Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 36 (8.9.1916)
- Date
- 1916-09-08
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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TT"’" TW*** (tagcftSn, Mefca Rochttsch-Schaz ernst -n nehme». Es ist «tv erwünscht, daß «an dieser mißverständlichen >»tstreu»ug -e» Gsnius «acht.' ___ Die nmdvifdK Z»d«ilftagt. 900000 Inden, die in Rumänien wohnen, genießen de. kanitlich keinerlei Bürgerrechte, wohl aber find ihnen aller» lei Pflichten auierlegt. Obgleich r.uu Artikel 4 de» Berliner Vertrages von l«74 die Emanzipation der Juden in RomL» men «arkierl, dal die rumänische Regierung, indem fie die Inden z« fremden Staatsbürgern «achte, den Juden alle Rechte zu nehmen gewußt.' Unter diese» Auspizien werden setzt die rumänisch«snötschck!' Soldaten an de« .Kampfe zvr Befreiung der kleinen Rationen' teilnehmen. (Se ift noch nicht bekannt, welche« die Beerngnugen finü, auf Grnnd deren Rumänien am Kampfe ttilnimrut; sicher ist jedoch, daß. wenn die Enteute Erfolge hat. SlrbtvbürgstN und der von Rumänen bewohnte Teil der Bukowina ihnen;«fällt. Leiche« wird dann da« Schicksal der grogea indischen Bevölkerung vfik Ezernowrtz und Umgegend lein - Nachdem Rumänien am Kriege teil« nimmt, kann endlich äuch die rumänische Iudenstage mit in die Frledensverhandiüngeu ausgeuommcn werben. vir yerbstfeierlage i« der -ritsche» Armer. Aranßfnrt a/M» 30. August. Das Kriegsministeriu« hat den Kommandobchörde» von folgenden Wünschen und Au» trägen zu den deoorstedeuden Hcrdftfeiertagen mit dem Anheim» stellen Kenntnis gegeben. bietcu Wünschen zu ent» sprechen, soweit es angängig ist «ud HA mit den dienstliche »Hnt.e resse» vereinbaren läßt. Die Bekanntgabe durch Tagerdefehl ist an» geordnet« o'r den. l. Für die an der Krönt befindlichen Mannschaften Dienstbefreiung am Leri-hrrungstag, beginnend eio^ Stunde vor Sonnenuntergang de« Vorabends nid schließend mit Eintritt der Rächt; towe,t möglich. Dienftdefreiung an den übrigen Feiertagen. b) Gelegenheit zur Begehung des Neujahrsfestes und Veriähnungstages. soweu möglrch auch der anderen Feiertage. durchgemeinsamen (So tlesdrenst. Soweit zentrale Goltea-ienstc größerer Bcrbäude veranstaltet werden. Berücksichtigung de« rellg-üse» Reiseverbot« derart, daß die Mannschaften vor Beginn de« Feiertags am Orte des Gottes» dienstes eintreffeu und rhu erst nach Schluß desselben zu ver» lasten brauchen. Für die Mannschaften in heim a t l i ch e » Garnrsone n und auf festen Standorten in der Etappe ») ffvweu «-glich, Heimaturlaub oder Urlaub zur oächstgelegeneu jüdischen (Semeiud«. b) soweit die« nicht möglich rst. Dienst» b e f r e t u n g. an bcn Festtagen. Berücksichtigung des religi-sea Reiseverbots an Feiertagen und Ladbar beim Urlaub. 3. Endlich ist gebeten worden, bei Errettung von Heimat» urlaub an die im g^id« befindliche» Manajchafleü die Urlaub«. ter«i»e für dir jüknlchen Soldaten formir möglich unter Mit» berückfichttgung der Feiertage festzusetzen. _ Kriegsfftrfotgt. Hfosen. DieHart« ig La« torow rczsch e A.'G. die schon im v. ). für KriegswohlfahrtSzuncke eine erhebliche Summe gespendet, hat wieder den Betrag von 10000 M für verschiedene wohltätige Zwecke zur Bettugung.