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Jüdische Volkszeitung · 1916-12-28 · 51 (28.12.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
51 (28.12.1916)
Date
1916-12-28
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Misch« ItoODdtnf. Belm Kaiser Karl. Brcshn, X« 28. vqrsbrr sM ttt. X Utfcg da, schon kurz in voriger Rr. gemetdeten Empfang vor BerlPIer der israelittsche» Kult»«g«»rt»den liegt solgmtdrr Sertchi vor: Nach der Nndienz der Vertreter der eixuigeiischen Kirche r»xfiog da«K«tserp»ar di« Vertreter der israeiitischea K»ll»«gemei»de» Oesterreich«. Nach»«« OterraddiaerDr Güdemaan den Kaiseesegea hebrtisch »,d »eittsch oesptdche, hatte, hielt der Präsident »er Wiener ilraelittscheri Kuim«ge»ei»de D r. Alfred Stern die nachstehend« Insprache an da» Karseipaar: ,Ehrsnecht»»oI »ah«, die gesetzlichen Vertreter der israe- ' litische» Kolkliege«rindro der Kronianddhanptsiädre u»d einiger grttzerer Elidie Oesterreich«. >m nnmeu« der gesamte» Jndenschatt de« Vaterland«« Eurer kaiserliche« »nd küniglich Apostolische» Majestät «,» Ihrer Majestät Mt Kaiserin di« allernnterttuigste Hnldtgnng darzubringen. Glücklich n»d hoffunnglftoh hat di« Judenfchafl aller unter E»rer Majestät Zepter vereinigten Länder die verheijang Enrer Majestät vernommeck. dt« Rechttgleichheit, «eiche >»ir Juden Arm »»vergeßlichen, »«»»ehr venklärte» ruhmreichen Vorfahre» Earcr Majestät z» danke» halten, sorgst»« hüte» z» «olle». I» alle» Gauen de« Reiche» fühlt sich die jüdische Vevdlkernng'ei»« mit ihren Mitgliedern I» der ll»»«nteld-re» Treue ft Kaiser „d Reich, ein« in der vereit»iligkeit. Gut und (Kal fit Thron nnd Vaterland z» opfern, ein«' in der Freude über di« ruhmreichen Erfolge »serer tapfere» »r«een. ein« in »er stolzen Zuverstcht, daß e< Einer Majeftät ruhmbedeckten Armee baldigst gelinge» «erd«, den endgültigen Sieg üder unsere Feinde zu rrringe». Wir stad glücklich, die Huldigung »nserer Glonbendbrider Rarer Majestät hente z» Küßen lege» zu dürfen, da erst vor »entgen Tage» di« verbündete» Armee» i» »»widerstehlichem Steg ««läge eine» neue» heimtückifche» Feind bezmange». glücklich. daß »nfere Gl»»den«drüder im Heer« »ach hier leilhabe» dierfte» »» dieser Großtat, durch «elche HaSbarg« Ruhm und Ehr« da« Licht der Freiheit abermal« in da« Land eine« Feinde« getragen «urde, in »elchem unfere Glantze»«>c»ossen unter enrehrendem Drnck» schmachten. ' I» tradittoieller Kaisertreae, i» herzinniger Lied« für .Garer Majestät geheiligtn Person, spreche, »ir in alle, unseren Gotiedhällsno vor getstneter heiliger vundeslade, spreche» wir »>täglich nutz stündlich i» der Still« »nsere« Hause« «ser heiße« Gedet: e« müge Gatt der Allmächtige, Eure Majestät a»f allen Wegen beschirme», Eurer Majestät Sieg »>d Ruhm »nd Herrltchkeil Mrleihen, Ihre Majestät, »nsere erhabene Kaiserin behüte». Ihr gütige« Herz in vorbildlicher luiütung «ahltätiger Weck stärke», Sein« katserliche »ad ktniglich« Hoheit de» Kronprinzen «achsen. gedeihe»,, erstarken löfse». da« gesamt« Herrscherhau« in seine, g»«d«»reiche» Schutz nehme». Galt erhalle. G»n beschütz« unser, Kaiser Karl I. unsere Kaisen, Zit», da« erhabene Herrfcherha»«!' Oer K a i s e r «riviterte hierauf: Per Paiser »» die Wertreter de, A«lt»»g»«e »»e» ,Die Mir und der Kaiserin von de, Vertretern der israelitische» K»lt»«gemeinde» im Name» ihrer gesamten Glaube»«- grnosten dargebrochtr Huldigung »ehme, Ser mit herzlicher Sr- «nUllchkeit entgegen > Die jüdische Veltlkemvg ha» immer ihre Lieb« »nd Anßänglichteit an Mein Haut und da« Vaterland bewiesen und t» »er aegenmänigen große» Zeit zu de» »ater Gotte« gnädigem Beist«»» erzielten Erfolgen opferfreudig mit Gut und ' Sbit beigetrage» So «it ich von der Uaerschullerlichkeit dieser patriotische» Gesinnung überzeugt bin, ebenso »igen Ihre Glaubentgenosjen »erstchert sein, daß fie sich in Meine» Land«, der allen Bürger, ge»thrleisteten Rechte stet« uneingeschränkt meiden erfreue» Ranen. Gerührt von de» kegenowünsche». die Sie in Ihren Gotte« hvsern für Mich und die Meine» ^um Himmel senden, sagen Sir Ihne» auch für -diese fromme Bekundung Ihrer treuen Gefühle Unteren »ärmsten Dank' Die huldvolle Antwort de« Kaiser«, mit lauter Stimme und a»«druck«»»ller Betonung gesprochen, idte auf di« >n- »«sende» den tiefsten Eindruck. Hieraus erbat sich der Präsident Dr. Ster» neuerlich da« Wort, um die Mitteilung zu gestatte», daß die israelitische Kullutgemklnd« Ragus» (Dnbrovnck). die infolge Kürze der Zeit «inen Vertreter nicht mehr entsende» konnte, ihn beaustragl habe, det »er Huldignngtdepatali,, de, unwandelbaren Gefühlen chrer untertänigsten Treue und Ergebenheit an die Stnfen de« a. h. Throne« gelange» zu lasse». Ter Kaiser »ahm die vorgeschriebe»- Depesche zur Hand reichte sie auch der Kaiserin und beaustragte sodann den Prißdenlen Dr. Alfred Stern, der Kulludgepgeinde Raguja seineit- Dank für die dekundete patriotisch« Gesinnung zu übermitteln. Sowohl der Kaiser wie auch die Kaiserin reichten dem Prästbeuten di« Hand. Der Kaiser erkundigte sich noch bei DI. Stern «ingehend über seine Amtttälrgkm bei der Wiener israelitilchen Kullntgemeinde und deren verhältntffe. De» Oberradbiner Dr. Güdeman» sprach der Kaiser, indem er ihm-die Hand reichte, den Dqnk für de, erteilte, Segen au«. Er erkundigte fich sodann über die Dauer der - Tängkeit de« Oberradbiner« in Wie» und bemerkte aus besten >nl«ort, daß er seit fünfzig Jahren in Wien wirke: .Da« ist «ine lange Zeit'. Der Kaiser ließ fich sodann die Mitglieder der Deputation vom Präsident«, D r. Stern vorstele». erkundigte fich bei ' ihnen über ihre Privatverhältniste »nd über die vrrhältniste der von ihnen vertretene» Gemeinden ober Kürperfchafte» »nd bekundete besonder« lebhafte« Interesse für die Approvifioaie rnngdftage» der einzelnen Städte, an» «eichen die Vertreter gekommen find. Bei de« vizeprifidentrn der Wiener israelitische» Sulla«, gemeine, k. k. Hofrat Dr. venjamiu Rappaport. erkua- »tat« fich der Kaiser nach seiner Tätigktst in der Wiener israclstqche» Kullntgemeinde und über seine Amiowitftamftü im Staat« dienst». Bet dem Vertreter der Prager Kultu«gemei»de kaiserliche» Rat Robert Fach« Edlen von Robettin erinnerte sich der Kaiser, Ihn schon vor Jahren gelegentlich einer Prager »»«stellnng gesehen und gesprochen zu haben. De» Vertreter der Repräsentanz der bthmischen kandeljudeaschafi. Odmaanftellvertreler Dr. Heinrich Rofenbaum stellte er die Frage, ob