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Jüdische Volkszeitung · 1916-10-04 · 40 (4.10.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
40 (4.10.1916)
Date
1916-10-04
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Brofca, fc> 4- MMcr W«. «r, 4» wtrthu. Dk SamaWut ht^amnfatm^aütmrt UitatttMungai wtU tai jüdische« wnftMRiaai der Meister zwecks GeüntnNg et»es Zeutrolrates ffir alt diese Berel »e — Par jüdifchek„>wtrksch»stLch«Vrrei» .Aachatetz' erdssuet de», nächst eine Bücherei, dieser Lage hat der Berei» ciee Lech»I» t» «eiried gejetzst — per Irret» p»ch«l»tz h»t mm der Vehtrde dt« Erl„d»I» erhalte«, aus de« Vereiusfelder» i» Zadardt La,, «d Nachtwache» „sznstellra. Die »ach, habende» Mitglieder »erde« mst «iuer Arwdiid« keuatllch gemacht sei, u»d a»ßerd«m «ach ci»e» »»» varstaud «ater. deichilete» persdalicheu »nsimiä der sich führe». — ikr hat ferner h« drttsche sturse für Erwachsene «ud Schuljugend eiugerichtet. — A» de» Jilduugväursc» de« N r b e t t e rh «i» », Olgrchr. 14, degauoe» die Eluschreibuugeu «euer Hdrer, am 4. S. die Prüfuugeu. — Am 23. 9. fand eine Versammlung stau um über die Bcziehuugeu des Arbeiter hei «rs zum Zentral, dureau der Berufsdereiue zu berate». Di« aeogegrüadete Lebeusmtttelgcuvffeuschaft zählt 412 Mitglieder, di« eiue Sermaltgug wähstea. — »er jii». Kaudluugthilieu^rei» ,che- »euseitiae ßUf<‘ hielt am 16. 9. abeud unter Vorsitz »es Herr« Lhoaowlst ei», Versammlung i» Sache« der Feiertagsruhe der fid. Hautluuasaehllfe» ab. Es »urde deuotragl, eiue Entschließung zu taffe«, daß es jedem Uuteruehme» frei. steh«, als Ruhetag de» Seuuadeud oder Eouutag zu wähle». Rach eioer »usfprache «urded« schlosse»: Die Lersammluug stimmt de» Antrag, eine» eiuheitllche» Ruhetag für sämtlich« Augestellte zu bestimme«, uicht zu, «eil da« mit der Semiffensfretheit nicht üderriuftimmt. Die Lersammluug ist auch dagegen, dah die Stadt eiuen Ruhetag bestimm«» soll, der dem Verlangen der Mehrheit der Beodlkeruu» entspricht. Di« Lersammluug findet vielmehr, dah da« Besetz dem Haudluugs» „gestellten da» Recht zu ruhen an seinem Feiertage sicher» sollte, d. h. de» jüdische» H„dlung»augst«llt«u am vouuabend »ud de» jüdischen Feiertage«. — Am 23. und 24. 9. findet «ieder eiue allgemein« 8ersaou»lu»g <im Lereiuslokale Nikolaistr. 22) statt, um über den Kousummrciu Bericht zu erftatieu. — piepandckstnrs« werde« vom ueueu Schuljahr ad uollsttudjg neugedildet. Anmeiduuge» wurde» bis 25. 9. eut» gegeugeuommeu, Die Etuschrett^edühr beträgt für Mitglieder 50 stop, für Sprache«, 25 stop, sür allgemeine Fächer, sür Richtmitglieder I Rbl. „d 50 Kop. — Die Prüfung«» fandea tu Buchsuhruug und Rechne« am 12. 9„ in Deutsch am 13-, i» Fronztfisch. »« 12., iu Eaglffch (2. und 3. Gruppe) am 14., in polnischer Korrespondenz am 15. 