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Jüdische Volkszeitung · 1916-11-23 · 46 (23.11.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
46 (23.11.1916)
Date
1916-11-23
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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- •*- 8n*la, ftta 22 nwmkr (9(6. EW Mtraf jxr Bm Dr. V. 3 m p 11 Gch«etz» «. Oder. Bor mtt liegt et» kleine« Bllchsti», da« durch seine» Titel .Deutsch!»»»« Rohftoffoersorgnog' jede» Richlstduftttein so sehr fre»d aumuteh datz ei»e jüdische Jeiruug, die dalielt« al« Rqnsstutepniplar z»geso»dk rrtzstit, c« kau« der Mühe wert st» de» würde a»ch ,»r seine» Rawn jx nstinci. ll»d doch ist dies« Broschüre, »eil sie rrren Inden 1»» Bersaffer hat, »t»lich Wäschst Nathena», für NN« Inden so »»herordeotlich lehrreich, «ie kaum eine Schnft, die über diese» Krieg geschriebn »vrde. Gei ade in diese» Tage», al« i» Zeichen der ,I»deaftattffik' stehend, , , , ist e« anherordentllch interessant zu ersahre», »a«De»ischla»d, ja, w ir b ü rfe» wohl» sage», »««»irZe»tr»l»tchieanfde»Gebiete »er 11 i,,« »irtschnft nn» ha u p t si ch tich - u s de» »er «»»ltl»»«,ers,r,,»g eine» «in,i- IenInde», ,ü»Iich de» gena»nte»L«rfasser lese« Schriftchen« »erbauke» Diese Broschüre stelt eine» de» Drucke übergebene» Borirog dar, de» der derühmt, Broßstduftrstlle in einem Kreise »oa Fachgnoffn gehlsten »ad t* de» er ln sehr plastischer gstrm, di« auch de» Laien den InhaU »erstüntlich »acht, die Entsteh»»« nnd E»t»istl»»g der dntschn Rohoersorgung zur Darstein»« bri»gt, >»« dieser Schlltenug, die »it Gnehmiguag de« Krstgt- »lnisteri»»« der Oeffeuillchkeit «der ge de» wurde, ersahre» »st, daß e« der Jude Rath«»»» gewesen ist, der Slelch in de» erste» Krieg«»»»»te» diese« Werk int «te»ger»fe» hat... Dah »st Baß« aller Krieg«snhr»ng dst Mnnitio» ist, weiß jede« Kind, nicht aber s» »llgewe» de- Ia»»t dürste e« sei», dah ,dst »«nidehrlichste» Explosivstoff« der Krieg«führ»,« «ff der Grnadlage »er Salpsterverbindnogn rwhea, »ah Salpeter eine Siickftoffostdmdung ist, u,d daß . somit dst Krstgtfühin», im geroisse, Sinne ei» Stickftoffprobtem darstell.' Salpeter ist detanntlich ei» »o» »ueland importierter Stoff, der »it llutdrnch diese« Weltkriege«, da Samt« Deutschland ei», belagerte Festung wurde, nicht weht gu beschaffe» war. Durch Rathen»» ist ,der Stickstoff ei»e deutsche obuftio» gewordn, ei» Weltprodle» war geltst.. . Rarheiau« stksamkeil beschrüukt sich aber nicht a»f «st Schaff»», dieser Grodilktion, dst für dst Krstgtführ»»« so «uhero,deutlich «ntscheiden» ist, sondern fte umfaßt «ach alle«, wa» io die Rudrik der Rohst affe da »witsche» Indnstrst gehtrt. Er ist »icht allein Schspser diese« gewaltige» Unternehme,» ... sondern er ist «nch Initiator detselbe».Er hat dem Krstgtmirrister dst ersten Borschlüge gemacht, und ihm hat der Krstgslninifter dst Schaff»»g dieser Organisation übertrage»... Rn» mußte nie« Unentbehrliche ft» Julanbe erzeugt werden. Et mußte» neue ErgeugonglmetHoden erfunden