viele Juden in Bähmen eingerückt seien. Aus die bejahende Antwort b-merkte der Kaiser: .Sie haben sich all« sehr brav gehallem'. Al« aus ein« ähnlich« Inftage de« Kastei» der Vertreter der v r i n n e r K»liu«gemei»d« Herr »dols Herd«» ant- «ortete, daß e« nahezu keine einzige Aamilie in Mähren gebe, welche nicht eia oder mehrere Mitglieder im «kriege hätte, bemerkte der «kaiser, daß ihm die« wohlbekannt sei und daß auch viele Audzeichnnngen erhalten haben. Bei dem Vertreter de» Mährischjüdischen Laadelmassafond« Dr. Siegmund Schimmerling erkundigte sich der Kaiser nach dem Bermtgeasstande de» Fond«. Aus die Bemerkung Dr. Schimmerling», daß ungefähr die Hälfte de« 2", Millionen Krauen betragenden vermtgen« in Krieg«»aleihe angelegt sei. antwortete der Kaiser: .Da« freut «ich sehr. Ich schätze Ihre» Palriotismu« und Ihre dgnastische Treue'. Zu Dr. Emil Parua«. k. k. Regieruug«k»mmiffär der Kultndgemeind« Lemberg, bemerkte der Kaiser, daß er fich mit Frende seine« Aufenthalte« in Lemderg im Jahre 1912 erinnere, »»raus Dr. Parua« erwiderte, daß diese Tage für alle Etnwohuer Lemberg«, speziell ater für die Juten Lewterg«, unvergeßlich find. Den Vertreter der Krakauer israelitischen Kultutgemeinde Dr. Samuel Tille« erkannte der Kaiser sofort »jeder und sagt«: .Dir find ja schon bekannt; Ich errinnerr Mich Ihrer ganz genau'. Er erknndigte fich bei Dr. Tille« nach dr» verhtlsniste» in Krakau und über die landwirtschaftliche» Verhältnisse in Galizien, iutbesondere über den Wiederaufbau der durch di« Ruffeu zerstbeten Landgüter. Auch den Vertreter der Ezernowitzer Kultudgemeinde 8a»d«tag«abge»id»eten Dr. Reumann Wender erkauate der Kaiser wieder. Er erkundigte fich bei ihm über die Lage der vnkowinaer Flüchtlinge und gab zu» Schluffe der Hoffnung A»«druck, daß fie dald »ieter in ihre Heimat «erde» znrückkehren kinne». Auch bei dem Vertreter derTroppauer KullnFgemeinde Dr. Theodor Sonnenschein erkundigt« fich der Kaiser über die In Schlesien »ntergebrachten Flüchtlinge und bemerkt: auch: .Ich weiß, daß Ihre Glaudendgeaoffrn für die Flüchtlinge sehr eifrig tätig stad'. Au dem Vertreter der T r i e ü e r Kultubgemeinde Direktor larl Schütz bemerkte der Kaiser, daß er erst jüngst in Triest war und die verhältniste dortselbst kenne. Aus die Feage bezüglich der Approvifionierung der Gemeind« antwortet« Direktor Schütz, daß die Schwierigketten in der Approoifioaiernng der Gemeind« dank der großen Unterstützung der Behtrdea. besonder« de« Statthalter« Baron Friet-Skene. de« kaiserliche» KommiffLr« Hofrat Krekich v. ktrastoldo »nd der Susopserung de« Oberradbiner» der Trieft« Gemeind« Doftor Chase« wesentlich gemstdert «urde». Zum vertrtter der Pilsener Kultudgemeinde Dr. Joses E ch » n z e r temerktc der Kaiser, daß er die Stadt au« der Zeit seiner Stationierung in Dobrza» kenne, »nd erkundigte fich. ob sich die Stadt seither stark ent«ickell habe. w»I Doftor Echanzer, inlbesoadere im Hinblicke aus da« Aufblühen der Skoda-Serke, bejahte. Auch de, dem vertreicr der Pährisch-Ostrouer Kultudgemeinde. dem Direktor der Dzieditzer Montanwerke Dr. Aloi« Hilf erknndigte fich der Kaiser über die Approvifio- »iernngtverhältniste, indbesoudere der Gewerkschaftsarbeit». Den