9. statt. — lleber 350 Kandidaten sind „gemeldet, Etwa 400 Anmeldungen fi»d zu erwarten. Jm »orige, Schuljahr zähsten die Kurs« insgesamt 270 Hdrer. — Jn den Sprach- und Handeltkurs«« von J. 9t. Poznans ki (Ziegelftrahe 36) hat der Unterricht in Deutsch, Polnisch, Franztfisch. Englisch begonnen. >« 1. Oktoba wurden Paralleigrnppe« ertsfuet. — Die Lebensmittclgeuoffeuschast de» Vereins machte vom 1. 1. — 1. 7. d. I. ei»e» Umsatz Ion 52836,69 Rbl., der Reingewtan betrug 1625 Da« Umsatzkapital detrtgt 3382, 23 «bl. Ausgaben waren 1245 R. — per Giutkeiduugoverei» -Malbisch- Zrumi»' hat Lorbereituige» zur Einkleidung vou 150 Kindern getroffen. Bor de» jüdischen Feiertage» werde» auch Erwachsene eingrkletdet werden. — per jüdische ffltkduuguuerei» hielt am 26. 6. eiue Vorwahlversammluug im Lereiuslokale, Nikolaistroß« 39 zweckt Besprechung über die fernere SS* tigkeit. — >« 2. u. 3. 9. fand i» Saale Südstr. 10, die Hauptversammlung ftast. Tagesordauug: Berichterstattung, Kaffeudericht, Protokoll de« Prüfungsausschusses, Bestätigung des Haushaltsplans sür 1916, Satzung«», Anträge, Wahl einer neue» Lerwaltung, der Stellvertreter »ad de« Prüfungsausschusses, —per jtdischecktmeüettpsseaeverei» ,Wlü»r Atzokt»' konnte dieser Tage auf 35 Jahre seine«Bestehe»« zurückblicken. — per ttdisch« Gqenseiti» chiksoverei, ,ch»ik„ Atzasadt«' crdffnet eine Volksküche. — Ai» nau* Leitzamt. I» der letzt«, Sitznng der jüdischen Bemei'udeverwaltnng «urde beschlossen, ei» Leihomt fürdie vndemittelte jüdische Vevtlkerung zu erbffncn. Als Bründongskochttal sollen die 16,367 Rbl. 65 Kvp. verwendet «erden, die bereits t» Zahr 1698 im Bankhaus von Wilhelm Landau als Fond zum Bau einer rellgitse» Badeanstalt sMikw») hinterlegt worden find. Zuzüglich der Ziuse» erreicht dies« Summe bereiti dir Hth« von 29017 Rbl. 53 Kdp. Bei der Behebung des Geldes, das a»f die Romen der Herren A. Auerbach, D. Prussak „d I. Sarszawski hinterlegt war, wurde jedoch seiten« der Baik Einspruch erhoben. Der Gemein de Verwaltung gelang es endlich, alle Schon engknien zu beseitige», »ud zwar dadurch, dah die Herren I. Aarveinski. R. Krrnba»m und die Aktiengesellschaft 9t. >. Wiener Bürgschaft leiste». Daraus wurde dt« Summ« aus das Konto der Gemeiadeverwastung übcrschriede» u»d kann jederzest behoben »erden. Di« B.-L. hat in das Komitee, da« den Plan des Leiha «es verwirkliche» soll, die Herren G. Reumann, S. La»d«, L. Htrfchderg gewählt. Ai» p»tt«chi1»»>» Die deutfche» Behtrde, in dem defetzie» Schiet von Rnffisch-Polen habch »ach wie vor »I« Hä»de voll z» tn», um M Rinb- »nt Mord, aefindels Herr zu werde», da» als Uebechieibsei der frühere» . Rnssenherrschaft znrückgebiiebe» ist. Sa beschäftigte jetzt wieder da« Karsrrlich Deutsch« Bezirktgcrichl er» bimedM-idprozeß, der str gewisse Berhältmsse fast typisch ge»a»»I werde» kann. Der Verhautl»»g lag zügrnud« die Ermord»»» der 42 Iahe« alte» Fra, Hin da Tagnedmaa» »nt ihres 16 jährige» Sahne« kchijo tu R»d» Padta»icka. »»geklagt war »er 22 Jahre alte Wstezeniy Mouk», währe»» zwei Komplize» von ihm Ederens d»rch das MUitärgericht