Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 31 (4.8.1916)
- Date
- 1916-08-04
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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f* »<«if (kcfeaftni M. »se i» taten» km * öftrer* Beral £«M M Netnrft kn Streite» Deff««tlt$teil ,» nfent ' tfl"Zatf(4r, KtnSek keta-nuttta» i(aWB kl frühere» Zetten rftchlich oelttete» »an ml' Mir (cqeikcn. u ich ««Mp aeika ki», kn «ahrßett ki« Stzre zu geben und °» kiefer 8te(e |« e»igtgant, bafe fettkm kn sopra an nie ,denffche!.»aettae,/ich ■eia« solch»» m kentf$ei •ekuit). t» Denifchlank »an kr» •meinken i» BfrMlürik zu km asIlMkiftea' tatsr (Mt. mtzmlich km ii||i|^lliif4ti) keratiugt »irb. kk telkftertenntnU fojialer flifgakn nifntk Berufe« geweckt Mttii ist, Mail -Ich Hat unk Mißgunst, Bern tmtf nicht gänzlich gefchwunben, faboch von ftlbstiu kftDesrafiue gckrdngt ■orte» |6rt. Ich kefene «sfr», kok gäben wie bribe» «rtc unk schlrch« llbxrakln« »»ranken ma nnk tzentt n»ch fenk. Mn fein ■u etzetich unk gesteh«» «ir es ei», kost kn .keutsche' Kant»« kernsg« seines selkst noch so gering» BflknM«giak«*, ke» n sn ftsttzestaIngenk «n gesetziich aegwnugen »iikk.s»E»sh«en, km .OUständischen', >»»»»r gegenükee i» auf vilbnngsgtad mk Unigaugsfomen «eit wrul ist. dt barf bestzOkb nicht weiwe wumkem »me kieiaziol« Sftllun, des «onlor» heute iw vergleich zu ehedem i» ke>»rn Bertztilnts steht, vbwvhi ker «ftffel de« »»« Gckowwenden Rioenns »och lange nicht erklommen ist. Die Kchnld a» den geschilkeNn frühere» Zuständen trügt »kn »tcht kn ei»|elne rnffisch-polnifche Jtaator, weichem An- Den SUbung an» Förtfchrttt i» seinem Heimatlanke »o, sehn »eisagl Mike». foukem feine .norkiMiche' Segierug, «eiche auch für Knitnr nnk Freiheit gegn »ns Borkoren dos Jtein Snnkn wenn ei» grafen teil ihrer jüdische» Unterlaue» seine «weite Heimo, in km vnrkorentande gesunde», kogWmlchm ein gmiffn Ptozentsatz Kunwren seine» zweifellos »Ügebiochten Unterdrückten VIlkungssonk »ähre» »nk sttrle» tarft» nnk »ns kiese Betfe erst zum .Menschen' emporstieg. Diesn Prozentsatz wneke anch gleichseitig zum .deutschen' Kontor herangekilket und trug k«zu bei die stelle Leiter unserer zwar . »och nicht oklig erreichte» Ziele zu ersteige». Solche mit sozialen «igenschastr» »nogerüstete Münnn lafira »nch den .Korpsgeist' selkst hei pffammrawirtenben vernssgen osten in Vraüemeinke» wenigsten« .nicht in kn vom , Versager demüngeiten Meise nermiffe». Solche vernssgenoste» werde» auch Stab »nk Mißgunst immer in erlankte» Grenzen nur kort »nskommen losten, wo ß« a Neid nnk Mißgunst — sie leider allzu oft — gerade non kesser gesteüte» Kollegen direkt hernusgesoeder, werden. Auch och kin gleich km Herrn versastn in kn Luge,- nnzshlige veispiele meiner! Sehilkerungen »nznsühren. Es wikee. strekt jedoch meinem Pietütsgrsühl »or unserem Stanke unsere Gnchzeitnng »ls Anklagestttte unsere« Stnnlws zn mifedr»uchen. sine ein Beispiel komme ich nicht umhin zn umgehen: Ein Kontor kondidierte für trgenk eine kn Sbnagogen einer Grneinke und hielt »m Sokhnth in einn diesn Synagogen »ns Wunsch des Vorstandes einen «ffentftchen Prokevortrag. Noch am selben Loge hatte kn an jener Synagoge fest »noesteüte, mst km Prakenortrng »ksolnt nichts gemein habende Kollege nicht» eiligere» zn tun, als Witgsteber kn Ber. maltung kn betressrnden Gm ein de