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Jüdische Volkszeitung · 1916-08-11 · 32 (11.8.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
32 (11.8.1916)
Date
1916-08-11
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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3MtMX voN, Mm-. Bntia, in «. ■r. « H«1<r 3»ö«ti*. DurgrfMlt ftr dir rciffr« Jugend. 11) »»» Dr. Max ve«r««>». »gl. ». Beztzksradbiacr. 5. Berkläre deine Arbeit mit Liede zu de» Milme»schf». Euch« ihnen an deiner Stelle und durch deine Leistung irgend wie nützlich »nd fSrderlich zu werden; enimeder alt Bauer, Arbeiter, Haudererker »der Gelehrter, w« du neue Güter hernorbrtngft oder als Xanfmau» und Händler, »o du denen, die danach verlangen, von antrrn hervorgedrachte Güter zu ihre« Gebrauche herbetschaffst. I, »»fern heiligen Schrifttu» wird besonder« die Beschäftigung mit dem Hand werk und Ickerbau gepriesen, dagegen «ird vor de» Gesahrrn btt Handel« vielfach gewarnt K. Lasse dich durch deine Arbeit zu allem Outen erziehe». Sie bilde deine WMen»krost. mache dich geduldig, bescheiden durch die Mißeriolge. di« nicht aus bleiben, erziehe »ich zur Redlichkeit, den» Pfuscharbeit straft fich selbst, zur Vrrlrilglichkeii mit den >rbe»«genofsen. 7, Bergig aber deinelrdeit da« Gebet nicht: zwei Lebendftützen wanke» rk, Gebet nad Arbeit heiße» sie, tzurch'ffie beide wstst du mit deinen Sorgen und Laster» leichter fertig. 12. Z m L a t erl an de. Redlich« und treue Arbeit zum Besten unserer Heimat ist religitse Pflicht: Vertraue auf Gott und lue Gute«, «ohne im Land« und wirke in Treue (PI. 37,3.) Selbst de»,mit Gewalt in eine neue Heimat weggefbhrte» Jude» predigt Jercmia: Fördert da« Wohl de« Staate«, zu dem ich Euch gesuhlt habe und betet sür ihn, denn sei» Wohl ist euer Wohl <Ier. 29,7,. BaterloWsllede ist opserwillige Lieb«. E< genügt nicht, daß man Hurra.schreit au vatetländischen Festen und die Kahne» heran« hängt, sonder, mit Gut »nd Blut muß man dem Vaterland» diene». IM Soldat muß man im Xtnigtrock ehrenhaft sei»« Schuldigkeit In», al« Bürger gewiffe»haft seine Steuer bezahlen. (H ist verboten, fich den Eleuerpstichten zu entziehe». (Bad. X. 113»). Jeder Staai«bürger ist »erppichtet, die Gesetze de« Staate« treu z» halten: .Die.Befolgung de« Staattgesegrs ist heilige Pflicht (Gitti» IOb). Die Slaatübehdrdeu, ihre Spitze, »er Xtnig find z» ehren: Kürchte Gott, «ei» Sohn, u»t de, Xönig und »st Aufrihre» laß dich nicht ein (Ri 20,3). Stet« bezeuge Ehrsurchl der Obrigkeit <Sa»h. IS»). Bete für da« Sohl der Regierung, dann wäre die Furcht nicht vor ihr, so würde einer de» ander» lebendig verzehren. (Ab. 3,2)., Die Heimatlied« besteht nicht nur darin, daß man die Berge nnd Täler der Heimat gern hat, sondern daß man die Bleu scheu der Heimalsbesouderüliedt. ,»ai Baterland an« teure schließ Dich an', fordert da« Dichter-Wort zunächst hin, daß Gott u»d da« Gute die Seele deine« Volke» »erde. Die Pilger, im alte» J«r»el hatten