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Jüdische Volkszeitung · 1918-03-22 · 12 (22.3.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
12 (22.3.1918)
Date
1918-03-22
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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JIMW* volkMn,-. Ausland. Brate», 6ea 22. Mir, (9(8. nt. ,2! . t!. palüßtea Jßttn Ml JitUnüttUntfltMtm i» Vs(i8t«a sprich I, Bien der deutsche Rational dkonom Pros. Balod Var einer größt» Zuborerichaft im Kanzerthanssaal, Der Var- Irog »ai dadurch desonkert interessant, daß »ir von ihm rinr Darstellung von nichijid, Seite erhielten, die dadurch objrftiven Werl dekow D Ul k nachdrücklich auf de» elhischr» Bert u, ans ». politische LeSeutung dieser Bewegung hi«, die Darauf hinauagehl, einem Teile de« j»». Volle« e. gesichert« Wohnstätte in b Urheimat zu veistaffen, B polemisiertes gegen die Behauptung Pros, Philippsohn«, daß Palästina e, Stein- »äste mit einige» Lase» sei, ganz ungeeignet für e. KvlonKsierung artßerer kolksmaffen, Palästina ist anfiedlungsfähig u. srnchtvor zu mache» durch künftl, Bewtfferung ». andere Rdhilsen Ganz besonder« geeignet ist da« Zordantal. Eine Plinterhe» d. jiit Volk» linde dort hinreichend« Pliglichleiten ln Boden«!,tschast ns«. Mit den Juden würde Palästina e. Heer Von KnUurpioniere» beiammen, e. intelligente« n. ordert«. tüchtige« Element, dq< namentlich sür d, Türkei von hoher Be» deutong sein lbnnte. Den Mivelmtchlen.^dK mit «—st Milliarden in der Türkei engagtttt sind, »ird eine derartige Kolvnisation mancherlei karleile bieten. Zn England sieht man die Wichtigkeit diese« Problem» ein ond Versäumt dort nicht, mst de» .Ztonismu« zu rechnen, E« ist zu hasten, dost die Idee auch von den Zenlralmichieu in bester Weise gefordert wird, Di« interestanleu, aus wissenschaftlicher Unterlage gegründeten Endsührnngen, fanden »ärmsten Beifall, Pin AU» au» Ualisiina, Im Berliner Lichtspiclkheater Marmorhan», Kursüiftentamm 2»8, findet am 24, «. »orm, II Uhr e. Fil»»usführun> stall, die .Da« Leben in den jüd- Kolonien Palästina«' zu» Gegenstand hat. Der Film bringt die Arbeit und die Erfolge der jütischen Pioniere de« palästinensischen Kalanstationdmilien« zur Darstellung, Die Borstellnng »ird Vom Jüd, Rationalsond, dem Nichtigsten Faktor deS jüd, , Sietlungswerkes in Palästina, »eianftaller, Pros, Dr. Heinrich Lowe «ird die Kilmaufführnng in einem begleitenden Bortrag erläntcrn, der gu« eigener Anschauung geschtpst ist, ' Bitftttteate- Der >unde«Vorstand de« Ms«»«»,», Ironilen-Wnn»«» arhab dagegen Protest, daß bei den Berhandlnngen, die in Vrest-Lilowdk geführt wurden, die kertreier der Juden nicht geßtrt «., obgleich dabei nicht allein di« Jntereffen non Mrl- «anen Anden und die Regelung ihre: oälkischen Min» tältrechte berührt «erden, sondern auch die spätere endgültige Regelung der Jndnusrage deeiufluht «, kdnnte. »rß«tti«tz-U»4anl. GaKzische Kg«»an»«rrr Znr^r, bringt da« schmedischk — Fährschiff in Saßnitz so. Rügen) fast täglich artßere und lleinere Trupp« galijilcher