Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 46 (23.11.1916)
- Date
- 1916-11-23
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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rische jpwBCTKttm* fall firben gernfni mite. ©lefe vohltftigfeitletntMitnna hat sich aufgebeut auf bat •ruaMaacn bet Roachidische» fkbc«, Me Sw, Val Bold feer Seilen, V- (oabetl in bet Zeit eine! Äriepel, ju Intern, den flebrligten betzufiehen fand all feinen Schmefiem •elegeubeit zn bieten, in dem großen edlen Serk mirzntzetsen, milausznbnnen. ,Im •nleUnn gibt es eben kn« Raffennnterichiebe." Der Verein rekrntieil sich ans ölen Schichten der venöikernng, ans allen Giandenlgemeinschafte» Zn allen Lonaeten hat man die tagenden des Weibel besangen, die Liede, Güte and Milde schon in der IlrjrU tagen bi« ans die hentige Zeit gepriesen. Bn Meiftostnger des 13. Jahrhunderts, Heinrich Kranenlob, »tdme« unseru Schmeftem nachstehenden Snbmessang; .Ihr Kranen hoch, ihr Seiber rein, Ich Hatz' dal Recht, daß ich euch sage: Bai mag euch grdßern Wert oerleih'» Stell mehr und mehr non Lag zn Lage. »I daß ihr non einander nicht Mit Sillen hdrt ein schmählich Wort? veichützet hier und decket «an, Dal bringet süße Zuversicht' Rli obersten Grundsatz der Sitte nnd Moral stellte man in nnioem Glauben die Lehre ans, die Kran mit größter Sorgsalt und Eifer zn ehren, »eil sie es ist, die den Segen Gölten in dal Hanl dringt. All eine Ideal-, all eine Lichtgeftal!, all ein guter Gugel steht sie Helsen» und ratend in dangen tagen, die wir durchleben, am Lager der Schwemerwundelen, bet Milden und Sterbenden. Die in ihnen wohnende straft der Milde und Güle, ihre Sanftmut lindert die Schmerzen der Aermsten, wirkt beruhigend und wacht ihnen dal seihe Scheiden non dieser Erde leichter. Und, «er oon unseren Krauen nicht tätig sein kann an den Stillen des Leiden!, »ach, stch daheim nützlich, stellt sich in den Dienst des Later» lendel und sorgt und mindert die Sw, helft, wo nur zu Helsen ist. In einer Zeck, in der die ,irdische" Liebe, der Bol, schweigen und zuincktreteu mutz — wieviel für immer zostdrtel Edr. und Liedeegluck umschließen allein diese Monate bei Krieges! — muh die .himmlische" Liede, die menschliche Güte um so stärker und machtvoller sich enlsallen. Die alle Mahnung erklingt noch immer: ,8a« hülle es dem Menschen, wenn er die ganze Seit gewönne — und nehme doch Schaden an leiner Serie?* Unsere Krauen haben edle Ausgaben zu erstilen — und fie erftillen sie mit Hingebung. Geleitet und getragen von solch hohen Ideen wurde am I I. Sooember l8«6 ber .vaterländische Kranenverei», ins Leben gerufen, und die hochherzige Königin »ugnsta wurde seine Schirm herein. Heute, nach sünszig Jahren, sieht diese Vereinigung ein mächtiges Ardeillseid vor stch liegen, von dem auch die kleinste Knrche depstanzl wird und überreichen Segen trägt, lleboall hat man dem segensreichen Wirken Tür und Zw geöffnet, Edelsinn und rernmenschlichel Empfinden schreiten zur Ardeitlstätte, und dal Leitwon, dal die strdeit begleitet, har einen Klang de« Sahllautl. Wodtzutun, und milju,eilen vogeffet nicht; denn solche Opfer gesallen Gott wohl." — Der.vaterländiiche Kronenverein" begeht im Sinne untere« Glaubens ein re knie« hajawel, ein Zobel», ein Jubeljahr. Schon Mose beadstchigie eine Gleichheit herdeizusühren, gwisse Schäden zu beseitigen, alle Ungerechtigkeit zu tilgen. Die Taten do Liede missen stch durch die Gerechtigkert decken. Gleichheit und