-gestellt. Di« Mischt Mlldtätigkeit ist hier überall zu finden Ffsfe« Zugunsten de« Roten Kreuze« fand in Unterb rg io der Nähe Posen« ew mufikalrscher UnrerhattungS-Nachmruag statt.' wobei auch die Damen Anny und Rauny Dradiwo mit mitwirkten. . Die luftigen LautenvsnrLge riefen wahre Be» geisterung beim Publikum hervor. Pffe», 1.. September. Dar Bankhaus Simon Hl.,sch. fand überwie« an« Anlaß scinetz heutigen 75:ahrlg.a Bestehens der Stadt für Kriegsfünorgezwccke 75000 Mart u*io «achte seinen Angestellte»" Barzuwcnduugen. Hermann Hirsch, land m Esten hat den Beamten der Firma!0000 Mark über wiesen. AKr»9er§. Zu« GcdächMtS ihre« in Frankreich gefallenen Sohne« Dr. Fritz Hopf berichteten Kommerzienrat EdvardHopf und Frau mit. 200000 Mark nur Dr. Fr. H.»Skrftung für Kriegebeschädrgte. für Krregernntweu und ^iegerwoijen. A»g,»Le, der jüdische» Ki»derHorte izr chatrzie» fand am 21.8. m Tepiktz-Lchönau eiu Bonrag«abend statt, der dem »eben der Prager Schriftstellerin Frau Rosenfeld und den Sängerinnen Marie U l m-Re t u fch, l nnd Irma Zenker der Prager Oderkantor David Ezernovsky milwirkre. Ern frisches Stück Leben. ungedandigte Kruft liegt in der gutgebildeten, in allen Lagen adgerun beten Lrnornimme Czernovsky Für Operu und Lieder kommen dem ftimmoegadren Langer dre MollfLrduugen der oyenka!üch,n Gefüylsabftu fangen vom .Himmel» hochjauchzenden di« zum Lode betrübten' berufsmäßig zustatten. Der unverkennbare Edclklang der Stimme und die sympathische Vortragsart verhalten Herrn Czernovsky zu außerordentlicher Lnerkenuvg ferner Lcmunge» Er wurde vom Fürsten Elary. der de« Boltragr beiwohnte, beglückwünscht. Sojtale Zirsorgr. Zksje» Eine Spende von 1000 M. hat der Zigarren» fadrikant Rotenberg dcmid« imterftelltenArmenkommiisions» bezirk zur trnen V^tügung üderrvietc». Der Benag wurde au bctursngr Frauen veucill. wodurch mancher bedrängten Familie geholfen wurde _ 8bs dr» öaRtia&tR. Martin Wie bereits gemeldet, blickt i« nächsten Monat auf ein LO.jähngcs Bv stchen die neue Synagoge in der Oranienburger Straße zurück. Da« Gotteshaus ist in den Jahre» 1859—1»66 von» Baumeister Knoblauch m orientalischen Stil erbaut Der große Bct aal^har 3000 Sitzplätze. Lus Anlaß M Jubiläum« findet g» 9. September ei» Festgottesdieost stall. Seit 1714, wo in Gegenwart KönigKnedrichDUHeimS I. das l.jüdische Gotteshaus, die Slre Synagoge m der Heidereutergaffe, dem Gebrauch übergehen wurde, hatte in Berlin kein« Tewpelwcihc »ehr stattgefunden. Ja der Mitte des-19. Jahrhunderts hatte sich die Berliner Gemeinde an Seckeazahl (16000), Wohlstand «ch Einfluß so vergrößen, daß die Errichtung einer neuen * »odachGstüttr «B ek, unabweisbar,« Bedürfnis erschien. Sie solluPUsolmcn i« Gottesdienste bringe», außer der regelmäßigen Predigt Gebet« deutscher Sprach«, Gemeindegesang unter Vrgeibealettang. Für de« Bau nah« dt« Gemeärde 1859 eine An» leihe (900000 Taler) auf; a« 17. 5. wurde der Grundstein gelegt. Der Plan war von Knobloch. Architekt Hänel unter» stützte den Meister. Als K. erkrankte, trat Baurat Stüler an seine Sttlle. der nach H.'S Lode die Bolle»dung übernahm, die durch die Krieg-wirren 1844/1866 verzögert wurde. Am 5.9. 