Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 48 (7.12.1916)
- Date
- 1916-12-07
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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JIM»» PdbyttM» Bmfaa. »«■ i Vqe»cka Wi. wl . ,9m |rinln M» Gerechten W jn» Mn.' 121 nana? p-m! Das alte Bahrwoet uafmt Stifn, M» bd litaira M Grrechlr, fm Coca f«ri4t, darf <nf Min Stadtichen deffae AnWendnne finden, 1I1 of M Gedächt» 1« M Mfdifn gtifta gra«» -»Inh. Sic oltjfiMftc 8c|te, welche na weftnmsaffend« Menschenliet« Mi Matt Setzte «reicht ab», |at »1« geletzt», dntz sie Gerechten aller vtll« de« zukünftige» Letze»« teühnstig »ettzn. Velin tzal sich ela Fürst der Er»« dnrch srinen Gerechttgkettlfin» s» gtatze Lletze tzei ftinrn Bdlkern sch»» tzei ie»>el»n «rangen, wie Lal. set Frenz Zoseptz, Sich» «»letzt tzitzn die Jndeu «llet Lliidet - au tzreser fürsttllche, Patriarchen-Gestalt »i» eiaer jchwär- »erischn Lied« gehatzgen. Und als Mt letzln vlaadn de« Kaiser« »ach »n schlichet Boren» sicht tzereiaatzleii, stiege» heiße Getzele ,,« de» zitterude» Muude »et Jude» i» tzet Dappck- Menarchie «1« Allmächttgen ms fit »a« Lein de« Kaff«», vl» lltzet da« «ettweeri» tzitzet snseil« de» Dffid i» iDn Weltteile», «0 jitzlsch» HeG«, schlüge», hiiGe» sie Atterud mtz zageud m tzet Kuud« lltzet jede» Atemzug de« Kalset«. Valch rührende Lletze »»tz rtzte Berechtigung tzatzn. ,vir glaube» ml tzatzet tzn Dm« mseret Leset «» verdienen' »atz »ich« »i»tzer rix Da»ke4schald »»lerer Glwlden«-eme>»tchaft nhweiragen, »n» »lt da« Litznkn m tzn grntze» Kaiser tzatzatch etztn, datz »ir itz» letzntz »atftztzrea. L. R. ver ««q» w» Me Mn’). Selch« Macht Kaiser Franz Zvses ätzer die Herze» aller aMgeüdt tzal »atz wie huldvoll et sich de« Gniugftru ieiier Ualertme» amatz», steift setzet, tzet ltz» eiamal »Mille» der prtzelatzn vocksmrnge «scheint» sah. Riemaud atzer vermag die Kill« der Verehr»»« u»d Lletze Z» er»esse» selche des, etzle Kaiser tzei dem Bai kr »er Juden ms dem seitn Erde», rm» genoffen. Geritzt der tzn Ostjatze» wat seiae ertzatzne Gchlffestatt Gegenstnud sirsllcher Llltzellli«. I» Ghetto de« rnsfischen Reiche« gtzer i» det Ostseite Mi Rewhork »der im Oste, Mn Lantzm sartze tzet Rame Ftan« Aales »ie der eine« Heiligen «eamnt. Und »er oettziichne Kalset matzte »an dieser Berehrnng, die er imertzaltz des jidische» Bolle« genetzt. Gr s»r ein trner Gatz» der kacholischn Kirche, er hatte atzer hatze» «erstindni« sllr da« Leid »e« jüdischen Volke« md eilig« seiaer Aeutzerunaen mtgn hier als historische Daknmnte stir die sptltestn Rachkammn srflgehaite» wmte». Im Veptemtzer I88ü, tzei tzn Mmtver» in Simonie», richtete Kaiser Franz Josef i» Pozega an »ie mohamwedeuii- Ich«», ortbodare», kacholischen mtz jüdischen Geistliche» aai Bosnien eine Ansprache md sagte sittlich. ,J»«tzes»»tzere ist e« Sei» Sille, daß jede Kmsesfioa ihre» Ginnten frei «Mibe» ktme md in den ihr ,»stehe», tzn Rechtn Mn keiner Veite behindert sertze. Velen Sie überzengi, »atz Ich alle Konseiffone» i» der »Mützang Ihrer Religion stet« Dleichwttzig schätze» md mterstitze» werde.' Otzerrebtziner Ln Finri, det al« geistliche« Oderhanpi der Jade» in »er tzetressrnde» Detzntattan erschienen war, ward« »m kr. Majefitt tzesander« hiltnall ««gezeichnet. Eine Verfügung der rasftschn Regienng besttmmte, daß kein Jade, füllst in Geschtfümgeiegntzeltn, nach Rutzlm» gehn dürfe, tever hier«» »am rasfische» Ministerin», de« Inner» direkt