ei»e» Seaeutgruß Scholomal ZMroei d. h. nicht nur Glück, sonder» Heil und Fried« für Israel. lach Mir solle» da« Heit der Seele» i» Inge habe» »nd Verhält triff« im Vaterland« schaffen helfen, wo der Gcmeinfchaftfiu» « geworden nnd jeder Deutsche dir Rdglichkcit hat. von Gott gegebene» Xräfte segensreich zu entfalten. Ille Bestrebungen die da aus Schaffung deffrrr Bohnungen auch für die lermere» gerichtet find, muffe» wir firdern. Dunkle dumpfe Wohuunge» find Brutstätten der Xrankheiten. treiben in die Kneipe» nnd vernichte» da« Familienleben und fi»d mit schuldig, daß Verbrechen geschehen, da der Schuß vor Verführung de» Gaffenmensche» fehlt. Wer sein Vaterland lieb hat, «ird, so viel er kann, zur Bersdhnnng her Xlaffe» und Stände beittagen und sorge», daß da« deutsche Reich bewahrt werde, .vor Raffenhaß und Klaffen- Haß und Raffenhaß und derlei TeuseUwerken.' Wir deutschen Jude» dürfen u>« ganz desonder« noch fteuen, daß eine so finnig« Verwandschaft zwischen Deutschtum und Judentum «astet. Deutsche Weitheit hat in de» Beltweije» int fich besonder« herrlich »»«goprägt. Der aber erklärt ganz i« Sinne unserer Religion de» gestirnten Himmel über uns und da« Gewisse» in uni für die Dinge, die un« die grdßt« Verehrung abntstge». Er lehtt hinter de» Erscheinungen eine 'Belt giitlichen Geiste« sehen im laue von Jesaia«, der auch auf di« Welt des Unfichtbaren hinwie« mit den Botten: Glaub« ihr nicht, so bleibet ihr nstht: Und wie unsere Religion mit ihre« .Du sollst', de» Kamps ausnimmt gegen die Neigungen, so sagt Kant daß man der Pflicht immer und unbedingt gehorche» muffe. Auch deutsche Ardmmigkeit ist unserer Att wesenlverwandt. Sie wnrzelt im Gewiffen und im Kamilienfinn, ganz wie bei un«. Darum haben auch unsere Psalmen in baitfyn Kirchenlieder» eine» so machtvolle» Biederhall gesunden, und unsre Bibel einen s» tiefe» Einfluß auf unser deutsche«' Volk, feine Dichter und Denker geüdt. Der deutsch« Staalsgedanke fich, im Staat eine Einrichtung, durch die die Mensche» beffer »nd edler «erden sollen, als« reis werden sollen für da» Goliesretch/ da« u rfte Religio» oerheißt. Ul. #kt »er Wetz z»» G,1e, I. I S r ae ls Sea du n g. Gott will, daß das Gute nicht bloß em schöner Traum in den Seelen sei, nein es soll Lahrheil und LirNichkeil in der Menschenwelt «werden. Liues seiner Mittel, um die Heitszett der Gerechtigkeit »nd Liebe aus Erden heraofzusühreo, war die Erwählung. Israels, die Hinuahme dieses Volkes in seinen Dienst. An jede« Fest« und Sabbateingang bei jeder Toravor. lesuna i» Segensspruche wird Gott als der gepriesen, der Is« rarl für diesen Beruf erköre« hat. Weil dieses Volk von Anfang a» seit Abrahams Tagen für Sott ein Herz gehabt Lat, hat Gott auch für es ein Herz gehabt. Seit der Sinaistunde habe» die Beste» t» Israel 8ch att Briestervolk gefühlt und ihre ganz« Begabung nnd Geiste«kraft diese« Berns ge» weiht. Propheten »nd Schrlstgelehrtc haben fich bemüht, das Lolk vor de» Gedanke» a» diese