gegenüber, ohne dazu oer- Oniofet worben zn sein, über den Probekönbikaten in »bsäligstn Weise bittere iftitik zu üb«, Würe kies z. v. unter den uns ulezest vorbildlichen Nnkki. »ern ket selbst noch so mißfallener Prakepeekigt denkbar i Ach dezmeisle diele«. Ist nicht solch Beispiel non sogenannter Kalle, gialitst zu Neid und Mißgunst berechtigt? Werden nicht au solche «eise Neid und Mißgunst geradezu geftrdertt Und wie steh« es bei solchen Kollegen ost mV dm bmängetten Korpsan«? kommt meine» Erachten« nichl immer ans den Korpsgeist und hie treue Kolegialütt an. Wichtiger erscheint mst vielmehr der Geist harter Selbftprüsnng und ernster Gewiffenrstgkett. Und ein Besen, der auch vor der eigenen kür fegt »ft netwendiger, »ls der Mantel der Nächstenfirte — Müugel find schkeßiich in allen vrrnsszweigen oorhonden ftmk werken es immer bleiben, so auch im bentsehen jungen Mentorengaude, welcher noch in der Entwirkeiung steht. Es hat innerhalb der Kollegenschost unangenehm berührt, solche Kapuzen ake über unseren Stand in unserer Aachzeitung eraehen losten zu misten, wenn auch die gute Mstchi de« ver. fasser» nicht oerkannt werken^soll. Es ist jedoch nicht bekannt, ein Gleiche« in irgend einrn anderen Berrrfozweig in dessen Aachzeitung erlebt zu haben, veschräerftu mst nn« deshalb in Zukunft mst solchen Unklagen ans unsere bestehenden Organi. jotioneu, vor deren stribunal solche KnUagen gehören und steten »st rrtz daun nett fertigen Katen au die Oestratlichkeii. »ns dieser Bost« wollen wir, um rm Sinne de« Verfassers zu reken, uns begegnen unk verstehen entgegenbringen, wie es der Wunsch allst derjeuigen Kantoren sein mnß. denen es wahrhaft «ruft um da» «oh! ihre« Staube« ist. ,rm ta ComMm. tafln. De« zu «nke gehenden 2. Krtegojohre« wurde am Sabbat k. 2». 7. beim Gottesdienst in den Synagoge» dst verllust jükstchen Gemeind, ^kacht. Dst Kabbinst wiesen in ihrer Predigt »ns die großen Opsn hin, dst da« gesamte deutsche «oll kishst i» Komps um seine kebrohte Freiheit oebrocht Hede, »Hst bst Ops» lest» nicht oergehen» gekracht. Sst werden uns einen stegretehen und douernken Festdeu brmgen. tarn. Im Kechnui^sjohre I9K/1? kommen «U Ein. kommenstrner sür den Bezirk dst Sywogugen-Gemeinde zu Posen *t‘/, des Seantsernkomensteuersetze« zur Hebung. Dst Grneinde Mt keiwohe zo«X> Leustten. Der mringste zur Hebung kommend« Stenerbestag ist ans l Mark >thrllch fest, gesetzt. An den anderen Gemeinden nuserm Proostm sind dst ouspchrtngMkm Stenern nstl höhst. — tafln «MBtaje» m 27. Vtäfp ISdtz «aftackenen SostchwTt^chhAn^im kem Uälrftc* bst äaofmmMpft mn<Oe«!n 2V000 ®l j» einem »ohstlstv» Zweck« gesUstt. «rmrmeibesttzst, Kommeozsenrat Huogst hat 500000 Wart zur «raichtnng emst ^Kommstzieurat Joseph -uggst^nftuug' »stmacht. 3» km «ürgerftift -sollen bedürftige Etnmohnst dst Stadt Posen ohne Unterschstb da Koosesston Unterkunft stvden. «sge dos bist gegebene veispsti noch weitste lllachahnmng bet begüterten Mitbürgern finken! Menstotzt P. K. Dst »m 26. Mai k. A oerst. Stentine Lüzilie Deutsch Hot dst Stadtgrneind« 10 000 M. vermacht unk bestimmt, dach die Zinsen jthrlich au vstschümle Urme oerteilt waken. Weiter.hat ste eine Stiftung errichtet unk hstrsil», HO 000 M. gespendet. Dst Stiftung soll den Namen LüzUst Dentsch-Stjftuyg' führen. Dst Ertrüge sollen zur Errichwng este« Wöchnerinnrn. und Sünglings-Fürsorge'! heim« oerwendet «stden. Die vermüchtniffe wurden angenommen. Die Etabto.