eint vewilligangeiagehol! ward«! Der Statthaft«von Gaiizin ». Zaieskt wie« in einer >ndin« tzataas hi», wie setzt diese Verfügung tzn Handel Gaiizin« empfindlich schädigt! Der Kaiser erwiderte: .Ich di» Mn all diesen verhältnisten ge»an aaterrlchtet and hatze dna mch Meinem Minister de« »nhera Grese» Kalnokh bereits die Seisaag erteilt, ms diplamatrschem Sege datzin za wirke», datz diese gegen die stemdea Ilde» gerichtete verfüg»»», welche jedach Handel and Verkehr . im algemelnn schädigt, tzeseitigt werde. Leider kann man! hierbei Mn« Gewaltmatzregeln in stnweadaag dringen! Bürde : dl« rasfische Berfigaag drchia lauten, datz allen sremoen Unter, tmn der Eintritt nach Rutzlcknd erschwert werde, so ktnatn mch Sir nnseterserX dMseide gegen die rasfischn Untertann verstlgn. Nachdem jedoch dir rassische versügmg blotz gegn dl« fremd«, Jadn gerichtet ist, wir e« »ach da« grdtzte llarecht, saltn Sir aaserrrseit« wieder die rasfische» Jade» mitztzmteln. Da« würde heißen: .Schlägst du weinen Juden, so schlag ich deine» Jadn!' Rntzlmd würde da« ja gerne sehen: dach Ich werde ihm diese« vergnüge» nimmer mache».' Im Jahre 1887, am 4. Septem der, sagt« Kaiser Kranz Ilses in einer Antwort an dn Vorstand der israelitischen Semein de r» Neutra: .Ihre Gimdnage»offen haben stet« Treue and «»- htnglichkeil m tn Thron nnd an da« idaierland bewiewiesrn. vchreitn fie anch weiter aas diesem Psade fon, Sie ktaan immer aus Meinn königlichen Schutz nnd Meine Gnade rrchun.' ' ÜGgz Abordnung der jätischn Gemeinden ja Grotzwardem am 10. September 1880 jqzte Se Majestät »er «asser: .Gnädig empfange Ich Ihre Hnidignag nnd wünsch« ansrichtig, datz Ihre Gimbent^noffen md Ihre religiüsn Ginrichrman in Frieden sich all' de« Sohiergehen« and der Zafrlehenheit erlrnn möge», welch« der Schatz de« G«. setze» an» mein« mmmdelbare Gnade Ihnen zufichern.' Im Imi.1881 sagte G«. Majestät einer jüdischen Depnta tia» m Finme; .Ich intenesfier. «ch lebhaft sür Ihr «eschi«, welche« | mit Gattes Hilft mter den schützenden ftinign, naserer fx. i stehenden ans dem Prinzip der Gleichderechtigung der. Konsesfiane» msgetzaate» Gesetze immer mehr ausblihen möge'.! Gelegentllch »er Lemtzerger Kaiserlage im September 188« < f^Heiu Majestät zu einer Depatatim »er Lembeiger Ge- »Ich kenne ia die Treue nnd Anhänglichkeit der Israe. I Uten und rechne stet« ms dieselden'. ■)Nin .»-st »echmstze.' i In valaffa^syarmat, wa er anlätzlich der mgarffchea Nhmdver (1884) verweilte, sagte er za einer jüdische» Deputqtim anter der Führaag de« Oterratztziaer« Dea tsch: .Die Versicherung der Huldigung »ad unverbrüchliche» Treue der israelitischen Kaltäagemeindim nehme Ich dankend entgegen st» meinem Kerzen »itbel »er Mnterschie» »er «älMia» Weine» Väkllern «egmüter »ein« Scheidewand. Ans Meine kdalgliche Gnade nnd Meinen Schutz kdnnen daher auch Sie jederzeft rechnen! ‘ Berühmt find die Barte, welche Kaiser Franz Joses in einer Audienz iDezember 1883), die er dem Mn ihm ausgezchchueten Rabbiner Dr. KI s ch gewähN hatte, a» ihn gerichtet hat. von den schweren Tage» sprechend, denen die Juden jetzt, namentlich tu vihmen und Mähren, aalhesetzt find, sagte der «Ätser: .Ich diu empirt über diese Roheiten', und er wiederhaite nicht nnr dies« Sorte, sondern er gat denseiben eine noch »ml «eüertragende Bedeutung, indem den Rabbiner ermächtigte, der kalserstchen Sorte auch zu »rrtffeutlichen. ' Di« Sorte, welche