Gleichberechtigung allen Milhelserinnen, allen Schrvestern, allen Kranen, die ihre Dienste, ihre Kräfte dem vatolnnde zur Bersügung stellen. Ader nicht nur in der Zeit der SW, sondern für immer, viel Tränen find geweint worden. Tränen dem Mutlerauge entronnen, von denen der Heimgegangene Slellenheim da« Wort geprägt: .da« Mmterange in Trinen ist wie der Lzean, man steht nichts all Himmel und Wasser." — JhrKranen, die Ihr Euch zu einem herrlichen Schaffen verbunden, die Ihr in Eurer gottelfürchtigen Landelmuiter, der Kaiserin Auguste Viktoria eine Schirpiherrin gesunden, die Euch im GuteWun vorbildlich ist, stillet diese Träneu;' Gott der Vater aller Menschen wird Euch dafür segnen! Unser Glückwunsch für den .Sarerlindijchen Krauenverein' klinge an« in : Isrnrur ,prn ,piti Bleibe groß und stark, earfalre Dich immer mehr und mehr, und der ollgiiige, allliedende valer im Himmel gebe Dir tu Deinen Bestrebungen, in Deinem edlen Sireben: straft und Beistand. Soch immer tobt der bunte striegelreigen Um« deutsche Vaterland in Ost und West, Soch immer will der eh'me Mund nicht schweigen, Der alle« andere sonst verstummen iätzr. Soch immer sende: seine Keuerbrände Berder benipeiend rings der divt'ge Krieg, Umsonst noch heben stch Millionen Hände Zum heißen Kieh'n: Gib Frieden. Herr, gib Sieg! — Mach immer stehen uns're topften Scharen Gleich Eisen wällen lest und Ireubewähn Del Vaterlandes Grenzen zu bewahren. Ob auch der Keinde Thor stch ring« noch mehrt. Noch stehen fie ohi.. Wanken und ohn' Weichen Zwei Jahre schon im Kriege ttoben fest, Untderwinolich gleich den deutschen Eichen, Die auch der stärkste Sturm nicht wanken lätzt. .Sir kennen keine Uebermocht!" hettzi die Parole. Die soviel überwindet Tag um Tag. v Die zu des Vaterlandes Ehr' und Sohle Dev Tod nicht scheut, mit er auch kommen mag. Sol ist es, dal in Sturm und Brau« und Wettern, So übermenschlich Wollen ihnen leiht, Sa« ist <1, dal den alten Kriegesgdttern An Tapferkeit und Kräften gleich fie reiht? — — Die Liede ist'l zur deutschen Heimaterde, Durch soviel Bint geheiligt und geweiht — Die Liebe ist'l zum. treuen deutschen Herde Zn Sech und Kind^— die ihnenzstraft verleiht. Die Liebe ist'l. die tausend KL den spinnet vom Heim und Hof ins strieglgefild hin au«, Die nnermütlich Tag und Süchte sinnet Zt ertragen Licht nnd Kren» in Sacht und Graul. Sie ist'l, die unsere Kran'n, die ehegestem Ranch Rerchtnm. Kastengeist getrennt, entzweit. Hände reichend stch voll Einigkeit, du» Liebe wuchs nnd wuchs zu goldneu Garben Und streute Küllhorn über Füll hör» ans. Dieweil fie drantzeu Sieg um Sieg erwarben. Ging dal Erbarmen still von Hanl zu Hanl. So dürfen wir voll Stolz denn heute sehen <r Aus unseru vaterländischen Kraueudund, von dessen. 30 jährigen Bestehen Heut freudig zeuget manches Redners Mund. Wal all' ihr Müh'u in 48 Jahren An Segenswerken reich hat ansgestreut, Dal ward in diesen beiden Kriegesjahren, Soch tansensach gekrönt, erhöht, erneut! Gar »annigsaltig ist die Art der Wunden Die täglich Aller treue Krapenhand — Wie viele Päckchen habt Ihr schon gebunden Sach Oft und West den Tapferen versandt! Unendlich ist die Zahl der ÄebeStateu Die treuster Opserfinn bis jetzt vollbracht. Unzthl'ge Dankeljähren beut Euch danken. - All' derer, die Ihr nimmermüd' bedacht. — Mit kleinen Kräften Grotzel zu vollbringen Sei ferner Euch vergönnt, Ihr deutschen Krou'n, Okönntet immerdar Ihr aus Gelingen Aus Dank für Euer edles Wirken schau'u. O