-Bersammloug ehrst kos Tndeukeu dst edlen Stifterin durch Scheden von den Plützen. Krtwlitforflt. Potm. Für ,unsere Krieg«, und Ziviigefangenen spendeten höhere Betrüge Kommerjstnrat Nogowofi in Gnesen 2000 M-, Zacharias Hamburger Söhne in Posen 300 M-, k. Danikfohn 200 M-, Eimyn Usch 300 M., Geh. Kommstzienrat Kantor«. «stz 300 M., Geh. Kommstzienrat Hstj 300 M., Fadrikbes. Siegsried Lessst 300 «.. H. Lester 200 M., Maz Lestst >00 «., Direktor Emoozewsft 200 W., David Neumann 100 M-, Jüd. Grneinde Wronke gesammelt 115.30 M u. a. m. unter 100 M — Das kanitütshaus Bernhard Fuchs hat für dst Hinkenkurg.Zadilüumsspende S00 M. gezeichnet. Bottter AnBertag. 91*. Stabbroer der Anfierbargei Kreis-Synagogeu-Gemeiude ist Dr. Z l o e ist i-P r.-S t a r g a r d gewühlt worden. Göerratbiner Metta in Metz beging am 2«. 7. da« Lösthrche Jubiiüum seiner »mtseinsüyrung als Rabbiner Das ist. Konsistorium von'Lolhringen und zahlreiche Mitgliedst der isr. Gmeindevstwaltuog von Metz überbrachteu Glückwünsche unk Geschenke. »u« Ungarn. Dst Karczager Obeirabbiner Solomon Schick ein geschütztst Theologe, ist am 23. 7. im 73. Lebensjahre in Tbrükßentmiklös gestorben. Er wstlir seit 43 Jahren in K und erfteute sich allgemeinen Unsehen«. Sin Sohn ist orthob. Nabdina in Demesvar. . Lehrer mch Schuir. Up». Dst Vertretung kei jüdischen Schulgemeinde hat beschloffra, sür da« laufende Vierteljahr 70«/, der Staat».' eiukommentzeuer zu nHeden. — Me». Dst Knabenoolksschust mit Oessentlichkeitsrecht iTalmns-Thora), Malzgaste l« (pderlehrst Jakob Kohut, hatte im »erst. Schuljahre einen feh« zahlreichen Besuch. Für dst vstlen armen Kindst dst zism.Hestesdienste Eingerückteu oder durch den Krstg in Slot Geratesen hotte dst «orstand gesorgt. E< wurde ttglich reichliche und1 gut zubaestete Nahrung, zwei, mal in dst Woche auch Fleischtoft,.verabreicht. Für dst Ferien- «eit ist eine Tagesheim, und Erholungsststte aus einem Unwesen eingericht«, da» ein Kiudersreunh zur Verfügung stellte. Die« alle« erfordert große Kosten, die gedeckt wstden müssen. Kindst. ftenude »stden gebeten, durch Beitrüge an Naturalien und Geldspenden ein gutes Wert zu tun. Slad«»tsch«». Leipzig. Dr. med. Moz Soldschmidl^ttaßburg, »sfiften, dst Heilanstalt für »ngenkranke an dst Luiversttüt, hat die rouio lagrädi sür Augenheilftiude von dst medizinischen Fakuitüt er> halten, uachdrn er seine Probevorlesung .über die Pathogenese de« grauen Star«' gehalten hat. ZklMeu. Beeil». Mitten au» gesegnetem Schaffen im Dstnft« werk, tütigen Franendienstes ist Frau Niui 8 u g g e n h e t m,ged. Rain» im »tst ooo 37 Jahren entriffen worden. Besonder« beklagt bst Fraueugruppe dst .Feest» Vereinigung für die Interessen de« an. Judentum«' den Verlust diesst edstnsFrau dieeisrigen »»teil nehmend an chren «er geistigen Weitstbildung gewidmeten Beftrebnugen, in raftlesst Hingebung aus allen Gebieten sozialst Hilssarbeit, «st der Krankeufürsorge tätig, »ich, nur praktische Mstarbeit von unschützborm Weste geletstst, sondern auch durch die Geschlossenheit ihr« Pstsdulichkeil, den «del ihrer Gefinnuug und den Ernst ihre« Pflicht bewußtieius vorbildlich gewirkt i«t. So hat sst fich in jungen Jahren trotz de« Frohfinn» ihre« Wesen« mit oollst Hingabe den ernsten lllufgaben