1866 erfolgte die Einweihnng. Mit setnen anmutigen. leichten Säulen^ zierliche» Rundbögen »nd farbenreichen Ara» besten erschien der Bau den Zeitgenoffen als ein« „moderne Alhambra'. Der Einweihung wohnten auch der Ministerpräsident Graf Bismarck, die Minister v. Mahler, von der Heydt, Graf Enlenbnrg. Feldmarschall GrafWrangel, Regierungs. Präsident ». Kamptz. Polizeipräsident v. Bermtth. Oberbürger, meister Seydel, StodrverordaeteovorsteherHaltke, Präsident des Adgeordneienhanse« v. Forckendeck. — Am Sonnabend findet eia Frstgottesdienst statt. — Die feierliche Einweihung der neue» Gemeiadefyuagoge. Kottbuser Ufer 48 erfolgt am So»u» rag,!7. September. _ Radbister. Maß§i»er.Merla»»l»»gnt. -» Wlsclaweü fand eine Z nsammenkuoft der Rabbiner auverschiedenen Städten Polens statt. Die Dettiliguvgwar sehr zahlreich. E« wurde u. a. beschloffen, daß sich die Rabbiner von Lloclawek, Gomdiu und Lipuo mit Vertretern der Woblfahrts. einriebrungen in Larschou und Lodz tu Lerbiudung setze», um eine Zusammenkunft der Vertreter aller jüdischen Gemeiaden herdeizuführen, auf der eine Zentralstelle zur Verteilung von Gabe» an Unterstützmngsbedürftigr und znr Bekämpfung dHr Wanderbettelei ins Leben gerufen werden soll. Daranf begäbe» sich die 3 Rabbiner nach Lodz und setzten sich mü de» Vertretern der jüd. Gemeindeverwaltung und der WohltätigkeitSaastalle» in Lerbindftyg. Von dort aus begaben fie sich »ach Warschau — Am 7. September fand wiederum in Wloclawek auf Veraalaffung der deutschen Zioilverwaltung eine Brrsconmlung der Rabbiner der Kreise Dtociawek und Ri^zawa statt, an der sich außer dem Kreischef der Medizinairat und ocr Schulrat von Nlociawek beteiligwn. Auf der Tagesordnung standen die Regeluna der RobdlnergehäUer, die Gründung von Bibliotheken und besonders die .Ehederftage' (Chedcr-jüdtsche Elemeurarrchule) irr hygienischer und pädogogischer Beziehung. MerNeße»: Das Ludwigskreuz anläßl. de« Geburtstage« de« Königs o. Bayern de» Rabbinern Dr. M ey e r-Regensburg, Dr. Freudenth a l.Rürnberg. Dr. S t e i n-Schweinfurt. za»iIie».Uachrichte». Mertotzt: G. Siegfried Gottlieb m. Dela Friedenhain- Hemdurg, Heinrich iükeleS-Posen m. Gertrud Lcvy-Lchönlankr; Arnäld Hübscher-Wicn m. Lina Iacobi».yalle a. S.; Julius Abrshümsou-Hanuover m. Kläre Borchardt z. Zt. Pyrmont; David Freund-Berlin W. 50 m. Mary Sternberg-Iever. Ludwig Ginsberg-Berli» ». Helga Aeukeus-Helgoload, z. Z. Altona. In Berlin: InliuS Mawlok m. Lisi Pahlmanu; Engen Karfunkel ». Klara Hilbert. Zn Eharlottenburg: Martin Kann m. Maria Skuruik; Arnold Lubranczyk m. Else Ascher. Georg Hoch m. Elli Wotff. Mer»atztt: Georg Henfchel»Berlin «. Neune Güdemann z. Z. Thorn; Unterarzt Alfred Eohn m. Edfth Buchholz» Hannover. Zn Berlin: Eugen Meyer m. Hedwig Laudecker; Artur Brühl « Regina Wolke; Larl Netter m. Genrud Koch, manu; Ludolf Roseüheim w. Edith Wolsjohn; Res. Ernst Scharfer i. .H. «. Zrma Leuchter. cheßore»: Ein Sohn: Walter Fleischer (Sachs)'Eharlotte». bürg; Fgnatz Lederberger (Moschkowitz>Lripzig: Leo Gold» beiger (Liedner)-WilmerSdorf M. Sommerfeld (Kohlt)» Eharlottenburg; Dr. S. Lachmann <Seaal)»Gelseukirchen^ Felir Brauyschveig (Pinttts)»Düffeldorf; Amtsricht. Eitton (Furdach). Z n Berli»: Dr. pkil. I. Kupferderg"kLowüsch)» DilmerSdorf; Siegfried Zacobsohn (Schiffer). Eine Tochter: Var Stern (Schwarz>Krefeld; Max Lazarus (Hoffmann)-PotSdam Bernhard Hülscher (Jacob» sohn)»Aiume; Dr. Löwy-Krieger; Hermann Elauberg (Timmer)» Tempelhos. In Berlin: Dtp!.