zum Tod« veriNeili „d erschossen ««den find. Di« Aerhaudluug ergab folgende» Tatbestand.. A» 22. Mat, eine» So»»»be»d, begab sich der wohlhabend« Kansmau» Tugeudman» i» da« verhau«, während seine Frau »,d seme beide» Sdhue z» Hans« bstete». Bald erschiene» drei Mäuuer, die vva der Fra» Kartossel» ka«se» wollte», »ls sie „gewiesen wurden, schlosst» fie Türe» »It Fr»perltde», fesselte» Mt Fra» und den ältere» Sohn in» »erlangte» unter Mitzhaodtnngc» die Herausgabe de« Beides. Als sie solch» »ich, erhielte», tdtete» sie de» j»uge» Mensche» durch Hieb« mit einem Beil. Bor Schreck fast irrfinni, gab di« Diittct jetzt de» Versteck des Beide« an. Die Räuber bemächtigte» steh dann «iuer Snmm« vo» 4000 Mark »nt 1200 Rudel sowie verschiedener Wertsache». Hieraus warfen sie der Frau eine Schlinge um de» Hals u»d erdiosselte» fie. Als T-gendman» emtge Zeit später nach Haust kam, gab stme Frau kein üetenszeichen mehr von sich, »er ältere Sohn lag i» einer oroheu Blutlache tot auf dem Fnhbode», während der jünger« Sohn von de» Räuber» I» der Küche «ingespeM »»orte» war. Der Angeklagte Mouka stugnete bet sturer Vernehmung jede Schalt, wurde aber durch die Beweisaufnahme, uamrntllch dirch di« Iwssage» seiner frühere» Beliebte», überführt. Letztere erklärte, dah di» Schnur, mit der Frau Trrgerrtma», erdrosselt wurde, fich früher iu ihrem Besitz bannte» und ihr van Manko gestohlen »ardrn sei. »ach »er zehnjährste Jdel Tugeudman», »er üderledend« Zeuge der Bluttat, erkaunle in dem Angellagte, »rst Bestimmtheit eiüe» der drei Räuber wieder. Das Bericht hatte keine» Zweifel au der Schuld de« Angeklagte» »»b »er. urteilte «h, e»tspreche»d dem Antrag« des Auklagevertretrr« M« W» . WArscha» -üdisch« Achwksordernngn,: I» einer der 3 grvs»» Bersa»»U»»ge», die am 23. 9. Souuabend »o» Aenlralüüro »er Zwetgvereiur veranstaltet »nrd«, ist i» der Schnlsrage folgend« Resolntton auge»o»n»e» «rrdeu : ,Davo» »»«gehend, dah die jüdis«he Volksschule «tu« Rationalsch»le sei» soll. d. h. dah die Unterrichtssprach« di« Mutter» iprache der Schüler sein soll, dah das Lehrprogramm »ud die liiterrichtsmelh»»« de» Bedingnnge» »er »attmialeu Umgeduug «»gepatzt »erd«, uid dah di« Volksschule fich lediglich i» Bests de« Volkes definde» solle; in Anbetracht dessen, dah die jüdisch« Bevtlkrrnig vo» 300000 Seele» in Warschau eine besondere nationale Gruppe bildet, s» erklärt die Bersammling, dah die kultnrrllen Juteress«» der überweegeuden Mehrheit dieser Vevtlkerung nur tnrch ei»e Sch»Ie befrrätgt werden Idooeu. Die Ilnlernchtlsprach« muh jiddisch sei»; die p»l»tsch« Sprach«, »I» Sprach« »er Mehrhest der Ortsestovohaer. soll eiue» e»tsprechende» Platz als Lehrg«ge»st„d einnehme». Di« Sch»lr soll weltlich, »dstaatorisch und kostenlos sein. In Anbetracht »esse,, dah die bestehende» Eheder-Schnlen »ach Inhast »ud Beist in scharfem, »»vermeidlichem Wedersprach zb de» Bedürft,ssseu de« modernen bürgerlichen Leb«,» u»d z» den