Verirrter der Siener-Reustädtcr Kultudgemeind« k. k. Regimentsarzt Dr. Wilhelm Wolf befragte der Kaiser nach Entgegennahme der militärische» Meldung üder die Krankenstandsverhältniffc im «kriegtspitalc in Wiener-Neustadt. Bei de» vettrttern der KuIIuägemeinden Linz (Benedikt Schwagers, Graz (Simon Re »di;.Salzburg (Rudolf Löwtz) undJnnddruck (Wilhelm D a n n h a u s e r) erkundigle fich der Kaiser »ach der Grüße und den verhältniste» der von ihnen vertretenen Gemeinden. Die Kaiserin bekund,«e für die Anfrage» de« Kaiser« und.die erteilten Antwotten lebhafte« Jntereffe und zeichnete gleichfall« mehrere der anwesenden Herren durch eine Ansprache au«. Rach jeder Ansprache reichte der Kaiser den einzelnen Berlretern die Hand UN» »«rabschjedett. nachdem er auch dem Prä, fidenten Dr. Alfted Stern unter neuerlichem Auedrucke seine« Allerhöchste» Danke« wieder die Hand gereicht halte, die Depula.io» in huldoollster Leise. vr« I,X»ta in Kaiftrs Zrimz Z-frph. F. Pie Antwort de, Morst»,»«» »er Anktnogemeinde MI«, auf da« B ei le i dsch r ei b e n. da« die Berliner Jüdische Gemeinde an ihn gerichtet hat. lautet: .Di« Herz, liche» Sone Ihrer innige» Teilnahme an dem schweren Verluste. deu die Völker dieser Monarchie, »der ganz besonder« die Juden der Donaureiche, durch da« Ableben weiland Se. Majestät de« Kaiser« und König« Franz Jofel I, de« gütigen, weisen und gerechte» Herrscher«, erlitten, haden unserm Herzen wohl getan. Beklagen wir doch den Heimgang unsere« verehrten, geliebten Kaiser«, der eia väterlicher Freund war alle» Bürgern de« Staate«, unter-deffen glorreicher Regierung uns Juden die Gleichderechtigung »ei liehe» »urde und die Bahn jrei ward für eine gedeihliche Mitarbeit an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung unsere« valcrlandei. Jg Ihrer sehr geschätzten Kundgebung finden aber auch Empfindungen Ausdruck, von denen wir in demselben Maße, wie Sie. hochgeehrte Herren. beseelt find. Gleich Ihnen.blicken auch wir mit Stolz auf die unerlchilterlich« Waffeubriderschaft »er vtlker Oesterreich-Ungarn« und Deutschland«, auf da» Zusammeirhalle, i» Freud und Leid, in der testen Zuversicht aus de, baldigen, durch den Sieg unserer Waffen herbeigefLhrteu für uu» und unsere Verbündeten ehrenoollen. daucruden Friede». Mit dem Ausdrucke vorzüglichster Hochachtung ge,. Dr. Theodor Siete», erster Sekretär, der Präfident gez. Dr. Ster,.' Pamüurg. Der J«r. Tempelverbaud veranstalt,te am >7. 12. in seinem 8o»te«hause. Poolftraße. eine Trauerseier für Kaiser Franz Joses. LI« veilretcr de« Senttt» waren Bürgermeister Dr. von Melle und'Etzndiku« Dr. Ludwig erschieue», auch »er üfterreichisch-ungarische Generalkonsul von Princig-Herwalt wohnte mit mehrere» Herre» de« Generalkonsulats der F eier bei. Rach Orgel-Präludium wurde vom Kantor MandlPs. Sl .Der da wohuet im Schutze de« Höchsten' vorgctragen und vom Tempelchor unter Leitung de« Herrn R. B r a g e n h e i m Choral .Herr, was ist der Mensch, daß Du seiner gedenkest' gesungen. Rabd. und Pred. Dr. D. L e i m d ö r s e r, ein geborener Ungar, legte seiner Gedenkrede Ps. 29 14—16 zugrunde und schildertden Monarcheu, de» väterlichen Freund unsere« geliebten Kaisers, al« Gerrie der Humanität und