-Ing. Paul Lewy-AIport; Dr. Paul Israel, z. Zt. i. F. (Kränke!) N. W. 87; S. Aufhäuser (Stein); Adolf Graupe i. H. chekarüe«: Earl Loewensohn-Leipzig; David Katz. 5! I.. Hannover; Dr. Ernst Bruno Mark«. 35 I.-Srefeld; Minna Levy-Bromberg; Frau Ltna Loewy (Loewenthal>Rawitsch (gest. in Sode»); Hugo Littauer.Eharlottenburg; Simon S. Frank. 86 I. Erfurt; Johanna Loewe (Silberstein), 59 I.-Berenr, -ßpr.; Jakbb GilleS. 5l I.-Gch-n^erg; Elise Landsberger ^Kluge)»bch-nederg. Lina Loewy (Loeweuthal) 65 Z.-Rawitsch; Louw Löwenstein»Eger; Hedwig Fraenkel (Gerfchel). 63 I.» Halle: Henriette Singer (Zentawer). 70 ^.»Kattowitz; Johann Morgeustct». 53 I.^harlotteuburg; Sophie Abrahamfshn (Lieber!). 59 I.»Halense«; Berth. Auerbach-Hamburg; fr. Hotel» besitz. Rosa Reiffer (Sandberger). 68 I.-Juttoschin. In Berlin: Loms RipiaSki (Lautenburg). 50 I.; Paulmc Golbbcrg (Kaufmann), 76 I.; Frieda Steckel. (Süß» mann). 36 I.; Kfm. Jakob Gilles, 5l J.-Lchöneberg; Selma Dolff (Rathan); Carl Rosenthal; Selma Schalla» mach. 30 Z.; Paul Schlesinger; Israel Le»ü»sOhn: veno. Fr. Co»iff»onsrar Berta Arnold. 80 I.; Minna Eoh«, 82 I.» (Lipfchütz); Fritz Cohn; Hermann Scherge. 59 Z.; Wilhelm Latld, 58 I.; Her». Konicki. 65 Z.; Louit Bloch. E«»ei»d«sttKe». kür ch«»ei»de Aoamte: (NLyer« »ngade» teilt die (tzeschtftssteAe auf »»twert-Aane «U). güfiMrtttn |. k. K-: i i. Kchl. (HL 3mf.) So«,,Iburg, Rruß a. *b , Zitgruhal« <8ch>rs,>, UI», «ohrbach, Pölajm», Schwrrio a. «. Jumüt: t. Sänbcrg. «tfttfVMMI achtel boroaf, baß keine KfdXMWIc btn ÄLbvschen Sanmielgespa»«» «ttzoge» «erbe,, ,nd oeranlaßl auch tmt tzau»a»geftelUe« pu FSrbermg bei itiibtische, Sarmnlans ve» htl-oto» ftrr vat«la»d starb: Vis jetzt sind ISS BreStsaer Namen veröffentticht »orve».) Die tn() fteheuvenZifser« gedentz.soNleufendeZLhl f. b.BrtJi.Soltate« ai: 2880 (160- 8. 8. 16. d. e. Volltreffer Reifend. Karl Löwy. Ldft«. i. Lndw. Jnf.-Regt. 19/11. 43»/. I.. S. v. Mathilde L. ged. Daaziger, Sadowastr. 9, U. Var eifern Kreaj erhielte«: (SU jetzt fUb 37Ü SreSUllier Ramm vnöstmtltcht »ordm.1 Die.ta < - ttehmdm Ztffem gebm b lortlaufmdeZahl j. d. BrMI.Saldau» a»: 763S (271) Äonen. Fritz S r i e g e r, o. Äfm. Wilh. 8. 7640 (272) Unt.Cff. Äfm. Georg Lichtenstein, Mitinh, b. Herren u. Änabenkl.-Fobr. A. Äorfnnkelfletn u. aemp., Ohlauerftr, 24/S, 76*41 (273) Unterarzt Willy Liebe«, S, b. Äfm«, Mo, L -Berlin (fr,Breslau), 7842 (274) Gefr, Albert P o s e n c r, im >i>chs,-Srtill,.llieg,, S. v. Fr. Laura P., Neumarkt 22. 7643 (275) 3, s, Mo, SchüpS, Ref.-Jnf.-R, 23, Sahnftr, 17, 7644 (276) M»«k. Erwin Stein, ä. d. Oberbeamten n. OrganifaiianSchefS b. Preuß, LebenSoerf -S -G z, Berlin, Ama Et,, Hahrnzollernftr, 16, An, ber Hkr«»I»t- 7645 Ai»be»r»rgi Off.-slell», Weilt, 7846 Airfchßerß^ Geir, v, 2. Eef -Ball, im Rej .Jaf -Rgt, 12 B s I u ch, >, Z>. al« Hilf«>chreiber zum Bez.-Äda, tammaab, 7647/48 SiitUmilf: Uuteraffizicr Walter Galbst ein, S. b. Haizkfm Max G. — Äaneaiee Adolf Tichaner. 