werden. - -..I» zwei Monaten war die gang« deotsche Jndostrst »»gestellt, der gauz« wsttschastliche Krei»- lanf »mgeslaltrt. Bier llein« Zimmer im Krstgtministerinm standen ihm «»erst zur Bstsüguug, m kurzer Zeit waren 60 Rü»me »tilg, nn» al« R. sein Referat hielt, füllst diese Berwoltnng ein« «an«« Straßenfront »ad, so füg» der Resrrnt hinzu,' sie mird dst nüchst« "ostkicht bald dazu habe»'. Im Kpril 1916 konnte R. de» Krstgtminifterium de» etngeardeileten Apparat übergebe» und demselben berichten, daß »er gange Bedarf gedeckt ist, wa« der Reichskanzler dann a»ch dem Reichtiagc destütigt hatte. So hat R. i» wenigen Monate», ja icho» l.. ■man Wochen etwa« geschaffen, »a« kein Behörden-Apparal » schaffe» imstande aemefeo wäre, u»d wae kri, feindliche« Land bst jetzt »achzuahmn mrorocht Hai. Den Wirtschaftlichen Bewst», den Dntschland dadurch «ügland gegenüber erreicht, »ermag selbst der Fachkundige nur »»uthernd z, berechnen. E» ist ei» une« wirtschaftlich«« Shfte» ohne geschichtliche« Vorbild, .da« hinüderwirken wird in ferne Zeiten'. Deuischland wir» »Znkunft »nathtngiger sei, »om >n«Ia»t. Diese Organisation .Mt» »nch im Friede» nicht p, bestehen aufhtrn. Sie wird tn»er» eine« wsttschastliche» Gnstwftuhe« bilden'. R. entwstsi auch den Plan einer wirtschaMiche, Mobilmachung der Zninnst. Daß aber ein solch unoergleichliche« Unternehmen in so knrger Zeit so glücklich nnd so ungestdn zur Anssührung gelangen konnte, da« führt R. aif ostr Momeute znrück. Ersten« ans da» «chtzeitige Eingreifen, zweiten« die eiubeitlich« Leitung nnier seiner Person, dritten» de» Jbealstm»« der Mitarbeüendn, N»b endlich da« Vertrauen de» Kriegtministcrium« ,ll ihm. Diese« »nerfchüilerllch« Verstanen z» R detont auch der Krieg«, minister in seinem Schreiben an ihn, da« dieser Broschüre ,1» Enban» betaefüot ift. > Für de» «ser, dem »st «eien hier iu »,führung«zeichen miedergegebenen Sttze R.4 al« Eigenlob klingen ktunieu, teilen wer hier da« un »»hange abgedrnckte Schreiben de« Reichtkanzler« »ostinhaltlich mit. E« lantet: .Berlin, den 15. Juli 1916. Sehr »steilster Herr Rathenau! In letzter Zeft habe ich wehrfach »et «rürternngrn »der »usere wirtschaftliche Lage Gelegeubeit gehabt, wstber der ga», »nßerordentkichen »erdienste zn gedenken, »st Sst Sch durch dst rechtzeitige »ab wevbiickend« Organisation der Rohstoffoersorgung um da» Vaterland erworben haben. Mirstünbennicht, »omirstehe», ohne Ihren Weitblick. Ich habe Ihnen da« schon einmal aulgeiprochen. Da »st ata gemeldet wir», daß Ihre freiwillige Tütigkeit »»griffe» nnd Mtßbeulnngen autgesetzi war, steh« ich »icht an, Ihm» »nch schriftlich »och z» sogen, wst hoch ich Ihre Tütigkeil temeNr. J, des», der er Hochacht»», Ihr ergebner ». Veihman, Holk»»»'. Dst andern im »»hänge miigeterlten Znschststen der Mstipa enthalln ühnliche Anßerungn der htchften Nnertennnng. _ Xts Hu »«ichMff. 