Elemenlarsorderuuge» vernunftgemäßer Pädagogik stehe», fordert dt« Versammlnng vom Stadtral die Brü»d»ng eines jüdische» Schulrates, der „s demokralticher Br»»dlag« »»» der g»»zeu jüdischen Bevdlkeruug gewählt werdeu soll; diese» ist die Berroaltung der jüdische» Volksschule» zu übertrage». Der jüdische» Bememd« als „tidemokratische Einrichtuvg, der die knlrnrele» Betürftrisse der grohen Masse fremd sind und die deren Bedürfnisse rinfach veniachläffigt, kaau diese Artest nicht »»»«rlront werte». De» Mdische» Sch»lrat find die entspreche»de» Geldmittel zngängig zu wachen, die de« Stadtrat für die Volksbildnog ans^wvrseu ha». Istarscho». pie Fkatzkr» z»r jüdische» Pnkkno-Semeindevermältnng. In der letzte, Sijnneg der Adische» Gemei»deverwastnn» wurde beschlossen, fich „ de» Magistrat zu weiden mst der Bitte um Anberaumung einer Neuwahl der. Bevollmächtigten; «uh sollte die Wahlordnung Itderaler gestaltet werde» als bisher. Die Wahlurdnuug ist bereits i» Borbereitnug; bekannt ist darüber, dah die jüdische Bevdltern», uicht i» Klasse» eiigeteist werde» soll. Zur Teil»ahme a» de» Wahle» werde» alle volljährige» jüdische» Ein wo Huer ^»e lliterschied »er Strnerleistung derechtlgt sei». Südliche» strüerterüi»dertzeim. Der .Biltunaiverei» sür jüdisch« Arbeiter' erdsftrete mit einer Feier ei» Arbeiterktuderhei», i» eiue» gränmrge» Lokal an der Rowolipt« 5. — Wortmg. Ans Veranlassung »er ziuuiftischen Sk»de»te» in der Harmouie wurde ein Vorstag geholte» über da« Theiua: .Die alademische jüdische Ingend u»t ihr« Abgabe»'. Per Ferr»riu»»u »er Pol«», arge» die I»t«» zngie sich wiederum zu „sere» Feiertage».! Währen» in Deutschland di« Statt Vertretungen „f die jüdischest Kollege» die schuldige Rücksicht »ahme» „d „ chreu Hohr» Feiertagcu dir Sitznng anssalle» lasst», ha» es die Ktadtverorbneten-Versammlung in Warschau fertig gebracht, jede Rücksicht |a «rietzen „t trotz des Protestes der jttischeu Kt»dt«,»rdoele» di« Sttzuug am jütische» Re»iahr«sest adzuhalteu. Der Vorsitzende, lluiv.-ltektor Pros. Dr. V>»dzt»tkt leistet« fich »och die vemerkunz aus der °u«.^ G. jüdische» Ktadtverurdueten der Sitznog ' ' ‘ ‘ nein». Die ftrtldieibe» A»sa»g« dektftigte H«»d gedi, Küche täglich 60 Kinder; Insnngs . . ... jrtzt ist der» Acht drrrsts ans 72 ^wachsen. Van khnen find (ttM SO Prag. Kinder russischer Reservisten, während die „deren zn» Teil Waisenkinder find. Dst Kinder hnden hier.täglich »er Küche erhalte» die »armes Mittagessen nud bieide» dortseldst his t Uhr »achmütagt. In dieser Zeit «erde» fie in drei Adteilnnge» dt» zu 7, uo, 7 dis S „o uon 9 11 Jahre» »„ Mitglieder» - de« Verein« mst »erschiedeueu Spielen uod delehrende» Gespräche» t^chästtgt. Beim Verlasse» de Kinder »ochmui« Esse». Beod»». Setten« der Sinttdermnstnna wird sür jngendliche Persane» aus ätwcreu Familien im Aster von etwa II dis lg Jahren nachgenanal- EiuetchUeug getroffen: Für die jüdische Bevtlkern», in der ftüherm jüdische» Gewerbeschule, Gr. Dttisastlgkestsprohe Rr. 4 eiue Tffchlerwerkstütie. ln weicher Jünglinge da» Tischlerhaudwerk erlerne» dz«, ansnde» falle». 