7649 Htztzel»: Lin, Max Friedlaender, s, v, Geaeraldtr, Richard F, 2597 (50) Meie ÄreAzmebaiile 3, Aknsse, Heinrich E t e i n i tz, Äfm, Der Kersiend ber Stz»«ß«geMgr»ei,be schreibt >m Anzeigeniciie eine Reihe van Elistangen an« (Frank, Breslauer, Moll, Bernhard-schoieck, Markus u, Berta EchoNIaende«), deren Zinsen an würdige Gemeinde-Miigiiater zue Berteilung getaugeu sdlleu, ebenfa die Dr, Heuicheifche Stistuug für Mediziner, Aus dir tnuncnmg der Anrte» in der Zite» S,,ag«g« macht der Boxftaad im «azeigen-reile aufmerksam. Zlnter Znfstcht der Ztzatzßiaati stehen die Fleifchw,. und GeflSgel-Hnndlungen, weiche der Borftand im »nzeigen>Teile seröffenllichi. Wem Htet«, Ärenz, Während der Sommerserien haben Z Schüler, Han« Georg Grldner aus Breslau, Seruer Schelleha unb Heinz Dinier au« Leubu«, auf eigene Faust eine Sammlung zugunsten des Roten Äreuzes unternommen. Sie zimmerten ftch ein Ärenz unb trnteu mit diesem Wahrzeichen opferwilliger Renfcheniiebe den Spaziergängern im Leuduser Waide mit der Bitte entgegen, unter Zahlung einer kleine», Spende einen Raget einzuschlagea. Dieser Aufforderung wurde >o häufig eulfprocheu, fodaß schnell 24, — M. zusammrulamen, die jetzt dem Breslauer Verein oom Roten Aren; übermitielt morden find, , Ackmikien^lnchrtchte», M»r»izW»ß werden in der Allen Synagoge Erwin Äoch, V. Zal. Ä,, Älosterftr, 14 u, Martin Rosemann, Mutter Johanna R,, Victoriastr, 35; in der Re u en Synagoge Waller Loeweastein, Barer Adolf L„ Ohlaurrftr, 58/57, Htzerinßt; Rrchtsanw. Eduard Feige Tuuentzieuftr. 39 m. Her!ha Mugbon-Berlin, MerMiißit; Äurt Olschowsky m. Hüde Perl«, Weerbißl enl Kritzbßof <»fiel.- 3. », 16 nachm, 3 llhr Abraham Eommerselb, fr, Äaufm,, Hirschftr, 58: 6, 9. >6 nachm, 3 llyr Loai» Snsorge, ft. lkfno^Liaffen'iches Siechenhon«; 8, 9, nachm, 3 Uhr Moritz Elohr, Maler a. Wien, Deertzigt n»f Arietzßof ^oßefir: 3. 9. 16 12 Uhr FräulrinFloi« Äochmann, 49 I., Rofenlhalerfft, »5; 3, s. >8 i'li llhr Frau Flora Landsberg zeb, Landsberger, 72 Agnesstr. 11. , Jkfcrfi)rf: 3. 9. 16 norm, 8’/, Uhr o, Israel. Ärankenhaus Charlotte Gotthelmer (Boldbeeg), 57 I,, beerb, I Uhr >. Äempen. Pet ^isniß Anlßnrien unb seine Familie stauben am letzten Mittwoch auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Die Leitung des T,T,-Theaters hatte es oerstnnden, in eine« Sonder-Auffühning für besonders geladene Ehrengäste hi« Weit des Äeieges aus den Film zu zaubern. Spannend oollzieht fich die Handlung, Ein des Mordes an seinem Rachbarn falsch oeidüchliglcr bnignnscher Bauer Ettmoff, der nach Amerüa geflohen mar, weigett fich, als sein Äbnlg fich den Denstchen anschlietzt, in einer Fabrik zu arbeiten, bi« nun Mnnttian für die Feinde seine« Baterlnnde« Ueftru fall, er stiehl mir ein« Deutsche» uud Oefterreichee und erreicht zu Schiss unter grotzen Gesahrrn die Heimat. Er findet gnädige Ausnahme bei sein« Äbnige, tritt ins Heer ein und kämpft stegrrich. Wir sehen, wie Äöuig Ferdinaud ihm den Orden selbst an die Brust heftet, die Äbnigin Eleonore erscheint mit ihren Töchtern im Lazarett bei den Berwnrnbeteu. Doch wir wollen nicht vorgreif eu, Ein jeder geh« hin and sehe es sich selber an. Er wirb befriedigt heimbchreu.