der Kaiser mützlich de« küjllhrigen Rrgiernngsjnbitäum« am 28. November 1808 zur Huldiguna«. depntation der isr. Kuitutgemeinden Oesterreich« in der Geheimen Rat«stnbe gesprochen, finden nnsere Leser unter .Sie»'. Der «all« ui der Aitisi»Mr««. Im Arbhjahr 188« walte der italienische Maier Ge ili ei» Porträt des Kaiser«, dem derselbe wiederholt satz. S1Hretzd der Maler arbeitete, unterhielt fich der Kaiser mit ihm fthr unbesanaen über alle» mögliche. Einmal kam die Rede auf de» Anttsemitismu« und G. bemerkte, in Italien sei diese Erscheimug etwa« ganz Unbekannte«. .So Ist'» auch recht', meinte der Kaiser, ich schäme wich, datz der Antis «wititwu» nach Oesterreich gedrungen ist'. E« war am 8«. Juni 188!, all in Bruck a. d. Leitha detz anderen Tage« die Ergänznngswahl im Hietzing-Bracker Lmdgeweinden-Bezirke stattfinden sollte, da hat der Kaiser, al« der Bürgermeister Koch da» Bahlergebut« «P zwejftlhift dezeichnete nnd die Befürchtung der Suhl eine« anftsemftischen Abaidrdneten nahelag, die auf die Allerhüchste Gefinnung ein hello« Schlaglicht «erfwde Bemerk»», gemacht: .Ich hoffe, daftdie Sah! in anständigem Sinne »»«fallen werde'. Dir Dahl fiel auch ln anständigem Sinne an«, denn der antffewitisch« Kandidat fiel auch wirklich glänzend durch. Iw Rai 1830 hat der Pariser .Ratin'eine Unterredung seine« Mitarbeiter« mit einem tsterreichffchen Siplomaten veröffeutlicht, welcher erklärte, datz dem Kaiser Franz Josef der Aickisemiti«mu« förmlich widerwärtig und verhaßt ist. Daher sei« schneidige Schärfe ja der Verurteilung antisemitischer Anlschreituugeu. Im niederüsterreichischen Landtag Hatzen bekanntlich 1882 anstsemiüsche Redeexzeffe gegen jüdisch« Aerzte nnd Proftfforen ftaftgesnnben. Jm September tagten die Delegationen^ ln Budapest. Beim Empfange. der österreichischen Deleglerten sagfie der Monarch zu dem'DelegiertenFranz Richter, datz die Autzschreitungen, wie fie in letzter Zeit im niedertsterreichischen Landtag« wiederholt norgekämmen seien, eine rrsolgrelche Tätigkeit dieser Körperschaft nahezu unwtglich wachen. Solche Vorgänge seien ein wahrer Skandal and können za keinem guten End« führen. Et sei eine Schande vor der ganzen Belt. Der Kaffer wendete fich sodann zu dem Delegierten Profeffor Eduard S n e tz mit den Sorten: .Sie haben jetzt schwere Tage im niederösterreichischen Landtage dnrchgemacht. S» ist eine Schande und ein Skandal, wie e« dvrt zngeht. Man weiß gar nicht, wa« man dazu sagen soll'. kra»erfeier der wiener «»lNtr-e«ei»de Am 24. II mittag sand im Sitzunglsaale der Wiener Kultnsgemeinde eine Tranerseier für Kaiser Franz Joles I. nnier arotzer Beteiligung der Gemeindemitglftder statt, bei der Präfident Dr- Alfted Stern eine Tranerrede hielt, in der er einleitend sagie: .Bir sammeln UN« heile zu einer Totenklage, zu einer Klffge unsrer Seweinde, s, tief erschütternd, herzergreifend, alle Mirglleder unserer Gemeind«, darüber hinan« unsre gesamte iftetreichische Judenschaft umfaffend, wie fie in diesen Räumen kau» jemal« gehtrt wurde. Unter geliebter Kaiser Franz Joses I., dessen kaiserlichen Borten uumirteltzar nach seinem Regierung«- antritt vor 88 Jahren wir die rechtliche Anerkennung dieser unserer Gemeinde zu danken haben, ist nicht wehrt» Der Redner bat, datz die Borte de« Danke« sür alle» Gute und Edle, das er ttr semem lleben gewirkt, himmelwärts al» Fürsprecher steigen. Sr gedachte der bäsen verhältnlffe der Inden in