göttliche Guadenwahl und de» d«»Ü verknüpften Pflichte« zu erfülle« u»d besondere Satzungen u»d Nebuugen solle» auf Schritt und Tritt ü» Ge muinlchaftswie im Einzelleben an des Juden hehre Besttwwung erinnern (Sabbat nad Brschaeiduvg find Bunde-« zckche». Speifegesetze u. a.' Vorschriften wollen zur Priester» lichea Helligkeit erziehen). Ardduschhasche«, Heiligung des göttlichenstamensdurch einen vorbildliche, Wandel, durch ei» Lev» im Sinne Gottes und we»n es jein muß, durch eia opferbereites Sterben für die religiöse Wahrheit ist höchste Ehrenpflicht des Israeliten. Alles was diese» Priefterberuf des Gotteskämpfers. denn das bedeutet der Name Israel, des Iehudt. de« GottbekrnaerS schändet »nd dlossterlt »nd der Mißachtung prettgtdt. ist att Chillul Laschem schweres Veraehen ja Todsünde. DaS ist die eigentliche Sünde gegen den heiligen Geist Gottes, der in Is. -Niel eine Stätte gefunden Hot. * Die Scheu vor der Entweihung deS göttlichen Ra mens war der kräftigste Ansporn zu allem Guten und jede gege» einen Richtjudcn begangene Bosheit ward in Israel att ein doppeltes Vergehen empfunden, einmal att Beleidigung de- Sittengesetzes, dann als Schändung der jüdischen Ehre. Dem Meister Simon benr Schutach kauften die Schüler einmal einen Gel von einem Araber und-fandeu zu ihrer Freude einen kostbare« Edelstein am Halsbande. »Wußte der Der. käpfer von diesem Edelsteines fragte der Meister. Al» fie es »erneinten. fragte er entrüstet: Hattet ihr mich für eiaen Un. «mschen? Sofort gebt dem Araber seinen Edelstein zurück. Und wie der Heide diesen zurückerhiett rief er aus: Gepriesen sei der Gott Simons\* (B Mer. Ier. 8). Durch die Uederzeuguag, daß Gott Israel hier seine Liebesabfichten mit der D^oschheit braucht, gewinnt die ganze Weltgeschichte Sinn und Plan, t Israels Leiden sind dann nötig, um es zum duldenden Bottesknechte zu machen, der durch sein Vorbild zu Geduld und Ergebung erzieht (Ies. 53). für diese« Gott find die Frommen freudig att Blutzeugen in den Tod gegangen. Ihr seid «eine Zeugen, spricht der Herr, daß ich Gott bin (Ies- 43,1*2.) Im Glauben fröhlich, sprach Akiba «vier den Martern, die ihm römische Schergen zufügten. davon, wie er fich freue, seine Liebe zu Gott mit dem Leben besiegeln an können und während der Areuzzüge gingen tausende deutscher Juden vor die Wahl zwischen Tod und Taufe gestellt in Feuer und Fluten zu Scheiterhaufe« und Schlachtbank mit dem Ruse: »Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig.' Mit Recht sagt drum L Zunz, der Altmeister der »oderne» jüdischen Wissenschaft: Wenn eS eine Stufenleiter der Leiden gibt, so hat Israel die höchste Staffel erklommen und. wenn die Geduld, mit der Schmerze» getrogen werden, adelt, so gehören die Juden zum höchsten Adel der Menschheit.' Hab Rom der Dett die Rechtswiffeafchaft und Griechenland die Kunst, so ist Israels Religio« die Grundlage besten geworden was »an i« fittlichen Sinn europäischeKultur nennt. Herzurichten