daß der Menschheit Hatz sich endlich lege. Bald schweigen möchte der Geschütze Mund — Datz der Verein nur Kriedenlwerke pflege Diel unser Wunsch zur Inbiläumsstund! — Selmn Wolfgong. Anläßlich des 30 jährigen Bestehens des vaterländischen Kraueu-Vereinl fanden am I I. d. M. auch in den Synagogen der Gemeinden besondere Gottesdienste mit Predigt statt, wie uns Berichte aus Oftrowo, Bemftadt u. a. O melden, in den v r e 11 a u e r Synagogen richteten die Rabbiner beim Saddai-Gottesdienste die Aufforderung an die Gemeinde- Mitglieder. für den vaterländischen Krauen-Verein zu spenden. Aus Gera (R.>, I I. Sovepider wird uni gemeldet: Die hiesige glraelüische vereiniguüg beglückwünschte den vaterländischen Krauenverein zur Judejseier seinesdOjäbrigenvestehens und stiftete eine Summe von lOilOO Mark zur Leschasftrng V0» Heizmaleftal für die minderbemittelte Bevölkerung in Gera und den Vororten für die kalte Jahreszeit. »u; btn Krmtiudtu. L. B. Aerti». Der D»n uns angekündigte Der. « a lt u n g s beri cht der jüdische« Gemeinde zn Lerl i», der die Zeit vom 1. April ISIS bis Sl. März ISIS umficht, ist erschienen. Ln die Spitze des Berichts stellt der Vorstand §as Verzeichnis derjenigen Beamten fest, die im Stampfe für da» Vaterland gefalle« find, et find 9 Namen, darunter ein R. d. E. St. I. (Lander). 180 Beamte standen i« Heere, von denen 12 das Eiserne Kreuz erhalte» haben. Trotz des Krieges hat die Zahl der Steuerzahler «neu wesentliche« Zuwachs erfaßen; fie stieg um 6. 177*, von 42034 (im April 1913), asf 44846 (April ISIS) Da in der Bericht-Periode daS Wachstum über 10'/. betragen hatte, darf ber relative Bück« gang, wohl »mt de« Einfluß des Krieges' erklärt werde». — Die Zahl öc^Synagogen ist um 2 auf S gestiegen; neu hin» zugekommen ist die Orgelsynagoge io der Levetzowstraße und ein konservatives Gotteshaus i» der Vestalozziftraße in Charlotten« bürg. Mit der im September ISIS, also noch ia der Berichtszeü, er öffneten Lynagoge am Kottbuser Dam« zählt die jüdische Genwinde zn Berlin nuimehr 10 Gemeindesynagogen. Da auch die erhöhte Anzahl von Gotteshäusern für die hohen Feiertage-naturgemäß nicht ausreiche» kan», find in 21 bzw. IS nnd 17 Säle« Füialgottesdieafte abgehalten woroe». bei denen 2l119 bzw. 22589 bzw. 16188 Plätze zur Verfügung standen. Mit den Litzen in den Lynagoge» waren insgesamt 330-1. bzw. 32617, dzw. 30928 Plätze vorhanden. Jugend» gottesöienst wurde in allen drei Zähren an den hohe» Feier» tage» in 17 Sälen mit durchichnittlLch 7500 Plätzen adgehalte«. Der Zutritt zu« Zugendgottesdienst ist unentgeltlich; zu den Feftgotttsoienstea für Ersachsene wurden 6205. bzw. 8350 und 8141 Fretplätze verausgab:. Bon den Kosten der Fest» gottetdienfte. die 1913 M, 202260 betrngen. gingen durch Einnahmen 78039 R. eia; 1314 von 213130 M. 177471 M.. 191standen 216335 M. Ausgaben 56078 M. Einnahmen gegenüber. Außer ihren eigenru Synagogen subventioniert die jüdische Gemeinde 22 Reliaionsvereine, di.- eigene Gotteshäuser unterhalten mit 179905 M. (1913). 184185 M. (1914). 