de« Frauenvsteio« bst Synagogengemeiude »ooß Jilroel gewidmet und dst schweren Pflichten, dst an fie dadurch haantraten, stet« millig »us sich genommen. Dem Isr. «raukeuheim ist fie bei. spielgehende Mitarbeiterin, den Pflegebesohlenen eine mütlerliche Freundin gewesen, «och Kriegsausbruch stellte sst sich ols eine dst ersten Helferinnen au» den Kreisen »er Gemeinde io den Dienst de« von derselben begründeten Kriegslazarett« und hat den vielen Schwstgeprüften, die für da« valstlaud gelitten, in eiftigstst Schwefterulätigkeit da« schwere Los durch hr müde«, gütsteiche« Lallen zu lmdern gesucht, bi» schwste Krankheit ihrrn Aebeowirken Einhalt gebot. Diese Tütigkeit im Dienste der erkauften Kriegpr ha« in der Verleihung der R o t e 11 e u a Medaille seilen« der Vorgesetzten Behörde Lohn und »Erkennung gesunden. Aorotschin. Eine feierliche Traueikundgebung fand am 19. Juli auf dm hiefigeu Friedhofe anläßlich der Beerdigung der Mft» Bert» Läufer ged. Frost, Gattin de« Lehrers Herrn stonser in Jaroffchin statt. Ein große« Trauergesolge > rao hier und i Bürger der Stabt Jarotschiu gab der Dahinge. ' zn betststkeu. In »er MMGUosMU bst >!Eü^8^Ä^uM«n''eSi5 «W, «Ml im der DahingegangeneU'ünb f llchte mtt berekteu Weiften die Trysternkeu zu fttmn. . Bstk in früh Ist kst verstoraene^dst ein Este von SS Iahten erreichte, von dem Felke' ihrft Wohltätigkckt^ffon hinnen geschstden. Ein inneres Leiden zwano fie in Posen ärztliche Hitse zn suchen, aber der Ullgütigo hatte et auöer« gewollt. n Prog. Bor einigen Tagen starb in Wien Frau Bertha S ch w a°k e. Ciuet angesehenen Prager Familie, deren MÜglieder Ende des 19. Jahrhundert« in der Prager Gesellschaft eine führende volle spstften und in deren Hause die künstlerischen und geistigen Kreise eine offene fteundliche Ausnahme fanden, fiedelte fie dann nach Wien über. Die Armen der Stadt erfüllte ihr Abgang mst Bedauern, denn fie war stets hilfsbereit und Geben und Schenken ihre größte Freude. Im Vereine mit ihren Brüdern, Solilieb und Reichtratsabg. »d. Schwad, stiftete fie zum Andenken an ihren Onftl ein Urmenhaus, welches nntee dem Namen .KatharinaundJsaacTaussigsche«. StistuugshüuS' alten, erwerbsunfähigen Leuten Bersvrguug dielet und vermachte ihm 2000 K^ dem Privatwoisen- Hause für arme isr. Waisenmüdchen, beffen Vorstand" fie aii>" gehört hatte, hinterließ fie letzlwillig K. 1000, fernerK. 10000 Legate. . .. personalst». ^UfeUfTffftuttr |Ui $tft»|CT-3hrritt. Uymvariet verschied nachis z. 2. 8. in Oderschreiberhau der Berliner Groß, kaufmann und Etadtverordntte War Saliager. Inhaber der Finna Levy u. Salioger. S., ged. tü. 3. 1848 zu Steinselden (Uckermark), hatte eS an- Neinsten Anfängen verstanden durch «fernen Fleiß und rastlose Schaffenskraft feine« geschäftlich» Unternehmen eine tzervonagende Stellung zu ecmerden. Er gehörte zu den führenden Männern des Berliner Fell- und Häutehandels. in dem er eine hohe DertrauenssteÜuog einnah«. Trotz seiner überaus umfangreichen geschäftlichen Tätigkeit fand er noch Zeit, fich gemeinnützigen und öffentluhen Interessen in hingebender Weise zu widmen: 1903 emsandte ihn da- Bcrttaueu seiner Mitbürger in da- Berliner Stadtparlament, (U. Wahlbez. 2. Abt). Er war Mitglied der GrundeigentumS-Depntation. Blinden-Dep.. Brenn-Mat.