si Rückwanderer, bk au« der russischen Gefangenschaft über Schweden und Deutschland die Heimreise trandportweise antreten. Die durchweg and Israeliten bestehenden Leute waren 1915 Von den Raffen bei ihre» Rückzug« an« den Karpathen al« Geiseln mst »eggeschleppt «ortöru, au« jeder Ortschaft je nach ihrer Griße eine bestimmte Anzahl, E« teilten die« 8o« nicht nur junge, sondern auch ganz aste Leute von *0 und mehr Jahren, sowie Frauen und Kinder, Die in den Gesingnisten erduldeten Leiden »urden zu» Glück durch russische Glaubensgenoffen nach Kräften gemildert. Wien, fit Agtretn», de» sitzalmer Wezirt» an die Blnatn« Hab den galizischen Antisemiten den milkommenen laß zu »ulschreitnngen gegen dk Inden in Lemberg gelkserr. Die« »eranlaßle 2 »est. Parlamentarier an den dp. Minister de« Innern Grusen Taggeudurg herauzutreten. Der jüdisch-natianale Abg. Dr, Strancher hat in andsührlichen Schreiben die Ausmerlsamleit de« Minister« auf dk antisemitische Propaganda gerichtet, Fälle »ouAulschreitnngen angeführt n, d, Minister aufgesordert d, notwendigen Maßnahmen im Jntereffe der »uftechterhaltuug der Ruhe und Sicherheit zum Schutze der fteien Judenschaft Galizien zu treffen. Der «Sg Brette r. Lemberg hatte mit d, Grafen d. Taggen dura eine längere Besprechung über die in Lemb, Verbreiteten antts, Flugschalsten und stellte >»r, wie dringend notwendige» sei, diese Hetze i» Keim zu ersticken. Der Minister erkannte die Wichtigkeit nnd versprach uuverzüglich dk entsprechenden Verfügungen zu treffen, WesiEränInn, »er Jilifni jgdischer -tndenlin an der Htzkwer Mnlmrrsilät sardert ein Antrag de« christlich-!» zialeu Abgeordneten Dr, I ergab e l nnd Genvffen ton »dgenrdneien-Hanse Dkser neueste anstsem, Vorstoß fordert ». Nuterrichtdministerinm ErNtrnng, ,ma« er »eranlaffen wolle, um einer llederflutung der Wiener Hochschule, des, »er Wiener Uuivaasität mit jüdischen Häreru entgegenzulrelen, ob er geneigt sei, für die semitische Hirerschasl der Wiener Unineifitit einen navaorn» elnaaao estizusühren, daß künftig jüd, Studenten nnr in einem der »nz ahl ihrer in RKderrtsterreich seßhaften Giaubenigenosieo entsprechenden Grozemsatz» zur Jnscrlption zugelaffen und analoge Maßnahmen zur Wahrung der Recht« »er arischen Studentenschaft n. Hintanhaltnng ihrer Verbringung durch semit. Eindringlinge auch bei den übrigen Nuiverfitäten Oesterreich« Astasien »er»«»,' Dkm Atiftnng znr Met im, tun, dar Aae»«»ran»tz«il ist ». Wiener Knltutgemeinde zugesalen. Der Verst, Graßkfm, Rndalf Rossal hat im Test- 170000 Kronen f. hnmanstire Ziback» Hintersasse», »»»»»80,000 s. e. zu errichtend« Stiftung s, jü». Kreb«kranke in dk Berwaltnng der Gemeind« übergehen. Dk restlichen 110000 Kronen find f. »erschkdenc jüd, u. iulerkouseffionelle Wohlsahrt«einrichtun,en bestimmt. De» chgergkentnanl Fe«, n. -e»e»z wurde der ung, Adel », d. Prä», de Szarva« verliehen in.»nerk ennung s. Del» enmute« bei der Erstürmung de« Lnvecn, ehachgmt im Fante de» »nn»erragb>. Au« Ra«, ntra» berichtet »au: Seit de» Rnffrminfall in dk Bni»- wina «eilt der Wunderiabbi van Witnitz Zsrael Hager mit seiner KamUie in Ragyabrad, Am 27, 2, gab e< in seinem Hanse eine araße Feier, seine Tochter T, hat sich mit dem Bankier Mose« Lau au« Lemberg vermählt, Etwa 400 Gäste au« Galizien, der Bukowina und der Maiamaro» wohnten der Hochzeit an; auch die Rotabilitäie» der Stadt waren geladen, DK Trauung vollzog der Wunderrabdi selbst, N»ßte»d Jüdischer Matianakrai, Der »on den.B»Ik«deaustr»ge»' Verhinderte russischjüdische Kongreß ist aus unbestimmte Zeit Verschoben, Alle Parteien sind übereingekommen.z einen provisorischen jüdischen Rationalrat für Rußland zu organisieren, der bi« zum Zusammentritt de« jüd,.Kongrcffe< die Vertretung der Jntereffen de« russischen Judentum« übernehmen wird. An» Watschalier in Werkln wurde Joffe, der frühere Vorsitzende de, Fiiedrntbelrgation in Brest-Litowsk, ernannt. RllmÄlik», fit rnmänisch« Inden krage Gros Stephan T i«z a äußerte sich einem Berichterstatter de« .Bester Llohd' gegenüber: Die rumänischen Gesetze Waisen bedeutende Lücken ans, dk e« in der Vergangenheit ermöglichten, daß au« Rumänien unerhtrte Angriffe gegen die Manarchk gerichtet w, E« ist erfprderlich, daß d. rumän. Gesetze eine Ergänzung erfahren, die e« de» rumänischen Staate ermöglicht, den Weg zu den Kulturiteaku der fartgeschrittenen Vilker zu finden und auch den Pflichten der Nachbarschaft in zulänglicher Weise zu entsprechen. Die Regelung der im Berliner Vertrage bereit« berührten rum, Judenfrage im Sinne der Dispositionen de« Berliner vertrage» erscheine naturgemäß als durchaus wünscheniwert, — Der Präsident de« Abgeordnetenhauses Geheimer Rat v, S z ä « z sagte: Ich gehörte zu den Liberalen alten Schlage», Wer da weiß, wie glückliche Erfahrungen wir in Ungarn mit der Gleichberechtigung der Juden gemncht haben, der würde e« auch im Jntereffe des rum, Volkes wünschen müffcn, daß der im Berliner Verttag niedergelegk Punkt der Gleichberechtigung der rum, Juden ehesten« zur Wirklichkeit werde, Pole«. J>,« ,Zrchi»»«n»«ltn»g bei de« Itaiserkich veukschon Peneralganvernement Warschau' hat sich die Ausgabe gestellt, die in den Warschauer Archiven befindlichen Quellen zur deutschen Geschichte, insbesondere zur Geschichte der Oft». Provinzen dr» preußischen Staate« der deutschen Forschung zu erschließen. Diesem Zwecke soll eine Publikattonireihe dienen, deren erster Band unter dem Titel .Die Handschriften de« Finanzarchiv« zu Marschau zur Geschichte der Ostprovinzen de« preußischen Staates' soeben erschienen ist, Pom Jahre >506 an bi« zum Untergang des polnischen Staates liegt «ine große Reihe »on Steuerlistcn vor, Al« Lcsanderheit sei die von den Juden erhobene Stempelsteuer von jüdischen Büchern erwähnt, die zu einer nach Gemeinden geordneten namentlichen Auszeichnung aller solche Bücher besitzenden Juden au» dem Jahre 1778 Beranlaffung gegeben hat. jäi>rUd»e IKiflwmrn foiiimi - öir 6rfamifördmmc) aUrr übrigni £ätuVr mir: 0 Mragett: M fdtofK»Wtotfrfietriitjtm beruht die 6kher^U

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