71. Srtznng. Freitag dn 1. Rooember 191«. fSchlntzl (SMno graphischer »mich,). Dr. Gnnnll, Idaenitwrter: MeineHerren. die/iont,ssiono- ^^»1», die meine Herrn Vorrebner mehrfach erwthnl haben, ihr auch sehr Wunderbar, »Ittn bei ihrer »otführuug. Gestatte» Bst mst daz» ei« ganz kurze MUtcilnu,. Ich erha Ist ste an« dem Bereich meine« heimatllche» XVIII. »rmeekorp«. deffn Gneralkommand» sich durch sehr poeckmüßige Mitwirkung bet den Ernührungtftagn und bei den »rbesterangelegnheitn bewühst hat, und da» sicher nur auf Anweisung oo» oben, nicht aut eigenem Enischlnß, so oorgeht. Beim XVlll. Armeekorp« wird die Judenftanstik, wie man dort schon sagt, folgendermaßen durchgeführt. Der Krieg«besehl, dar dst Erhebung uerordnei und »er dost zirkuliert, beginnt mit den Warten: Um den ungerechtfertigten Vorwürfen der Beotlkerung »egn Bstwrzugnng der Juden ntgegeutrete» zu »»neu- Dies« Erklärung lautet doch ganz anbei« »l« da«je»lge, wa« »n« da« Krteg«miilstenum hier al« Zweck der Erhebung bezeichnst Ich wichst »««halb dringend darum bitte», daß un» AiUkuust über dn Widerspruch zwischn der Fiankfuster >u«< führuugtstläuteruug und dst Angabe hstr geiiefstt wird. Run wird wsttst benchtst, daß dst untsten Stellen zunächst die Israeliten, die sie biihn beschäftigt habeu, für die Zeft dst Etatiftik periodisch abldsn. In der Statistik würden danach wenigst Zfraekite» al« in ZInreanbienI tätig, a scheine», al« bi« var kurzem, »or dst Etatiftik, tatsächlich beschäftig! waren. So, meine Herrn, kommen statistische .Wahrheiten' zustande, weil die Untstdehirdn — und da« ift meine« Erachten« die Erklürung für diesen ganzen Widerspruch und diese Schwstrtgkeitn — durch di« Erhebung i» eine» offenbaren Konflikt hineiugetriebea wstden. Dielst Konfickt drückt sich auch darin au», daß Bayern wnn ich recht unterrichtet bin, die Statistik übnhaupl »icht oor- »immt. Dst preußische, »nstallommando« »bst kommen in einen vidststreit zwischen ftattftischeu nnd prakttschen Pflichtn. Sie wiffe», daß die bcsondste. Keschäftsbegatana bst Israellteu sie für dst Bstwendung in bn Bnreau» empstehlt, und daß ei» jüdischst Kaufmann — wen» ich mal diese« Beispiel gebrauchen darf —. dst in bst Etappe al« sechster z» ostr ödst fünf Echrstbstn geschickt wird, dst Laube«oerteidlgung tatsächlich einen »eriogsten Dienst leistet, al« wenn er seine» Knntnlffen und elnlogn entsprechend bei dn Gnnalkommando« zur krieg«»sttsä>afllicheu Verwaltung oerwendet wird Aadsterselt« baten dst Sneralkommando«, »amntllch die i» Frankfurt, Mainz, Bingen usw. mit ihrer stark» jüdische, Beotlknung dn begreifllchn Wunsch, nicht etwa dst Jndn al« bnorzugl im heimischn Verwalt»,,«dstnst «dn gar al« beginstgste Drückebstgst erschetnn zu laffn. >»« dstsst Zwstsptlftgkeit dst Tattachn stgib! sich nun die Zwiespältigkeit in dst Haltung bei dn Staftstik. Meine Hnrn, da« kommt daooa — und da« mdchie ich hi« ganz dick unterstreich-, —. wen» man eiuerseit« konseffiouelle kendenzstatistik machen will, audstnseit« übst geschäftlkundig un» mit Hnauziehung allst geeigrele» Elemente an« dst Bevülkeruug oerwalteu soll. Da« oerttägt sich eben nicht