-Dep., jknegefürs..Aom. u. a. «. Am Krieg 1870,71 erwarb er sich in feinem »ärk. 64. Regiment da- E i f e r u e K r e u z und seine Beförderung zum Unteroffizier. Trotz feine« stark angegriffenen Gesundheitszustände« ging er. ein genauer Kenner des Balkans, im Aufträge der Deutschen Kriegsleder-Einkaofg-Gefeaschaft nach Rumänien, wo er bi- »or kurzem eine über zwei Monate dauernde erfolgreiche TLtigkeit .entfaltete. In O. suchte er Srholnnz von den Sastrenguagen dieser Reise im -kreise seiner Familie, vie an ihm mit zärtlichster Liede hing. Ein Menschenfreund edelster Bedeutung ist mit ihm dahing^angen. Dr. Marti» H^rNpps«», der erst vor kurze« seinen 70. Gebnrtstag erlebt hatte, ist am 2. 8. vormittageine« längeren Leiden erlegen, nachdem er schon lange durch dauernde Krankheit gefährdet war. Er war Hrofeffor der Geschichte in Bonn und Brüffel und lebte seit 1891 in Berlin. Er hat eine Fülle bedeutender historischer Serke besonder- ^auch au« der preußischen Geschichte geschrieben, über die ww letzthin berichtet haben. Als Lohn oeS Rabbiners Dr. Ludwig Philippson stand er den geistigen Bewegungen des Iadeaiums sehr nahe, lange Jahre als Vorsitzender des Dentsch-Isr.Gemeindebunde-, des Verbündeder Vereine für jüdische Geschichte und Ltteratur und bizuletzt noch bei der Gesellschaft für die Förderung der Wiffenschaft des Judentums, die ihm zu seine« 70. Geburtstage eine wertvolle Festschrift mit wiffenschaftlicheu Betttägen hervorragender Gelehner gewidmet hatte. Ein Bruder de« Berftorbenen ist der Geograph Prof. Alfred P. BculH.'M G/S. Am 3l. 7. verschied nach längerem Leiden. Hrrr Josef Spitz, der als Mitgl. d. Lor» stauds des isr. Krankenpflege- und BeerdianngS-Bereins in aufopfernder Treue und mit reichem Verständnis durch lange Jahre selbst in schwerer Krankheit segensreich gewirkt und fich unvergängliche Verdienste erworben hat. Sein anspruchslose« Weseq. seine stete. HUfshereitschaft für die Armen und Bedrückten fich«n ihm ein ehrensolleS treues Gedenken. MiiNihe». I« alten Ifk. Gottesacker wurde a« 25. 7. vorm, der Mitinhaber der Firma Brüder Tannhanfer. Albert T h a n n h a u f e r. ein hochgeachteter Bürger zur Erde bestattet. Zu seiner Beerdigung hatten fich viele Trauergäste. Beamte und sonstige Leidtragende eingefnnden, um dem Entschlafenen das Ehrenaeleite zu geben. Rach der eindrucksvollen Gedächtnisrede de< RabdinatSfubstit. Dr. Finkelfcherer legten der Turnverein Mänchon von 1860. die Müncheu-Loge. der Verein Bayer. Geschäftsreisender in München und die BerkaufSgenossenschuft Nord-Lüd Kränze am Grabe bieder. Eattstadt. Sm 24. Juli verschied nach längerem Lechen unser Gemeiude-PräseS Saul Saß. der eine Reihe von Jahren die Verwaltung unserer Gemeinde mit große« Pflichteifer ge» leitet. _ Ce»chi6eVelett. - ftr |(wmk-|bnb: iNihsre ftüftaben tnlt Me EeschtttStzrUe anf Sot»»rt<Aartc mit). Llkfooortzeter zn den gogen Jeiertagen: i. Glotz _ Hk" »gl Ans. I. Hvhensaiza; j, Duckbnrg: i, Aenftabt I i, Schrvdn, Evrboch, Benlfchen, Gotha, Kosten, Neuruppin, Zielenzig. Nosenberg D.S„ Zigynow, visfipffsburg, — Knltnoöeamcker: >. Bunde, Freiknwalbe, Osterabe, Oftpt., Schnbin, — Mortzeten n. KchoGet: i. tzohrnu O.S„ Benlfchen, Lobfen«, Mft Sitten nnfere Jrennke die .jüdische Mo»»- zeitnng' tfenl in Kostalen und auf den Matzntzsfen, in getafen, JUfe^ Gasttzöfen. Jpeife^lnfern, Mereinen nn» Loge» z» »erlangen, «ms in Hsade- Peken nn» Pnranstakten.