al« ein vordtlb, daß wir wollen sein ein Volk von Brüder» und UN« verbinden zu einer Gemeinschaft im Dienst de« Vaterlandes und der Menschheit. Dann sprach er vor geöffneter Bundeslade (nach dem Ausheben von 2 Thora- Rollen) eia hebe. Gebet für da« Seelenheil des Kaiser«, de« sich ein Gebet für Kaiser Karl und Kaiser Wilhelm. Senat und Bürgerschaft sowie der Priestersegen aoschloß. SemeinMgesang und da« von Chor und Kantor adwcchselnd vorgttrageue Schlußgebet beeideten die Feier. Su» /»twerpe» wird un« geschrieben: Aus Beranlaffuug »cs Präsidiums der hiesigen österr..»ng. Kolonie veranstaltete »er varstand der hiesigen i»r. Gemeinde .dlnclioido h»ä»»' am 30. II. abend« ü Uhr im ncuerbaulen Tempel dieser Gemeinde in der liue ä'Orieut eine» Trauergoltesdieast für Kaiser Franz Joseph I. von Oesterreich, bei welchem die üblichen Psalmen rezitiert und Bebele für da« Seelenheil de» oerst. Kaiser« verrichtet wurden. Die Trauerrede hielt Rabbiner Rottenbrrg, und alle Zuhörer waren auf da« Tiefste gerührt: die kantorale» Fnnfti»a«n versah Kantor Tobias Mann. — Der Tempel »ar überaus zahlreich besucht, unter den Anwesenden bemerftc» wir de» k. u. k. österr.-Ungar. Kommiffir Grafen Firmian, k. u. k. Kanzleirat Engel, Rcferente, Pollak mit den übrige» Beamten de« hiesigen k. u. k. öftere.-ung Kommissariate«. Fine »er letzt«, A,»zti4»»»ir». welch« der hochselige Kaiser verliehen hat. galt dem ungarischen Hosral Dr. Ignaz Brüll. Präsidenten der Budapefter Sdvokaten-Kammer. Er erhielt da« .«leine Kreuz de« Stesan-Ordens', da» vordem nur r-och ein Glaubensgenoffe. Dr. Jul. Rosenberg, der verst. ReichstagS-Abgcorouetr. erhalten halte. Dr. B. bekam e< für seine Verdi-nste als Bicepräfident der Rettungsgesellschaft. Kemy der Jüdilcheu Volks-Zeitung in den besetzte« Gebiete« Vuhlands. Die in Ruffisch-Polen bestehenden Reich«pofta»stalten. z. B. in Aleuuntrewo ztnidzi» Arzezi»,, Zr. Komaszo« <L«»I Hzeustvchav A»l,o Fl,»i» -L«»c„c» Kochacze» Fi»»« Kierpe, Ster«», <L«»l Stieruiemicr Lomitz Slsepca Mazomleck Schälk»» Ml»w« S»»»»»ire Modki» if«m«z«w Hl»»» Mi»»t »»re» Fkaltintec Marsch», Pkock Mtek», Plo,«» Mkoclamet ^ra»«k»t Idmroüa Wok, Fleuo« ,. „der«. Gziecha»«« chärwoli» Gosipui» Grodzirsi Srojet Aalisch Koliuzsii Mt K«»i» ferner die reu errichteten Postanstalten i« Postgebitte de« Oderbesehl«habers Ostjund zwar in sttialpstot. Pr«»«. Po»« Li«.». Mita», Poniewic, Schaule,, Silmalüi. Mil», nehmen Bestellungen auf die Jüdische Bolkszeitung zum Bezug« preise von s Mark 26 pj. viertrljShrllch entgegen. Die Nachlieferung bereit« crschiraruer Nummern de« laufenden Monats ist besonder« zu beautragen und wird gegen eine geringe Bestellgebühr ausgeführt. Im Sinzel-Berkaus ist die »Jüdische volkszeitnng' bei den AeitungShändlnn zu Hader». SrfchSMrllr Xr Zttisch«, vslvMma- Der Ael>p»sit«z,g der Jüdischen volklzeitung kostet eiafchkeeßlkch der llmfLkaggetthr virrleljährlich M. Für d« Adresse find außer de« Rawen. de« Dienstgrad und der Dienftstellande< Empfänoers. fol» gende Angaden erfordetlich: .Ar«eekorpA, Divift»u, Negi»ea!t.Nr.. Bataillon, Kompagnie bez». -tkadrov, Batterie o^er Kolonne. vir GrfchSftrßrll« Ui Milch«,

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