195346 M. (1915.) — Die Koscherkleischkommission. der bisher nur die VersorDmg mir Kofchrrfleilch oblag, ist im Verlaufe der Berichtsperiode in eine Kaschruth. KowMission umgewandelt, der auch die Beaufsichtigung anderer unter Aufsicht der Gemeinde stehender Unternehmungen übertragen werde» kann, wie z. V. die Herstellung von Pflanzenfett, Ssterllchen Kolonialwaren u. a. m. Zrr Zeit beträgt dii Zahl der beaufsichtigten Berkauscstellcn für Koscherfleijch uud Geflügel 20, auch 5 Stadlküchen unterstehen der Kommission bzw. den dieser deigeordneten Gernemderabbiuern. Die durch die Kriegs» Verhältnisse für die Rahruvgsmitteloerjorgung der rituell lebenden Gemeindemüglirder nngelretenen Schwierigkeiten find, wenigstens was das Fleisch anbctriffr. von der Kommission befriedigend gelüst worden; es gelang di« Fleischoersorgung für den größten Teil des Geweindebezirkes durch Verhandlungen «ttt den zuständigen Staats« und Kommunalbehördeu zu regeln. Sehr gute Arbeit haben, wie immer, die tinzelnen Lohlkahrtsmstitute geleistet, die Sammelvormundschafl, die im Oktober 1913 ros Leben trat, hat sich de» Erwartungen eulsprechend ent» wickelt. Die Zahl der Mündel betrug zuletzt 308. Das neue Kraakeuhaus ist in der Berichtszeit bezogen wordea und am 22. Juni 1914 in Gegenwart vou Bertteteru staatlicher und städtischer Behörden feierlich eingewetht worden. Die Ausgabe» für Bau und Einrichtung betragen ea. 3000000 M. Interesiaute Zahlen enthält auch der' Bericht der Armenkommissto». dir 1913 272377 M. vrransoabie 1914 brtrugen die Aufwendungen 299551 M um 1915 auf 259997 za fallen, da die Krieg», tzilfskvmmi/jiv» »ad die Snsrnngskommisfion die Ar«e»ver»«tt»»g wir ««ch tzefonders hascht». Die tvvckbw» , ledeudtOes Bild de« bewegen jüdisch» Lehe» Hauptstadt. 0. I«. ^restze». Am 3. Dezember d. % wird in her hiefigeu Lynagoae ein 2. Konzert »ater Mitwtrtnng erster Kräfte — Kgl. Hofoperasäugerin Anka Horvat. Kammersänger Fritz Bogelstro«. Kal. Konzertmeister Gustav Havema», — wie des Synagvgenchor», seines Organisten und seines Leiters stattstaden. Der Zieinerttag soll den Zwecke» des Vereines .Heimatdank' znfiiehe». Was«». Eine Mitgliederversammlung der z i » a t st i s ch en Ottsgruppe fand Hierselbst statt, die zahreich beucht war. Der Lorfitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Serr Rechtsanwalt Dr. H a a d t k e aus Berlin, hielt etaea ortrag. an den sich eine freie Aussprache auschloh. Aranstadl. Durch das am 16. l l. ab«d erfolgte Abledea unseres langjährigen Repräsentantev-Vorstehers. Justiz» rats Siegmuad Fließ, R. d. R. 3-, hat aalere Gemeinde einen außerordentlich großen und schmerzlichen Verlast erlitte». Ausgestattet mit den hervorragendsten Geistes' und Ehavnkler» Eigenschatten, hat er mit seltener Hingabe die Interesse» unserer Gemeinde wahrgenommen. ptrsoialliA. Ernannt zum Oberkirchenrat Kirchenrat Rabb. Dr. Kroner-Ltuttgart. Die chränsni» z. Aaleg. d. Türk. Medschidsevrbeus 2. Kl. Priv.-Doz. i. d. »ed. Fakultät d. Univerf. t. Berlin. Prof. Dr. Srraßmauu. Hlvte-^rrnz-Medaile 3. -t. Frau Anna Karsla Hei» maan.C öl n. Dortmund Lehrer Karl Steinweg trat am 15. d. M. nach 45 jähriger segensreicher Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. ls. ß. -andetsrichter iUSP ^aementhat. Der Tod hält unter den führenden Männern der Berliner Gemeinde eine reiche Ernte. Auf Julius Jacoby, Louis Sachs. Montz Mauhetmer. Julius Blumenthal folgte Zznaz Csha, und diese lange Rtthe beschließt Willibald Loewenthal. der in fast SOjäh» riger Wirksamkeit an den Ausgaben unserer Gemeinde mtt» gearbeitet hat. Willibald Loeweathal. der am 18. November iu Budapest, wo er auf einer Rei?e »eilte, einem Schlaganfall erlegen ist. ist nur 56 Zahre alt geworden. KlS Sohn einer Attberliner Familie, in der die jüdische Tradition hochgehalten wurde, ttat er mit 27 Zähren m den Ehrendienst der jüdischen Gemeinde, in deren