du. Welt att malelum sebaääai Reich des Allmächtigen worin Gerechtigkeit und Liebe waltet (olenn-Gebet!) dafür zu sorgen, daß sei» Reich komme (Kaddisch!) dazu ist Israel bestimmt als oe gojim als Licht für die Heide», wie es im Iesaiabuche heißt, um die Tage herbeizuführen, vvn denen gesagt ist: Keine Verwundung, keine Verletzung auf meinem ga»z«n heiligen Berge, voll ist die Erde der Gotteserkeantntt, wie des MeereS Tiefe vo» Wasser fIes. II. 7.) Liebreiche Belehrung, nicht ge« »oltsame Bekehrung ist des Judentums Aufgabe: Nicht durch Macht und nicht durch Gewalt, sondern durch Gottes Geist (Each.-. Biele aus fsemden Kreise» fanden zu Israels Gott den Weg als frommt Bekehrte (zire adonoj oder gere hazxedek), die nicht durch aufdringlichen Seelenfong und äußere Vorteile verlockt, fich dem Iudemume anschloffen, sondern auS innere« Drange nach ernster Seldstprüsung. Die Re. ligion Jesu und Mohaweds hat den Völkern zudem die Wahrheiten der jüdischen Sittenlehre vermittelt und fie so znm Gotte der Güte und Wahrheit geführt, (g-ttsepun- Die Aettzßrteie der HfOftwer Hlutsiner werde«, wie uns Herr Rabb. Dr. Reuhaus-Ostrowo «ittcrlt. nicht vo» ihm. svndern von der .Posener Rabbiner Vereinigung' (Borfitzeuder Herr Robb. Dr. Vreschner-Samler) herausgegeben. zsr imf«< verwAAdtkr«. Köln. Eine erfteulich« Uebrrralchnng wurde um Sonniag den Verwunderen de« A)r»«N1Islß«» Afpl» in Ehreufeld zuteil, wv der Pikloria.Eecilieu.Ehor uuler Leiiuug »vu Lohreriu Krl. Clara Liese erschieu und eiu pairiolische« Xonzerl, Verbünde» mil finnigen DeNamaiioueu, zur Darbietung brachte, da« überau« beifällig ausgeuommeu würbe. Den Dank der Verwundeten brachte llulerosfizieeBonn iu dcredleu Borten zum Iu«druck. Sozial« Airsorgt. gl» »euer Leiter dev tz»eet«chlche» W»ise»tz»»ler Oberlehrer Dr. Gustav Ilimaau vun der Herderfchule in Charlaiteudurg ist vom Lorstaud der Verliuer Indischen Gemeinde ,um Dirrku-I de« Auerdachscheu Baiseuhauie« gewählt worden. Er wird am l. Oktober der Rachsolger von Pros. Dr. Streliß, der dies« Stele 33 Zahrc iuucgehabt hat. Vorher war Pros. Dr. Brau» »nd vor diesem Direktor Auerbach, der Sohn d« Begründer» uud ersten Leiter« de« »aisenhause«, au« dem Amte geschieden, nachdem er die Lvjährige Jubelfeier der Austali, der auch Kaiser Kriedrrch uod Gemahlin heiwvhulen, mitgemachl hatte. Der neue Dircftor ist ein Schmiegersohu de« unvergeßlichen Rabb. Dr. Eohu-Kattowiß s. S. Ptt ifrtefUUie L^rkdrgotzei« i» gäl» Der Vorstand schreibt i» seinem Berichte sür l. April 1914 bi« 31. März 1916, also sür zw« Jahre, u. a. folgende«: Der Krieg brachte so iroße, wachsende Sldrungen in den AnstalKdetrieb, daß besten »ortsührnng geradezu in Frage «cftelt wurde. Mit der Mobilmachung wurden josort 14 Zdgling« durch Einberusung der Meister ftellenlo«; davon reifte der grüßte Teil in die Heim«, einige non ihnen konnte» wir in der Schlofferei im ffraelftischea Isyt »nterdriage». D»»n wurden drei in Rußland gedorene Zügliage -»nächst i» Schutzhaft genommen und dann au« de» Frstnngidereich au«gcwiescu. Dank dem Entgegenko»««» de« Dftektar« der Erziedu»g«a»ft»lt in Ahie» »nd der Hülse der Behörde gelang e«, fie in dieser I»stiU nutrrzvbriuge». Zwei von ihnen konnlen nach eiaigea Monate» hierher zurückkehee». 