miteinander, und di« Praxi« zeigt meine» Erachten« ganz augnscheinlich, daß da« nicht geht. Die konfessionelle Erhedung orrsehlt lufolgedeffe» durch»»« ihren Zweck. Sst bringt wedst richtige Zahlen, noch trifft sie in ihren Folge» d» wirklichen Drückebstgst jebst Konfeffion. Diesn Dtückebstgeru müßte man durch ganz andere, nstgifchere Maßnahmn au dn Leib gehen. Adst die Statistik geht ihnn nicht an dn Leib, sie befdrdert auch nicht da« Jntneffe dst Krstgioerwaltuug und de, wstlschastlichen Verwaltung, sonda» sie stärt e« ganz stheblich. ohne daß dst andere Zweck erreicht wstd. Wenn da« bereit« beim Anfang dstsn Dinge nnd ihrst Antfühiung sich stgibt, dan» mahnt da« doch dazu, daß da« Kriegdministerium sehr genau nach solchen Vorkommuiffen sieht. Vielleilgt gibt «< liebst dst ganze Statistik aus. al« daß e« Zahlen »erweadet, dst untn solchen Umständen gewonnen sind. Niemand wird und kann gegen eiuc Konfession irgndwelche besoudsten Vorwürfe sthebeu wollen. Kollege Haa« (Karlsruhe) hat au« dem Herzen de« ganzen Hause« gesprochen, wenn st da« hier stark betont hat. Gegen konfessionelle Au«nahmemaßregelu onwahren wir un« auf da« nachdrücklichste, so milchte ich schließen. Gegen die Drückebstgst überhaupt aber geht der ganze Reichstag mit, da braucht das Kriegiministerium keine Angst zu haben. Abg. Graf ». ZAesiarp, Berichtstftattn: . . Fernst wurde im Ausschuß ein Autrag gestellt, dst in der Drucksache und in dem mündlichn.Bsticht nicht abgedruckt ist, weil c« sich »ich! um eiun Antrag für da» Plnum des hohen Hause« handelte, sondern um ei» Zntstnum zwischen dem Ausschuß und der Regierung, über dn ich ahn berichten muß. Der Anttag ging dahin. dem Reichstage alSbald eine Ueberficht übst da» gesumst Wersonak aller Hriegogesellschaktn zu unteibreitn, und zwar gettcnnt »ach Geschlecht, mililärpflrchtigem Alter, Bezogen. Kaufeffionn. Gegen dn Autrag sthob sich au« dem Ausschuß hauptsächlich deshalb Widerspruch, weil mau iu dst Frage nach dst Koefeffion glaubte rin« Bstlctzuug dnechtigtst Empfindungen jüdisitzst Mitlieder da Krirg«gesellschaftn ablickcu zu sollen. Bo» dn Antrageftellein und dn Parteien, die demLntrage zuftimmtn, wurde destrftin, daß dst Absicht einst solchen Bstletznag bei dem Anträge vorliege, und daß eine solche Lerletznua bstechttgtst Empfiudungen laisächlich und objeftiu in dem Anrrage enchaftn sei. Im Volke und in dst dffnllicheu Meinung bestehe eine gewiffc Beunruhigung darüda. daß da» jüdisch« Element in de» KriegSgesellschaftn und gnade auch in deren leistuden Stclln überwieg«, und daß auch die militärischen Zurückstellungen üb» da« richtige Maß hi»au«gi»gen. Diese Melnungn sein vielfach »stdreitei, und dst Antrag soll« gstade daz» dinen, durch dst Darstellung dst Lsthtllniffe, wie sie tatsächlich liegen, volle Aufklärung zu schaffen uud so zur Beruhigung deizutragn. Dst Hstr Staattsekretär de« Innern bat, die Frage nach da Konfession fortznlaffen i auch n befürchstst, daß dstdinftlolle Mtglstda, dst i» nneignuützigst und