verschiedenen Lerwaltungszweigen er bald einer der geschätztesten Mitarbeiter wurde. I« Jahre 1899 wurde er zu» Mitgliede der Repräsentanten»Versammlung gewählt, der er dis zu seiner 1915 ersolgten Wahl in den Gemeinde-Vorstand angehörte. Daneben bekleidete er «vch Analer in der Fnedhofs'Ksmmisfion (1888), Vorstand der neuen Synagoge (Oraaienburgerstr.) (1889), Kommisfivn sür das Ärmeawesen (1896), Festgottesdienst-Au-schuß (1902). Baukomisfion (1907) u. and. VenvaltungSkörperschaftea. Mil he» sonderer Liebe hing er an seinem Amte als Vorsteher der neuen Eynagvge, da er ein lebdattes Zntereffe an der modernen Ausgestaltung des GottesdienstiS hatte.. Der hebräischen Sprache brachte er Äebe und Verständnis entgegen. Obwohl von der liberalen Partei gewählt, hat er sich nie als Lerttetee einer Richtung gefühlt, fein Herz galt dem Ganzen. Auch für olle jüdischen Bestrebungen außerhalb des Gemeindeieben« hatte er Interesse und eine offene HanS. Er war ausgezeichnet durch eine sichere Urteilskraft und gute Rednergabe. Seine« Ausführungen lauichten alle gern, auch wenn seine Anschauung eine andere war; ourch Sachlichkeit und einnehmendes Wesen seffelte er auch seine Gegaer. Die Gemeind« and ihr Vorstand, dem 8. seit 1 Jahre aagehürte, hat viel mit ihm verloren. Auch die Handelskammer beklagt in ihm einen geschätzten Mitarbeiter. (Auch wir verlieren eine» treuen Leser uns. Ztg.) HlytzniK. 21. Rovember. t 150 jähriges Jubiläum). Am 23. 11. flnb 150 Zahre seit der Gründung der rühmlich bekannten Lederfabrik F. Ha oje in Ryduik vergangen. Aus diesem Anlaß wird ia Ecksteins Biographischem Berlage, Berlin, eine vornehm ausgeftattete Sedenkschntt heransgegetz« von Archivar Dr. E. Z i»i e r. Das Werk eothäll die Entstehungsgeschichte und führt in zahlreichen sorgfältig ansgearbeiteten Bildern die eiozelaen Arbeitsstätten vor. von Abbildungen der Gebäude io de« Zahrhnnderlen und Bildern der Besitzer begleitet. BemerkenSwen find die »rkundliche» Anlagen mit den Siegeln und Unterschritten der 2 erste« Inhaber aus dem Vefitze des gegen«. Inhabers Dr. Felix Haale. Statistische Angaben a. d. Z. 1773,1784 geben intereffaate Lufschlüffe über das stetige Wachstum schon in der Zeit de- Bestehens. Achroba- Bei den Stabwewrduetenwahlen wurde von der 2. Abt. Kaufmann Marcus Ada» wiedergewähtt. ,-i«Uie»'pachrichte». Merlalt: Dr. »ed. Fritz Pollack Aachen m. Julie Meyer- Berlin; Eugen Saioman m. Jeanette Bäcker-Dreeden. Merenräfikt; Otto Sandderger Lr, d, L, ». Käthe Israel. Areystadr, (Sich!.). I n 8 e r I i a: Sonrab Aifchel m, Kelicitas Seifmann, ( Gellaren: Ei » Sohn: Ludwig Schwarz, (nXatauUel) Chemnitz; Apat, PH, Loeweabach' (Tachler) Tdrnziy, Maris Safenhetmer, (Kallmann) Eharlavenbnrg. In Berlin: Heinrich Mancjyk, (Franck); Dipl, ing. Keift ». .-Eifner, (Kraenkel); Siegfried Sehefflel, (Hnnbchar): Karl WolMohn, 'Landecker), SinrTachler: Dr. Fritz Reiche, <Ochl): In Charlattenbnrg: vmna Schleper, (Kraewer); Sigilmnn» C»hn (Oppenheimer); Walter Flatam, (LndlDynlkyj. Geßartea; Josef Kifeher, Ifa J,, Lanrahütde; Dwothea Schindler, 71 I,, Kachlowrtz: Hmrnette Rosenberg. (Stern) 79 I,, Eaffel; Angnftr Bemftetn, (Masel) ll0 I-, Lchroba, deerbigt i, Posen; Gerda Peifachawitz, I Z., Mechensee; Lteruu, Koazeristaa. Ep»»nb Seroatar, I0I,, Sifwersowf; Znstftr. Slegwnnb Klretz, S d, R, >. O,, «I I-, KwrnnHM; Lagnoert Böhm, 7, Z.. Tafi; Leopold •rfeaaaoT.JM S-. Eisenach Gertrnb Kadrsch, Sümerlbars; Dapill Sassan, 78 I, Ejsö