1914—Id lcglen fünf Lehrlinge hie Gesellenprüfung »t, I» da« neue GeschäsMjahr I9IS— I« traten wir mit 25 Zisaffe«, 21 Lehrkingen »ab 4 Gesellen, In der Reuansaahrne »»ßtc» wir »n« in Abwesenheit nufere« Inspektor« nnd »»« stuanziSlen Rücksichten ans drei LehlUnge beschrtnken. Auch i, diesem Jahr war der Personaldeftaid sehr wechselnd. S Gesellen schieben an« dem Heim, 2 Geselle» und 2 Lehrlinge träte» in be» Miliiüidienst, 7 Lehrlinge mußte» teil« au« äußeren Gründe» in die Heimat zarückkehren, triH entlasse» werden, sodaß wir in da« Zahl 1916—17 mit eiuem Bestand von 12 frühere» und 3 neu ausgenowmenen eintreten. Die Gesellenprüfung legt«, im letzten Jahr drei Zdglinge ad. Schwer vermiffra wir in diesen Zeunüten den Mann, beste» Narer Blick und nie versagend« Hüisidereilschast uni so «st über schwierige Kragen hinoeggcholsen hat, unser verehrte« Bvr» ftand«mitglied Leonhard Ließ, der am 15, Rovember 1914 von UN« schied. Die werktätige Teilnahme und der begeisterungovolle Eifer, den der Verblichene bei der Gründung unsere» Heim« bekundete, erlahmten nicht bi« zu fciuem E»de. Einen zweiten Verlust in unserem Xollegium haben nur zu beklagen in dem am I. Dezember 1915 erfolgten Hülscheidens de» Hrn, JolephRosenwald, Die meisten unlerer ftnheren Zdglinge stehen u»ter den Baffe». Mit etwa 80 siehe» wir i» Verbindung So weit, UN« milgeieill wurde, find 4 mit dem Eisernen Xrenz ausgezeichnet uud 2 gefallen, ) Daß wir der Mahnung unserer Zeit gehorchend aus di» kbrperliche lutdildung großen Bert legen, braucht nicht betank zu werden. Unsere sämtlichen Zdglinge find dem Jugend-Regi-t ment Xdln eingereihl. Bewußt, unserer Verantwortung, auch in diesen schweren Zeiten unser Hülsiweri nicht ruhen zu lasten' bitten wir untere Gönner troß der allerseits an fie gerichteten Ansprüche uns ihren Beistand zur Dnrchsührnng zu leihen, : M»»«peß. DaIJnscratenbüro desHerrn KstdorBIocknerhai anläßlich der 25s, Jubiläumäfeirr dem Pester Lloyd 4000 Xroneit sür da« Pcofion«infiilnt der ungarländischen Zoumalisteik ndersendei. _ ha»d««rt. Der Ir»ir»s»er«»»» s-sbstänbiger jüblscher A»»d»kite> lpe»ts<l«»d» hielt um 4, 7. eine Lorstaaddfitzung in Brrlio unter Lorfiß des Herrn I, Ldw:nftein. Veschloffea ward« aus Amrag von Beruh, Heinemaan-Hambnrg im Sinne de« Xblner Verdandilag» v. 18, 5, 13 die Brntlervercine zu er suchen, I. diejenigen Vereine namentlich anzugeben, di« sich M- Kdideriug de« Handwerks nnler den Juden zur Insgabi «achte», 2. fie auszusordcrn, fich dir Miigliebschasl in diese Vereinen zu erwerben, damit den jüdischen Handwerkern G legenheil geboten würbe, die Beschlüff« dieser Vereine IN sü sie günstiger Weise zu beeinfluffe», und die in