ehrenamtlichst Weise ihre Tätigkeit dn Krieg», gefellschasteu leihst,, sich durch dstsn Aulrag verletzt fühln ftnnle». Dst Autrag wurde mir Sttmmnmehrheft angnommeu. Dst Herr Staallsekrelär sagte zu, eine Zusammnstellung übst die Pnsonalsragen, sobald «1 mtglich sei, vorzulegn; a wie« darauf hin, daß diese Zusammeusteflung alladdqll eine sehr große Ardeft ersordste, da e« sich »m et» Persoiülk »an Tausnde vo, Küpfn handelt. Während da lauseubn Berhanbluugcn hat sich die Varlegung jda Zusammnstellung nicht stmügsichen lasten. Ich dars al« Bstichlstftattst wohl annehmn, daß wir i» einst dst »tchftn Tagungen im Antschuß am diese Frage zurückkommn wadn. 9U handelt sich dabei übritzn« »icht bloß um dst Krstgtgesellschaftn. dst dem Krieg«- st»ährung«a»t unstrftehn, fanden um all« Krstglgeselfthafre» und Kriegssielen, also auch dst, welch« dst sonstrgn Rohstoffe beardeitn. Lhomherlai» «ms her 3»ö«»-r»ch«. Der Münchnst Rationalikouom Professor 8»j» B r e n t a » o, der srühst in Vredlaa lehrt«, »atffntlichi folgenden Brief anHoustonEtewardEhamberlain: »Ich bin erst eben auf zwei Stelle» aufmerksam gemacht worden, die Sie in Ihrem schon 1912 erschienenen Buche , Goethe' über meine Familre geschrieben Hahn. Es heißt da: S. 120: ,A>« jene unselige, itallnlsch-kleinastatisch« Mischling«familie dst Brentauo«, bst Vorboten dst flldischn Auflösung, zum ersten Mal am Horizont Weimar« anftanchi', usw. 8. 891: .Al« Bettina Brniano, aut shro-semvlschst Baftardfamilst, ihn im Zierest«', usw . . . Ich befaffe mich »ich! mit dn >» diesen Worten euthalieucn Vorurteilen. Hat doch Goethe, »an dem Sst «tun UNftnndlrchn Ausspruch anführen, auch non ,d» gelstdtn »ad vstehrteu Familie Brentano', dst ihm »iel glücklich« Stunden bereitet habe, geschrieben, und ist doch dst Sttllnug, Welch« meine weitvstzweigte Familie seft mehr al« hunbsttftufzig Jahren in den Kreisen, dst ln Dntschland zu dn erstn gehöre», iuuehat, ei»« derarttge, daß sie durch ist Echmthungn eine« Deutschen von geftstn nicht bstühtt wstden karr». Wohl aber muß rch Eie um Aufklärung dst in Jhrn Sätzen üb» den Ursprung meinst Familie nihaltnen tatstch. licheu Behauptungen dittn. Richt, al« ob ich e« »st zur Unehre anrechne» würde, von Inden adzuftommea, nnstr dncn e« jederzeit au-erlesene und wahrheitsliebende Mnschn gegeben Hai, eS handelt sich für mich nur um Feststellung deffn, wa« wahr ift. Roch dn Rachnchleu, die >ch übst meine Familst befltze, ift mein Srohoaler Peter Anion Brealaa», Kaufmann, kurttteeifch« Geheimer Rat und Restdent in Frankfntt am Mal», i am 19. September 1756 in Tremezzo am Com» Sst geborn.; Sein Gebuttthao«, heule zum Hotel Bazzoni gehittg, ist d«tt j noch oorhanden. Seine Vorsahrn find »u« dn Kirchnhüchst» genu», sestgestellt. Seine Elin» waren Do» Dnmnst» Marti»» Brniano, geborn 1888, und Ddnna Maria Elisaberta nobile Brentaao-Riatti, geboren 1702. Seine Givßelten Do» Domenico Brentano, geborn 1851, und Donna Maria Matdulena Bellini, gestorben I7Z2. Seine Urgroßeltern Do» Stefano