3» »er Kdlvschauk»strotze Rr. 6 eine stbteUvua sür Schleidern, Näherei »ud Stickerei, i» welcher ju»ge Mädchen tu diese» Fächer, „«gebildet »ezw. deschäftigl «erbe». Für die zn leistenden Arbeite» wir» voiltnfigetn« Vergtlnng t»Ge>» nicht gaoähttpoohl ater wttd de» Teilnehmenden eine einfnche Morgen- und Mittag», kost »nentgelUich »eradrelchl. AI» Arbestszett wird bis „s weiteres seftgesehit: Vorm. 7—12, Rachm. 2—5. Aameidunge» nimmt mährend »er »rdeUsftnntrn entgegen: ») für die Tischlerei der Meister Joschn» Sloltomki in der jüd. Gewerbeschule, d) für hie Schueidcrc, uf». Fr. Suva Rim„, Koloschaukastrajst Nr. 6. Iu ^um sch« wurde „Ithlich der Bertestung vou Nahruugs- »Ulel» die Bewülkrruugszahl festgeftelst: sie betrügt 18360; davuv st»d 11233 J»deu. pstriüa». Die Etadru.-Wuhleu wurdcu auf d. lg. 10. festgesetzl. Auf Betreibe» der Polen wurde» die Vorstädte, i« deue» soft gar keine Jude» »oh»«», der Stadt selbst zugeteüt. Die Jute, habe» eine» deso»bereu Lahlaussch»ß tos Lebe» gerufe». — Wilna. Siae 2. südische Schaaspieler-Trapp« ha» fich gedttdet, die fich .Habomo Hottorü' uenul »ud Stück« iu jiddischer uud lsedräifchee Sprache „sführen wird. I» der Ertssauugsdorstellaag im Zirftestheater soll Gutzkow« »Uriei Acost«' iu hebräischer Sprache «eaedeu werde». Herr Pr. Wag»«», Oderraddtuer au« New Amt, weicher im >»strage des amertkauischeu Hllfsiomites i» Pole» weist, wurde i» WUu» «m einem Uasall «reist. Als er de» Armee- Radbiuer Dr. Sali L e »I besuche, wollte, wurde» die Pserd« des W«g«»s, i» dem er fuhr, scheu »ud giugeu durch. Dr. Mognes spring heraus uud stürzte s» »»glücklich, dah er sich eine schwere Versttzlmg „ de» Fühea zuzog. Er drach sei« Reffe ab uud lieh sich im D-Zag »ach Berlin beftrderu, m» er tu einer Klinik aufgeuomme» «ard« uad seiner Wieder- Herstellung eutgegeufieht. tzosseatlich mird fie ihm recht bald zutettwerdeu. pglerz. Der jüdisch« Turuverei» »eraustavele am 1. 10. 8 Ilhr »ach«, st» Lokale Neuer lliiug, Haus Beruicker, eiue Lersammluug. Tagrsorduuug: Berlesaug des Tätigkeitsdettcht« sür 1915 u. 16^ Erstatt»», de« Kaffeudericht«, Bestätiguag des Haushastsplaue« für 1916, »uträge, Wahle». Pa» xLodzer xHeüe». Per Werri, .^i»»»-p«G»Ift»» hielt eiue Hauplversammlaug ab. S» gelaugt« der Rechenschaftsbericht für 1915 zar Berlesaag. D« Berel» zählt 2,650 Pfttglieder. die Hälfte zähst sest Kriegs„sdr»ch kei»e Beiträge, >mbul»tonsch w»rbe» 33^11 Kranke behautest lSüdstr, 10). Di« Apatheke des Imh». latortnms verabfolgte 33,492 Arzuriru, mostr 3,736 Rbl. oerausgabl mnrdeu. Iu der Wtch»>eriuae»kll»ck befaude» fich 27 Wtch«ri»»e» des Verettms, di« 133 Knabe» „d 123 Mädchen gcdorru. Dt« Bersaurmelten deftätiFleu de» Verichl. Da eiue geistige Anzahl »„ Milgliederv «uwffeud war, wurde beschlvffeu, »„ eurer Neuwahl