den Vereine aufgespeichertc» Xapitalien zum Nutze» de« Ha»dwerki »nt« dev Jüdin Verwendung fänden. Die jüdischen Zeitungen sollen ganz besontor« sür di Ziele he« Verband« inlereffiert werden nnd da« Protokoll de Sitzung zweck« Aufnahme erhalleu. Da« Vcrdand«dlatt so eine» Artikel dringen, der fich mit dem Lehrlingrwesen in sein: praftischeu SiMsnhrnng beschäftigt. — Es wurde feiner angeregt, die Lehrlinglsiage inibesonde den Lehrern ans Herz zu legen, damit diese schon in der Schn ihre Zdglinge aus die Loncile ansmerksam machten, die dl Handwerk ihnen sür da« sernere Leben bäte. Anläßlich de« 10 jährigen Bestehen« de« Hamburg Bereiu« soll ein außerordentlicher Verdandstag im Rovemb d, J. in Hamburg ftatlfiaden. Die aageschioffenea Lrudervereiae sollen aagewiescn »erd: fich bosür zu interessieren, Rolerial dafür znsammeazustell, und die Redaer sür die einzelnen sachgemäßen Fragen zu h nennen, Al« Beratungsgegenstände werden vorgeschlagen: 1, Wie erziehen wir dem Handwerk unter den Juden de richiigxn Nachwuchs (Lehrlingssragc). 2, Die Gründung non LehrUngSheimen, 3, Da« Handwerk unter den Inden in und nach dem Xrieg ctlrrarisch«. Xrieg»- »ob Schkbchtneott»» 1914/13. 37 »arten ned ei»er Keschichlsladelle de« «etüriege«. Prei« 30 Psennh lLerlag von Belhagcn & Xlaffng in Bielefeld und Leipzig J» 87 Einzeldarstellungen gibt dieser kleine Atlas eir kartographische Darstellung oon der Entwicklung der wichliaste Kämpfe zu Baffer und za Lande. Der erste Ansmarsch unser! Heere, die bedeutendste» Schlachte», die Kämpfe unserer Flott die Fahrten der Emden usw. werden »»jchaulich dargeftell Ein Vergleich mit den Pläne» von Kämpfen früherer Zeit, gibt eiu Bild von der weiteren »nsdehnnug der heutige Schlachtfelder und danach der Griße der KaSpfhaadlaugen scltfi Her Wekltrietz 1914/15. Bearbeitet sür die deutsche Inger von Generalleuinanl z. D. Baron von Ardenne - und G. k Erdmann. Gr. 8". 130 Seite» mit neun Karten. Prei« I steilem Umschlag 1,75 M. lLerlag von Belhagen & Klaff« in Bielefeld und Leipzig.) Da« Buch verdanll seine Entstehn» Vielsachen an« Schnlkrcise» hervorgegongene» Anregungen, »« berufener Seite eine Darstellung de« Bellkricge« erseht»«» j \ lasten, die der deutsche» Jugend in knapp gcsaßler Form e Bild von dem Gang der gcivaltige» Ereigniffe de« Kriege« gib E« ist oe» Lersaffeen gelungen, in überau« mrschanlicher n« seffelnder Form dieser Ansgad« gerecht zu «erden. Die Darstrllni de« Landkriege« ist «au Herr» Generallnunaal Bar»» vo Ardenne abgefaßt und diejenige der kriegerstche» Sreigolffo z, See vo» dem bekannte» Rariaeschriftsteller >. >. Erdmaai Da« Buch ist zur Aaschaffnng für Schot- »nt Schülerblblioiheki in hohem Maße geeignet. E« wird dazu bettragen, i» d hrraEachse»ben Jugend die Lieb« 1» unserem herrlichen de»tfchi Valrrlaade zu deftftigen »nd de>mlnder»d< Ehrfurcht vor d, gewaltige» Leistunge» unserer tapfre» Krieger z» erwecke». i!

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