der.l»zsmäzlichkettrn nach O t n uns als finanjpslttiiche- Ziel Vorsorge, daß da« jüd. Kapital auch dem jüd. Unternehmungsgeist nutzt. Bon cer richttge» Ec» saffung und Durchführung dieser 3 Hsupranfgaben hängt die ' Zukunft ver großen Ostjuvenmsffen ad. — Der Bonraz übte sehr »achhalttge Wirkung. Die Zahlen, mit denen H. P-of. Hirsch sein« Angaben über die Kot der Ostjuvea belegte, machten Hefen Eindruck. _____ Failer MaLl«itts». der letzte Mitte» »»d die Ande». LU brr Stüdt« dem »e»versähtte» Kafier Moxrmilrau 1. huldigten, erschien, »rie ein Geschrchrsschrelder jener Znt erzrhll, auch eine Deputation der jüdische» Gemeind« z» Augsburg. Sie lrchen eine» K»rh von reine« Gold« aafertige». der «U gsldoen Erera gefällt war. »ad überreichten ihn dem Kaiser, um sich dadurch ferner Huld z» entpfetzlrn. MaximUian enrp» fing die Bade «ud befahl seiner Leibwache, dir Ubgesanslen in Verwahrung zu nehmen, dieselben aber ,friu säuberlich »nd mit Ehren* zu behandel». Der tuffreiwillige Aufenthalt anf de» Hose kam der Deputation sonderbar vor. >uf Ihre erstaunte Frage ließ ihnen der Kaiser jagen: Hühner, die so schöne Eier lege», find wohl zu dewahreo. da«,! fie nicht davon stiegen. * Smtge Tage später wurde die Gesandschaft oon Maximilian »nt der verficheraug seiner kaiserliche» Huld und G«t»ogenheit gnädigst entlaffc». ^aaröriick«». Fahr. Fcanz Maas übergab z. Brrmij. »ah i. Sohne« >000 M. d- Saarloge a. Ieunett - un- Kerdina»>»M4aS-S:istnng. Otytrrtidi-llitgarn. As«. ^»»deo.Matronagen^ei» Aentrtanofisntz «. Kne,«. «nisen-Kom» sfion hielt, a 7. 3. i Pra-iksaale » ÄultuSqem. -hre Krüdjuhrssitzu'g unter Vorfitz »eS Ü ääoenlea Hofea:s Franz Szökely. Drekcor Mrx Fcy oer:a« s. Bentzr üaer ». au;» gedehnte, jeden Zweig oe« Kn ver. n »d Iageavstzatzefallt» ».erende Tätigkeit. I» »erfloffenei w. 343 Kinver, auige» »omm'N wodurch die Zahl auf 3429 ycrangewahsen >st, unter denen 354 Kriegswaisen und irttolge des K^egeS sH itzloS gebliebene Kinder, die Ser Verein zum Teile in eigene B rlor» gung übernommen hat. teil« in mütterlicher Pflege belasten unterstützt uud beauffichtizt. Für Knegswnisen erüfflele »er Ve,ein ni Monor er» kleinere«, vorzitgttcheingcrichtere« Kriegs» wanenha»«. nächsten» war ein 2. fettiastehende» Kinderheim in Balafiazharmal tz. Brftvnmung üvergede». D e'em Erc»:g« an» gewesten find die großen Geloopscr. die d. Vd. Berwirkttchung le ner erlen Ziele widmet u. a. an Pfl-gegelvern 30.000 k u. bedeutenden Kostrnaufwand für Einrichtung und Erhaltung j. Anstalten. Mit großer Opfertreudigkeit unterstütz: die Gesellschaft in Würdigung seiner Mrnfchenfrenndlicheo sozialen und pa» .'noiischen Bestrebungen den L. Die Rettungsaktion zuguuße.t der Kriegswaiscn verspricht überaus schönen Erfolg. Bisher »ur>en für Sen Kriegssaiseasond-»»«gesamt Stiftungen in der Hüye von 432.000 k gezeichnet. Barer und Deinen Otzei« kommen lasten; fie enoarteo Dich i« Audienzsaale.* .Mein Vater/ riet Esther, .»ein Oheim! O. komme, Hanna, laß uns za ihaen eilend Sie sprang auf und eilte davon. Der Sultan und Hanna folgten ihr.- Schon kannte Esther die Wege in de« weilläufige» Paluste. Bald hatte fie de» Audienzsaal erreicht und lag laut weinend am Halse ihre« Vaters. Auch Don Rodrigo und Signor Salomon waren zugegen.* Wenige Sekunden nach» her traten der Sultan nnd Hanna ein .Der Padischa!* flüsterte Esther ihrem Vater zn Dieser »achte fich los von de» Armen seiner Tochter uud warf fich mit de« Antlitze zn Boden. Don Rodrigo und Signor Salomon taten me er. .Stehet auf.* befahl der Sultan. Die Mänacr crhcden fich. .Du also bist der Vater «einer Esther?^ fragte der Sultan. D» darfst stolz sein auf eine solche Tochter.' Der Chncham küßte den kan« des Gewände« de« Großherrn. . Und Du bist ihr Oheim?" fragte dieser weiter. „Ihr Oheim und Lehrer? Du kannst stolz sei» aaf eine solche Schülerin. Ich habe Große« mit Dir vor. Ich werde Drr mein Siegel überreiche» -affen und Dich zu meinem G^oßoeflr eruennen. Da sollst D» oll dir erhabenen Gedanke» zur Ausführung bringen, die mir durch Derne Schülerin find kund geworden. .Erhabener Herr!* sprach Don Rodrigo. da« Gewand de« Sultanküffend, ich bin Dein Älave und bereit m,ch Deine« Dienste zu wtthv'n. Kleir nur allmählia und bedächtig darf das Gute nnd Wahre in« Leben gerufen werden, damit e« durch Ucbersturzung nicht Gchaten nehme'. Sehr »eise gesprochen. Ich sehe. Du bist ebe»so klug wie weise. Du wirst schon Alle« zu» guten Ende führen. Da bist noch fremd i» 5:n Geschäften. Salomon hier ift ein bemährtcr Staatsmann, ihn ernenne ich zu« Lefir und z. Deinem Statssekretär. Er wag Dich einlühre» in Dein Amt »nd Dich «it Alle« venraut machen ' cU«ff»tz—s l'lßt)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.