der VerwaUuug „zoseheuuud eiue neue Haupt mrfammluug elazuberuseu. — Zur W«ttm»f«lg «»Kecke»»er pranttzrite» f»»d »nter Borfitz d»s Oderregieruugsrots »ou V««»«»itz eine Kouferenz statt, «o der Kreisarzt Dr, Hübaer, Schast»» Sakodtelski, 14 HUfsrabbiaer au« Lodz »ad mehrere Rathiaer aas der Umgebung teiluahm»». — Best» Verein .Vst»» Atzelstn' haste da» Komitee für uabeftäudige Giauahmea die Erlaub: i« erhalte», zugunsten de» Geuesuugsh erme« .Uzdramisko' eine Lotterte zu oer„fial«e». Ja »erhästnismähig kurzer Zeit koaole» 1000 Lose zu 2 Rdl., 500 zo 1 Rbl. verkauft werde». Die Ziehung hat ftastgesuude». — Südliche» JliMlrafuM für Beiüe»ür»»le Da« »a,k,mste« für das Hospital sür jüdische Beistrskruuke beschloß, vorläufig eiue» Pavillo» saweü Herstellen zu lusseu, dah tu »ächfter Zest Krank« aufgeuomwe» werden. Di« Papi er groß gäudler »rrsowmrlteu fich im Lokale de» jüdische» Hautwerkerstud«. Vorwerkftiahe 5, zwecks Gründung live» Vrikovtes. De» Vorfitz lährle >. Tyder, Aus Auttag ». E^ Hamdurski wurde ei» Ausschuß zur »utarbrituug der kowrvgrv gewählt. — per Uriei» »er jüdische, Jleifch-?«»tztzt»dler htell ein« ouherordeüstich« Versammlung unter em Vorsitz des Herrn Eugrl ad. Es wurde ein Ausschuß ge- «IhU, der de« Gewinn ovm Fleffchverkaos festseßen »ud zur Bertettuug driuge, soll, ». zw, folgend« 12 Herren: J. Engel, >. Eise», S. Rosensoh», I, Lewkowtcz, M. Frldmanu, M. Sknrkowskl, B, Tadaczutt, H. Sinotor, S, Klepacz, Z, Kolikt, M. Gotdstei» und M, Lewkowtq gewähll. — per jüdische Kchneidrrwelfierverei» hielt eiue Mttgliederoersamminng am 9. 9. im Lokale Laagestr, 24 über Grüuduvg estmr Znschaeideschnle. — Ne^egrünhetwarde» ein Malerwrtstötnerei» (Gründer Z- Friedman») „d ei» W«I«r- NN» Snkierverü«»» lGrü»der H, Jrwomski) hielt am 27.», im Lokale Pustastraß« 8, eiae Bersawmlung- A»s »er Tage4ord»una stau de»: Bericht des Orga»ff»ri»»s«»sschufie4, Wahle» de« Vorst»»de« uud des Prüsnugsausschusse«, Satznugeu de« Verbaud», Austäge. — per |UTmf«*n2«m» dar jüdische» Zchnetdergehikfr, beruft znm 17. un» 16. September um 6'/, Uhr abend« Varwnhlversammluuge» et», die im Bererutlokale in der Oigastr. 14 stattfiudeu. Es soll auch über di« weitere Tätigkest de« Lerei,» beer««» »erb«». — Gin« auß-rordentliche Ha»p«»ersimml»»g findet am Msttmvch, de» 20. September, um 8‘J, Uhr «deudd ftast. Es füllen über he» Mitglirdardeftand de« Berrtus BerMMM«» «eßssdtze» «erde». — UOestchgwAg »er jüd Weister- Bcltlaafe« auf da» täglich t mak erscheinende Johfer Kolk.blatt (Jiddisch) zum Presse »ou M. 2,50 monatitch <o»n jeder Nr. ab) übernimmt die Unterzeichnete Geschäftsstelle, ebenso aus das WarschlUller Ka^dlalt (Jiddisch) zum Preise von M. 1,50 moaastich, Aai»t 70 Pf. mo». sowie alle andere» Zettnnge». 3Mf4< vokbMl», Breslau I Schweidnitzerstr. 27. f lM» «ttdüst»u»s«g^vm^t, sich bei Be- I werdm^e, »»^LikLusr» „s die. Südlich'V»W»d«if»ü«' I

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