Brntau», geborn >805. uud Douu» Maria uoblle de Stoppaui, geftorbn >899; deffn Ettst» Dn Gi-oauui Pietro Brentano, geboren >56«, und Donna Lunezi» nobist be Btop» pani, gestorben 1647; de« Stefano Großeltern Magnisst» Do» Bernardino nobile Lrntan». geboren 1580, uud Donna Simon» nobile de Malagrida. Gehetmrat Otto von Brniano ln Offenbach und meine vstftorbne Eollfiae Antoast Freti» ». Bltttersdorff haben dn Stammbanm dst Famllst sog», »och weiter zurück »stsosgi bi« zu einem Rstolo da Brenta, Hstr »on kastei Brenta in Südlirol (1220 bi» >270). Rach ihm Angabe» ift daS Geschlecht, nachdem e« von dn Dhnaftin »ou Caldonazzo besiegt wordn war, >»« Maftändische übstgeftetelt und hsteil» 1398 hat Gnlielmn» da Brnta ft> Tremezz» Grund und Boden deseffen. Dst Ramc , da Brnta' kommt >465 zum letztnmal »or; ooa dg ad »nnn sich deffn Trtger Brniano. Wären Ihre Behauptungen über dn shnsch-semitischn Ursprung dst Familie Brenian» richtig, so müßten somit meine vorsahrn »or virtn Iahrhuadstlea au« Ehrst» nach Süd- -ttrol eiagewaadstt sein. E« würde bst Höhepnakt de« Diletlantttmu» sein, hätten Sie Ihre Vehanptuag, ohne sichst- Beweise für ihre Richtigkeit zn hob«», allsgestellt. Da ich hie« nicht annehme» bars, bitte ich Sst, mir diese Beweise »itteile» zu wollen. Sollten Sie aus diesn meinn Brief »icht dmueu acht Tagen heftiedlgend antwoiten, so stachst ich mich für gniligt, ooa demselbn de» Gebrauch zu mache», der mst zweckdinlich scheint, um »st Bstbreituug Ihr» Behauptuugn m der Oeffnttichkett entgegnzuttttn.' Herr Houston Steward khamdstlaiu ließ diesen sachliche» Brief durch eiun — Rechttauwalt (Dr. Troll) deautwattn. AU BeweU für seiue Behauptung läßt er t» diese» Brief nn» sührea, daß ,dst oeientalisch« Thput swie ihrigen» bet »»In alten Familien vom Mittelmeer) in alle» ihm bekauntn Mftglstder» dieser Famllst aut allst Zell uud au« »nstst Zeit »ußstordeailich prououcsttt sei', uud Earolft» Schlegel geschttedn habe: , Bettln« Brntau» sieht au« wie ttue Veste «erlinst Jüdin.' Schon damaU sei häustg bu«Wort .Jude' gefallen i »och habe Hstr Ehamberstst »st« »ach festst persönlichen KnntnU «ehestst Mitglsthst dst Famllst ftrl» für einen Istlnm gehalln; hist hantst e« sich um eine zwar asiatisch«, ab« viet edstr« Hntanst. Zur Rechtsstttguug dst »ou ihm gefällst» Wetturstll« derust « sich daraus, daß Gaeth« st sestem Brief« a» Schlllst so. 27. VU. 1799) dst Brnstuo» »seltsame »ub, m»u »ars mahl sage», uuuattrlich« Urschetuougn' gnaail, uuü »st cbn erwähut« Earolst« Schlegel I«09 geschestbn hat«, »all« die Brntau»« siud höchst »uuattrtrche Rastrn'. Da» gilt »ssntar Hern Ehambstlast «U bntlicher Beweis für die Zugehtttgkit za» Jutnstm. Lujo Brntau» schreibt daraus: Rach dstsn p»a Hern Ehambstlcst für seiue Behauptuugn bwgeteachtn Rechtsettiguugn stöbet »ei» Satz übst dn .Hthepüukt bet Dlletst». lUmu»', »« sich st setun Aufftelluuun zetgt, sein nie Bestätig»»-', Wst kbuun dem »ue beisktmmn } i /

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