Oesterreich als Zelhgenoffe, al« leoeuder Augenzeuge, d>e da« Judenamt verkör. pertn, gedachte der : nzureichenden Zahl der Shebesählgung der Jude» bi« 1848, gedachtt de« Jammer« derjenigen, die eine MM Gesetze anerkannte Eh« nicht schlietzen konnten, der Beschränkungen in jeglicher Berus»- und ErwerbstättgMt, im Botzn- und Ansenthalttrechte, uw ans di« Staaten im Norden nnd Osten hiuznweiseu, in jene Staattn unserer Feinde, di« uns I .Befreiung von der Barbarei' bringen wollen. Da» ist das I Blitz, da» die Zustände der Glauben «beider damals in Oesterreich hatten. Diese« Joch genommen, die Juden au« der Bej drSKnug zur Freiheit, au« »er Finstrrui« zum Lichte geführt I zu haben, fie au« Paria« za fteleu, gleichberechtigten Bürgern! de» »aterlande« gemacht zu haben, da« herzlich« Bort der Gleichberechtigung gesprochen und e« in die Tat uwgetetzt zu haben, dafür gebühre Karser Franz Josef I. heißester Dank. Dieser Donk wtg« ihm zur Seite stehen am Throne Gotte«. Der Retwer erwähnte den unvergetzUchen Empsang der Hnldigung». depitaiion der Judenschaft vestcrreich« bei« sechziajthrige» Regiertmgljudiltnm und der herzlichen Sorte, die der Kaffer damal« an die Adorbaung der Kultusgemeiade» Oesterreich« gerichtet hat! »Die israelitische B«vtll«r»»g hat immer «in« staat«. »ad grsetzettrene Gefinnung, ErgebMhett für Mei» Hau» und »»- tzänglichkett an Meine Perso» bekanbet. Ich schätze auch ihre» Famllieufin» und ihre Freude am Sahli,» «oo, fie versichert datz IhreGiiickwüuscheMeiuem Herze» wahlgri»» habe»»»d datz St« »ud Ihre Glandenägenoffe» Meine« kaiseriiche» Schutze« gewiß sei» ktuueu.' Redner schlitz mit dem Hluweit, daß t» de» Tempeln für die Erhaltung de« Lebe»« de« Kaffer« gebetet worden ist, datz aber sein« Stunde gekommen war. .Ater sei, Andenken »ttrd »I« ein gesegnete« fort in unsrer Geueriude, i» allen jüdische» Gemeinden Oesterreich«, in den Herze» unsrer GlaubensbrSder für alle Zetten leben!' Ebenso fanden Kranergottevdlrieü« i» sämtliche» ist. Set» tzjuser» »er «iuzeluör Mezirile statt. Am 24,11. trat der in Sieu auiierend« Vorstand derE z e r u 0 w itz « r ist. KultMgemeiude zu einer autzrrordentlichen Sitzung zusammen, bei welchrr der Vorsitzende Landtageabg. Dr. ReuwanuSeuter euren erarelsenden Rachru! hielt. Da« ^eknüvkomitee der Zionisten Oesterreich», verftäikt durch eine reiche Zahl von Bertraneu«Männer» au» Galizien und der Bukowina, hielt am 24. I I. «iue saleuue Trauerkuudgedung ab. Präs. Stellv. Reichsratsrevlsor Rutzalf Tausfig hielt dl« Trauerrede. Der Vorstand der Wester ffr. Religionsgemeind« hiel« « 24. l l. eine antzerordeutlich« Sitzung, i» welcher Prtsitzerck Ludwig Adler i„ bewegten Sorten de» Beriust schilderte, den die Ration und die »Ngarisch« Iudeuheü dnrch das Htwscheiden de« großen, weisen Kdnigt erlitt. Rach de» in aus» richtiger Trauer angehtrlen Sorten beschloß der Vorstand de» Rnifterpräfidenten zu ersuche», den Ausdruck der tieseuATraier der Gemeinde vor den Stuse» des Throue« z» »erdolmeffchen, für da« Seelen heil der »erst. Majestät durch l Jahr Gebete sagen zu lasten, am 28. v., I I Uhr vorm, eine antzerortz. Generalversammlung behuf« feierlicher Trauerkuudgetzang atzzuhalleu und nach der Sitzung, ,w '/,12 im Tempel Dahbutzgafse einen Tranergottesdieast zu veranstalten, am Tage de« Leichenbegtngnffse« beim Abendgebet in allen Tempeln Predigte» abhasten za lasten, jährlich am Todestag eine Traurrftirr zu veranstalte, and eine den Romen Franz Joses L führende Stiftung mit 2000 K r 0 n e » zu errichten, deren Zinsen prr Unterstützung von Sirwen und Baffen, in erster Reitze solcher, die nach den im Kriege Gefallene, hinterblieben fin», diene» mtgeu. - fti»w«itz»»g eine» ^ekdensriettzake». Am 14. II. fand aus »er Hrldenableilun, de« jüdffchen Frttdhose« de chenGerg die fein tiefte Enthüllung de« M, »er «Uiitrdebdrd« |t Ehre» dir dort bestntleten Offi«'"« »»^ Soldaiea errichtete» Pedenkodrtiskrn statt. Dieser »nirr «tthilfe »a» nichttraiffch«, Organen mir großer Sorgfalt »ugeiegte Soldaienftiethof Mtzerdergt biiuun 188 gtrlnerffch grschmücki, «inzei^tder an» befindet fich ans einer erreichbare» Anhdh« im Anschluß an die neue Zeremonienhalle. Der Feier wohnten die Vertreter aller Militärnnd Ziniidehtrdro, wie auch »er Kutt»«grmei»de »nd ein zahlretche» Pnblit.m bei. Rech einleitendem ShorgetzttG« vollzoge» die Gemeinderaddiner vran de »Nt Dr. Gnttwann inwie Feldtnbbiner Fischer di« reitgids» Einweihung, wotei Dr. Guttmann eine eindrucksvolle Gedenkrede hielt. Rach einer Red« de« Regiernngskommiffär« »er Kullnlg-meinde Dr. Parna« ergriff Stadlkommandanl Grneral v. Riwwel da« Wort z» einer Schlutzaasprache, wedri die Hülle de» Denlmai« stei. Di« von der Militärkapelle vorgetragene Kafferhtzwne dttdele de» Schluß der ergreffend schbnen F«er. Snr Antritt»»«»« da» A»stijministe» Der Vvrstand der .Otffrrreichisch-Jtrnelttische» Untt»' hat »» JnstiMinister Dr. »lein ein vegrützn»g«schreide» gerichtet, i» weichem e« unter Bezugnahme auf die Antrittsrede det Instizmmifter« ». a. heißt: ,Rt> oollrr Penugtnu»g hat »n« diese Red«, die ««»neteilnng de« van gewiffenlosen Kriegaspeknlanten geübten Frevels de« Lebeesmittelwucher« und der Preistrriberri «Mt. Dnrch nns«e tägliche Arbeit mst den Leiden und Küwmeruiffen d« »ndrmstteUe» Bevilftiung ans« grnaneste vertraut, miste» wir di« »«heerend«» Birkiinge» de« Kriealwuch«« ganz zn er» messen. Such wir ««dämmen mit ttesstem Abscheu dies«» vat«lnnb«setnüliche Treiben und gelten nusevem stet« betätigten Grundsätze, daß nufer Rechltschnß ni-mnU ein Schutz de« Unrechte« merdeu düift, »«dummen mle es dopp«lt,»menn^ es von Juden geübt wird. Auch wtt münschen die rücks^tsleft Ahndung dieses Frevels mit d« vollen Schärft des^ Gesetzes ohne Ansehung d« Person, de« Siaade« und des Rettgsvn«- bekennlniffe«. « «ntz eine schärft Grrnzlintt gezogen, «erben zwischen denen, mrlche die Not de« »aterlande» zar AMdentnn, der Bevilkerüag mißbrauchen, und denen, dt« mit patrwtffchee Hingebung und Treue, «ft Gut und Blut, ja oft wft llew «tufttze ihr« dürgerltcheu Eziste», zu» Sie,! »User« »affen betttagen. E« mutz ad« auch ausgesprechen werden, daJdtese Grenzltenie nnheilnoll verschoben würde, mewe au« d« Raste d« Knegtlpeknlanteu nur elnzelue Gruppen hunnsgegriffen, üb« andeie dagegen in schlecht angebrachter Schonung b« Schlei« de« Schweigen« ^»rettet würde, «in salch« Boetzan, Wid«lpr1ch« dem uon Anrer Erzelienz netterlich wtt allem Nachdrucke detouten «riwdsatz-, »atz Recht llkecht »leid«, wüffe.' Der Jekdpoützeznß der Jüdische» BaWzeitt«, koste« eiuschlietzlich d« Lmschl^gebKhe vierteijührüch U» ««»Mch ff» Pf- Für di« Adreffe find nutz« de» Ramen, dem Dienstgrad gut d« Dienfisteüuug de« EwtzsötztzM«, solgende »agaden «svideeitch: Armeekerp», DivBan, R»> giwentt-Nr., Batarlloa, Kowpq,»« »Gm. Eskadre», Bott«».»!« Kviouue. tu. tfifilin ** * tUMAsa viC